Querschlägerfaktor

Es kann sein, dass sie euch gefangen nehmen, hatte es während der Ausbildung geheißen. Wenn es soweit ist, dann müsst ihr Ruhe bewahren. Sagt ihnen nichts. Es geht nicht um euch, sondern um die Frauen, die wir von ihnen gefangen genommen und eingesperrt haben. Ihr müsst nur so lange durchhalten, bis der Gefangenenaustausch vereinbart wird. Dann kommt ihr frei, macht ein paar Monate Urlaub und rechnet hinterher mit ihnen ab...

 

Seit ihrer Anwerbung hatte sich Mallory Kane nur selten an diese Worte während den Monaten im Trainingscamp erinnert. Nun arbeitete sie also für einen Geheimdienst und beobachtete in dessen Auftrag seit mehreren Wochen eines der Gebäude des CEO-Konzerns. Einer weltweit operierenden Firma im Bereich Computertechnologie, Medizinprodukte und Gesundheitswesen, der man aber auch nachsagte, sie verdiene viel Geld mit der Herstellung von Militärtechnologie, genetischen Experimenten und viralen Waffen. Auf jeden Fall hatte die Regierung dem Konzern den Krieg erklärt und Mallory gewissermaßen als Soldatin angeheuert. Momentan saß sie die meisten Stunden am Tag an dem Fenster und beobachtete das Haus des CEO-Konzerns, dessen Angestellte am Morgen durch den Haupteingang rein- und am Abend raus gingen. Sie zeichnete dies alles auf, filmte mit und sandte in der Nacht den Auftraggebern die Daten zu.

Sie war hier allein. Mallory mochte es nicht, mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten. Frauen gab es in ihrem Gewerbe selten und die Männer nahmen eine Kämpferin von 1,73m Größe, dunkelhaarig, trainiert und sexy, nicht ernst. Mit anderen Agenten gab sie sich nur noch ab, wenn es der Auftraggeber verlangte. Oder - sie wusste nicht, wieso ihr dieser Gedanke in diesem Moment kam – sie jemand retten sollte.

 

Mallory hatte Hunger und sich eine Pizza kommen lassen. Es klingelte an der Tür und sie verließ den Beobachtungsposten und lief zur Wohnungstür. Die letzten Tage hatte ihr eine Frau die Lieferung gebracht, heute war es ein Mann. Dafür gab es noch eine Flasche Wein gratis dazu. „Als Danke von unserer Firma.“ Mallory hatte die ganze Woche bei der gleichen Firma Pizza bestellt.

Alkohol und Observationsdienste vertrugen sich nicht gut, aber wer würde sie schon dabei beobachten? Also entkorkte Mallory die Flasche, gönnte sich erst ein Glas Rotwein und dann noch ein zweites. Gut war er nicht, hatte einen bizarren chemischen Nachgeschmack, aber er tat seine Wirkung, denn Mallory wurde sehr schnell sehr müde. Oder betäubt? Mit Schrecken kam ihr dieser Gedanke als sie bewegungslos auf der Couch saß, unfähig einzuschlafen und ihren Körper nur noch zu schwachen Atemzügen zwingen konnte. Jede andere Bewegung kostete Unmengen von Energie und Zeit.

Und dann war da auch plötzlich der Pizzabote zurück. Zumindest war es ein Mann mit dem gleichen Gesicht, aber die Uniform fehlte. Stattdessen trug er jetzt einen unscheinbaren grauen Overall. Mallorys Gedanken bewegten ähnlich langsam wie ihr Körper, doch sie ahnte, dass er ihr das Betäubungsmittel in den Wein gemischt hatte. Als er sich wortlos über die Frau beugte und sie auszuziehen begann, hatte sie Gewissheit.

Erst zog er Mallory die schwarze Jacke aus. Dann streiften seine Hände ihr das dunkle Shirt über den Kopf. Kurz wurde es um die Frau schwarz, doch als sie wieder sehen konnte, trug sie über dem Bauchnabel nur noch einen Sport-BH. Der auch fiel, was die Brüste der Frau kalter Luft aussetzte. Mallory wollte sich irgendwie wehren oder dem Mann zumindest etwas entgegenflüstern, doch außer ein paar pfeifenden Atemzügen brachte sie nichts hervor. Der Mann ignorierte dies, legte Mallory auf den kalten Boden und öffnete den Gürtel ihrer Hose. Der Stoff wurde bis an die Füße heruntergezogen, dann die Laufstiefel aufgeschnürt, zusammen mit den Socken ausgezogen und die Beine auch noch von der Hose befreit. Bei Mallorys Slip machte sich ihr Gegner immerhin die Mühe, diesen mit zwei kräftigen Rucken von ihrem Körper zu reißen. Beim ersten Ruck grub sich der Stoffstreifen tief zwischen die Schamlippen der Frau. Sie hätte gerne vor Schreck aufgestöhnt, doch ihr Atem war noch immer zu schwach.

