Kreuzigung 1

 

1.1 Das Casting    1.2 Die Einkleidung

Das Casting war in vollem Gange, als Elvira in den Warteraum stolperte. Gerade noch hatte sie es geschafft, rechtzeitig einzutreffen. Im Raum befanden sich an die dreißig Bewerberinnen im Alter von achtzehn bis fünfundzwanzig Jahren,  wie die Ausschreibung es eben vorgab.

Obwohl Elvira außergewöhnlich attraktiv und in ihrem Outfit sehr sexy auf ihre Umgebung wirkte, erkannte sie schnell, dass sie es hier mit vielen gefährlichen Konkurrentinnen zu tun haben würde. Sie schätzte zehn der anderen Mädchen als mindestens ebenso anziehend wie sich selbst ein. Da aber nur fünf Rollen zu vergeben waren, musste sie auf ihr Glück und ihr Können hoffen.

Nacheinander wurden einzelne Kandidatinnen in einen anderen Raum gebeten. Vereinzelt gab es Tränen in den Augen der Abgewiesenen, andere wiederum bewahrten ihre Fassung, auch wenn sie die Rolle nur zu gern bekommen hätten.

Elvira hatte die Kameras entdeckt, die in Nieschen versteckt waren und in dern Raum blickten. Wahrscheinlich trafen die Juroren bereits eine Vorauswahl mit Hilfe der Aufnahmen dieser Kameras.

Nur ganz wenige Mädchen waren bis jetzt nicht wieder herausgekomnmen aus dem Zimmer, in dem sich für fünf Schönheiten die Zukunft entscheidend ändern sollte.Bisher waren erst drei Bewerberinnen angenommen worden, zumindest waren sie nicht zurück geschickt worden. Also waren noch zwei Rollen zu vergeben an die verbliebenen fünf Wartenden. Elviras Chancen standen ausgezeichnet, wie sie glaubte.

Endlich wurde ihr Name aufgerufen, was das Herz der schönen Neunzehnjährigen für einen Augenblick höher schlagen ließ. Jetzt kam es darauf an, welchen Eindruck sie hinterließ. Besonders anmutig schritt sie zur Tür und betrat den angrenzenden Raum.

An einer Tischreihe saßen vier Herren und vier Damen, die sehr aufmerksam das schöne Wesen betrachteten. Elvira verspürte in den Blicken der Jurorinnen und Juroren beinahe eine sabbernde Gier, eine nicht zu verbergende Lüsternheit. Eigentlich beunruhigte sie diese Tatsache, aber sie wollte sich ihre Chancen nicht verderben.

Ohne eine Frage gestellt zu haben, hoben alle acht Entscheidungsträger je ein Täfelchen in die Höhe, auf dem "ja" stand.

Von zwei freundlichen Damen wurde die hocherfreute, aber auch verwirrte Elvira in ein angrenzendes Zimmer gebracht, in dem schon drei andere Mädchen warteten.

Allen kam die Prozedur doch recht seltsam vor. Keinerlei Fragen zu Ausbildung, Erfahrungen und Fähigkeiten waren gestellt worden, kein Vorsprechen war verlangt worden. Sollte es gar ein Stummfilm werden? Die Stimmung lockerte sich ein wenig auf.

Endlich war es so weit, die fünfte und letzte Auserwählte kam herein zu den vier bereits ungeduldig Wartenden.

Beim Anblick dieser beinahe überirdisch anziehenden Frau verstummten die Gespräche. Lediglich bewundernde Blicke und halb offene Münder bestaunten die Schöne mit den langen, weißblonden Haaren. Ein transparenter, golden schimmernder Umhang ließ den nackten, schlanken Körper druchscheinen. Niemand hatte sie vorher im Warteraum gesehen. Woher also kam dieses be- und verzaubernde Wesen?

