Vom Wesenhaften einer Sklavin - 1

 

Ein Essay

über die Perversion das Abgründige zu denken

Teil 1

 

Versklavt! …… Das Wort weckt unsere Assoziationen aus dem Dunkel seelischer Befindlichkeit. Es ist von einem Mythos umwirkt. SIE sagt es in schlichten einprägsamen Worten so: „Mich überkommt das Gefühl eigener Wertlosigkeit und Nutzlosigkeit. Ich bin verdorben, verkommen.Ich tauge nicht für ein normales geregeltes Leben. Meine Gedanken sind nur schmutzige Gedanken. Ich streune umher. Ich bin ohne Halt. In mit wirbelt alles durcheinander. So oft ich mir meine Nacktheit vor dem Spiegel betrachte, meine Titten und meine nasse Möse massiere, tut sich das Abgründige in mir auf. Ich kann dieses ES nicht in Worte fassen. Nur dies: ES ist geheimnisvoll. ES zieht mich magisch an. ES hat verführerische Süße. Längst habe ich die Scham vor mir verloren. Die einzige Beständigkeit ist mein triebhafter Drang genommen werden zu müssen! „Komm´Süßer“, sage ich, „besorg´ es mir. Hol´ihn raus. Ich mag es versaut und hart!“ Die Schlechtigkeit meines Wesens ist mir zur bleibenden Gewißheit geworden. Sie ist zutiefst sündhaft. Ich habe dafür fortgesetzt Strafe verdient. Wer versteht mich? Wer nimmt mich so, wie ich bin ? Ich weiß es: auf der Matratze, im vollen Spreiz, bin ich wirklich gut. Einem Luden würde ich gut und wohl anstehen. Ich werde ihm sagen, ich brauche ES hart und beständig. …. 

 

 

 

Ein berührendes Selbstbekenntnis einer werdenden Sklavin. Es ist ihr aus tiefer Befindlichkeit ihrer Seele gesprochen. In der Welt des Sado-Masochismus hat es mythische Kraft und Faszination. Es ist mir mitnichten abartig, als ich es las. Es ist ein trieb- und drangnatürliches Selbstbekenntnis. In ihr ist Sehnsucht ….

 

II.

 

Solches Fühlen der Schamlosigkeit und die folgenden Gedanken zum Thema stehen unter dem Stigma der Perversion. Wer dies hier schreibt, setzt sich dem Vorwurf aus selbst ein „Perverser“ zu sein. - Im „Deutsches Wörterbuch“ von Wahrig wird der Begriff „Perversion“ mit „krankhafter Abweichung vom Normalen“ erklärt bzw. gleichgesetzt.; unter „Perversität“ sei eine „widernatürliche Triebrichtung“ zu verstehen. Lasse ich die wertenden Adjektive „krankhaft“ und “widernatürlich“ außer Acht, so gebe ich mir die Möglichkeit hier befreiend zu schreiben, dem Lustverlangen daran sich hingebend! Mein Thema kann nur pervers im Sinn der „Abweichung“ vom Bild des „Normalen“ erdacht und durchdacht werden. 

Meine Schreibe kann nur pornografisch sein. Mein Blick auf meine SIE ist es. Ich stehe dazu. Wie sonst könnte ich mir ein solches Thema gestellt haben?! Andernfalls wäre sie hier für BDSM-Geschichten.net überflüssig. Es ist für mich das geeignete Forum. Ich stricke so auch unausweichlich weiter an einem Mythos . Es wäre albern die Dinge auch nur in „….“ zu setzen. Pornografie, zu mal in Erzählform, ist für uns Leser und Schreiber nichts Verwerfliches – aller Morallehre, wo sie sich als Hüter des „Sittlichen“ vor seinem „Verfall“ geriert, zum Trotz. Das Geschriebene ist für meinen Sexus ergiebiger, als mich von der Bilderflut einer Gezüchtigten und Gepfählten inspirieren lassen zu wollen. Pornografie sei wegen ihrer Frauenfeindlichkeit mit Verbot im strafrechtlichen Sinne zu belegen, fordern die Feministinnen seit Jahrzehnten. Ich kann die Argumente verstehen, mache sie aber mir nicht zu eigen. Wäre gut einmal zu hören, wie die weibliche Leserschaft unserer Beiträge darüber denkt. Die Wirklichkeit ist eine Andere: wir „brauchen“ unsere Erzählungen, wir machen „im Stillen“ lustvollen Gebrauch von ihr mit Maß und Verstand. Dies nicht nur in „Notzeiten“. Der „stille Gebrauch“ einer Geschichte beschädigt niemanden. Ich halte daher Pornografie ganz im Sinn von BDSM-Geschichten für legitim. 

