Reale Fantasien?

 

Dies ist meine erste Geschichte, welche ich geschrieben habe. Ich hoffe sie gefällt Euch. 

Ich habe sie einem Forumsmitglied gewidmet, den diese Thema persönlich betrifft.

 

 
Heute sitze ich wieder gespannt am Computer. Habe richtig Lust auf Cybersex, werde ich jemand passendes finden? Gestern war mein 27. Geburtstag, da hatte ich Abwechslung, heute möchte ich andere Abwechslung.
Wie schon öfters gehe ich auf BDSM-Geschichten.net, welche dominanten Frauen sind wohl online? Mit Männerhauer habe ich schon öfters geschrieben, aber die sehe ich heute nicht. Ich gehe die neutralen Namen durch und hoffe, so jemand passendes zu finden. Nach über 30 Minuten geht gerade jemand ganz Neues online.
Sie nennt sich F/m was ich vielversprechend finde. Also schreibe ich sie einfach mal an:
 
Ich: Hallo
 
F/m: Hallo, schon die erste Begrüssung, bin ja kaum angekommen.
 
Ich: Sorry, wollte nichts überstürzen war nur neugierig.
 
F/m: Kein Problem. Was willst du? Smalltalk oder mehr?
 
Rasch klicke ich sie an und schaue ihr Profil an. Da steht, Weiblich, Dominant, 28 Jahre alt. Mehr noch nicht, klingt aber fast perfekt.
 
Ich: Lieber mehr, wenn es geht.
 
Hoffe nur ich erschrecke sie damit nicht, aber sie hat schliesslich gefragt!
 
F/m: Bist du männlich und Sub? Denn sonst habe ich kein Interesse
 
Ich: Ja
 
F/m: Hast du viel Erfahrung im S/M Bereich?
 
Ich: Nein keine praktischen..
 
F/m: Zieh dich aus!
F/m: Bist du nackt?
 
Ich: Ja und jetzt?
 
F/m: Streife ich mir langsam mein Lederkostüm von den Schultern. Darunter habe ich … nichts an. Ich steige aus meinem Kostüm und trage nur noch die schwarzen Lederstiefel. Du legst dich auf den Boden vor mir, auf den Rücken.
Ich streife mit meiner rechten Stiefelspitze deinen Schwanz …
 
Ich: Ich bin wie elektrisiert und stöhne auf.
 
F/m: Ich greife zu meinem Kostüm und fische die Handschellen heraus. Du nimmst deine Hände über Deinen Kopf und ich lasse die Handschellen zuschnappen. Danach nehme ich ein Seidentuch und verbinde Dir die Augen.
Plötzlich setze ich mich auf Dich und drücke Dir meine Schnecke auf den Mund.
 
Ich: Langsam fange ich an dich zu lecken und werde immer intensiver, du fängst an zu stöhnen.
 
F/m: Du leckst mich immer weiter und weiter. Plötzlich kneife ich dich heftig in Deine Brustwarzen, du schreist kurz auf und leckst dann umso heftiger an meiner Perle, bis ich es nicht mehr halten kann und komme.
 
Ich: Ich lecke dann noch weiter, sodass sich dein Orgasmus verlängert und deine Schnecke zuckt sogar aussen vor lauter Lust, dein Saft vermischt sich mit meinem Speichel und läuft mir in den Mund.
 
F/m: Langsam beruhige ich mich, rutsche an dir runter und stosse dabei an deinen fast ganz steifen Schwanz, ich kneife dir nochmals kräftig in beide Brustwarzen.
Dein Schwanz ist jetzt ganz hart, langsam erhebe ich mich und lasse mich dann auf deinem Schwanz herab, mit einem Schmatzen nehme ich ihn in meiner Schnecke auf.
 
Ich: Ich halte es kaum aus und will dir mit meinem Becken helfen, dir gefällt das nicht und damit ich still halte scheuerst du mir eine auf meine linke Wange.
 
F/m: Danach gibst du Ruhe und ich kann in meinem Tempo auf und ab gehen, immer schneller werdend und dann, kaum stöhnst du mir zu fest, ficke ich dich ganz langsam. Zweimal kneife ich auch in Deine Brustwarzen um dich runterzuholen, dies verstärkt aber dein Stöhnen eher und nach einem genussvollen Ritt, kommen wir gemeinsam!
 
Ich: Das war wunderschön, ich will mehr!
 
F/m: Still jetzt, zerstöre es nicht und log dich jetzt sofort aus!
 
Das habe ich dann auch sofort gemacht. Den ganzen Nachmittag muss ich an sie denken. Die Fantasie gefällt mir sehr gut. Gern würde ich so was live erleben, aber ich weiß ja, dass dies nicht geht. Eigentlich möchte ich noch mehr mit ihr schreiben, aber ich will sie nicht verärgern, also geh ich erst wieder am nächsten Tag auf die Seite, aber da ist sie leider nicht.
Jeden Tag schaue ich mehrmals nach und obwohl auch Altbekannte im Chat sind schreib ich nicht, ich will Sie, die Fantasie hat bei mir einfach so ein Kribbeln ausgelöst, ich kann es gar nicht richtig beschreiben.
 