Elvira fand ihre Sprache wieder und fragte vorsichtig, als könnte dieses unglaublich zarte, zierliche Wesen Schaden nehmen, wenn zu laut gesprochen wurde: "Bist du auch eine Schauspielerin, draußen habe ich dich nicht gesehen. Bei deinem Erscheinungsbild könnte man dich doch gar nicht übersehen."

Erstmals hob die Gefragte ihr leicht gesenktes Haupt und schob mit ihren feingliedrigen Händen ihre lange Mähne nach hinten.

Jetzt erst waren die aparten Gesichtszüge richtig zu sehen. Sie war bereits zurechtgemacht worden, ohne Zweifel. Lange, schwarze Wimpern, geschminkte Augenlider und ein sagenhaft sinnlicher, roter Mund zeugten davon .Ihre Ausstrahlung ließ jeden Mann, jede Frau erbeben.

Unheimlich traurig blickten die feuchten Augen aus dem lieblichen Gesicht und die zarten Nasenflügel bebten, als dieses Zauberwesen mit sanfter Stimme antwortete: "Das Gleiche bin ich wie ihr und mein Name ist Lydia, obwohl das völlig unwichtig ist bei dem, was uns bevorsteht." Als wäre das Gesagte zu anstrengend gewesen, senkte sie wieder den Kopf und atmete tief.

"Also bist du Schauspielerin und wirst in diesem Film mitwirken?" wollte ein anderes Mädchen wissen.

Müde und traurig, beinahe resignierend blickte Lydia auf und schaute jedem der Mädchen nacheinander tief in die Augen. während sie mit tremolierender Stimme feststelle: "Sklavin bin ich. Ich bin eine Sklavin, genau wie ihr!"

Ein fürchterlicher Schreck und ungläubiges Staunen machten sich breit. Die geschockten Frauen stießen nun die unterschiedlichsten Fragen hervor. Hauptsächlich beschäftigte sie ein Umstand: "Was heißt das,"Sklavin"? Ist das die Filmrolle, oder wie meinst du das?"

"Sexsklavinnen sind wir. Doch damit nicht genug. Wir sind dazu verdammt, Schmerzenssklavinnen zu sein." Dabei kullerten Tränen über Lydias liebliche Wangen.

Jetzt wollte Elvira es genauer wissen, denn beim Ausdruck "Schmerzenssklavinnen" hatte sie ein auffälliges Kribbeln im Unterleib verspürt, auch ihre Knie waren plötzlich weich geworden. Sie präzisierte die Frage in ihrem eigenen Interesse: "Meinst du damit unsere Rolle im Film oder sind wir ernsthaft in Gefahr? Sollen wir gequälte Frauen spielen oder werden wir eventuell sogar tatsächlich gemartert?"

Allein beim Stellen dieser Frage war Elviras Mund trocken geworden. Regelrecht feucht hingegen wurde es in ihrer Lustgegend im Unterleib. Die vor aufkeimender Geilheit zitternden Knie waren kaum noch zu verbergen.

An Stelle einer Antwort trat Lydia zwei Schritte vor, streifte ihren Umnang ab und präsentierte sich den fassunngslos Starrenden.

Ein wundervoll schaurig-schöner Anblick bot sich den vier Betrachterinnen. Langsam drehte sich der schlanke, in glasklares PVC gehülle Frauenkörper.

Immer neue Striemen waren zu sehen, wo es nur möglich war, zogen sich Metallringe durch das Fleisch, und in den Brustwarzen staken außerdem noch dicke Stahlstacheln, die das empfindliche, junge Fleisch an diesen sensiblen Stellen auf äußerst schmerzhafte Art dehnten.

All dies war durch den transparenten Umhang nicht zu sehen gewesen. Wie konnte Lydia das ertragen?

"Das soll ich euch zeigen als Vorgeschmack dessen, was auf euch und mich zukommen wird. Dies ist nur ein lächerlich kleiner Einblick in die Martern, die man uns antun wird." Mühsam bückte sich Lydia, hob den Umhang auf und legte ihn wieder um ihre Schultern, um den schaurigen Anblick zu verhüllen.