 

Gleichwohl liest der Leser hier keine “seiner“ gewohnten Geschichten. Etwas davon, von seinem „Gehalt“, mögen ihm die Abschnitte EXKURS geben. Dafür stehen hier drei Beispiele, über die Tauglichkeit der Sklavin im alltäglichen (häuslichen) Lebenszusammenhang ihres Herrn: Welchen Nutzen zieht ER für sich zu seinem Wohlbefinden aus ihren Diensten?

Mir geht es hier nur und ausschließlich um jenen „Typ von Frau“, als SKLAVIN. ( hier unter Anderem benannt mit den Ersatznamen mein(e)…. Sklavin, Weibse, süßes Dummchen, Nutte, Schlampe, Hausvotze, Objekt) - Ich wähle hier die ICH-Form. Der ICH-Erzähler Ist mein Sado-Bruder. Seine Sichtweise auf seine Sklavin ist ein Hilfsmittel, das ich hier verwende. Ich schreibe so aus der Distanz – ohne mich von ihm und meinem eigenen sadistischen Sexus distanzieren zu wollen bzw. zu können. Dies zu tun wäre „falsch“, es wäre verlogen. Seine Sklavin ist daher auch immer meine Sklavin. Sie kann in wenigen ihrer Eigenschaften eine Andere sein, als die oben zitierte Hure. Ihre Wesenhaftigkeit, im Blick auf ihre Schlechtigkeit und Wertlosigkeit, hat sie mit jener gleich. - 

Dies ist ein ESSAY über das Abgründige in seelischen Befindlichkeiten, das es von mir zu ergründen gilt. Ich will darin meinem verinnerlichten Bild von weiblichem Sklaventum Ausdruck geben. Was ist das sklavisch Wesenhafte „meines“ Weibes ? Ihre „Bestimmung“ zu ihrem neuen ICH als Sklavin ihrer Herrschaft, ihre triebnatürliche Anlage dazu, schwelten schon lange Zeit vorher in ihr. Beides war ihr schließlich zur unabänderbaren Gewißheit geworden. Sie mochte sich selbstquälerisch, gegen auftretende Zweifel am Abgründigen in ihrer Seele, schwer mit dieser Gewißheit getan haben. Alles was in ihr lebt, muß nur noch nach außen sichtbar werden. Endlich! Mein „Bild“ von ihr ist sicher strittig. Ich setze mich hier im Forum sicher kritischer Einwände aus. Das „Sachliche“ meines Essays verweist auf den Zusammenhang von „Wirklichkeit und Fiktion“. - Der Leser wird an manchen Stellen ungeordnete , unsystematische Gedankengänge zu meinem Thema feststellen. Ich habe das Ungeordnete stehen gelassen. - Anmerkung: Ich verwende die neuen Regeln der Rechtschreibung nur dort, wo ich sie für sinnvoll halte. 

Genug aber des Grundsätzlichen zu meiner Schreibe.

 

III.

 

ICH bin Sadist aus Überzeugung und Leidenschaft. Meine Sklavin ist mir eine namenlose SIE. (Deswegen schreibe ich zur Hervorhebung groß SIE).Ich mache kein Hehl aus meinem Machismo: Ich nehme für mich in Anspruch mir meine Sklavin nach meinem jeweiligen Lustverlangen dienstbar zu machen. Auch, um sie für mich „sachlich-dinglich“ in Gebrauch zu nehmen, etwa als Einrichtungsgegenstand zur Dekoration meines Wohnbereiches. Ihr Bestimmt -Sein zu meinen Zwecken ist nach ihrer kurzen Probezeit nicht mehr „verhandelbar“ gewesen. Es ist „gesetzt“! Sie hatte natürlich erst einmal „geschluckt“. Ich ließ ihr einige Tage Bedenkzeit. Ich spürte, wie sehr sie sich mit ihrem Entschluß zum „Ja, mein Herr“ trug. SIE sagte es mit fester Stimme. 

 

- Daß es schwierig sein wird ein Weib zu finden, das meinem Sexus zu entsprechen hatte, war mir natürlich vorab sehr bewußt gewesen. Eine Zeit lang hing ich dem Gedanken an, sie wohl am ehesten unter solchen Weibern zu finden, die eine sexuell entbehrungsreiche Zeit im Knast nutzlos zu verbringen hatten. Es war ein faszinierender Gedanke gewesen, ihnen das zurück zu geben wonach sie heiß begehrten. Solcher Verzicht, und ihr Sehnen nach einer festen Hand, mochte sie verzehrt haben! Tatsächlich hatte ich davon gelesen. Ein Sadobruder war in dieser Klientel fündig geworden. …. Allein, es kam etwas anders für mich, als ich es mir zurecht gelegt hatte. Auch war mir klar, daß ich Kompromisse mit meinem Bild, das ich seit langem von ihrer Wesenhaftigkeit habe, werde eingehen müssen. Sie würden mich auf eine Probe stellen. Was ist für mich unverzichtbar? Ihre inneren Werte haben für mich einen größeren Stellenwert, als ihre äußere Erscheinung.