Endlich, nach 8 endlos wirkenden Tagen ist sie wieder da und wieder haben wir wunderschönen Cybersex.
 
In den nächsten Wochen schreiben wir uns immer wieder, manchmal ist sie mehrere Tage hintereinander da, dann wieder tagelang nicht. Jedesmal hat sie neue Fantasien mit denen sie mich füttert und ich geniesse es. Auch wird ihr Ton langsam strenger und sie gibt mir Aufgaben für den Alltag, wie mehrere Tage enthaltsam zu sein und nicht zu masturbieren.
Wenn sie wüsste, dass es kein Problem ist für mich … Langsam muss ich aufpassen. Ich flüchte immer mehr in die Computerwelt und stelle sie mir schon als meine Domina vor, obwohl ich doch weiss, dass es nie sein wird, weil es gar nicht geht. Sobald sie die Wahrheit über mich weiss, will sie bestimmt nichts mehr mit mir zu tun haben. Dennoch finde ich die Fantasie wunderschön und da mir nichts anderes bleibt … Warum soll ich diese Fantasie nicht auskosten?
 
Dann, nach fast einem halben Jahr ist es soweit, sie will mich unbedingt treffen und duldetet keine Widerworte, wie komme ich da wieder raus? Soll ich ihr die Wahrheit sagen?. Nein! Ich kann nicht, dann schreibt sie sicher nicht mehr mit mir. Obwohl ich jetzt weiss, dass sie mit dem Auto nur ca. 40 Fahrminuten von mir entfernt wohnt.
Heute, nach 8 Monaten, seit unserem ersten Cybersex hat sie mir ein Ultimatum gesetzt, entweder ich treffe sie nächstes Wochenende, oder sie schreibt mir nicht mehr. Ausser ich habe ein sehr gutes und ehrliches Argument wieso das nicht geht.
Scheisse … Jetzt muss ich ihr fast die Wahrheit sagen. Irgendwie auch egal, wenn sie mir dann eh nicht mehr schreibt, dann darf sie auch die Wahrheit kennen.
 
Ich schreibe Ihr, dass es mir leid tut, solange geschwiegen zu haben, aber ich habe dass Schreiben mit ihr so genossen und mich noch nie so frei gefüllt, ich bitte sie um Verzeihung.
Sie meint, so schlimm könne es sicher nicht sein und dass ich ihr ruhig die Wahrheit sagen soll. Auch fragt sie mich, ob ich im Knast saß oder vielleicht doch eine Frau sei.
Das Schreiben fällt mir schwer. Nein, ich habe sie was Alter, Geschlecht und Neigung angeht, nicht angelogen, ich habe ihr nur etwas Wichtiges verschwiegen.
Ich bin querschnittgelähmt. Kann meine Beine und Arme nicht bewegen, sitze im Rollstuhl, werde künstlich beatmet und schreibe meine Texte mit einer Zungensteuerung, auch wohne ich dadurch noch bei meinen Eltern.
Zwar kann ich meinen Körper nicht bewegen, aber ich spüre alles was mich berührt und kann auch sprechen.
Deshalb lebe ich meine Fantasien auf diesen Seiten aus, weil ich nicht glaube, dass ich dies jemals real erleben kann.
Kaum habe ich es abgeschickt, hat sie sich ausgeloggt, ich war enttäuscht, obwohl ich es ja doch gewusst habe, aber irgendwie schmerzt mich die endgültige Gewissheit schon. Ich habe sie verloren, bevor sie wirklich mir gehört und nur, weil die Menschen solche Berührungsängste haben und dann nur noch sehen, was ich alles nicht kann und nicht den Menschen dahinter.
Auch ich habe Gefühle und sexuelle Lust. Aber das scheinen andere nicht sehen zu wollen, da sie die Umstände abschrecken.
Traurig logge ich mich auch aus und grüble den ganzen Nachmittag vor mich hin.
Die nächsten Tage geh ich nicht auf die Seite, ich will ihr nicht begegnen und sie in Verlegenheit bringen, wie sie jetzt auf mich reagieren soll.
Nach 3 Wochen gehe ich das erste mal wieder auf die Seite und schaue gerade was es alles für neue Geschichten gibt, da bekomme ich eine Nachricht, von ihr!
 
F/m: Da bist du ja endlich! Habe jeden Tag geschaut wann du endlich wieder hier auftauchst! Ich wollte dich nicht so stehen lassen, aber du musst auch verstehen, dass ich diese Info erst sacken lassen musste!
 
Ich: Klar verstehe ich das und mir ist auch klar das du mich jetzt nicht mehr treffen willst, du musst kein Mitleid mit mir haben, ich hätte nur gerne noch weiter mit dir geschrieben, da ich dies sehr genossen habe und so wenigstens in der Fantasie tollen Sex haben konnte.
 
