Pathologisch - Autobahn

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Ich höre, wie sich der Kofferraumdeckel öffnet. Dann werde ich unsanft an Haaren und Hals gepackt. Wie eine Puppe werden meine 62 kg empor gezogen während ich mich gleichzeitig bemühe, blind aus dem Kofferraum zu klettern. Endlich berühren meine Fußsohlen festen Boden, welcher sich nach rissigem Asphalt anfühlt. Andere Autos auf der Autobahn kann ich gut hören, sie klingen recht nah. Meine Maske nimmt mir jede Sicht, und so laufe ich lediglich dem Zug an meinen Haaren hinterher. Es ist zwar nicht kalt, aber ich fröstle trotzdem. Wenige Sekunden später laufe ich barfuß auf Fliesen. Alten, brüchigen Fliesen, die in einen hallenden Raum führen. Der Ammoniakgeruch spricht stark dafür, dass ich mich in einer Autobahn-Toilette befinde. Der feste Griff in meinen Haaren schiebt mich gnadenlos voran.

»Knie dich hin«, werde ich angewiesen, und ich gehorche. Kaum habe ich die geforderte Position eingenommen, als ich auch schon grob vornüber gedrückt werde.

»Nase auf den Boden«, lautet der Befehl, und gehorchen erübrigt sich fast, so sehr werde ich in die betreffende Bewegung gezwungen. Der Ammoniakgeruch intensiviert sich. Ich spüre, wie mein dicker Nasenring ergriffen wird und mit etwas Ziehen in die richtige Position gebracht wird. Es klickt. Danach kann ich die Haltung nicht mehr ändern, meine Nase scheint fixiert. Mit beiden Händen stütze ich mich ab.

»Bin gleich zurück. Wir werden auf Gutmenschen warten, das will ich nicht unbequem stehend machen müssen. Du weißt, was du zu tun hast«, höre ich ihn drohend ermahnen. Dann geht er hinaus. Mir wird flau im Magen. Es stinkt wirklich heftig nach Urin. Die Autos der Autobahn kann ich nach wie vor gedämpft hören. Meine Knie beginnen zu schmerzen, und ich bemühe mich, eine Position zu finden, in der ich nicht auf Fugen knie. Die Zeit vergeht, aber mein Herr scheint nicht zurückzukehren. Ich würde ja gern Abtasten, woran ich eigentlich mit der Nase befestigt wurde, traue mich aber nicht. Was auch immer es ist, es riecht, als sollte man es nicht unnötig berühren. Also knie ich nur da, die Hände neben die Schultern gestützt, und bemühe mich darum, nur durch den Mund zu atmen.

Geduldig warte ich und frage mich, wie es um mich herum wohl aussehen mag. Vermutlich ein versifftes Herrenklo, nehme ich an, mit alten, grauen Fliesen ausgekleidet. Keramikpissoirs scheint es nicht zu geben. Wahrscheinlich gibt es nur ein Gitter im Boden, vor einer Wand, und darunter eine Rinne samt Abfluss. An irgend einer Wand wird wohl ein überfüllter Papierkorb stehen, umgeben von grauen oder grünen Papierhandtüchern, achtlos daneben geworfen. Es wäre schön, könnte ich mich hier selbst sehen. Ein krasser Gegensatz zu den Luxusappartements, in denen ich sonst so zu verweilen pflege. In jenen kann ich jedoch nicht zu jenen pathologische Orgasmen kommen, die ich brauche. Streng genommen sind es die einzigen, die ich zu haben imstande bin.

Da ertönt ein Geräusch – jemand ist hereingekommen und hat einen erstaunten Laut von sich gegeben. Sandig knirschende Schritte kommen vorsichtig näher. Ich fröstle. Meiner gestellten Aufgabe nachzukommen fällt mir schwer. Gerade hole ich Luft, um zum Sprechen anzusetzen, als mich ein derber Schlag zwischen die Beine trifft. Ein Ruck geht durch meinen Körper und stellt die Festigkeit der Nasenscheidewand auf eine nicht sonderlich ernst zu nehmende Probe. Meine Schamlippen brennen wie Feuer. Er ist also doch schon wieder da, vielleicht war er auch gar nicht wirklich weg.