Die anderen Mädchen standen wie gebannt da und wussten nicht, wie ihnen geschah. Nur mühsam konnten sie sich aus dem soeben Gesehenen und Gehörten lösen.

"Ihr seid geil geworden bei meinem Anblick!" schrie plötzlich und unglaublich kraftvoll die soeben noch so gequält und schwach wirkende Lydia auf.

Sie hatte voll ins Schwarze getroffen. Die vier Träumerinnen wurden durch den Schrei aus ihren beginnenden Fantasien gerissen und zuckten zusammen. Die verschämten Blicke zu Boden und von einer zur anderen deuteten an, wie jedes einzelne  Mädchen sich ertappt fühlte.

Elvira war erleichtert, dass nicht nur sie von solchen Dingen träumte. Dass aber ausgerechnet dieses zarte Wesen in Angst und Pein die wollüstigen Träume der schmerzgeilen Mädchen aufdeckte, war schon peinlich.

Beinahe tröstend wandte sich eines der Mädchen an Lydia: "Entschuldige vielmals, aber dein Anblick bewirkte bei mir tatsächlich eine mächtige Woge der Wonne und der Glückseligkeit. Ich kann nichts dagegen tun, aber der Wunsch, eine zarte Schönheit wie dich entsetzlich leiden zu sehen, siegt über das Mitleid. Verzeih mir, bitte."

Eine ebenfalls überaus attraktive Dunkelhaarige brach ihr bisheriges Schweigen und bekannte: "Ich zum Beispiel kann kaum noch stehen, wenn ich mir vorstelle, dass das, was man dir bisher angetan hat, nur ein Vorgeschmack sein soll auf viel entsetzlichere Dinge. All das und noch viel mehr an vier wunderschönen weiblichen Körpern sehen zu können, macht mich vollkommen geil. Ob ich all das an mir selbst aushalten kann, weiß ich gar nicht. Aber die Aussicht, euer unter entsetzlichen Qualen zuckendes, sich windendes Marterfleisch betrachten zu dürfen, verdrängt alle Ängste."

"Ihr Wahnsinnigen!" warf Lydia ein, "ihr habt keine Ahnung von dem, was uns bevor steht. Auch ich weiß es nicht genau, aber glaubt mir, es wird furchtbar, und ich muss euer "Anschauungsmaterial" sein. Das hier", sie deutete auf ihren Körper, "bekam ich eingestochen, weil ich bei den Vorbereitungsarbeiten an und in mir nicht freiwillig kooperieren wollte."

Ein Schluchzen machte das Weitersprechen unmöglich. Die vier Mädchen stützten die Ärmste und halfen ihr beim Niedersetzen auf einen der gepolsterten Stühle. Mit einem langgedehnten Stöhnen ließ sich Lydia auf die Sitzfläche nieder und versuchte, eine möglichst schmerzfreie Position einzunehmen.

"Im After steckt bereits ein fixes Absaugrohr für später. Es dient einer problemsosen und hygienischen Entsorgung, ohne den Plastikanzug öffnen zu müssen. Dornen mit Widerhaken rund um den Ringmuskel garantieren einen festen Sitz."

"Soll das heißen, wir leiden nicht, wenn wir mithelfen bei den Vorbereitungen? Worauf sollen wir vorbereitet werden?" fragte zaghaft ein Mädchen.

"Ihr leidet auf jeden Fall, aber erst bei der offiziellen Zeremonie. In den ungefähr vier Stunden der Vorbereitung bleibt ihr weitgehend schmerzfrei. Ich empfehle euch, möglichst willig mitzuhelfen bei allem, was man euch antut, auch wenn ihr merkt, dass ihr dadurch immer hilfloser und ausgelieferter werdet. Je wehrloser ihr seid, desto mehr werdet ihr es schätzen, dass ihr noch keine zu üblen Schmerzen erdulden müsst. Die kommen noch früh genug. Sie werden euch überfallen in einer Intensität, die euch bis an die äußersten Grenzen der Belastbarkeit führen wird und ganz gewiss darüber hinaus."

