Was Gretel heute zustoßen könnte Teil 4

 

Danke an die, die an meine Kreativität glaubten, als ich aufgeben wollte. Plötzlich ging es wieder und zumindest Gretel hat ein neues Kapitel bekommen. Eure positiven Energien haben geholfen :-)

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   „Aufwachen, Faulpelz“, holte eine Stimme Gretel aus tiefem Schlaf, der diesmal völlig traumlos gewesen war. Ächzend drehte sie sich auf den Rücken, zuckte zusammen, weil der und ihr Gesäß doch ziemlich empfindlich waren, und sah Master Hexer über sich gebeugt.

   Noch bevor sie ganz wach war, hatte sie sich gähnend auf die Knie begeben und die Arme auf den Rücken gelegt.

   Der Master lachte leise. „Wie selbstverständlich du gehorchst, wenn du müde bist, oder hast du Fortschritte gemacht?“

   „Ja, Master Hexer“, nuschelte sie, obwohl sie gar nicht richtig zugehört hatte, denn sein Lachen war so faszinierend, dass sie darüber alles andere vergessen hatte.

   „Dann erledige deine Aufgabe.“ Die war nicht zu übersehen, denn seine morgendliche Erektion befand sich gut sichtbar vor ihrem Gesicht und sie öffnet willig den Mund, den sie dann über ihn stülpte, nachdem sie die Zunge ein paar Mal an seiner Eichel hatte kreisen lassen. Sofort grub er wieder seine Hände in ihre Haare und gab den Rhythmus vor.

   „Hole Luft, halte sie fest und wenn ich tiefer vordringe, wirst du schlucken“, befahl er und stieß in dem Moment zu, als sie den Atem anhielt. Mit Tränen in den Augen schluckte sie und zum ersten Mal war er richtig in ihr, bevor sie begann, Panik zu bekommen und er sich zurückzog, weil sie wieder würgte. Erstaunlicherweise schien er es dabei belassen zu wollen.

   „Schon viel besser“, bemerkte er zufrieden. Heute schien er sie loben zu wollen, nachdem sie am Vortag kaum etwas hatte richtig machen können. Was mochte heute noch auf sie zukommen? Vor allem, würde er sie am nächsten Tag nach Hause bringen? Eine winzige Stimme in ihrem Inneren protestierte. Wieder zur Schule gehen, immer das gleiche sehen und hören und sich die Zickereien der Klassenkameradinnen antun? Irgendwie war das kaum vorstellbar.

   „Knie dich mit dem Rücken zu mir, lege den Oberkörper ab und strecke die Arme nach vorne. Du hast Sprechverbot, es sei denn, ich stelle dir eine Frage. Wehe du bewegst dich.“ Seine Hand strich über ihren Rücken und sofort entstand wieder ein leichtes Brennen.

   Gretel schauerte leicht und nahm die gewünschte Position ein, bei der sie sich ziemlich entblößt vorkam. Zusammenzuckend nahm sie wahr, dass er ihre Beine weiter spreizte, bevor er die Hände von ihr nahm. Dann passierte gar nichts mehr. Was mochte er gerade tun? Saß er am Tisch und las Zeitung? Aber egal wie sehr sie die Ohren spitzte, zu hören war nichts. Kein Rascheln und keine Schaben eines Stuhls. Nur von draußen erklang der Gesang der Vögel und ein Kreischen, das darauf hindeutete, dass auch die Jäger des Waldes unterwegs waren und Beute gemacht hatten. So wie sie die Beute geworden war.

   Starrte er auf ihre Geschlechtsteile? Würde er sie in dieser Haltung nehmen oder vielleicht doch bestrafen? Es wurde zunehmend schwieriger für sie, unbeweglich zu bleiben, aber sie gab sich Mühe zu gehorchen. Dafür spürte sie wie die Erregung sich zwischen ihren gespreizten Schenkeln breit machte. Wenn er dorthin sah, würde er ihre Feuchtigkeit sehen können. War das gut für sie oder schlecht? Die Zeit schien nicht mehr zu existieren, während in ihrem Kopf die Gedanken herum rannten.

   Schließlich zuckte sie zusammen und biss sich auf die Lippen, um nicht versehentlich aufzuschreien, als eine Hand sich auf ihre Lendenwirbelsäule legte und ihre Klitoris noch mehr zu pochen begann.

   „Du bist geil!“, kommentierte er nüchtern. „Hast du davon geträumt, von mir gefickt zu werden?“

   Das war eine Frage und die musste sie beantworten. „Ja, Master.“

   Ein Finger verschwand in ihrer Feuchtigkeit. „Auf diese Art?“

   „Nein, Master.“ Hoffentlich empfand er diese Antwort nicht als falsch oder vorlaut, aber sie sollte ja die Wahrheit sagen.

   „Eher so?“ Jetzt schienen da zwei Finger zu sein, die viel zu langsam in sie glitten und wieder rausgezogen wurden.

   „Nein, Master.“ Heute schien er mit ihr spielen zu wollen und fast hätte sie bei dem Vergleich angefangen zu kichern. Ihre Feuchtigkeit wurde nun von ihm überall hin verteilt und langsam drang ein Finger in ihren Anus. Sie bemühte sich, nicht zu stöhnen.

   „Du darfst stöhnen und auch schreien. Hast du das hier vorgestellt?“

   „Nein, Master.“ Dennoch machte sie das Gefühl zum ersten Mal richtig an. Am liebsten hätte sie ihn angefleht, sie einfach zu nehmen, egal wie, nur nicht weiter erregen und wahrscheinlich wollte er eine Äußerung von ihr provozieren, doch sie  biss sich auf die Zunge.

