Verdiente Strafe 09-2017

 

Es gibt Zeiten im Leben, da hat man das Gefühl, als säße man in einer extremen Achterbahn.
Ereignisse überschlagen sich, geben sich gegenseitige die Klinke in die Hand und man hat keine Chance zu entschleunigen oder einen Notausschalter zu finden.
Das ist das Leben. Mit all seinen Höhen und Tiefen.
Viele kleine Veränderungen; das bewusst werden, wie schnell die Zeit im Leben dahin rast.
Und dann auf einmal der tiefe Fall, als man von dem Tod eines Verwandten erfährt, der Zeit des eigenen Lebens immer wie ein großer Bruder war.
Die ganze Woche über funkionierte ich, so gut es eben ging.
Ließ nur wenige bis gar keine Menschen an mich heran. 
Nur mein Herr hatte in dieser Zeit noch Zugang zu mir. 
Aber als das Wochenende dann vor mir stand, begann eine Reise in meinen eigenen Abgrund.
All meine unterdrückten Gefühle, die unterdrückte Trauer über den Verlust des geliebten Menschen kamen über mich, als ich mir Bilder von dem Verstorbenen ansah. Ich heulte mir die Augen aus, bekam mich nicht mehr in den Griff, weil alles so endlich schien, fast erschreckend zum Greifen nah. Aber statt das ich mich meiner besten Freundin oder meinem Herrn anvertraute, zog ich mich so weit in mich selbst zurück bis ich mich selber nicht mehr aushielt und damit anfing meine Dämonen zu nähren, indem ich sie mit sehr viel Alkohol betäubte. 
Ich wollte nicht mehr denken, nicht mehr fühlen müssen – ich wollte einfach nur noch Ruhe finden.
Und da ich in diesem Zustand niemandem mehr zur Last fallen wollte, schaltete ich mein Smartphone kurzerhand auf Flugmodus und war von der Bildfläche verschwunden. Ich fiel in eine Art traumloses Koma. Ich fand meinen Plan echt gut und war für Stunden ausgeschaltet – musste nich mehr denken, nicht mehr trauern und auch nicht mehr weinen.

Das sich mein Herr, der meinen seelischen Zustand sehr genau einschätzen kann, um mich sorgte, war mir in keinster Weise bewusst. 
Er schickte Nachrichten und sah, das sie nicht bei mir ankamen.
Er rief an, die Mailbox sprang an.
Für ihn war ich wie vom Erdboden verschwunden, was ihn wohl gleichermaßen sorgte, aber auch in einem extremen Maß ärgerte, weil das so sonst nicht meine Art ist einfach weg zu sein und mich nicht bei ihm abzumelden.
Irgendwann, zu sehr später Stunde, tauchte ich wieder aus meiner Versenkung auf.
Nachrichten von ihm!
Ich antwortete ihm, das es ein totaler Scheißtag mit viel zu vielen Gedanken, Erinnerungen und Tränen war. Aus seiner Antwort darauf, meinte ich rauszulesen, das er sich Sorgen gemacht hatte.
Kurzer Textwechsel zwischen uns mit der Aussicht, am nächsten Tag mit ihm in Ruhe darüber reden zu können. Er machte mir klar, das ich ihm mit all meinen Facetten und Problemen gehöre und ich ihm wichtig sei.
Und dann kamen bei mir die ersten Schuldgefühle hoch.
Es gibt da draußen tatsächlich noch jemanden, der sich Sorgen um mich macht?
Ich wollte und will ihm keine Sorgen machen, ihm aber auch nicht zur Last fallen – auf gar keinen Fall. Denn mein Wunsch ist es immer, das er stolz auf mich ist.
Und nun sowas.
Nach einer weiteren unruhigen, fast schlaflosen Nacht, telefonierten wir am späten Vormittag.
Ich hörte an seiner Stimme und in den gesagten Worten, das er immer noch (berechtigt) sauer auf mich war.
Ich sollte mich für den späten Nachmittag bereit halten.
Gehorsam bereitete ich mich am Nachmittag für ihn vor und wartete dann geduldig auf sein Kommando.

