In Rage (Und alles begann am Nikolaustag - 7)

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In Rage

Charlotte öffnet die Augen und blinzelt ein wenig. Sofort sieht sie das breite Grinsen des Kerls, welcher sich gerade an ihr vergangen hat. Benutzt. Das wurde sie gerade. Sein warmes Sperma läuft etwas aus ihr heraus und lässt sie vor Ekel erschauern. Er war tatsächlich in ihr gekommen. Missbraucht für einmal Abspritzen. Und dieses Arschloch Michael hat wohl in der Ecke gestanden und es sich seelenruhig angeschaut. Wütend reißt sie wieder an ihren Fesseln und schreit ihren Frust in den Knebel, doch sie erntet nur ein müdes Lächeln der Herren. „Ich glaube die Schlampe braucht das, Boss“, spricht Antonio scherzend zu Michael, welcher ihm leicht zunickt. Sodann bedeutet er seinem Handlanger zu gehen und ihn alleine mit der Sklavin zu lassen. Antonio greift sich seine Sachen und folgt sofort der Anweisung, schließlich hat er bekommen was er wollte.

Michaels Blick wandert langsam zu Charlotte hinüber, nachdem er die Wohnungstüre hinter Antonio geschlossen hat. Sie liegt vollkommen apathisch auf dem Bett und versucht gerade einzusortieren was geschehen ist. Er zieht ein Klappmesser aus der Tasche und schleicht hinüber zum Bett. Der Anblick der sich ihm bietet ist durchaus verlockend, immer noch liegt die junge Frau wehrlos gefesselt auf dem Bett, geknebelt und den Slip hinuntergerissen. Aber er würde noch genug Freude mit ihr haben, denn auch wenn sein Schwanz in der Hose drückte, muss er sie nun erstmal freundlich in ihre neue Rolle einführen. Michael lässt sich neben ihrem Kopf auf die Matratze fallen und sucht ihren Blick, jedoch scheint sie immer noch mit sich selbst beschäftigt zu sein. Das würde sich schnell ändern denkt er sich und legt die kalte Metallklinge vorsichtig an ihren Hals.

Sofort schreckt Charlotte aus ihren Gedanken, als sie einen kalten Gegenstand an ihrem Hals spürt. Panisch schaut sie sich um und erkennt ihre missliche Lage. Neben ihr sitzend Michael, welcher ihr soeben eine Klinge an den Hals hält. Ein großer Kloß scheint in ihrem Hals zu sitzen, denn der Versuch laut aufzuschreien erstickt jämmerlich. So bleibt ihr nur ein flehender Blick zu ihm verbunden mit der Hoffnung, dass alles gut werden würde. Als er ihren Blick wahrnimmt nickt er zufrieden und räuspert sich: „Ich hoffe dir ist nun klar, dass wir beide ab sofort nach meinen Spielregeln spielen, ansonsten verspreche ich dir wird das was gerade passiert ist der größte Spaß in deinem Leben gewesen sein.“ Die Drohung brennt sich in ihr Gehirn, klar und deutlich. Alles das was mit einem unverfänglichen Aufeinandertreffen begonnen hat entwickelt sich unaufhaltsam in ihren größten Albtraum. Erst recht wenn sie sich erwehren würde. Charlotte muss mehrmals schlucken und versucht mit einem leichten Nicken zu verstehen zu geben, dass sie sich fügen würde. Erstmal mitspielen erscheint das Beste, die nächste Flucht muss besser geplant sein.

Michael lächelt zufrieden als er ihr Nicken wahrnimmt und tätschelt ihren Kopf: „Gute Sklavin, dann werde ich ja sicher keinen Ton von dir nun hören außer ich frage dich was…“ Dabei beugt er sich über sie und macht sich an dem Verschluss des Knebels zu schaffen, welchen er mit wenigen Handgriffen öffnet und ihr so den Gag abnimmt. Charlotte atmet tief durch, während Michael den Knebel bei Seite legt. Er würde schnell herausfinden, ob sie ihm nur was vorspielt um eine Möglichkeit zur Flucht zu bekommen. Schwungvoll holt er mit dem Messer etwas aus und ergötzt sich an der Angst, welche in ihren Augen aufflackert um dann die Seile, die ihre Arme in Position gehalten haben, zu durchtrennen. Sofort streckt Charlotte ihre Arme etwas und versucht ihren Oberkörper aufzurichten, als er schon wieder die Klinge an ihren Hals hält. „Schön liegenbleiben!“, raunzt er sie schroff an und lässt seine freie Hand langsam unter den Stoff ihres BH gleiten. Michael beginnt sanft die Brust seines neuen Fangs zu kneten, während er sie mit dem Messer weiter unter Kontrolle hält. „Also schauen wir doch mal, wieviel du schon gelernt hast. Welche Stelle möchtest du sehr gerne annehmen?“, fragt er sie mit einem triumphierenden Strahlen in seinem Gesicht.

