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Into a new life (Kapitel 7-12)

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Kapitel 7

 

Niemals zuvor hätte ich mir erträumt, mich derart befriedigt fühlen zu können. Wie in Trance ging ich den Weg zurück zu meinem Auto. Den Umschlag noch in der Hand, stieg ich ein. Es ging nicht, ich konnte meine Neugier nicht im Zaum behalten, bis ich zu Hause sein würde. Zielstrebig riss ich eine Seite des Papiers ab. Ich wollte an den Inhalt. Als ich die Seite in den Händen hielt, begann ich zu lesen:

 

'Amina,

ich möchte, dass Du zum Bahnhof fährst und dort einen Erotik-Shop aufsuchst.

Dort wirst Du ein Vaginal-Abdruckset einkaufen. Du wirst mir einen Abdruck Deiner Möse anfertigen und darauf markieren, wo Berührungen und Stimulation Dir besonders gut gefallen.

Am Mittwoch um 19:00 Uhr wirst Du wieder pünktlich zu mir kommen. Die Tür wird offen stehen, wenn Du kommst, Du weißt, was Du zu tun hast und wo ich Dich erwarten werde.

Bring Dir etwas von Deinem Spielzeug mit.

 

Dein Herr'

 

Ich war natürlich schon mal in einem Erotik-Shop gewesen. Aber noch nie allein. Bisher waren immer jeweilige Partner dabei gewesen und wir hatten zusammen Dinge eingekauft, die unser Liebesleben bereichern sollten. Trotzdem nahm ich mir vor, gleich morgen in der Mittagspause den Einkauf zu erledigen.

 

Während ich nach Hause unterwegs war, keimte plötzlich Panik in mir auf. Am nächsten Mittwoch war für 18:00 Uhr ein Kreativtreffen in der Agentur angesetzt. Das dauerte immer bis mindestens 21:00 Uhr. Ob ich Jan bitten könnte, das Treffen zu verschieben. Dafür würde ich aber sicher wieder eine Strafe riskieren. Also würde ich mir etwas anderes einfallen lassen müssen.

 

Am Montag kaufte ich das von Jan gewünschte Set ein und machte mich abends daran, den Abduck zu nehmen. Ich ging der Anleitung entsprechend vor und nach einer Stunde lag meine Muschi als Gipsabdruck vor mir. So hatte ich sie noch nie betrachtet. Ich fuhr mit dem Finger über die Doppelgänger meiner Schamlippen und konnte die Berührung fast an mir selbst spüren. Wie automatisch ging ich dazu über, mich selbst zu streicheln an Stelle des Abdrucks. Aber Moment. Durfte ich das ? Durfte ich mich zum Höhepunkt bringen? Gestern noch hatte er gesagt, ich dürfe nicht kommen ohne seine Erlaubnis. Ich war etwas verunsichert und beschloß, ihn danach zu fragen, wenn wir uns trafen. Etwas enttäuscht stellte ich alle Aktivitäten ein und machte mich daran, die Gips-Muschi zu markieren.

Als ich damit fertig war, leuchtete sie fast völlig in einem satten Grün. Schließlich besprühte ich mein Werk noch mit Klarlack und ließ es zum Trocknen auf dem Küchentisch zurück.

 

Die nächsten Tage zogen wie in Zeitlupe an mir vorbei. In der Agentur lief alles wie immer und ich konnte mir immer wieder Freiräume schaffen, in denen ich mich meinem Kopfkino ergab. Jan war da. Immer. Egal, wo ich war und was ich tat. Tief in meinem Kopf war er präsent. Bei vielem, was ich tat, hatte ich das Gefühl, ihn geradezu um Rat oder Erlaubnis zu fragen. Es war ein ständiger Dialog zwischen ihm und mir, der in meinen Gedanken stattfand.

 

Am Mittwoch begann ich schon kurz nach der Mittagspause mit der Aktion 'Kreativtreffen umgehen'. Ich klagte bei einer Kollegin über Übelkeit, lehnte die Süßigkeit eines anderen Kollegen ab und verzichtete auf meinen heißgeliebten Kaffee. Meinen Gesichtsausdruck gestaltete ich möglichst leidend und suchte unübersehbar häufig die Toilette auf. Um 16:30 hatte ich es geschafft. Die Belegschaft war besorgt und man erkundigte sich, ob ich nicht nach Hause gehen und mich auskurieren wolle. Auch der Chef habe diesen Vorschlag schon gemacht. Etwas widerwillig nahm ich das fürsorgliche Angebot an. Der Plan war aufgegangen, ich war für den Abend frei.

