Die Geschichte eines Sklaven 2. Buch Kap. 22 - Tempel der Qualen

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22. Tempel der Qualen

 

Das Gesetz gegen die guten Sitten II

Claudia wehrt sich nach Kräften gegen die Beamten, welche die Staatsgewalt repräsentieren, doch der Kampf ist aussichtlos. Je mehr sie strampelt und nach den Ordnungshütern schlägt, desto schlimmere Schläge mit dem Gummiknüppel und Elektroschocks hat ihr schutzloser nackter Körper zu ertragen. Und das noch vor der versammelten Öffentlichkeit. Die Minute in welcher sie in den Nebenraum gezerrt wird scheinen kaum vergehen zu wollen, ihre Blicke wandern immer wieder in die begeisterten Augen der Zuschauer, welche sichtlich das Spektakel erfreut.

Das Gesetz gegen die guten Sitten

Meine Damen und Herren, ich berichte hier nun live für sie aus dem Sitzungssaal 02 des Landgerichts der Hansestadt über die Verhandlung in der Hauptsache gegen die Angeklagte Claudia W. Den Vorsitz der Kammer übernimmt niemand Geringeres als die ehrwürdige Gerichtspräsidentin Frau Dr. Sabine Leiter, was Ihnen die Bedeutung dieses Verfahren verdeutlichen sollte. Der Zuschauerraum ist bis auf den letzten Platz gefüllt und die lieben Kollegen mit ihren Fotoapparaten haben sich um die beste Sicht auf die Angeklagte regelrecht geschlagen.

Dominiques Antwort - Teil 1/2

Vor vielen Jahren, als Gerwalt noch nicht unter die Bestseller-Autoren gegangen war, hatte er im Netz eine Geschichte veröffentlicht über die Entführung einer Jamaikanerin namens Dominique. Diese Geschichte ist mittlerweile nicht mehr frei verfügbar, sondern liegt zu Recht nur noch in gedruckter Form vor. Mich jedenfalls hat sie damals sehr bewegt und zu einem eigenen Text inspiriert, der mittlerweile seit gut sechs oder sieben Jahren auf meiner Festplatte schlummert.

Die liebe Nachbarschaft

Nach etlichen Jahren die wir zur Miete wohnten hatten wir nun soviel zusammen, dass wir uns ein Haus kaufen konnten. Klar in der Stadt war das nicht gelegen, aber nur ein paar Kilometer weg in einem kleinen ruhigen Dorf.
Die neuen Nachbarn waren super nett und sehr hilfsbereit. Über die Straße hatten wir einen sehr rüstigen Witwer leben, und sein direkter Nachbar war ein pensionierter Elektriker mit seiner Frau.

Prinzessin

Die Prinzessin führt mich in ihre prunkvollen Gemächer. Ich schliesse die Tür hinter uns und sehe mich beeindruckt um. Die Wände sind mit teuren Gemälden, Teppichen und Spiegeln behangen. Der Boden ist ein riesiges Mosaik, das Wappen des Reiches. Glitzernde Kronleuchter hängen von der Decke. Jede Kante ist mit Gold verziert. Und dabei ist das erst das Vorzimmer.

Rico – Teil 6: Chance vertan

Ricos Blickfeld war von Gitterstäben durchbrochen. Aber er nahm sie gar nicht wahr. In seinem Kopf hämmerten zwei Wörter, immer und immer wieder: „Chance vertan. Chance vertan. Chance vertan.“

Alexey hatte ihm einen Ausweg geboten. Keinen angenehmen, aber wohl den einzig möglichen. Und er hatte die Chance vertan. Chance vertan. Chance vertan.