Kurze knappe Anweisung, das ich losfahren darf.
Er nannte mir den heutigen Treffpunkt.
Ich beeilte mich, denn nach gestern Abend wollte ich ihn nicht noch mehr oder schon wieder verärgern. Am Ziel angekommen, teilte ich es ihm mit.
"Vorbereiten!"
Ich legte mir meine Hand- und Fußfesseln an und zog unsere Tasche in Position.
Da tauchte auch schon sein Wagen auf.
Ein Blick in sein Gesicht, verriet mir schon in diesem Moment, das es dieses Mal keine unserer lustvollen Sessions werden würde.
Er war immer noch sauer!
Unsere Begrüßung fiel nicht wie gewohnt aus, schuldbewusst senkte ich den Blick.
Als er die Tasche in seinem Wagen verstaut hatte und ich neben ihm auf dem Beifahrersitz saß, spürte ich ganz genau, wie wütend er auf mich und meine Aktion vom Vorabend war.
Er fuhr los.
Ich saß stumm neben ihm und schwieg mit gesenktem Blick.
Irgendwann hiel er am Sraßenrand an und befahl:
"Karabinerhaken, Knebel und Augenmaske aus der Tasche holen!"
Ich gehorchte.
Dann stieg ich wieder neben ihm ein.
"Aufsetzen und anlegen!"
Ich zog mir die Augenmaske über, legte den Knebel an und hielt den Karabinerhaken in der Hand.
Die Fahrt ging weiter. Der Weg wurde unebener und um so einiges holpriger.
Ein kleines Gefühl von Unsicherheit machte sich in mir breit.
Was würde mir blühen?
Ich versuchte es zu spüren, doch ich spürte nur, wie mein Herz schneller schlug.
Irgendwann hielt er an.
Stieg aus.
Ich hörte, wie er scheinbar ein Tor öffnete.
Wo waren wir?
Was hat er vor?
Er stieg wieder ein und lenkte den Wagen über einen Absatz, dann schaltete er die Musik lauter und stieg wieder aus. 
Ich war mit mir allein.
Dann öffnete er die Beifahrertür und holte mich raus und führte mich ein paar Schritte vom Wagen weg.
Aufstellen!
Er befestigte Arme und Beine mit Hilfe der Fesseln an einer Metallstange.
Fixiert und in Position erwartete ich das, was es noch nie vorher bei uns gegeben hat:
Meine verdiente Strafe!
Er wärmte vor, allerdings härter als jemals zuvor.
Und dann machte er seinem Unmut Luft und ließ den Sadisten von der Kette.
Stellte mich zur Rede, verlangte Antworten und schlug mit allem, was unsere Tasche im Angebot hat hart und unnachgiebig zu.
Ich nahm jeden einzelnen harten Schlag demütig an und empfing, was ich durch mein Fehlverhalten ihm gegenüber mehr als verdient hatte.
Er entfernte den Knebel, verlangte eine Entschuldigung, die er anstandslos von mir bekam.
Als er es für genug befand, machte er mich los und ich sank vor ihm auf die Knie.
Still stand er da, als ich meinen Kopf gegen seinen Schoß lehnte. Eine Hand auf meiner Schulter und die andere auf meinem Kopf.
Irgendwann zog er mir die Augenmaske von den Augen und sah mir tief und direkt in die Augen:
"Mach das NIE wieder! Hörst Du?"
Ich nickte und senkte demütig und voller Respekt meinen Blick.
Leise entschuldigte ich mich.
"Bitte entschuldige mein Fehlverhalten. Ich verspreche das so etwas nie wieder vorkommen wird mein Herr."
"Das hoffe ich! Ich nehme Deine Entschuldigung an.", entgegnete er und zog mich ein wenig näher an sich ran.

Jeder einzelne Schlag, jedes gesagte Wort und jeder seiner Blicke war voll verdient und ein Treffer an den richtigen Stellen meines Körpers und meiner Seele.
JA!
Ich habe meine Lektion gelernt!
Und er wird es ganz sicher nie wieder erleben, das ich einfach so wortlos abtauche und nicht mehr für ihn erreichbar bin.
Und ich hoffe, das ich nie wieder irgendwas mache, was ihn derartig in Sorge und Rage bringt.

Sein Wort – mein Gesetz.
Mein Lohn – sein Stolz auf mich.
Seine

 

Bewertung
1 Votes with an average with 5

Kommentare

Moin Moin Sanaya SaDe,

was für ein Kommentar soll man da schreiben, eigentlich nur das.

Genau so muss eine Sklavin reagieren wenn, sie sich so verhalten hat wie du. Aber auch verständlich das du so reagiert hast, denn es ist ganz Normal wenn man einmal im Leben eine sehr wichtige Person  wie du verloren hast, da darf man ebend auch trauern und auch ein Tag ohne sich bei jemanden zu melden, denn das ist ganz Normal.

Die Strafe die du dafür bekommen hast ist gerecht und Du hast sie so hingenommen wie es deine Aufgabe ist, sie hinzunehmen, als ungezogene Sklavin. Meine Hochachtung dafür, das du Deine Strafe mit und teilst.

von mir dafür 5 Sterne.

Ich wünsche Dir und deinem Herrn in Zukunft noch solch schöne Gelegenheiten, nur hoffe ich aus einem freudigen Anlass, als den Verlust eines Guten Freundes.

 

Hochachtungsvoll und in Trauer mit Dir

Michael

Die Strafe war in dem Sinne verdient, da ich mich nicht bei ihm abgemeldet hatte, so wie ich es normalerweise immer mache - aber ich war eben ab dem Moment, wo ich von dem Tod meines geliebten Menschen erfahren hatte, auch nicht mehr Herrin meiner Sinne - hab nur funktioniert ..........

Außerdem hat diese Strafe von ihm es auch geschafft mich aus meiner tiefen Trauer rauszuholen und zu spüren, das ich noch lebe und das ich meinem Herrn sehr wichtig bin - ganz egal was gerade bei mir passiert.

Ich danke Dir für Deine Worte Michael und wir werden sicher noch so einige Gelegenheiten finden, in denen er sich / wir uns austoben werden ;-)  -  er braucht dafür keine Gründe, dafür ist er Sadist genug, das er das mal eben hinkriegt, wenn ihm danach ist 

Herzlichen Gruß

Sanaya