Schlittenfahrt

 

Ines, Anja und Karina wurden aus dem Stall in den Hof geführt, wo bereits der Schlitten auf sie wartete. Im Schlitten hatten bereits die Herrschaften Wladimir und seine Angebetete Anastasia Platz genommen. Die Herrschaften waren dick in diverse Pelze gehüllt. Die drei Ponys dagegen waren bis auf Pelzstiefel vollständig nackt. An der linken Schulter trugen sie das Wappen der Herrschaft als Tätowierung. Ihre Fotzenpelze sowie die Kopfhaare waren vollständig vorhanden, alle anderen Körperhaare waren entfernt worden. An den Zitzen waren Glöckchen befestigt worden, durch die Klammer wurde der eine oder andere Tropfen Milch herausgedrückt. Die zum Zopf geflochtenen Haare wurden mit dem Riemen der Leitzügel verbunden. Ines war die älteste Stute, die den anderen beiden das Schlittenziehen beibringen sollte. Sie wurde in der Mitte an die Spitze gesetzt. Die Handgelenke wurden ihr an die Ösen in den beiden Deichseln gefesselt. Dahinter ging eine Querstange durch beide Deichseln, an denen wurden Anja und Karina auf ähnliche Weise befestigt. Das alles ging bis auf das Bimmeln der Busenglöckchen ziemlich geräuschlos vor sich, denn allen dreien waren die Stimmbänder durchtrennt worden. Als alles bereit war, setzte sich der Kutscher auf den Bock, die Köchin brachte noch eine Flasche mit warmem Punsch. Der Kutscher knallte mit der Peitsche, Ines legte sich ins Geschirr und die beiden Jungstuten folgten, sobald sie begriffen hatten, was von ihnen verlangt wurde. Zuerst ging es durch den tiefen Schnee, er war fast hüfthoch, über den Landsitz Wladimirs. Sie kamen an einen kleinen See, an dessen Ufer eine kleine Hütte mit einem Landesteg lag. Aus dem Kamin rauchte es ordentlich, was darauf hin wies, dass es dort wohlig warm sein würde. Vor der Hütte hielt der Kutscher an und half den Herrschaften aus dem Haufen von Pelzen und dann vom Schlitten. Wladimir watete mit Anastasia, die er auf seinen starken Armen trug, durch den Schnee auf die Hütte zu. Anastasia wimmerte und sah ihn aus ihren großen Augen traurig an. „Sei nicht traurig, ich mache dich nun zur Frau, dann müssen sie uns heiraten lassen. Wir werden den Rest unseres Lebens gemeinsam verbringen.“ Wladimir küsste seine Angebetete, trat durch die Tür und warf sie mit einem Tritt wieder ins Schloss. Der Kutscher befahl dem Hund, welcher dem Schlitten gefolgt war, sich vor der Tür zu postieren. Anastasia sollte es sich keinesfalls anders überlegen. Sie war nicht die erste Frau, die er begehrte, die aber nur mit ihm spielte, während er Ernsthaftigkeit suchte. Also hatte er sich entschlossen, sie zur Frau zu machen, noch besser wäre es, sie zur Mutter zu machen. Von Anastasia wurde aber ein großer Vertrauensvorschuss abverlangt: Eine entjungferte Frau war wertlos geworden, eine Schwangere erst recht. Was, wenn Wladimir sie plötzlich sitzen ließe? Dann könnte sie auch als Zugpony enden, wie die drei bedauernswerten Geschöpfe, die vor der Türe warteten. Sie konnten nur darauf hoffen, dass die Herrschaft noch einen Platz in seinem Perversitätenkabinett frei hatte. Doch Anastasia liebte ihren Wladimir und wollte unbedingt mit ihm zusammen sein. Es gab nur diesen Weg. Nach kurzer Verrichtung rief Wladimir den Kutscher in die Hütte, wo er sich gerade wieder ankleidete. Anastasia aber kniete immer noch nackt auf allen Vieren auf dem Bett, die Beine weit gespreizt. Der Kutscher trat hinter sie, fuhr mit dem Finger in ihre Fotze, besah sich dann den Finger und ließ das Gemisch von Blut und Sperma von ihr ablecken. Er nickte der Herrschaft zu und trat wieder vor die Hütte. Nur wenige Minuten später traten sie vor die Türe und nahmen wieder auf dem Schlitten Platz. Nun ging es weiter durch den tiefen Schnee quer über den Landsitz zu der Straße in den nächste Stadt. Als den Ponygirls langsam die Kräfte ausgingen, machte sich Iwan, der große Hofhund, einen Spaß daraus, die Ponys zu jagen. Zwar schnappte er nur nach den Schenkeln, aber wer es nicht wusste, konnte meinen, dass er so ein Pony zerfleischen würde. So waren die drei ziemlich außer Atem und schwitzten trotz der bitteren Kälte an diesem Weihnachtstag. Auf der Straße lag zwar auch Schnee, doch der war durch den Schneepflug gepresst worden, so dass der Rest des Weges sehr einfach war für die Ponys. Sie mussten nur darauf achten, nicht auszurutschen. So glitten sie fast lautlos durch die Landschaft und tranken den warmen Punsch aus der Flasche, während die Busenglöckchen lustig bimmelten. Als sie in der Stadt ankamen, zogen sie die Blicke vieler Passanten auf sich, doch konnte man die Herrschaften nicht erkennen, weil sie so in ihre Pelze versunken waren. Vor dem Wohnsitz Anastasias warteten bereits ihre Eltern auf die Reisenden. „Was machst du da im Schlitten dieses Taugenichts?