Das Reich der Megara - 1

 

Es war einmal ein Reich, in dem herrschte eine schöne aber grausame Königin.

Einige Jahre zuvor war ihr Gemahl, der König Talos III., gestorben, und seit dieser Zeit vergnügte sich die Hoheit Megara mit diversen Jünglingen, die gerade erst volljährig geworden waren.

Seit einem Jahr suchte sie offiziell nach einem Gemahl, und hunderte junge Männer machten sich aus dem gesamten Reich auf den Weg zum Schloss der Herrscherin, um um ihre Gunst zu buhlen.

Doch bisher war es niemandem geglückt, die Königin zufrieden zu stellen.
Von den Kandidaten hörte man anschließend nie wieder etwas.
Das Königshaus ließ zwar durch Herolde verkünden, dass die jungen Männer mit einem Sack voll Gold in ein fernes Land gebracht würden und dort in Reichtum und Glück lebten, doch im einfachen Volk ging das Gerücht, die Königin Megara würde die jungen Männer im großen Kerker des Schlosses gefangen halten.

Und mit dem Gerede hatte das Volk gar nicht so unrecht: Die Königin vertrat die Meinung, dass Männer, die mit ihr das Bett geteilt hatten, kein Recht mehr auf weitere Frauen hätten.
So verschloss sie die armen Kreaturen in Keuschheitsgürteln und steckte sie in die großen Kerker, die sich meilenweit in einem Labyrinth unter dem Schloss und weit darüber hinaus erstreckten.

Eines Tages hörte auch ein Bauernjunge namens Abas von dem Wunsch der Königin.
Da machte er sich auf den langen und beschwerlichen Weg bis zum Schloss der Majestät.
Nach vielen Wochen der Reise kam er an der Feste der Herrscherin an und stellte sich als Bewerber vor.

Der Bauernjunge wurde bis zur Königin vorgelassen, nachdem er gemeinsam mit etwa 20 weiteren Jünglingen begutachtet und ausgesiebt worden war.
Anfangs hatte er mit über hundert anderen hoffnungsvollen Männern in einer langen Schlange gestanden, von denen die meisten Jünglinge sofort wieder weggeschickt worden waren.
Die Auswahlkriterien blieben ein Geheimnis des Königshauses.

Nur 20 wurden vor die oberste Schlossverwalterin gelassen.
Mit routinierten Bewegungen sah die groß gewachsene schlanke Dame sich die Zähne und die Zungen der jungen Männer an, betrachtete ihre Muskeln und schließlich noch ihr Gemächt, was den Bewerbern rote Köpfe einbrachte.
Dann sortierte sie mit kurzen herrischen Gesten ihrer langen schlanken Finger 15 Personen aus, die von den Wachen mit Schimpf und Schande aus dem Palast gejagt wurden und in einer großen Jauchepfütze landeten.
So verdreckt mussten sie die Heimreise antreten, während die Wächter schadenfroh grölten und einigen der Erfolglosen stumpfe Pfeile in den Allerwertesten hinterher schossen.

Die fünf Auserwählten, zu denen auch der Bauernjunge Abas zählte, wurden gebadet, eingeseift, mit teuren Düften parfümiert und prächtig eingekleidet.
Dann wurden sie der Herrscherin vorgestellt.

Die Königin schweifte nur schnell über die Jünglinge und zeigte lässig mit der mit vielen dicken Ringen geschmückten Hand auf den zweiten Interessenten von links.
Es war ein Jüngling mit lockiger blonder Haarpracht und strahlenden blauen Augen, die nun noch mehr glänzten.
Die anderen Vier führte die Palastwache ab.
Schwer gerüstete Männer, mit großen kräftigen Körpern und Lanzen oder Kurzschwertern bewaffnet, brachten das Quartett einen langen Gang entlang und dann tief hinab in die Kellergewölbe unter dem Herrscherhaus.

Abas zitterte vor Furcht. Die dunkle Umgebung, die nur durch blakende Fackeln an der Wand schwach erleuchtet wurde, das laute schrille Klimpern und Klacken der Rüstungen der Wächter, und die hallenden Geräusche der Schritte, machten ihm Angst.
Doch noch mehr Sorge bereitete ihm die Entscheidung der Königin, die einen anderen Mann bevorzugt hatte.
Was würde nun mit ihm selbst geschehen?

Eine schwere mit Eisen beschlagene Tür wurde entriegelt, dann trat die Gruppe in einen weiteren Korridor, in dem links und rechts mehrere Zellen hinter dicken Metallgittern lagen.
Das Gerücht war also wahr! Abas lief ein eiskalter Schauder den Rücken hinunter.
Er würde als keusch gehaltener Sklave enden?
Und bevor er weiter denken konnte, öffnete ein Soldat die erste Zelle und schubste Abas hinein.
Der Jüngling fiel auf den mit Stroh bedeckten Steinboden und drehte sich um, als der Mann bereits die Gittertür verschloss.
Gegenüber warf er den zweiten Burschen in eine Zelle, und auch die beiden Letzten endeten in weiteren Kerkerräumen.
Als die Wächter wortlos den Korridor verließen, waren ihre Schritte hinter der schweren Tür nicht mehr zu vernehmen. Die dicke Pforte schluckte alle Geräusche.