Schon wieder merkte Lydia in den Blicken der vier Zuhörerinnen eine gewisse Verträumtheit.

Die zukünftigen Schmerzensschönheiten schienen die Prozedur sichtlich herbei zu sehnen.

 

1.2 Die Einkleidung

Das Warten hatte ein Ende, als eine zierliche, junge Frau im total durchsichtigen Kostüm eines Haremsmädchens durch die Tür kam und jedem Mädchen ein Paket in die Hände legte. Wortlos und sachte nahm das entzückende Wesen die ängstlich zitternde Lydia an der Hand und verschwand mit ihr wieder. Tie Tür wurde von außen versperrt. Eine eventuelle Flucht war also nicht mehr möglich.

"Hat Lydia etwa zu viel verraten? Wird sie jetzt dafür bestraft? Vielleicht sollen wir nicht noch mehr von ihr erfahren", waren die Mutmaßungen der vier aufgeregten Frauen. Wir sollen uns fürchten vor dem, was uns erwartet, aber es gleichzeitig herbei sehnen, um unsere geilen Triebe endlich befriedigen zu können", stellte Elvira unter demn zustimmenden Gemurmel der drei anderen fest.

"Ausziehen!" befahl plötzlich eine harsche, tiefe Baritonstimme aus einem Lautsprecher, der sich an der Decke befand. Jetzt erst wurden die verschreckten Mädchen darauf aufmerksam, dass von allen Seiten Kameras auf sie gerichtet waren.

Keine Bewegung entging den Beobachtern, die lustvoll auf die Bildschirme glotzten. Die Vorfreude troff förmlich aus ihren sabbernden Mäulern.

Ungemein erregend waren sie anzuschauen, die vier zarten, außergewöhnlich wohl geformten, aufreizenden, die perverseste Lust anstachelnden, jungen Frauenkörper. Makelloses Mädchenfleisch bot sich dar, es forderte jeden Sadisten förmlich dazu auf, seine abartigsten,grausamsten Gelüste daran auszutoben und zu befriedigen.

Jedes Mädchen schälte sich nach und nach aus der ohnehin äußerst knappen Kleidung.

Die Grazien schienen ihren Auftritt zu genießen, seit sie wussten, dass jede ihrer Bewegungen gefilmt und beobachtet wurde. Sie lächelten einander zu, sahen verschämt, wie zufällig in die Kameras und vollführten einen lasziven, erotisierenden Striptease, bis sie endlich vollkommen nackt vor ihren Paketen standen.

Die Stimmung wurde immer ausgelassener, als eine nach der anderen die einzelnen Teile aus ihrem Paket nahm.

Die Kleidungsstücke waren durchwegs aus glasklarem Plastik gearbeitet und dienten dem Zweck, das jeweilige Mädchen zwar vollkommen einzuhüllen, aber nicht das Geringste zu verdecken.

Wie Kinder scherzend hielten die Glückseligen das eine oder andere Stück des raschelnden Materials vor ihren Körper und betrachteten sich im Spiegel. Tanzend wiegten sie sich hin und her, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie das gute Stück an ihnen aussehen würde.

Alle waren begeistert. Sie begannen, einander helfend, sich zu bekleiden.

Die Schönen vollführten einen total anstachelnden, aufreizenden, verrückt machenden Anti-Striptease, bis sie nichts anderes waren, als - - nackt!

Sie trugen ein Nichts, das vom Hals bis zu den Zehenspitzen reichte. Auch die Hände steckten in diesem Einteiler. An den Armen und Beinen war das Plastik pluderartig weit gearbeitet, wie man sich in westlichen Kulturen das Kostüm einer Haremssklavin vorstellt.