“, polterte ihre Vater los und riss dass Pelzbündel, unter dem er seine Tochter vermutete, aus dem Schlitten. Dadurch sah sich Iwan, der Hund, genötigt, sein fürchterlichstes Knurren hören zu lassen. Es wirkte sofort, der Mann trat wieder zurück. Iwan setzte sich zwischen Anastasia und ihre Eltern. „Er ist kein Taugenichts. Er ist mein Mann. Wir werden heiraten!“, heulte Anastasia auf. Dann hörte man sie schluchzen. „Werter Herr, ich weiß, dass Ihr mich nicht für würdig haltet, Eure Tochter zu ehelichen und Euer Erbe zu werden, doch wisst dies: Eure Tochter ist nicht länger eine Jungfrau.“ Nun konnte man zusehen, wie alle Farbe aus den Gesichtern ihrer Eltern entwich. „Nicht nur das, sie ist sogar geschwängert worden.“, setzte Wladimir nach. Wieder genoss er es innerlich, zuzusehen, wie die Lebenspläne seiner zukünftigen Schwiegereltern in Rauch aufgehen zu sehen. „Doch mein Ansinnen hat sich nicht geändert, meine Dame, mein Herr. Ich will immer noch Ihre Tochter zu mir nehmen.“ Er ließ das Angebot erst einmal wirken und die Schwiegereltern darüber nachdenken. „Nun?“, wollte er dann wissen. Die Mutter begann nun ebenfalls zu weinen. Der Vater sprach dann leise: „Ihr wisst genau so gut wie ich, dass sie damit am Heiratsmarkt keinen Wert mehr hat. Sie muss froh sein, wenn sie überhaupt einen Mann abbekommt. In ihrem Interesse bin ich nun gezwungen, sie Ihnen zu überlassen, wenn sie nicht ihr Leben in der Gosse verbringen soll. Verschwinden Sie und nehmen Sie Anastasia mit. Wir haben nun keine Tochter mehr.“ Damit legte er den Arm um seine Frau und führte sie zum Haus zurück. Wladimir ließ wieder zurück fahren. Der Tag war wunderschön für eine Schlittenfahrt. Die Sonne schien vom blauen Himmel, der Frost zauberte wunderschöne Formen von Eiskristallen an Bäume und Häuser. Die Ponys trabten lustig vor sich hin und stießen dabei gewaltige Dampffontänen aus. Das Ganze untermalt mit dem Gebimmel der Busenglöckchen. Dieses Mal ließ Wladimir nicht die Abkürzung querfeldein durch den Tiefschnee fahren, sondern außen herum auf der Straße. Iwan schien ein wenig enttäuscht, schließlich wollte er mit den Ponys spielen! Endlich hatten sie es geschafft, sie waren wieder auf dem Hof vor dem Stallgebäude angekommen. Der Kutscher schirrte die Ponys aus und Wladimir sah sich ihre Körper an. Aber bis auf rote Hinterbacken durch den Besuch der Peitsche war nichts besonderes zu sehen. Als sie von den Fesseln befreit waren und die Zöpfe von den Leitzügeln gelöst, führte jeder von ihnen eine Stute nach drinnen. Dort zogen sie sich die Pelzstiefel aus und wurden dann in die vorgeheizte Sauna geführt. Auch Wladimir entkleidete sich und bedeutete Anastasia, es ihm gleichzutun. Anastasia stutzte. Sollte sie, die zukünftige Ehefrau der Herrschaft wirklich zusammen mit menschlichen Tieren in der Sauna sitzen? Doch dann wurde sie von Wladimir in die Sauna geschoben, der ihr dann direkt folgte. Er setzte sich so, dass alle vier Frauen in Reichweite saßen. Schweigend genossen sie die Wärme, besonders die durchgefrorenen Ponymädchen. Anastasia schmiegte sich an Wladimir und flüsterte ihm ins Ohr: „Danke, dass du mich heiraten willst.“ Der sah sie überrascht an und antwortete laut: „Wer behauptet, dass ich dich heiraten werde? Ich sagte nur, dass ich dich zu mir nehmen wollte.“ Die Ponys sahen sich vielsagend an, trauten sich aber nicht, zu lachen oder zu weinen. In diesem Moment wurde Anastasia klar, dass sie alles in ihrem Leben auf eine Karte gesetzt – und verloren hatte. Sie war nun auf Gedeih und Verderb ihrem Liebsten ausgeliefert. Für den Rest ihres jämmerlichen Lebens.

 

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Kommentare

wo sind die absätze?
Fakten sind alle vorhanden und somit eine abgeschlossene Erzählung. aber leider auch nur das für mich. über Gefühle haben wir uns ja schon unterhalten und die fehlen mir hier. ein paar tränen reichen nicht aus um zu beschreiben, wie sich die angebetete fühlen muss, alles auf eine karte zu setzen. und das nur ein Beispiel.

ansonsten alles da und ziemlich gut, trotz pony´s!*gg*
von mir 3 sternchen

liebe grüße
dani

Eine bitter böse Geschichte. Alles da was man für eine solche Geschichte braucht und trotzdem fehlt mir auch noch etwas an der Beschreibung des Innenleben der Ponies und der Braut. Aber nicht entmutigen lassen; weiter schreiben. Ich bin auf weitere Geschichten gespannt.