   „Sag mir, was für Bilder du in deinem Kopf hattest.“

   War das jetzt eine Frage? Aber er schien eine Antwort zu verlangen. „Ich habe mir vorgestellt, dass Sie mir dorthin sehen und merken, dass ich geil, äh, erregt bin.“ Ordentlich ausdrücken und in ganzen Sätzen sprechen, nur nicht provozieren. „Mein Wunsch war es, dass Sie ihren äh Penis in mich schieben und mich fi… hart nehmen.“

   „Du gibst dir tatsächlich Mühe“, hörte sie ihn sagen und hätte wetten können, dass er dabei grinste. Dann spürte sie seine Hände fest an ihren Hüften und im nächsten Moment war er tief in sie eingedrungen und sie schrie erleichtert auf, während er sie mit harten Stößen nahm. Seine Finger krallten sich schmerzhaft in ihre Seiten, aber das tat ihrer Erregung keinen Abbruch und sie stemmte sich ihm so gut wie möglich entgegen, bis sie mit einem Schrei zuckend kam und gar nicht mehr mitbekam, ob er auch einen Höhepunkt hatte oder nicht.

   Fast wäre sie der Versuchung erlegen, sich auf den Bauch fallen zu lassen, riss sich aber noch zusammen und verharrte schwer atmend in ihrer Position, bis sie ihn hörte: „Dreh dich um, knie dich hin und leck mich sauber.“

   Somit war sie wieder an ihrer Grenze angekommen und ihr wurde ganz flau im Magen, als sie sich mühsam aufrichtete und kniend zu ihm drehte. Das Sprechverbot noch in Erinnerung, warf sie ihm einen flehentlichen Blick zu, aber er ging nicht darauf ein. Mit der Zungenspitze berührte sie sein erschlaffendes Glied und schmeckte ihn und sich selbst. Er schmeckte schärfer als das letzte Mal und der Gedanke an ihr Tun ließ sie heftig würgen und die Tränen schossen in ihre Augen.

   Seine Hand legte sich unter ihr Kinn und zwang sie, ihn anzusehen. Gretel vergrub ihre Zähne in die bebende Unterlippe, während er ihr in die Augen starrte. Was mochte in ihm vorgehen? Das erfuhr sie nicht, denn schweigend nahm er die Hand wieder fort und sie fragte sich, welche Strafe sie erwarten würde für ihr Versagen. Erst nach einer Weile kam ihr der Gedanke, dass sie es tatsächlich als Versagen empfunden hatte.

   Mit einer Handgeste gab er ihr zu verstehen, dass sie aufstehen sollte und sie rappelte sich möglichst elegant auf die Füße, obwohl das seinem Stirnrunzeln nach zu urteilen, immer noch unbeholfen ausgesehen haben musste. Dann folgte sie ihm nach draußen und erschauerte in der kühlen Morgenluft. Es musste noch sehr früh sein, denn die Sonne stand noch tief im Osten. Zumindest in diesem Moment erkannte sie eine Himmelsrichtung. Leise seufzte sie.

   Ein weiteres Mal musste sie die kalte Waschung über sich ergehen lassen, bekam eine Gänsehaut und zitterte vor Kälte, während er sich ungerührt ebenfalls wusch. Ob das Kernseife war, die er benutzte? Wie lange würde es dauern, bis sie anfing zu stinken, weil sie nur kalt gewaschen wurde? Ihre Haare mussten grauenvoll sein, denn die hatten nicht einmal eine Bürste zu sehen bekommen, geschweige denn, dass sie gekämmt worden waren.

   „Diesmal wirst du das Frühstück bereiten“, befahl er und stand mit Argusaugen daneben, während sie den Tisch deckte. „Den zweiten Teller kannst du weg stellen.“ Gretels Blick flog zu ihm, dann biss sie sich auf die Lippe und senkte den Kopf, als sie den Teller wieder fort räumte. Wie lange würde das Schweigegebot gelten? Besser sie war einmal mehr still, als einmal zu wenig.

   Nachdem alles zu seiner Zufriedenheit erledigt war, setzte er sich hin und zeigte auf den Boden neben sich, wo sich Gretel mit knurrendem Magen hinsetzte. Sie würde jetzt sogar aus einem Napf essen – zumindest in der Theorie –  so hungrig wie sie war. Doch ganz hatte er sie nicht vergessen, denn nach einer Weile hielt er ihr einen Bissen Brot vor die Nase. Zwar verabscheute sie Wurst zum Frühstück, öffnete aber willig den Mund und aß, was er ihr reichte. Immerhin musste das Zeug weg, ehe es mangels Kühlung verdarb.

   Der Kaffee war stark, aber er achtete darauf, dass sie sich nicht verbrannte. Sonst trank sie ihren Kaffee lieber süß, aber jetzt musste sie mit schwarzem auskommen, doch das war besser als Hungern oder Dursten. Inzwischen wusste sie ja, dass er damit keine Probleme hatte, wenn sie sich weigerte.

   „Du kannst abräumen und spülen“, forderte er sie auf und machte es sich gemütlich, um sie dabei zu beobachten.

   Gretel hasste es zu spülen und selbst das Einräumen einer Spülmaschine war ihr zuwider, wenn noch Soßenreste oder ähnliches an den Tellern klebte. Dennoch tat sie kommentarlos, was er verlangte, nahm Wasser von der Feuerstelle, das schon heiß war und vermischte es mit kaltem in der Schüssel, die der Master ihr gezeigt hatte.

   Es hatte schon etwas für sich, dass er nur alleine einen Teller und eine Tasse benutzte, aber das half ihr auch nichts, denn das Geschirr vom Vortag stand auch noch da, inklusive des Kessels, der für den Eintopf gedient hatte. Etwas ratlos starrte sie auf den eingetrockneten Rest und überlegte, wie sie das Ding je sauber bekommen sollte.

