Geschichten zu bekannten Filmen, Literatur oder berühmten Persönlichkeiten

Die Rubbermaid

 

eine eher softe sm-story, bei der der sm anteil erst nach einem langen, doch wie ich und andere denken  unterhaltsamen teil, der kurze doch interessante und lustige sm teil beginnt. Kein reales Erlebnis wie sonst. Geschrieben nach meinem Vulkanisierlehrgang 2010.

 

Sie stand im "Prellbock" der Kneipe von Arthur und Hannelore an der Theke und trank ihr Bier. Ein kaltes Kotelett mit Senf und einer Scheibe Brot hatte sie bereits gegessen. Sie zuendete sich eine Villiger an. Sie wartete auf Hotte. Deshalb trug sie noch Arbeitskleidung. Eine quietschgruenen Overall mit Reklameaufdruck des Kleberherstellers TIP TOP. Den Reissverschluss vorne hatte sie etwas aufgezogen, weil es ihr warm war und ihr BH steckte in einer der zahlreichen Taschen des Overalls.

 

Hier am Verladebahnhof war frueher bei Schichtwechsel echt was los. Doch seitdem das Drahtwerk und die Raffinerie dicht waren hatte sich das gelegt. Als naechstes waeren wohl die Kokerei oder die Zeche dran. Salamitaktik. Scheiss drauf. Trotz der Lage noch 18 Gaeste. Auch nicht schlecht. Fuer Arthur und Hannelore. Die Abende an denen sich der Obst-und Gartenbauverein, die Tauben- oder Kaninchenzuechter trafen waren auch immer schlechter besucht und die Kegelbahn laengst dicht. Nur an Beerdigungen, wenns ans versaufen der Haut ging, platzte der Laden noch aus allen Naehten. Doch davon gabs nur wenige. Gott seis gedankt. 

 

"Arthur! nochn Pils undn Dornkaat, bitte". bestellte sie.

 

Arthur hatte das Gewuenschte noch nicht gebracht, als sie angesprochen wurde.

 

"Junge Frau, sie riechen so gut. Wie heissen Sie denn?"

 

Sie besah sich den Typen. Mochte Mitte dreissig sein, also etwa 10 Jahre aelter als sie, sah nicht schlecht aus. Doch irgendwie passte er hier nicht rein. Der Anzug war garantiert nicht von C&A, die Schuhe auch nicht ausm Kaufhaus. Doch irgendwie sah er aus wie der Graf Koks von der Gasanstalt oder der Koenig Kacke vom Scheisshaufen. Der passte hier sowenig hin wie ein Feuer nach Untertage. Doch hier pflegte man einen kameradschaftlichen Umgang. Keiner war gewalttaetig oder rassistisch, es gab genug verschiedene Nationen im Revier, das wohl bald keins mehr sein wuerde.

 

"1. sind wir hier drinne alle per Du und haben unsre Nicknames. Ich bin die Rubbermaid. 2. stinke ich nach Schweiss und Gummi. Ich hatte noch keine Zeit zu duschen und  meine Klamotten zu wechseln, weils vergebliche Muehe waere. 3. ich warte auf Hotte."

 

"Ist das Ihr Freund?"

 

"Nein, doch Mitglied des MTCS, Motocross-Trialsport-Clubs-Saar. Zufrieden?" Doch Hotte als Partner unvorstellbar. Guter Kumpel ja. Doch der war wenigstens nicht voellig abgedreht. Also doch eher Freund. Doch neugierig war der Typ.

 

"Ach so. Sie muessen aber einen interessanten Beruf haben."

 

"Kann man sehen wie man will. Ich bin Vulkaniseurin. Meistens repariere ich Foerderbaender. Heute hab ich die ganze Schicht Schleissgummis in einem Trockenabscheider gewechselt. Da ists heiss wie im Vorhof der Hoelle. Manchmal arbeite ich auch in Klaeranlagen. Dann stinke ich nach der Scheisse anderer Leute oder in Kuehlkammern, da ists kalt wie im Arsch eines Eisbaeren. Manchmal arbeite ich mit Atemschutz wegen Staub und Asbest. Hab keine Lust frueh zu krepieren wie einige meiner Kollegen. Zum letzten Mal: wir sind hier alle per Du."

 

"Ich bin Guenther." 

 

"Mit weichem G wie Guelle vorne.", dachte die Rubbermaid. Die Flachpfeife fehlte ihr grade noch in der Sammlung. Sie wollte etwas ihre Ruhe haben, bevor Hotte eintraf. Es war eine Scheissschicht gewesen und dann noch Hotte.

 

"Sie aeh, eh, Du scheinst an vielen interessanten Anlagen zu arbeiten. Abwechslungsreich und macht sicher Spass."

 

"Manchmal recht interessant. Oft eben Scheisse. Ist aber halbwegs gut bezahlt. Die Betonung liegt auf halbwegs. Alles klar?"

 

"Kann ich Dir noch ein Getraenk zahlen?"

 

"Nee fuers Erste hab ich noch." Denn grade Hannelore ihr Gedeck gebracht. Sie fischte sich noch ein Solei aus einem der Bonbonglaeser auf der Theke, pellte es und verzehrte es mit Senf.

 

"Aeeh, eh, ich wollte mal fragen......."

 

Doch da platzte Hotte rein. Gott sei Dank. Hotte wie er leibt und lebt. Baumwollhemd, Jeansweste, Cordhose und Stiefel. Er hatte sowas Reales. Sie stuerzte das Bier und den Schnaps hinunter.

 

"Muss jetzt weg. Die Arbeit wartet. Schoenen Tag noch!"

 

Sie gingen zu Hottes Wagen Peugeot 404 Diesel Pick Up. Baujahr uralt, aber zuverlaessig. Die Ladeflaeche war mit Raedern vollgestapelt.

 

"Dein Neuer?", fragte Hotte.

 

Zwei idiotische Fragen innerhalb 20 Minuten. Wie haelt frau das aus?

 

"Garantiert nicht. Der hat sich scheinbar verlaufen."

 

"Meinte ja nur. Hast deinen BH vergessen und deine Nippel sind knallhart."

 

"Vergiss nicht, dass ich schon ne Schicht hinter mir habe und keine Zeit zum Duschen, Schleifstaub in den Klamotten. Das juckt. Alles nur, weil ich versprochen habe mich auch noch um euren Scheiss zu kuemmern."

 

Sie fuhren zu Gropp Herrmann, dem Reifenhaendler. Sie konnten dort die Reifenaufziehmaschine benutzen. Die Rubbermaid bediente das Ding. Hotte reichte die Raeder. Sie drueckte die Schlaeuche mit Druckluft ab, zog an manchen Raedern neue Reifen auf und wuchtete sie dann aus. Das Ganze ging recht flott voran.

 

"Sach mal kommste mit zum Grenzlandpokal nach Fénétrange am Samstag? Barbecue, Livemusik mit Earl und Puma, dann Disco mit Babs und Lothar...."

 

"Hotte....",das bedeutete naemlich zaeh durchgeratene Steaks vom Grill, aufgeplatzte Bratwuerste und ersoffene Salate, ersatzweise Buechsenfrass, mindestens eine schlaflose Nacht oder eine die nur im Suff zu ertragen war und Kater am naechsten Morgen. Am Besten schon am Abend vorher 2 Veganine Tabletten nehmen.

 

"...ich brauche mal frei Alter. Das geht mir zu sehr an die Substanz."

 

"Ja, aber wenn du nicht mitkommst leiht uns Herrmann die Maschine nicht und du weisst was das fuer eine Schinderei mit den Montiereisen ist und wie lange das dauert."

 

So war das eben. Immer irgendein Anliegen. Wenns der MTCS nicht war, dann Silvie mit ihrem Spitfire Cabrio wo es bei Regen durchs Verdeck pisste. Da waer ein Neues faellig. Doch die Suesse hat dafuer kein Geld. Die Jungs und Maedels vom Tauchsportclub. Andere mit ihren Zelten. Karin mit Familie und ihrem Motorschlauchboot aus NVA Bestaenden, an dem es staendig was zum flicken gab. Dann noch die ganzen Freunde, Verwandten und Bekannte und wiederum deren Bekannte mit ihren Blagen. Sobald im Fruehjahr die Sonne rauskam wurden die Planschbecken aufgeblasen und die Rubbermaid zu diversen Reparaturen gerufen. Manchmal wurde sie auch angerufen, wenn sie mit ihrem Arsch im Bett lag. Sie arbeitete oft auch auf Mittagschicht, nachts oder am Wochenende. Das schienen  viele zu vergessen. In der Regel bestand wie bei Hottes Vorschlag die Bezahlung in Form von zaeh gebratenen Steaks, aufgeplatzten Bratwuersten, verkochtem Chili con Carne oder anderen Eintoepfen. Gelegentlich auch 10 oder 20 Mark. Sie konnte schlecht NEIN sagen. Ihrer "Kriegskasse" tat das gut. Ihrem Privatleben nicht.

 

"Sieh mal Hotte, du weisst ich mag euch alle, liebe euch sogar. Doch das bedeutet das Gleiche wie immer. Ich will mal etwas Privatleben haben."

 

"Haste doch dann mit uns."

 

"Ich meine mal was Anderes." Sie dachte dabei an guten Sex. Vielleicht sollte sie mal wieder Andy anrufen oder Tina oder Christiane. Wenn frau "beidseitig bespielbar" ist sind die Chancen groesser.

 

"Den Typen von vorhin?"

 

"Bestimmt nicht! Nicht meine Kragenweite. Der wird aber wohl ein genauso idiotisches Anliegen haben wie ihr alle."

 

"Mensch Maedchen, pass da bloss uff! Der Typ sieht naemlich genau aus als waer er bei der Bullerei, Gewerbeaufsicht, Arbeitsamt, BG, Krankenkasse, Finanzamt oder so. Wir alle arbeiten schwaaz, klaun am Arbeitsplatz wie die Raben, arbeiten im Krankenschein oder bei Kurzarbeit. Das gibt Aerger. Du weisst ja "der Gipser" den haben sie rausgeschmissen und Enzo gleich mit. Fuffzehntausend Eier Geldstrafe, dann noch Steuernachzahlung, Krangengeldrueckzahlung und wenn der nich zahlen kann faehrt er innen  Kahn ein. Wir alle koennten auffliegen, wenn jemand die Klappe nicht haelt und umfaellt, wie bei den Dominosteinen, und dann ne Weile brummen."

