Triumph des Geistes

 

Die Führungen durch die mittelalterliche Burg haben aufgehört. Die Zufahrt wurde am Haupteingangstor, übrigens genau 666 Meter vom Burgtor entfernt, gesperrt. Dies hatte seinen guten Grund, sollten doch die Schreckensschreie, die dumpf aus den Tiefen der Burg emporklommen, zufällig vorbeikommenden Wanderern verborgen bleiben. Und wenn es doch nur Schreckensschreie wären! Nicht nur, das diese auf pervers verführerische Art lustvoll klangen, oder scheinbar so klangen, nein, in manchen Nächten könnte ein ahnungsloser, natürlich rein hypothetischer Wanderer ein seltsames Blubbern und Schmatzen vernehmen, sogar spürbar würde ein „Etwas“ dessen Trommelfell langsam, quälend langsam eindrücken; würde sich ein „Etwas“, eine Präsenz, in dessen Kopf hineinsaugen. Und auf dem Rückweg würde dieses „Etwas“ etwas mitnehmen, langsam daran ziehend, es herauslutschend, einen leeren Körper hinterlassend, und damit gäbe es, rein hypothetisch, einen Wanderer weniger. In diesen Nächten pflegte ein schwadiger, dichter und fluoreszierender Nebel die Burg zu umgeben. So auch in dieser dunklen Nacht, die von keinem Mondlicht erhellt wurde, und in der ein langgezogenes Heulen von der Anwesenheit, seltsamerweise bis dato niemals vorhandener Wölfe kündete. Ja, die Umgebung hatte sich verändert, die Burg schien aus einem Schlummer erwacht zu sein, und nie vorher gesehene Tiere und Kreaturen huschten geduckt durch die angrenzenden Wälder.

Im Kerker hing Elenore, die 22jährige Tochter des Fürsten, in eiserne Ketten gelegt von der Wand herab. Ihre Arme waren nach links und rechts gespreizt, sie war nackt, die langen schwarzen und glatten Haare verdeckten ihr Antlitz. Der Kopf hing herab, die Füsse waren mit Seilen zusammengebunden und berührten ohne wirklich stützende Gewalt den Boden. Ihr Körper war mit blutigen Spuren von Peitschenhieben übersät.

„Nein! So geht es nicht! “ Der Abt wandte sich protestierend an Fürst Melochowit, den Vater der angeketteten Elenore. Vor einer Woche noch hiess sie Barbara. Sie hiess nicht nur so, sie war auch Barbara. Da hatte sie ihren 22. Geburtstag gehabt, hatte als normale, naja, relativ normale junge Frau mit ihrem Vater, der noch nicht Fürst Melochowit war, an einer Besichtigungstour durch diese Burg teilgenommen. Sie studierte Geschichte, interessierte sich für Esoterik und Okkultismus, und trat im allgemeinen als blasse Schönheit in dunklen, eng anliegenden und kurzen Kleidern in Erscheinung. Diese knappe Umhüllungen betonten ihren perfekten Körper und vermittelten das Bild sowohl einer schlanken, zarten Prinzessin als auch das einer Nutte. Auch ihr Vater wurde davon immer wieder, sagen wir mal, erotisch irritiert. Schlicht gesagt, er war schon seit einigen Jahren geil auf seine Tochter. Im Verlaufe der Führung wurden sie beide überwältigt. Die ganze Tour entpuppte sich als Hinterhalt. Beide wurden innerhalb eines okkulten Rituals zum inzestösen Geschlechtsverkehr gezwungen, welcher nur das eine Ziel hatte, den Fürsten Melochowit wiederzubeleben. Dieses geschah dann auch indem sein Geist wunschgemäss während der Schändung in den Vater fuhr und dessen Existenz auslöschte. Doch dasselbe widerfuhr auch Barbara; ihr Körper wurde zur neuen Heimstatt des Geistes von Elenore, der damals 22jährigen Tochter des Fürsten Melochowit. Jenes Fürsten Melochowit, der Dritte, welcher im 15. Jahrhundert, überführt des Inzests mit seiner Tochter Elenore, auf dem Scheiterhaufen verbrannte; und welcher seine Rückkehr verkündete, noch während schon die Flammen an ihm leckten. Die vom ihm prophezeite Wiederkehr wurde mit diesem Ritual, insbesondere jener inzestösen Vergewaltigung, organisiert von den Ordensbrüder eines okkulten Ordens der Illuminati, erfolgreich vollzogen. Nun ja, nicht ganz erfolgreich, denn die Wiederkehr von Elenore, die war nicht eingeplant gewesen. Elenores wiedererweckte Präsenz war nicht ganz im Sinne des Fürsten. Für ihn schien es wichtiger, erst einmal Eleonore zu beseitigen bevor er sich mit der Hilfe der Ordensbrüder seine Aufgabe widmen würde, einer Aufgabe, der sich der Fürst schon zu seinen Lebzeiten im 15.Jahrhundert widmete, und die durch seinen Feuertod auf dem Scheiterhaufen unterbrochen wurde.