Elvira wunderte sich: "Warum wohl sind die Brüste und der Schambereich frei?" "Damit sie besser daran kommen können, ohne das Material zu zerstechen oder sonstwie zu beschädigen", gab die Dunkelhaarige sarkastisch zurück. Dabei lächelte sie, eine gewisse Vorfreude ließ sich nicht verleugnen.

Über den Oberkörper legte jedes Mädchen noch ein vollkommen durchsichtiges Plastik-Baby Doll, welches schön weit schwingend über die Brüste bis zum Nabel hing. Ein durchsichtiger Plastikslip sollte die nackt gebliebene Scham verdecken. Er wurde zwar angezogen, schaffte aber seine ihm zugewiesene Aufgabe aber nicht einmal ansatzweise.

An den Bildschirmen im Nebenraum verfolgten die acht ehemaligen Juroren gebannt das Geschehen. Sie sahen nun, wie die Mädchen absichtlich betörend das kurze, weit wallende Röckchen anzogen und damit nicht einmal ihre Pobacken ganz bedecken konnten.

"Der Schleier! Jetzt kommt der Schleier!" verlor einer der Herren die Fassung. Die anderen jaulten förmlich auf. "Ja, toll! So schöne Bräute hatten wir noch nie, sie machen auch Lydia Konkurrenz, was die wahnsinnige Schönheit betrifft."

Eine ernste, schöne Dame brach ihre bisher schweigende Zurückhaltung und fügte hinzu: "Genau darauf kommt es an. Auf die wahnsinnig erregende Schönheit der Mädchen. Auf nichts anderes haben wir bei der Auswahl geachtet. Wie es scheinen mag, haben wir diesmal gleich vier Volltreffer gelandet, die noch dazu Lust am Schmerz empfinden. Beim Betrachten der geschundenen Lydia war ein begieriges Flackern in den Augen der Mädchen festzustellen. Ich bin schon neugierig, wie viel sie aushalten können.Wir werden sowohl ihre sadistischen als auch ihre masochistischen Neigungen auf das Äußerste befriedigen.Das Wichtigste jedoch ist unsere eigene Befriedigung."

An dieser Stelle applaudierten die Anwesenden. Die Rednerin fuhr fort:"Je wundervoller ein Wesen ist, desto aufreizender leidet es. Diese Schönheiten werden ganz besonders leiden, langsam und grausam werden sie über ihre Grenzen getrieben, bis sie nur mehr sinnliche Schmerzensschönheit ausstrahlen und sich nicht mehr wehren, egal, was ihnen zugefügt wird."

Tosender Applaus vwerriet, dass die Dame genau die Gefühle der Männer und Frauen getroffen hatte, welche vorhatten, sich an der abartigsten Pein ihrer Opfer zu ergötzen und zu befriedigen.

Die Dame kam zum Ende ihrer kurzen Rede: "Diese wehrlose, ausgelieferte, dem Wahnsinn verfallende Schönheit ist es, die ich sehen will und der die Mädchen vollkommen hilflos ausgeliefert sind."

Die letzten Worte hatten die acht üblen Sadisten und Sadistinnen beinahe in ungeduldige Rage versetzt. Am liebsten hätten sie die Leckerbissen bereits jetzt sofort, gleich im Nebenraum gefesselt, geknebelt und vergewaltigt.

Die geile Wucht schwoll dermaßen an, dass um die Opfer zu fürchten war. Wenn all der sadistische, übermäßig aufgestaute Trieb erst bei der Zeremonie mit einem Schlag ausgetobt werden konnte, war das möglicherweise zu viel für das eine oder andere zarte Geschöpf.

In der Zwischenzeit waren die Mädchen fertig "angezogen". Lange Schleier aus hauchzartem Plastik wallten von den Köpfen der Trägerinnen bis zum Boden. Begeistert betrachteten sich die hübschen Engel in den Spiegeln und waren von sich selbst ganz aufgegeilt.