 

Da war was Wahres dran. Alle arbeiteten schwarz. Doch was sie so am Arbeitsplatz an Material oder Werkzeug mitgehen liessen lief unter der Bezeichnung "aussertarifliche Sonderzahlung". Hotte war Elektriker, Kabel, Steck- und Verteilerdosen usw. die er privat installierte,  alles nicht gekauft. Manipulation von Stromzaehlern oder illegale Anschluesse. Andy arbeitete in der Branche GAWASCH, Gas Wasser, Scheisse. Die Bueromaeuse brachten Papier und sonstiges Schreibmaterial, erledigten Fotokopien auf der Arbeit. Die Friseusen organisierten Faerb- und Bleichmittel, auch Kosmetika. Die Kfzmechaniker und Mopedschrauber taten auch ihr Bestes. Alles ganz normal. Eine tolle illegale Infrastruktur im Untergrund. Viele von Ihnen wussten gar nicht mehr, dass es solche Dinge, die sie einfach so mitgehen liessen, weil sie eben da waren, in Geschaeften fuer Geld zu kaufen gab. Denn davon hatten die Meisten von ihnen zu wenig oder es wanderte in die "Kriegskasse" wenn hier im Revier Schluss war mit lustig. Sie alle waren noch jung. Dann hiess es naemlich abhauen. Am Besten in den sonnigen Sueden.

 

Ab und zu uebertrieb einer. Wie "der Gipser" Krankenschein, Rentenantrag wegen Bandscheibenschaden. Doch dann drei Haeuser innen vergipsen und dann auch noch verputzen. Aussen auf dem Geruest. Soviel Raffgier gepaart mit Dummheit schreit zum Himmel. Dass ihn Finanzamt und Krankenkasse schon die ganze Zeit im Visier hatten ahnte der nicht. Dann die Verhandlung. Alles schoen mit Fotos belegt. Selbst Schuld!

 

"Ich pass schon auf."

 

Natuerlich fuhr sie mit zum Grenzlandpokal. Alles wie erwartet. Sie stand im blauen Valvoline Overall, einer der Sponsoren des Teams, an der Reifenaufziehmaschine, die ihr Herrmann anvertraut hatte. Voellig verkatert wachte sie taeglich auf. Sie schwor sich wie immer, dass es das absolut letzte Mal war und nie mehr im Leben Alkohol. Einige Tage liess sie sogar das Feierabendbier im "Prellbock" ausfallen. Doch Donnerstag nach der Mittagschicht schaute sie mal wieder rein.

 

"Ein Gedeck bitte, Arthur." 

 

Sie nahm eine Frikadelle aus einem der Glaeser aus einem der anderen eine Gurke, spritzte Senf und Ketchup auf einen Bierdeckel und verzehrte erst die Gurke und dann die Frikadelle mit Senf und Ketchup, die sie vom Deckel auftunkte. Den Bierdeckel ass sie nicht. Auf Brot konnte sie verzichten. Denn davon hatte Hannelore schon genug in die Frikadellen reingetan. Arthur brachte nicht nur Bier und Dornkaat sondern noch ein Kuvert.

 

"Ist von deinem Typen von neulich. Der war schon zweimal hier, hat nach dir gefragt und hat das hier dagelassen."

 

Jetzt fing Arthur auch noch an!

 

"Das ist nicht mein Typ!"

 

Sie riss das Kuvert auf. Eine Visitenkarte, Guenther Rink, Architekt, stand drauf mit Telefonnummer und Adresse. Ziemlich teuer sah die Karte aus und das Briefpapier auch. Galt auch fuer die angegebene Adresse. Klausenerstrasse. Villenviertel! Beides schien nach etwas zu riechen. Ob es gut war konnte sie nicht entscheiden. Denn durch den Umgang mit Kleber und Loesemitteln hatte ihr Geruchssinn ziemlich gelitten. Sie nahm eine Prise Schnupftabak. Da wusste man wenigstens wo man dran war. Auf dem Papier stand: "Hallo liebe Rubbermaid. Vielleicht kannst Du mir mit Deiner Erfahrung bei der Loesung einiger technischer Probleme helfen. Ich freue mich auf einen Besuch oder Anruf. Gruss Guenther". Dann war noch ein Fuenfzigmarkschein drin. Vorkasse oder Anzahlung war allgemein nicht ueblich. Normalerweise rannte sie ihrem Geld wochenlang nach. Also mal sehen. Vorbeifahren und dann anrufen. Mal sehen obs passt, wenn nicht wuerde sie die Kohle wieder bei Arthur deponieren.

 

"Arthur! Nochn Gedeck mit nem Doppelten auch fuer Dich und Hannelore."

 

"Gibts was zu feiern?"

 

"Wird sich herausstellen. Hier war ein  Fuffi drin. Siehste? Wenn aus dem Auftrag nix wird deponier ich den wieder bei dir und du gibst ihm dem schraegen Vogel zurueck. Rubbermaid unterschlaegt kein Geld."

 

"Alles klar! Dabei faellt mir ein, dass der Antirutschbelag im Bierkeller mal wieder faellig waere bevor die Gewerbeaufsicht oder Berufsgenossenschaft hier auftaucht."

 

"Alles zu seiner Zeit."

 

"Aber nicht vergessen."

 

Sie hatte es also gewusst, keinesfalls nur geahnt, aus welcher Richtung der Wind wehte. Sie hatte aber keine Vermutung wer da aber einem voellig Unbekannten was gesteckt hatte. Einer der Schrauber, eine der Friseusen? Sollte sie es aber herausfinden wer, wuerde sie dem- derjenigen gewaltig mit ihrem Kickstarterfuss in den Arsch treten und mit irgendwelchen Gefaelligkeiten waere zeitlebens Schluss. Schwor sie sich. Sie trank aus, schwang sich auf ihre XT 550 und fuhr nach hause. Trank mit Sigrid, einer ihrer Mitbewohnerinnen, noch 2 Flaschen Bier in der Kueche. Bevor sie sich in die Falle knallte. Sigrid war Friseuse und kam grad von einem Hausbesuch. Schwarzarbeit eben. Ulrike, die Flugbegleiterin war nicht da. Irgendwo in den Staaten, oder sonstwo unterwegs. Die konnte ab und zu billige Tickets organisieren, die manchmal zu Lasten irgendwelcher Firmen abgerechnet wurden. Am besten ueber belgische Unternehmen und Tickets von der Sabena. Manchmal war die Anfahrt teurer als das Ticket.

 

Am naechsten Tag fuhr sie vor der Arbeit an der angegebenen Adresse vorbei. Eine ehemalige Direktionsvilla der Bergwerksgesellschaft. Billig zu haben, denn der Konzern trennte sich von seinen Immos, aber in der Regel Sanierungsfaelle. Doch die hier war Top in Schuss. Guenther Rink Architekt Termine nach Vereinbarung, eine Telefon- und eine Faxnummer standen auf dem polierten Messingschild.

 

"Naja, dann werd ich mal einen Termin vereinbaren.", dachte sie.

 

Am naechsten Morgen rief sie an. War natuerlich nur die "Sprechmaschine" dran. Sie hasste diese Dinger. Wie so vieles andre auch. "Hi Guenther. Am Montag und Mittwoch findest du mich nach der Fruehschicht im "Prellbock" . Wenns da nicht passt, fahr irgendwann vorbei. Sag Arthur oder Hannelore Bescheid oder besser lass nen Zettel da. Also dann bis neulich oder so. Schoenen Tach noch."

 

Prompt war Guenther schon da als sie montags zum Feierabendbier im "Prellbock" einlief.

 

"Tach Guenther. Arthur: das Uebliche und heut mal heisse Wiener mit Senf, Ketchup und Brot." Das Glas mit den Koteletts war leer und in die Wiener konnten weder Arthur noch Hannelore was reintun um die zu strecken. Vielleicht doch. Mit Wasser aufspritzen. Die Koteletts bestanden oft zum Grossteil aus Panade und die Frikadellen aus Brot. Man muss sehen wo man bleibt. Der Kilopreis von Paniermehl liegt eben unter dem von Fleisch.

 

"Schoen dich zu sehen Rubbermaid. Ich hoffe,dass du mir helfen kannst."

 

"Werd mal sehen. Also wo drueckt der Schuh oder der Gummistiefel?" Sie dachte an die Angelsportler mit ihren Longlegstiefeln oder gleich diese Kombinationen aus Hose und Stiefeln. Manchmal verfingen sich Angelhaken darin oder sie traten auf spitze Steine oder Glas im Weiher. Auch regelmaessige Kundschaft.

 

"Nun ich haette da einige eher kleinere Reparaturen."

 

"Also wenns Kleinkram ist, packs einfach in einen Karton und gib den hier oder bei Gropp Herrmann ab. Wennde Glueck hast kann ichs auf der Arbeit machen oder eben bei Herrmann. Wenns Heissvulkanisationen sind."

 

"Es ist zwar nur Kleinkram, doch etwas delikat. Mir waers lieber, wenn du das bei mir zuhause machen wuerdest. Anfahrt zahle ich natuerlich. Dein Stundenlohn?"

 

"Ich arbeite nicht auf Stundenbasis. Ich seh mir das Zeug an und nenne dann den Preis. dann ists egal, wie lange ich brauche. Passt das? Normalerweise mache ich keine Hausbesuche."

 

Das waren naemlich meistens Dinge im eingebauten Zustand. Kompliziert zu handeln. Noch komplizierter die Bewohner. Die meisten hatten was gegen den unvermeidlichen Schleifstaub und -laerm und den Geruch von Kleber und Loesungsmitteln. Falls sie Kinder hatten noch die Angst, dass diese davon krank oder danach suechtig werden koennten. Naja.

 

"Also bei mir gehts mittwochs und freitags ab 15 Uhr."

 

"Dann schau ich am Mittwoch mal vorbei. Seh mir die Sachen an und werd sehen, was ich tun kann. Doch erwarte keine Wunder. Manchmal hilft nur wegschmeissen und neu kaufen. Koennte billiger sein. Dann vereinbaren wir einen oder mehrere Reparaturtermine."

 

"Kann ich deine Telefonnummer oder Adresse haben" das wuerde einiges vereinfachen."

 

"Nein! Beides nicht! Ich wohne naemlich mit 2 anderen Braeuten zusammen und da gibt es gewisse Vereinbarungen. Kannst mir aber noch ein Gedeck mit Solei zahlen wenns beliebt. Fuer Dich auch nen Dornkaat, damit wir auf erfolgreiche Zusammenarbeit und Gelingen anstossen koennn. Danke fuer den Fuffi. Den gibts uebrigens zurueck falls ich nichts fuer dich tun kann. Bin eine ehrliche Haut." "Dummerweise.", dachte sie.