„Was geht nicht?“ grummelte der Fürst zurück. „Die Austreibung geht so nicht,“ erwiderte der Abt. „Der in sie gefahrene Geist Eurer Tochter! SO kriegen wir ihn nicht heraus und also auch nicht zurückgeschickt!“ Sie waren, von Elenore abgesehen, zu dritt in dem von Fackeln erleuchteten Kerker. Der Abt, ein Ordensbruder mit einer Peitsche in der Hand, und der Fürst standen vor der angeketteten Elenore, die ihren Kopf weiterhin gesenkt liess, damit diese drei ihren Gesichtsausdruck nicht bemerken würden. Denn dieser hätte ihr Vergnügen und ihre Erregung verraten. In ihren Augen glitzerte es, ihr Kussmund war leicht geöffnet und die roten Lippen glänzten feucht. In der Tat war sie erregt, höchst erregt, die Folter des Auspeitschens hatte ihr Spass gemacht. Fünf Jahrhunderte war sie ohne Körper - daher wirkten diese starken, sinnlichen Erfahrungen wie eine belebende Droge auf sie. Sie war gierig auf Lust. Diese Gier auf Lust aber war niemals dazu gedacht, sich Elenores Wünschen unterzuordnen, sondern wurde einst initiiert von aussen, von etwas, was am Grunde eines dunklen Loches lauerte, eines tiefen Loches, welches verschlossen wurde von einem eisernen Gitter, und welches sich auf dem Boden inmitten eines fünfeckigen Raumes innerhalb der Burg befand. Dieses Etwas, dieses sehr alte, vor Zigjahrtausenden sehr mächtig Gewesene war der eigentliche Besitzer Elenores.

Auf der Streckbank

„Die Streckbank,“ befahl der Fürst. Elenore wurde von den Ketten befreit. Der Ordensbruder, mit der Aufgabe des Henkers betraut, packte die junge Frau und legte sie rücklings auf die Streckbank. Dabei nahm er sich alle Freiheiten heraus, griff ihr zwischen die Beine und an die Titten, er presste und betatsche ihren jungen, schlanken Körper. „Tu Er, was Er für richtig halte“, bemerkte der Vater grinsend dazu. „Meine Tochter ist ein Lustweib, eine devote willige Sklavin, ein verdorbenes Luder, das war sie schon immer.“

Elenores Handgelenke wurden zusammengebunden und dann mit einem weiteren Seil an der oberen Walze befestigt. Die Fussgelenke wurden an die Enden einer kurzen Eisenstange verbunden, diese dann wiederum mittig mit einem Seil an einem eisernen Haken auf dem unteren Ende der Streckbank. Der Vorteil dieser Methode bestand darin, das man das Folteropfer während der Streckung auf den Bauch oder auf den Rücken drehen konnte, ganz nach Belieben.

Elenore lag nun vorerst rücklings auf dem Holzbrett, sie war nackt, die Beine auf Schulterbreite gespreizt, die Arme über dem Kopf gestreckt. Ihre kleinen, festen Brüste hoben und senkten sich im Rhythmus ihres Atmens. Die Fackeln an den Wänden warfen flackerndes Licht über die mittig im Raum angeordnete, alte, hölzerne, aber gut geölte Streckbank und über ihren mit Schweiss bedeckten Körper. Es gab einen schmalen, schräg nach oben gerichteten und nach aussen führenden Lufteinlass in einer der dicken Wände. Sicherlich würden die Schreie, die hier bald erklingen würden, draussen zu hören sein. Die Tür war aus groben Holz und verschlossen.

Die drei standen schweigend um sie herum und betrachteten sie. Ihr Anblick war durchaus ein heiliges, andächtiges Schweigen wert. Sie hatte die Augen geschlossen und schien der Dinge zu harren, doch das rasche Heben und Senken ihres Brustkorbes, hervorgerufen von ihrem Atmen, war verräterisch. War es Angst? War es Erregung? Jedenfalls sah es erregend aus. Der Abt löste sich als erster aus seiner andächtigen Betrachtung dieses ansehnlichen Geschöpfs und schaute zum Fürsten herüber. Der nickte schliesslich. Daraufhin drehte der Ordensbruder mit dem Henkersjob das Rad. „Dreh es einmal ganz herum“, befahl der Fürst. Er drehte das Rad. Elenore öffnete weit die Augen, als sie spürte, wie es an ihr zog. Das Rad vollendete eine Umdrehung und streckte ihren Körper bis zum Anschlag. Sie genoss das Gefühl trotz des schmerzhaften Einschneidens der Fesseln in ihren Handgelenken und an der Fussgelenken, und ihr überraschtes Quieken hatte dementsprechend einen Unterton, der den Fürsten aufhorchen liess.

„Sollte das Weib daran Spass haben?“ fragte er ein, wenig ungläubig, den Abt. Der Abt schüttelte zweifelnd den Kopf, schwieg aber.

„Nun, wir werden sehen. Das bringt mich auf den Gedanken, das es keinen Grund gibt, sich nicht unsererseits mit ihrem Körper zu vergnügen,“ bemerkte ihr Vater, Fürst Melochowit der Dritte. “Ruft die anderen Ordensbrüder herbei.“

Einer nach dem anderen traten sie ein und versammelten sich um das auf der Streckbank gefesselte Fräulein.