Gegenseitig bewunderten sie ihr prächtig aufreizendes Aussehen in ihrer total durchsichtigen Ausstattung. Jede zupfte an der anderen herum, die Schleier wurden auseinander gezogen, um zu sehen, wie breit sie waren. Die sich bildenden Schweißperlen an der Innenseite der Pluderhosen wurden bestaunt und mit den Fingern an die Oberschenkel der anderen Mädchen gedrückt, bevor sie nach unten rinnen konnten.

Sie vermittelten den Eindruck verspielter Kinder, welche "Bräute" spielten. Die vier Lustgöttinnen schienen in ihrem Reigen von sich und den anderen Göttinnen so fasziniert zu sein, dass sie anscheinend vergessen hatten, was ihnen unweigerlich bevor stand.

Plötzlich wurde die Tür aufgesperrt und aufgestoßen. Vier kräftige Männer kamen herein und näherten sich den aufgeschreckten, sich ängstlich wegduckenden Mädchen.

Beruhigend merinte einer: "Wir sollen euch jetzt abholen, kommt bitte mit uns. Jeder von uns ist für eine von euch zuständig. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie an den euch zugeteilten Partner. Wenn nicht, befolgt einfach, was er befiehlt, dann wird euch nichts passieren." Dabei lächelte er, so gut es eben die Geilheit zuließ, die in ihm aufgestiegen war beim unglaublichen Anblick der vier Todsünden in Marterfleisch.

Jeder der bulligen Muskelmänner packte eines der Mädchen am Arm und führte es aus dem Raum einen Gang entlang bis zu einer verriegelten Eisentür. Unter großem Kraftaufwand wurde sie aufgezogen. Jetzt erst war ihre enorme Dicke zu sehen. Sie war sicherlich schalldicht und sollte Klageschreie von gequälten jungen Frauen davon abhalten, nach außen zu dringen.

So unglaublich es klingen mag, auch brutal geknebelte Mädchen können unter unsäglichen Schmerzen eine gewisse Lautstärke erzeugen, wenn sie noch einigermaßen bei Kräften sind.Diese vier Mädchen hier und Lydia würden am Ende der Zeremonie gewiss keine Knebel mehr tragen.

Dieses Risiko, den Opfern den Knebel aus dem Mund zu entfernen, am Ende des Martyriums, im Freien, auf der Waldlichtung, war für die Mädchenschinder immer ein Luststimulans besonderer Güte. Jederzeit konnte dann ein am Kreuz hängendes, hilfloses Mädchen laut schreien und mit seinen Klagelauten Menschen in weitem Umkreis auf sich aufmerksam machen. Besonders in der Nacht wäre ein lang gezogenes, gequältes Aufheulen besonders gut zu hören.

Beim Entfernen der Knebel musste man schon ziemlich sicher sein, dass alle fünf gekreuzigten Lustgöttinnen so weit geschwächt waren, dass keine von ihnen mehr in der Lage war, laut zu schreien. Eigentlich war das nur dann der Fall, wenn die Bewusstlosigkeit nahe war.

Andererseits bestand aber genau darin der Reiz, dass die Marteropfer unterschiedlich reagierten auf die fürchterlichen , nicht enden wollenden Quälereien, denen sie über eine allzu lange Zeit ausgesetzt waren. War das eine Opfer schon halb wahnsinnig geworden, strahlte eine andere Gemarterte noch einen Rest von Wehrhaftigkeit aus.

Jedenfalls war es in der Regel so, dass allen Gemarterten gleichzeitig der Knebel entfernt wurde, wenn bei einem Opfer das Risiko zu groß wurde, und das Bewusstsein nicht mehr aufrecht zu erhalten war. Immerhin sollten alle Torturen ausgekostet werden und nichts in der Schmerzfreiheit der Bewusstlosigkeit versäumt werden.

Bisher war es noch keinem Opfer gelungen, nach der Befreiung vom Knebel so laut zu schreien, dass es hätte gefährlich werden können. Das verzweifelte Stöhnen der Hängenden war unbedeutend.