   Mit einem tiefen Seufzen, gefolgt von einem ängstlichen Blick zum Master, schüttete sie von dem heißen Wasser hinein, tat Spülmittel hinzu und hoffte, es würde aufweichen. Mit spitzen Fingern begann sie dann ihre Arbeit. Ein paar Haushaltshandschuhe wären jetzt nicht schlecht, fand sie. Das war mindestens so eklig wie Toilettenputzen. Bis sie mit den meisten Sachen fertig war, war das Wasser nur noch lauwarm und ihre Hände schrumpelig. Mit leidender Miene besah sie sich ihre sonst so gepflegten Fingernägel, die jetzt alles andere als schön aussahen. Der Nagellack war fast vollständig abgeblättert und an zwei Nägeln waren Stücke hinaus gebrochen. Dann blieb ihr nichts anderes übrig, als den Kessel noch zu schrubben, der ihr dann den Rest gab.

   Erschrocken zuckte sie zusammen als der Master plötzlich hinter ihr stand und begutachtete, was sie getan hatte. „Geht doch“, sagte er und zeigte dann auf ein Handtuch, mit dem sie nun alles abtrocknete und sogar daran dachte, es wegzuräumen. „Du hast dich über das schlechte Licht beschwert, also kannst du noch die Fenster putzen und zuvor machst du die Latrine sauber.“

   Gretel wirbelte zu ihm herum und fauchte: „Ich bin doch keine Putzfrau! Nie und nimmer werde ich das tun.“ Dann erst ging ihr auf, dass sie Sprechverbot gehabt hatte, aber ihr Zorn war schlimmer als die Angst – zumindest für ein paar Sekunden.

   „Lass mich nachdenken. Du tust nichts für die Schule, hast schon zwei Schuljahre wiederholt, wirst wahrscheinlich wieder durchfallen und ohne jeden Abschluss dastehen. Was glaubst du, kannst du damit beruflich anfangen? Es ist unwahrscheinlich, dass ein reicher Mann dich faul und dumm haben will.“ Der Master sah sie von oben bis unten an und fügte dann hinzu: „Du hast natürlich noch die Möglichkeit für ein paar Jahre als Nutte zu arbeiten, in der Hoffnung, dass dir dein Zuhälter genug Geld zum Leben lässt. Oder du lebst von der Stütze, aber damit wirst du keine großen Sprünge machen können. Wer bezahlt denn bisher deine Klamotten und alles?“ Er berührte ihre Stirn mit dem Zeigefinger.

   Sie öffnete den Mund, um zu widersprechen, aber ihr fiel nichts ein, was sie darauf sagen konnte. Es war, als ob sie die Bilder dieser möglichen Zukunftsvisionen nicht mehr aus dem Kopf bekam. Sie sah sich im Kittel Treppenhäuser putzen, beim Amt anstehen, weil ihr Antrag nicht bearbeitet worden war und an der Straße stehen,  schon in wenigen Jahren sehr verbraucht aussah und alles Geld abgenommen bekam. Erst als er die Hand wegnahm, verblassten die albtraumhaften Vorstellungen und sie keuchte.

   „Setz dich an den Tisch!“, herrschte er sie an.

   Gretel zuckte zusammen und tat was er verlangte, in dem Glauben, er würde wieder einen Aufsatz oder Rechenaufgaben von ihr verlangen. Hatten das Papier und der Stift eben schon da gelegen? Sie war sich nicht sicher und fand das ziemlich unheimlich.

   „Schreib die Regeln auf, die für die Sklavin ihres Herrn gelten!“

   Sie sollte was? Wie kam er denn plötzlich darauf? Das war ja schlimmer als der Aufsatz vom Vortag oder das Rechnen. Wozu wollte er das haben? Sie war völlig verwirrt von dem plötzlichen Wechsel des Themas. Außerdem war es ihr unangenehm, dass er hinter ihr stehen blieb und ihr über die Schulter schaute.

   „Wird es bald?“, herrschte er sie an.

   Soviel zum Thema, dass er sie loben wollte …

   Haltung bewahren, schrieb sie mit großen Buchstaben oben auf das leere Blatt, das erschreckend groß zu sein schien, wo ihr doch nichts Richtiges einfallen wollte.

   „Nimm ein neues Blatt und ich will vollständige Sätze lesen“, grollte der Master und packte sie hart im Genick, sodass sie die Schultern hochzog.

   Ich muss Haltung bewahren und mich gerade hinsetzen oder hinknien. Nachdenklich führte sie den Stift zum Mund und gedachte dann seiner Warnung, ihn nicht zu zerbeißen. Außerdem war sie versucht, wieder auf das Blatt zu krickeln, aber das verkniff sie sich auch, denn sie ahnte, dass er sie auch so schon bestrafen würde.

   „Nicht einmal das bringst du zu Stande“, sagte er abfällig. „Ich werde dir jetzt alles diktieren und wehe ich finde einen Fehler im Text.“

   Gretel konzentrierte sich so sehr auf dieses Diktat, dass sie vom Inhalt überhaupt nichts mitbekam und anschließend Schweiß auf der Stirn stehen hatte. Diktat war nicht ihre Stärke und so hoffte sie, dass sie tatsächlich fehlerfrei gewesen war.

   „Wie sieht deine Unterschrift aus? Ich hoffe lesbar genug?“, wollte der Master wissen und sie demonstrierte, wie das bei ihr aussah.

   Sofort nahm er das Blatt und in diesem Moment ging ihr auf, dass diese Regeln, an die sie sich nicht erinnerte, für sie galten und sie hatte das auch noch unterschrieben, ohne großartig nachzudenken. Entsetzt drehte sie sich zu ihm um, in der Hoffnung, ihm das Blatt wieder abnehmen zu können, aber seine Hände waren leer. Hatte er es in seiner Kleidung versteckt, oder wo konnte es sein?

   „Knie dich hin, Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel, und denke über meine Worte nach“, befahl der Master und ging kurz nach draußen, bevor er mit Gretels Laptop wiederkam.

   Unruhig überlegte sie, ob sie hochfahren oder protestieren sollte, aber sie traute sich nicht und überlegte, was er mit ihrem Gerät vorhatte.