F/m: Du verstehst mich falsch, klar war es anfangs ein Schock, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe, aber ich möchte trotzdem mit dir weiter Schreiben, da auch ich unsere Cyberspiele sehr genossen habe. ;-)
Und auch wenn du mir nicht glaubst, würde ich dich gerne treffen, bei mir geht leider nicht, habe keinen Lift, aber vielleicht bei dir? Erstmal zum kennenlernen und wenn wir mehr wollen, schicken wir deine Eltern einfach weg, OK? ;-)
 
Ich war völlig perplex ist das ihr Ernst, will sie mich wirklich trotzdem sehen und kann sie sich sogar Sex mit mir vorstellen? ‚Mach dir nur nicht zuviel Hoffnungen’, beruhigte ich mich selber, es wird sicher nicht mehr passieren als reden und wenn doch?!
 
F/m: Hallo ist alles in Ordnung mit dir? Ich warte jetzt schon eine Dreiviertelstunde auf Antwort, kann ich jetzt zu dir kommen oder nicht?
 
Oje vor lauter Gedankenkarusell, habe ich ihr gar nicht geantwortet.
 
Ich: Klar kannst du mich besuchen kommen, nur bist du die Erste, die sich, nachdem ich die Wahrheit gesagt habe, mit mir treffen will, daher musste ich mich erst wieder einkriegen.
 
F/m: Verstehe ich, wann und wo können wir uns treffen? Und keine Angst, da ich bald fertigstudierte Ärztin bin und schon im Rehazentrum gearbeitet habe, weiß ich ungefähr was, auf mich zukommt, was das körperliche von dir betrifft. Aber auf den Menschen bin ich wirklich gespannt!
 
Ich gebe ihr verschiedene Daten durch und bespreche diese auch mit meinen Eltern, bald haben wir eines gefunden, in 5 Wochen soll unser erstes reales Treffen stattfinden, bis dahin schreiben wir uns noch E-Mails und schicken uns auch Fotos zu.
 
Am nächsten Tag habe ich ein Foto vor ihr, sie ist schlank, hat lange schwarze Haare, ein süsses Muttermal links neben ihrer Nase und grüne Augen, auf dem Foto trägt sie ihr schwarzes Lederkostüm. Ich muss augenblicklich schmunzeln als ich das sehe. Sie hat mir geschrieben sie sei 1,70m gross, habe 62 Kg und Körbchengröße C 85.
Sie sieht einfach klasse aus. Natürlich habe ich ihr auch ein Foto von mir geschickt.
 
Fast täglich schreiben wir uns E-Mails über alles Mögliche. Sie ist sehr sportlich, tanzt sehr gerne und studiert eben Medizin, politisch hat sie ähnliche Ansichten wie ich.
 
Da ich sie ja noch nicht wirklich kenne, werden wir uns in einem Café in meiner Nähe treffen, dies ist rollstuhlgerecht. Natürlich werde ich nicht alleine gehen, mein kleiner Bruder, zwei Jahre jünger wie ich, wird mich begleiten. Er fällt nicht auf, da dort eh viele junge Leute sind und wird am Nebentisch sitzen zur Sicherheit.
 
Der Tag rückt immer näher, morgen ist es soweit, ich bestürme meine Mutter das sie mich ja gut wäscht und welches Parfüm ich will. Ganz wichtig ist auch was sie mir anziehen soll und dass sie ja schaut, das alles gut sitzt.
Sie freut sich für mich, macht sich aber auch Sorgen, dass ich mir zu große Hoffnungen mache und enttäuscht werden könnte. Mehrmals sagt sie mir, dass ich es ruhig angehen und nicht zuviel erwarten soll, immer diese Mütter mit ihren Sorgen, sie versteht einfach nicht was diese Date für mich bedeutet! Eine Frau, sogar eine Domina, will mich sehen, obwohl sie weiss, dass ich eine Behinderung habe, dies ist einfach was ganz spezielles und deshalb muss alles perfekt sein!
 
Heute ist der Tag, ich liege schon lange wach, als endlich meine Mutter kommt um mich aufzusetzen. Ich bin extrem ungeduldig, bis sie mir deutlich sagt, ich solle mich zusammenreißen, ich gebe mir ja Mühe aber was ist, wenn ich ihr nicht gefalle oder sie es sich doch noch anders überlegt und gar nicht kommt? Nach dem Mittagessen, zieht mir meine Mutter das zurechtgelegte Outfit an. Dunkle Hose, blau-grünes Hemd.
 
Marco, mein Bruder, macht mir die Türe auf, ich fahre raus. Er geht voraus und schaut das alles barrierefrei ist. Im Café angekommen, nimmt er einen Stuhl weg für mich und setzt sich mit einem Freund an den Nebentisch, so fällt es nicht auf.
 