 

Arthur brachte das Gewuenschte und 2 Doppelte. Guenther verschluckte sich am Schnaps und bekam einen Hustenanfall. "Nix gewohnt.", dachte die Rubbermaid.

 

Mittwochs um 5 vor drei klingelte sie an seiner Tuer. Puenktlich war sie. Alles andere war Gift fuers Business.

 

Sie klingelte und Guether oeffnete die Tuer. 

 

„Schoen, dass du da bist.“

 

Er fuehrte sie durch die Diele in ein Wohnzimmer von den Ausmassen eines Ball- oder Zechensaales. Geschmackvoll und schaetzungsweise teuer eingerichtet. 

 

„Sieht ganz nett aus bei dir.“

 

„Danke.“

 

In der Mitte des Zimmers stand ein nicht gerade kleiner Karton. So was fuer einen Kuehlschrank.

 

„Ist das Problem da drin?“, fragte die Rubbermaid und dachte an diese aufblasbaren Couchgarnituren fuer Parties usw.

 

„Schau doch einfach mal rein.“

 

Sie oeffnete die Deckel und was fand sie zur Ueberasschung da drinne vor? Jede Menge Gummikleidung. Das konnte Guenther tatsachlich nicht bei Herrmann oder Arthur anliefern. Sie war nicht ohne Erfahrung und wusste, dass es Fetischismus gibt doch, dass es Leute gab die sich zum Ficken  Gummiwäsche anzogen und dabei Spass hatten konnte sie sich nicht vorstellen. Sie hasste diese Klamotten, die sie manchmal, wenn sie in chemischen Betrieben arbeitete auch tragen musste . Meistens war es auch heiss dort und nach wenigen Minuten schwitzte sie wie ein Gaul im Galopp.  

 

„Das ist die Fetischkleidung von meiner Verlobten und mir. Das Zeug ist aus England und war ziemlich teuer. Einiges davon ist etwas reparatur- ueberholungsbeduerftig. Vielleicht gibt’s auch was das die verschiedenen Farben wieder auffrischt.“

 

„Gibt’s alles. Dann bringen wir das Zeug mal in den Keller oder die Garage, ich sehs durch und fange gleich an.“

 

„Du kannst hier arbeiten ich liebe den Geruch von Gummi und Kleber.“

 

„Der hat Nerven.“, dachte die Rubbermaid. Sie betrachtete sich das Zeug. Da waren eine Art von Babyhosen fuer Erwachsene, Hosen aus schwerem schwarzem Gummi, mit oder ohne Loch oder Schlitz im Schritt, leicht angenagte Weich- und Vollgummiknebel, eine Gasmaske, eine Art Taucheranzug, lange Gummistrümpfe, Gummimieder, Shirts in Lang- und Kurzarmausfuehrung, manche mit Löchern für die Brueste. Guenther wollte ihr das alles erklaeren und in welcher Kombination man es traegt. Doch die Rubbermaid wollte sich nicht in ihrer Konzentration stoeren lassen und bat ihn zu schweigen.

 

„Ich kann das alles machen. Kann aber heut nicht anfangen. Da brauch ich verschiedene Vulkanisiermittel wegen unterschiedlicher Farbe und Materialstaerke. Muss ich erst besorgen. Ich kann in 4 Tagen wiederkommen. Werd insgesamt dreimal kommen muessen. Sind 450 Mark ok? Material und Auffrischmittel eingeschlossen.“ Das wuerde sie selbstverständlich klauen oder besser gesagt organisieren.

 

„Das ist ok. Du weist nicht wie teuer das Zeug ist.“

 

„So, das wars dann mal fuer heute. Kann so einfach nichts tun. Also dann bis in vier Tagen.“

 

„Dankeschoen und bis bald.“

 

Die Rubbermaid dampfte ab zum „Prellbock“. Trank noch 3 Pils und Dornkaat. Etwas Kneipengespraech.  Fuhr dann nachhause. Keine ihrer Mitbewohnerinnen war da. Sie knallte sich aufs Bett und schlief. Morgen war Frühschicht. In den naechsten 4 Tagen hatte sie alles organisiert. Packte es in eine ihrer Aluboxen und fuhr zu ihrer zweiten Schicht zu Guenther. Der oeffnete hocherfreut die Tuer und wollte ihr die Box abnehmen. 

 

„Lass mal gut sein.“

 

Sie begann mit ihrer Arbeit. Sie raute die Reparaturstellen mit feinkoernigem Schleifpapier auf, liess den Vulkanisierkleber einwirken brachte Reparaturstuecke oder auf Wunsch Verstaerkungen an setzte dann eine Klemme an. Guenther kommentierte ihre Arbeit und stellte nervige Fragen. Er fotografierte mit einer Polaroid das Vorher und Nachher. Nach 6 Stunden war sie fertig. Auch mit den Nerven.

 

„So das Meiste hätte ich. Waern also 200 Mark. Hier das Reinigungsmittel. Verdünne das 1:10 in einem Putzeimer ein halber Liter von dem Zeug 5 Liter Wasser kipp den in die Waschmaschine, warte eine Stunde und schalte die Maschine dann im Hauptwaschgang bei 50° ein ohne Waschpulver. Wirst erstaunt sein. Das naechste Mal hab ich in 10 Tagen Zeit. Ists recht?“

 

„Aber ja.“

 

„Dann bis zum naechsten Mal. Mein Arbeitszeug lass ich hier.“

 

Die Rubbermaid fuhr zum „Prellbock“.

 

„ N’ Abend Arthur grosses Pils und ein Dornkaat.“

 

Arthur bracht das Gewünschte.

 

„Spaet geworden Rubbermaid. Hattest ne lange Schicht.“

 

„Ja war aber ganz interessant.“

 

„Wie siehts denn mit dem Antirutschbelag aus?“

 

„Alles zu seiner Zeit hab noch zwei andere Auftraege  am laufen und teilen kann ich mich nicht. Nochn Pils undn Dornkaat undn kaltes Kotelett.“

 

Danach zahlte sie und fuhr nach hause. Ausnahmsweise war auch Ulrike da. Die drei tranken noch einige Biere. Ulrike erzählte aus den USA und Sigrid, dass Hotte angerufen haette ohne sein Anliegen zu praezisieren. Bald gingen die drei ins Bett. Jede in ihr eigenes. Doch da hatte es schon andere Naechte gegeben.

 

In den naechsten Tagen absolvierte sie ihre normale Schicht und organisierte den Antirutschbelag samt Kleber. Das hatte die Magazinangestellte auf das Konto einer anderen Firma geschrieben. Arthur war teilberuhigt und gab ihr schon mal einen aus. Einschliesslich einer warmen Mahlzeit. Jaegerschnitzel. Von allen hier „Toter Foerster neben  Pommes rot weiss“ genannt. Zu ihrem Erstaunen war an einem Abend Guenther in Begleitung einer schoenen jungen Frau im „Prellbock“. 

 

„Guten Abend liebe Rubbermaid das hier ist Anita meine Verlobte. Ich wollte dich mal vorstellen. Sie ist sehr erfreut wie du unsre Sachen wieder hingebracht hast. Gewaschen habe ich sie schon. Das Ergebnis ist erstaunlich.“

 

„Du bist wirklich eine Kuenstlerin. Alles ist wie neu.“, sagte Anita,“ Wir wollen dich einladen.“

 

„Ist ja erst ein Teil der Arbeit fertig.“ 

 

„Bestell dir ruhig was du willst.“

 

„Arthur: Erstmal ein grosses Pils und ein Dornkaat, danach toten Foerster neben Pommes rot weiss.“

 

Arthur brachte die Getränke. Die beiden hatten auch Pils bestellt. Sie stiessen an. Irgendwie nett waren sie ja, doch etwas kurios. Aufgebrezelt wie die waren passten die hier nicht rein exclusiv angezogen. Haette nur noch gefehlt, dass sie in ihrem Werk aufgekreuzt waeren doch auch so zogen sie alle Blicke auf sich. Sahen nach Geld aus, das hier keiner hatte

 

„Foerster is aus.“, teilte Arthur mit.

 

„Dann eben ein Gedeck mit Gurke, Solei und kaltem Kotelett.“

 

Sie unterhielten sich noch ganz nett. Die Rubbermaid verzehrte ihr Gedeck, trank noch einen Dornkaat und ein weiteres Pils. Dann verabschiedete sie sich.

 

„Danke noch nen schoenen Abend. Ich muss morgen frueh raus und hab dann Mittagschicht.“ Morgens kam Silvie mit ihrem Scheisscabrio.

 

Zu hause noch ein Absacker und die Unterhaltung wer mal wieder wann mit wem in die Kiste steigen wuerde. Sigrid hatte einen Freund und Ulrike bei ihren Arbeitzeiten keinen. Die Rubbermaid auch nicht. Doch heute Nacht brauchte sie ihre Ruhe. Sie dachte daran ob die beiden heute Nacht in ihren Gummiklamotten voegeln wuerden, spielte noch ein bisschen an sich herum und schlief dann ein.

 

Morgens das Verdeck, auf Schicht dann 2 Foerderbaender mit Flicken versehen. War recht einfach. Den „Prellbock“ liess sie aus. Trinken zu hause war auch ganz nett und billiger. Diese Nacht verbrachte sie mit Ulrike, was auch ganz nett aber nicht aufregend war.

 

Am naechsten Abend war sie wieder im „Prellbock“ fuer ihre Feierabendbiere und um einen Reparaturtermin zu vereinbaren zwei andere Auftraege waren verschoben. Koteletts waren aus.

 

„Arthur 2 Frikadellen, Gurke, Solei und Ketchup dazu Pils und Dornkaat.“

 

Arthur brachte die Getraenke und Ketchup. Solei, Gurke und Frikadellen fischte sie aus den Bonbonglaesern.

