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Liebesbeziehung zu einer Domina Teil 40

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Liebesbeziehung zu einer Domina Teil 41

 

 

 

Morgens bei Sabine

"Ja?"

Sabine hatte Mühe, einen klaren Gedanken zu fassen. Sie hatte mit Erthan ein Livekonzert besucht und war erst spät in der Nacht eingeschlafen. Ihre Liebe war noch frisch und der Mann an ihrer Seite unersättlich. So waren sie erst in den anbrechenden Morgenstunden eingeschlafen und nun hatte sie Mühe, sich zurechtzufinden.

"Xena? Warte mal, ja? Ich gehe in ein anderes Zimmer."

Sie schloss die Schlafzimmertür hinter sich und setzte sich auf die Couch.

"Echt?"

Xena redete eindringlich auf sie ein.

"Du, Xena ..., ich wollte eigentlich nicht mehr ..."

Sabine wurde blass.

"Nein, das stimmt."

Sie seufzte.

"Gut, ich mache es."

Sabine legte entgeistert den Hörer beiseite.

 

"Alles okay?"

Erthan tapste müde ins Wohnzimmer.

"Wer war denn das?"

Sabine legte den Hörer wieder in die Station und war in ihren Gedanken versunken.

"Sabine?"

Erthan setzte sich neben sie. Seine Freundin sah ihn endlich an und gab ihm einen Kuss.

"Morgen, Schatz. Gut geschlafen?"

Erthan grunzte.

"Wie spät ist es?"

Sabine sah auf das Display des Receivers.

"Schon 11 Uhr."

"Ich gehe duschen, kommst Du auch?"

Sie schüttelte den Kopf.

"Ich mach uns lieber was zum Frühstücken. Sei mir nicht böse, aber ich bin im Moment nicht in Stimmung."

Erthan runzelte die Stirn.

"Hat das mit dem Anruf zu tun?"

Sabine verneinte.

"Egal. Ich wollte nur, dass Du Dich unter meiner Obhut ordentlich pflegst, aber wenn Du hier lieber stinkend und beschmutzt herum wuseln willst, ist das natürlich Deine Angelegenheit."

Sabine lachte und warf ihm ein Kissen hinterher.

"Blödmann!"

Erthan verschwand ins Badezimmer. Durch die offene Tür rief er Sabine etwas zu.

"Und? Wer war es jetzt?"

Sabine verdrehte genervt die Augen und schlug Eier in die Pfanne.

"Xena! Ich soll ihr bei einer Sache behilflich sein. Nichts Besonderes."

Erthan wurde sofort hellhörig.

"Was für eine Sache? Etwa heute noch? Wir wollten doch den Tag zusammen verbringen, oder nicht?"

Sabine reagierte gereizt.

"Dusch fertig und dann reden wir drüber, okay?"

Erthan beeilte sich. Fünf Minuten später kam er mit Rasierschaum im Gesicht in die Küche.

"Was machst Du bei Xena?"

Sabine wurde verlegen.

"Ich helfe ihr nur bei einer Sache. Tut mir leid, Schatz, aber das ist vertraulich."

Er musterte sie eindringlich. Es musste etwas mit Xenas Sadomasochismus zu tun haben, dass spürte er.

"Gibt es da etwas zwischen Euch, von dem ich Bescheid wissen sollte?"

Sabine wurde bleich und starrte ihn an.

"Nein! Was meinst Du? Nur weil wir jetzt zusammen sind, habe ich doch noch so etwas wie Privatsphäre, oder?"

Erthan schwieg. Es war ihr erster Streit, er wusste, dass sie ihm etwas verschwieg.

"Es sollte einfach keine großen Geheimnisse zwischen uns geben, finde ich. Kann ja sein, dass Du es anders siehst."

Sabine starrte ihn erstaunt an. Sie fühlte sich schlecht in diesem Moment, schaffte es aber nicht, sich ihm anzuvertrauen.

"Erthan?"

Er hob nicht den Kopf, sondern stocherte in seinen Eiern herum.

"Wenn ich Dir verspreche, dass ich Dir irgendwann alles erzähle, gibst Du dann jetzt Ruhe?"

Erthan sah sie mürrisch an.

"Irgendwann?"

Sabine nickte, ihre Miene war angespannt und besorgt.

"Okay. Warte aber nicht so lange damit, darum bitte ich Dich! Ich fühle, dass da etwas zwischen uns ist und das mag ich nicht."

Sabine gab ihm einen Kuss auf den Mund und streichelte über seinen Hinterkopf.

"Danke, mein Muckel."

 

Zu Gast bei einer Sadistin

"So, Ihr kleinen, niedlichen Gänse. Willkommen in meinem Heim!"

Xena half den in Hals-, Hüft- und Fußeisen eingeschlossenen Mädchen beim Aussteigen. Diana und Susanne durften bis auf eine Unterhose nackt bleiben, während Marie als Gummifrau ihre seltsame, wie auch unbequeme Kluft weiterhin tragen musste.

"Ihr seht, es kann gar nicht so schlimm werden, wir sind ja nicht in meiner beruflichen Umgebung, sondern gehen gleich runter in meine kleine Spaßwerkstatt."

Ängstlich sahen sich Diana und Susanne um. Xenas Haus war groß und stilvoll eingerichtet, ein großer Hund kam den Frauen entgegen und sprang schwanzwedelnd an seiner Herrin hoch.

"So macht das mein Gerd auch immer."