»Los, biete dich an«, höre ich die auffordernde Stimme meines Herrn. Alles in mir sträubt sich, mein Widerwille schlägt sich in Muskelzittern nieder. Ich muss vorsichtig sein und darf mich nicht allzu sehr zu bewegen, meiner Nase zuliebe. Ein weiterer auffordernder harter Schlag trifft meine Schamlippen, lässt mich zusammenzucken und entlockt mir einen Schmerzlaut. Ich schlucke Schmerz und Stolz herunter.

»Meine Löcher stehen jederzeit als Toilette zu Verfügung«, zwinge ich mich zu sagen. Sekundenlange Stille. Dann fahren Finger derb zwischen meine Beine und ein Daumen schiebt sich in meinen Po. Die Finger krümmen sich in mir und ein fester Griff bildet sich heraus. Er beginnt mich langsam, aber unerbittlich, nach hinten zu ziehen. Meine Nase beginnt zu schmerzen, als sich der Zug auf mein Nasenpiercing erhöht.

»Und?«, höre ich in scharfem Tonfall von meinem Herrn.

Ich hasse mich dafür, dass mich all dies derart anmacht. Dass ich davon angezogen werde, wie eine Motte vom Licht. Dass es mich eines Tages verbrennen wird ist mir absolut klar. Andererseits kann ich nur bei echtem und vollständigem Kontrollverlust kommen. Okay, eine gehörige Portion Erniedrigung ist ebenfalls notwendig. Der Schmerz an der Nase nimmt zu, aber ich will das ziehende Gefühl des Griffs in Scheide und Po auskosten. Also schweige ich noch ein wenig länger, und koste den Schmerz an beiden Enden aus. Schließlich ist meine Schmerzgrenze erreicht.

»Wer mir in den Po uriniert, dem lecke und lutsche ich zum Dank den Penis sauber«, schiebe ich mit gepresster Stimme hinterher. Mein Herr hatte mir die Wahl gelassen, für welches Loch ich das Blowjob-Angebot machte. Mein Po erschien mir mit dem besseren Selbstreinigungsvermögen ausgestattet. Stille folgt. Irgendwo tropft ein Wasserhahn und macht mich nervös. Warum auch immer.

»Meint ihr das ernst?«, höre ich dann eine fremde Männerstimme fragen. Der feste Griff in meinem Schritt wird noch fester, und der Zug auf meine Nase erhöht sich erneut, wie ein Licht blendet er jäh in der Schwärze meiner Maske.

»Ja! Total ernst, bitte piss mir in eins meiner Löcher, das ist absolut ernst gemeint!«, rufe ich aus, als der Schmerz durch meine Nase schießt. Erneut Stille. Ich bin sicherlich schon sehr feucht.

»Keine Sorge«, höre ich meinen Herrn, »sie steht darauf erniedrigt zu werden, und Schmerz macht sie richtig geil«. Beides stimmt, und ihn das sagen zu hören gibt mir einen weiteren, kleinen Kick.

»Bestätige das«, werde ich aufgefordert. Anscheinend zweifelt der gute Mann an der Aussage meines Herrn.

»Erniedrigung und Schmerz machen mich geil«, bestätige ich artig, und versuche dabei so sanft und sexy wie nur möglich zu klingen, »bitte benutze eines meiner Löcher.«

»Einmal den Blowjob, bitte«, höre ich die Stimme sagen. Einen kurzen Moment später wird mir ein mehr als fingerdickes Trichterende in mein Rektum gedrückt. Ich kenne den Trichter, ich musste ihn selbst kaufen. Inklusive Beratungsgespräch voller Scham. Aber egal, hier, in Ostdeutschland kannte mich ohnehin niemand. Schließlich hatte ich einen Trichter mit knapp 30 cm im Durchmesser und 60 cm Riffelschlauch am Ende gekauft. Ein Geräusch von Klebeband, das abgezogen wird. Mein Herr klebt den Trichter irgendwo fest, nehme ich an, kurz darauf fühle ich, wie auch meine Pobacken mit reichlich Klebeband beklebt werden. Damit der Schlauch nicht aus mir rutscht.

