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Sabine seufzte. Nur ungern löste sie sich verschlafen aus ihrer Traumwelt. Sie spürte ein Kitzeln an ihren Fußsohlen und hatte Mühe, sich zurechtzufinden.
"Ach ja!"
Sie sah zum Fußende ihres Bettes und beobachtete lächelnd ihren Sklaven bei seiner Weckarbeit.
"Gut gemacht! Da gibt sich einer richtig Mühe, seiner Herrin zu gefallen, nicht?"
Lachend riss sie ihre Bettdecke zur Seite und robbte mit ihrem Gesicht voran an ihn heran.
"Hast Du gut geschlafen?"
Der Sklave nickte, doch seine Augenränder straften ihn Lügen.
"Na fein! Ich auch."
Sabine legte ihren Kopf schief und musterte ihr Eigentum kritisch.
"Sei mir nicht böse, mein Lieber, aber ausgeschlafen siehst Du nicht aus."
Der Sklave warf ihr einen unsicheren Blick zu, reagierte aber nicht weiter.
"Ich glaube, ich versohle Dir ein wenig den Hintern, damit Du richtig in Fahrt kommst, oder?"
Nummer 4 wurde blass, nickte aber tapfer. Sabine lächelte freudig und ließ klatschend ihre Handfläche in sein Gesicht knallen. Sie wirkte sehr aufreizend auf ihren Sklaven, hatte sie doch nackt geschlafen und ließ jetzt ihre Reize unbedeckt. Ihre kräftigen Brüste, das breite, einladende Becken mit dem fein rasierten Dreieck und das hübsche Latina-Gesicht mit den kräftigen Lippen hielten ihn gefangen.
"Na? Da ist einer jetzt richtig scharf, nicht?"
Der Sklave nickte und spürte seinen schmerzenden, in den winzigen Zwinger eingesperrten Schwanz. Sabine lachte und spreizte ihre Beine, sodass ihr feuchtes, zartrosafarbenes Fötzchen noch prägnanter für ihn sichtbar wurde. Das reichte ihr aber noch nicht und so spielte sie mit ihrem Zeigefinger an ihrer Scheide, um ihn kurz darauf hineingleiten zu lassen. Sie fingerte sich ein bisschen und schnurrte dabei wohlig.
"So, jetzt ist aber genug."
Sie stand entschlossen auf und grinste zu ihm hinunter.
"Vor der Arbeit ist es nicht angebracht, derart aufgegeilt zu sein."
Sie nahm ihre Armbanduhr vom Bett auf und legte sie sich an.
"Gedulde Dich noch ein wenig! Ich hole gleich den Rohrstock und dann amüsieren wir uns so richtig."
Nummer 4 versuchte sich auf das auf ihn Zukommende einzustellen. Der Rohrstock was ein grausames Abstrafungsinstrument, mit der Singletail vielleicht sogar das schmerzhafteste. Sein Arsch war immer noch wund und verschorft von den vorangegangenen Begegnungen mit Peitschen und Stöcken, es würde die Hölle werden, wenn Sabine kraftvoll darauf einschlagen würde. Er konnte sich nicht umdrehen, doch er hörte das Singen eines Rohrstocks. Sabine ließ ihn durch die Luft schnellen, was diesen eigentlich harmonischen Ton erzeugte.
"Du brauchst gar nichts zu machen. Nur Schreien darfst Du nicht, sonst beschweren sich wieder die Nachbarn über Dich."
Sabine ließ die Spitze des Schlaginstruments über seinen Rücken gleiten.
"Oder soll ich Dir lieber einen Knebel holen?"
Nummer 4 schüttelte den Kopf. Sabine überlegte.
"Bist Du Dir da sicher? Ich meine, das wird jetzt richtig hart für Dich werden."
Nummer 4 wurde unsicher, sagte aber nichts. Sabine ließ sich auf das Bett plumpsen und sah ihm ins Gesicht.
"Wir machen es einfach so: Ich dresche jetzt auf Dich ein und wenn Du schreist, verpasse ich Dir einen Knebel. Wir müssten dann zwar von vorn anfangen, aber ich denke, dass ich damit kein Problem haben würde."
Sie lachte und nahm wieder hinter ihm Aufstellung.
"Du wirst jetzt von mir einen so richtig wunden Arsch bekommen. Da wird nicht mehr viel Haut bleiben, wirst sehen!"