Abas sah sich in seiner kärglichen Zelle um: Eine kleine harte Pritsche aus altem Holz bot ihm einen spartanischen Schlafplatz. Sonst enthielt der Raum nichts außer losem Stroh.
Gegenüber der Gitterwand war ein kleines Fenster.
Vielleicht war Fenster nicht der richtige Ausdruck für das etwa 20 mal 20 Zentimeter große Loch, aus dem in etwa zwei Metern Höhe ein dämmriges Licht herein schien.
Resignierend sank Abas auf die Pritsche und haderte mit seinem Schicksal.
Zu allem Überfluss quietschte eine Ratte in einer der dunklen Ecken.

Einige Etagen über dem dunklen Kerker feierte die Königin ein rauschendes Fest.
An ihrer Seite saß der neu eingekleidete Jüngling mit den goldenen Locken und blauen Augen.
Zahlreiche Diener schleppten große Tabletts mit allerlei Köstlichkeiten heran. Gebratene Fleischsorten türmten sich zu Gemüse und Obst, Gebackenem, Kelche voller dunklem Rotwein wurden geschwenkt und geleert, Spieße mit exotischen Leckereien reichten die Lakaien durch die Reihen.
Musiker spielten auf ihren Instrumenten, und Feierlaunige tanzten in der Mitte des großen Prunksaals über den mit kunstvollen Mosaiken besetzten Salon.

Das Bankett wurde ausgelassener, die Stimmung der angetrunkenen Edelleute und Mitglieder des Herrscherhauses unbefangener.
Ein Hofnarr trat auf und gab artistische Einlagen zum Besten. Dabei ging so manches gewollt schief, und schon hatte er zahlreiche Lacher auf seiner Seite.
Der Hofnarr stolperte in eine Schüssel mit einer Süßspeise und fiel mindestens ein halbes Dutzend Mal auf seinen Allerwertesten, wobei seine kleinen Glöckchen, die an seine Kleidung genäht waren, bimmelten.

Aber erst spät am Abend zog sich Königin Megara mit ihrem Bettgefährten zurück.
Begleitet von zwei hünenhaften Leibwächtern schritten die Beiden in ein prächtiges Schlafgemach.
So eine pompöse Ausstattung hatte der Jüngling in seinem Leben noch nie gesehen, obwohl seine Familie zu den reichsten in seiner (fernen) Heimat gehörte.
Das schwere Bettgestell war offensichtlich aus purem Gold oder zumindest damit überzogen.
Die vielen künstlerischen Verzierungen mussten eine aufwändige Arbeit gewesen sein.
Über dem Bett hing wie ein künstlicher Himmel ein kostbares Seidentuch.
Der Boden des Gemachs bestand aus luxuriösem Marmor.
Die hohe Decke war mit Stuck veredelt.

Als der Jüngling von der Königin das Zeichen bekam, zu ihr ins Bett zu schlüpfen, überraschte ihn der weiche Schlafplatz. Er fühlte sich wie auf Wolken gebettet. Es war unbeschreiblich. Nie im Leben hatte er ähnliches erlebt.
Und was er in den nächsten Minuten und Stunden erleben würde, das hatte er gewiss auch noch nicht erfahren.
Die erfahrene Megara führte den Jüngling in die Kunst der Liebe ein.
Langsam entblößte sich die Majestät von einem kostbaren Seidenkleid. Dann folgte das nächste.
Immer mehr bloße Haut konnte der junge Mann erkennen und spürte das Feuer in seinen Lenden.
Oh, wie wundervoll! Was für Gefühle konnte die Königin erzeugen! Nur durch ihren sublimen und imposanten Anblick!
Wie schön diese Frau war!
Auch so etwas hatte der Jüngling noch nie gesehen.

Das Liebesspiel war umwerfend für den jungen Mann.
Zwar hatte er schon in seiner Heimat im Stroh das Bett mit einer Magd geteilt, aber die Königin verzauberte den Jüngling auf eine Weise, die er nicht für möglich gehalten hätte. Sein Feuer brannte lichterloh wie nie!
Und welche Spiele die Regentin kannte!
Es war der schönste und aufregendste Abend seines Lebens.
Zufrieden und befriedigt schlief er auf den weichen seidenen Kissen ein und träumte von einer Zukunft als Gemahl der Königin und vielen weiteren himmlischen Nächten wie dieser.

Am nächsten Morgen wurde Abas unsanft von lauten Schlägen gegen das Gitter geweckt: Wächter schlugen mit ihren Hellebarden gegen die Zellenwände und rissen so die vier Jünglinge grob aus dem Schlaf.
Durch das kleine Fenster hörte Abas einen Hahn krähen.
Die Wächter transportierten die Gefangenen zurück zu dem Kellergang, den sie gestern gekommen waren.
Ein Schmied erwartete die vier Burschen. Der Mann trug eine dicke schmutzige Lederschürze und hatte mehrere dicke Ketten über die breiten Schultern geworfen. Nacheinander wurden die Gefangenen nun mit Fußketten verbunden.
Dann trieben die Wächter die nun klirrende Gruppe eine Steintreppe empor in einen Innenhof des Palastes.
Hier war nichts schön oder dekorativ. Der Hof schien zum Gesindebereich zu gehören.
Als Abas einmal beinahe stolperte, erhielt er von einem der Wächter mit einer kurzen Lederpeitsche einen kräftigen Hieb über den Rücken.