Ich zittere fast vor Aufregung und dann kommt Sie nur 2 Minuten nach 2. Ich halte kurz die Luft an, sie sieht genau so aus wie auf dem Bild, einfach traumhaft. Sie sieht mich sofort, sucht Blickkontakt und lächelt mich an.
“Hallo Pedro, schön dich zu sehen.”, sagt sie und setzt sich mir gegenüber. Ich bringe nur ein leises “ Hi” heraus.
Sie steht auf, hält meinen Kopf und küsst mich mitten drauf, setzt sich dann grinsend wieder und meint:” Na wie geht’s dir so mein Kleiner?”
Zuerst bin ich voll perplex und weiss gar nicht wie reagieren, da sie mich aber weiter gespannt anschaut, werde ich ruhiger und fange an zu reden.
 
Wir unterhalten uns über 3 Stunden, zwischendurch bringt sie mich mit ihren Dominanten Sprüchen zwar kurz aus dem Konzept, löst aber ein Kribbeln in mir aus.
 
Zum Abschluss küsst sie mich nochmals auf den Kopf und meint: ”Mehr gibt es erst beim nächsten Mal.” sie dreht sich um und geht ohne sich nochmals umzusehen.
 
Marco kommt gleich auf mich zu und meint grinsend: “Na Großer, da hast du ja nen ganz heissen Feger gefangen, Respekt.” Er bezahlt und wir gehen. Ich bin so in Gedanken, dass ich auf dem Nachhauseweg fast jemanden umfahre. Danach reiße ich mich zusammen und fahre unfallfrei heim.
 
Meine Mutter begrüsst uns schon grinsend: “Solange wie ihr weg wart und so wie du leuchtest, scheint es erfolgreich gewesen zu sein, oder Pedro?”. Ich werde ganz rot und nicke nur.
 
Die ganze Nacht hab ich von ihr geträumt, es war einfach toll, so schön, so zerbrechlich und dann doch so stark und dominant, einfach die perfekte Mischung, eigentlich kann sie nicht echt sein und doch ist sie meinetwegen gestern gekommen, meinetwegen!
 
Meine Familie grinst mich den ganzen Tag an. Mein Vater meint, man sehe das ich verliebt sei und wenn ich Männerfragen habe, könne ich ihn ruhig darauf ansprechen.
Ist ja lieb gemeint, mir aber trotzdem peinlich, in der Theorie weiss ich ja sowieso alles, aber in der Praxis? Wie wird es sein, wenn sie mich wirklich berührt? Wird es ihr auf Dauer reichen mich zu bearbeiten? Denn helfen kann ich ihr nicht gross. Höchstens sie lecken, wenn sie genau über meinen Mund kommt und dann muss sie ja noch auf meinen Atemschlauch aufpassen.
 
Sobald ich kann, sitze ich wieder am Computer, da kommt eine Nachricht von ihr.
‚Hat mir sehr gefallen mit dir, kleiner, bis zum nächsten Treffen und dass es klar ist, bis dahin gibt es kein Cybersex, weder mit mir und schon gar nicht mit anderen!’
 
Keine Unterschrift nichts, sie kann echt unromantisch sein, aber dennoch schlägt mein Herz Purzelbäume. Ich werde bald real von einer Frau berührt, ich kann mir keinen Cybersex vorstellen der besser ist, als das, daher werde ich es aushalten, auch wenn es drei Wochen geht bis zum nächsten Treffen. Dies wird hier bei mir sein, so sind dann auch meine Eltern beruhigt und wenn sie sicher sind, das alles i.O. ist, lassen sie uns alleine und dann … Schon bei der Vorstellung atme ich schneller, endlich werde ich es erleben ich bin fest davon überzeugt.
 
Je näher das Treffen kommt, desto hibbeliger werde ich wieder, ich überzeuge meine Mom, dass sie mein Zimmer am Vortag gründlich putzt und aufräumt. Natürlich, soll sie mir an diesem Tag wieder meine schönsten Kleider anziehen und dieses Mal achte ich auch auf meine Unterwäsche. Soll ich mir eine weite Boxershorts, oder doch eine engere anziehen lassen? Soll das dann ausnahmsweise mein Vater machen? Irgendwie ist mir das meiner Mom gegenüber schon peinlich, auch wenn sie gar nicht verklemmt ist, bespricht man doch die Unterwäsche, welche man beim ersten Mal tragen will, nicht mit seinen Mom! Was heißt hier überhaupt erstes Mal, ich weiß doch noch gar nicht, ob sie dann überhaupt dazu bereit ist. Miteinander schreiben und auch reden, ist dann noch mal was ganz anderes als wirklich Sex zu haben, vielleicht getraut sie sich das dann doch nicht.
 
Sie hat mir nicht geschrieben, ich werde langsam nervös, aber sie hat ja gesagt, kein Cybersex, vielleicht schreibt sie ja nicht um die Spannung zu steigern. Erst 4 Tage vor unserem Treffen schreibt sie nochmals.
 