 

„Mensch Rubbermaid ich wurde schon gefragt ob deine neuen Freunde meine Kneipe kaufen wuerden um ein In Lokal daraus zu machen. Hab gesagt, dass die auch Kundschaft von dir seien. Vielleicht ein Cabrioverdeck oder so.“ 

 

„Haste gut gemacht.“ Die Rubbermaid dachte mit Grauen an Silvies Scheisskarre und diese Geruechtekueche. „Hoer mal ich kann deinen Antirutschbelag einflicken. Wenn du es schaffst morgen den alten abzukratzen leg ich uebermorgen und in zwei Tagen morgens vor der Schicht los. Gib mir den Kellerschluessel und vergiss auch die Rasenwalze nicht um das Zeug vernuenftig anzupressen. Wie gewuenscht fand sie alles vor ein einfacher Auftrag und termingemaess fertig. Das brachte 120 Mark in die Kriegskasse. Dazu nen toten Zigeuner im Reisfeld. Zigeunerschnitzel mit Reis und eine Woche Freigetraenke. Nicht schlecht. Sie verbrachte die Nacht mit Ulrike. Auch nicht schlecht. Zwei Tage spaeter der Termin mit „Gummi Guenther“.

 

Guenther oeffnete war mit langen Gummistruempfen einer Gummihose aus der vorne sein Doedel aus einem Loch heraushing, einem Shirt mit 2 Loechern im Brustbereich und einer Gasmaske bekleidet. Dinge die sie beim letzten Mal repariert hatte. Die Gasmaske waere heute dran. Sein Schwanz sah nicht schlecht aus doch auf solche Spaesse stand die Rubbermaid nicht. 

 

„Irgendwie sieht er mit Gasmaske besser aus als ohne, er kann mich nicht vollabern und wenn ich ihm den Filter den Filter zuhalte strampelt er und scheisst sich die Gummihose voll wie ein Zweijaehriger.“, dachte die Rubbermaid. Doch sie sagte:

 

„Schoen, dass du mir mein Werk vorfuehrst. Steht dir gut. Doch jetzt zieh dir ne andere Hose an. Meinetwegen aus Gummi und setz die Gasmaske ab. Die reparier ich heute und da kannst du sie nicht tragen.“

 

Guenther setzte die Maske ab, gab sie ihr und zog sich eine halblange schwarze Gummihose an.

 

Die Gasmaske war schnell repariert. Zwei duenne Flicken auf der Innenseite genuegten. Man sah von aussen nichts und Guenther konnte sie schon nach einer Stunde ausprobieren.

 

„Perfekt. Absolut dicht und von aussen sieht man nichts.“

 

Der ganze Rest war flimsiger Scheisskram. Alles in verschiedenen Farben. Vermutlich Dessous von Anita. Zwei BH’s mit Loechern fuer die Brustwarzen, Slips mit Schlitz oder Loch im Schritt, einen mit Vaginal- und Analpenis.

 

„Das ist ein siamesisches Tanzhoeschen.“, erklaerte ihr Guenther. „Du solltest Anita mal darin erleben, wenn sie es traegt.“

 

„Ganz bloed bin ich auch nicht und der ahnt nicht warum ich das weis.“, dachte die Rubbermaid und arbeitete zuegig weiter. „Gummi-Guenther“ kommentierte und fotografierte wieder alles. Obwohl sie zuegig arbeitete waren es wieder 5 Stunden.

 

„So, das wars ja fast. Bleiben nur noch die aufblasbaren Mundknebel, Buttplugs und der Ganzkörperanzug. Ich werd dich anrufen. Bin momentan etwas im Stress. 250 Mark fuer heute.“

 

„Gummi Guenther zahlte und die Rubbermaid fuhr zum Prellbock goennte sich ihre Feierabendbiere und den Kneipenfrass von Arthur und Hannelore. Warum sie manchmal grinste ahnte niemand. Gespraeche ueber Schwarzarbeit, Tauben und welcher Laden als naechstes dicht macht. Der Jackpot stand auf die Zeche. Sie fuhr dann heim. Shit! Ulrike war schon wieder weg mit Sigrid war derzeit nix anzufangen. Frisch verliebt und treu. Obwohl sie es sonst nicht so genau damit nahm. Friseusen sind eben etwas geiler. In ihrem Angebot fuer Frauen gab es auch Intimfrisuren, Schamhaarfaerbung, Total- und Teilrasuren oder eben Entfernung mit Wachs, was zwar etwas schmerzhaft war aber laenger vorhielt. Die Methode, die auch die Rubbermaid bevorzugte. Sie hasste unnoetige Arbeit. Meistens fanden die Arbeiten in der Gemeinschaftsküche oder –bad statt. Wenn mal eine aufs Klo musste  während eine Kundin da war, war das kein Problem. Zimperlich darf man eben nicht sein, wenn man Geld sparen will. Nur keine falschen Schamgefuehle. Die beiden tranken noch 2 Schlafbiere und Steinhaeger und legten sich in die Betten. Die Rubbermaid traeumte in der Nacht von „Gummi-Guenther“. Ein netter Traum.

 

Wenige Tage Spaeter rief sie „Gummi-Guenther“ an. „Tach Guenther  Uebermorgen haett ich Zeit dann waern wir fertig. Ists recht?“

 

„Aber ja! Denn Anita kommt in wenigen Tagen.“

 

Die Rubbermaid kam puenktlich. Die Knebel waren kein Problem an zweien waren nur die Ventile kaputt. Sie tauschte sie aus. Der eine Buttplug bekam zwei kleine Klebstellen. Der andere auch ein neues Ventil. Der Anzug mit Gummihaube hatte zwei kleine Loecher und einen Riss. Alles mit Standardmaterial zu erledigen.

 

„So, alles nach Wunsch erledigt. Wollen wir mal den Ernstfall proben, damit es beim naechsten Spiel auch klappt?“

 

„Aber gerne.“, sagte der strahlende Guenther.

 

„Dann zieh mal die Gummihose aus und bueck dich.“ Sie schob ihm den Buttplug in den Hintern und pumpte ihn auf bis Guenther genuesslich stoehnte. Dann schaltete sie die Vibration ein. Guenthers Stoehnen wurde genuesslicher. 

 

„Blaest was ab?“

 

„Aber nein. Gute Arbeit wie wir sie brauchen ist aergerlich wenn so was bei einer Session passiert.“

 

„Dann steig jetzt mal in deinen Gummianzug.“

 

Er tat das mit Hilfe der Rubbermaid und die Verschluesse wurden dichtgemacht. Die Rubbermaid entnahm ihrer Box eine Druckluftflasche schloss die ans Ventil des Anzugs an und blies ihn schnell stark auf.

 

„Na Guenther alles klar?“

 

„Aber ja!“, kam es leicht gedaempft.

 

Die Rubbermaid langte in eine der Taschen ihres Overalls und entnahm ein Paar Handschellen die hatte sie nicht im Sexshop, sondern im Waffengeschaeft von Herrmanns Bruder gekauft. Dann schnappten die Handschellen zu. Sie nahm die Polaroid vom Tisch und machte einige Fotos von „Guenter dem Aufgeblasenen“. Die Meisten legte sie auf den Tisch. Drei steckte sie in ihren Overall, schnappte ihre Box, zog die Haustuer zu, befestigte die Box an ihrer Maschine und fuhr davon. Auf zwei der Fotos befand sich ein kurzer Text. „Ich glaube dieser Mann braucht ihre Hilfe.“ Dann die Adresse. Das eine schob sie unter der Tuer der Polizeistation, das andere gab sie bei der Ambulanz im Krankenhaus ab. Sie fuhr zum „Prellbock“ und grinste die ganze Zeit vergnuegt. 

 

Dort ass und trank sie das Uebliche, dachte an alte Zeiten, als Ulrike noch auf der Asienlinie gearbeitet hatte. Vor allem aus Japan hatte die die unmoeglichsten Sachen mitgebracht. Wie dieses Tanzhoeschen, Einfach- und Doppeldildos, mit und ohne Vibration, Liebeskugeln unterschielicher Durchmesser und eben diese Buttplugs. Der arme Guenther. Frauen haben da einfach mehr Spass dabei wenn sie noch einen Vibro oder eben Liebeskugeln in der Moese haben. Dann noch diese japanischen Bondage- und Pornomagazine. Einlaufspritzen lauter so ein Zeug. Was hatten sie einen Spass damit. Allein oder zusammen, denn fuer manche der Dinge brauchte man einen Partner. Doch eigentlich hasste sie die Japsen, denn als die die Aktienmehrheit am Gummiwerk hatten, haben die den Laden in dem die Rubbermaid ihre Ausbildung gemacht hatte einfach geschlossen. Die waren nicht an Gewinnen sondern an den Patenten interessiert. Scheissasiaten!

 

Auf den gelungenen Tag und all die schoenen Erinnerungen trank sie etwas mehr. Nach und nach trafen die anderen ein Hannes mit seiner Flamme, Hotte, Gitta, Karin, Silvie, Speed Pete, Jule, Lucy.

 

„Willkommen in der Wirklichkeit.“, dachte die Rubbermaid.

 

Sie grinste sogar, als Hotte sie wegen dem Ardennencup in Bastogne fragte und sagte zu. Ihre Maschine liess sie stehen und Lucy fuhr sie nach haus. Sigrid hatte noch einen Hausbesuch. 

 

Als die Lady zufrieden abgedampft war oeffneten sie sich noch 2 Flaschen Bier und gossen sich Steinhaeger ein.

 

„Sach mal Sigrid sollen wir nicht mal wieder grosse Pappschachtel aufmachen?“

 

„Du weist doch, dass ich jetzt mit Stefan zusammen bin.“

 

„Bekommst du von dem auch alles was du brauchst?“

 

„Eigentlich fehlt mir schon was.“

 

„Dann holen wir die Schachtel jetzt raus und machen uns ne schoene Nacht.“

 

„Es ist schon spaet.“

 

„Macht nix morgen rufen wir an und sagen, dass wir wegen dringender Erledigungen einen freien Tag brauchen. Ich hab eh noch ueber 200 Ueberstunden, die ich abfeiern muss.“

 

Es wurde eine lange Nacht und die beiden hatten viel Spass. Morgens riefen sie an. Alles kein Problem. Die Rubbermaid holte ihre Maschine am „Prellbock“ ab. Trank nur ein Bier, denn daheim wartete ja Sigrid. Die Friseuse mit der feuchten Moese.

 

Der Ardennencup verlief wie ueblich unbeschreiblicher Frass, zuviel Bier und laute Musik. Sie schleppte Hotte mit in ihr Zelt bevor der kopfueber ins Lagerfeuer purzelte.

 

„War da was heut Nacht?“, fragte der beim Aufwachen.