„Sieben sind wir, und siebenmal noch soll das Rad zur Hälfte gedreht werden während wir sie ficken,“ bestimmte der Fürst. „Ich zuerst.“

Das erste Siebtel

Er entledigte sich seiner Kleidung und legte sich dann auf seine Tochter. Sie ächzte, als sein Gewicht ihren Körper belastete. Grinsend schaute er ihr in die Augen, ganz nahe war er, und während er sein hartes Glied in sie hinein schob, knurrte er: „Du wirst sicher entschuldigen, das wir unseren kleinen Spass haben werden, während du, mein Töchterchen, unter uns, und das im wahrsten Sinne des Wortes, ein wenig leiden wirst. Und dann werden wir sehen, ob dein verfluchter Geist nicht wieder zurück in die Dämonenwelt flüchtet, dahin, wo du herkommst und wo du hingehörst.“

Nach diesen Worten begann er sie mit ruckhaften Bewegungen zu penetrieren. Er konzentrierte sich ganz auf sein Vergnügen. Die alte, in ihm über Generationen hinweg weitervererbte Leidenschaft des Inzests entfesselte seine Begierden, der Anblick des schönen und hilflos gefesselten Körpers seiner Tochter unter ihm liess seine Säfte steigen. Kurz bevor es ihm kam, befahl er, das Rad zu drehen. Knarrend und langsam wurde das Rad gedreht. Die junge Frau wurde sichtlich überstreckt. Ihr Körper wurde straffer. Sie stöhnte den ganzen langen Moment der Drehung schmerzgepeinigt auf, und das war der Anlass für den Fürsten, sich laut aufgrunzend in ihr zu entladen. Elenore empfand die Vollendung der Vergewaltigung nur nebulös. Das an sich schöne Gefühl des druckvoll und heiss herein gepumpten Samens in ihrer Scheide wurde von dem Schmerz der brutalen Streckung bei weitem überlagert. Es erschreckte sie und dieses Erschrecken liess sie erneut erschrecken. Das durfte nicht sein, sie wusste, nur die Lust verband sie mit diesem Körper. Der reine Schmerz, die körperliche Pein, das würde sie heraus treiben, zurück in die Agonie eines Dämonenlebens. Sie wimmerte qualvoll und vor Entsetzen.

Der Fürst stieg ab von seiner Tochter und beobachtete ihre Pein, hervorgerufen durch nur eine halbe Umdrehung des Rades. Sie atmete angestrengt. Das unruhige Licht der Fackeln tanzte auf ihrem schweissüberströmten und bebenden Körper und betonte ihre perfekten Proportionen auf immer wieder neue und erregende Weise.

„Der nächste“, befahl er. „Abt Paracelsus Memorandum, Sie haben die Ehre, bitte bedienen Sie sich.“

Das zweite Siebtel

Der Abt tat wie der Fürst. Sein schwerer, dicker Leib klatsche auf die straff gespannte Elenore und bedeckte sie fast vollständig. Sie schrie auf. Sein enormer Penis stiess zwischen die Schamlippen der jungen Frau und dann sofort hinein. Sie stöhnte, als sie die Einfuhr eines gewaltigen Dinges spürte, das sie nicht sehen konnte und das sie darum umso mehr überraschte. Sofort gab der Abt ein Zeichen und einer der Ordensbrüder drehte langsam das Rad. Die Drehung wurde begleitet von Elenores Seufzen und Stöhnen. Dies ging einher mit der steigenden Erregung des Abtes, der aber selbstbeherrscht auf den Moment des grösstmöglichen Schmerzes von Elenore wartete. Schliesslich, das Rad hatte ein Viertel einer Umdrehung hinter sich, verwandelte sich Elenores gequältes Stöhnen in ein eher hysterisches, angstvolles Kreischen, denn sie fühlte genau, wie ihre Gelenke an die Grenzen der Belastbarkeit kamen. Der Abt stiess seinen Pfahl nun tief und bis zum Anschlag in die Möse der gefolterten Frau, das Rad wurde knirschend weitergedreht, Elenores Kreischen wurde panischer, wilder, und als ein deutliches Knacken eines ausgerenkten Schultergelenkes zu hören war, begleitet von einem infernalischen Schmerzensschrei, da pumpte der Abt mit einem gewaltigen Orgasmus in mehreren pulsierenden Schüben seinen klebrigen, fetten und heissen Samen in sie hinein.

Er blieb ein paar Minuten auf der gefolterten Elenore liegen, um sich etwas zu erholen. Sein Schwanz steckte weiterhin in ihr. Die ganze Scheide hatte sich drumrum festgesaugt und hielt ihn fest. Wenn sich der Abt bewegte, fühlte er den saugenden Griff um sein langsam erschlaffendes Glied. Es faszinierte und amüsierte ihn.

Elenore hatte der Schmerz beinahe in die Ohnmacht getrieben. Die Verbindung ihres dämonischen Geistes zu dem menschlichen Körper begann an der Nahtstelle zwischen Bewusstsein und Ohnmacht schwächer zu werden. Einige winzige Teile ihres Geistes splitterten ab und schwebten ziellos und frei durch die Mauern des Kerkers hindurch in die Nacht.

Während der Abt schliesslich von ihr herabstieg, spürten der Fürst und auch die anderen Ordensmitglieder diese kleine elementare Veränderung des Bewusstseins von Elenore. Elektrische Entladungen führten zu sichtbaren, flackernd wandernden, knisternden und glühwürmchengrossen Lichtpunkten an den Wänden – ein deutliches Zeichen dämonischer Präsenz.