Ein Reißverschluss wird geöffnet. Dann höre ich es plätschern, und spüre, wie sich mein Darm mit einer warmen Flüssigkeit füllt. Der Urin drängt mit Vehemenz in meinen Darm. Ekel und Erregung erfüllen mich gleichermaßen. Geschieht mir recht, denke ich im Impuls, und Bilder meiner diversen Therapeuten tauchen vor meinem inneren Auge auf. Idioten, denke ich mir, wenn man es nicht ändern kann, warum es dann nicht genießen?

Der Mann hat eine große Blase und ausgiebig Flüssigkeit zu sich genommen. Zumindest reißt der Strom an Flüssigkeit so schnell nicht ab. Er füllt mich beharrlich auf, nach und nach. Mein Bauch beginnt zu gluckern und ich bekomme zunehmend ein Völlegefühl.

»Ein paar Fakten über jene willige Toilette«, höre ich die Stimme meines Herrn, »sie ist 36 Jahre alt, hat ein sehr großes Erniedrigungs- und Schmerzbedürfnis und arbeitet im gehobenen Management. Ihr letzter Orgasmus ist fast fünf Wochen her. Sie kann ohne Zwang und Erniedrigung keine Höhepunkte erreichen und es sich daher auch nicht selbst machen. Sie ist ein wenig verzweifelt, denn sie ist geil und will mal wieder kommen. Daher ist sie auch bereit, zum ersten Mal als Toilette her zu halten, wenn sie denn nur kommen darf, richtig?«, führt er weiter aus.

»Ja«, antworte ich nur, und fühle dem faszinierenden Umstand nach, dass ich mir gerade insgeheim wünsche, ich kniete im Kreis des Vorstands. Das wäre sicherlich mein beruflicher Untergang, macht mich aber auch unheimlich an. Die Unvernunft. Der Untergang. Pathologisch, hallt der Begriff zwischen meinen Ohren hin und her.

Der konstante Strom Urin verebbt und geht in ein Tröpfeln über. Dann endet er. Mein Darm fühlt sich prall gefüllt an. Ich bin ziemlich aufgegeilt und sehne mich nach einem Orgasmus. Gehobenes Management ist eine Untertreibung, ich bin Kopf eines Unternehmens mit ein paar tausend Angestellten weltweit. Meinen ersten richtigen Höhepunkt hatte ich im Alter von 22 Jahren, als mich mein damaliger Freund gefesselt hat, und beim Ficken ein nutzloses Stück Fleisch nannte. Daraufhin hatte meine fast zehn Jahre andauernde Tour durch diverse Therapien begonnen. Bis ich es schließlich aufgegeben hatte, mich gegen meine Veranlagung wehren zu wollen. Die hatte sich mittlerweile als nach ICD diagnostizierte F52.7, F63.8 und F65.5/IV in meiner Krankenakte niedergeschlagen. Umgangssprachlich bin ich eine nymphomane, impulsgestörte Frau, pathologisch masochistisch veranlagt und mit sehr starken Selbstwertproblemen behaftet. Trotz Führungsposition und Jahresboni. Ich arbeite hart. Auch für meine Höhepunkte. Mein Erniedrigungswunsch kennt scheinbar kaum Grenzen, ebenso wenig wie meine Belastbarkeit.