Der Transport endete in einem Raum, der einer Schmiede ähnelte.
Der Mann, der den Burschen die Ketten umgelegt hatte, erschien wieder und brachte einen Korb mit.
Abas sah die seltsam geformten metallenen Gegenstände darin, konnte sich aber keinen Reim darauf machen.
Doch schon bald wurde ihm klar, was dies zu bedeuten hatte: Einer seiner Mitbewerber wurde von einem Wächter zum Schmied gestoßen. Dann kamen zwei weitere Soldaten und rissen dem Jüngling die Kleider hinab, bis er splitternackt da stand und sich verschämt den Schritt hielt.
Aber auch das ließen die Wächter nicht zu, denn sie bogen ihm grob die Arme auf den Rücken.

Jetzt kam der kräftige Schmied und nahm irgendetwas aus dem Korb. Er legte es um die Hüften des Jünglings.
Abas konnte nur staunend zu sehen.
Bald war auch er an der Reihe und erhielt den eisernen Schmuck, nachdem ihm die Wachen mit Gewalt die Kleider vom Leib gerissen hatten. War das ein Keuschheitsgürtel für Männer?

Aber nicht nur Abas und seine drei Gefährten erlebten einen albtraumhaften Morgen.
Auch der Blondschopf wachte in Ketten auf.
Verwirrt und erschrocken zerrte er an den Fesseln, die aber keinen Deut nachließen.
Der Jüngling lag nackt in einem anderen Bett und war an Armen und Beinen am gusseisernen Gestell gefesselt.
Und dann erschrak er gleich noch einmal: Um seine Hüften trug er eine Art Verschluss!
Auch er hatte von den Gerüchten gehört, dass die Königin junge Männer einkerkerte, doch diesen nie Glauben geschenkt.
Aber er war doch der Auserwählte gewesen! Er hatte mit Königin Megara das Bett geteilt!
Und was war das nur, das seine Männlichkeit umspannte? Sollte es tatsächlich wahr sein? Hielt sich die Regentin keusch gehaltene Sklaven?

Während die vier neuen Gefangenen der Königin Haferschleim aus Holzschüsseln als Mahlzeit erhielten, um danach kräftig genug für die Arbeit zu sein, erschien Königin Megara bei dem Blondschopf, der sie irritiert ansah.

Megara lachte lauthals, dass es nur so schallte in der großen mit Marmor ausgekleideten Halle.
Dann kam sie ganz nah an den Jüngling und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
„Nein!“ schrie er. „Bitte! Habt Gnade, Euer Majestät!“
Megara lachte fast hysterisch und stolzierte in ihrem Seidengewand, das bis über den Boden schleifte, in einen anderen Salon, um dort zu speisen, gönnte dem Blondschopf jedoch keinen Blick mehr.

Bei ihrer üppigen Mahlzeit stopfte sie sich die Leckerbissen nur so in den Mund und spuckte einiges davon angewidert aus. „Was hat sich der Koch dabei gedacht?“ schimpfte sie und machte ihrer Leibgarde ein hektisches Zeichen.
Der Hauptmann gab einen kurzen Befehl an einen der Männer, der sofort mit gezücktem und blitzendem Dolch in die Küche eilte.

Wäre der Palast nicht so unglaublich groß gewesen, hätte die Königin die Schreie des Kochs gehört.
Kurz nach dem Frühstück zog sich Megara in ein weiteres Gemach zurück, wo der Hauptmann der Leibgarde bald mit gebeugtem Haupt und unterwürfig erschien, ein Kästchen in der Hand.
Megara befahl: „Stell es dort hin!“ Sie zeigte auf einen niedrigen Tisch aus Bronze.
Der Gardist senkte sein Haupt noch tiefer, stellte das Kästchen ab und verschwand rückwärts und mit zahlreichen Verbeugungen.
Megara hob den Deckel des Kästchens an und späte hinein.
„Guuuut“, schnurrte sie. „Der Koch wird seine Lektion gelernt haben.“

Im Laufe des Tages nahm die Sommerhitze weiter zu, und selbst in den kühlen Räumen des Palastes verlangte Megara nach zwei Sklaven, die ihr mit großen Palmwedeln frische Luft zufächelten.
Unter dem Schloss schufteten hunderte junge Männer in dem tiefen Silber-Bergwerk, das sich über viele Kilometer erstreckte.
In langen Schlangen aus aneinander geketteten Sklaven marschierten die Arbeiter die endlosen Gänge entlang und schleppten schwere Körbe Gestein oder schlugen auf das Ende des Stollens ein, um ihn zu erweitern.
Unter ihnen war auch Abas. Sein erster Tag im Bergwerk war die Hölle.
Sein gesamter Körper war schwarz vom Dreck, seine Knochen und Muskeln schmerzten enorm, und das Atmen fiel ihm sichtlich schwer wegen des geringen Sauerstoffgehalts der Luft.