 

Wie eine Furie fuhr ich nach Hause, riss mir die Kleidung vom Körper und verschwand im Badezimmer. Ausgiebig baden, rasieren und dezent meinen Lieblingsduft auf meinem Körper verteilen. Den Abdruck einpacken, Sex-Toys zusammen suchen und dann mußte ich mich auch schon auf den Weg machen.

 

Das Tor schwang direkt auf, nachdem ich geklingelt hatte. Ich ging ins Wohnzimmer durch und kleidete mich aus. Dann legte ich die Handgurte und das Halsand an, die auf der Anrichte bereit lagen. Schließlich nahm ich meine Tasche und ging nach oben in das rote Zimmer.

Jan erwartete mich auf dem Sessel sitzend, als ich eintrat.

Kapitel 8

 

Er blickte auf und sah mich offen aus seinen dunklen Augen an. Ein Blitz durchfuhr mich. Ich begehrte diesen Mann so sehr. Alles, was er mit mir machte, war gut und richtig. So fühlte es sich an. Ich genoss jeden Moment, den ich mit ihm verbringen durfte. Ich war verliebt.

"Zeig mir, was Du mitgebracht hast, Amina."

Ich ging zu ihm, holte zunächst den Abdruck aus der Tasche und reichte ihm diesen, wobei ich meinen Blick etwas senkte. Er nahm meine Gips-Muschi und betrachtete sie eingehend. Dann schaute er mich wieder an, wobei ein amüsiertes Lächeln seine Lippen umspielte.

"Da ist ja alles grün."

"Ja, Herr. Ich mag es, wenn ich berührt werde."

"Was hast Du noch mitgebracht?"

Ich kramte erneut in meiner Tasche und übergab ihm meine Spielzeuge.

Mein Lieblingsdildo. Groß, schwarz, aus weichem Latex.

Die Liebeskugeln, die ich immer wieder einmal gern trug.

Auch die Spielzeuge schaute er sich genau an. Anschließend blickte er mir in die Augen und sagte: "Sag, Amina, wie waren Deine letzten Tage?"

"Herr, ich war verwirrt. Ich habe begonnen, mich selbst zu befriedigen, als ich einhielt und mich fragte, ob Du es erlauben würdest, wenn ich mich zum Höhepunkt bringe." Ich erzählte ihm davon, wie ich den Abdruck angefertigt hatte und was dann passiert war. Er nickte mit dem Kopf, dann sprach er wieder: "Ich bin stolz auf Dich, meine kleine Sklavin. Du bist Deinem Hernn gefolgt, ohne dass ich es Dir zuvor sagen mußte. Möchtest Du Dich gern selbst befriedigen, wenn ich nicht bei Dir bin?"

"Ich wünsche mir mehr, dass Du es sein könntest, der mich zum Orgasmus führt", antwortete ich, wobei ich ein wenig errötete.

 

"Nun denn. Komm mit.", sagte er und stand auf. Er ging zu dem diagonalen Kreuz und sagte, ich solle mich mit dem Rücken zum Kreuz hinstellen. Dann nahm er nacheinander meine Arme, hob sie an und befestigte sie an den Balken. Er ging in die Hocke und legte mir an den Füßen Bänder an, die mit Ketten verbunden auch an den Balken befestigt waren. Nun stand ich mit gespreizten Beinen und erhobenen Armen vor ihm. Er ging zu einer der Kommoden und kehrte dann mit einer Augenbinde aus Leder, die er mir aufsetzte, zurück. Nun konnte ich nur noch anhand der Geräusche erahnen, was er wohl gerade machte. Schritte, eine Lade, dann wieder Schritte. Der Hauch einer Berührung an der Innenseite meines Armes ließ mich erschaudern. Über die Achsel und Brüste erreichte die Berührung meinen anderen Arm. Ich zitterte am ganzen Körper. Meine Härchen stellten sich auf und ich wußte, dass ich Gänsehaut hatte. Jan berührte meinen ganzen Körper auf die Weise und ich wand mich in meinen Fesseln. Ich wollte den Berührungen entkommen. Ich wollte mich ihnen entgegen werfen. Ich wollte, dass er aufhört, ich wollte dass er weiter macht. In meiner Spalte war es fast unerträglich schön. Ich ließ mich fallen, spürte nur noch.

Dann waren es seine Hände, die meinen Körper streichelten, während seine Stimme mit der Frage "Gefällt Dir die Feder?" an mein Ohr drang.

"Ich liebe sie, Herr", antwortete ich, woraufhin ich ein leises Lachen hörte.