Was ihren nackten Körper betrifft, so haben seine Rundungen voll griffig zu sein. Mehr Ansprüche an ihr Erscheinungsbild stelle ich nicht. Ich ziehe ihre Naturbelassenheit vor. Bei allen Diensten, die ich ihr abverlangen muß, will ich ihre tiefe Sinnlichkeit erleben. Sie ist mir ein wertvolles unverzichtbares Gut. 

 

Mein Sexus und Machismo verlangt danach, mir meine Sklavin im ganzheitlichen Sinn zu halten. Will heißen: sie hat Teil meines häuslichen Lebenszusammenhanges zu sein; ihre Qualitäten haben sich in meinem (häuslichen) Alltagsleben zu entwickeln und zu bewähren. Ich lehne sog. „Sexnummern“ ab nach denen man dann wieder auf Augenhöhe „normal“ miteinander spricht. Wie albern! Sog. „Sessions“ sind dann innerhalb des Ganzheitlichen einzelne besondere rituelle Handlungen, etwa ihre Bestrafung oder auch gesonderte Prüfungen zu ihrer Hingabebereitschaft. Ich ziehe es vor mehr beiläufigen Gebrauch von ihr zu machen. So, wenn ich meine Nackte, zu meinen Füßen liegend, bei mir habe. - Mein Berufsleben ist für sie Tabu. SIE hat mir als Haussklavin („Haushälterin“) dienstbar zu sein. (siehe Exkurs). Ihre Pflichterfüllung geht über den sozialen Stand einer „Hörigen“ hinaus. SIE ist mir im engen und übertragenden Sinn meine Hausvotze. Kaum etwas, was SIE tiefer vor ihrem Gebieter beschämt! Ihr Kleinod steht mir wie jedem anderen Sadisten in besonderer Weise zur Verfügung. Ihr Teil ist mir, ein Gebrauchsgegenstand. (dazu in meinem Exkurs). 

 

Ich bin Fetischist. Ich bin Ledermann. Die Anhänglichkeit meiner Sklavin, Ihre Demutsgebärde hat SIE mir auch mit ihrer Zungenfertigkeit an meinem Leder zu bezeugen. Ich will es „durch mein Leder hindurch“ spüren, wie sehr SIE mir ergeben ist. Zugleich hat ihr mein Leder das Gefühl meiner unnachsichtigen Strenge zu vermitteln. Sie sieht mich im Haus fast nur „in Leder“. Sie hat es zu pflegen. Vor allem hat sie täglich den Stiefelputz zu erledigen. Ich verlange Politur auf Hochglanz. So, wie ich es bei schwulen Ledersadisten sah. In den Rillen der Sohlen klemmen oft Steinchen! Eine knifflige Arbeit für SIE.

 

Mir ist die strenge Einhaltung des Prinzips von „Distanz und Nähe“ zu ihr wichtig. Meine Beziehung zu ihr kann nur sozial ungleich sein. Sie ist eine Rechtlose, ich sagte es. Es gibt für SIE keinen Augenblick „auf Augenhöhe“ mit ihrem Herrn. Ich brauche und benutze SIE . Wissend, daß auch SIE Halt an mir sucht und braucht. (Weiter unten führe ich aus, dass Sie zu mir „zurück finden“ darf und soll). Sie bleibt in ihrem niedersten sozialen Stand; darin ist sie mir manchmal einer niederen Kreatur ähnlich. 

 

EXKURS - Eine Steilvorlage!