Sollte das seine Zukunft sein? Halb bewusstlos vor Erschöpfung wurde er am Ende eines langen Arbeitstages in sein Quartier gebracht. An einem länglichen Trog konnte er sich mit Leidensgenossen säubern, und ein Eimer Trinkwasser löschte nur halb den Durst.
Auch die karge Mahlzeit, bestehend aus undefinierbarem graubraunem Brei, reichte nicht aus, den Hunger zu stillen.

Erst am zweiten Tag fand er Gelegenheit heimlich mit einem anderen Jüngling zu sprechen, was eigentlich bei Strafe verboten war.
Der Junge hieß Skiron und war schon seit langer Zeit hier. Er ging stets gebückt und hustete ständig.
Abas fragte auch nach den Hüftgürteln, die alle trugen.
„Das sind Keuschheitsgürtel“, erklärte Skiron flüsternd. „Megara, die alte Hexe, hat allen Arbeitern solche Schlösser angelegt, damit sie nicht Hand an sich legen. Nur Mitglieder des Königshauses dürfen das.“
Abas sah Skiron mit großen Augen an.
„Gibt es einen Weg, um aus dieser Hölle zu entkommen?“
Skiron nickte grimmig: „Ja.“
Abas war ganz Ohr.
Skiron sah ihm direkt in die Augen: „Als Toter!“

Festbankette gab es an jedem Abend im Palast. Doch heute war ein besonderer Tag: Der Kronprinz Talos feierte seinen 18. Geburtstag.
Der fette und verwöhnte Jüngling hatte neben einem exquisiten und opulenten Festmahl sieben Jungfrauen geschenkt bekommen.
Das einfache Volk munkelte, Talos sei seiner Manneskraft beraubt, aber niemand wagte diese Vermutung offiziell auszusprechen.
Das Gerücht war über dunkle Kanäle aus dem Palast gedrungen und bis in die Stadt und über das Land verbreitet worden.
Hatte Gesinde im Herrscherhaus Beobachtungen oder gar Erfahrungen gemacht?
Talos galt als Prahlhans und genusssüchtiger Egomane.
Trotzdem nahm er nur selten Mätressen in sein Gemach.

An diesem Geburtstag verließ Talos, sehr zum Unmut seiner Mutter, die Feierlichkeiten früh und zog sich zurück.
Mit einem schwappenden Rotweinkelch wankte er durch die Gänge, gestützt von zwei Gardisten der königlichen Leibgarde.
„Finger weg, ihr Nichtsnutze!“ grölte Talos mit schwerer Zunge und wäre beinahe auf den Boden geplumpst, hätten die Männer ihn nicht blitzschnell aufgefangen.

In seinem privaten Gemach angekommen, ließ er sich schwerfällig auf einen prunkvollen Diwan aus rotem Samt fallen und begann aus einer goldenen Schüssel Süßigkeiten zu naschen, obwohl er bereits an der Festtafel für mindestens drei Personen gegessen hatte.

Als seine Mutter Megara ihm die sieben Jungfrauen schickte, sah er gelangweilt zu, wie die knapp bekleideten Schönheiten einen kunstvollen Bauchtanz aufführten.
Anschließend schickte er sie wieder weg.
Den Hauptmann der Leibgarde winkte er heran und flüsterte ihm ins Ohr: „Verlustiere dich mit deinen Kameraden mit den Weibstücken.“
Ein schmieriges Grinsen konnte der Hauptmann kaum unterdrücken. Er salutierte ehrergiebig und verschwand unter mehreren Verbeugungen.

Dann klingelte er mit einem kleinen Glöckchen, und sofort erschien ein schwarz gewandeter Mann, der sein persönlicher Diener war, der besonderes Vertrauen genoss.
„Bring mir… du weißt schon. Ich will mich amüsieren!“
Der Diener nickte ergeben. Sprechen konnte er nicht, denn er war stumm.
So konnte er kein Geheimnis ausplaudern.
Bald schritt er in Begleitung von zwei Leibgardisten durch die Kellergewölbe des Palastes und löste die Ketten des Blondschopfs, den Megara verstoßen hatte.
Das jüngste Spielzeug der Königin sollte - wie alle anderen Jünglinge zuvor - ein Leben in den Minen erwarten.
Doch Prinz Talos hatte zunächst anderes mit dem jungen Mann vor.

An einer Stelle im Palast, an der um diese späte Stunde niemand mehr verweilte, verließen die Gardisten den Leibdiener. Sie hatten ihre Aufgabe erfüllt.
Der Diener zückte seinen gebogenen Dolch und deutete dem Blondschopf an voranzugehen.
Die Fußketten machten jeden Fluchtversuch sinnlos.

