Hempfield Manor (09)

Hempfield Manor

Teil 9

Meine neuen Tätigkeiten im Finanzsektor ließen in mir die Erkenntnis reifen, dass mein nächster Schritt im Schachspiel um Hempfield Manor nur die (zumindest indirekte) Übernahme der Kontrolle über die Familienfinanzen sein konnte. Im Weiler Hempfield gab es das einzige Bankhaus im Umkreis von 20 Meilen, worauf das gesamte Dorf unerklärlicherweise sehr stolz war. Es handelte sich, wie zu diesem Zeitpunkt noch überaus häufig der Fall war, um eine kleine, lokale Bank in Familienbesitz. Die Bank in Hempfield war seit Menschengedenken in den Händen der Familie Haroldson und ich überlegte fieberhaft, wie ich Mister Eugene Haroldson, einen überkorrekten, strengen älteren Herrn, den derzeitigen Eigentümer der Bank unter meine Kontrolle bringen könnte.

Mein erster Schritt war, sowohl April, als auch Grace und Osbourne mit dem Auftrag etwas Belastendes herauszufinden, auf Haroldson anzusetzen. Mein zweiter Schritt war es meinen neuen Arbeitgeber zu kontaktieren.

Es war bereits April 1954, ich hatte meinen 22. Geburtstag bereits begangen und beinahe die Hoffnung aufgegeben auf diesem Wege weiter zu kommen, als Grace mich endlich über Telefon kontaktierte. Sie war vollkommen erschöpft und sagte nur ein einziges Wort in die Muschel, „geschafft.“

Haroldson als diskret zu bezeichnen war mehr als nur eine Untertreibung. Meine drei Agenten in Hempfield hatten den Mann monatelang erfolglos hinterher gespürt, hatten aber nie auch nur den kleinsten Anhaltspunkt gefunden. Es brauchte erst eine österlich beschwipste Haushälterin, um sich kapital zu verplappern. Die ältliche Matrone erzählte Grace, dass Master Eugene mit seiner Familie zu Abend aß und dann das Haus nicht mehr verließ. Grace wollte sich schon enttäuscht umwenden, als die Frau hinzufügte, …außer 4 bis 5 mal im Jahr wenn Master Eugene die Bücher kontrollieren muss. Nun wusste Grace aus eigener Beobachtung, dass in der Haroldson-Bank nie nach 18 Uhr gearbeitet wurde. Endlich hatte sie einen Anhaltspunkt gefunden.

Grace hatte dann die Haushälterin unter dem Vorwand aufgesucht, dass Master Eugene bei Solicitor Clarence einen Termin nach Dienstschluss machen wolle und sie sich daher erkundigen müsse ob es einen Abend gäbe an dem es nicht passe. Die Haushälterin, nicht mit übermassigem Intellekt gesegnet plauderte prompt aus, dass Master Eugene an allen Tagen frei sei, außer an einem, an welchem er plane seine Bücher in Ordnung zu bringen. Mit dieser Information zog sich Grace dann zurück.

An besagtem Abend, schlich sich Grace nach Hempfield Manor, fand die bereit gelegte Kamera und fotografierte wie sie nur konnte. Beinahe die ganze Nacht harrte sie im kalt-feuchten Keller aus, bis sie sich endlich traute sich ins Dorf zurück zu schleichen um mich über den öffentlichen Fernsprecher zu kontaktieren. Dann schickte sie buchstäblich mit letzter Kraft die Negative nach Oxford.

Eine Woche später saß ich kalt lächelnd vor den besten Abzügen. Es waren etwa ein Dutzend sehr expliziter und für Master Eugene sehr gefährlicher Abzüge. Die Negative hatten inzwischen ihren Weg zu meiner Sammlung in meinem Bankschließfach gefunden.

Der Erste Abzug zeigte Eugene frontal in einem Cordjackett in selbstsicherer Pose. In unmittelbarer Nähe  stand eine Frau mit Zöpfen mit dem Rücken zur Kamera und trug – ich konnte es kaum fassen – eine Schulmädchenuniform. Dies MUSSTE meine Mutter sein. Wie grotesk dachte ich damals noch.