So weit waren die vier Mädchen hier im Verlies noch lange nicht.

Sie wurden nun zu einem Gestell geführt, vor dem ein schwarzes Tuch hing. Mit einem Ruck wurde es entfernt, der Blick war frei gegeben auf - LYDIA !

Die noble Dame aus der Sadistengruppe trat heran und deutete ganz ruhig auf das Mädchen, das an ein Andreaskreuz gefesselt war. "Wenn ihr nicht pariert und mitarbeitet, ergeht es euch so", dabei deutete sie auf Lydia, die mit weit gespreitzen Armen und Beinen hilflos an diesem X hing. Der liebliche Mund war derb und tief geknebelt, und sie trug eine ebensolche Kleidung wie die anderen vier Mädchen. Das Latexgewand war ausgetauscht worden gegen glasklares Plastik, auch die Ringe und Nippeldornen waren aus ihremn zarten Fleisch entfernt worden.

Die Dame setzte ihre Erklärung fort: " Wir haben sie befreit von allen Schmerzerzeugern, lediglich das Afterrohr blieb. Ihr sollt sehen, was euch angetan wird, sobald ihr euch sträubt. Bei Lydia beginnen wir wieder ganz von vorne, diesmal durch das Plastik hindurch. Ein Mädchen, das auf diese Art geschunden wird, bekommt anschließend eine weitere Schicht Plastikkleidung angezogen, sodass der ganze Körper luftdicht eingehüllt ist. Los jetzt, die Arbeit beginnt!"

Jedes Opfer wurde nun zu so einem x-förmigen, am Boden liegenden Kreuz geführt. Sanft legte der zugewiesene Partner sein Mädchen auf das Holzgestell, sehr darauf achtend, dass das zarte Plastik nicht beschädigt wurde. Zu jedem Muskelprotz gesellte sich nun eine der Damen, welche sich in wunderschöne Haremsmädchen in durchsichtigen Schleiern verwandelt hatten. Sie waren die Handlangerinnen, während die Männer die groben Arbeiten verrichteten.

 

Fortsetzung folgt

Bewertung

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Kommentare

... lässt mich noch etwas ratlos zurück. "Nichts wie weg" wäre meine Reaktion, wenn da nicht eine insgesamt ansprechende und dramaturgisch gelungen aufgebaute Geschichte begonnen hätte, mich in ihren Bann zu ziehen. Womöglich doch ein Stilmittel? Ich bin daher doppelt gespannt auf die Fortsetzung und überlasse das Sternchenverteilen in diesen Tagen vorläufig lieber den Eiligen Drei Umherirrenden aus dem Fata-Morgana-Land. Wann geht es weiter? 

Der Text schäumt gerade zu über vor Ideen, was man Frauen nicht alles schmerzhaftes antun kann. Die angedrohte Härte dieser Folterungen mal außer Acht gelassen, wird hier völlig unabgestimmt ein Reizwortfeuerwerk abgebrannt, dessen Wirkung durch eine fehlende Geschichte völlig verpufft. Es gibt zwar eine chronologisch nachvollziehbare Abfolge von Handlungen, doch trotzdem wirkt alles sehr wirr.

Zu Beginn der Geschichte bekomme ich Elvira als Identifikationsfigur präsentiert. Als jedoch die schon gefolterte Lydia auftaucht, darf Elvira sie noch ansprechen, aber danach löst sie sich vollkommen in der Gruppe der vier Mädchen auf, von denen mir keine andere nahe gebracht wird. Lydia wird mir nach einigen Schilderungen, die sie vorbringen darf, dann genauso plötzlich wieder entzogen und zurück bleibt eine , bis auf ihre Schmerzgeilheit, völlig konturlose Gruppe mit der ich mich - bei allem Bemühen - einfach nicht identifizieren kann. Dieser Mädchengruppe wird nun wiederum die Gruppe der Juroren entgegen gestellt, die eine Wort-, oder Anführerin zu haben scheint, aber bis auf ihren Sadismus auch keinerlei Konturen hat. Absolut unlogisch ist allerdings, warum diese Juroren, wo doch die vier Mädchen Mega-Masochistinnen sein sollen, als "üble Sadisten und Sadistinnen" bezeichnet werden. Wenn die Mädchen Schmerzen wollen, sind jene, die veranlassen, dass sie ihnen zugefügt werden, doch die reinsten Heilsbringer.