Der Mann trug einen Rucksack bei sich, aus dem er ein Stück weißen Stoff holte, das neben Mallory landete. Erst als er es ausbreitete sah sie, dass es um eine Zwangsjacke handelte.

Ein letzter Fluchtversuch. Mallory spannte jeden ihrer durchtrainierten Muskeln an. Egal wie, sie wollte das nicht. Doch der Mann packte die schwachen Armen und zwang beide in die Ärmel der Jacke. Das Kleidungsstück schloss sich um den nackten Oberkörper der Agentin und wurde in den folgenden Minuten fest verschnürt, bis sich selbst eine nicht unter Drogen gesetzte Mallory Kane nichts dagegen hätte ausrichten können. Man hatte ihr dies während der Ausbildung auch erklärt: Zwangsjacken wurden von Gegnern gerne eingesetzt. Es waren effektive Fesseln und die Demütigung, wie eine geistig Kranke behandelt zu werden, tat ihr übriges. Mallory fragte sich noch immer, wer sie entdeckt hatte und vor allem welche feindliche Gruppierung sie da gerade überwältigte und fesselte. Der CEO-Konzern?

Und noch etwas hatte Mallory während ihrer Ausbildung erfahren: Gefangene wurden immer gefesselt, aber meistens reichte dies nicht aus. Außerhalb der Verhöre sollten sie auch nichts sagen.

Nachdem man die Zwangsjacke noch mit zwei Stoffbändern zwischen Mallorys Beinen gesichert hatte – diese wurden so fest angezogen, dass sie sich schon wieder zwischen die empfindlichen Schamlippen schnitten, es begrub auch die Hoffnung der Frau, sich vielleicht durch Zappeln oder Strampeln aus der Jacke befreien zu können – kam der Knebel. Mallorys Augen weiteten sich entsetzt, angesichts eines Halfters, das sich ihrem Gesicht näherte. Es war aus schwarzem Kunstleder und bestand aus einem Panel für den Mund und diversen Halfterhalterungen, die sich später um das Gesicht der Frau winden und es weitgehend verdecken würden. Selbst ihre Augen verschwanden zum Teil hinter schwarzen Bändern. Aus dem Panel ragte ein roter Ball hervor, der Mallory in den Mund geschoben wurde. Sie versuchte ihn mit der Zunge rauszudrücken, doch vergeblich. Schnell wurde ihr der Halfter am Kopf befestigt und gesichert.

Der Ball raubte der betäubten Frau den Atem und ihr wurde schwindelig. Das letzte, was sie mitbekam, bevor ihr dunkel vor den Augen wurde, war das metallene Halsband, das man ihr mit einem Vorhängeschloss anlegte …

 

Als Mallory Kane aufwachte, war ihr Kopf klar. Sie erinnerte sich an das Geschehene. Sie lag auf der Ladefläche eines Lieferwagens. Es war dunkel, doch sie hörte einen Automotor brummen und spürte die Vibrationen im Fahrzeug. Sie lag auf einer wollenen Decke, die Falten warf.

Ein paar Bewegungen und sie wusste, dass sie wieder die Kontrolle über ihren Körper hatte. Na ja, zumindest relativ. Ihre Arme steckten weiterhin in dem kratzigen Stoff der Zwangsjacke, die ihre Nippel reizte. Und ihre Beine hatte man an Ober- und Unterschenkeln mit breiten Lederbändern zusammengebunden und dann noch mit einem Seil angewinkelt. Ihr Kiefer wurde weiterhin von dem nach Gummi schmeckenden Knebel gespreizt, der wie ein Helm ihren Kopf umwickelte.

In dieser Stellung war ein Kampf aussichtslos. Trotzdem – die einzige andere Chance auf nahe Rettung war, dass zufälligerweise die Polizei den Lieferwagen anhielt, und wenn Mallory daran dachte, wie oft sie schon menschliche Fracht ungesehen in Lieferwägen über die Straßen transportiert hatte, wollte sie nicht auf diese Chance warten.