 

„Erinnerst du dich an was?“

 

„Nee!“

 

„Hab dir glaub ich das Leben gerettet oder so. Waerst  beinah kopfueber ins Lagerfeuer gepurzelt. Warst schon zweimal nach hinten von der Bank gefallen.“

 

„Ans erste Mal erinnere ich mich noch. Dann mal danke meine Lebensretterin in meinem Testament werd ich dich auf die Liste meiner Wohltaeter setzen.“

 

Sie standen auf fruehstueckten ausgiebig mit dem Team, das erstaunlicher Weise den dritten Platz belegte und reisten wegen des folgenden Besaeufnisses einen Tag spaeter ab. Die Rubbermaid schwor sich das Gleiche wie immer und tauchte erst am Freitag im „Prellbock“ auf. Neuerdings hatte Arthur Pappteller. Sie stellte ihr Dinner zusammen. Zwei Frikadellen, Gurke, Solei, Senf und Ketchup. Arthur brachte ihr Gedeck.

 

„Sag mal haste mal wieder was von deinen Bekannten gehoert? Gefallen hats denen hier ja. Sind noch zwei Stunden geblieben als du schon weg warst. Also ich wuerd echt verkaufen. Es gibt Geruechte, dass die Zeche in zwei Jahren dicht macht. Das Suedfeld wurde jetzt stillgelegt und der Wetterschacht im Steinfeld wird ab kommendem Monat verfuellt. Wenn du sie siehst frag einfach mal.“

 

„Das waren keine Bekannten das war ein ganz normaler Auftrag. Ich glaube nicht, dass die so schnell noch mal was brauchen. Du kommst ja auch hoechstens einmal im Jahr mit nem Job.“

 

Sie tranken noch 2 Biere und doppelte Schnaepse  auf die beschissene Lage.

 

Der Neugier wegen fuhr die Rubbermaid wenige Tage spaeter mal an „Gummi Guenthers“ Villa vorbei. Das Messingschild war weg und im Garten stand ein Transparent einer Immofirma.

 

„Hat wohl keinen Spass verstanden.“, dachte die Rubbermaid.

 

Sie teilte das Arthur mit.

 

„Also die haben bestimmt was gewusst.“

 

„Kann sein kann nicht. Zwei Gedecke auf meine Rechnung. Alter.“

 

„Mich wuerde interessieren wie der hier rein gefunden hat. War bestimmt ne Art Spion.“, sagte Arthur.

 

„Vatter is das Paranoia oder schon Saeuferwahn.“, sagte Hannelore. „Sein Benz stand drueben aufm Parkplatz und sprang nicht an. Der wollte mit dem ADAC, oder einem Abschleppdienst telefoniern. Hab ihm die Nummer von Friedels Benzwerkstatt gegeben und ihn telefonieren lassen.“

 

„Du hast das alles die ganze Zeit gewusst und nichts gesagt?“, fragten die Rubbermaid und Arthur wie aus einem Munde. 

 

„Mich fragt ja nie jemand. Ausser wenn’s ums fressen und saufen geht.“

 

„Dann war alles nur ein Zufall. Dann mal eine Runde fuer uns drei nee zwei. Das vertreibt schlechte Gedanken.“, sagte Arthur.

 

Waehrend die drei anstiessen und tranken dachte die Rubbermaid an den armen „Gummi-Guenther“, fuer den diese Zufallsbegegnung verhaengnisvolle Folgen gehabt hatte.

 

Zwei Jahre spaeter war Schicht am Schacht. Die Rubbermaid verabschiedete sich von ihren Mitbewohnerinnen, verschenkte das Meiste ihrer Habseligkeiten, schwang sich auf ihr Motorrad und dampfte mit gut gefuellter Kriegkasse in Richtung Sueden ab. Viele andere taten das auch. Sie verloren sich aus den Augen doch vergassen einander nie.

 

Autor: „Kohle & Stahl – Juliet“, die auch gerne im Sueden lebt

 

Ange noir

ACHTUNG: VOELLIG UNEROTISCH. NUR BOESE! Episodengeschichte.

 

Hallo liebe LeserInnen!

Bevor ihr ins Bettchen geht, wird euch die voellig unartige, ungezogene Juliet eine kleine Boesen8geschichte erzaehlen. Ich vergass, dass ich offenbar auch unappetitlich bin, denn bisher wurde ich noch nicht von einem wilden Tier gefressen.

Von Elfen, Zwergen, Menschen und anderen Gestalten - 3

 

Lediglich anhand der Mahlzeiten vermochte Lyr'rin einigermaßen die vergange Zeit zu erfassen. Bisher hatte man sich ihrer nicht großartig angenommen. Sie bekam in regelmäßigen Abständen Nahrung und Flüssigkeiten gereicht, nicht viel aber ausreichend um zu überleben. Ihre Notdurft verrichtete sie an Ort und Stelle. Es, nein sie stank erbärmlich nach Schweiß und Fäkalien. Die andere Elfe in ihrer Zelle ging es ähnlich. Zwar versuchte Lyr'rin immer mal wieder Konversation mit ihrer Leidensgenossin anzufangen, doch diese schwieg beharrlich. Drei mal wurde sie weg gebracht, drei mal hallten ihre Schreie durch die Höhle und jedesmal sah sie schlimmer zugerichtet aus als bevor. Ein ihr unbekanntes Gefühl breitete sich in Lyr'rins Innerem aus. Wie lange war sie schon in Gefangenschaft? Warum kam niemand um sie zu retten? Warum sprach niemand mit ihr? Jedesmal wenn sich die Zellentür öffnete, keimte die Hoffnung in ihr auf, dass ein Elfenkrieger den Raum betrat um sie zu befreien. Und jedesmal wurde sie entäuscht.

Zuerst hörte sie das Rasseln der Kette, dann spürte sie den Zug. Ihre Arme wurden langsam nach oben gezogen. Allmählich richtete sich ihr Körper auf, und Lyr'rin's Muskeln protestieren gegen die plötzliche Bewegung. Wie lange mochte sie wohl in der sitzenden Position verbracht haben, unfähig sich richtig zu bewegen. Die Hände bewegten sich gegen die Decke und ihre Füße steckten immer noch in den Fesseln welche mit dem Boden verbunden waren. Langsam wurde ihr Körper gespannt, die Metalle um ihre Gelenke schnitten in ihr Fleisch, ihre Muskeln wurden gedehnt und ihre Sehnen gespannt. Lyr'rin stöhnte vor Schmerzen. Stück für Stück wurde sie auseinander gezogen. Dann ließ der Zug nach und es ging mit ihr ab in die Höhe. Zwar hingen noch immer die Ketten an ihren Füßen, doch diese bewegten sich nun auch langsam in Richtung Decke.

Licht blendete sie als die Decke sich öffnete und sie durch sie hindurch gezogen wurde. Nur allmählich gewöhnten sich ihre Augen an die Helligkeit. Man hatte sie gänzlich aus der Zelle gehoben und in den neuen Raum gebracht. Sowohl ihre Hand- als auch ihre Fußketten wurden mit einem Schienensystem verbunden, dessen Logik sich ihr noch nicht erschloß. Noch immer war ihr Körper schmerzhaft gespannt und erlaubte ihr nicht die geringste Bewegungsfreiheit. Mehrere Steinwühler waren in dem Raum zugange. Ansonsten befanden sich ein steinerner Tisch, eine seltsamer Stuhl dem der Sitz fehlte und mehrere andere Möbelstücke deren Sinn sich ihr nicht erschloss in dem Raum. In einem Kohlebecken steckten mehrere Stangen und eigenartige eiserne Werkzeuge lagen überall herum. Teilweise sahen sie aus, wie die eines Schmiedes, teilweise ergaben sie aber auch keinen Sinn und Lyr'rin konnte nur vermuten welchen Zweck sie erfüllen sollten.

Das dunkle Geschäft mit den Promis (1. Teil - Einstieg/Test)

 

Eins war klar, für die Gefahr solcher Haftstrafen musste er sich etwas überlegen, was mehr Gewinn einbringen würde. Gerade einmal drei Tage war er wieder auf freien Fuß und statt nun ein geregeltes und legales Leben zu führen, hatte er schon wieder Gedanken an die schiefe Bahn. Doch wer ist er? Mit bürgerlichen Namen wurde David K. im Jahr 1974 in Hamburg geboren, es folgten eine kaputte Kindheit, der Schulabbruch und die kriminelle Laufbahn. Waren es zunächst kleinere Delikte wie Diebstahl und leichte Körperverletzung, war es dann das Hamburger Rotlichtviertel was ihn magisch anzog. Vom Türsteher und Geldeintreiber zum Clubbesitzer und Zuhälter, was ihm gutes Geld brachte und einen Namen machte. Geachtet, respektiert und gefürchtet auf dem Kiez war er in den späten 90ern schon eine echte Kiez-Größe, doch damit auch schnell mit einer Zielscheibe der Justiz behaftet. Geldstrafe und Bewährung bedeuteten noch einmal Glück im Unglück, doch dann folgte 2006 eine Haftstrafe wegen Menschenhandels, Hehlerei und Waffenbesitz. Ursprünglich war er zu 9 Jahren verurteilt worden, doch schon im Herbst 2013 wurde er wegen guter Führung entlassen. Und was nun? Zum Glück hab es noch versteckte Bankkonten, die von der Staatsanwaltschaft nicht entdeckt wurden und somit unberührt blieben. Seine beiden Clubs und das Wettbüro hatte er eh schon wegen Steuerrückzahlungen verkaufen müssen, so dass ihm nicht viel blieb. Zudem wieder in die Zuhälterei einsteigen? Nein, für das Geld lohnte sich die Gefahr nicht.

Spitzohren 3: Schattenspiele

 

Sein wahnsinniger Fieberrausch verging ebenso schnell, wie er gekommen war. Sich an alles wie in einem Traum und mit endloser Scham erinnernd, sprang Dramon auf, schlich auf leisen Sohlen in die Höhle, blieb am Eingang stehen und beobachtete Maja  heimlich und mit angehaltenem Atem. Diese drehte sich im Traum leise aufseufzend zur anderen Seite, lag nun mit dem Gesicht zur Wand und zeigte ihm ihren entblößten Rücken, von dem die Decke heruntergerutscht war, und der ihm  seine eigenen Schandtaten überdeutlich und unübersehbar offenbarte.