»Kneif den Arsch zusammen«, höre ich meinen Herrn fordern und gehorche sofort, »der Saft wird erst auf Kommando abgelassen.« Mein Versuch zu nicken scheitert am mangelnden Bewegungsspielraum. Der Schlauch wird aus meinem Po gezogen, und nur wenig Urin geht verloren. Ich muss meine Muskeln heftig anspannen, um die Flüssigkeit zu halten. Dann klickt es vor mir, und ich werde an den Haaren gepackt und an ihnen auf die Knie hochgezogen. Unsanft werde ich umgedreht. In der nächsten Zeit keine durchsichtigen Strumpfhosen zum Kostüm, denke ich mir, wahrscheinlich habe ich mir gerade die Knie aufgeschürft.

Etwas macht scharrende Geräusche, während ich, an meinen Haaren im Nacken gehalten, kniend ausharre.

»Setz dich hier her«, höre ich meinen Herrn mitteilen, »dann bläst sie.«

Ich werde am Nasenring gegriffen und muss mich beeilen der ziehenden Bewegung zu folgen. Auf allen Vieren. Meine Knie brennen. Einige Sekunden verstreichen. Dann rieche ich den typisch käsigen Geruch eines ungewaschenen Penisses.

»Loch auf«, werde ich aufgefordert. Mein Mund geht fast von alleine auf. Auf Knien und Händen gestützt bemerke ich zum ersten Mal, wie meine Muskulatur zittert. Kälte, wohl aber mehr Erregung, korrigiere ich mich, lässt meine Schultern, Schenkel und Bauch willkürlich zucken. Etwas Weiches berührt meine Lippen. Sofort umschließe ich es mit meinem Mund und beginne sanft daran zu saugen. Knapp über mir atmet jemand zischend Luft ein. Ich lecke gehorsam rund um Eichel und Schaft, und habe prompt Haare im Mund. Sie entfernen zu wollen wäre ein Fehler, stattdessen ignoriere ich sie, so gut es eben geht. Der zunehmend erhärtende Penis gleitet meine Zunge entlang. Ob es sich bei dem Fremden um wirklich einen solchen handelt, oder in Wahrheit um einen Bekannten meines Herrn, ist mir bereits vollkommen egal. Ich muss an eine meiner Sekretärinnen denken, die jetzt vermutlich Ekelherpes bekäme. Erst recht, wenn sie mich so sähe. Still grinse ich in mich hinein.

»Stell ihr ruhig Fragen«, höre ich meinen Herrn aufmunternd sagen. Ich sauge derweil sanft am Schwanz, und bemühe mich, das weiche Stück richtig hart zu bekommen. Es gelingt mir recht gut, finde ich. Ich drücke mich ins Hohlkreuz und strecke meine Scham heraus in der Hoffnung, jemand würde mich manipulieren oder schlagen, aber ich werde enttäuscht. Meine sicherlich nassen, glänzenden Schamlippen bleiben ungeteilt, meine Klitoris unberührt. Ich fühle mich dennoch unglaublich lebendig und aufgekratzt.

»Warum machst du das?«, fragt mich die fremde Stimme nach kurzer Pause. Ich lecke langsam und genüsslich um die Eichel. Der käsige Geruch hat sich längst mit dem süßlichen Geruch meines Speichels gemischt und steigert meine Lust weiter. Ich kneife nach wie vor meinen Po zusammen, um nicht zu riskieren, den Unbill meines Herrn auf mich zu ziehen. Ich unterbreche das Lecken und Blasen kurz.

»Weil ich es brauche«, sage ich. Dabei fühle ich, wie ich unter meiner Maske erröte. Es hat mich viele Jahre gekostet, das zu verstehen, viel Ausprobieren und Hoffen und ebenso wie viele, viele Enttäuschungen.

Ich blase artig weiter und fühle, wie mein Herr meine Klitoris zu reiben beginnt. Etwas drückt mir leicht ins Kreuz, und ich gehe wieder stark ins Hohlkreuz, das ich zu halten wohl nachgelassen habe.

»Wie kam es dazu?«, höre ich die fremde Stimme erneut, in bereits leicht angespanntem Tonfall.