   „Du bist in einer Menge Chatrooms und Communitys unterwegs. Danke, dass du die Passwörter ungeschützt auf deinem Computer abgespeichert hast“, kommentierte der Master ironisch sein Tun. „Ich werde nun ein wenig dort aufräumen und dich abmelden. Es wird Zeit, dass du in der Realität ankommst. Wie ich sehe, bist du fleißig im Schüler VZ und mischst mit bei Hetztiraden gegen Mitschülerinnen. Kein sehr schöner Charakterzug. Was meinst du, für jeden anonymen bösen Kommentar einen Schlag?“

   Entsetzt sah Gretel zu ihm hinüber und er schien tatsächlich eine Antwort von ihr zu erwarten, denn er sah sie an. „Das ist lange vorbei. Ich mache das nicht mehr“, stotterte sie.

   „Der letzte Eintrag ist acht Tage alt. Für mich sieht lange anders aus. Ich warte noch auf eine Antwort auf meine eigentliche Frage.“

   Gretel war wirklich sehr oft im Netz gewesen und hatte in den verschiedenen Communitys tatsächlich hunderte von Freunden eingetragen. Die wollte sie nicht verlieren, aber der Gedanke für jeden unfreundlichen Eintrag einen Schlag zu bekommen, egal womit, ließ sie vor Angst zittern.

   „Das überlebe ich nicht“, brachte sie schließlich hervor. „Ich werde mich gerne bei jeder der Betroffenen entschuldigen. Bitte!“

   „Ich werde nachzählen wie viele es gibt und dann entscheide ich. Eine Entschuldigung setze ich voraus.“

   Dann sagte er nichts mehr und die Zeit verrann, während er Notizen machte. Jedesmal, wenn er einen Ton von sich gab, bekam Gretel eine dickere Gänsehaut. Sie hatte doch nicht wissen können, dass jemand kommen könnte, der sie für etwas zur Rechenschaft ziehen würde, was so viele andere auch taten. Warum nur hatte es ausgerechnet sie erwischt? Sie versank in Selbstmitleid und das steigerte sich noch, als ihre Beine immer stärker schmerzten in der ungewohnten Haltung. Jegliches Zeitgefühl hatte sie verlassen und sie nahm an, dass sich die Mittagszeit näherte, weil ihr Magen begann zu knurren.

   Schließlich klappte der Master den Laptop zu und stellte sich vor sie hin, um sie reglos und kommentarlos anzusehen. Das Mädchen sah auf seine Füße und traute sich nicht, ihm in die Augen zu sehen.

   „Krabbel auf deinen Platz und nimm die Haltung von heute morgen ein“, sagte er schließlich und sie bemühte sich trotz der eingeschlafenen Beine, ihm möglichst schnell zu gehorchen.

   Wieder einmal kramte er in seiner Kiste herum und Gretel wusste, er würde sie jetzt doch schlagen. Sofort begannen die Tränen zu rollen.

   Bevor er irgendetwas mit dem Ding tat, das er nun in Händen hielt, schloss er den Halsreif wieder und kettete sie somit fest. „Das hier ist ein Paddel. Bevor ich gleich weg fahre, gebe ich dir eine kleine Anzahlung von zwanzig Schlägen auf deine Strafe, die ich erst endgültig festlege, wenn ich alles durchgearbeitet habe. Es sieht nicht gut für dich aus. Dazu kommen fünf für Sprechen ohne Erlaubnis. Zähl mit.“

   Dieses Instrument fühlte sich anders an als die Peitsche, zumal es eine größere Fläche traf. Ihre noch vom Vortag empfindliche Haut begann bald zu glühen und zu brennen, sodass sie die Zahlen nur unter Schluchzen hervor brachte.

   „Hast du nicht etwas vergessen?“, hakte der Master nach, als die Tortur endlich vorbei war.

   „Da-danke Master.“

   „Ich denke, du weinst eher, weil du dir selbst leid tust und nicht wegen der Schläge, nicht wahr?“, fragte er dann nach.

   Ein lauteres Schluchzen schien ihm Antwort genug zu sein, obwohl er ihr eine Weile prüfend ins Gesicht sah. Dann zog er sich um und sie staunte trotz ihres Elends nicht schlecht, als er in Anzug und Krawatte vor ihr stand. So wirkte er sehr geschäftsmäßig und sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Kurz darauf ließ er sie alleine, während Gretel mit sich selbst und ihrem Schicksal haderte.

 

   Sie hatte keine Ahnung wie lange er weg gewesen war, aber er war sehr guter Laune bei seiner Rückkehr und das machte sie misstrauisch.

   „Du hast sehr nette Eltern und dein Bruder macht auch einen ganz vernünftigen Eindruck. Du darfst ab jetzt wieder sprechen“, erzählte er locker.

   Gretel fuhr entsetzt hoch, so dass sich das Band schmerzhaft in ihren Hals bohrte, was sie aber nur am Rande wahrnahm. „Wenn Sie dort gewesen wären, wäre ich nicht mehr hier“, keuchte sie.

   „Ich habe einen Teil deiner Sachen im Wagen. Findest du es schön, die Möbel schwarz anzumalen? Verunstaltete Einrichtungsgegenstände, aber Plüschtiere im Regal. Das wirkt nicht besonders reif. Nun glauben deine Eltern, dass du einen Gönner gefunden hast, der dir hilft, den Schulabschluss zu machen und im Anschluss daran eine Arbeitsstelle gibt. Es hat zwar ein wenig Überredungskunst und ein wenig Hokuspokus gekostet, aber es war die Sache wert. Natürlich wollten sie sich lieber noch von dir verabschieden, haben jedoch eingesehen, dass es besser für dich ist, gleich neu zu starten, da sie doch nur wieder weich geworden wären und dich aufgenommen hätten. Von der Schule lag auch schon ein Schreiben vor, in dem stand, dass du keine Möglichkeit mehr für den Abschluss hättest, also haben sie meinen Plänen freudig zugestimmt.“

   „So schlecht war ich doch gar nicht in der Schule“, protestierte sie hilflos.