Charlotte fühlt sich elend, schmutzig, dreckig. Vor ein paar Minuten von so einem schmierigen Typen vergewaltigt worden und auch nun ist ihr keine Pause gegönnt. Stattdessen spielt dieser Arsch mit ihrer Brust herum, behandelt sie wie sein Eigentum und verlangt doch tatsächlich, dass sie nach allem ihm freudig mitteilt, dass sie sehr gerne seine Sklavin sein würde. Kranker Psychopath. Fieberhaft spielt sie ihre Optionen durch. Um Hilfe rufen erscheint ihr dank des Messers am Hals eher kontraproduktiv, aber ansonsten hat sie keine Möglichkeit zur Gegenwehr. Auf der anderen Seite, wenn sie mitspielt, wie weit würde es dann gehen. Die Sache im Hotel, im Restaurant, das hatte ihr ja noch irgendwie gefallen, auch wenn das schon schwer einzugestehen war. Aber das jetzt geht ihr definitiv viel zu weit. Verzweifelt wägt sie alles ab, als sie abrupt durch einen Schmerz unterbrochen wird, welcher sich von ihrer Brustwarze aus seinen Weg durch den ganzen Körper bahnt. „Eine Antwort, jetzt!“, durchdringt seine strenge Stimme den Raum, während er sie in ihre Knospe gezwickt hat. Verdammt, sie hat doch keine Wahl, denkt sie sich noch als sie ihm leise und mit gebrochener Stimme erwidert: „Bitte lassen Sie mich die Stelle als ihre Sklavin annehmen.“

Ein kleiner Erfolg. Nicht mehr und nicht weniger. Aber er würde sich so immer weiter vorarbeiten. Glücklich vernimmt er ihre Worte und löst das Messer von ihrer Kehle, was sie merklich erleichtert auffasst. Aus ihr kann er sicherlich etwas formen, es würde sicher mal wieder Spaß machen aus einen Rohdiamanten zu schleifen. Kurz fällt sein Blick auf die Armbanduhr, damit er abschätzen kann wieviel Zeit ihm bleibt bevor er seine neue Sklavin abtransportieren muss. Zufrieden stellt er fest, dass er noch die Möglichkeit hat sie ein wenig zu testen und zu fordern und so lässt er direkt die nächsten Befehle für Charlotte folgen: „Schnapp dir die Reste deines schwarzen Slips und wische die Sauerei da auf, und zwar nicht nur die auf dem Bett und an deinen Beinen, sondern auch schön in dir tief drin!“ Amüsiert erkennt er wie ihr das überhaupt nicht passt, doch nach einem kleinen motivierenden Zwicken der Knospe macht sie sich offenkundig widerwillig ans Werk.

Langsam greift sie nach ihrem Slip, beziehungsweise das, was Antonio davon übriggelassen hat und macht das, was von ihr gewünscht ist. So ganz hat sie noch nicht den Sinn dahinter durchschaut aber sie möchte im Moment nicht weiter reizen. Sie würde schon ein anderes Mal die Chance zur Flucht bekommen und dann direkt zur Polizei gehen, jedoch sollte sie sich dafür möglichst schonen. Und je eher sie seinen Befehlen Folge leistet, desto besser würde es ihr wohl vorerst ergehen. Zumindest ist das ihre Hoffnung. Charlotte wischt mit dem Stoff ihre Innenschenkel und ihre Scham entlang um das Sperma, welches ihr Antonio hinterlassen hat aufzuwischen. Dabei fällt es ihr schwer den Ekel zu verbergen, was aber bei Michael nur zur Erheiterung zu führen scheint. Wie kann man sich nur so am Leid von anderen erfreuen, sie würde es ihm irgendwann heimzahlen. Kurz blickt sie fragend zu ihm auf, während sie den Stofffetzen leicht zwischen ihren Schamlippen entlang reibt. Muss sie das jetzt wirklich vor ihm…

 Ja sie muss, sein auffordernder Blick ist unmissverständlich. So schiebt sie den Stoff langsam in sich und beginnt wieder etwas zu weinen. Die Röte schießt ihr ins Gesicht und sie schämt sich sehr, so etwas vor seinen Augen tun zu müssen. Aber ihr bleibt nichts anderes übrig, immer wieder drückt sie den Stoff in sich hinein, bis dieser verschmiert und triefend aussieht. Nur noch mit den Fingerspitzen zieht sie dann diesen angeekelt wieder heraus und schaut hoffnungsvoll zu Michael auf, dass dieser endlich zufrieden sein würde. Doch dieser scheint sie noch lange nicht genug gequält zu haben, denn anstatt sie zu erlösen befiehlt er ihr den Stofffetzen in den Mund zu nehmen.