„Es klappt,“ murmelte der Fürst, „Ihr Bewusstsein beginnt zu bröckeln. Der Schmerz treibt den Dämon zurück. Wir machen sofort weiter.“

Das dritte Siebtel

Ein weitere Ordensbruder hatte sich schon seiner Kleidung entledigt und stand mit aufgerichtetem Speer bereit, bereit dazu, ihn in die Vagina des nun ausserordentlich straff zurecht gezogenen, perfekt gebauten, weiblichen Körpers zu stossen. Sie war gespannt wie eine Sehne, ihre Rippen traten hervor, ihre festen Titten ragten wie zwei Tempel empor, auf denen wiederrum zwei kleinen Glöckchen, die Nippel, thronten. Sie atmete heftig und panisch, ihr Bauch und ihre Brust hoben und senkten sich in einem schnellen Rhythmus. Alles an ihr schien empfangsbereit und willig, aber in Wirklichkeit war sie dem Folgenden nur ausgeliefert. Der Ordensbruder schwang sich auf Elenore und auch er vergeudete keine Zeit, der Saft stand schon auf der Spitze und die Geilheit war kurz davor ihn zu überwältigen. Mit einem Aufstöhnen liess er sich rücksichtslos auf die 22jährige fallen und stiess seinen Speer tief in ihre immer noch enge Fotze. Zugleich begann ein anderer Ordensbruder damit, das Rad zu drehen.

Aber diesmal war es anders. Als Elenore die vorranschreitende Folterung anhand des erneut einsetzenden Schmerzes der zunehmenden Streckung realisierte und sie unwillkürlich schreien wollte, da durchfuhr sie ein heisses, überwältigendes Lustgefühl, ein elektrisch anmutendes, überirdisch göttliches, wohliges Kribbeln. Ihre alte Natur gewann endlich die Oberhand über die reine Pein, überwand sie, nahm sie auf und formte die Schmerzen um in ein konstantes, wellenförmiges Lustgefühl nie gekannten Aussmasses. Gnadenlos wurde das Rad langsam weitergedreht, und der Ordensbruder, sowohl auf ihr als auch in ihr, machte dem Henker ein Zeichen, schneller zu drehen. Elenore hingegen, hinweggehoben von dem Glücksgefühl, lächelte noch als sich die Streckung ruckhaft beschleunigte. Dann, als eines ihrer Gelenke ein schrecklich klingendes Knacken ertönen liess, als der Schmerz doch noch einmal kurzfristig die Oberhand übernahm, als sie daraufhin laut und markerschütternd aufschrie, als dies den Ordensbruder zum wohl stärksten Orgasmus seines Lebens führte, und als sich Elenores gewaltiger Schmerz der Folterung urplötzlich in einen ebenso titanisch anmutenden Orgasmus verwandelte; da war der Moment, als das alte „Etwas“ tief unten in den Gewölben der Burg ein Auge öffnete, – eines unter Hunderten.

Das vierte Siebtel

Ein muskulöser aber zwergenhafter Ordensbruder, dessen dicker, knorriger krummer Schwanz an einen Ast erinnerte, kletterte hektisch auf Elenore und legte sich ächzend ausatmend auf ihrem schlanken Körper zurecht, den Mund auf die festen, kleinen Brüste drückend. Sein harter, gebogener Schwanz bohrte sich tief in ihre Möse und die hilflose Frau zuckte zusammen. Der Ordensbruder lutschte an ihrer Titte, während er beide gierig befummelte und begann langsam seine Hüfte - mit diesem eisenhart erigierten hakenförmigen Glied dadrunter - vor und zurück zu bewegen. Elenores Körper wurde, obwohl sie so fest aufgespannt war, ebenso vor und zurück bewegt, da sich der Schwanz in ihr anscheinend, und zur allgemeinen Verwunderung der Zuschauer, wohl irgendwie verhakte. Sie öffnete ihren Mund und ihre Augen weiteten sich – ob vor Erstaunen oder vor Entsetzen, das war nicht zu erkennen.

Der Fürst gab diesmal das Zeichen zur Drehung des Rades. Die Erregung hatte ihn erneut ergriffen, nicht nur die sexuelle, sondern auch die des Erfolges. Ebenso erging es allen anderen in dem Kerker und darum wurde keinem die Lustkomponente in dem Aufschrei der Tochter des Fürsten offenbar, nachdem sich das Rad ein stückweit in Bewegung gesetzt hatte. Es war zudem mehr als nur eine Komponente in einem Schmerzensschrei. Es war ein hysterisch glückseliges Aufkreischen jenseits dessen, was normalerweise aus menschlichen Kehlen vernehmbar wäre. Hörte man mit einem Ohr hin, in dem Moment, als diese Streckung zu einer knackend hörbaren Auskugelung eines Oberschenkels im Hüftgelenk führte, so war es ein fürchterlicher Schmerzensschrei. Hörte man mit dem anderen Ohr hin, so war es ein Aufjauchzen überwältigender Glückseligkeit. Beides zusammen war unmöglich zu begreifen und die menschlichen Gehirne der Folterer interpretierten dies daher gemäss der Szenerie, und die war nun mal stärkste Folter.

Und tief unten in der Burg, in einem Loch zur Hölle, dort öffnete das alte, mächtige, lauernde „Etwas“ zum ersten Mal einen Mund und saugte den Schrei von Elenore schlürfend ein. Es war ein ringförmiger, mit kleinen Zähnchen besetzter Mund, - einer von Hunderten.