‚Hallo Pedro, ich hoffe du hast dich an mein Verbot gehalten! Hab’ schon Spielzeug für dich eingepackt, werde pünktlich kommen, bis dann.
Alexandra’
 
Kaum habe ich ich die E Mail gelesen, kribbelt es wieder in mir, was für Spielzeug wird es wohl sein und was wird dann wirklich passieren. Wird sie mir Wehtun, oder doch zärtlich sein, wie wird sie mich wohl unterwerfen wollen, ich kann ihr ja nicht helfen. Irgendwie freue ich mich megadoll, bin gespannt, aber auch frustriert, was, wenn mein Scheiß Körper mir diese Chance vermasselt! Ich wäre halt schon gerne ein gesunder Mann, der Sex nicht nur aus der Fantasie kennt. Ist ihr bewusst, dass ausser meiner Mutter mich noch nie eine Frau nackt gesehen und berührt hat? Wieso muss gerade ich gelähmt sein? Irgendwie bin ich gerade wieder deprimiert, Sex wird wohl für mich Fantasie bleiben, Es kann doch nicht sein, dass so eine tolle Frau die fast jeden haben könnte, sich so einen wie mich aussucht.
 
Diese Nacht habe ich kaum geschlafen nur gegrübelt, Marco merkt mir an, dass etwas nicht stimmt und kommt am Abend in mein Zimmer. “Was ist los Großer, wieso wirkst du so bedrückt? Bald kommt doch dein steiler Zahn zu Besuch, freu dich doch.” meint er zu mir.
“Klar, freu ich mich auch, aber ich will mir nicht zu große Hoffnungen machen, jetzt schau dich an und dann mich, wen nimmt eine so tolle Frau wohl eher mit ins Bett? Ich habe doch keine reale Chancen bei Frauen, was kann ich denn schon bieten?” antworte ich ihm.
Er knufft mich in die Seite und nimmt dann mein Kinn so, dass ich ihm in die Augen schauen muss: ”Jetzt hör auf mit dem Selbstmitleid, klar hast du es schwieriger und ja es gibt sicher mehr Frauen die mich aussuchen würden. Aber sie hat dich schon getroffen und will dich dennoch, also lass dich doch darauf ein und versinke nicht im Selbstmitleid! Wenn du es nicht ausprobierst, weißt du nie wie es sein wird und mal ehrlich, klar kann es sein, dass sie bald verschwindet, aber im Moment will sie Dich und nur Dich, also genieße es einfach in vollen Zügen als in Deinem Selbstmitleid zu versinken!” Streng schaute er mich bei diesen Worten an.
“Eigentlich hast du ja recht, ich habe halt aber auch ein wenig Angst davor, hattest du dies nicht vor deinem ersten Mal?” sag ich darauf zu ihm. “Doch klar hatte ich, aber wird schon schief gehen, das packst du Großer und genieße es,” meint er grinsend zu mir und geht aus dem Zimmer.
 
Zwei Tage später nimmt mein Vater mich ins Gebet, wegen Verhütung und so, mir ist das peinlich, denn ich bin mir sicher, dass sie alles nötige dabei hat, aber er lässt nicht locker, also einigen wir uns darauf, dass sie mir ne Packung mit verschiedenen Kondomen unter das Bett legen. Ich kann ihr dann ja sagen, wo sie sind, sie muss sie mir ja eh anziehen. Bei diesem Gespräch werde ich mehrmals rot, es ist schon peinlich, so etwas mit dem Vater zu besprechen.
 
Endlich ist der Tag da, mein Zimmer picobello geputzt, mein Bett frisch bezogen und ich schön angezogen. Ich trage eine schwarze, eher enge Boxershorts, schwarze Hosen mit Gummizug, die trotzdem elegant aussehen und ein orangefarbenes, mit weiß und gelb kariertes Hemd. Ich hoffe, ich gefalle ihr. Mein Herz schlägt immer schneller, bald kommt sie. Meine Eltern werden sie im Wohnzimmer empfangen und erst durchleuchten,. Hoffentlich wird es nicht zu peinlich, sie wissen ja nicht, dass sie eine Domina ist, das würde sie zu sehr schocken, nur Marco weiß es.
 