Sofort hört Charlotte auf zu weinen und jede Farbe weicht aus ihrem Gesicht. Sie glaubt sich verhört zu haben, als wäre es nicht schon erniedrigend genug gewesen, mit den Resten ihres eigenen Slips vor seinen Augen das Sperma aufzuwischen und sich diesen dann noch einzuführen. Nein er will sie anscheinend zerstören. Ihr Entschluss einfach mitzuspielen scheint schnell aufgegeben, denn sie beginnt wild den Kopf zu schütteln und schreit ihm ein lautes, klares Nein entgegen.

Ein Fehler. Ein großer Fehler. Sie will es einfach nicht verstehen. Michael gerät in Rage, als sie sich so dreist seinem Befehl widersetzt. Bevor sich Charlotte versieht, hat er ihr schon das nasse schleimige Ding entrissen und in den Mund geschoben. Seine Geduld hat auch irgendwann mal ein Ende. Wie wild reißt sie an den Seilen die ihre Füße halten und versucht sich mit ihren Armen gegen ihn zu wehren, doch das kann ihm nichts anhaben.  Fest drückt er seine Hand auf ihren Mund, welcher nun mit dem Slip gestopft ist. Wie damals im Hotel, nur mit einer besonderen Geschmacksnote. Er lacht laut auf und lässt sie sich weiter abstrampeln, als er mit seiner freien Hand den Gürtel aus seiner Hose nestelt.

Hilfe. HILFE! HILFEEE! Ihre Stimmbänder schreien die Rufe nur so hinaus, doch es dringt nichts nach außen. Wieder einmal hat er blitzschnell reagiert, jeder Ton erstickt in diesem. Oh nein. Sie hat es tatsächlich im Mund. Erst jetzt nimmt sie den Geschmack wahr, dieses leicht salzige. Sofort beginnt sie zu würgen. Ekelig, das muss raus! Aber sie schafft es nicht. Sie würgt weiter, doch er scheint sie zu ignorieren. Charlotte schlägt, strampelt verzweifelt, das darf er nicht tun. Immer stärker nimmt sie den Geschmack wahr, versucht diesen zu ignorieren, aber es geht einfach nicht. Wieder der Würgereiz. Dieses eklige, schleimige Etwas. Es muss weg!

Ihr Strampeln, Schlagen, Würgen, das ist ihm alles gleichgültig. Sie ist doch selbst schuld, wie dumm kann man eigentlich sein. Mittlerweile hat er es geschafft den Gürtel aus seiner Hose hinauszuziehen, der gute alte aus Leder. Dieser hat schon ein paar Mal Bekanntschaft mit der Haut widerspenstiger Frauen gemacht, aber das Charlotte so früh in das Vergnügen kommen sollte, das hat er so auch nicht erwartet. Kurz legt er den Lederriemen bei Seite und widmet sich zügig wieder ihren Armen, welche er nun erneut wieder fesselt. Und auch dieses Mal leistet sie Gegenwehr, versucht die Arme wegzuziehen, aber sie schafft es nicht. Aber soll sie ruhig ihre Kraft darauf verschwenden, ist ihm recht.