Das fünfte Siebtel

Elenore seufzte leise und zufrieden vor sich hin. Der Orgasmus hatte sie überwältigt. Sie fühlte sich weich, federleicht und schmerzlos. Im Hintergrund wartete kribbelnd eine Armee von weiteren Orgasmen darauf, los zu stürmen, wenn die Folter zu erneuten, nun willkommenen Schmerzen führen würde. Elenore war ein einziges, fiebernd vibrierendes Sinnesbündel aus Lustgefühlen unterschiedlichster Art geworden. Aufgepumpt standen ihre Nippel hervor, die Vulva bebte, sowohl Mund-, als auch Schamlippen waren einladend und schwellend nach aussen gestülpt. In ihren Augen war nichts rationales mehr, sie waren ein tiefer, dunkler Teich, in dem eine weltferne Vergessenheit dionysicher Rauschzustände lauerte. Ihre Nasenflügel bebten. Sie war eine Göttin des Sex geworden, eine Nymphe, eine Sirene, das Biest, die Schlange, gefangen und gebunden, bereit um sich zu geben, um genommen zu werden.

Der nächste Ordensbruder, geil wie Nachbars Lumpi, sprang hechelnd auf Elenore drauf, betatschte ihren Körper fahrig und gierig, knetete ihre Brüste, umgriff ihre Hüfte und schob seinen Pecker in ihre weit geöffnete Möse. Dabei seufzte er und schmiegte sich an den göttlichen Körper dieser jungen Frau, die da gefesselt und wunderschön ausgestreckt, zu seinen Vergnügen, ihm zur Verfügung stand.

„Dreht das Rad schön langsam“, meinte er, während er sich mit dem Schwanz in ihr räkelte. Dann presste er seinen Mund auf Elenores Mund, küsste sie fest, bohrte seine Zunge hinein, drückte sich an sie und fing an, langsam und genussvoll zu stossen. Elenore konnte nichts tun ausser es hinnehmen. Und sie nahm es hin, jede Faser ihres Körpers nahm auf, was ihr gegeben wurde, und nun setzte der ersehnte Schmerz der erneuten Streckung ein, doch sofort und genau deswegen waren die Orgasmuswellen da, trugen Elenore mit enormer Beschleunigung empor und wiegten sie auf einer Götterwolke. Währenddessen krachte es in ihrem Rücken, ihre Wirbelsäule wurde überstreckt und ausgerenkt und sofort danach erlitt ihr rechtes Fussgelenk mit einem widerlichen Gerausch das gleiche Schicksal. Der Ordensbruder fickte sie derweil, und schliesslich, als das Rad am Ende der Drehung ankam, entleerte er sich mit einem gewaltigen Gestöhne in Elenore; die wiederrum seufzte und stöhnte schwach, aber zutiefst befriedigt.

Das alte Wesen am Grunde des Loches erbebte und pulsierte. Unsichtbare, dünne ektoplastische Tentakel entrollten sich aus seinem Körper, wehten aus dem Loch empor, durch das abdeckende Gitter hindurch und deuteten innerhalb der fünfeckigen Halle zitternd und witternd in die Richtung Elenores.

„Noch zwei,“ zählte Elenore im Geiste mit und fragte sich mit erneut ansteigender erwartungsvoller Geilheit, zu welchen Höhen der Freude die kommenden Torturen sie wohl entführen würden.

Das sechste Siebtel

Der Fürst endlich kaum auf die Idee, das man seine Tochter während ihrer Folterung ja auch von hinten besteigen könnte und ausserte dies laut. Begeistert richteten sich die zwei verbliebenen Schwänze noch mehr auf, als sie es ohnehin schon waren, und ohne Zögern wurde die gefesselte Elenore um die Längsachse gedreht. Die dabei entstehenden Schmerzen in ihren ausgerenkten Gelenken liessen sie konvulsich zucken, aber ihr gepresstes und schwaches Aufstöhnen klang nicht danach.

Auf dem Bauch liegend bot sie einen wunderbaren Anblick. Sie bebte noch ein wenig, unkontrolliert und arhythmisch, aber was die Folterer für Auswirkungen des Schmerzen hielten, war in Wahrheit höchste Erregung. Der kleine, feste Apfelarsch sehnte sich danach, gepfählt zu werden. Ihr schlanker, wunderbar geformter Rücken musste belagert werden. Die enorme Streckung betonte ihre Grazie und verwandelte sie in eine Barbieppuppe mit absurd langen Beinen und Armen sowie einer erotischen Wespentaille über den hervorstehenden Hüftknochen. Die Bauchlage mit den ausgestreckt gefesselten Armen und Beinen betonte ihre Hilflosigkeit und machte sie zu einem unwiderstehlichen Opfer.

Einer der Ordensbrüder setzte sich auf sie und platzierte seinen Stab an ihrer Rosette. Das plötzliche Gewicht liess die malträtierte, am Rückgrat und in den Gelenken schwer verletzte junge Frau mehrfach heftig zusammenzucken und ihren Atem stocken. Es war einfach ihr Körper; dessen Nerven reagierten auf Schmerzen wie Froschschenkel auf Stromstösse. Langsam und genüsslich pflanzte der Stecher sein Werkzeug in die Furche des gefesselten Elenore, die in dieser Nacht die wohl anschaulichste Lektion in mittelalterlicher Geschichte erhielt.