Bald erreichten die Beiden ungesehen die Gemächer des Prinzen.
Fett thronte er auf dem Diwan und leckte sich die dicken kurzen Finger ab, an denen pompöse Ringe prangten.
Er zeigte vor sich auf den Boden.
Der Diener drückte den Blondschopf vor. „Auf die Knie, du Unwürdiger!“ ranzte er ihn an und drückte ihm schmerzhaft die Dolchspitze in den Rücken.

„Wie nennt man dich?“ fragte Talos den vermutlich gleichaltrigen Jüngling.
„Ich heiße Euros.“
Talos lachte dreckig und verschluckte sich fast an den Resten, die er noch im Mund kaute.
„Nein“, sagte er lauernd, „ab jetzt heißt du Schwanzmaul!“
Euros sah ihn schockiert und unverständig an.
Talos riss seinen Umhang theatralisch zur Seite, und Euros wäre beinahe zurückgezuckt, als er sah, dass der Prinz unter seinem Umhang nackt war.
Nur dicke goldene Ketten mit Edelsteinen hingen über seiner fetten Brust.
Ein umfangreicher Wanst wölbte sich prall in alle Richtungen, und fast verdeckt von der Schwarte und den fetten kurzen Beinen schaute ein Penis hervor, der steif und dick in die Luft ragte wie ein Pilz.

Der Diener packte den jungen Mann im Genick und drückte sein Gesicht in des Prinzen Schoß.
Aufstöhnend wusste der Jüngling nicht, wie ihm geschah, doch schon bald hatte er Talos erigierten Luststab im Mund.
„Saug daran und leck schön“, forderte Talos mit heller Stimme, die ihm eigen war, wenn er erregt war.
Der Diener sorgte dafür, dass der Lustsklave seine Aufgabe zu Talos Zufriedenheit ausführte.

Nach nur wenigen Minuten ächzte der fette Königssohn und stöhnte, kicherte und atmete schwer.
Eine lauwarme Flüssigkeit schoss Euros zwischen die Lippen, die er überrascht schluckte.
Talos lachte über den Gesichtsausdruck seines neuen Spielzeuges: eine Mischung aus völliger Bestürzung und Ekel.
„Bring Schwanzmaul weg und sorge gut für ihn“, lachte Talos mit piepsiger Stimme.

Der Diener zog den Jüngling auf die Beine und führte ihn hinaus.
Euros Fußfesseln rasselten laut, und doch hörten die beiden das Gekicher des Herrschersohnes noch auf dem langen Gang aus Marmor.

Er übergab den Jüngling einem anderen Mann, der mit einer Tunika gekleidet war.
„Ich heiße Xeno und werde dich nun in dein neues Heim bringen. Wenn du dich gut machst, kannst du dir das Wohlwollen der Majestät verdienen. Doch ich warne dich: Sollte Talos mit dir unzufrieden sein, so ist das dein sicheres Todesurteil.“

Euros verstand kein Wort. Was sollte mit ihm geschehen? Und was hatte der Prinz mit ihm gemacht? Das war ja Liebe unter Männern gewesen!
Der Jüngling war komplett durcheinander. Auf jeden Fall hatte es ihm überhaupt nicht gefallen. Besonders, weil Talos so unansehnlich war.

Xeno brachte den Lustsklaven in eine luxuriös eingerichtete Kammer, in der er auch baden und sich umkleiden durfte.
Euros wollte aber kein Sklave sein. Er erkundete den Raum. Die schwere Tür war von außen verriegelt. Ein Fenster führte in einen Innenhof, doch es war vergittert.
Ohne Erlaubnis kam er hier nicht raus.

Am nächsten Morgen wurde ein armer Bauer vor die Königin geführt. Er trug Ketten an Händen und Füßen, einen zerrissenen Umhang und Lumpen am Leib. Einen Schlappen hatte er von seinem linken Fuß verloren, als ihn die Wachen auf dem Weg zu Megara grob gestoßen hatten.
Die zwei Soldaten, die ihn vor die Herrscherin geworfen hatten, standen stramm.
Megara erhob sich langsam von ihrem pompösen Thron und fragte einen edel gekleideten Mann, der ebenfalls den Thronsaal betreten hatte und nun auf Knien vor der Regentin hockte.
„Euer Majestät! Dieser Lump will die Steuer nicht bezahlen. Wir haben bereits seinen Hof abgebrannt und sein Vieh geschlachtet, aber die Schuld ist nicht gesühnt“, berichtete der Mann in servilem Tonfall.

„Hast du dich vergewissert, dass der Wurm keine Münzen versteckt hat?“ fragte Megara lauernd.
Der Mann antwortete demütig: „Selbstverständlich, Euer Majestät! Wir haben seine Frau vor seinen Augen verhört.“
Der Bauer schluchzte laut auf. Vor seinem inneren Auge sah er seine Gemahlin, wie sie den Soldaten ausgeliefert war…
„Reißt ihm die stinkenden Lumpen runter. Ich will mich selbst überzeugen!“ befahl Megara.
„Sofort, Majestät“, antwortete der Mann, der der Geheimgarde der Königin angehörte und Tribute sowie Steuern bei der Bevölkerung eintrieb.
Er wies die Wachen an, den Befehl auszuführen, die dem Bauern die letzten Kleiderfetzen vom Leib rissen.