 

Ich sah SIE zum ersten Mal auf dem Strich „Am alten Hafen“. Das Viertel ist vom Sex geschwängert, mit allem was eben dazu gehört. Hier blüht der billige Straßenstrich. Zuhälter haben ihre welkenden Nutten hier abgestellt. Sie bieten auf dem Wackel aufdringlich die Reste ihrer Reize an. In den Spilunken fallen die Hüllen der Scham. - Der Club ist ein Sadistentreff von Meinesgleichen. Der Mittwoch Abend gehört hier ganz uns. Die Nur-Stecher und Nur-Wichser bleiben dann draußen. Ich sah ihr an mehreren Tagen länger und mit gemischten Gefühlen, auch mitfühlend zu, wie sie da am Bordstein „wackelnd“ nach Kundschaft heischte. Ihr künstliches Lächeln, verriet mir ihre Armseligkeit. Sie war auffälliger gekleidet, als ihre Konkurrentinnen, nuttiger. SIE trug highheels und knappen Lack in rot und schwarz. Sie zog mich an. Ich sah ihre Freier. Mich schauderte bei dem Anblick, wie SIE ihnen ins Auto stieg. Ich dachte immer nur, sie hat was Besseres verdient. Ich mußte jetzt unbedingt mehr über sie wissen. Ich mußte ihr auf den Grund gehen.. …. Sie bot sich auch mir an. Ich wehrte ab. Ich überredete SIE in den Club auf der anderen Straßenseite mitzukommen. „Da sind die Sadisten“, meinte sie trocken. Sie sagte es nicht etwa verschreckt. Sie sagte es zustimmend „willig“. Vorab gesagt: Ich zog SIE aus dem Sumpf der Straße für alle Zeit fort. - Es war noch nichts los im Club. Wir waren fast allein. Nur zwei aufreizend nackte Puppen, die sich um einen Sadobruder zu kümmern hatten.

Wir zogen uns nach hinten, an den Lutscherinnen vorbei, in die Ledersessel der Clubecke zurück. Nachdenklich, wie versonnen, blieb SIE bei dem Anblick der Nackthuren stehen. Im stetigen Wechsel hatten sie den harten Geschlechtsstamm meines Sadobruders zu bearbeiten. Er hatte sich bequem zurück gelehnt, während sie mit seinem Zuchtstock zu vollem Einsatz angehalten wurden. Sie japsten und Prusteten. Geifer drang aus ihren Mündern! Ich mußte meine Hure mit einem harten „Klapps“ wegholen. Sie schien etwas an der Schlucke zu bemängeln: „Das kann ich ich besser“, entfuhr es ihr halblaut murmelnd. - 

SIE war immer noch verunsichert, warum ich SIE wenigstens jetzt nicht vögeln wolle. Ja, SIE hatte „vögeln“ gesagt. SIE sah wie gebannt nach der Peitsche, die auf dem Tisch lag: „Ist es das, was Sie wollen“. (Sie hatte „Sie“ gesagt; Sie hatte offenbar geziemende Manieren). „Zieh deinen Fummel hoch. Ich will deine Votze sehen“, herrschte ich SIE an. Sie zog die Beine automatisch auseinander. Sie war gründlich rasiert. Ich hasse buschig wuchernde Mösen. Ich merkte sofort, es war der Ton, den Sie kannte und brauchte. SIE war unruhig geworden. Sie schubberte mit ihre blanken feisten Arschbatzen auf dem Sesselleder – so, wie es jemand von ihres Gleichen wohl macht, wenn sie die Peitsche zu gewärtigen hat. Ein Reflex. Sie schien gefaßt und „bereit“. Ich wehrte wiederum ab. - Du geilst. Brauchst du sie? Und wie oft?“, fragte ich überrascht nach. „Ja“, antwortete Sie, selbstsicher. „Wenn ich hier bin, nehme ich dafür keinen Tribut. Es ist immer sehr schwer für mich aber sie ist gut für mich. …. Nach kurzer Pause schob sie nach: „Ich bekomme die Peitsche nur hier“. -“Zur Strafe?“ - „Ja. Ich fühle mich sündig, wenn ich schlecht gelutscht habe, weil ich dann den Männern keinen richtigen Abgang besorgt hatte. Dafür bin ich doch da“. Vorhin erst sei es wieder so gekommen. Der Kerl habe SIE aus dem Auto gestoßen. „Zu Recht“, schob sie nach. Er hat meinen Lohn gekürzt. Sie sagte es so beklemmend Schuld bewußt, in ihrer dünnen Stimme, wie jemand es sagt, wenn er für seine Verfehlung Strafe verdient hat. Und dann kam der Satz aus ihr raus, der alles zwischen mir und dem Dummchen entschied: „Ich wünsche mir wieder was Festes wie ihn“….. Ich spürte ihr sehnliches Verlangen. Ich will hier nicht verbergen, wie sehr ich betroffen war …..