Sein erster Reflex war die Flucht,  Flucht vor dem Anblick seiner Schuld und den schändlichen Erinnerungen, die wieder in ihm aufflammten und alte, fast vergessene Erinnerungen in ihm wachriefen: Er sah sich selbst, zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, gezüchtigt von der Peitsche seiner ältesten Schwester, Scham und Wut stiegen gleichzeitig in ihm hoch. Wie allein und einsam hatte er sich damals gefühlt, verraten und verlassen von seinem eigenen Fleisch und Blut, peinvoll bestraft von seiner Schwester. Allertiefster Schmerz, Urschmerz, das war es, was er damals gefühlt hatte, und es war dort niemand, der ihn hätte auffangen und trösten können.

Aus diesem Grunde durfte er jetzt nicht fliehen, er konnte es auch nicht, sowohl sein Gewissen als auch seine Beine hielten ihn an diesem Ort, immer gebannt auf ihren Rücken starrend, fest.

Eine unsichtbare Fessel band ihn an Maja, die er spürte aber nicht verstand, die ihn zu ihr zog. Er kniete an ihrem Lager, sich nicht mehr erinnernd wie er dort hingelangt war, mit fliegenden Fingern das Tiegelchen suchend, welches Miro ihm vor ewiger Zeit geschenkt hatte und welches er schließlich versiegelt und unversehrt in einem seiner Beutel fand und öffnete. Mit der leuchtend dunkelgrünen Paste salbte er Majas Rücken, tupfte er vorsichtig auf jede ihrer Striemen, den Geruch von Pfefferminz und Tollkirsche in der Nase. Bei jeder seiner Berührungen seufzte sie fast lautlos, unklar, ob vor Erlösung vor dem Schmerz oder durch eine unbekannte Lust.

Dai - Gott der Befruchtung

 

Schnellbefruchtungsanlage in Japan, die Biochemie, Bionik und Befruchtung- und Entbehrungstechnologie ist auf den höchsten Stand

Jahr : 3666

Kouta betrat den Laden und schaute sich neugierig um.
An der Theke stand eine Frau, anscheinend Mitte vierzig, die Kouta mit einem symphytischen Lächeln einen guten Tag wünschte.
Sie trug roten Lippenstift und eine weiße Bluse, durch die ihre Brustwarzen zu sehen waren, was Kouta ganz recht war,
denn es waren höchstwahrscheinlich die größten, die er je sehen würde. Aber ehe er sich in den Brüsten und Brustwarzen
der reifen Dame verlor, nahm er eine Karte aus seiner Geldbörse und legte sie auf die Theke und blickte sich weiter im Laden um.
Der Laden war durch Sonnenlicht gut beleuchtet und die Möbel und der Boden bestanden aus hellen und edlen Holz.
,Also ein mal Abholung, ja?' Kouta merkte, dass er zu unkonzentriert sei, da er noch nie so einen Laden betreten hatte.
,Ja.. bitte';antwortete er und versuchte nicht auf die riesigen Nippel zu starren, verlor sich allerdings in ihren Augen,
die Kouta anschauten, als wäre sie erregt.
,Nr.46658 So hier haben wir sie..oh ja, ihre Frau war eine gute Zuchtanlage. Ihr Körper hat viel ausgehalten und mitmachen müssen.,
nörgelte sie, als würde sie noch feuchter werden. Aus der Hintertür heute man mechanische, laute Klänge.
Eine elektronische Stimme verlautete : Zuchtobjekt Nr.46658 wird zur Abholung bereit gemacht,
es stehen noch 2 Entbindungen und ein
Säuberungsprgramm auf den Plan.
Kouta staunte.

young girl 1

 

Okay, der Plot zu der Geschichte ist schamlos abgekupfert. Trotzdem ... auch wer die Vorlage kennt, kann sie sich durchlesen :-)

 

Joanna hatte an dem Abend ehe schon viel zu viel getrunken. Aber wieso auch nicht? Die letzten Freitagabende war es doch auch so gewesen. Am Beginn des WE konnte man es sich doch erlauben. Und morgen … nach ein paar Paracetamol und einem Mittagsschläfchen …

egal

Sie öffnete mit ihrem Smartphone (nicht das Apple-Modell) ihren Twitteraccount, um zu sehen, wer in den letzten 20min auf ihre Tweets reagiert hatte und fand drei Antworten. Alles Kolleginnen. Sarah, Chantal und Nancy. Sie lästerten über die neue Kollegin und da schoss Joanna noch einen Tweet zu. Die Neue war ehe fett und hässlich und es war besser wenn sie gestern als heute die Firma verließ. Und auf den Accounts stand ja schließlich kein Name …

Joanna sprach in der Bar – dem 'Squarecube' – mit mehreren Typen, ließ sich auch auf einen Drink einladen, verabschiedete sich dann in auf die Damentoilette und kam zurück. Sie hatte deren Versager-Auren auf drei Meter gewittert. Die Anzüge … billige Stangenware. Von so welchen ließ sie sich nicht abschleppen. Geschweige denn freiwillig bumsen.

Alesia

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

„Ave Caesar, die Todgeweihten grüßen Dich!“, Titus Labienus, dieser Witzbold, will mich anscheinend an diesem ereignislosen Morgen etwas aufheitern. Blut ..., Blut wäre jetzt besser, ein schöner guter Kampf bis zum Einsetzen der Dunkelheit, natürlich mit uns Römern als Gewinner, das wäre jetzt genau das Richtige. Mit Titus muss man nachsichtig sein, er hat auch seine guten Seiten, soll aber ruhig merken, dass ich seinetwegen meine morgendliche Lustaktivität nicht einfach abbreche. Die vollbusige blonde Germanin reitet mich aber auch ohne weiteren Befehl einfach weiter, so macht es auch mehr Spaß, Strategien zu entwickeln: „Titus, du hässlicher Schreck aller verheirateten römischen Weiber, erzähl du mir etwas von todgeweiht ...! Bist du es nicht, der sich sogar noch dann duckt, wenn ein Pilum zehn Fuß entfernt von dir vorbeirauscht? Nein, du wirst nicht sterben, dafür bist du viel zu gerissen und außerdem stehst du immer schön weit weg von den scharfen Sachen und damit meine ich jetzt nicht deine Gallierflittchen hier im Lager.“

Titus grinst über das ganze Gesicht, wir verstehen uns. Weintrauben, kaum zu glauben, aber in diesem stinkigen regnerischen Gallien wachsen sogar Weintrauben. Natürlich ..., weil wir sie eingeführt haben. Die Germanin reitet mich jetzt etwas schneller, genau richtig für eine so anstrengende Konversation. Aber sauer, die Trauben sind wirklich sauer und ich kann das auch werden: „Titus, jetzt mal ernsthaft, was habt ihr von dem gallischen Entsatzheer gehört, die wollen tatsächlich über 100.000 Kämpfer gegen uns aufbringen? Kann du dir das vorstellen?“ Titus reibt sich die Nase, grinst immer noch unverschämt: „Melde gehorsamst, Entsatzheerbeschaffung der Gallier steckt in der Scheiße, ihre Fürsten sind sich mal wieder nicht einig!“

Sein Finger ist jetzt fast im Nasenloch angekommen, während er auf die wippenden Titten der mich reitenden Germanin starrt, ein Bild für die Götter und natürlich zum Lachen, da muss ich meine Reiterin doch einmal kurz abwerfen. Titus und ich schlagen uns gegenseitig auf die Schultern, nackt, wie ich bin, hake ich meinen Arm unter seinen und wir tanzen wieder diese blöde Schrittfolge, diesen Stepptanz, der bei den Lugdunern so beliebt ist. Ja, tanzen können die, aber der Text ist von uns: „Die Gallier sind im Arsch, die Gallier sind im Arsch und Verci der ist zugepisst, die Gallier sind im Arsch!“ Schönes Lied, die Wachen vor dem Zelt brummen sogar mit, man, wird das denn heute nicht irgendwann noch einmal ernsthaft?

„Titus, was machen die Wälle? Und wie steht es um die Mandubier?“, Information ist alles und Strategie ist die Ausnutzung von Information, die man vor den anderen hat, sag ich mir immer. Der Ordonnanzoffizier legt mir die Rüstung an, Titus salutiert, merkt sofort, wenn es militärisch wird: „Melde Meinem Caesar, Circumvallation und Contravallation fertiggestellt, wir könnten die Gräben noch tiefer ausheben lassen, Wasser einleiten vielleicht? Tja, wenn die Legionäre nichts zu tun haben, ist das auch schlecht, dann sollen sie besser noch ein paar Fallgruben ausheben, Fußangeln und so weiter und so weiter, kein Problem, gut erkannt, Mein Caesar. Die Mandubier? Ebenfalls tja! Seit Vercingetorix sie aus Alesia rausgeschmissen hat, hängen sie dort seit drei Tagen zwischen Alesias Mauern und unserem Innenwall fest, etwas fünftausend müssen es sein. Zurück können sie nicht, die Tore sind geschlossen und in unsere Speere wollen sie auch nicht laufen, hast Du nicht eine gute Idee?“

Das würde noch fehlen, dass dieses Gallierpack uns die Vorräte auffrisst, die haben sowieso nur die Alten, Kinder und Frauen rausgeworfen. Frauen ...? Eigentlich haben wir genügend Frauen, aber neue und unverbrauchte kann man sich ja mal ansehen, unverbindlich natürlich: „Die sind doch bestimmt alle hungrig, oder? Biete denen mal einen Becher Weizen für jede einigermaßen brauchbare Frau. Da könnt ihr ja noch ordentlich Spelzen untermischen, unter den Weizen, meine ich, die kauen jetzt sowieso alles. Dann, mein lieber Titus, gehst du zu unseren germanischen Freunden, bestellst einen schönen Gruß von ihrem guten Julius und versprichst ihnen die tollsten, rassigsten und vollbusigsten Weiber, die Gallien jemals hervorgebracht hat, wenn sie morgen den Ausfall der gallischen Reiterei noch einmal aufhalten, alleine natürlich.“ Vercingetorix lässt jeden Tag einen Ausfall machen, das ist zwar hoffnungslos für ihn, aber uns kostet es auch immer ein paar tapfere Legionäre und wozu haben wir schließlich die germanischen Hilfstruppen dabei?