Ein Klicken, Klirren. Dann erschrak ich. Eiseskälte berührte meinen Bauch. Umspielte meinen Nabel und zog immer größere Kreise. Es fühlte sich feucht an. Eis? Wie schon mit der Feder berührte er mich am ganzen Körper. Und ich fing an, es mehr und mehr zu genießen. Diese intensive Wahrnehmung. Nur fühlen. Es bereitete mir Freude.

Dann seine Hände an meiner feuchten Brust. Zart und leicht. Hart und schmerzend, wobei der Schmerz mich mehr und mehr aufgeilte. Dann Stiche. Leicht und sich bewegend. Immer wieder zuckte ich etwas zusammen. Es war die Lust, die all meine Nerven wieder und wieder ein wenig explodieren ließ. Die Nadeln wanderten über meinen Körper und liebkosten schließlich meine Spalte, die inzwischen vor lauter Verlangen völlig nass sein mußte.

 

Ich spürte, dass er direkt vor mir stand, ich nahm die Wärme wahr, die sein Körper ausstrahlte. Fast konnte ich seinen Herzschlag fühlen. Er hauchte mir seinen Atem ins Gesicht, dann waren seine Lippen da. Auf meiner Wange, auf meinen Augen, auf meiner Stirn. Endlich, endlich erreichten sie meinen Mund, den ich sofort leicht öffnete. Unser erster Kuss wurde lang und innig, erzählte von Liebe und Vertrauen.

 

Er nahm mir schließlich die Augenbinde ab und löste meine Fesseln. Dann nahm er mich in den Arm und es folgte ein weiterer Kuss, der, wie mir schien, fast endlos war.

 

Nach dem Kuss sagte Jan, ich solle mich vor ihn knien. Ich tat, was er verlangte und erfüllte auch seinen Wunsch, ihm die Hose zu öffnen. Weitere Anweisungen brauchte ich nicht. Ich nahm seinen Schwanz aus der Hose, obwohl er mir fast von allein schon entgegen sprang. Ich nahm ihn in die Hand und streichelte ihn zärtlich. Den Schaft entlang bis zu den Hoden, die ich wie Kugeln in die Hand nahm und sanft umspielte. Erste Laute der Lust kamen nun aus seinem Mund. Ich beugte mich vor und strich mit der Zunge über seine glatte Haut. Kein Haar würde ihren Weg stören. Ich nahm seine Eier nacheinander in den Mund und saugte an ihnen, liebkoste sie mit meiner Zunge. Danach begann ich, an seinem Schwanz zu saugen. Ich nahm ihn weit in meinen Mund, ließ ihn wieder heraus und biss ihn leicht und vorsichtig in die Eichel.

"Amina, ich komme gleich", drückte er heraus.

Ich verstärkte meine Anstrengungen und schließlich spritzte er mir seinen Saft weit in meinen Hals hinein. Erst als ich ihn gründlich gesäubert hatte, entließ ich ihn aus meinem Mund.

 

Jan kam hinunter zu mir auf den Boden, umarmte mich und küßte mein Haar und meine Schläfe.

Wir gingen zusammen ins Badezimmer, wo ich ihm seine restliche Kleidung auszog. Danach betraten wir die geräumige Dusche.

"Wasch mich, Amina." und mit einem Schwamm rieb ich seinen ganzen Körper ab. Jeder Zentimeter seiner Haut war so wunderschön, dass ich immer wieder unterbrechen mußte, um ihn mit Küssen zu überdecken. Nach dem Duschen gingen wir Hand in Hand in sein Schlafzimmer und legten uns in das große Bett. Unsere Hände erkundeten den jeweils anderen Körper und als wir uns liebten, fühlte es sich an, als sei es niemals anders gewesen.

 

Mein Kopfkino hatte heute Pause und Arm in Arm schliefen wir irgendwann ein.

Kapitel 9

 

Am nächsten Morgen wurde ich geweckt vom Gezwitscher der Vögel. Es war noch früh. Ich blickte zur Seite, wo Jan noch friedlich schlief. Ihm beim Schlafen zuzuschauen, ließ mein Herz einen kleinen Freudenhüpfer vollführen. Sanft küßte ich ihn, dann stand ich auf. Nackt, wie ich war, ging ich zu der Tür, die auf einen Balkon hinaus führte. Ich öffnete sie und trat hinaus in die Morgenluft. Dunst lag über dem Rasen und ich fror leicht in der Kühle des beginnenden Tages.

 

Plötzlich legten sich warme Arme um meinen Körper. Jan war hinter mich getreten und legte sein Kinn auf meine Schulter.

"Guten Morgen, Amina", dann küßte er meinen Hals.