 

Was sie sagte, war überraschend direkt und klar für mich gewesen: ich ahnte es nicht nur, ich wußte wen ich da vor mir hatte. Eine Steilvorlage! Ich hatte sie für meine Absichten zu nutzen, sonst hätte ich verloren. Fragen die ins Volle gingen: „Wer bist Du? Seit wann gehst Du auf Anschaffe?“ ( seit acht Jahren ungefähr; zuerst sei SIE als „Mutter und Tochter“ gegangen; SIE habe alles von ihr für den Strich gelernt). „Hast Du einen Zuhälter?“ (Hatte Sie mal gehabt. Der sitze im Knast. Seit einem Jahr sei SIE frei). - „War er hart mit Dir?“ (sehr hart und sehr streng sei er gewesen. SIE habe ihn trotz allem „sehr gemocht“ und „irgendwie geliebt“; Er habe SIE „verstanden“. SIE habe ihn zwei, drei mal besucht. Er habe Sie im Liebeszimmerer gefickt; Sie habe ihm Treue geloben müssen. Sie habe auch zwei Nacktfotos geschmuggelt, damit er besser wichsen könne. Er habe ihr gesagt, er werde sie, wenn er wieder draußen sei, ganz zu seiner Sklavin machen. Er habe bereits neue Pläne. Stink Reiche würden besseres Geld zahlen, für ihre Partydienste. Dann sei er aber irgendwohin in einen anderen Knast gekommen). Meine Fragen wurden bohrender. Sie drangen in ihre innere Befindlichkeit vor: Was meinst Du mit „verstanden“? - „Er hat mir gegeben, was ich brauche …. Er sagte oft ich sei eine gute Fickmatte. Ich werde ihm gutes Geld bringen. Ich war irgendwie ein bischen stolz auf sein Lob. Also habe ich mich angestrengt“. „Du hast nie Angst vor ihm gehabt?“ - „Nur, am Anfang“. Dann hat er mich neu eingekleidet. Du gehst jetzt voll in Lack auf den Wackel, habe er gesagt. Das ziehe die Stecher noch mehr an. 

 

Er selbst habe SIE nur drei oder vier mal überhaupt gefickt. Ihre Möse sei ihm zu verbraucht, zu „durchgefickt“. Einmal habe SIE zusehen müssen, wie er absichtlich vor ihr eine Andere vögelte. „Natürlich schämte ich mich. Er hat mich gedemütigt…… Irgendetwas war in mir, daß ich aber genau das brauchte. „Wie oft wichste du?“ ( bestimmt nicht weniger als dreimal am Tag; Sie habe dabei ihre Möse immer nur `für ihn´ und „auf seine Latte“ gestriegelt). 

 

. Ich unterbrach SIE, weil SIE sichtlich erregt war - so, wie SIE erzählte. Zuletzt hatte SIE alles immer freier aus sich rausgebracht. Sie mußte ihren Lackfmmel festhalten, um mir den Blick frei zu halten. Ich strich ihr über die blanke pitschige Möse. Sie stöhnte auf. Sie sah mir ständig vorne in meinen „ledernen“ Schritt. Ich mußte mich zurückhalten. ….. Mein Eindruck: Sie mußte durch und durch versaut sein!… Es war eine längere Pause entstanden. Wir hörten laute Peitschenhiebe …. dann erbärmliches Gejaule …. Schreie…. Peitschenhiebe …. Gajaule …. Stille. Ich nahm SIE mit nach vorne: „Zieh ihr auch die Peitsche rüber“, sagte ich zu meinem „Bruder“. „Ich muß die Schlampe testen. Nimm aber gleich den harten Zuchtriemen für Sie. SIE mußte sich total nackt über die Theke legen. Mein Sadobruder ordnete ihr etwas ruppig die Beine und griff ihr hart in die Möse. „Ich glaube Sie läuft wirklich gut, meinte er. „Wir müssen sie nur richtig pflegen. Dann wird sie naß. „Sie ist frisch bei uns?“ fragte er genüßlich nach. Er kannte SIE so wenig wie ich bis noch vor einer knappen Stunde. Ich war sicher: SIE habe das gewisse Etwas, pflichtete ich bei. - „Ein Schmankerl,die Süße ergänzte er., „da kommt Freude auf“! „Nimmst Du SIE? Die Nutte passt zu Dir“!

 

Die beiden Puppen krümmten sich derweil am Boden und rieben sich ihre glühenden Zuchtflächen. SIE hatte mich ungläubig über meinen jähen Entschluß angesehen. Sie bekam die „goldenen 25“ übergezogen. Ihre gellenden Schreie bewirkten nur, das Mein Bruder noch härter den Lederriemen durchzog. Sie hatte wirklich zu leiden …. und durchgehalten. „Geh wieder zurück auf Deinen Strich. Morgen sehe ich weiter. Ich glaube du taugst für mehr“, mutmaßte ich gespielt. Ich war entschieden.…. „Sie mögen mich?“ fragte sie und lächelte ein wenig. „Vielleicht“ , sagte ich, Unsicherheit vorteuschend. Sie schien erleichtert. Meine Bemerkung sollte ihr Hoffnung machen. Machte SIE. Ich hatte SIE für meine Absichten fest im Griff. 