„Caesar, die Begutachtung von vollbusigen Weibern ist meine Spezialität“, Titus blüht jetzt richtig auf, „ich befürchte nur, die lassen die Titten schon etwas hängen, drei Tage nichts mehr zu knabbern, das zehrt.“ „Ach was, das wird schon! Zieht ihnen erst einmal alles aus, dann ab in den Fluss mit ihnen, ich mag keine stinkenden Gallierfotzen und ..., die Hübschesten schau ich mir selbst an, hier im Zelt natürlich.“

Bäh, hängende Titten sind gar nichts für mich und ich lass mir schnell meine drei Germaninnen kommen, die haben richtig schön was vor der Hütte. Blonde vollbusige Germaninnen sind im Moment eher rar, kosten einem Legionär fast einen Jahressold, die gallischen Fotzen kriegst du jetzt nachgeschmissen, ja, so ist das in der freien Marktwirtschaft. Wird dringend Zeit, auch mal wieder in Germanien einzufallen, die Weiber sind da doch echt besser, oder zumindest dann Lutetia plündern und ausrauben, die Frauen dort haben schon etwas mehr Stil, diese Schnepfen der Parisier legen viel Wert auf Hautpflege, immer alles schön glatt und keine Hornhaut an den Händen wie diese Bauerntrampel hier.

Aber es bleibt erträglich, die Zwanzig, die ich sehe, sogar einigermaßen erfreulich, die muss man nicht von der Bettkante schubsen. Gut, die Fotzenhaare müssen noch weg, Zinnober und Antimon würden ihren verzweifelten Gesichtsausdrücken etwas die Härte nehmen, dann ihre Haare noch schön geflochten, der Rest ist reine Erziehungssache. Titus, der alte Lüstling, der hat bestimmt schon alle abgegriffen und bestimmt auch schon seine dreckigen Soldatenfinger überall reingesteckt. Da frage ich lieber den guten Aulus um Rat, der hat etwas mehr Format, jedenfalls in diesen nichtmilitärischen Angelegenheiten.

„Ach Caesar, wieder bei deiner Lieblingsbeschäftigung, Vaginalinspektion? Ist ja auch wichtig, sehr wichtig, kriegsentscheidend ist das, sozusagen ent-scheidet, hahaha!“, er lacht genauso frech, wie Titus es auch tun würde, nein, eine Verbesserung bei meiner Ratsuche scheint er nicht zu sein. Aber dieser Aulus, der braucht immer eine echte Herausforderung, dann wird er auch wirklich gut: „Halt dein loses Lästermaul, Aulus, ich will deinen Rat, aber fix. Also, was wir haben, sind etwa 800 einigermaßen passable zusätzliche Gallierinnen, wir können sie noch etwas aufmotzen, aber für die Germanen sollten die auch so reichen. Fällt dir noch etwas Besseres ein, so kriegsentscheidend, so strategiemäßig, meine ich, oder war das schon dein ganzer Erguss über diese Weiber, Spracherguss meine ich.“

Sein unverschämtes Grinsen fällt immer noch nicht von ihm ab: „Caesar, wenn wir 800 zusätzliche Galliersklavinnen aufgetrieben haben, ist das immer ein strategischer Vorteil. Lass mal überlegen: Nun, erst einmal sollten wir dann die von den Germanen gefangenen avernischen Frauen bekommen, die sind es nämlich, die einen strategischen Wert haben.“ Er hat doch eine Idee, dieser Aulus, nur heraus damit: „Die avernischen Weiber? Kein Problem, die sind von den Germanen bestimmt schon alle ordentlich durchgenudelt und diese Barbaren werden über Austauschmaterial sicherlich sehr erfreut sein.“

Das blöde Grinsen von Aulus wird jetzt noch breiter: „Ach Caesar, warum denn nicht gleich so? Nun, wie ich verstehe, haben unsere germanischen Hilfstruppen geschworen, den morgigen Ausfall alleine zurückzuschlagen. Das ist gut! Da sollte man ihnen auch Gelegenheit geben, ihr Können so richtig zu beweisen. Wir provozieren einen Großangriff der Averner aus Alesia und lassen die beiden Parteien sich dann mal ordentlich schön austoben. In unserem Besitz sind, wenn wir sie von den Germanen bekommen, 52 Frauen von avernischem Adel, ihre Männer sind allesamt Stammesführer und brennen in Alesia nur darauf, loslegen zu können, morgen wäre dann der günstigste Zeitpunkt für sie. Ich schlage vor, wir binden ihre Weiber schön in Sichtweite, von Alesia gut einsehbar, an hohe Pfähle. Jetzt seid Ihr aber einmal dran, Mein Cäsar, zur Auswahl stehen: Stock, Gerte, Peitsche, Bullenpeitsche, Brandeisen, Nägel, Dornen, Quetschen, das ganze Zeugs eben. Das ist alles so schwierig, das müsst ihr unbedingt alleine entscheiden, da fehlt mir das gewisse Etwas.“

Ein richtiger Drecksack ist dieser Aulus, aber ein gerissener. Die Idee ist gut, ihre Weiber peinigen, um die Averner herauszulocken, in die Arme der Germanen, die römischen Legionäre werden nur neidisch, jedoch gefahrlos zuschauen können. Perfekt! Meine Gedanken schweifen ab, hat er das andere auch im Griff?

Etwas besorgt bin ich schon: „Sag mal, Aulus, wie steht es denn um mein Meisterwerk, die Bücher über meine siegreiche Eroberung des gesamten gallischen Reiches zum Wohle des römischen Volkes? Die gebundenen Ausgaben, meine ich, die, die dann später in den Bibliotheken stehen sollen?“ „Tja, Cäsar, ehrlich gesagt, im Moment hänge ich noch etwas am Titel fest, mein derzeitiger Favorit ist: ,Caesars unnötiger und eigennütziger gallischer Krieg unter besonderer Berücksichtigung der Ausbeutung und Aufwiegelung der zuvor höchst römerfreundlichen Gesamtbevölkerung´, aua, nimm besser das andere Ohr, dieses hattest du schon das letzte Mal.“

 

Öffentlich Frauen auspeitschen, das hat was! Unsere Legionäre staunen mit aufgerissenen Augen, geil und sabbernd, die Germanen würden sich am liebsten einen abwichsen, geht aber nicht, weil sie auf ihren Pferden in der Deckung angriffsbereit auf mein Zeichen warten. Die Averner heulen, fluchen und zischen von den Mauern Alesias herunter, angefleht von ihren eigenen gebundenen Frauen, sie doch endlich zu befreien. Die sind ja auch wunderhübsch anzusehen, so schön hoch auf etwa zwei Doppelschritt große Pfähle befestigt, Titten und Fotze prächtig nach vorne gedrückt, wie gewollt sieht das alles höchst dramatisch und überaus einladend aus. Wenn ich schon aussuchen durfte, die Bullenpeitsche schien mir das richtige Instrument zu sein und unsere syrischen Hilfstruppen beherrschen die auch perfekt. 52 gallische Edelfraumuschis, für die bekommt man schon noch ein paar Sesterzen, wenn die danach noch zu gebrauchen sind. Es soll ja auch geschrieben stehen: „Caesar, ein überaus barmherziger und gerechter Kriegsherr.“ Die Averner jedoch sollen ruhig sehen, dass es hier richtig zur Sache geht mit ihren Frauen, nackt gepeitscht, die ersten Striemen auf den Titten sehen perfekt aus, meine Legionäre klatschen begeistert, die Averner heulen lauter.

„Cäsar, wie hast Du das wieder hinbekommen? Gratulation, mehr als 5000 der aufständischen Averner hat es erwischt und von unseren tapferen Legionären keinen einzigen, nur ein paar Hundert Germanen. Du hast das Zeichen zum Gegenangriff aber auch sehr spät gegeben, die hätten schon fast deren vorderste Linie überritten!“, Titus macht sich immer da Sorgen, wo es keine zu machen gibt. Die Germanen brauchten doch eine richtige Herausforderung, da musste ich schon warten, bis alle Gallier, die aus Alesia heraus wollten, dann auch endlich draußen waren. Ist doch alles gut gegangen! Gerade bin ich dabei, eine der hübschesten adeligen Avernerladys von hinten durchzuziehen, dabei stört Titus nun wirklich ein wenig. Die Gallierinnen sind immer deutlich gehorsamer als die Germaninnen, diese zicken oft auch nach der Peitsche immer noch lange herum, in ein richtiges Trainingslager muss man die dann geben. Diese hier, die hat sich jedenfalls sofort demütig gebückt und es tut gut, mit meinen Fingern auf den Peitschenstriemen entlangzufahren, besonders auf denen, die ihre Titten zieren.

Aber ich kann auch, Apollo sei dank, gleichzeitig ficken und kommandieren:

„Titus, mir ist zu Ohren gekommen, dass du nur 200 der mandubischen Frauen an unsere tapferen Germanen übergeben hast?“ Hatte ich gedacht, er zuckt zusammen? Irrtum, er schmunzelt nur: „Jawohl Cäsar, es ist meine Pflicht, auch an unsere notleidenden armen römischen Legionäre zu denken und die Germanen verstehen es meisterhaft, sich eine Frau zum Ficken zu teilen oder sich eben hinten anzustellen. Außerdem hat jede von den abgelieferten Frauen ja auch drei Löcher, also zahlenmäßig fast wieder dasselbe.“

Da bin ich auch selbst in großer Versuchung zu lachen, aber Befehl ist Befehl: „Soviel ich weiß, benutzen die Germanen im Gegensatz zu uns Römern bei den Frauen nur diese eine Öffnung, bei so großer Unflexibilität kann es dann leicht zu Versorgungsengpässen kommen. Außerdem, unsere Legionäre bekommen niemals Weiber einfach so geschenkt, die verweichlichen doch bei solchen Methoden. Im Kampf, an ihren Haaren aus den Hütten gezogen, auf dem blutdurchtränkten Boden genommen, so brauchen die das. Titus, Titus, wie man Legionäre mit Weibern versorgt, muss ich dir auch noch beibringen ...  Neue Informationen von dem gallischen Heer?“

Endlich ist er ein wenig betroffen: „Ja, leider, Caesar, die Fürsten haben jetzt eine schöne Truppe zusammengestellt, es sollen ungefähr 30.000 sein.“ „Waaas“, keine gute Nachricht für mich, „mit dem Pack in Alesia sind das zusammen dann ja fast genauso viele wie wir! Wenn das unsere Legionäre erfahren, die pissen sich doch alle ins Hemd, wenn wir nicht mindestens doppelte Überlegenheit aufweisen.“

Dieser Titus ist eben doch Soldat und kein Stratege, als er mir erklären will, wie es gehen soll: „Mein Caesar, es zählt doch nicht die Anzahl, es zählt unsere hervorragende römische geistige Überlegenheit, Kampftaktik, Ausrüstung, Mut, eben alles, was uns Römer so ausmacht. Wir schlagen sie, bestimmt!“