Es klingelt, mir wird heiß und kalt gleichzeitig, Scheiße, jetzt geht es los und gleichzeitig jubelt alles in mir.
Meine Mom geht zur Tür, Ich habe schon ein: ”Hallo Alexandra, du kannst Edith zu mir sagen” gehört. Und dann kommt sie ins Wohnzimmer, wir drei Männer starren sie alle an, wie peinlich ist das denn?
Langsam kriegt sich mein Vater ein, steht auf und stellt sich als Danielle vor, auch Marco begrüsst sie. Anschliessend kommt sie endlich zu mir. Mit einem „Hallo Pedro” grinst sie mich an und küsst mich wieder auf den kopf, das vor meinen Eltern! Ich spüre wie uns alle anschauen und ich rot werde.
Alle setzen sich, meine Mom serviert Kaffe und Kuchen und meine Eltern quetschen sie aus. Nach einem, für mich endlos langem Verhör, das mir echt peinlich war, entlassen sie uns endlich in mein Zimmer, sie scheinen zufrieden zu sein und gehen weg. Meine Mom zum einkaufen, mein Vater und Marco gehen ins nahe gelegene Café.
Endlich alleine mit ihr, mein Herz schlägt so laut, das sie es bestimmt hört, ich befürchte, ich bin viel zu nervös um etwas zu sagen.
Alexandra grinst mich an und meint: “Dann kann ich mich ja endlich umziehen.” Sie geht ins Bad, zieht ihre engen Jeans, sowie die rote Bluse aus und kommt in einem engen Lederkostüm zurück. Ich starre sie nur an und bekomme immer noch keinen Ton heraus.
“Mund zu” sagt sie in scharfen Tonfall und ich gehorche sofort. Wir gehen in mein Zimmer, mit dem Patientenlift hebt sie mich aus dem Stuhl und legt mich aufs Bett. Ich grinse die ganze Zeit, sehe vermutlich bescheuert aus, aber was besseres fällt mir gerade nicht ein, vielleicht merkt sie so meine Megaaufregung nicht, aber ich bezweifle dies.
Ohne Vorwarnung und mit einem Ruck zieht sie mir die Hose aus, ich sauge stark die Luft ein. Anschliessend schaut sie mir direkt ins Gesicht, als ich nicke knöpft sie mein Hemd auf, langsam Knopf für Knopf, als ich sie ungeduldig anschaue, wird sie nur noch langsamer, also schließe ich die Augen und lasse es auf mich zukommen.
Plötzlich ein leichter Schmerz, ein „Autsch” kommt mir über die Lippen, sie hat mich in die Brustwarze gebissen.
“Augen auf, aber sofort, ich will das du mich anschaust!”, schnauzt sie in scharfen Ton. Sofort öffne ich die Augen und sie hat meine volle Aufmerksamkeit.
Langsam öffnet sie ihr Kostüm, sie trägt keinen BH darunter, ihre Brüste springen mir fast entgegen. Ich starre sie richtig an. “Nicht so gierig mein Kleiner, wirst schon auf deine Kosten kommen, “ meint sie jetzt grinsend.
Langsam streichelt sie mir über den Oberkörper, immer wenn ich mich fallen lasse, kneift oder beisst sie mich leicht, dies steigert mein Kribbeln nur noch mehr. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wandern ihre Hände tiefer und befreien meinen Schwanz endlich aus der Boxershorts, er springt ihr regelrecht entgegen. Ich bin so erregt und angespannt, dass ich kaum noch etwas um mich herum wahrnehme. Da küsst sie mich mitten auf die Eichel, ein Blitz fährt durch meinen Körper, sie schaut zu mir rauf, lächelt mich an. Dann kommt sie näher und küsst mich leidenschaftlich auf den Mund, ich bekomme kurz keine Luft mehr, um danach heftig einzuatmen.
 
Dann zieht sie etwas aus ihrer Tasche, es ist ein Kondom. Schlagartig werde ich knallrot, jetzt geht’s los. Langsam stülpt sie mir das Kondom drüber, küsst mich noch mal auf den Mund und flüstert mir ins Ohr: “ Soll ich wirklich?” Ich nicke kaum merklich, da ist sie schon wieder bei meiner Körpermitte und streichelt ihn mit ihren Brüsten. Langsam hebt sie ein Bein über mich, sucht nochmal meinen Blick und lässt dann meinen Schwanz langsam in ihre Scheide gleiten. In meinem Kopf läuten an die Tausend Glocken, es fühlt sich einfach nur geil an und ich atme immer schneller, je schneller sie sich bewegt. Es geht nicht lange und ich spüre das etwas in mir passiert, das muss wohl der Orgasmus sein, es fühlt sich toll an und ich möchte es noch sehr oft erleben. Laut schreie ich meine Lust heraus, auch wenn es wohl eher ein krächzen ist.
 
Alexandra lächelt mich an, zieht mir das Kondom ab und kuschelt sich nackt an mich. “Es war wunderschön.“ flüstere ich ihr zu. Sie legt nur den Finger an die Lippen um mir zu zeigen still zu sein. Ich bin einfach nur glücklich, aber auch müde und schlafe schnell ein. Bald darauf erwache ich wieder, da sie mich wieder anzieht, sie hat wieder ihre Jeans und Bluse an und das andere im Rucksack verstaut.
“Will ja nicht, dass deine Eltern mich nackt vorfinden.“ meint sie grinsend zu mir. “Soll ich dich wieder in den Stuhl heben oder willst liegen bleiben?” folgt die zweite Frage.
“Lieber liegen bleiben, bin ziemlich müde.”, meine ich darauf. Dann gibt sie mir noch mal einen Kuss, meint: „Bis zum nächsten Mal, dein Vater ist schon da, hab ihn angerufen, ich muss jetzt gehen ciao Pedro.” Weg war sie, ich bin selig und schlafe gleich wieder ein. Am Abend nimmt mich meine Mom wieder auf und alle bestürmen mich bei Essen, wie es war, aber mein Lächeln muss ihnen Antwort genug sein heute. Diese Nacht träume ich sicher gut.