Splitternackt stand der arme Bauer nun vor der Majestät und schämte sich seiner Hüllenlosigkeit.
Ein spöttischer Zug ging über die grausamen Züge der Regentin.
Der Geheimgardist fragte: „Was soll mit dem Sünder geschehen, Eure Majestät? Sollen wir ihn zu dem anderen Abschaum werfen, auf dass sich der Henker um ihn kümmere?“
Megaras Mundwinkel deuteten ein Lächeln an. „Nein! Er hat doch vielleicht etwas, was er mir geben kann…“

Der Gardist sah seine Herrin fragend an. Was konnte der Bauer besitzen? Seine restliche Habe hatten längst die Wachen unter sich verteilt.
„Bring mir meinen Leibdiener“, befahl Megara.

Kurz darauf war die Herrscherin mit ihrem Leibdiener alleine. „Wascht und kleidet ihn. Dann bringt ihn in mein Schlafgemach.“
Der Leibdiener verbeugte sich tief und entfernte sich rückwärts mit mehreren Verneigungen.

Doch zuvor brachte sich Megara in Stimmung. Sie ging einen Gang entlang und betrat einen Raum, vor dem zwei Wachen postiert waren, die zackig grüßten und die zweiflügelige Tür für ihre Herrscherin öffneten.
Megara schlenderte an einer Wand entlang, an der Dutzende Peitschen und andere Schlaginstrumente hingen.
Sanft strich sie an den Gerätschaften mit den Fingern einer Hand entlang und wählte dann eine Nilpferdpeitsche.
Damit stieg sie eine breite Marmortreppe in ein Untergeschoss des Palastes.
Wieder salutierte eine Wache vor ihr und begleitete sie mit einer Fackel eine weitere Treppe hinab in die Katakomben unter dem Schloss, dass breit verzweigt angelegt war und auch eine Verbindung zu der Silbermine hatte.

Aber Megaras Ziel war der Bestrafungsraum für faule Arbeitssklaven.
Die Herrscherin betrat einen unterirdischen Raum, der einer Höhle glich.
Mehrere Soldaten waren anwesend, die stramm standen oder sich tief verbeugten – je nachdem welche Funktion sie ausübten.

Megara wurde vom Leiter des Bestrafungskommandos ehrergiebig begrüßt. Dann zeigte der Mann auf eine Reihe in weiße Baumwollbahnen eingewickelte Sklaven, die eng nebeneinander auf dem Rücken lagen.
Kleine Schlitze zum Atmen waren gelassen. Ansonsten war fast der komplette Körper von Kopf bis Fuß eingewickelt – bis auf das nackte Geschlecht!

Für jemanden, der diese Ahndung von fehlender Arbeitsleistung bisher nie gesehen hatte, mag sie sonderlich erscheinen. Doch für Megara war dies das wöchentliche Bild und gehörte zu ihrem Zeitvertreib.

Die mumifizierte Reihe bestand aus zehn Delinquenten.
„Beginnt“, befahl Megara kurz und konnte beobachten, wie eine gewaltige Holzapparatur in den Raum gerollt wurde. Die Eisenräder quietschten, und die Soldaten ächzten unter dem Gewicht.
Über der stabilen Holzkonstruktion brannte ein Feuer auf einer Eisenplatte. Darüber wiederum hing eine große kupferne Wanne.

Jetzt schwenkten Helfer mehrere kleine Rohre, die mit der Wanne verbunden waren, über die Delinquenten: zehn Stück – also für jeden Sklaven ein Rohr.
Ein Soldat meldete: „Es ist soweit.“
Megara nickte zufrieden und trat noch einen Schritt näher, um alles genau sehen zu können.

Der Soldat drehte ein Rädchen an der Konstruktion, dass sämtliche zehn Ventile an den Röhrchen öffnete.
Die Flüssigkeit aus der Wanne strömte durch die Wege zu den Sklaven und ergoss sich über deren Männlichkeit.
Trotz der Baumwollbahnen gellten die Schreie durch das Gemäuer, und gleichzeitig war das laute Lachen der Majestät zu vernehmen.
In Sekundenschnelle waren zehn Gemächte bedeckt mit weißem Wachs.
Aus den Röhren tropfte der Rest, dann war die Wanne leer.

Megara befahl: „Bringt den faulsten unter ihnen zum Strafpflock.“
Dann strich sie mit einer Hand über ihre Leder-Peitsche und spürte dabei ein wohliges Gefühl.
Sie betrat einen Nebenraum, der exklusiv und prunkvoll eingerichtet war und gar nicht zu dem Kerkerraum passen wollte.
Hier widmete sich Megara einem ausgiebigen Bad, das nach kostbaren Aromen duftete.
Völlig entkleidet stieg sie die Mosaikverzierte Treppe in das Becken und genoss das lauwarme Wasser.
Ihre prallen Brüste streckte sie nach vorne, und dann schwamm sie ein wenig im Becken und planschte herum. Die langen Haare waren auf dem Kopf zu einem Turm aufgedreht, damit sie nicht nass wurden.