 

Während des Frühstücks, das ich in der geräumigen Küche zubereitet hatte, sagte er, ich solle am Abend nach der Arbeit direkt wieder zu ihm kommen. "Gern, Herr", antwortete ich und ich freute mich wirklich schon auf den Abend. Mit einem Lächeln griff er in seine Tasche und sagte: "Die wirst du heute tragen. Und jedes mal, wenn du sie bei Bewegungen spürst, wirst du mir dafür danken. Du mußt das nicht laut machen, es reicht, wenn du es denkst". Damit gab er mir die Liebeskugeln, die ich am Abend zuvor mitgebracht hatte. Ich lächelte ihn an und antwortete so, wie ich es inzwischen mit Überzeugung tat "Ja, Herr".

 

Der Tag in der Agentur verging viel zu langsam. Die Kollegen waren erfreut, dass ich so schnell wieder genesen war und bald war alles wieder beim alten. Nein, nicht alles. Jede Bewegung erinnerte mich an Jan und ich dankte ihm in Gedanken dafür. Die Kugeln zu spüren erregte mich und mehr als einmal wünschte ich mir, bei ihm zu sein. Mich seinen Wünschen, Befehlen und Händen hinzugeben.

 

Jans Präsenz war allumfassend. Er war in meinen Kopf gekrochen, in mich hinein, füllte mich voll und ganz aus. Er weckte Gefühle, die ich nicht kannte. Ich wünschte mir so sehr, ihn glücklich zu machen. Stolz und zufrieden sollte er sein. Ich würde alles für ihn tun und ich würde es gern tun. Er dürfte verlangen, was immer er wollte. Ich vertraute blind darauf, dass es gut sein würde für mich.

 

Ich rief die Startseite von Google im Internet auf und gab als Suchbegriffe "dominant" und "herr" ein. Dann erweiterte ich die Suche um den Begriff "sklavin". Tausende von Seiten wurden mir angezeigt und einige von ihnen öffnete ich. Ich las Geschichten, Erfahrungsberichte und erhielt vieles an Information. Und ich fand etwas. Die Beschreibung dessen, was ich gerade fühlte. Also war ich wirklich die devote, sich unterwerfende Frau, die Erfüllung darin findet, ihrem Herrn zu dienen. Dies so bestätigt zu finden, erschreckte mich in keinster Weise. Im Gegenteil. Die Erfahrungen der letzten Tage hatten sich so gut angefühlt, dass ich darin nichts verwerfliches sehen konnte. Es war gut und es war richtig, was ich tat. Ich wollte es wieder tun. Immer wieder. Und ich wollte es gern tun.

 

Ich begann, die Minuten zu zählen, bis ich Jan wieder sehen würde und ihm von meinen Entdeckungen erzählen könnte.

Kapitel 10

 

Endlich hatte ich Feierabend. Auf dem schnellsten Weg fuhr ich zu Jan. Eigentlich müßte ich ja noch zu Hause vorbei und mir ein paar Sachen zum Wechseln holen. Aber ich wollte Jan nicht verärgern und wenn ich Klamotten mitbringen würde, würde er wissen, dass ich nicht sofort zu ihm gekommen war.

 

Wie gestern öffnete sich das Tor direkt nachdem ich geklingelt hatte und ich trat durch die offen stehende Tür. Der Ablauf, obwohl erst wenige Male durchlaufen, war mir schon sehr vertraut. Unbekleidet und mit angelegten Handfesseln und Halsband ging ich nach oben und betrat das rote Zimmer.

 

Jan saß wieder auf dem Sessel und spielte mit meinem Dildo, während er mich anblickte.

"Herr," sagte ich beim Eintreten, "darf ich darum bitten, duschen zu gehen?"

"Jetzt noch nicht. Komm zu mir, Amina."

Ich trat vor ihn und kniete mich hin, obwohl er dies nicht verlangt hatte. Meinen Blick richtete ich auf den Boden.

"Ich möchte, dass Du es Dir selbst besorgst. Jetzt und hier, während ich Dir dabei zuschaue. Du wirst auch während dessen meine Anweisungen befolgen. Fang an und benutze Deinen Dildo. Ich möchte sehen, wie Du geil wirst und wie Dein Saft aus Deiner Möse tropft."

Damit drückte er mir den Dildo in die Hand und lehnte sich zurück, während er nach einem Weinglas griff, das neben dem Sessel auf dem Boden gestanden hatte.