Sie hatte ihre Ankündigung kaum beendet, da surrte der Rohrstock auch schon durch die Luft und schlug ins Fleisch von Nummer 4. Sabine hatte gut gezielt und ein schorfiges Wundmal von einer vorherigen Auspeitschung getroffen. Der Schmerz war überwältigend, nur unter Aufbietung all seiner Kraft konnte er einen Schmerzensschrei unterdrücken. Sabine kam wieder herum und ließ sich erneut aufs Bett fallen. Sie sorgte dafür, dass ihre Brüste genau vor seinem Gesicht zu liegen kamen.
"Das war ganz schön fies, nicht?"
Sabine lächelte ihm aufmunternd zu. Er hörte, wie sie Spucke in ihrem Mund sammelte.
"Komm! Das hast Du Dir als Belohnung verdient."
Nummer 4 spürte den Speichel seiner Herrin in sein Gesicht klatschen, von seiner Stirn den Nasenrücken entlang nach unten wanderte.
"Weiter geht´s, mein Süßer!"
Nummer 4 schloss die Augen und versuchte sich auf den nächsten Schlag vorzubereiten. Würde er sich auf ihn einstellen können, würde er ihn ganz gut ertragen, das wusste er aus Erfahrung. Sabine aber wartete, genau wissend, was der richtige Moment in Sachen Wirkung bedeutete. Nummer 4 würde sich irgendwann wieder entspannen müssen und unsicher werden.
Er konnte nicht sehen, dass sie bereits wieder ausgeholt hatte und bereit war, ihm den Stock brutal und mit aller Macht über die Pobacken zu schlagen. Nummer 4 stöhnte. Seine Konzentration ließ nach und er konnte es nicht mehr verhindern, dass immer neue, ihn ablenkende Gedanken durch seinen Kopf schossen. Sabine spürte, wie er losließ und schlug ihm den Rohrstock ein weiteres Mal über den Arsch. Nummer 4 bäumte sich auf, soweit es der Pranger zuließ, biss sich auf die Lippen und schloss krampfhaft seine Augen. Er wurde fast besinnungslos vor Schmerz. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er wieder nachließ und kaum, dass er sich die Frage stellte, wann ihn der nächste Hieb treffen würde, biss sich dieser auch schon fauchend in sein Fleisch. Ein greller Schrei löste sich aus seinem Mund und Sabine kicherte freudig auf.
"Na siehst Du? Habe ich doch gleich gesagt."
Sie kam vor ihn aufs Bett und sah ihn keck an. Seine Augen waren voller Tränen, sodass er sie nur verschwommen wahrnehmen konnte.
"Mund auf!"
Sabines Ton klang dunkel und böse. Hastig beeilte sich Nummer 4, ihrem Befehl Folge zu leisten.
"Ich werde Gnade vor Recht ergehen lassen und Dich nur noch einmal schlagen."
Sabine lächelte ihn diabolisch an.
"Dann darfst Du mich waschen und für die Arbeit zurechtmachen."
Nummer 4 war erleichtert, trotz der Tatsache, dass Sabine all ihre Kraft in den finalen Hieb legen würde. Er spürte einen dicken Gummiball in seiner Mundhülle. Sabine fixierte ihn mit breiten Riemen, die sie an seinem Hinterkopf zusammenzog.
"So, der sitzt. Ich werde Dich zu einer völlig willenlosen Kreatur erziehen, wirst sehen."
Nummer 4 spürte Sabines Fingerknöchel auf seine Schädeldecke schlagen, um ihren Worten mehr Gewicht zu verleihen.
"Bist Du bereit?"
Dem Sklaven schwante Übles bei dieser so überraschenden Nachfrage. Sabine schob ihre Hand in seinen Schritt und zog seine Eier heraus. Nummer 4 packte blankes Entsetzen, panisch versuchte er, ihrer Folter zu entgehen, indem er um Hilfe rief und sie um Gnade anbettelte. Doch der Knebel zeigte Wirkung und so war er zwar gedämpft zu hören, aber nicht zu verstehen.
"Du willst, dass ich endlich loslege, stimmt´s?"
Sabine zielte auf beide Bällchen gleichzeitig, holte aus und schlug fest und hart zu. Nummer 4 schwindelte es. Eine Schmerzflut durchdrang seinen Körper, hämmerte in sein Gehirn, dass kaum noch die Kraft besaß, diese unvorstellbaren Schmerzen zu verarbeiten. Er brüllte in seinen Knebel, verzweifelt und voller Angst zitterte er am ganzen Körper und war kurz davor zu kollabieren.