Ich überlege, wie ich das alles am besten zusammenfassen sollte, als ein harter Schlag meine Pobacken trifft, und sofort darauf ein zweiter, noch härterer. Beim ersten Schlag habe ich wohl kurz nachgelassen und ein wenig Flüssigkeit verloren. Strafe muss sein. Ich überlege, ob ich ein wenig Flüssigkeit ablassen soll, entscheide mich aber dagegen. Am Ende verbaue ich mir damit einen eventuellen Höhepunkt.

»Deepthroat«, höre ich die gebellte Anweisung meines Herrn. Ich lege den Kopf in den Nacken und entspanne meine Kehle. Dann schiebe ich mich regelrecht auf den harten, unbekannten Penis vor mir, der mir den Rachen entlang nach hinten gleitet. Langsam führe ich den Schwanz tief in meinem Hals, hinein wie hinaus. Mein eigentlich nur noch schwach vorhandener Würgereiz springt an, und ich fühle, wie mir die Tränen in die Augen schießen. Über mir höre ich ein gepresstes Stöhnen. Aus Ehrgeiz versuche ich, die ganze Länge aufzunehmen, bis meine Nasenspitze die Bauchdecke berührt. Es gelingt mir unter Tränen.

Finger drängen zwischen meine Schamlippen und dehnen mich auf, während der Druck auf meine Klitoris zunimmt. Unnachgiebig drängt die ganze Hand meines Herrn in mich, die, nach ein paar Bewegungen, aufgrund meiner eigenen Feuchtigkeit und ein wenig Hilfe von Gleitcreme, ohne großen Widerstand in mich gleitet. Ich muss mich sehr anstrengen, den Po weiter zusammen zu kneifen. Es fällt mir schwer, dicht zu halten.

»Los, antworte. Wie kam es dazu?«, werde ich aufgefordert. Ich hole den fremden Schwanz aus den Untiefen meines Schlundes und fühle, wie sich ein klebriger Bogen aus Flüssigkeit zwischen meinen Lippen und dem fremden Penis spannt.

»Es hat mich schon immer unglaublich angemacht, mich von einem frauenfeindlichen, sadistischen Fremden zu allem Möglichen erpressen zu lassen«, gab ich mich bereitwillig preis. »Also habe ich nach einem gesucht, ihm ein paar kompromittierende Bilder von mir geschickt, und alles weitere ihm überlassen.«

Schweigen. Ich blase weiter. Schnaufen. Schmatzend fährt die Hand meines Herrn immer wieder in mich, stößt gegen meine Gebärmutter und wird ruckartig wieder aus mir heraus gezogen. Das Dehnungsgefühl, sowie das intensive Reiben meiner Klitoris, ließen mich ebenso auf einen Höhepunkt zusteuern wie der Gedanke, dass ich hier, auf allen Vieren, erniedrigt und mit Urin im Darm, einen vollkommen fremden Schwanz blase.

»Los, jetzt mit der Hand, lass ihn auf deine Brust kommen«, vernehme ich den Befehl meines Herrn. Mit der rechten Hand ergreife ich den Penis vor meinem Gesicht und manipuliere ihn hektisch, während ich etwas näher rücke und mich aufrichte. Das Schnaufen wird schneller und schneller, ebenso wie meine Hand, dann spritzt mir der Fremde sein Sperma an Hals und zwischen die Brüste, begleitet von einem gutturalen Laut. Er zittert und zuckt in meinen Händen. Die klebrige Flüssigkeit rinnt an mir hinab. Die Hand meines Herrn fährt nicht länger zwischen meinen Beinen in mich, auch das Reiben meiner Klitoris hat schlagartig geendet, wie ich mit großem Bedauern feststelle. Ich würde so gern auch kommen, meine eigene Geilheit bereitet mir Schwindel.