Bewertung

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Kommentare

Den Anfang fand ich grässlich, hölzern. Hab überlegt aufzuhören, da die Richtung der Geschichte sowieso nicht meinen Neigungen entspricht. Und dann bringst du so etwas Anrührendes zu stande. Die gefühlvolle Schilderung erster Treffen, so wie sie auch nicht behinderte erleben würden. Schön wenn dann noch die Familie wie geschildert mitspielt. Ein modernes Märchen.
Die eigentlichen Behinderungen finden im Kopf statt.

In reply to by Raale

...ging es mir auch, hab den Anfang gelesen und war erstmal nicht begeistert, malesub gibt mir eh ned soviel und das klang auch ned so vielversprechend, aber nachdem ich dann hörte, dass das Thema speziell ist, habe ich es nochmal gelesen und der Rest wurde dann sehr gut.

dem letzten Satz des Kommentars von Raale anschließen!

Hoffe, es bleibt nicht dein letzter literarischer Versuch.

Tony

....Geschichte ist, daß sie sich so oder so ähnlich in der Realität zutragen kann. Ich kannte jedenfalls ein Paar, bei dem das so war. Sie sind zusammengeblieben und haben 2 Kinder (Erektion und Erguß und somit Zeugungsfähigkeit bleiben bei Quersschnittslähmung und Wirbelverletzung oberhalb der Brustwirbelsäulenmitte erhalten). Insofern ist mir diese Geschichte wirklich unter die Haut gegangen.

Wie Dankenswert, dass hier eine Geschichte veröffentlicht wird, die die Sexualität Behinderter in das Bewusstsein der Menschen bringt - und dann so gut, realistisch und einfühlsam!

Sex und Behinderung ist eh schon ein schwieriges Thema für die Betroffenen, mit der Neigung zu BDSM wird es für die Allermeisten ein unlösbares Problem. Du hast eindringlich verdeutlicht, dass die Hilfe von Familie oder auch (wirklich guten) Freunden unabdingbar für die Umsetzung und Sicherheit ist. Wie glücklich können sich Behinderte schätzen, wenn sie Menschen, wie Pedro in Deiner Geschichte, um sich haben.

Mit einer mehrfach Schwerstbehinderten in der engsten Familie, möchte ich Dir gerne sagen, wie wunderbar es Dir gelungen ist deutlich zu machen wie "normal" es (eigentlich) alles ist.

Ich danke Dir sehr herzlich für diese ganz außergewöhnliche und schön geschriebene Geschichte!

 

bell

anrührend, sensible und Mut machend. Eine Geschichte von der ich mir wünschen würde, dass sie von Behinderten gelesen wird. Sie stehen am Rand der Gesellschaft, beobachten, sehen und fühlen die Gesunden, beneiden sie um deren Möglichkeiten und sind dennoch oft stark und schaffen es  am eigenen Leben nicht zu verzweifeln.Während wir? Ein kurzer Blick, ein stiller Moment Mitleid, dann wendet man sich wieder ab und blendet solche Schicksale aus. 
Die Geschichte ist ein Traum Zine.  

Ganz toll!

Sena

In reply to by senalex

Da achtet man nun peinlich auf die Wahrung des Pseudonyms und dann ... so etwas! Nein, "ich" bin nicht (offiziell) behindert, aber meine bessere Hälfte ist es. Nach vielen Jahren Kampf mit Behörden, Ahnungslosen, Deppen und Gutwilligen kann ich zu diesem Kommentar nicht schweigen. Es könnte ja jemand das, was in zweifellos guter Absicht geschrieben wurde, als "Anleitung" sehen. Behinderte brauchen diese Geschichte nicht. Nicht-Behinderte hingegen umso mehr! Niemand "beneidet die Gesunden" - schon allein deshalb, weil die meisten Behinderten nicht "krank" sind. "Wir?" Wer soll das sein? Diejenigen ohne Parkausweis? Die unzähligen Dummköpfe mit einem Brett vorm Kopf, die viel "behinderter" sind als ein Rollstuhlfahrer oder eine Amputierte? "Mitleid"? Das Letzte! Mitleid gehört in die Tonne! "Die" Behinderten haben alle Möglichkeiten, wenn man sie nur nicht bevormundet. Was nützt dem Tetraplegiker eine Toilette mit tollen Haltegriffen, wenn davor eine Stufe ist? Was hilft ein Rolli-Parkplatz, wenn er zum Aussteigen zu eng ist? In einer Gesellschaft von Dummköpfen ist es besser, gaaaaanz weit weg (und nicht nur am Rand) zu bleiben. "Solche" Schicksale? Wessen? Deins? Meins? Sorry, Sena - Du meinst es sicher "nur gut", aber dieses Gesülze ist unerträglich! Niemandem ist das Recht auf persönliches Lebensglück abzusprechen. Behinderte sind nicht "anders". Sie lachen, weinen und ficken wie Du und ich. Naja, hin und wieder mit etwas anderen Methoden, aber was soll's? Niemand muss "am eigenen Leben verzweifeln" (brrr, was für ein Quark!), wenn wir alle ihn/sie in seiner/ihrer Individualität einfach so sein lassen, wie er/sie es selbst für richtig hält. Im Zweifel - einfach fragen! So. Ich habe mich bemüht, nicht allzu wütend zu schreiben. War schwer.  