"Hups!? Hat das denn so wehgetan?"
Sabine beugte sich zu seinem Arsch hinunter und leckte die Eier mit ihrer Zunge. Tatsächlich bescherte dem Sklaven ihr kühler Speichel Linderung.
"Na komm! Ich lass Dich frei und dann darfst Du mich für meine Arbeit schick machen, okay?"
Sabine küsste ihn auf die Wange und schraubte dann den Block auf. Kaum, dass der Sklave seinen Kopf und die Hände herausziehen konnte, kauerte er auch schon am Boden und vergrub die Hände in seinem Schoß.
"Du hast fünf Minuten, um ins Bad zu kommen, ansonsten mache ich dort weiter, wo ich aufgehört habe."
Sabine lachte, spuckte ihn an und ging ins Badezimmer.
"Hui! Da kommt der Herr ja endlich angewackelt!?!"
Sabine legte ihren Kopf schief und musterte ihn mit aufgesetztem Mitleid.
"Tut noch sehr weh, was?"
Nummer 4 nickte und warf ihr einen flüchtigen, schmerzerfüllten Blick zu.
"Komm mal zwischen meine Beine!"
Sie spreizte leicht die Beine und führte den Kopf ihres Sklaven an ihr Dreieck.
"Schleck noch mal richtig drüber! Ich habe gerade Pipi gemacht und will meine Möse sauber haben!"
Nummer 4 sah sie verstört an, befolgte dann aber zögernd ihren Befehl. Er registrierte den sauren, salzigen Geschmack der Urinreste, dann aber auch die zunehmende Feuchte ihres Geschlechts.
"Na da will ja jemand über das Ziel hinausschießen, stimmt's?"
Sabine lachte zu ihm hinunter, holte mit ihrer rechten Hand aus und schlug ihm hart ins Gesicht.
"Das will ich aber nicht noch einmal erleben."
Sie zeigte auf zurechtgelegte Wäsche.
"Los! Kleide Deine Herrin ein!"
Nummer 4 überlegte kurz, kroch zu dem Stuhl, auf dem Unterwäsche und ein Kostüm bereitlagen, und nahm davon einige Teile an sich. Zufrieden sah Sabine ihrem Diener zu, der sich auffallend geschickt anstellte.
Es dauerte nicht lange und seine Herrin war passend für den beruflichen Alltag angezogen. Sie ließ sich auch von ihm kämmen und schminken, bei Letzterem hatte er aber deutliche Defizite.
"Tut mir leid, Sklave, aber das musst Du unbedingt lernen. Heute Abend werde ich Dich dazu motivieren müssen, fürchte ich."
Gespielt entnervt vollendete sie das, was er angefangen hatte, und befahl ihm, in der Zwischenzeit vor ihr zu knien.
"Fertig!"
Sie rieb die Lippen aneinander, um den Lippenstift zu verteilen, warf ihm dabei einen süßen Blick zu und stand dann auf, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Es hatte Vorteile, so einen Sklaven zu besitzen. Sie erwischte sich beim Gedanken, wie sehr sie die Macht über ihn auskostete.
"Komm her, ich will Dir Dein Los etwas erleichtern."
Freudig sah Nummer 4 seiner Herrin dabei zu, als sie ihm das Schwanzgefängnis abnahm. Es tat weh, aber der Schmerz verwandelte sich schnell in Erleichterung. Sabine besah sich den winzigen Penis genauer, rieb an ihm und verhalf ihm damit zu ansehnlicher Größe.
"Siehst Du?! Alles noch ganz und heile."
Sabine strich Nummer 4 zärtlich über den Kopf.
"Na komm! Ich will Dich, bis ich wieder nach Hause komme, unter Zwang halten. Nicht, dass Du ohne Erlaubnis an Deiner Nudel spielst."
Sie grinste ihren Sklaven an und führte ihn, an seiner Nase gepackt, zum Schlafzimmer, wo ein kleiner Käfig in der Ecke stand.
"Du kannst in ihm nur stehen, aber die Stunden sind sicher kein Problem."
Sie sah ihn herrisch an und befahl ihm, die Arme über seinen Kopf zu halten.
"Steck Deinen Schwanz dort durch das Gitter!"