Im ganzen Reich herrschte starke Wasserknappheit, doch hier im Palast der Herrscherin gab es zwei Brunnen, die nur der königlichen Familie zur Verfügung standen.
Wäre Megara nicht so verschwenderisch mit dem kühlen Nass umgegangen, hätte sie damit einen ganzen Landstrich versorgen können.
Doch ihr großer Garten musste bei den hohen Temperaturen mehrfach am Tage begossen werden.
Und auch die insgesamt vier Schwimmbecken im Schloss sollten sauber sein, so dass das Wasser nach Gebrauch stets ausgetauscht wurde.
Alleine dafür benötigten die Angestellten ein Drittel des gesamten Vorkommens.
Davon hätten sich Dutzende Familien versorgen können, die stattdessen darbten.

Während Megara sich und ihre Gedanken im Bad treiben ließ, hätte ein stiller Beobachter bemerkt, wie die Majestät leise zu stöhnen begann und ihre Augen schloss, wie sie verkrampfte und schließlich laut stöhnend und dann genießerisch seufzend zum Rand des Beckens schlenderte, um aus den Fluten zu steigen, ein verklärtes Lächeln im Gesicht.

Dann zog sich Megara ihre kostbaren Gewänder über und band einen samtenen Umhang mit einer goldenen Brosche vor ihrer Brust zusammen.
Ihr nächstes Ziel war der Strafpflock: Ein dicker Holzstamm mit etwa 50 Zentimetern Durchmesser. Ein Sklave, der sein Soll nicht erfüllt hatte, war bis auf ein paar Baumwollbahnen über seine Hüfte nackt und umarmte den Stamm breitbeinig. Füße und Hände waren mit Ketten auf der anderen Seite fixiert.
Megara ließ wieder die Peitsche durch ihre Hand gleiten und schwang gekonnt den Lederriemen durch die Luft.

Bald knallte der erste Hieb auf dem Rücken des Mannes, der dumpf aufgrunzte.
Dann zischte der Riemen erneut. Und wieder. Und wieder.
Megara arbeitete sich den Rücken hinab und hinterließ ein furchtbares Muster.
Die Schreie des Mannes wurden immer lauter und erbärmlicher.
In der Folge peitschte sie den Lendenschurz des Mannes hinunter und zauberte zielgenau eine Verzierung auf das blanke Gesäß.

Längst winselte der Sklave um Gnade, aber Megara schien dadurch nur zu kraftvolleren Schlägen motiviert zu werden.
Erst als ihr Arm lahm zu werden drohte, warf sie die Peitsche einer Wache vor die Füße und sagte: „Lasst ihn noch eine Weile mein Geschenk genießen. Anschließend zurück mit ihm in die Mine.“

Megara war nun bereit für ihr neustes Spielzeug. Sie steuerte ihr Schlafgemach an und war neugierig, was sie dort erwartete.

Am nächsten Tag ließ sich der fette Prinz Talos mit seiner goldenen Sänfte über die Felder tragen.
Er wollte die neuesten Sklaven sehen.
„Arbeiten sie fleißig, Atropos?“ fragte er seinen Begleiter, der die Oberaufsicht über die Feldarbeit hatte.
„Sehr wohl, Majestät“, antwortete Atropos, „die Sklaven erreichen ihr Soll.“
Talos wedelte gelangweilt mit seinen dicken Fingern vor seinem Gesicht herum: „Ach was! Macht ihnen Beine! Ich will, dass sie nicht so faul auf der Haut liegen.“

Atropos verneigte sich demütig und gab einem Wächter die entsprechenden Kommandos.
Daraufhin setzten sich mehrere Soldaten in Bewegung und trieben die Arbeiter mit größerer Geschwindigkeit an.
Als ein Sklave dabei stolperte und mit der ganzen Länge nach in den Dreck fiel, zog ein Wächter seine Rute und hieb auf den Liegenden ein, bis der wieder arbeitete.

Talos lachte meckernd über das Ungeschick.
Dann verschluckte er sich und räusperte sich hustend.
„Damit der Sklave nicht wieder hinfällt, soll er ab heute nur noch kriechen dürfen. Habt ihr das verstanden?“
Atropos beeilte sich, dem Prinzen zu antworten.
Wächter fixierten an dem Sklaven perfide Ketten, die ihn in eine kriechende Stellung zwangen.

Atropos wagte den Einwand: „Aber Majestät, der Sklave wird so sein Soll nicht erfüllen können.“
Talos bewarf seinen Untertan mit einer Dattel von seiner goldenen Obstschale. „Dummkopf! Dann wird er dafür eben bestraft.“
Wieder lachte Talos meckernd und winkte lässig aus dem Handgelenk, auf dass die Sänfte weiter getragen wurde.