   „Ich habe ein ganz klein wenig nachgeholfen, aber mit den Noten hättest du niemals einen Job bekommen. Sieh es als Chance.“ Sein breites Grinsen trieb ihr wieder die Tränen in die Augen. Egal wie er es gemacht hatte, sie saß in der Falle. Würden ihre Eltern ihr überhaupt glauben, wenn sie erzählte, was ihr widerfahren war? Immerhin hatte sie Striemen vorzuweisen.

   „Heute Abend werden wir abreisen“, bemerkte der Master noch und zog sich wieder um. In diesem Moment klinkte sich etwas in Gretels Kopf aus.

   „Ich will nicht abreisen. Ich gehe nach Hause, da können Sie sagen, was Sie wollen“, schrie sie. „Sie sind ein Schläger und mischen sich in Dinge, die Sie nichts angehen. Ich tue nichts, was andere nicht auch tun und das ist ganz in Ordnung so.“ Langsam schraubte sich ihre Stimme in die Höhe und sie sprang auf. Wütend begann sie an der Kette zu zerren und versuchte den Ring aus der Wand zu ziehen, während sie sämtliche Schimpfwörter von sich gab, die ihr gerade einfielen. Dabei übertönte sie sogar das Rasseln der Kettenglieder. Als ihr die Worte ausgingen, kreischte sie einfach nur wortlos und wütend weiter.

   Eine Weile hatte der Master ihr nur mit verschränkten Armen reglos zugesehen, dann ging er hinaus und als er wiederkam, hielt er in jeder Hand etwas. Gretel tobte immer noch, ohne die Fesseln loswerden zu können, und verstummte abrupt, weil sie eine Eimerladung voll kaltem Wasser getroffen hatte.

   Ein Teil der Flüssigkeit spritzte auch in das Kaminfeuer und so wie Gretel erschrocken zusammenzuckte, schienen auch die Flammen kleiner zu werden. Das Feuer zischte und qualmte, während das Mädchen keuchte und sich schüttelte. Noch bevor sie irgendetwas tun oder sagen konnte, kam die zweite Ladung aus dem anderen Eimer. Erstarrt sank sie zu Boden und bekam keinen Ton mehr heraus.

   „Ich nehme mal an, der hysterische Anfall ist somit beendet“, sagte der Master, bevor er das Halsband löste, Gretel in die Mitte des Raumes unter den Balken zerrte und das Seil wieder herab ließ. „Hände an die Knöchel“, lautete die barsche Anweisung und wieder einmal stellten sich ihre Arme als zu kurz oder ihre Beine als zu lang raus. Doch diesmal drückte der Master sie soweit hinunter, dass er die Hand- und Fußmanschetten miteinander verbinden konnte und nur der Gurt um ihre Mitte hielt sie auf den Füßen. Natürlich kam auch ein Plug, der sehr viel größer war als die bisherigen, in ihren Anus. Um die Sache perfekt zu machen, zwängte er ihr diesmal einen Knebelball zwischen die Zähne und sie hatte Mühe, durch die Nase zu atmen. So blieb sie hängen, während er sich wieder einmal die Zeit nahm und in Ruhe Essen bereitete.

   Gretel hatte nun eine Menge Gelegenheit, darüber nachzudenken, was sie getan hatte. Sie hatte Master Hexer beschimpft und sich aufgeführt wie Rumpelstilzchen, nachdem es beim Namen genannt wurde. Wäre sie klüger gewesen, dann hätte sie sich zusammengerissen. Wäre sie klüger gewesen, wäre sie gar nicht erst hier gelandet.

   Dennoch konnte sie nicht einsehen, warum sie dafür bestraft wurde, im Internet Kommentare abzugeben und andere nicht. Was sollte da schon passieren? Reichte es nicht, wenn sie sich entschuldigte? Durfte er überhaupt ihre Accounts löschen? Allmählich wurde ihr schwindelig und das Atmen mühsamer. Musste sie noch lange so hängen bleiben? Ihre Beine schmerzten, ihre Arme und vor allem ihr Rücken, während sich vor ihr eine Pfütze bildete. Zum Glück war es nicht kalt im Raum, so nass wie sie war. Auch ihr Bettzeug triefte jetzt, aber das würde sie ja nicht mehr brauchen, wenn sie wirklich gegen Abend fahren würden.

   Nach einer Weile kam der Master, entfernte den Plug und fickte sie mit kräftigen Stößen in den Hintern. Dabei war er nicht einmal besonders vorsichtig, aber durch die zuvor erfolgte Dehnung passierte ihr nichts. Ihre Haut brannte jedoch wie Feuer, wo er sie berührte. Sehr zu ihrer Verlegenheit bemerkte sie, dass sie trotz allem erregt wurde. Ihr Körper sprach darauf an, auch wenn ihr Kopf sich dagegen wehrte. Der Master brauchte nicht lange, bis er zum Höhepunkt kam und sofort schob er den Plug wieder in sie hinein. Dafür löste er aber ihre Fesseln und half ihr, sich auf den Boden zu knien. Inzwischen war ihr alles ziemlich egal geworden. Ihr Kopf war herrlich leer und nur ihr Magen knurrte unangenehm.

   Schließlich kam der Master wieder zu ihr, entfernte den Gegenstand aus ihrem Po, und löste den Knebel. Sie hatte sich ziemlich voll gesabbert, was sich eklig anfühlte und ihre Kiefer schmerzten und ließen sich nicht so ganz schließen. Auch wenn sie hätte reden wollen, wäre vermutlich kein verständliches Wort hinaus gekommen. Er führte sie zum Toilettenhäuschen, wobei sie sich vorkam, als hätte sie Stelzen statt Beinen und hieß sie dann, daneben stehen zu bleiben, nachdem sie sich erleichtert hatte. Erst als er zurückkam ging ihr auf, dass sie hätte wegrennen können, auch wenn sie wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre.