 

Erst einmal hatte ich masturbiert, während mein Partner mir dabei zugeschaut hatte. Ich war damals nicht zum Orgasmus gekommen, als zu demütigend hatte ich die Situation empfunden. Etwas verunsichert betrachtete ich den Dildo in meiner Hand. Ich legte mich auf den Boden und feuchtete erst einmal meine Muschi mit meinem Speichel an. Langsam und immer wieder streichelte ich meine Spalte, wobei sich heute aber kein Genuss einstellte. Ich benetzte den Dildo ebenfalls mit Speichel und schob ihn langsam in meine Grotte. Ohne wahre Begeisterung begann ich, ihn auf und ab zu bewegen. Ich schämte mich bei dem, was ich tat.

"Amina! Streng Dich an! Beweg ihn schneller. Stoß ihn weit hinein."

"Ja, Herr"

Ich befolgte seine Anweisungen, aber es wollte sich kein Lustgefühl einstellen. Langsam machte sich ein leichtes Gefühl der Panik in mir breit.

"Herr, bitte, ich kann das nicht."

"Unsinn. Los!"

Ich arbeitete, so hart ich konnte. Tränen traten mir in die Augen. Ein Kloß steckte tief in meinem Hals. Ich begann zu weinen. Ich schluchzte, heulte Rotz und Wasser. Die ganze Welt verschwamm vor meinen Augen.

Ich spürte, wie sich eine Hand auf meine legte. Wie Jan mir half, mit meinen Bewegungen aufzuhören. An meinem Ohr vernahm ich ein leises, beruhigendes "Psssst.... ist gut, Amina."

Und ich weinte, als würde ich alles Leid der Welt auf meinen Schultern tragen.

Er richtete meinen Oberkörper auf und nahm mich in seine starken Arme. Er wiegte mich und sprach beruhigende Worte. Küßte die Tränen von meinem Gesicht. Spendete mir Trost und Wärme.

Es dauerte lange, bis ich nach und nach wieder zurück fand. Zurück in die Realität, zu mir, zu ihm.

 

Er fragte mich, was passiert sei und während ich ihm meine Gefühle beschrieb, hielt er mich schützend in seinen Armen. Es wurde ein tiefes Gespräch über Gefühle, Verletzungen und Freuden. Ich erzählte ihm Dinge, die ich noch nie zuvor jemandem erzählt hatte. Auch wenn ich noch einmal heftig weinte, war ich später befreit und fühlte mich gereinigt.

 

Auf die Reinigung meiner Seele folgte die des Körpers. Unserer beider Körper. Noch im Badezimmer liebten wir uns zum ersten Mal an diesem Abend.

 

Jan lud mich zum Essen ein und ich war Wiebke für ihn. Wir sprachen über unsere Arbeit. Über Vergangenes und Wünsche für die Zukunft. Wir lernten uns besser kennen und entdeckten, dass wir einiges gemeinsam hatten. Nach dem Essen fuhren wir zusammen in meine Wohnung, wo ich einige Sachen zum Wechseln einpackte. Ich sollte bis über das nächste Wochenende bei ihm bleiben.

Mein Herr hatte einen Wunsch geäußert und wer war ich, dass ich ihm diesen nicht erfüllen wollte?

Kapitel 11

 

An diesem Abend verbrachten wir noch einige Stunden zusammen in dem roten Zimmer. Jan beschäftigte sich mit meiner weiteren, wie er es nannte, Erziehung.

Ich kniete in einer Ecke, wobei ich eine Gerte auf meinen nach oben gerichteten Handflächen hielt. Später spürte ich sie, nachdem Jan mich auf den "Strafbock" befohlen hatte. Es war keine Strafe, die ich an diesem Abend erhielt, aber es war lustvoll. Ich lernte den Pranger kennen, in dem Jan meinen Kopf und meine Arme fixierte. Dann beschäftigte er sich mit Hilfe von Dildo, Vibrator und seinem Schwanz ausgiebig mit meiner Lustgrotte. Mehr als einmal schrie ich meine Lust mit seiner Erlaubnis laut heraus. Noch im Pranger fixiert, befriedigte ich ihn oral. Nach all den Genüssen, die er mir beschert hatte, wollte ich es besonders gut machen und seine Reaktionen zeigten mir, dass er zufrieden war.

 

Ich bemerkte, wie mich diese Art des Sex immer mehr anregte. Es war mir egal, dass ich mich unterwarf. Nein, es war mir nicht egal, ich liebte es. Es begann, mich mehr und mehr zu erfüllen und steigerte meine Erregung in Höhen, die mir fremd waren, bevor Jan damit begann, mir Zutritt zu dieser Welt zu verschaffen. Es war erst wenige Tage her und doch wollte ich nichts anderes sein als eine Sklavin, seine Sklavin.