 

Anmerkung: Ich habe ihre Worte und die meines Bruders aus meinen Aufzeichnungen des selben Tages genommen und als ihre wörtliche Rede wiedergegeben. 

 

- Natürlich weiß ich, dass der Drang, genommen zu werden bzw. genommen werden zu müssen, allen Weibern, nicht nur dieser Klientel, eigen ist – ohne Unterschied ihres sozialen Standes, ob reich oder arm ob klug oder dumm, ob schön oder häßlich anzusehen. Nur hatte meine SIE mir diese Steilvorlage ihrer leichten Verführbarkeit gewissermaßen „frei Haus“ gegeben. In meiner SIE schlummerte so eine Art von Urgefühl versklavt zu werden. Ich wußte, SIE würde sich vergrämen, mich nicht wiedersehen zu dürfen. ….SIE kam pünktlich wieder. Es geschah nichts von dem, was sie von mir wohl erwartet haben mußte. Schon nach fünf Minuten schickte ich Sie frustriert wieder fort. Ich hatte SIE, wie man so sagt „am Haken“. Ich genoß es. ….

 

IV.

 

Ehe ich mir meine Sklavin anschaffte, war ich vor Fragen gestellt: nach dem „real Möglichen“. Gibt es für den praktizierten Sadismus eine ihm ganz eigene Ethik(lehre), der ich mich zu verpflichten hätte – einen „ethischen Sadismus“ also. Welches Maß in der Anwendung meiner „Mittel“ ist „sadistisch gerechtfertigt“? Gewiß: ich durfte Sie nicht bleibend verletzen. Was kann ich mit einer dauerhaft beschädigten Sklavin noch Rechtes anfangen bzw. wie könnte SIE mir unter solchen Umständen noch nützlich sein? Ich muß ihr seelischen Halt an mir geben. SIE muß zu mir im „Danach“ zurück finden dürfen, trotz der Schwere ihrer Verfehlungen, die SIE begangen hatte. 

 

Und dies sollte jedem Sadisten eine Erkenntnis, ein eiserner Grundsatz sein: Eine Sklavin ist Sklavin zu aller erst und immer wieder durch SIE selbst. SIE ist ihrem übermächtigen Selbstzwang, „zur Versklavung bestimmt“ zu sein, unterworfen. (siehe eingangs). Solche Bestimmung ist ein elementarer Wesenszug einer Sklavin. Immer wieder können wir die Behauptung lesen: sie sei zur Sklavin erst durch ihren HERRN geworden. Er habe solches erst in ihr bewirkt. Ich halte diese Behauptung für selbstgerecht falsch.

 

Mit sadistischer Konsequenz in der Anwendung meiner „Mittel“ bestärke ich SIE „nur“ in ihrem tiefen Fühlen und Verlangen „Objekt meines Begehrens“ sein zu wollen. Genauer: SIE bat mich darum, dies für mich sein zu dürfen! Ohne ihre heiße („nasse“) Begierde wäre alles nichts! Vom ersten Tag an habe ich mich in die Pflicht genommen: Ich werde ihre Anlagen und Wesenszüge zu voller Reife wachsen lassen. Es ist ein Reifeprozeß, den ich behutsam und mit Geduld zu gestalten habe. Gewissermaßen „von heute auf morgen“, ließe sich nichts erreichen. Ich würde alles, was SIE im Innersten bewegt und ihre Qualitäten abtöten. Die Episode im Club hatte mir gezeigt, wie ich SIE anzufassen hatte. Ohne Getue und Geziere! Ich war dem Kern ihrer Wesenhaftigkeit ein großes Stück näher gekommen. Es gibt kein besseres Angebot für mich Sadisten, als aus einer triebigen Nutte eine Sklavin zu machen. Dieses „Nimm mich ganz und mach was aus mir“, schien SIE schon lange beseelt und doch unerfüllt geblieben, mit sich zu tragen. Mein früher Instinkt sollte mir bald recht geben. Ich forme SIE durch strenge Unterweisung in ihren sklavischen Tugenden: Gehorsam, Demut, Devotheit, Willigkeit. Ich werde Sie auf bestimmte Zeichengebung hin abrichten („konditionieren“) müssen, um entsprechende Reaktionen auszulösen. (Dazu mehr später im 2.Teil meines Essays) - 

Es steht meiner Sklavin nicht an nach der Sinnhaftigkeit meiner Weisungen zu fragen: sie hat sie auszuführen! Dafür ist SIE da! SIE hat aber ein Recht darauf auch einmal erschöpft oder gar krank zu sein. Entsprechend darf SIE Rücksichtnahme von mir erwarten. Im übrigen ist eine Sklavin, eine Rechtlose. Eine Sklavin mit Rechten versehen, wäre ein Anachronismus! Mit dem Tag, als ich SIE endgültig zu mir nahm wurde SIE mein Eigentum, auch im materiellen Sinn. 