Charlotte blickt verängstigt auf, erneut hat er ihr jegliche Möglichkeit genommen sich zu bewegen. Sie liegt wehrlos in den Seilen auf dem Bett und versucht zu erkennen was er nun vorhat, während sie weiter mit dem Würgereiz zu kämpfen hat. Da sieht sie denn Gürtel in seiner Hand und damit das Unheil kommen. Ein letzter verzweifelter Hilfeschrei in den Stoff verpufft als mit einem lauten Klatschen sich das Leder in ihre Haut beißt. Quer über den Bauch hat er den Gürtel gezogen und es brennt fürchterlich. Laut kreischt sie vor Schmerz, aber auch das wird mühelos geschluckt vom Slip in ihrem Mund. Charlotte versucht kurz durchzuatmen, den Schmerz irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Doch es folgt in kurzen Abständen Schlag auf Schlag, welche sich nun auch auf ihre Brüste konzentrieren. Wie am Spieß schreit Charlotte ihren Schmerz heraus, doch mehr als dumpfe Töne kommen bei Michael nicht an. Er peitscht wie im Rausch mit dem Riemen auf die wehrlose Sklavin ein, deren Oberkörper sich rot und blau färbt.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und sicherlich über dreißig Hieben lässt Michael den Gürtel fallen und schaut verachtend auf Charlotte hinab: „Jetzt schmeckt es bestimmt besser, dein Körper muss sich ja gerade mit anderen Dingen rumschlagen.“ Schnell greift er nach einem Paketband was er Schrank findet und klebt einen Streifen über den Mund von Charlotte. „Du wirst noch lernen, dass das hier alles kein Spiel ist!“, sagt er wütend und wendet sich ab, um sogleich den Raum zu verlassen. Sie bleibt halb bewusstlos zurück und versucht irgendwie den Schmerz zu verarbeiten. Panisch atmet sie ein und aus, blickt ihm hinterher. Er lässt sie doch nicht einfach so hier liegen, das kann er nicht! Aber sie hört wie die Wohnungstür geöffnet wird und wieder geschlossen wird, es ist still um sie. Alleine. Gequält. Missbraucht. Und keine Hoffnung auf Rettung. Sie versucht noch einmal mit aller Kraft um Hilfe zu rufen, doch sie muss erkennen, dass die Situation aussichtlos ist.

Michael stürmt vor das kleine Mietshaus und tritt immer noch zornig, wie er ist, gegen den kleinen Holzzaun, welcher ein Beet umfriedet. Er hat die Kontrolle verloren. Ausgerechnet er. Dieses kleine Miststück hat es tatsächlich geschafft ihn so herauszufordern. Warum konnte sie nicht so wie die meisten vor ihr einfach einbrechen. Er lässt seinen Blick über den Boden schweifen und stellt erst jetzt fest, dass er mit seinem Tritt den Zaun zerstört hat. Aber es ist ihm egal. Michael zieht eine Zigarette aus seiner Tasche und zündet sie schleunigst an, er braucht dringend etwas zur Beruhigung. Doch je mehr er sich wieder entspannt, desto schlimmer plagt ihn sein Gewissen. Klar, sie ist nur seine Sklavin, aber so etwas wie er gerade getan hat, sollte eigentlich niemals vorkommen. Und sonst hat er bisher immer die Contenance bewahren können, egal wie sehr sich diese Mädchen weigerten. Scheint so als wäre die da oben irgendwie etwas Besonderes, denkt er sich lachend und wirft den Rest seines Glimmstängels achtlos in das Beet. „Zeit für eine kleine Wiedergutmachung“, spricht er kaum wahrnehmbar mit sich selbst und macht sich auf den Weg zurück in die Wohnung.

Charlotte schluchzte und weinte hemmungslos auf ihrem Bett, völlig verzweifelt versucht sie ihre Situation zu verstehen. Der Schmerz hämmert kaum abnehmend immer noch in ihrem Hirn und so langsam kommt auch dieser Geschmack wieder, welchen die Schmerzen haben kurz vergessen lassen. Sie hat sich in ihren Träumen immer wieder ausgemalt, wie toll es doch sein könnte, eine Sklavin zu sein, wenn jemand anderes alles in deinem Leben bestimmt. Aber das hier ist alles andere, nur nicht das was sie sich erhofft hat. Sie zerrt weiter an den Seilen, um dann resignierend festzustellen, dass sie damit die Fesselung nur noch enger schnürt, statt irgendeinen Erfolg zu erreichen. Gerade als sie sich versucht damit zu arrangieren, dass sie hier ewig auf Rettung warten muss, hört sie einen Schlüssel an der Wohnungstür. Sollte sie tatsächlich dieses Glück haben und jemand würde sie jetzt schon finden. Sofort keimt die Hoffnung wieder in ihr auf und sie versucht mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen. Und ja, jemand betritt die Wohnung, sie spürt den kühlen Lufthauch auf ihrer Haut, der aus dem Flur hineinzieht. „Hhhhmmm…Mmmmmmm“, presst sie voller Elan irgendwelche Worte durch ihren improvisierten Knebel, als sich der Schatten schnell ihrem Bett nähert. Endlich kommt ihr jemand zu Hilfe, stellt sie erleichtert fest als die Person endlich im Türrahmen zum Schlafzimmer steht. Doch als sie erkennt, wer dort lächelnd zu ihr hinüberschaut, bricht alles wieder in ihr zusammen. Er war es, sie hatte den Albtraum noch nicht überstanden. Nein, viel schlimmer sogar, er könnte jetzt erst richtig beginnen.

ENDE

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