Als begann sie an den Beinfesseln zu zerren und ihre Arme zu drehen, in der Hoffnung, die Schwachstelle zu finden, die sie befreite. Die beiden Bänder, die von der Jacke aus zwischen ihren Beinen verliefen, machten jede Bewegung mit und rieben bald über den Kitzler. Es dauerte nicht lange und Mallory musste stöhnend inne halten und nach Luft ringen. Wer auch immer die von der anderen Seite waren, sie wussten wie man eine Agentin ausschaltete.

Wie lange diese Fahrt ging, wusste sie nicht, aber Mallory verbrachte jede Minute, die ihr Körper es zuließ, mit Kämpfen. Sie rollte über den Boden, trat mit den Knien gegen die Wände um Morsezeichen zu geben - ...---... - doch der Innenraum schien mit Styropor ausgekleidet, das alle Geräusche schluckte. Sie schwitzte und der Schweiß tränkte das Innere der Jacke, ließ den Stoff klamm und unangenehm auf der bloßen Haut aufliegen. Dafür schmierte er aber ihre Scheide. Die Bänder rutschten nun besser und rieben weniger schmerzhaft. Wieder hielt Mallory keuchend inne. Sie wusste nicht, was sie sonst noch tun sollte.

Bald wurde ihr diese Entscheidung abgenommen. Der Lieferwagen hielt, man hörte eine Tür zuschlagen und dann wurde die Kofferraumflügeltür geöffnet. Es blieb trotzdem dunkel. Draußen war es Nacht. Die kühle Luft lief die halbnackte Frau frösteln. Sie versuchte sich gegenüber ihrem Entführer – noch immer der gleiche Mann – aufzurichten. Vielleicht konnte sie momentan nur Gagtalk sprechen, aber in der Ausbildung hatte man ihr Möglichkeiten gezeigt, so immer noch primitive Botschaften weiterzugeben.

Ihr Entführer ignorierte dies allerdings, packte Mallory an den Beinen, löste die Bänder, packte sie an den sich windenden Fesseln und zerrte Frau aus dem Auto. Als ihre Füße auf dem Boden standen, fühlte sie Erde. Sie waren in einem Wald. Links und rechts des Weges erhoben sich dunkel die Umrisse von Bäumen. Hier war bei Nacht niemand, der sie sehen, retten oder die Polizei rufen konnte.

Ihr Halsband wurde mit einer Leine verbunden, die in der Rechten des Mannes endete. „Komm mit“, befahl er seiner Gefangenen und zerrte an der Leine.

Es war das erste Mal, dass der Pizzabote/Was-auch-immer mit Mallory sprach. Seine Stimme klang neutral. Fordernd zwar, aber auch so, als sei ihm dies egal. Oder zumindest so, als sei er nicht aufgeregt angesichts dessen, was er gerade tat. Mallory war dann immer aufgeregt gewesen.

Sie trat ein paar unsichere Schritte, stellte fest, dass ihre Beine den Körper wieder trugen und wurde sofort von der Leine in eine Richtung geführt. Der Mann ließ das Auto stehen und führte die Frau über den Waldweg.

Mallory brauchte jetzt etwas Zeit, um sich zu orientieren. Und um sich einen Fluchtplan auszudenken. Das hier war keine ausweglose Situation! Im Wald könnte sie sich bis morgen verstecken und sich dann von einem Jogger oder Wanderern retten lassen. So würde sie ihrem Geheimdienst den Gefangenenaustausch ersparen. Also lief sie erstmal ihrem Entführer brav hinterher. Auch, als dieser plötzlich den Erdweg verließ und quer durch den Wal lief. Sofort begannen sich spitze Steine und abgebrochene Äste in Mallorys Fußsohlen zu bohren. Noch war dies eher ein Kitzel als schmerzhaft, aber so länger sie hier war, umso anstrengender würde sie das Barfußlaufen empfinden. Der Knebel nahm ihr wieder den Atem und die straffen Bänder der Zwangsjacke rieben weiter an der Klitoris. Sie versuchte noch einmal durch den Knebel zu sprechen, doch mit dem wenigen Atem und dem angestrengten Keuchen verstand sie sich nicht einmal selbst. Der Mann ignorierte sie auch weiterhin und entführte die Agentin immer tiefer in die Wälder.