 

Den Abend beschlossen wir in der großen Badewanne. Wir waren Jan und Wiebke, liebkosten unsere Körper, wuschen uns gegenseitig und küßten uns innig. In den frühen Morgenstunden schliefen wir zusammen ein, nachdem unsere Körper sich in einem gefühlvollen Liebesspiel vereinigt hatten.

 

Die Arbeit, die sonst meinen Lebensinhalt darstellte, unterbrach meine Zeit mit Jan immer für einige Stunden. Wenn ich aus dem Haus ging, zählte ich bereits die Minuten, die es dauern würde, bis ich wieder die Hände meines Herrn würde spüren können. Diese Hände, die mich immer wieder erschaudern ließen vor Lust und Geilheit. Diese Hände, die meinem Körper Reaktionen entlockten, die mich zum Gipfel der Lust empor trugen. Ich erhielt für die Zeiten meiner Abwesenheit Aufgaben. Mal trug ich unter meinem Rock keinen Slip, dafür jedoch eine Klammer an meinen Schamlippen. Mal war es ein Vibrator-Ei, das ich ein- und wieder ausschaltete, wenn Jan eine entsprechende SMS schickte.

 

Dann endlich war das Wochenende da und es lagen zwei freie Tage vor uns.

 

Beim Frühstück am Samstag sagte Jan, er wolle mit mir in die Stadt fahren. Dort wolle er mit mir in eine Boutique gehen und mich neu einkleiden. Am Abend erwarte er Besuch und da solle ich angemessen gekleidet sein.

Das Betreten der Boutique versetzte mich in Staunen. An den Wänden reihten sich Regale aneinander, alle gefüllt mit überwiegend schwarzen Kleidungsstücken. Kurze Röcke, Kleider, Hosen aus Lack, Leder und Latex. Corsagen, BH's. Slips, die diesen Namen nicht verdienten, da sie nichts der Phantasie überließen. Schuhe und Stiefel. Alles, was Jan auswählte, probierte ich an, posierte dann vor ihm, während er mich abschätzend von oben bis unten ansah.

Er kaufte schließlich einen engen, kurzen Lederrock. Eine dazu passende Corsage, die meine Brust frei ließ. Dazu Schuhe mit hohen Pfennigabsätzen und passende Strümpfe. Der Verkäufer packte alles in eine Tüte und legte zum Schluß noch eine kleine, weiße Servierschürze dazu.

 

Wieder zu Hause hatten wir noch Zeit und so verbrachten wir einen Teil des Nachmittags im "Spielzimmer". Am späten Nachmittag setzen wir uns ins Wohnzimmer, wobei ich meinen Platz zu Jans Füßen einnahm. Er erklärte mir den Ablauf des Abends und meine Aufgabe. Ich würde ihn bedienen und, wenn es gewünscht wurde, auch unsere Gäste. Er beschrieb mir, wie ich dies zu tun hätte. Nachdem er geendet hatte, wußte ich, von welcher Seite ich welche Speisen und Getränke anreichen mußte und wie dies zu geschehen hatte. Ich kannte meinen Platz für die Momente, in denen ich nicht gebraucht wurde; ich würde dann einen Meter hinter dem Stuhl meines Herrn stehen, die Arme auf dem Rücken. Während des gesamten Abends hätte ich meinen Blick gesenkt zu halten, es sei denn, man würde mich zum Blickkontakt auffordern.

Wer unsere Gäste sein würden, wußte ich noch immer nicht.

 

Ich war aufgeregt, als ich mich für den Abend und meinen ersten Auftritt als Sklavin vorbereitete. Wenn ich etwas falsch machen würde, so fiele dies nicht nur auf mich zurück, sondern auch auf Jan. Ich war fest entschlossen, dass er mit mir einen guten Eindruck machen sollte.

Eine Catering-Firma brachte um 19:45 Uhr das Essen und richtete alles her. Ich hatte bereits den großen Tisch für 2 Personen gedeckt. An jedem Kopfende würde jemand sitzen, dazwischen war viel Platz für eine gschmackvolle Dekoration.

Als es pünktlich um 20:00 Uhr klingelte, ging ich zur Tür und öffnete zunächst das Gartentor. Dann die Tür, wobei ich mit gesenktem Kopf dort stehen blieb um die Gäste einzulassen. Es dauerte nicht lange, dann hörte ich Schritte und kurz darauf ein geflüstertes "Braves Mädchen". Unbewußt schaute ich auf und blickte meiner Freundin Julia in ihr grinsendes Gesicht. Auch ihr Mann Rainer, der hinter ihr ging, grinste mich an.

Schnell richtete ich meinen Blick wieder auf den Boden. Ich hoffte, dass Jan es nicht gesehen hätte und meine Freundin es ihm nicht erzählen würde.