   In einem der Eimer war jetzt heißes Wasser, wie der Dampf verriet, und der Master tat wortlos kaltes Wasser aus dem Regenfass hinzu. „Beuge dich nach vorne“, befahl er dann und sie gehorchte sofort. Langsam ließ er Wasser über ihre Haare laufen, zog aus der Hosentasche eine kleine Packung Shampoo hinaus und wusch ihr die Haare, bevor er alles wieder mit dem Wasser aus dem Eimer abspülte. „Kopf nach hinten“, kam das nächste Kommando und sie warf ihre Haare zurück. Mit einem Tuch drückte er das Wasser heraus. Irgendwo hatte er auch eine Bürste gehabt und begann sorgfältig jede einzelne Strähne zu kämmen. Nach kurzer Zeit entspannte sich Gretel unter den gleichmäßigen Berührungen. Auch den Rest von ihr wusch er, wenn auch das warme Wasser aufgebraucht war.

   „Danke Master“, rutschte es ihr über die Lippen, auch wenn sich ihr Mund noch ziemlich fremd anfühlte.

   „Wenn wir jetzt hinein gehen, will ich, dass du dich vor das Feuer hockst, damit die Haare trocknen. Dann werden wir essen.“

   Drinnen zog er ihr den Keuschheitsgürtel über, denn sie zu Anfang getragen hatte, aber für den Augenblick war ihr das egal. „Den wirst du öfter tragen, dort wo ich dich hinbringe“, erklärte er ihr und sie dachte wieder an das Institut, von dem er geredet hatte. Alleine der Gedanke daran mobilisierte wieder den Widerstand in ihr, auch wenn sie sich nicht traute, etwas zu sagen.

   „Nein, du kommst nicht ins Institut. Ich habe andere Pläne mit dir. Wenn wir mit dir fertig sind, wirst du eine gute Allgemeinbildung haben, sehr gute Noten, einen perfekten Schulabschluss und tadellose Manieren. Die perfekte Sklavin.“ Scheinbar konnte er Gedanken lesen oder sie an ihrem Gesicht ablesen.

   Eine Gänsehaut breitete sich auf ihrem Körper aus. Das klang nicht nach ihr. Würde von der alten Gretel noch etwas übrig bleiben? Sie wollte gar keine perfekte Sklavin abgeben und vor allem, wer war ‚wir‘? Würde sie Lehrer bekommen oder was hatte er vor?

   Gretel öffnete den Mund, um zu fragen oder zu protestieren, aber es kam kein Ton heraus. Einmal tat ihr Hals weh, weil sie zu laut geschrien hatte und dann war da noch die Angst. Bisher hatte er sie nicht bestraft für ihren Ausraster und schlimmer wollte sie es auf gar keinen Fall machen. Vor dem munter prasselnden Kaminfeuer trocknete sie sich die Haare, während er das Essen fertig machte. Irgendwie roch es streng, aber dennoch knurrte ihr Magen.

   Wieder hieß er sie, sich neben ihn zu knien und er aß in aller Ruhe, bis sie glaubte, sie würde diesmal tatsächlich leer ausgehen, aber auch dieses Mal besann er sich ihrer Bedürfnisse und hielt ihr einen Löffel Eintopf nach dem anderen hin. Es schmeckte scheußlich, denn Gretel mochte kein Wild. Ihre Mutter hatte einmal Wildschwein gemacht und ihr war bald schlecht geworden, aber diesmal sagte sie nichts dazu und schluckte angeekelt hinunter, was ihr gereicht wurde. Dafür schmeckte das Wasser umso besser und sie trank gleich drei Gläser leer.

   Was danach kam, wusste sie schon und mit langen Fingern begann sie zu spülen, während das Essen in ihrem Magen Reigen tanzte und sie nicht sicher war, ob es drinbleiben würde oder nicht. Diesmal gab es ja nicht allzu viel schmutziges Geschirr und sie war bald fertig und blieb mit gesenktem Blick vor ihm stehen.

   „Es fällt mir positiv auf, dass du dich gehorsam benommen hast, seitdem wir wieder hinein gekommen sind. Ich weiß, dass du viele Fragen hast und dennoch schweigst du. Deinen Anfall werde ich erst einmal hinten anstellen, zumindest solange du mir keinen anderen Grund gibst, daran zu denken.“

   Insgeheim atmete Gretel erleichtert auf. Einen Grund, daran zu denken, wollte sie ihm ganz sicher nicht geben. Dann tat er etwas, mit dem sie ganz sicher nicht gerechnet hatte und das sehr selten vorkam – er nahm sie fest in den Arm.

   Ihr Herz schlug schneller und sie ließ sich gegen ihn sinken, wohl wissend, dass er sie halten würde. Er hatte die Kraft dazu, den Willen und die Möglichkeit. Es fühlte sich gut an, gehalten zu werden, obwohl sie seinen Plänen nicht zustimmte. Dennoch fühlte sie sich alleine als er wieder los ließ.

   „Es wird Zeit die ersten Entschuldigungen zu schreiben“, bemerkte er dann und stellte ihr den Laptop auf den Tisch. Er öffnete eine Internetseite, die zu einem Zeitungsartikel führte und fügte hinzu: „Lies das.“

 

   Wieder einmal hat eine Internet Hetz-Kampagne gegen einen Teenager fast zu einer Katastrophe geführt. Nur dem beherzten Eingreifen eines zufällig vorbei kommenden Fußgängers ist es zu verdanken, dass Melanie K. nicht von der Brücke auf die Autobahn gesprungen ist. Durch Cybermobbing fühlte sie sich so wertlos, dass sie den Freitod wählen wollte. Melanie K. ist erst 16 Jahre alt und die Eltern ahnten gar nicht, was ihrer Tochter geschah …

 

   Gretel wurde es ganz schwindelig. Sie kannte Melanie und wenn sie ehrlich war, gehörte sie zu denen, die auf dem unscheinbaren, schüchternen Mädchen herum gehackt hatte. Entsetzt sah sie zum Master auf, der neben ihr stand.