Der Nächste Abzug sah einen drohenden Eugene mit einem Rohrstock in der Hand, während meine Mutter in scheinbarer Demut ihre Hände offen vor sich hielt um eine Züchtigung zu erhalten.

Der Dritte Abzug zeigte, wie Eugene meine Mutter über ein Lehrerpult gelegt hatte und mit dem Rohrstock ihren nackten Hintern maltraitierte. Ich sah angeekelt auf. Das wollte ich eigentlich nicht sehen.

Dann folgte eine Nahaufnahme Eugenes Gesichts. In ihm stand eine reine, böse Lust jemandem Schmerzen zuzufügen.

Der fünfte Abzug zeigte den mit den überaus schmerzhaft aussehenden Striemen übersäten Hintern meiner Mutter. Bei diesem konnte ich komischerweise dann doch innehalten. Das gerade Muster sehr eng beieinander liegender schwarzer Linien auf der schneeweißen Haut eines fleischigen Hinterns, war durchaus imstande eine gewisse Faszination zu entwickeln.

Den sechsten Abzug legte ich dagegen sofort weg. Ich war damals noch nicht abgehärtet genug das verheulte Gesicht meiner Mutter zu ertragen.

Der siebte Abzug zeigte in Nahaufnahme die vollen Melonenbrüste meiner Mutter, die mit mindestens 2 Dutzend einfacher, hölzerner Wäscheklammern verziert waren, wie Eugene gerade eben eine weitere Klammer, in den Vorhof einer der beiden Brustwarzen anbrachte. Ich dachte kurz über das Ausmaß der Pein nach, die meine Mutter da ausgestanden haben musste.

Der Achte Abzug widerte mich hingegen gerade zu an. Es handelte sich um eine Nahaufnahme der Vagina. Auf einer der Schamlippen steckte eine Wäscheklammer.

Die Neunte zeigte meine nackte Mutter in der Totalen wie sie schluchzend mit ihren Wäscheklammern dastand.

Auf dem zehnten Abzug trug sie dann keine Wäscheklammern mehr aber deren Abdrücke waren noch deutlich zu erkennen.

Auf dem Elften Abzug meinte ich die kalte, sadistische Lust in Eugenes Augen erkennen zu können wie er  mit dem Rohrstock die, vollen  weißen Melonenbrüste traf. Grace hatte just die richtige Sekunde zum Abdrücken gewählt. Der Rohrstock traf gerade die Brüste. Ich sah, dass

die aufgewendete Kraft Eugenes enorm gewesen sein musste, denn ich sah deutlich wie tief sich der Rohrstock beim Aufprall in  ihr nacktes, weiches Fleisch gefressen hatte. Kein Wunder, dass ihr Gesicht vom Schmerz deutlich gezeichnet war.

Das zwölfte Bild zeigte ihre Brüste mit einer ähnlichen Zeichnung wie ihr Hinterteil. Im Zusammenspiel mit ihrem verweinten Gesicht, stieß mich das Foto nicht ab.

Auf dem dreizehnten Bild war zu sehen, wie Eugene Mutters Schopf gepackt hatte und sie unsanft, ja geradezu brutal in Richtung  eines  altmodischen Lehrerpultes zerrte.

Das letzte Bild zeigte, wie Eugene mit entrücktem Gesichtsausdruck an diesem Lehrerpult saß. Jedem Manne mit ein wenig Erfahrung musste klar sein, was dieses entrückte Gesicht zu bedeuten hatte und warum man meine Mutter nicht sehen konnte.

Ich legte die Bilder mit einer kruden Mischung aus Abscheu, Lust und Belustigung weg.

Mein Lieber Master Eugene Haroldson! Ab jetzt gehörten Sie mir!

 

Hempfield Manor ist eine Fortsetzungsgeschichte in Form von Kurzepisoden (600-1000 Wörter) die drei Mal wöchentlich am Montag, Mittwoch und Freitag exklusiv auf www.bdsm-geschichten.net erscheint.

Die nächste Kurzepisode erscheint am Montag, den 14. Juli - ich übernehme keine Gewähr bezüglich des Zeitpunktes ihrer Freigabe.

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