Immerhin schien ihn das ständige Laufen auch zu erschöpfen, denn schließlich gönnte er sich das, was er Mallory nicht gegönnt hatte: Eine Pause. Er blieb an einem Baum stehen, stützte sich ab und atmete tief durch.

Nun zeigte sich der Vorteil in Mallorys jahrelangem Körpertraining. Ja – sie hatte Probleme Luft zu holen. Aber ihr Körper besaß noch immer Kraftreserven. Sie sprang einen Ruck zurück und entriss dem Mann die Leine. Dann drehte sie sich um und rannte so schnell es ging den Weg zurück.

Hätte sie sich umgedreht, sie hätte gesehen, dass der Mann ihr nicht folgte.

Weit kam Mallory auch nicht. Einige Meter weiter durchzuckte ein stechender Schmerz ihren Körper. Er ging vom Metallhalsband aus, lief durch den ganzen Körper und machte die Muskeln weich. Kurz stand Mallory noch auf der Stelle, aber dann sackte sie in die Knie und fiel nach vorne, auf das hübsche Gesicht. Der Knebel schützte es vor den meisten Kratzern.

Der Schmerz endete schließlich und ließ die zuckende Frau am Wandboden liegen bleiben. Überall stachen Äste in sie rein. Sie konnte sich auch nicht mehr halten und spürte, wie warmer Urin aus ihrer Scheide floss und die Erde sowie die Bänder der Zwangsjacke tränkte.

Neben ihr blieben ein Paar Schuhe stehen. „Lass so etwas in Zukunft“, sagte er, noch immer ganz ruhig. „Du kannst dich nicht mehr als 25 Meter von mir entfernen.“

Das war allerdings, wie Mallory zugeben musste, ein Hindernis. Zumindest so lange, wie sie nicht wusste, mit was das Halsband elektronisch verbunden war.

Zwei starke Arme hoben sie hoch und die Stimme flüsterte: „Es ist zum Glück nicht mehr weit.“ Den Rest des Weges trug der Mann seine Gefangene, in dem er ihr einen Arm unter die weichen Knie und einen unter den Rücken legte.

 

Es war früher Morgen als sie die Hütte erreichten. Die Sonne bannte sich gerade ihren Weg zwischen den ersten Ästen durch. Mallory ahnte, dass eine Weile vergehen würde, bis sie wieder Tageslicht sah.

Sie zappelte ein bisschen, als der Mann die Tür öffnete und sie in das Innere des Gebäudes trug. Man transportierte sie durch mehrere Räume, in ein großes Zimmer, in dem an der Wandseite ein Bett stand. Er legte Mallory auf die Matratze und machte sich sofort daran, die Frau an das Bett zu fesseln. An dem Kopf- und Fußende lagen schon Schlingen bereit.

Verzweifelt bäumte sich Mallory wieder auf. Ihre Füße schnappten durch die Luft und versuchte nach dem Mann zu greifen, die Zehen in seinem Gesicht zu vergraben und ihm das Fleisch von den Knochen zu reißen. Gleichzeitig schrie sie laut in den Knebel.

Er hatte einige Mühe, die sich wehrenden Beine einzufangen, aber die Szene endete damit, dass er ihr die Fußknöchel an dem Bett festband. Sie bäumte sich weiter auf, doch der Rest ihres Körpers stecke ja in der Zwangsjacke. Alles, was ihr einmal gelang, war mit der Stirn gegen seinen Rücken zu stoßen. Kein großer Sieg.

Wie eine Patientin in der Psychiatrie wurde Mallory also systematisch auf der Matratze fixiert. Auch ihre Jacke wurde mit Bändern verknotet, bis die Frau nur noch zucken, sich aber nicht mehr aufbäumen konnte. Sie riss den Kopf hin und her und stieß wilde Beleidigungen in den Ball.

Gefangen genommene Agenten wurden sonst wie Kombattanten behandelt, mit einem Rest Würde. Natürlich fesselte und verhörte man sie, aber dazwischen lagen sie nicht halbnackt auf einem Bett. Mallory schon.

Am Ende stand der Mann schwer atmend neben ihrem Bett, betrachtete sein Werk und verließ dann den Raum. Die Frau blieb allein in der Dunkelheit zurück.