An dieser Stelle sei ein interessantes Nebendetail bemerkt. Vor einem Monat hielt sie - also Barbara – an der Uni ein Referat über mittelalterliche Foltermethoden. Sie illustrierte dies reichlich mit Screenshots aus Horrorfilmen, in denen halbnackte Frauen in Kerkern gesperrt waren, an Pfählen gefesselt den Feuertod erwarteten oder im Pranger fixiert dem öffentlichen Spott ausgeliefert wurden. Muskulöse Folterknechte mit Peitschen und Brandeisen vervollständigten die Kollektion. Die Benotung war diesen frechen Freizügigkeiten entsprechend, aber nicht wenige Studenten versuchten sie danach in ein Gespräch über mögliche erotische Erfahrungen weiblicher und gefesselter Folteropfer zu verwickeln. Genau diese Studenten hätten nur zu gerne gesehen, wie ihre immer so nuttig zurechtgemachte Kommilitonin, die nie jemanden an sich heranliess, nackt auf der Folterbank ein anschauliches und auch betastbares Studienmaterial abgegeben hätte. Elenore an Barbaras Stelle würde es in der Tat bedauern, dass sie ihre männlichen Kommilitonen auf diese Weise momentan nicht zum Eintritt in das Paradies des Sadismus verführen konnte. Barbara wiederum hätte sich in jedem Hörsaal bereitwillig auf eine Streckbank gelegt. Barbara war in mancherlei Hinsicht nicht viel anders gewesen als die Elenore des 15. Jahrhunderts, die jetzt im 21. Jahrhundert in Barbaras Körper weiterlebte. Und damit zurück zum Geschehen.

Gefesselt und mittlerweile weit überstreckt lag Elenore auf einer originalen, alten hölzernen Streckbank. Sie war straffes Fleisch, schönes, zitterndes Fleisch, fickbares Fleisch, aber sie wurde auch schwer gefoltert, und sie war hilflos jedem denkbaren Missbrauch ausgeliefert. Der Ordensbruder, der auf ihr sass, versenkte die Spitze seines Schwanzes in ihrem Arsch. Dann legte er sich auf sie und nutzte dabei sein Körpergewicht, um langsam das harte und aussergewöhnlich lange Glied vollends in ihren Darm zu schieben. Elenore hielt den Atem an. Die fortschreitende schmerzvolle Tortur, die unwiderrufliche Zerstörung ihrer Gesundheit und der immer perversere, sexuelle Gebrauch ihres perfekt geformten Körpers entzückte ihre dämonische Natur auf höchste. Als der Schwanz schliesslich ganz in ihr war, als der Mann, auf ihrem Rücken liegend, sie vollends in Besitz genommen hatte, da konnte sie nicht anders, als ein wohlig und dankbar klingendes, langgezogenes und befreiendes Grunzen von sich zu geben.

„Ich frage mich nun doch, ob diese Dämonin nicht an der ganzen Sache lästerliches Vergnügen findet.“ kommentierte der Fürst und befahl: „Dreht das Rad, aber macht es schnell und in einem Zug!“

Elenore atmete tief und erwartungsvoll ein, der Ordensbruder am Rad holte kurz Luft, und dann, mit einem einzigen flüssigen Schwung drehte er es an einer Speiche gefasst ein halbes Mal um seine Achse. Der Effekt war phänomenal. Elenore bockte wie ein Tier, irgendwo holte ihr Körper noch den Platz dafür her. Der Ordensbruder auf ihr wäre fast abgeworfen worden, aber er umklammerte sie von hinten, griff ihre Brüste, presste sich auf den wild gewordenen Körper der Gefolterten und startete den Orgasmus seines Lebens. Elenore fühlte glühende Feuer in allen Gelenken, beide Handgelenke wurden auf einmal ausgerenkt, ebenso ein Ellbogengelenk, simultan mit ihrem gequälten Aufschrei, der allerdings aufgrund ihrer Schwächung durch die Folter und durch die Orgasmen, die sie dabei bis jetzt empfunden hatte, verhalten stöhnend ausklang und das geräuschvolle Klack-klack der ausgehebelten Gelenke nicht übertönte. Der grausame schockartige Schmerz liess Elenore schliesslich doch ohnmächtig werden, ihr generell nicht sehr kräftige Körper konnte dem nichts mehr entgegensetzen. All das dauerte nur wenige Sekunden, und der Ordensbruder auf ihrem Rücken war immer noch auf dem Höhepunkt seines Orgasmus, mehrere Ladungen heissen Spermas ergossen sich aus dem hektisch pumpenden Glied in den Darm der gefesselten, ohnmächtigen und daher leblos liegenden, jungen Frau auf der Streckbank. Er stöhnte lang und wonnevoll und presste ihre kleinen und strammen Titten, als wären es rohe Kartoffeln, die man unbedingt zerdrücken müsse.

Das seit Ewigkeiten existierende Wesen tief am Grunde eines weit in die alten Erdschichten hineinreichenden Loches öffnete alle Münder und alle Augen; und ein Wort, hörbar nur für Dämonenohren, erfüllte das Loch, trieb nach oben, strömte in die fünfeckige Kammer, doch es fand den Weg nicht, den Weg zu Elenore.

„Noch einmal,“ erinnerte der Abt den Fürsten, der in Gedanken dastand und nur mit halben Auge mitbekam, wie der Ordensbruder, der gerade seine Tochter während der Folterung in den Arsch gefickt hatte, von ihr herunterrutschte, auf den Boden fiel, sich auf den Rücken drehte, befriedigt grunzte und dort liegenblieb.