Klar schlagen wir sie, aber mit welchen Verlusten? Ich habe einfach ein leichtes Würgegefühl dabei, schon wieder vor dem Senat in Rom als Vernichter von Legionen, Vergießer von kostbarem römischen Blut, und so weiter, hingestellt zu werden: „Papperlapapp, dein Gesülze über die Überlegenheit der römischen Armee kannst du dir sparen, ich habe sie bei Gergovia rennen sehen, wie die Hasen sind sie geflitzt. Nein, auch das muss ich mal wieder selbst in die Hand nehmen. Was ist denn aus der Aktion ,Wir holen uns die Weiber der gallischen Fürsten aus ihren eigenen Städten´ geworden?“

Jetzt atmet Titus etwas durch, war dann wohl erfolgreich, aber er hat auch noch Details zu bieten: „Melde Meinem Caesar, 1235 hochrangige Adelsweiber herausgeholt, einschließlich Ehefrauen, Töchter, Schwestern, die Großmütter haben wir dagelassen, nur die besteigungsfähigen Frauen mitgenommen. Die befinden sich jetzt in der Etappe, bei den Truppenteilen von Marcus Antonius, zehn Meilen von hier. Du meinst, wieder die gleiche Auspeitschaktion, wie mit den Avernerfrauen? Cäsar, ich gebe zu bedenken, die germanischen Hilfstruppen sind nur ...“

„Klappe Titus, ich weiß, das werden die Germanen nicht noch einmal allein durchstehen,“ abermals bin ich von meiner eigenen Genialität überrascht, muss dabei etwas schmunzeln, denn wenn man genügend unbescholtene Frauen hat, braucht man keine Legionäre, „wir machen das diesmal völlig anders!“

 

Das gallische Entsatzheer rückt in breiter Front vor, sie schlagen laut auf ihre Schilde, machen ein Mordsgeschrei und die Gallier in Alesia bereiten in diesem Moment ihren letzten verzweifelten Ausfall vor. Unsere heldenhaften Legionäre versuchen, sich hinter ihren Schilden zu verstecken und nur die Peitschen der Offiziere zwingen sie wieder in eine einigermaßen ordentliche Aufstellung. Keiner von denen kann nämlich sehen, was vor dem Wall geschehen war: Die 1235 Adelsfrauen sind schön in einer langen Reihe nebeneinender nackt auf Böcke gebunden, Arsch und Fotze prächtig nach hinten hochgestreckt, gerade in der richtigen Höhe zum Ficken. Die Länge dieses ansehnlichen Schauspiels beträgt fast eine Meile, direkt vor der Angriffslinie des gallischen Heeres. Hinter jeder nackten und penetrationsbereiten Gallierin steht ein kräftiger Germane, sein Schwanz steif angewichst von der dahinterstehenden Sklavin und bereit zum Zustoßen.

Ein wirklich beeindruckendes Bild und ich hoffe, mein persönlicher Zeichner kann das noch schnell einfangen. Erst jedoch soll meine Rede an die Gallier kommen, ich reite vor deren Frontlinie mehrfach auf und ab, sie johlen, drohen, geballte Fäuste, schauen auf ihre gebundenen Frauen, gehen keinen Schritt weiter und warten auf Antworten von mir. Ich habe Zeit, die fickbedrohten gallischen Adelsweiber schluchzen, einige rufen ihren Männern etwas zu, wir kennen das alles schon. Die Gallier beraten sich unsicher, sie lieben ihre Frauen sehr, so ist das bei diesen schwachen Völkern. Einige Fürsten kommen bereits auf mich zu, jetzt sollte ich reden: „Tapfere Männer des gallischen Volkes, es ist weit unter eurem Niveau, diesen elenden Verräter und Schurken Vercingetorix zu unterstützen. Ja, ihr könntet es, würdet mit schweren Verlusten eine einzige Schlacht gewinnen und dabei doch Eure Ehre verlieren. Dort steht sie, Eure Ehre, Eure Frauen, Töchter, Schwestern, bereit, von den barbarischen Germanen geschändet, geschwängert und entehrt zu werden. Selbst, wenn ihr sie befreien könntet, so werdet ihr doch zu spät sein, um diese immerwährende Schande ungeschehen machen zu können. Eure Kinder und Kindeskinder, Eure Nachbarn, die Belgier, Helvetier, Aquitanier, sie alle werden euch für immer verspotten und für unehrenhaft halten. Nur Caesar alleine kann euch vor dieser Schande bewahren. Geht wieder nach Hause, geht in eure Städte und Dörfer, euch wird kein Leid geschehen und eure Frauen werden freigelassen. Die eine Hälfte sofort, die andere Hälfte nach einem friedvollen Jahr in Gallien. Es ist jetzt Eure Entscheidung!“

Einige Germanen können nicht mehr an sich halten und fangen schon an, die vor ihnen präsentierten offenen Fotzen zu penetrieren. Für eine Gallierin ist es zehnfach entehrender, von einem Germanen geschändet zu werden, als von einem Römer, sie hassen die Germanen wie die Pest. Die gallischen Fürsten beraten sich jetzt noch eifriger, seine Frauen so zu lieben, das ist strategisch einfach suboptimal!

Aulus ist bei mir, Adelsfrauen zu ficken ist immer ein besonderes Vergnügen, und diese junge hübsche, die gerade gebückt vor mir steht, ist die Frau von Litaviccus, dem wichtigsten Fürsten der Häduer und die ist richtig knackig. Sie stöhnt jetzt sogar wohlig, so wie ich es mag, das liegt bestimmt daran, dass sie alle die exemplarische Auspeitschung von den zwanzig renitenten gallischen Adelsweibern mit ansehen mussten. Von wegen, freilassen! Ein Caesar hat es nicht nötig, sein Wort zu halten und nachdem sich Vercingetorix jetzt ergeben hat, werden die anderen Gallier auch noch drankommen, ein Stamm nach dem anderen, so geht das einfacher und die Legionäre sind auch immer schön in der Überzahl.

Nur Caesar darf das, dieses Weiterficken und sich dabei die Berichte von Aulus anhören: „Oh siegreicher Held dieser großen Schlacht und der heldenhaften Überlegenheit der germanischen Schwänze über gallische Ehre. Was, oh Cäsar, soll ich nun nach Rom berichten? Mir schwebt etwas Episches vor, so wie: ,rosa glänzten ihre gallische Fotzen im kühlen Wind der herbstlichen Nachmittagssonne, Caesars Daumen noch unsicher in der Schwebe, soll er ihnen den direkt hineinstecken oder dann doch besser seinen Schwanz nehmen ...?´ Wie findest du das, oh Caesar?“

Leider brauche ich diesen Scherzbold von Aulus noch, soll er doch meine gallischen Kommentare noch komplett schreiben, trotzdem: „Aulus, du stehst kurz vor einer Strafversetzung, an die germanische Grenze, ganz oben im kalten Norden, dann kannst du deine Füße immer im Rhein baden, wenn er nicht gerade zugefroren ist, aber der ist meistens zugefroren. Du schreibst, wir haben 100.000 unbändig tapfer angreifende gallische Kämpfer besiegt, nein, mach 200.000 draus, nein, die Zahl ist zu gerade, Authentizität ist gefragt, schreib, 238.000 waren es, die wir besiegt haben, das wird in Rom gut ankommen. Wehe, es dringt ein Wörtchen von unserer kleinen Vaginalveranstaltung bis Rom durch. Die Legionäre haben doch nichts gesehen, oder?“

Aulus scheinen meine Drohungen wenig auszumachen: „Nein, Mein Caesar, die waren alle außer Sichtweite hinter der Contravallation. Leider hat auch Marcus Antonius nichts mitbekommen und er hat mit seinen fünf Kohorten noch schnell 12.000 Gefangene gemacht, als sich das gallische Heer schon aufgelöst hatte. Stimmt es wirklich, dass du keine der Geiseln wie versprochen freilassen wirst?“

Jetzt kann ich ruhig einmal hochnäsig werden: „Geiseln freizulassen, was ist das denn für eine neue Angewohnheit? Zu Sesterzen werden die gemacht, Kriegsbeute, ab nach Rom. Unsere Legionäre haben natürlich Vorkaufsrecht, zum Vorzugspreis selbstverständlich, 80 Prozent des Marktwertes für die Weiber. Marcus, dieser Emporkömmling und Wichtigtuer, der wird sofort alle männlichen Gefangenen an mich übergeben. Jeder Legionär bekommt dann einen, ich meine, kann einen kaufen, 70 Prozent Marktpreis, das sollte Marge genug sein. Du schreibst, „der edelmütige Caesar überließ als Lohn jedem seiner Legionäre einen gallischen Sklaven“, das macht Eindruck und belastet Roms Kasse nicht weiter.“

Zumindest schreibt Aulus jetzt auf seiner Wachstafel alles schön mit, dann kann ich ja zum wirklich Wichtigen kommen: „Aulus, meine Bücher, sie sollen bald in Rom verlesen werden können. Wie weit ist die Einleitung, du weißt schon, über Gallien allgemein, über das Land und die Leute hier, über all diese Dinge, über die das Volk in Rom absolut nichts weiß?“

Aulus strahlt: „Gut, dass du jetzt fragst, Mein Caesar, ist alles so gut wie fertig, so gut wie in trockenen Tüchern. Du hattest mir gesagt, ich soll schreiben, was den typischen römischen Bürger so an Gallien interessiert, ja?“, ein leichtes Nicken von mir, er hat doch was vor? Wenn er so anfängt, hat er immer etwas Gemeines vor, und richtig: „Ich lese einfach mal den Erstentwurf, Mein Caesar, Feintuning kann man ja immer noch betreiben, los geht es:

 

„Gallien ist fickgerecht in drei Teile geteilt, deren einen die blonden großtittigen Belgierinnen bewohnen, den anderen die mandeläugigen lutschfreudigen Aquitanierinnen, und den dritten die, welche in ihrer eigenen Sprache Keltinnen, in unserer jedoch geile Dreilochstuten genannt werden.

All dieses Muschis unterscheiden sich in der Stellung, in der sie es gerne besorgt haben möchten.“

 

Wieso wird Caesar blass und schreit: „Lutetia, die Legionen sollen sofort nach Lutetia aufbrechen!! Eilmarsch, ich sage Eilmarsch ...!“

 

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