Sabine schloss den Käfig und verriegelte ihn. Nummer 4 hatte keine Möglichkeit mehr, seine Arme herunterzunehmen und auch sein Schwanz blieb ohne Reiz- und Stimulationsmöglichkeit.
"Brav bleiben!"
Sabine lachte.
"In ein paar Stunden bin ich ja wieder da."
Sie brauchte sich keine Sorgen zu machen. Seine Haltung war demütigend, äußerst unbequem, aber auch ungefährlich.
Im Büro
"Du machst Dich ziemlich rar in letzter Zeit ... Was ist los mit Dir?"
Sabine drehte sich um und warf Natalia einen geringschätzigen Blick zu.
"Interessiert Dich das wirklich, oder brauchst Du nur jemand, von dem Du Dich feiern lassen kannst?"
Natalia reagierte überrascht. Sabine war eigentlich kein Mensch für solch eine direkte und unfreundliche Äußerung.
"Was geht denn mit Dir ab? Habe ich was verbrochen?"
Sabine winkte ab.
"Ach was. Ich muss jetzt an die Arbeit."
Sabine ließ Natalia einfach stehen und ging in ihr Büro.
"Die ist ja richtig launisch heute, oder?"
Natalia sah Daniela böse an.
"Ach was soll´s. Keine Ahnung, was die für ein Problem hat."
Daniela grinste.
"Mit der Zeit kriegen wir es schon raus."
Erthan drückte sich vorbei.
"Na, Ihr gackernden Hühner? Keine Arbeit heute?"
Er grinste sie unverschämt an.
"Ach halt die Klappe, Döner!"
Sie sahen Erthan angewidert hinterher und gingen zu ihren Arbeitsplätzen.
"Sehen wir uns in der Pause, Daniela?"
Die Kollegin nickte.
"Alles klar, Gerd?"
Gerd ließ sich nur ungern stören.
"Was gibt´s, Döner? Warum so förmlich?"
Gerd wandte seinen Blick vom Monitor ab und musterte seinen Freund neugierig.
"Probleme mit Carmen?"
Erthan war ein wenig verlegen und setzte sich neben Gerd auf einen Bürostuhl.
"Wir waren in einem Sexshop und haben zusammen eingekauft ..."
Gerd konnte nicht anders, er musste lachen.
"Und was hast Du gekauft?"
Erthan knuffte seinen Freund in den Oberarm.
"Hey! Was habe ich verbrochen?"
"Sie hat gekauft, ich war nur dabei."
Gerd grinste.
"Und? Was hat sie eingepackt?"
Erthan war das Thema immer noch unangenehm. Er schien nicht damit klarzukommen, dass seine Freundin ihre eigenen Vorstellungen von Sexualität verwirklichte.
"Naja, sie steht auf Rollenspiele."
Ich verstand.
"Und Dir gefällt das nicht?"
Erthan schüttelte den Kopf.
"In meiner Kultur wird die Frau bestiegen und das war es. Der Mann braucht sich nicht einmal um den Grad ihrer Befriedigung zu scheren. Neben seiner Befriedigung sind die Nachkommen das Ziel."
Gerd klopfte Erthan auf die Schulter.
"Gefällt es Dir denn nicht, wenn Carmen ihre eigenen Wünsche mit Dir auslebt?"
Erthan winkte ab.
"Schon ..., aber es fällt mir schwer, locker damit umzugehen. Ich fühle mich unter Leistungsdruck, verstehst Du?"
Ich nickte.
"Aber auch da gibt es doch Möglichkeiten ... Dildos, Plugs und so weiter."
"Du meinst ...?"
Gerd lächelte.
"Genau! Du fickst sie erst mal mit einem Hilfsmittel und wenn sie sich ihrem Höhepunkt genähert hat, gibst Du ihr den Rest."
Erthan war immer noch unsicher. Irgendwie merkte man ihm an, wie sehr ihn Carmen in seinen Grundfesten erschüttert hatte.
"Wie ist das bei Xena? Ich meine, hast Du nicht die gleichen Probleme, wie ich?"
Gerds Gesicht wurde ernst.
"Sie nimmt sich von mir, was sie haben möchte."
Erthan sah ihn fragend an.
"Wie meinst Du das?"
Dieses Mal war Gerd derjenige, der Verlegenheit zeigte.
"Sagen wir es so, sie hat ihre eigenen Vorstellungen, mit Sex umzugehen. Es gibt bei ihr nichts Unausgesprochenes. Sie sagt mir, wie sie es haben möchte, und ich komme ihren Wünschen nach."