„Wir müssen aufpassen. Sterben darf ihr Körper nicht, nicht so, nicht in einer Ohnmacht,“ erwiderte der Fürst langsam. „Ihr dämonischer Geist muss aufgrund der Schmerzen und bei vollem Bewusstsein aus dem Körper fliehen. Nur dann wird er in die Unterwelt zurückgetrieben werden.“

Er nahm einen Eimer eiskalten Wassers und schüttete ihn über seine auf der Streckbank liegende, leblose Tochter aus.

Und damit machte der Fürst einen Fehler, denn seine auf Inquisitionserfahrungen, persönlichen Analysen und alten Scripten beruhende Annahme war falsch. Die devotionale, dionysische, dämonische Natur seiner Tochter war ihm nie richtig bewusst gewesen. Er unterschätzte ihre Kraft, den stärksten Schmerz aufzusaugen, in überirdische Lust zu verwandeln und somit jeder Bewusstlosigkeit zu entgehen. Und war sie erstmal wieder bei Bewusstsein, so war es umso schwerer sie wieder hineinzubringen, solange sie nur genügend Lust generieren würde. Der Fürst handelte nach der Devise, je mehr Schmerz sie erfuhr und trotzdem bei Bewusstsein blieb, desto schwächer würde ihr dämonischer Geist werden und schliesslich den Körper verlassen. Vielleicht würde er damit Erfolg haben, aber die Schmerzen der Folter müssten das Level der Lust übersteigen können. Für Elenore, für ihren dämonischen Geist war die Lust also das lebenserhaltende Element. Bei vollem Bewusstsein würde sich ihre Dämonenseele nie von dem Gastkörper der ehemaligen Barbara lösen. Darum brauchte sie die Lust, denn nur damit war sie in der Lage, die Folter zu neutralisieren und einer Ohnmacht zu entgehen. Eine andauernde Ohnmacht wäre ihr Ende. Die Dämonin, die sie in Wirklichkeit war, würde dann den Körper verlassen und in die schaurigen und freudlosen Welten unterhalb der Hölle selber zurückkehren. Sie würde nie wieder Orgasmen geniessen können. Des Fürstes Aufgabe war nicht gering und beruhte zum Teil auf eine Fehleinschätzung: Er musste ihr infernalischen Schmerzen hinzufügen, mehr als Lust jemals sein könnte und er wollte zugleich verhindern, das sie in Ohnmacht fiel. Allerdings - genau das wollte Elenore auch verhindern.

Das eiskalte Wasser holte Elenore aus der Ohnmacht zurück. Sie war dennoch nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Die Streckung liess einfach keinen Raum mehr für irgendwelche Bewegungen und die Muskeln selber verweigerten ihren Dienst. Elenore fühlte ihre Dämonenseele, wie sie sich befriedigt und warm in ihrem Körper ausbreitete, wie sich heisse Gefühle kribbelnd und ziehend in ihrem Unterleib ausbreiteten, wie das Dämonenfeuer der Lust dort unter der Asche der permanenten Schmerzen unauslöschlich glimmte. Elenore konnte ein erregtes Kichern nicht unterdrücken. Sofort schritt der Fürst auf sie zu, packte in ihre Haare, riss ihren Kopf in den Nacken, schaute grimmig in ihre grossen Augen und sah dort eine seltsame Mischung aus fiebernder, sexueller Erregung und uralter, eisiger Kälte. „Was ist, Elenore? Was ist so lustig hier?“ fragte er und schüttelte ihren Kopf noch ein wenig. Elenore machte einen Kussmund und hauchte nur: „Nimm mich nochmal, mein Vater!“

Der Vater liess ihr Haar los und ihr Kopf knallte auf das Streckbett. Die Haare bedeckten ihr Gesicht, fielen seitlich hinunter auf das Holz und flossen von dort wie schwarzes Wasser herab.

Das siebte Siebtel

„Der letzte Stich, die letzte Drehung,“ befahl er. Innerlich kochte er. Nun musste man wissen, das aufgrund des Durchmessers der Walze mit dieser letzten Drehung eine Streckung um 50 Zentimeter erreicht werden würde. Die meisten Gelenke waren aber schon ausgerenkt. Weitere Streckungen würden die Sehnen und Muskeln belasten und zerreissen. Die Schmerzen würde agonische Ausmasse erlangen, und es wäre normal, das die gefolterte junge Frau aus einer Ohnmacht nicht mehr erwachen würde oder aber beständig in sie zurückfiele. Doch den Fürsten focht das nicht an. Er orderte mehrere Eimer Eiswasser. Er hatte sich noch nicht vertraut gemacht mit den modernen Mitteln chemischer Drogen dieses Jahrhunderts, die sowohl Schmerzen erhöhen als auch Lustgefühle unterdrücken konnten, aber vor allem eine erlösende Ohnmacht mit Sicherheit verhindern würden. Sollte er zu einem späteren Zeitpunkt von seinem Abt darin unterrichtet werden, so würde es für Elenore sicherlich noch interessant werden.