Sie hatte Stunden gegen die Fesseln gekämpft, geschwitzt, war gezwungen worden zu laufen bis ihre Füße bluteten und nun wie in einer Anstalt fixiert.

Und sie war erschöpft. Eine Weile kämpfte Mallory noch gegen die Schwere in ihren Lidern, doch dann sank sie in einen unruhigen Schlaf.

 

Wieder aufgewacht fand sie sich in einer neuen Position wieder: Noch immer mit dem sonst nackten Körper in der Zwangsjacke lag sie zwar auf dem Bett und konnte aber nicht aufstehen, weil man ihre Füße an den Knöcheln zusammengebunden, und dann mit einem straffen Seil mit der Decke verbunden hatte. Bis zum Rücken lag sie weiterhin auf der harten Matratze, während schon ihr Arsch in die Höhe ging und dann ihre Ober- und Unterschenkel und die Füße nach oben strebten. Ihre Schamlippen lagen auch frei, obwohl Mallory ihre Beine zusammenpresste um sich ein bisschen zu bedecken.

Zuerst testete sie wieder diese Fesseln aus. Mallory hoffte, das Seil aus der Deckenverankerung zu reißen. Weniger, weil sie dann hätte fliehen können – die Füße wären ja weiterhin gefesselt gewesen – sondern um ihrem Entführer und dem Geheimdienst, für den er arbeitete, zu zeigen, dass sie kampfbereit war.

Es gab aber nichts nach. Mallory blieb so liegen, mit dem Hintern in die Höhe. Sie spürte kühle Luft auf ihren Pobacken.

Als der Mann wieder kam wurde es nicht besser für sie: An ihre Scheide presste er ihr eine Saugglocke, von der ein Schlauch abging. „Du musst dich entleeren“, sagte er ihr. Tatsächlich musste Mallory dies, aber sie wollte es nicht vor dem Mann machen. Vor allen aber wollte sie ihm nicht gehorchen. Kurz lagen, beziehungsweise hockten sie so voreinander, sie in der Hoffnung endlich gerettet zu werden und er abwartend, ob sie nicht doch noch etwas Urin aus sich rausdrücken würde. Dann nahm er die Saugglocke wieder weg, stand auf, verließ kurz das Zimmer und kam mit einem Beutel, von dem ein langer Schlauch ausging, zurück.

Unruhig begann Mallory auf der Stelle hin und her zu rücken, doch ihr Entführer hockte sich wieder vor ihre Fotze, legte eine Hand zwischen die Beine und versuchte, den Katheter anzusetzen.

Seine Hände tastete dabei die Scheide ab. Nicht nur, um die Harnröhre zu finden, die Finger drangen tief in den Unterleib ein und tasteten ihn ab, als wollten sie diesen Körperteil für später erforschen, wenn hier andere Sachen eindringen würden.

Mallory spürte einen stechenden Schmerz, als der Schlauch in sie eindrang. Sie bäumte sich verzweifelt auf und schaffte es tatsächlich, die Hände abzuschütteln. Schmerzhaft rutschte der Katheter wieder aus ihr heraus, aber die Frau blieb in Bewegung und schwang hin und her. Es gelang dem Mann nicht, der sich bewegenden Frau den Schlauch in die Harnröhre reinzuschieben.

Es endete so, dass er aufstand, über ihr Becken stieg und sich auf Mallory draufsetzte. Ihr Gewicht fixierte und beruhigte die Frau. Sie kämpfte zwar noch immer, aber es war nur noch ein Zucken in den Beinen, während er in aller Ruhe die Schamlippen spreizen und den Katheter einführen konnte. Sehr langsam um die Reaktion der Frau voll auszukosten. Das viel zu große Ende schabte über das Gewebe, kratzte es auf und weitete vor allem die Röhre. Zunächst schüttelte sie sich noch und presste dagegen, doch dann zwang der Schmerz Mallory, ruhig liegen zu bleiben.

Als der Katheter dann die Blase erreichte stieß sie innerhalb der nächsten Minuten ein paar Zentiliter Urin aus. Nichts, was den Schmerz gerechtfertigt hätte. Erschöpft blieb sie liegen, auch als der Katheter sehr langsam wieder rausgezogen wurde. Das nächste Mal würde sie kooperieren, das wusste Mallory.