»Bitte!«, rufe ich aufmüpfig, »darf ich auch kommen? Ich war doch eine so brave Toilette!«

Ich höre nur das Keuchen vor mir. Dann werde ich wieder bei den langen Haaren gepackt und muss mich anstrengen, dem Zug der Bewegung auf allen Vieren zu folgen. Er stößt mich unsanft gen Boden, packt den Nasenring, es klickt, und der strenge Ammoniakgeruch verrät mir, dass ich wieder mit der Nase über der Pissrinne fixiert bin.

Etwas berührt meine Brüste und klickt.

»Hol dein Handy raus«, höre ich meinen Herrn anweisen, »und filme die Sau beim Höhepunkt. Wir wollen sehen, ob Angst oder Geilheit überwiegen. Entweder, sie hat sich im Griff, und kommt lautlos, oder sie verrät sich durch den Klang ihrer Stimme.«

Der Fremde sagt nichts. Stattdessen höre ich mich laut Schlucken. Sehr laut, wie ich finde.

»Hier, greif das und halt es ordentlich auf Spannung«, sagt mein Herr, und ich fühle, wie meine bisher hängenden Brüste nach hinten gezogen werden, in Richtung meiner gespreizten Knie, auf denen ich ruhe. Ich stöhne auf. Der Zug an meinen Brüsten ist heftig, aber die Ringe in meinen Brustwarzen haben einen dicken Durchmesser und können einiges ab.

Ich erhalte weitere Schläge direkt auf Klitoris und Schamlippen, und muss mich sehr zusammenreißen, um keinen Laut von mir zu geben. Die Nase gerät immer wieder unter Spannung und Zug, weil die Hand meines Herrn sehr energisch in mir herum wühlt.

»Du bist nur ein Haufen Löcher, die benutzt werden wollen«, höre ich ihn sagen, seine Hand verlässt mich, zwei weitere derbe Schläge treffen mich auf die Schamlippen, und der Zug auf meine Brustwarzen nimmt jäh erneut deutlich zu.

»Zieh ordentlich«, höre ich ihn schimpfen, »diese Sau braucht das, richtig?« Die Hand fährt wieder gnadenlos zwischen meine Beine. Er öffnet die Hand in mir und dehnt mich richtig weit auf, während ein regelrechter Hagel harter Schläge auf meine Pobacken niedergehen.

»Willst du wohl antworten? Ist es das, was du brauchst?«, höre ich seine Stimme hallen. Ich spüre, wie sich mein Beckenboden hebt und senkt, mein Höhepunkt ist im Anmarsch. Ich beiße mir auf die Lippen.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich selbst, wie so oft. Nackt, in einem Autobahn-Klo kniend, mit dem Ring an meiner Nase am Metallgitter eines als Urinals fungierenden Rinne befestigt. Verbissen kämpfe ich um die Kontrolle meines Enddarms, während mir fremdes Sperma von der Brust tropft, und ein sadistisches Arschloch mir mit großer Freude in der Öffnung zwischen meinen Beinen wühlt. Meine Brustwarzen erfahren immensen Zug. Die Hand fährt aus meiner Scheide und beginnt, mir schnelle, harte Schläge direkt auf die geschwollene Klitoris zu verpassen. Unablässig. Sie brennt bereits heftig. Hinter mir hockt einer, und zieht mir an einer Kette oder Schnur die Brustwarzen lang.

»Los«, höre ich zwischen dem Klatschen der Schläge zwischen meinen Beinen, »schreie es heraus, dann darfst du kommen. Vorher nicht. Bist du nicht ein wertloses Paar Löcher, das ohne Erniedrigung und Schmerz nicht einmal zu kommen schafft?«

Ich beiße mir härter auf die Lippen, will keinen Laut von mir geben, immerhin werde ich gefilmt, schießt es mir durch den Kopf. Das Schlagen endet und ich atme kurz durch. Es klickt, dann werde ich an den Haaren gepackt. Wieder werde muss ich auf allen Vieren meinem Herrn blind durch eine schwarze Welt folgen. Dieses Mal laufen wir einige Sekunden, und ich nehme wahr, wie sich die Akustik verändert. Irgendwo vor mir kann ich deutlich die Autobahn hören, beziehungsweise die dort entlang schießenden Autos. Er hat mich vor das Toilettenhäuschen gezerrt, ich knie nackt im Freien!