Mir erscheint der obige Text als tausend aufs digitale Papier gefallene Gedanken, derer zu ordnen die Eile (oder andere innere Dringlichkeiten), sie niederzuschreiben, nicht zuließ.

Also gaaanz ruhig, lieber pvcbdsm, und mit dem Blick auf die zusammengewürfelten Fantasien mal überlegt, welche Richtung deine Geschichte ganz allgemein bekommen soll. Extreme Schmerzfolter ist (nur auf diese Geschichte bezogen) gut oder schlecht?

Version 1: Sie ist schlecht. - Dann sollten deine Protagonistinnen voller Wut über den fiesen Casting-Trick und tief verängstigt sein, wenn sie sehen, was mit Lydia schon alles angestellt wurde. Dann sind die Juroren natürlich "üble Sadisten".

Version 2: Sie ist gut. - Dann dürfen sich deine Mädels auf alles freuen, was auf sie zu kommt, dann sind die Juroren aber eher nette, einfühlsame Sadisten, die voller Freundlichkeit ihre Neigung in den Dienst "Bedürftiger" stellen. Das es sie selbst befriedigt ist ein positiver Nebeneffekt oder eine Art Symbiose. - Bei dieser Version stellt sich dann aber die Frage, warum  dieses vorgetäuschte Filmcasting? Warum ist Elvira  nicht auf die Anzeige hin zu einem Casting erschienen, bei dem ein Zirkel von Sadisten willige Masochistinnen sucht. So bliebe die Casting-Situation (nur fünf Plätze zu vergeben) erhalten, und Elvira könnte darum bangen, da sie einen dieser Plätze braucht, weil sie nur so eine Chance hat, ihre wilden Fantasien befriedeigt zu bekommen.

Natürlich gibt es auch noch diverse Möglichkeiten eine Mittelposition einzunehmen, aber dies erfordert einen überzeugenden Charakter als Identifikationsfigur, der dem Leser vermittelt, wie viel Schmerz okay ist und ab wann Grenzen überschritten werden. Der fehlt aber leider.

Irgendwie kenne ich die Geschichte.

Irre ich mich, oder hattest du sie hier schon einmal veröffentlicht?

In reply to by mia_1000 (nicht überprüft)

Du irrst nicht, diese Geschichte war bereits hier veröffentlicht, aber ich weiß nicht mehr, ob es alle Teile waren.

In reply to by pvcbdsm

Ich denke mal schon. Denn, soweit ich mich erinnere, ist es bis zum abschließenden "Akt" gekommen. Wobei, muss man die nicht vorher löschen, bevor man sie neu postet?! Denn, doppelt ist sie ja nicht drin.

Aber egal wie. Vielleicht wäre in einem solchen Fall vorheriges Überarbeiten dann mal ganz sinnvoll gewesen. Denn die hier schon zum Anfang geäußerte Kritik wird "damals" höchst vermutlich nicht anders gewesen sein. Zumindest die Fehler hätte man korrigieren können.

Um es mal für mich zusammen zu fassen. Mein grösstes Problem bei deiner Geschichte: Haben die Mädels nun Spass dran oder nicht. Das solltest du vor dem weiter schreiben entscheiden.
Eine Geschichte? Ich seh bisher noch nicht viel Handlung, kommt aber vielleicht noch?
Kürzen und straffen, nach dem Motto was hab ich schon mal erzählt oder angerissen, würde den Lesefluss erleichtern und die Geschichte in der Geschichte sichtbarer machen ;-)