Mein Schatz 08 - Hinter Gittern

Ihr_joe

 

Es ist absolut dunkel, ein leises Schnarchen ist zu hören. Plötzlich geht das Licht an.
Der Schnarcher steht in einem extrem engen Käfig, er kann weder Beine noch Arme bewegen, selbst sein Kopf wird zur Seite gedrückt.
Wie kann man nur in der Position schlafen?
Tief kann er nicht schlafen, denn seine Augen blinzeln, das sägende Geräusch verstummt.

Doch nehmt selbst an Joes Gedanken teil:

Mein Schatz - Hinter Gittern

Plötzlich ist es hell, blinzelnd sehe ich etwas durch die Tür kommen.
Ich will meinen Kopf drehen, doch das Gitter verhindert es, keinen Zentimeter bekomme ich ihn gedreht.
Bei einem Käfig dachte ich immer an dicke, stabile Stangen, doch dieser Käfig hat damit nichts zu tun. Hinter mir ist eine glatte Fläche. Die Tür, durch die ich den Käfig betrat; das Gitter erinnert an eine Mischung aus Maschendrahtzaun und Fischernetz, ein sehr zäher Kunststoff. Träume ich noch? Alles ist so unwirklich. Nackt bin ich gefangen in einem Käfig oder soll ich es Netz nennen? Das kann ich doch alles nur träumen? Schon deshalb, weil ein Kerl, nur mit einer Windel bekleidet, den Raum betritt? Sein Oberkörper ist voller breiter, blau unterlaufener Striemen.
Ich erinnere mich wieder. Das kann nicht sein, wahrscheinlich träume ich. Ich würde doch nie.... Ich will mich bewegen, der Käfig hindert mich.
Ist es doch wahr?
Ich erinnere mich an den Kerl in der Windel. So wie der aussieht, geht es mir geradezu gut, trotz des Käfigs. Es könnte doch kein Traum sein, dann ist es Bruno! Ich erkenne ihn wieder, war das Doro? Die Striemen.... Nein, das kann ich mir nicht vorstellen.
Er kommt ans Gitter, schaut mich lange an und sagt: »Glückwunsch, so eine Herrin hätte ich gerne!«

?! WAS meint er??

Noch immer überlege ich, wie er das gemeint hat. Er war doch mit der tollen Domina beim Essen gewesen. Wie sie ihn behandelt hat, kann ich an den Striemen sehen. Hätte ich das auch gerne? Oder ist das zu heftig, wünscht er sich deshalb Doro?
Jedenfalls ist das ein Windelfetischist. Oder ich träume doch. Ganz sicher bin ich mir nicht.
Er zieht ganz vorsichtig seine Anzughose über die Windel. Komisch, sie ist sehr eng. Wenn er so ein Ding trägt, kauft er sich nicht weitere Hosen? Geht mich eigentlich auch nichts an.
Oder doch, Doro hat doch was mit dem gemacht? Sie wird doch nicht, nein niemals hat sie mit ihm geschlafen, warum auch?

Bruno scheint fertig angezogen zu sein, er geht zur Tür. »Wiedersehen Bruno!«, ich hinterher.
Er dreht sich um, hebt seinen Hut und antwortet: »Hoffentlich, Glückspilz!«
Als er die Tür schließt, erlischt auch die Beleuchtung, unverrückbar hält mich das Netz.
Ich grüble nach. Was meint er? Vielleicht ist er ja inkontinent und nur neidisch auf mich oder er ist doch so ein Windelfetischist.

Glückspilz? Ich stehe hier nackt im Dunkeln. Es ist saueng, nicht einmal drehen kann ich mich. Toll, Glückspilz!

Warum lassen die mich so lange hier stehen? 1 Stunde hat Doro den Raum gemietet, die Zeit muss doch schon vorbei sein? Oder zählt das nicht dazu?
Hinter mir öffnet sich die Tür, ich stolpere rückwärts in das Studio.

Auf dem Boden liegend drehe ich mich um und sehe Doro, Herrin Doro! »Na, mein Schatz? Schließ den Mund!«

Fasziniert schaue ich zu meiner Herrin hoch. Entlang den hohen schwarzen Stiefeln, in die von einer ledernen kurzen Hose verdeckten Scham, weiter über die großen, von einem ebenfalls schwarzen Büstenhalter komplett verhüllten Brüste in die strengen, aber unheimlich schönen, grünen Augen der Herrin.