 

Das nächste Mal wurde sie von einer Frau besucht. Im ersten Augenblick hoffte Mallory noch auf Rettung, doch dann musste sie erkennen, dass die Frau ebenfalls nackt war und an den Hand- und Fußgelenken Ketten trug, die an einer Stelle zusammenliefen. Dazu kam das Metallhalsband.

Sie war 1,75m groß, hatte lange, fließende, schwarze Haare und eine Körperhaltung, die Stolz und Kraft ausdrückte, obwohl sie nackt und gefesselt und offensichtlich ebenfalls eine Gefangene war. Außer dem Haupthaar schien sie völlig epilliert.

Die Frau hockte sich auf die Bettkante und sagte: „Es ist okay, wenn ich dir den Knebel abnehme.“

Erleichtert stellte Mallory fest, wie ihr das Halfter um den Kopf gelockert wurde. Zwar wurde es nicht entfernt, aber der Druck verschwand und mit etwas Mühe gelang es ihrer trockenen Zunge den Knebel aus dem Mund, und damit auch das Panel weg zustoßen.

Erleichtert holte sie tief Luft. Die andere nackte Frau nutzt die Zeit, um ihr einen Becher mit Wasser an den Mund zu halten. Mallory trank gierig. Das Wasser war seltsam – zäher oder dickflüssiger. Aber es löschte den ersten Durst.

„Hilfe“, stöhnte sie. „Binde mich los.“

„Das geht nicht“, sagte die Frau kopfschüttelnd, „Ich habe keinen Schlüssel für die Schlösser.“

Tatsächlich sicherten mittlerweile Mallorys Fußfesseln und die Rückseite ihrer Zwangsjacke Vorhängeschlösser.

„Von welchem Geheimdienst bist du?“, fragte sie.

„Geheimdienst?“, fragte die Nackte erstaunt zurück. „Ich war in meinem früheren Leben Staatsanwältin.“

„Was? Ich dachte, hier werden gefangengenommene Agentinnen bis zum Austausch festgehalten.“ Mallory war verstört.

„Du warst zu lange ohne Wasser. Du bist verwirrt.“ Die Staatsanwältin gab Mallory weiteres Mal das zähe Wasser, so viel bis es träge im Bauch gluckerte. Dann fragte Mallory noch mal: „Wo sind wir hier?“

„Den Ort kennt keine von uns“, kam zurück.

„Dann sind hier viele Agentinnen?“

„Die anderen sind keine Agentinnen, aber du warst anscheinend eine.“

„Was ist das für ein Ort?“ Mallory versuchte sich aufzurichten um der Frau ins Gesicht zu sehen.

„Wir waren mal alle starke Frauen. Ich eine Staatsanwältin, eine andere eine Polizistin, eine hat eine Firma geleitet oder eine war erfolgreiche Psychotherapeutin. Wir haben unten auch eine Regisseurin, die einen Kinohit gedreht hat, bevor sie verschwand. Wenn du eine Agentin für einen Geheimdienst bist, dann macht das Sinn. Er sammelt Frauen wie uns, verstehst du.“

Das war allerdings ein Problem: Bislang war Mallory davon ausgegangen, von einem feindlichen Geheimdienst gefangengenommen worden zu sein und hatte deswegen, wenn auch widerwillig, kooperiert. Aber wenn sie jetzt in den Besitz von irgendeinem Frauensammler gegangen war, dann fand kein Austausch mit anderen Agentinnen statt. Das war der Querschlägerfaktor, für den kein Plan existierte. Das hieß, es konnte viel mehr Zeit vergehen, die sie in dieser Waldhütte bleiben würde.

Es folgte ein wildes aber sinnloses Aufbäumen, dass aber die Frau neben Mallory unterband, indem sie ihre Hände auf der Zwangsjacke abstützte und das Gewicht auf Mallorys Brüste verlagerte. Das weiche Gewebe wurde fest zusammengepresst und die Nippel schmerzhaft gegen den Stoff gerieben. Man hörte das Keuchen von zwei Frauen.