   „Ich will, dass du an die Zeitung schreibst. Dazu gehört dein vollständiger Name und eine genaue Erklärung, was du getan hast und wie es dazu gekommen ist“, sagte er harsch.

   Das hatte Gretel nie gewollt. Melanie wollte sich selbst umbringen, nur weil sie von den anderen geärgert wurde? Plötzlich ging ihr auf, was der Master von ihr verlangt hatte. „Ich soll an die Zeitung schreiben? Dann weiß ja jeder, dass ich sie geärgert habe. Nie wieder kann ich jemandem in die Augen sehen. Reporter werden mich fragen und der Rektor wird sich aufregen.“

   „Dann ist es ja gut, dass du nicht da sein wirst, oder?“, bemerkte Master Hexer hämisch. „Schreib!“

  

   Mein Name ist Gretel Holzner. Ich bin achtzehn Jahre alt, schrieb sie. Was sollte sie denn noch hinzufügen?

   „Wird es bald?“

   Ich bin gerne im Internet und mag das Schüler VZ. Melanie war auf meiner Schule. Sie war eine Außenseiterin und sie wehrte sich nie, wenn jemand sie ärgerte, also taten das bald alle. Es konnte ja keiner ahnen, dass sie versuchen würde von der Brücke zu springen. Da ich sie aber nie tot sehen wollte, möchte ich mich auf diese Art jetzt entschuldigen. Es zieht ungeahnte Folgen nach sich, wenn jemand glaubt, anonym andere beleidigen zu können.

   Bevor sie sich überlegt hatte, diese Email abzuschicken, hatte der Master schon auf ‚Senden‘ gedrückt und sie war fort. Zum ersten Mal hatte Gretel das Gefühl, es wäre schon ganz gut, dass sie für einige Zeit unerreichbar sein würde. Sie mochte unter diesen Umständen nicht einmal ihren Eltern unter die Augen treten.

   „Zieh das Kleid hier über, wir fahren jetzt“, unterbrach der Master ihre Gedanken.

   „Es ist doch noch gar nicht Abend“, widersprach sie ängstlich, denn sie wusste ja immer noch nicht, was auf sie zukommen würde. Trotzdem beeilte sie sich zu gehorchen.

   Ihren Laptop unter den Arm geklemmt und sie fest am Arm gepackt, verließ er die Hütte und schob sie ins Auto, wo sie sich wieder bäuchlings zwischen die Sitze legen sollte. Noch einmal blickte sie zurück und ihr Herz blieb fast stehen vor Schreck.

   Da wo die Hütte sein sollte – war nichts. Nur eine große Lichtung mit plattgedrücktem Gras. Der Master musste ihr entsetztes Keuchen gehört haben, denn er sagte beiläufig: „Ich heiße nicht umsonst Master Hexer und es hatte einen Grund, warum du die Hütte nicht gefunden hast.“

  

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Kommentare

Ich lese deine Reihe sehr gerne, vorallen deine

Schreibweiße ist echt genial.

Dieser Teil beinhaltet Dinge die es ja Real gibt,

daher gut beschrieben.

Gruß KassyImage removed.

In reply to by kassy39

Ein bisschen Realität wollte ich schon für das böse Gretelchen haben, denn Master Hexer möchte sie ja gerne auf den rechten Pfad der Tugend führen. Was muss man oft von bösen Teenies hören oder lesen ... Ich freue mich, dass es dir gefällt.
Gruß, Vertriebene

In reply to by Vertriebene

Dann hoffe ich für Gretelchen das die Erziehung

irgendwann gut Früchte trägt(nicht nur auf befehl, sondern auch

im bewußtsein).

...supermännliche Supernanny! Und ein schönes Comeback der Vertriebenen. Diesmal lernt Gretel ja wirklich Einiges fürs Leben. Vielleicht sogar MItgefühl. Die perfekte Sklavin als Zukunftsaussicht. Mit dem richtigen Herrn reizvoll.

Aber den Trick mit dem Hexerhaus, den verrätst du uns doch bitte noch, oder?

Überhaupt: Du hast dir da ein Ei gelegt: Du /kannst/ es so nicht enden lassen, es /muss/ Teil 5 kommen Image removed.

In reply to by Salomé

geplatzt und ich war frei, das Kapitel zu Ende zu schreiben. Das kann nur an positiver Energie liegen, die mir zuteil wurde :-) Für Kapitel 5 habe ich schon Ideen, hing aber an 4 richtig fest. Daher habe ich die Hoffnung, dass es schneller geht mit dem nächsten.
Hm, die Sache mit der Hütte ... Vielleicht hext der Master wirklich oder es war etwas im Trinkwasser? Wer weiß ;-)

Das Warten hat sich gelohnt. Ich habe die Neuen Geschichten jeden Tag durchsucht um eine neue Vertriebene-Geschichte zu entdecken. Endlich bin ich fündig geworden. Und wie gut die Geschichte geworden ist! Doch wenn aus Gretel eine gute Schülerin werden soll gebe ich einen Satz zu bedenken, den ein großer Lehrer vor 2 000 Jahren geprägt hat: "Ein Verängstigter lernt nicht, und ein Jähzorniger lehrt nicht." Ich freue mich aber auf alle Fälle auf eine Fortsetzung dieser Geschichte und noch mehr noch auf weitere Geschichten des anderen Zyklus. Großes Lob!!!!!!

In reply to by Artaxerxes I

Ich bin sehr froh, dass wenigstens Gretel ein neues Kapitel bekommen hat und denke, meine hartnäckige Schreibblockade hat nun ein Ende gefunden.