»So hast du mich noch nie gesehen! Gefalle ich dir? Das habe ich mir heute besorgt, als du in der Stadt warst.«

Ich muss jetzt antworten, wie sage ich es nur? Toll, fantastisch, phänomenal?
»Sehr!«, habe ich gerade "sehr" gesagt? Das ist die Untertreibung des Jahrtausends. Was ist das? warum holt sie mit der Gerte aus? Ja, hau mich, Göttin.

»Au?« Sie hat´s wirklich getan, warum? Ja, ich will, schreit ein Teil in mir! Ein anderer: Das tut weh!
Von wegen Traum, das ist die Wirklichkeit, ich bin sicher!

»Sehr, gnädige Herrin, heißt das!«

»Ja, Entschuldigung. Gnädige Herrin, Ihr gefallt mir sehr!«

»Bis jetzt bist du noch gut davon gekommen! Ich erkläre dir die Spielregeln!
Wenn ich deine Herrin bin, hast du jedem meiner Befehle zu gehorchen! Sofort!

Bei jeder Art der Bestrafung hast du dich zu bedanken! Immer!

Es sei denn, ich befehle dir etwas Anderes!

Hast du verstanden, Schatz!?«

Hinter jedem Satz hat sie eine kleine Pause gemacht. Klar habe ich alles verstanden.

»Ja, gnädige Herrin!«

»Kommen wir dazu, was Domina Katja angesprochen hat, die Begrüßung!«

»Ich werde ihm erklären, wie eine Begrüßung abläuft!« bietet sich Katja aus dem Hintergrund an. Ich hatte sie gar nicht wahrgenommen, so fixiert bin ich auf meine Herrin.

»Das heißt nicht "hallo"! Sondern du gehst auf die Knie, berührst mit deiner Stirn den Boden! Wenn du die Erlaubnis hast, darfst du mich so begrüßen!
Zeige ich mit dem Fuß kurz in deiner Richtung, wirst du zu mir kriechen und mir einen Kuss auf die Fußspitze geben.
Das üben wir jetzt einmal! Geh raus und komm gleich rein!«

Hm, wenn die es so wollen, ist doch nicht so schwer. Ich krieche zu Tür hinaus. Komme wieder herein, warte auf das Signal und begrüße die Domina.

Fertig. Gut, alles bestens. Alles Gut.

    Alles Gut!??
 

»Schatz! Ich bin auch da!«, ruft erzürnt Doro.

? Was wie was habe ich jetzt wieder falsch gemacht?

»Willst du mich nicht begrüßen? Komm her!« Natürlich will ich! Ich springe auf und laufe zu ihr.

»Kriechen!«, schnauzt Doro mich an.

Also wieder runter auf den Boden, geht aber länger.
Kaum bin ich angekommen, brennt sich Ihre Gerte in mein Fleisch. Erschrocken schreie ich auf.

»Nicht Aua, sondern: "Danke! Liebe, gnädige Herrin!"«

Schon wieder höre ich die Gerte durch die Luft surren. Brennend trifft sie auf. Ich will mich gerade bedanken, da höre ich wider das Surren, das den Schmerz ankündigt.

»Danke lieb...«, die Gerte trifft auf, »Ahh gnnäähdige Herrin.« Ich habs geschafft, nein erneut das surren, nichts? Puh.

»Ahhdhanke!!«, schreie ich mit schmerzverzerrter Stimme und füge gleich noch: »Liebe gnädige Herrin.«, hinzu. Die Herrin hat absichtlich vorbei gehauen, einen Schlenker gemacht. Die Gerte trifft mich am Oberarm. Ohhh, das ist ja noch viel schlimmer als auf meinem Po.

»Du kriechst jetzt noch mal raus, aber hopp!«

Nicht dass ich darin Übung habe, aber so schnell bin ich noch nie gekrochen.
Erneut versuche ich mein Bestes zu geben. Mache ich alles richtig? Zwei Herrinnen sind Käse, zumindest in dieser Situation. Zuerst begrüße ich Doro, meine Herrin, dann die Domina, als die Herrin mir das OK dazu gibt. Wieder zurück zu meiner Herrin.