 

Jede Intimität, jeder „Rückzug“ vor mir ist ihr genommen. SIE hat nach meinem jeweiligen Gutdünken um Erlaubnis zu bitten „verrichten“ zu dürfen. 

SIE hat sich stets nackt im Haus zu bewegen. SIE hat täglich ihren gesamten Körper nach Haarwuchs abzutasten und sich zu rasieren. Denke an deine verborgenen Stellen, deine Achselhöhlen und an deine Arschfurche! ermahne ich SIE immer wieder. Haarwucherungen, zumal an ihrer Möse, sind mir ein großes Ärgernis. Ich sagte es. Zu ihrem Erscheinungsbild gehört für mich darüber hinaus die vollständige Entfernung ihrer Kopfhaare. Ich nehme ihr so den Rest ihrer unverwechselbaren Persönlichkeit. Natürlich war ihr solcher Verlust ein großer Schrecken gewesen. Sie schaute mich flehentlich an. Ich bestand darauf. Ihre ganzheitliche Nacktheit hat mir ergötzlich zu sein! SIE trägt zum Zeichen ihres sozialen Standes natürlich das typische Halsband einer Sklavin. Ich habe für SIE ein besonderes Zeichen zu ihrer Kenntlichkeit ausgewählt: ein breiter silberner Stahlring umschließt ihren Hals. Ich weise ihr für etwaige Ausgänge zu meiner Begleitung ihre Bekleidung zu. Nach meinem Gutdünken hat sie sich auch im Haus oftmals einen kurzen engen Rock aus Lack (einen knappen Lendenschurz) anzuziehen, der ihre Pflaume mehr vorzeigt, als daß er sie bedeckt. Selbstverständlich ist es ihr verboten darunter einen Slip zu tragen. Zu jeder Zeit bleibt ihre Kammer offen zugänglich. Ich

spiele mit dem Reiz ihrer Scham vor ihrer Nacktheit – so lange, wie SIE solche Eigenschaft noch nicht abgelegt hat.

 

Ich breche meinen Essay unvollständig in meinen Gedanken an dieser Stelle wegen der besseren Lesbarkeit ab. Um ihn gleich im Ganzen zu lesen, scheint er mir zu lang. Alsbald werde ich aber den 2.Teil über das „Wesenhafte einer Sklavin“ folgen lassen. Er liegt in seinen Teilen V – VII fast fertig geschrieben in der Schublade. Ich wünsche mir natürlich, dass der geduldige Leser für sich bis hier hin aus ihm den erhofften Gewinn gezogen haben mag. Ich hatte es für sinnvoll gehalten „ES“ mal anders geschrieben zu haben. Mein Text hatte immer wieder gedankliche Änderungen erfahren. Manches hatte ich umgeschrieben. Anderes hatte ich gänzlich verworfen. Ich bin offen für mögliche Einwände des Lesers. 

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Kommentare

Aha! Ein Essay. Tatsächlich. Essay bedeutet zwar nicht "Tube", aber schon vor der Lektüre war ich positiv gestimmt, weil der Senf da ist, wo er hingehört. Die Sprache gibt interessanten Gedanken den richtigen Rahmen und die Kreation "Drangnatürlichkeit" gefällt mir ausgezeichnet, weil sie den paulinischen Wahn einer neurotischen Suche nach eigenen Verstößen gegen fremdbestimmte Sittlichkeiten so überaus wohltuend konterkariert. Dieser Beitrag ist ein "Du bist okay, ich bin okay" in ansprechendem Vortrag. Weil er mir aber nichts Neues erzählt, bleibt meine Begeisterung begrenzt. Mir gefällt auch die kritische Einstellung gegenüber der "neuen" Rechtschreibung, aber dann hätte ich dazu auch gern die gute, alte Interpunktion zurückImage removed..

Alles in allem mag ich fünf Sternchen verteilen und frage mich, ob dieses Essay nicht auch an Plätzen sinnvoll wäre, bei denen Diskussion und Austausch einen noch größeren Rahmen finden können als in diesem Geschichtenarchiv. Wäre eine Zweitschrift bei Gentledom womöglich sinnvoll?  