 

Während Jan und meine Freundin aßen und sich unterhielten, kümmerten Rainer und ich uns um die Erfüllung ihrer Wünsche. Ansonsten standen wir ruhig und geduldig hinter unseren Herrschaften. Ab und an schauten wir uns heimlich kurz an. Wissend. Verschwörerisch. Verbunden.

Wir beide aßen nicht, aber wir wußten, wir würden noch satt werden an diesem Abend.

Kapitel 12

 

Nachdem Jan und Julia gegessen hatten, servierten Rainer und ich im Wohnzimmer Käse und Cognac zum Nachtisch. Anschließend nahmen wir unsere Plätze zu Füßen unserer Herrschaften ein. Am Gespräch wurden wir nicht beteiligt. Wie gern hätte ich Julia davon erzählt, wie es mir in der letzten Zeit ergangen war. Oft konnte ich ihren Blick auf mir spüren, auch wenn es mir nicht gestattet war, sie anzusehen.

 

"Amina, schau mich an", hörte ich schließlich Jan sagen.

Ich schaute ihn an mit einem Blick, in den ich all meine Liebe legte.

Er sagte, er wolle mich belohnen und mir ein Geschenk machen, während er in seine Tasche griff und ein kleines Kästchen heraus holte. Ich freute mich so sehr darüber, dass mir Tränen in die Augen traten. Jan öffnete das Kästchen und hielt es Julia hin, damit sie einen Blick darauf werfen konnte. Ich reckte meinen Hals, versuchte neugierig, auch etwas zu sehen. Dann nahm Jan einen Ring aus seinem Bett aus weichem roten Samt. Er hielt ihn so, dass ich ihn eingehend betrachten konnte. Der Ring war zweifarbig aus Gold und Platin gefertigt. Auf dem Ring befand sich ein weiterer, sehr kleiner Ring. Es war eine wunderschöne Arbeit. Jan drehte den Ring ein wenig und ich entdeckte die Gravur an der Innenseite. "Amina" stand dort in fein geschwungenen Buchstaben, daneben "Sir Ceard".

"Gib mir deine rechte Hand", sagte Jan und schob den Ring dann über meinen Finger. Stolz betrachtete ich ihn weiter, während Gänsehaut sich über meinen gesamten Körper ausbreitete.

"Rechts getragen bedeutet dieser Ring, dass Du eine Sklavin bist und zu einem Herrn gehörst. Dieser Ring wird jedem, der diese Dinge weiss, sagen, dass du mein bist."

Wie gern wäre ich Jan um den hals efallen und hätte sein Gesicht mit Küssen bedeckt. Ich senkte jedoch meine Blick wieder demütig zu Boden und sagte "Danke, mein Herr".

 

An dem Abend war ich glücklich. Die Schläge, die Jan mir mit der Peitsche gab, beflügelten mich. Irgendwann gab es einen Moment, in dem ich zu fliegen begann. Ich hob ab und schwang meine Flügel der Hingabe. Jeder weitere Schlag war ein Geschenk meines Herrn an mich und ich bedankte mich voller Überzeugung. Als Jan mich anschließend auffing, fühlte ich mich ihm so nah, wie ich mich noch nie einem Menschen zuvor gefühlt hatte.

 

Es ergab sich gegen Ende des Besuchs, dass ich einige Worte mit meiner Freundin wechseln konnte. Voller Eifer schwärmte ich ihr gegenüber von meinen Erlebnissen, beschrieb ihr meine Gefühle. Sie schaute mich lange an und sagte dann "Das, was Du jetzt erlebst, Wiebke, ist Erfüllung."

 

Den Sonntag verbrachten wir wie jedes andere Paar auch. Wir frühstückten, räumten auf und gingen nachmittags aus. Jan führte mich in eine Ausstellung, bei der Künstler erotische Motive zeigten. Wir sahen Bilder, Zeichnungen und Fotografien, die fast alle das Thema Dominanz und Unterwerfung zum Thema hatten. Es waren wunderschöne Eindrücke, die ich mit mir nach Hause nahm.

 

Ich wuchs immer mehr in meine Rolle als Sklavin hinein. Bald war mir das alles so vertraut, als wäre es niemals anders gewesen. Als Jans Sklavin konnte ich mich fallen lassen. Konnte genießen. Ich fand alles das, was ich früher unwissentlich vermißt hatte. Jan war ein strenger Herr und immer wieder mußte ich für Fehler bestraft werden. Und wenn ich auch weinte, während ich die Strafe empfing, so wußte ich, dass Jans Herz mit mir zusammen Tränen vergoß.