Danke für den schönen Spruch. Master Hexer wird Hilfe bekommen, um Gretel zu lehren und ich hoffe, sie bekommt noch den Ehrgeiz, sich zu verbessern ;-) Mein alter Lehrer hat immer zu mir gesagt: "Leichte Schläge auf den Hinterkopf fördern das Denkvermögen." Als ich sechzehn war, hat er mir Nachhilfe gegeben und nach dem ersten tatsächlichen Klaps klappte das mit dem Rechnen gleich viel besser, aus lauter Angst, er könnte noch einmal nachhelfen :-)

Nun hoffe ich, dass ich die Zeit finde, auch meine Kurzgeschichte weiter zu schreiben. 1/3 habe ich ja schon ...

Humorvoll, spannend, mit realem Bezug ... Ich komm aus dem Grinsen nicht mehr raus, wie immer 1a!

In reply to by innocent

Gerade bei Gretel ist es schwierig nicht ganz ins Ernste abzurutschen und darum bin ich erleichtert, wenn du grinsen kannst. Ein bisschen Realität tut Gretel ja auch ganz gut, sie hat ja so viel zu lernen ;-)

was kann man sonst noch loben? Die Geschichte macht Spass, die Storie breitet sich vor dem geistigen Auge aus und man fühlt sie innerhalb eines Popcorn knabbernden Publikums. 

Einfach gut gemacht und dazu noch originell. 

Spitzenmäßige Schreibe! 

10 äh 6 Punkte. 

Danke! 

Gruß Sena

In reply to by senalex

Wenn die Geschichte im Kopf abspult und nur noch das Popcorn fehlt, bin ich ja zufrieden. Gerade nachdem sich dieses Kapitel so widerspenstig zeigte und mich fast zur Verzweiflung trieb. Dann hoffe ich jetzt mal, dass beim nächsten nur noch das Getränk zum Popcorn fehlt ;-) Es besteht berechtigte Hoffnung, dass es diesmal auch nicht so lange auf sich warten lässt.

10 Punkte in der Kür und 6 Sterne für das Kapitel und ich bin glücklich. Danke.

Gesucht und gefunden!

War einige Zeit nicht auf dieser Seite, habe nach neuen Zeilen aus deiner Feder gesucht und bin zu meiner großen Freude auf diese magischen:-) gestoßen.

Hört sich nach einer weitreichenden Entwicklung an - entsprechend groß ist meine Vorfreude!!!

Bemerkenswert finde ich die konsequente Erziehung auch im sozialen Bereich in "so einer" Geschichte.

 

bell

 

 

In reply to by bell

Es hat ja auch lange gedauert, bis ich wieder etwas geschrieben habe. Wenn du lange nicht hier warst, musstest du wenigstens nicht warten.
Gretel soll richtig etwas lernen fürs Leben, so stellvertretend für alle nicht nachdenkenden Teenies ;-) Ich habe noch viel mit ihr vor und hoffe, ich werde Deiner Vorfreude gerecht. Mal sehen, wie viel Magie dabei entsteht.

Hallo,

als ich den ersten Teil, noch im alten Forum gelesen habe, dachte ich tolle Idee, aber irgendwie fehlte mir was. Jetzt hier bei den neuen Teilen, dachte ich super ich will mehr :). Man hat richitg gemerkt, dass du viel gelöster warst beim schreiben und auch deine Ideen realisieren konntest.

Nun kann ich es, wie eigentlich bei jeder deiner Geschichten, kaum erwarten wie es weitergeht.

Viele Grüße

In reply to by Nana

Bei Gretel 1 habe ich mit 'angezogener Handbremse' geschrieben, da ich ja schon mehrere Sperrungen hatte. Die anderen Teile kamen frei von der Feder weg in den PC. Der Wechsel hat gut getan :-) ich bemühe mich jetzt, dass es nicht mehr so lange dauert bis zum nächsten Teil.
Viele Grüße

... die mit meinen Emotionen spielt wie von selbst. Ich habe mir gerade alle bisherigen Teile hintereinander durchgelesen und von laut lachen ("Nenn mich Meister Hexer") bis schlimmem Mitleid (als Gretel erfährt, dass sie nicht zu ihrer Familie zurück darf) ist alles dabei. Dazu noch fesselnd geschrieben und zeitweise richtig... heiß. ;)

Obwohl ich die gute Gretel nicht sonderlich symphatisch finde, ist das eine wahnsinnig originelle Idee und toll umgesetzt.

6* von mir, wenn ich könnte, würde ich auch 10 geben. Nur weiter so!

In reply to by klein-röschen

Sympathie habe ich auch nicht immer für Gretel. Sie entspricht so der Horrorvorstellung eines Teenagers, aber vielleicht lernt sie ja noch genug, um nachher auch nett zu wirken. Ich werde mir Mühe geben. Immerhin hat sie dein Mitgefühl :-)

Dann kann ich jetzt nur hoffen und daran arbeiten, dass der Humor nicht zu kurz kommt und das Niveau erhalten bleibt, damit niemand enttäuscht wird. Seltsam, ich selbst hätte es nie als originell bezeichnet, deshalb danke für das Lob. Als Autorin bin ich wohl doch betriebsblind :-)

könnte ich mir auch gut als Dom vorstellen. Mit gefällt deine Geschichte wahnsinnig gut und ich hoffe es kommt recht bald eine Fortsetzung. Ich wünschte ich wäre, als ich 19 war, dem Hexer begegnet. Ich hab zwar gerad so mein Abi geschafft, aber danach war tote Hose. Jetzt mit 30 bin ich gerade am studieren und hoffe das danach alles besser wird, auch ohne Master.

Dickes Lob noch mal für deine Geschichte, mach weiter so.

Hephi

In reply to by Hephi

Von Gretel 5 habe ich jetzt den Großteil geschrieben, aber Überarbeitung tut noch Not, also dauert es noch ein kleines Weilchen, dann geht es aber weiter.

Ich bin zwar ständig im Wald unterwegs gewesen, aber ich bin Master Hexer auch nicht begegnet. Als Dom wäre der auch vorstellbar, auch wenn es ja 'nur' ein Märchen ist :-)

Ich freue mich, wenn dir die Geschichte gefällt.