Erthan sah Gerd fragend an.
"Das hört sich so an, als ob sie bei Euch das Sagen hat, oder?"
Gerd wurde der Verlauf des Gesprächs unangenehm.
"Haben Frauen das nicht irgendwie immer?"
Erthans Geste bezeugte Ungeduld..
"Bist Du denn glücklich mit ihr?"
Gerd nickte, ohne nachzudenken.
"Es ist sehr anstrengend mit ihr und sie treibt mich oft an meine Grenzen, aber es gibt nicht dieses Einerlei. Außerdem gibt sie mir ein gewisses Gefühl, das mir bisher keine andere Frau wirklich geben konnte."
Erthan war gespannt.
"Welches?"
"Dass ich der Einzige für sie bin."
Erthan pfiff durch die Zähne.
"Soll ich Dir was sagen? Das kaufe ich Dir sogar ab."
Erthan sah aus dem Fenster.
"Der Regen hat nachgelassen, gehen wir später in den Park?"
Gerd willigte ein.
"Warum nicht."
Mittags bei Otto
"Sieht niedlich aus die Frau, nicht?"
Erthan starrte einer blonden Joggerin hinterher.
"Hallo Otto! Na wie ist die Wurst heute? Genauso schlecht, wie sonst auch immer?"
Der Imbissbesitzer schnaufte, um die Mittagspause hatte er sehr viel zu tun.
"Als ob Du je eine davon gegessen hättest."
Er warf einen Blick zur Seite.
"Was ist mit Sabine los? Sie ist so anders heute."
Er deutete auf einen der Tische.
"Sonst sind doch auch die anderen Mädels bei ihr, oder?"
Er wischte sich den Schweiß mit einem Tuch von der Stirn.
"Magst wieder ne Curry, Gerd?"
Gerd nickte und ging an den Tisch, an dem Sabine saß.
"Geht´s Dir gut?"
Sie war überrascht und musterte ihn eingehend, bevor sie antwortete.
"Ja, warum nicht?"
Gerd gab sich nicht zufrieden.
"Du gibst Dich anders. Keine Natalia, keine Daniela, allein in der Pause ..., das kennt man so nicht bei Dir. Ich habe mir Sorgen gemacht."
Sabine seufzte.
"Kannst Du mir ein Gefallen tun, Gerd?"
Er bejahte.
"Lass mich einfach in Ruhe und geh Dich woanders wichtigmachen!"
Gerd hob die Achseln.
"Gut. Wenn was ist, sag Bescheid!"
Sabine nickte.
"Sei nicht böse, mir ist nur heute nicht nach Gesellschaft."
"Was ist los mit ihr?"
Gerd wickelte das Besteck aus der Serviette.
"Ach, keine Ahnung."
Erthan sah Otto beim Kochen zu und warf dann einen Blick auf Gerd, der sich ein paar Pommes in den Mund schob.
"Habt Ihr Lust, mit Carmen und mir am Samstag auf die Piste zu gehen?"
Gerd kaute erst fertig, bevor er antwortete.
"Wohin denn?"
Erthan grinste.
"Dorthin, wo Du wahrscheinlich schon seit Jahren nicht mehr warst. Kneipe und danach Disco?"
Gerd war die Vorstellung nicht angenehm, aber auf der anderen Seite hatte er das Gefühl, Xena etwas Neues bieten zu können.
"Ich werde Xena fragen. Ich glaube, sie wird sich freuen."
Gerd grinste Erthan an, der ihn daraufhin fragend ansah.
"Sie kennt sich aus mit Rollenspielen. Nicht, dass sie Carmen auf neue Ideen bringt?"
Erthan musste lachen.
"Ach du Scheiße! Bloß nicht, Kartoffel."
Zuhause bei Xena
"Xena?"
Gerd horchte. Attila kam ihm schwanzwedelnd entgegen.
"Na, mein Alter? Wo ist unsere Herrin?"
Attila sah tatsächlich in Richtung Treppe, wandte sich dann aber sogleich dem Sofa zu. Gerd überlegte. Xena hatte ihm nicht gesagt, dass sie heute einen Kunden hatte. Neugierig ging er die Treppe zum Keller hinunter, wollte nur kurz nachsehen, was dort gespielt wurde.
Die schwere Tür stand offen, die Folterhölle seiner Liebsten war also in Betrieb. Ein kalter Schauer jagte seinen Rücken hinunter, als er die verhaltenden Schreie einer jungen Frau vernahm. Xena quittierte es mit einem Lachen.