Doch noch ging alles seinen einfachen, soliden mittelalterlichen Gang. Der Ordensbruder am Rad durfte nun seine kaum noch kontrollierbare Lust an ihr befriedigen, und der Abt selber liess es sich nicht nehmen, an seiner Statt das Rad zu drehen. Geschwind setzte sich der Ordensbruder, so wie sein Vorgänger, auf den Arsch der jungen Frau und positionierte die Spitze seines harten Knüppels an der Rosette. Im Sitzen stiess er sein Gerät derart abrupt hinein, dass Elenore erschreckt aufschrie. Ein Feuerball explodierte in ihrem Arsch, entzündete die glimmende Glut der Dämonenlust und aus dem erschreckten Aufschrei wurde ein gutturales erregtes Stöhnen. Elenore verkrampfte sich, wodurch erneut Schmerzwellen durch ihren Körper gejagt wurden, welche sich nach einer minimalen Phase heissen Schocks in ekstatische Eruptionen der Lust verwandelten - und die Verkrampfung prompt verstärkten. Der gewaltige Orgasmus, der sich da andeutete, würde in einem Kreislauf enden, einem spiralförmigen Kreislauf in immer höhere Etagen der Lust.

Der Abt begann das Rad zu drehen um das endgültige, reinigende Mass an Schmerzen zu erzeugen. Die Sehnen der Gelenke wurden Zentimeter für Zentimeter gestreckt. Entweder würde eine knallend reissen oder irgendwo würde sich eines der noch nicht ausgerenkten Gelenke mit dem charakteristischen Klack-Klack schmerzvoll melden. Elenore sah Sterne und fühlte Schmerzen, die in einer Sonnenexplosion ihre Gegenbild fanden. Aber der gigantische Orgasmus, einer sich meterhoch auftürmenden Flutwelle gleich, raste ihr ebenfalls rettend entgegen.

Der Abt drehte weiter am Rad und bei der Hälfte des Weges rissen nicht nur einige Sehnen in der Schulter, in den Handgelenken und zwischen Oberschenkel und Hüfte, sondern auch ein Fuss sprang klackend aus dem Gelenk. Diesmal schrie die derart brutal gefolterte junge Frau nicht, denn diese plötzlichen, in ihrer Stärke alles übertreffenden Schmerzen stoppten ihren Herzschlag, und die Lungen hatten weder die Kraft, Luft zu holen, noch sie auszustossen. Die Orgasmuswelle brach in sich zusammen, anstelle ihrer erhob sich eine weite, grosse, imaginäre Wand aus Messern, Nägeln, äxten, Felsbrocken und giftigen Schlangen, die auf sie einstürzen wollte.

Doch da war ein Moment des Stille, nicht mehr Leben, noch nicht Tod. Dem Ordensmann kam es in diesem Augenblick der Ruhe vor dem Sturm; sich zusammenkrümmend schoss er seine heisse Sosse wie aus einen Feuerwehrschlauch mit gewaltigem Druck, rhythmisch pumpend, tief durch ihren Arsch hindurch in ihren gepeinigten Körper. Das war Elenores Rettung. Gleich einer künstlichen Beatmung entfachte dieses spezifische Gefühl in ihrem auf Lust geeichten Körper die Glut erneut und bei jedem Pumpvorgang wurde das erzeugte sexuelle Erregungsmoment exponentiell grösser. Der Ordensmann konnte nicht aufhören, soviel Gier hatte sich in ihm angesammelt und alles wollte er brutal hinein jagen in den göttlich schönen Korper der Frau, die gefesselt unter ihm lag und seit Stunden schwer gefoltert wurde. Der Orgasmus Elenores setzte da ein, wo er aufgehört hatte, ansatzlos verwandelte sich die drohende Mauer der Untergangs in den versprochenen Tsunami zurück. Noch während das Rad das letzte Siebtel vollendete und dabei eine weitere Sehne zerriss, bekam Elenore einen Orgasmus geschenkt, der ihre dämonische Seele um mehrere Kilometer aufblähte, gleichsam so wie eine Sonne erst zu einer Nova wird um dann zu einen Neutronenstern zu kollabieren.

Elenores Körper regte sich dabei kein Stück. Nur ihr Herz fing wieder an zu schlagen. Der ganze Prozess dieses Orgasmus fand vorwiegend in astralen Ebenen statt und erschütterte das Gefüge einer vor menschlichen Blicken verborgenen Welt. Elenores Dämonenseele blieb in einer äusserst instabilen Schwingung sexueller Erregung hängen, jeder nur kleinste Reiz würde eine erneute sich steigernde Erregung hervorrufen. Sie war endgültig und unwiderruflich in eine vibrierende Balance aus astraler Kontraktion und sexueller Ekstase gefangen. Und ihre Verbindung mit dem menschlichen Körper der 22 Jahre jungen Frau war nahezu unlösbar geworden.

Eine Dämonin der Unterwelt war, vielleicht endgültig, sowohl angekommen als auch entkommen. Elenore war diese Dämonin. 

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Kommentare

Sehr schöne Geschichte. Sehr detailliert und einfühlsam.
muss gleich mal googlen wo hier bei mir in der nähe Burg Führungen
durchgeführt werden.
LG Tanja

wenn du ein wenig mehr zu den Ereignissen erzählt hättest. So ist es nur ein einziges Gemansche, das irgendwann in seinen Übertreibungen langweilig wird. Wenn ein Gelenk nach dem anderen zerreißt, die Frau statt 1,70m hinterher 2,20m ist, wo soll da noch Lust aufkommen. Vielleicht hätteste du dich auf den ektoplasmischen Leib des Dämons beschränken sollen, Der ist sicher dehnbar wie Kaugummi.

In reply to by mikedemus

Das braucht die nicht leid zu tun. Denn ich kann das nachvollziehen. Ich sollte erwaehnen, das ich beim Schreiben ausprobieren wollte, wie ich eine im Grunde immer gleiche Szene variieren kann. Das Ergebnis kann man als experimental betrachten.