„So, das reicht“, meinte die Staatsanwältin, „für heute hast du genug getrunken. Mach schön den Mund auf.“ Damit näherten sich Mallorys Mund wieder das Knebelpanel und der große, rote Ball. „Nein!“, stieß sie zwischen den Zähnen hindurch, presste den Kiefer zusammen und drehte den Kopf von der Frau weg. Diese ließ sich erst gar nicht auf irgendeinen Kampf ein. Sie ballte die freie Hand zu einer Faust und schlug Mallory damit gegen den Oberbauch. Mallory wollte noch ihre Muskeln anspannen, doch zu spät. Ihr blieb de Atem weg und sie rang mit weit offenem Mund nach Luft. Genug Zeit, damit sie wieder knebelte und das Halfter fest um den Kopf fixierte. Als Mallory endlich wieder halbwegs beruhigt – und stumm – auf dem Rücken lag, hörte sie die weibliche Stimme über sich sagen: „Wenn ich dich nicht geknebelt hätte, dann hätte er mich dafür bestraft. Vergiss das nicht, wenn du dich Mal um eine von uns kümmern musst. Das erste Mal, als ich das nicht wusste, habe ich zwei Monate mit einem Ball im Mund und mit einer Augenbinde verbracht. Das wird mir nicht noch einmal passieren. Verstanden?“

Mallory antwortete nicht. Sie wollte die Staatsanwältin nicht einmal ansehen, und doch, als sich diese von der Bettkante erhob und ihren schlanken Po und die grazilen Beine zur Tür bewegte und den Raum verließ, konnte sie nicht anders, als der eleganten Bewegung zu folgen.

 

Später:

Es war eine äußerst unbequeme Stellung, in der Mallory hing: Ihre Beine waren mit dem Seil von den Fesseln aufwärts bis unter die Hüfte zusammengebunden. Dabei hatte man Ober- und Unterschenkel aneinander gefesselt, so dass die Knie einen Winkel bildeten und als einziges den kalten Boden berührten. Mallorys übriger Körper hing, aufgehangen in Ketten, von der Decke und konnte nur ein bisschen hin und her schwingen – was sie aber bleiben ließ, da nur der Kontakt zum Boden verhinderte, dass die Ketten und Schellen sich in ihre Haut schnitten. Ansonsten waren ihre Arme kunstvoll auf dem Rücken zusammengebunden und mehrere Seile um ihren Busen gewickelt um diesen zu straffen. Wäre sie nicht die Gefesselte gewesen, sie hätte vermutlich das Kunstwerk bewundert.

Das ging es jetzt so seit drei Monaten (vermutete sie): Wöchentlich wechselnde Dienste, die der Mann seinen Frauen zuwies. Kochen, Putzen, Spielen oder eben in irgendeine Stellung gefesselt ihm dienen. Das größte Problem war der Ring in Mallorys Mund. Er wurde durch ein breites Lederband in ihrem Nacken festgehalten und sperrte ihren Kiefer weit auf, was der Mann vor ihr schamlos ausnutzte, um ihr seinen harten Schwanz in den Mund zu halten. Es folgte der übliche Kampf Penis gegen Zunge, bis Mallory die Lust verlor und aufhörte zu lecken und er dann noch eine Weile tief in ihrem Rachen stocherte und dann endlich kam, seinen Penis raus zog, ihn vor Mallorys Gesicht hielt und abspritzte.

Die warme, klebrige Flüssigkeit verteilte sich über die Haut, wobei er besonders darauf achtete, dass die Lippen und Nasenlöcher viel abbekamen. Mallory durfte solange ihre Augen zupressen.

Nachdem er sich an dem Busen trocken gewischt hatte, ging der Mann und Mallory blieb mit feuchtem Gesicht zurück. Sie spürte, wie etwas von seiner Flüssigkeit ihr vom Kinn tropfte. Nicht zum ersten Mal. Einmal war es ihr genau zwischen die Schamlippen getropft – vor den Folgen fürchtete sie sich noch immer.

Als sie etwas zurück schwang gluckerte es in Mallorys Bauch. Seit dem Abend, an dem sie Pizza gegessen hatte, war die Gefangene nur mit der zähen Flüssigkeit ernährt worden. Sie stillte den Durst und schien ihr Nährstoffe zu geben, auch wenn sie etwas an Gewicht verloren hatte. Aber sie stillte nie den Hunger. Mallory schwang noch einmal zurück und lauschte weiter dem Gluckern. Bald würde sich ihre Blase melden und dann müsst sie warten, bis man die Saugglocke brachte, in die sie pissen durfte. Alleine war ihr dies nicht mehr gestattet.

Aber egal was Mallory Kane alles widerfahren war, sie würde weiter kämpfen. Und letztendlich von hier entkommen. Da war sie sich ganz sicher. Das hier war noch nicht ihr

Ende

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