»Ah, schon besser! Ab jetzt wirst du mich immer so begrüßen!

Wenn du mich schon begrüßt hast und ich den Raum betrete, gehst du nur auf die Knie und berührst mit deiner Stirn den Boden. Das ist die Wartestellung. Du bleibst so, bis ich etwas Anderes befehle!
Ist das soweit klar?» Als ich nicke, fährt sie fort: »Ist eine andere Herrin in der Nähe, brauchst du sie nur auf meinen Befehl entsprechend begrüßen oder hofieren. Du bist mein Sklave!
Das üben wir auch noch ein paarmal, bis es richtig sitzt.«

Auf und nieder. Rein und raus. Einer Herrin eine Nachricht überbringen. Mein Po muss grün und blau sein, so oft mache ich Fehler.
Nach einer gefühlten Stunde, ich bin total fertig, erklärt die Herrin mit Befehlston: »Wir beide gehen jetzt Kaffee trinken, so lange bleibst du hier knien und rührst dich nicht von der Stelle!«

Doro weiß doch, dass ich gerne Kaffee trinke, warum lässt sie mich da? Herin und Domina verlassen das Studio. Ich habe Zeit nachzudenken. Das erste Mal seit ich den Käfig verlassen habe.

So anstrengend habe ich mir das nicht vorgestellt, trotzdem bin ich zufrieden. Wenn die Herrin mich lobt, bin ich sogar glücklich. Aber irgendwie fehlt noch etwas?

Sie wollte mich doch bestrafen und jetzt ist die Stunde vorbei. Nicht schlimm, im Gegenteil, eigentlich habe ich ja genügend Hiebe eingesteckt.

Ich schaue meinen Körper an, der muss schlimm aussehen, schlimmer als bei Bruno! Doch nein, nur ein paar rote Striemen, manche sind so blass, dass sie nur zu erahnen sind. Wie, das tat doch so weh?
Aber hinten am Po, am Rücken, so sehr ich versuche meinen Kopf zu drehen, unmöglich was zu sehen. Dahinten, da ist ein Spiegel. Nein ich trau mich nicht. Ich zähl bis 500 und wenn dann keiner da ist... ...500 soll ich wirklich? Ach was, ich lauf zum Spiegel.
Dreh mich. Nein, da ist auch nichts, fast nichts. 2 rote Striemen am Po, alles?

Ich scheine ja eine besonders robuste Haut zu haben, stelle ich mit Stolz fest. Eigentlich schade, dass es nichts mit der Bestrafung wurde.

Jetzt bin ich schon da, da kann ich mich auch gleich umschauen.
An einer Wand stehen Masken. Ein großes Rad. Zu was man wohl so viele Peitschen braucht? Blödmann, zu was ist klar. Aber warum so viele? Da sind Rohrstöcke in einer Vase, manche mit Griff, einige dünner als mein kleiner Finger. Der Dickste weit dicker als mein Daumen. Da ist eine Liege, auf der wird man festgezurrt. Ein Prügelbock. Ob ich mich mal drauflege? Ah, die Platte gehört nach unten, die Beine auf die beiden Seitenteile. Mit dem Bauch liege ich auf einer gepolsterten Fläche. Angenehm kühl, in die Lederfesseln gehören die Hände. Ich stelle mir vor, ich würde da gefesselt.
Fast glaube ich zu spüren, wie mich einer der Rohrstöcke trifft, ob sich das anders anfühlt wie die Gerte?
Jetzt aber nichts wie runter, zu meinem Platz.
Hätte ich doch auf dem Bock liegen bleiben sollen. Dann wäre Doro nichts anderes übriggeblieben, als mich zu bestrafen. Warum kommt sie eigentlich nicht, sie hat mich doch nicht vergessen? Der Kaffee muss doch längst getrunken sein. Was mache ich eigentlich, wenn Doro fragt, ob wir das wiederholen sollen? Allein schon Ihr Anblick ist es wert und alles ist so neu. Klar will ich.

Plötzlich fällt mir ein, da sind doch noch diese ominösen Punkte... Wie viele waren es überhaupt? Ich rechne, soweit ich richtig liege, 125 Punkte?

 

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