 

Wie im Flug verging Woche um Woche. Meine eigene Wohnung bekam ich kaum noch zu Gesicht. Längst war ein Teil meiner Sachen bei Jan.

 

Und jetzt? Jetzt sitze ich hier in meiner Wohnung. Ich habe Jan darum gebeten, heute allein zu Hause sein zu dürfen. Vier Wochen ist es nun her, dass ich auf der Party zum ersten Mal seine Stimme gehört, seine Hände gespürt habe. Und nun sitze ich an meinem Küchentisch, vor mir ein Glas Wein und schreibe einen Brief an meinen Herrn. Ich versuche, Ordnung in meine Gedanken zu bringen. Das, was ich ihm sagen möchte, ist so bedeutend, dass ich es nicht vermasseln möchte.

 

"Mein Herr, Sir Ceard,

 

ich möchte mich heute mit einer großen Bitte an Dich wenden. Es ist mein Wunsch, unsere derzeitige Vereinbarung zu kündigen.

Du hast mich in den letzten Wochen auf eine Reise mitgenommen, die mich tief in mein Selbst geführt hat. Ich sah Dinge, die ich vorher nie sah. Erlebte Momente, die ich vorher nie erlebte. Ich war glücklich, wie ich es vorher niemals kannte. Die tiefe Erfüllung, die ich erfahren durfte, hat mein Leben, hat mich völlig verändert.

Es erfüllt mich mit Stolz und Glück, wenn ich Dich zufrieden sehe.

Du hast in mir gesehen, was ich nie sah, was immer schon da war. Du hast mir dabei geholfen, den Weg zu betreten, der mir bestimmt ist. Du hast mir dabei die Hand gehalten und mir Sicherheit und Wärme gegeben.

Die Hingabe, die Du mir entlockt hast, erfüllt jede Faser meines Körpers und meiner Seele. Ich bin eine Sklavin und ich bin Deine Sklavin. Ich möchte Dir dienen und zu Diensten sein. Heute und für immer.

Bitte erfülle mir meinen Wunsch und erlaube mir, um eine dauerhafte Vereinbarung zu bitten.

 

In Liebe,

Amina/Wiebke"

 

 

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Kommentare

Bild von Alitisa

Eine wunderbare Geschichte,

Eine wunderbare Geschichte, beeindruckend erzählt, ich habe jeden Satz genossen, danke.

Bild von sibyl666

JA eine wunderbare

JA eine wunderbare Geschichte. Ich hoffe sie wurde so erlebt.

Bild von Sabslut

Danke

Wunderbar und fesselnd erzählt, glaubwürdig, präsent und nachvollziehbar.

Danke dafür

Sabrina

Bild von sibyl666

Geschichte oder Erzählnung,

Geschichte oder Erzählnung, würde ich gerne wissen. Sie hat mir gut getan.Ich würde gerne daran glauben.

Bild von lunaiko

Zwar ist es "nur" eine

Zwar ist es "nur" eine Gechichte und nur in Teilen selbst erlebt. Aber daran glauben tue ich trotzdem ;)

Bild von Zu ihrer Lust

selten so etwas einfühlendes gelesen

danke und hoffentlich schreibst du bald weiter

Bild von lunaiko

Eine Fortsetzung...

... ist in Planung. Ein paar liebe Menschen haben mich gestern schon gebeten, dass ich doch bitte weiterschreiben soll ;)

Bild von dominus00

Du hast...

... einen ganz eigenen, sehr sinnlichen Schreibstil. Man liest stellenweise, als läge man auf einer Wolke und würde getragen werden. Sehr angenehm.

Dennoch fehlt mir persönlich so ein bisschen das gewisse Extra vom Inhalt her. Ich kann mir nicht helfen, ich habe einfach das Gefühl, da fehlt etwas.

Deshalb komme ich insgesamt auch zu nur sehr tollen fünf Punkten, für beide Sequels wohlgemerkt.

Auch ich möchte dich bitten weiterzuschreiben. Es wäre einfach schade, wenn du es nicht tätest. 

Bild von lunaiko

Danke für das Kompliment. Und

Danke für das Kompliment. Und 5 Punkte sind schon echt toll :)

Es kann gut sein, dass da etwas fehlt,das gewisse Etwas.
Das, was ich schreibe, ist zum weitaus größten Teil Kopfkino und Wunschvorstellung. Erlebnisse oder Erfahrungen habe ich bisher noch nicht so viel. Ich denke und hoffe mal, dass ich die erfahrngsabhängigen Inhalte dann irgendwann auch nachlegen kann ;)

Bild von subbi-lein

Danke für diese Geschichte,

Danke für diese Geschichte, ich konnte es fast fühlen!!!



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