"Na jammer nicht, meine Maus, wir haben doch gerade erst angefangen."
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Kommentare
Das habe ich ja gar nicht mehr erhofft ......
....... schön, dass du weiter schreibst.
Nachtrag:
Mir gefällt am besten die Schilderung über Sabine. Die ist dir wirklich gelungen.
Das Thema Xena und Gerd, diese Geschichte einer abstrus gezeichnete Domina zu der Gerd als weißer Ritter für Zuneigung und emotionelle Geborgenheit kommt, ist mir zu überzeichnet realitätsfern und zugleich zu realitätsnah.
Die Schilderung von Sabine ist dir gut gelungen. Sie ist die personifizierte Warnung, wieso man Frauen von SM fern halten soll. Sie entwickeln sich dann zu gedankenlosen Sadistinnen. Gut gezeichnet ist auch, dass Sabine keine Lust hat mit ihren Kolleginnen zu quatschen. Wenn man einen eigenen Domestiken hat, hat man keine Lust mehr auf Domestikengespräche. Dies ist normal und bei jeder beruflichen Statusbeförderung zu beobachten. Fehlt nur noch, dass sie jetzt am beispiel von Nr. 4 Führung lernt und Karriere macht.
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Juhee ....
... es geht weiter! Danke für die Fortsetzung der Geschichte ... und schön, dass auch Xena und Gerd wieder ins Spiel kommen.
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Sena, vielen Dank für die Fortsetzung!
Wir haben alle gespannt darauf gewartet und freuen uns zu erfahren, wie es mit Gerd und Sabine weiter geht.
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wirklich gelungene Geschichte
Liebe Sena,
ich habe, wie viele andere Leser hier die `Liebesbeziehung zu einer Domina´ begeistert gelesen. Wenn Du Dir Zeit genommen hast um erst den Fortgang zu überlegen und zu prüfen, ist das völlig normal. Wie die Anderen, freue ich mich über diese Fortsetzung und darüber, dass Du diese Geschichte nicht "sterben" lässt.. Das sie irgendwann zu Ende sein muß, ist glaube ich, jedem hier klar.
Falls Du übrigens Sabine als schlechte Domina haben, bzw schreiben möchtest, sind die Ansätze hierzu sehr gut gelegt. Das Ganze kannst Du aber auch noch umdrehen. Also mach Dir keine Gedanken um die Person Sabine. Man kann sich nicht in jede Person intensiv reindenken.
Also, mach bitte so weiter,
Gruß
spunky630
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Jaa :-)
endlich weider eine fortsetzung, Danke Sena :-)
Diese Kapitel fand ich sehr schön und es hat sich schön in einander gefasst.
Ich freu mich schon sehr auf das nächste ? Wieder etwas mehr mit Xena und Gerd ?
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Da war ein bisschen das Gefühl
da, als wenn man nach Hause kommt oder gute Bekannte trifft: Freude an Bekanntem und Neugier auf das Kommende! Danke, liebe Sena, für die Fortsetzung, die ruhig beginnt, aber auf jeden Fall Interesse auf weckt; dafür von mir fünf Punkte und LG champ.
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*klatscht Beifall*
Da ich das Glück hatte, dass schon 32 Teile fertig waren konnte ich sie alle am Stück lesen, nein ich habe sie verschlungen.
Die Geschichte scheint mir sehr gelungen, obwohl manche Sachen schon echt krass dargestellt sind. Vieles ist nachvollziehbar. Aber der Schreibstil ist Klasse und die Wortwahl sehr abwechlungsreich bis auf den Ausdruck "Schweinchen" für die Sklaven. Alles in allen ist sie sehr geil
Weiter so und meine Aufmerksamkeit ist der Geschichte gewiss
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Es wird weiter gehen....
Nach langer Pause, habe ich wieder Lust bekommen ein paar Teile zu schreiben. Ich denke morgen, spätestens übermorgen wird es ein neues Kapitel geben. Tut mir leid für die lange Wartezeit, aber ich braucht den Abstand um wieder die Lust auf Xena, Gerd und Co zu bekommen.
Gruß Sena
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YES!!!!
Das lange Warten und in stiller Einsamkeit leiden auf den nächsten Teil hat sich gelohnt.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und denke, ich bin nicht der Einzige...
Danke & viele Grüße
devoter_wu
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