Abas und sein neuer Freund wurden heute mit zahlreichen anderen Sklaven, die alle mit Eisenketten aneinander gebunden waren, auf die Felder gebracht.
Da das Sprechen verboten war, flüsterte Abas leise Skiron zu: „Warum arbeiten wir heute nicht in der Mine?“
Skiron wartete ab, bis ein Wächter weitergegangen war, dann antwortete er: „Ab und zu tauschen sie die Arbeiter aus. Aber freu´ dich nicht zu früh: Auf den Feldern bist du den ganzen Tag der brutalen Sonne ausgesetzt. Und die Feldknechte haben ein bestimmtes Soll zu erfüllen. Wer das nicht schafft wird von Megara hart bestraft und…“
„Ruhe da, oder es setzt Hiebe“, brüllte ein Wächter von hinten, der nur deshalb nicht gleich zugeschlagen hatte, weil er zu bequem war, zu den beiden Übeltätern zu laufen.
Nicht alle Wächter hatten Pferde, sondern einige liefen neben der Sklavenkolonne her, mit langen Peitschen bewehrt, um für das geforderte Tempo der Gruppe zu sorgen und sie in Reih und Glied auf dem staubigen Weg zu halten.

Die Kolonne wurde unter der brütendheißen Sonne auf ein Feld geführt, wo endlose Reihen von Baumwollpflanzen standen.
Die Aufgabe der Sklaven war es, die Baumwolle zu pflücken und ihre großen Weidenkörbe damit zu füllen. Noch stand die Sonne tief, denn es war früher Vormittag. Trotzdem herrschten schon kaum zu ertragende Temperaturen. Gegen Mittag würden die Sklaven nach Wasser schreien.

Skiron wusste: Die Wärter würden den Arbeitern nur wenige Schlucke gewähren, die lediglich verhinderten, dass die Sklaven vor Erschöpfung und Durst umkippten.
Bis zum Abend stand ihnen die reinste Hölle bevor. Dagegen war die Schufterei in der Mine noch ein Kinderspiel gewesen. Aber Skiron wollte seinem neuen Freund Abas nicht zu sehr Angst und Bange machen. Er würde es noch früh genug erfahren.

Der Tag sollte kein Deut weniger schlimm werden, als befürchtet.
Die Wärter tranken ständig aus ihren Wasserschläuchen – peitschen war ja so anstrengend.
Und die Arbeiter erhielten aus einer verbeulten Metalltasse winzige Portionen, in die einige der besonders rauen Gesellen zuvor spuckten.

Abas war am Ende seiner Kräfte, als es endlich auf den Rückweg in die Festung ging.
Mit letzter Mannhaftigkeit stolperte Abas in seine Zelle und fiel auf dem mit Stroh bedeckten Boden nieder. Um sich auf die Pritsche zu legen, dafür fehlte die Energie.

Auch in den folgenden Tagen änderte sich nichts an den Umständen. Die Plackerei auf den Feldern laugte ihn völlig aus.
Doch versuchte er stets, sein Soll zu erfüllen. Denn mehrmals hatte er gesehen, wie die Wärter die Schwachen, die einfach nicht mehr konnten, prügelten, bis diese entweder wieder an die Arbeit gingen oder abtransportiert wurden.
Skiron hatte nur den Kopf geschüttelt, als Abas ihn gefragt hatte, wo diese armen Kreaturen hingebracht würden.
Aber die vielen aufgehängten Käfige vor der Festung mit den Skeletten darin sprachen Bände darüber, wie sich Königin Megara ungewünschter Untertanen entledigte.

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Kommentare

Bin ja mal gespannt wie die Story hier so ankommt.

LG Mike

So eine fiese Königin. <schüttel>. Und nicht schlecht geschrieben. Die verzweifelte Lage der Sklaven kommt deutlich rüber, doe Bosheit der Herrschaften ebenso. Bin gespannt, wie es weitergeht (und hoffe gleichzeitig, dass es nicht eine endlose Geschichte wird)

In reply to by Salomé

Da kann ich dich beruhigen Salome. Endlos wird die Geschichte nicht aber die ist sehr lang. Man kann die geschichte als Fortsetzungsroman in Buchform sehen wo es einzelne Bände gibt die insich abgeschlossen sind aber dennoch auf dem Vorherigen Buch aufbauen.

Verraten werde ich über den Inhalt natürlich nix. Image removed.

Es lohnt sich auf jeden Fall die Geschichte zu lesen und mit den Haupt und Nebenpersonen mitzufiebern.

Im KG Forum neigt die Geschichte sich langsam dem Ende zu.

In reply to by Latexmike

...der Autor hat nebst seinem Schreibtalent auch das weniger schöne Talent, auch die besten Stories durch unmässiges Verlängern und Perseverieren zu töten.

In reply to by Salomé

Also ich finde Megaras Geschichte ist in allen teillen durchaus gut gelungen und deine Aussage kann ich absolut nicht Nachvollziehen.

Aber vielleicht ist hier eine andere Leserschaft als im KG Forum

In reply to by Salomé

Diese Kritik von Salomé kann ich nicht nachvollziehen. Dies ist doch ein Forum für BDSM-Geschichten, jedenfalls ist sie nicht langweilig; und korrekt geschrieben ist sie auch noch!

Für Vanilla-Sex-Storys gibt es wohl andere Foren.