Volle Punktzahl, da diese Geschichte mit viel Liebe und wahren Hindergrund geschrieben ist. Danke dafür !!!

berühert und begeistert von dieser Geschichte. Eine Story, in der ein Mensch mit Behinderung die Hauptperson ist, findet man nicht so häufig. Schade, das ich keine 7 Sternchen vergeben kann.

*Wer hat eigentlich die Geschichte so heimlich an mir vorbei geschleust?* - Na wie auch immer.

Auch ich kann dich nur loben für dieses mutige Thema und muss zugeben, dass die Geschichte mich Stück für Stück einfangen und berührt hat. Dennoch möchte ich nicht verheimlichen, dass ich mich, als es um die Anfrage zum realen Treffen, das erste Gespräch im Café oder das Verhör der Eltern ging, doch ein bisschen betrogen gefühlt habe. Wieso bekomme ich da nur ein, zwei zusammenfassende Sätze? Ich will dabei sein. Wie klingt es, wenn Pedro sich versucht, aus einem realen Treffen herauszureden. Das ist doch spannend!!! Da will ich mitzittern, an der Stelle der Geschichte vielleicht auch wundern, wieso Pedro überhaupt zögert, denn so stürzt die Information, dass er behindert ist, noch bedeutungsvoller in die Story. Aus einem scheinbar feigen Maulhelden mit dem man gerade die Identifikation verliert, weil er so blöd zu sein scheint, wird auf einmal ein Mann dessen Ängste und Sorgen zu 100% nachvollziehbar sind. Was quatschen die beiden so im Café (na vielleicht noch die unwichtigste Stelle), aber wie sieht vor allem das Verhör aus? Ich denke da vor allem an Mama. Besorgt um ihren Schatz. Will diese hoch attraktive Frau nur mit ihm spielen? Wird er es seelisch verkraften, wenn sie ihn irgendwann verlässt? Sie wird doch eher kühl und reserviert sein. Und dann *kawumm* entpuppt die Frau sich als potenitelle Ärztin, die schon mal in einem Rehazentrum gearbeitet hat. Von der Femme fatal, vor der man Sohnimann schützen muss, zum absoluten *ein bisschen Eigenwerbung unterbring* Schwiegermuttertraum. "Noch etwas Kaffee? Ach, der ist ja schon fast kalt. Warten Sie ich mache neuen." "Machen Sie sich nicht zu viele Umstände." "Umstände??? Das macht doch keine Umstände. Ich bitte Sie. Noch ein Stück Kuchen?"...

Trotzdem muss ich natürlich noch einmal meinen Respekt aussprechen, sich dieses Themas anzunehmen. Wirklich toll! Und gelungen ist die Geschichte, aber ein bisschen Ansporn noch mehr, herauszuholen muss ja auch sein. - Für eine erste Geschichte ist es trotz allem hervorragend.

Myka Night

Ich habe diese Geschichte ganz zu Anfang einmal angefangen zu lesen und nach dem Chat aufgehört, weil ich den Anfang, wie Raale es schon geschrieben hat, sehr hölzern und langweilig fand. Außerdem ist Malesub lesetechnisch so überhaupt nicht meine Richtung.
Aufgrund der Empfehlung meines Mannes habe ich sie mir heute noch einmal zur Brust genommen und zu Ende gelesen. Mit wachsender Begeisterung!

Du hast ein sehr problematisches Thema angesprochen, weil die meisten aus Unwissenheit riesige Hemmungen haben, selbst im Alltag auf körperliche Behinderungen angemessen und einfach nur menschlich zu reagieren. Über sexuelle Bedürfnisse will sich da schon gar keiner Gedanken machen müssen. Wie lächerlich, in einer sexuell aufgeklärten Gesellschaft Grundbedürfnisse von 'Behinderten' (körperlich wie geistig) so schamhaft zu sehen. Da haben wir Nichtbehinderten noch riesigen Lernbedarf.
Chris Dell hat absolut Recht, für diejenigen, die mit einer Einschränkung leben müssen, ist diese Geschichte nichts Besonderes. Für alle anderen, im Kopf durch selbst aufgebaute Barrieren im Denken eingeschränkte Menschen ist diese Geschichte eine gute Gelegenheit, die eigene Toleranz auch sensiblen Themen gegenüber zu prüfen.

Eine tolle Geschichte über Zwischenmenschlichkeit, ich lasse als Dankeschön 6 Sternchen hier.

LG, nachthimmel