In reply to by Chris Dell

Guten Tag,

Du hast mir auf meinen ESSAY hin einen ausserordentlich wohlmeinenden Kommentar geschrieben. Dafür danke ich Dir herzlich. Ich war sehr überrascht: kaum war mein Beitrag ins Netz gestellt, schon hatten zwei Leser ihn (kritisch auch) gewürdigt.

Deine Ausdeutung "paulinischer Wahn ..." beschäftigt mich.

Sei herzlich gegrüßt

Napoleon

....und eine schwere lektüre.

ich tue mich schwer mit der "geistreiche Abhandlung" und möchte ein paar gedanken ansprechen.

"Ihre „Bestimmung“ zu ihrem neuen ICH als Sklavin ihrer Herrschaft, ihre triebnatürliche Anlage dazu, schwelten schon lange Zeit vorher in ihr."
->triebnatürliche neue wortschöpfung? trieb ein synonüm könnte drang sein, ich muss nachschlagen und finde "angeborener Trieb", hm sicher sexualtrieb, haben wir den mehr oder weniger nicht alle? und qualifiziert uns das zum sklaven/in?

"Und dies sollte jedem Sadisten eine Erkenntnis, ein eiserner Grundsatz sein: Eine Sklavin ist Sklavin zu aller erst und immer wieder durch SIE selbst. SIE ist ihrem übermächtigen Selbstzwang, „zur Versklavung bestimmt“ zu sein, unterworfen."
verstehe ich nicht. nach meinem empfinden passt der zusammenhang des selbszwangs nicht mit der begrifflichkeit der versklavung zusammen.
eine freiwillig unterwerfung ist meiner meinung nach nicht gleichzusetzen mit einer versklavung, dafür ist der begriff versklavung zu weit gefasst und beinhaltet auch die unfreiwilligigkeit.

"....Ich werde ihre Anlagen und Wesenszüge zu voller Reife wachsen lassen. Es ist ein Reifeprozeß, den ich behutsam und mit Geduld zu gestalten habe. Gewissermaßen „von heute auf morgen“, ließe sich nichts erreichen. Ich würde alles, was SIE im Innersten bewegt und ihre Qualitäten abtöten....."
verstehe ich nicht. "Anlagen und Wesenszüge" sind doch qualitäten, sowohl positive wie auch neagtive. diese qualitäten will er abtöten.
der erste satz wiederspricht sich dem letzteren in diesem auszug.

"..Ich forme SIE durch strenge Unterweisung in ihren sklavischen Tugenden: Gehorsam, Demut, Devotheit, Willigkeit...".
weiter oben wurde auch von Etik geschrieben...doch ich fand das hier als erklärung:
"In der Ethik bezeichnet der Begriff eine als wichtig und erstrebenswert geltende Charakter­eigenschaft, die eine Person befähigt, das sittlich Gute zu verwirklichen."

"....Eine Sklavin mit Rechten versehen, wäre ein Anachronismus!...". verstehe ich nicht, geschichtlich gesehen gab es zeiten in denen sklaven auch rechte zugestanden wurden und es gab zeiten in denen sie keine hatten.

"Ich nehme ihr so den Rest ihrer unverwechselbaren Persönlichkeit..." persönlichkeit ist nicht nur das ausehen, selbst anatomisch. er nimmt ihr vielleicht ihre würde oder etwas worauf sie wert legt, sie ist, auch wenn er sie umformt immer noch unverwechselbar.

das ganze ist wiedersinning. "..SIE hat sich stets nackt im Haus zu bewegen.....Nach meinem Gutdünken hat sie sich auch im Haus oftmals einen kurzen engen Rock aus Lack (einen knappen Lendenschurz) anzuziehen..."

ich weis nicht ob es eine gute idee ist "das Wesenhafte einer Sklavin" mit worten erklären zu wollen, die in ihrer begrifflichkeit unterschiedliche bedeutungen haben können. ein bsp. ist der begriff ethik.

ich kann mir zu dem inhalt einfach keine wirklich befriedigende meinung bilden und kann nur mit den schultern zucken.

gute nacht.
 

Die Idee ist gut, die Umsetzung nicht. Zu viele Hinweise im gesamten Text. Oben wird auf unten verwiesen, unten auf oben, in der Art als wäre der Leser zu dumm sich drei Zeilen zu merken. Ebenfalls zu viel Sado* im Text, immer wieder das gleiche langweilige Wort. Kreativität der Sprache fehlt mir.

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