Der feste Griff im Haar meines Nackens zwingt mich in eine halb aufrechte, halb kniende Position, während gleichzeitig wieder seine Hand in mich fährt und die Wände meiner Scheide erkundet. Er beginnt mich hart zu fisten.

»Los jetzt«, höre ich ihn in mein Ohr zischen, »fange an zu schreien, dass du genau das brauchst um zu kommen!« Wieder bewegt sich seine Hand nur noch sehr langsam, öffnet sich, um maximale Dehnung bemüht. »Los, schreie es heraus und erleichtere dich endlich!«, schreit er mich an, und ein Damm in mir bricht. Ein Orgasmus rollt an und wischt meine Vernunft einfach weg. Mir ist egal, dass ich vermutlich gefilmt werde, und dass mich vielleicht irgendwann irgend jemand an meiner Stimme erkennen könnte.

»Oh ja«, höre ich mich enthemmt keuchen, »ich brauche es derb und dreckig!«. Gleichzeitig fühle ich, wie sich mein Darm entleert. Stoßweise bahnt sich ein Strahl aus mir als Toilette heraus, während mich mein Orgasmus überrollt wie eine Flutwelle. »Benutzt und erniedrigt mich!«, rufe ich in gepresster Lust aus, während mich mein Höhepunkt schüttelt. Ich werde an den Haaren auf den Rücken gezerrt, und in die Pfütze gelegt, die ich soeben selbst produziert habe.

»Halt die Fotze weit auf und wichs!«, werde ich in strengem Tonfall angehalten. Ein Höhepunkt reicht mir ohnehin nicht. Nach all der Zeit und Mühe will ich mich verausgaben können. Also komme ich nur bereitwillig der Aufforderung nach, unsagbar geil und angewidert von mir selbst. Die Welt schaut mir zu, denke ich erregt, bezeugt meine Verdorbenheit, als auch schon der zweite Höhepunkt mich schüttelt, und kurz darauf noch ein dritter. Dann liege ich nur noch da und schnappe nach Luft. Minutenlang, wie mir erscheint.

»Unglaublich«, sagt die fremde Männerstimme schließlich. Mein Schamgefühl schlägt fast körperlich zu. Dann werde ich wieder an den Haaren gepackt und auf die Beine gezerrt.

»Du stinkst wahrlich wie eine Toilette«, wird mir mitgeteilt, während ich über den Asphalt des Parkplatzes taumle. Ich strauchle mehrfach, und nur der feste Griff in meinen Haaren verhindert, dass ich das Gleichgewicht verliere. Mein Herr nimmt meine Hand und führt sie zur Kante des Kofferraums. Gehorsam steige ich in den Kofferraum und lasse mich auf der dicken Teichfolie nieder, die ich heute Nachmittag selbst hineingelegt habe.

»Braves Mädchen«, höre ich ihn mich noch ermuntern, »das hast du gut gemacht.«

Dann schließt sich der Kofferraumdeckel wieder, und mein eigener Geruch steigt mir scharf und unappetitlich in die Nase. Lust als Segen sowie Fluch denke ich mir. Das Auto fährt vorsichtig an.

Vermutlich werde ich mich wieder in einem Teich waschen müssen, denke ich mir, und beschließe, mir die Fahrt mit ein wenig Spielen an meiner Klitoris zu vertreiben. Aber zu einem Höhepunkt werde ich dabei wie immer nicht kommen können. Leider.

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Kommentare

Mir gefällt die Geschichte sehr gut besonders das ein paar interessante Hintergrundinformationen mit einfließen.

Hoffe es gibt noch weitere Geschichten mit dieser Protagonistin.