Xenas Bemerkung entlockte Sabine ein Lachen. Sie war von Xena wieder in eine strenge Domina-Kluft gesteckt worden und hatte es sich sogar gefallen lassen müssen, dass ihr die Sadistin ein kleines Präsent zwischen die Beine geschoben hatte. Dort vibrierte es unentwegt vor sich hin, einen unterschwelligen Reiz verursachend, der Sabine permanent stimulierte. Die Overknee-Stiefel und der Catsuit saßen wie eine zweite Haut, doch die Handschuhe, die bis zu ihren Schultern reichten, störten sie. Aber egal, ein paar Stunden und sie würde wieder bei Erthan zu Hause sein.

"Bring die beiden runter in eine Zelle und kette sie mit Halseisen fest. Lass ihnen genügend Leine, damit sie sich gegenseitig ihr Schicksal erleichtern können."

Sabine nickte und trat an die beiden Sklavinnen heran, die sie erschrocken anstarrten. Erthans Freundin fühlte sich sofort wieder in ihrem Element.

"Was gafft Ihr so? Sklavinnenschlampen schauen vor ihrer Herrin auf den Boden!"

Sabine hielt eine kurze Reitgerte in der Hand und schlug den beiden Frauen damit auf die Oberschenkel. Sie stöhnten auf, schienen aber Schlimmeres gewohnt zu sein. Dennoch kamen sie dem Wunsch der Domina nach und sahen vor sich auf den Boden. Xena grinste.

"Da findet ja jemand schneller in die Szene zurück, als gedacht. Schön! Das freut mich. Vielleicht muss ich Dich ja doch nicht ganz aufgeben, oder?"

Sabine sah Xena erschrocken an. Wenn Gerds Freundin sie dazu zwingen würde, wäre die Beziehung zu Erthan gefährdet. Zwar war dieser von seiner Ex-Freundin mit vielen Spielmöglichkeiten der Sexualität vertraut gemacht worden, doch BDSM würde ihn überfordern, da war sie sich völlig sicher.

In Gedanken versunken, ging Sabine mit den beiden jungen Frauen die Kellertreppe hinunter, über die schon so viele vor ihr eine Reise in die Welt des Schmerzes begonnen haben mussten. Xena hatte ihr vorher die Zelle gezeigt, in der sie die beiden Frauen anketten sollte. Sie war vielleicht vier Meter lang und ebenso breit, außer einigen Eisenringen beinhaltete sie keinerlei Mobiliar, das Susanne und Diana ihr Schicksal erleichtern hätte können.

Sabine löste zuerst bei Susanne das Halseisen und befestigte dafür einen breiteren, schwereren Eisenring um ihren Hals, der mit einer schweren Kette an der Wand befestigt war. Das Vorhängeschloss schnappte ein, dann war die Sklavin in Xenas Hölle gefangen. Diana riss ihre Augen weit auf, sie war von Fabian einiges gewöhnt, doch hier war alles noch viel düsterer und brutaler. Sie wollte sich wehren und stieß Sabine dabei fast um, die im ersten Moment erschrocken und unsicher reagierte. Dann fasste sie sich wieder und hieb mit der Gerte so lange auf Diana ein, bis diese vor Schmerzen schreiend auf dem Betonboden kauerte.

"Ist der Zwergenaufstand nun vorbei?", schrie Sabine die Sklavin an.

Diese nickte heftig und ließ es nun zu, dass die Domina ihr die schweren Fesseln anlegte.

"Ich werde Xena nichts sagen, ich denke, das konnten wir auch unter uns regeln. Oder möchtest Du Dich bei ihr beschweren?"

Sabine sah Diana erwartungsvoll an, die hektisch ihren Kopf schüttelte.

"Gut! Ich bringe Euch gleich noch Marie, dann habt  Ihr ein paar Stunden Ruhe, bevor sich die Herrin des Hauses Euch widmet."

 

"Diese Scheiß-Fotze hat uns den ganzen Schlamassel eingebrockt."

Susanne war voller Wut auf das Gummimädchen.

"Marie? Du warst doch eifersüchtig und hast sie ständig gequält und gedemütigt."

Diana sah Susanne grimmig an.

"Xena macht uns fertig, die ist total gestört. Hast Du nicht gehört, wie sehr sich Fabian um uns sorgte? Er! Der selbst nicht gerade rücksichtsvoll mit uns umgeht."

Diana kam ein Gedanke.

"Meinst Du, wir dürfen das Codewort benutzen?"

Susanne sah sie erstaunt an.

"Bei der? Vergiss es! Das reizt sie nur noch mehr. Aber versuche es ruhig, wenn Du mir nicht glaubst."

Diana dachte an Marie. Sie hatten dem Mädchen in den letzten Wochen die Hölle bereitet. Wenn Fabian es nicht gewesen war, der das Mädchen gequält und vergewaltigt hatte, dann hatten ihn Diana und Susanne abgelöst und grausamer und härter dort weitergemacht, wo er aufgehört hatte. Sie hatten dafür gesorgt, dass ihr Meister nichts mitbekommen hatte und bei dem Mädchen keine Spuren geblieben waren. Sie kannten sich aus und wussten genau, wie sie der Gummimarie die Hölle bereiten konnten, bis diese beinahe am Leben verzweifelt wäre.

Diana weinte. Sie hatte nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern auch Furcht vor dem Zorn der Hauseigentümerin. Fabian wollte von ihr nichts erzählen, aber man hörte aus dem Wenigen heraus, dass sie in der Szene gefürchtet war.

"Hör jetzt auf, Heulsuse! Wenn die kleine Gummihure hier ist, können wir uns angemessen dafür bedanken, dass sie uns das hier eingebrockt hat."

Diana schüttelte den Kopf.

"Spinnst Du? Reicht es Dir immer noch nicht?"

Susanne kam drohend zu Diana herüber.

"Halt jetzt endlich die Klappe oder ich bin es, die Dir Dein Scheißmaul stopft."

Diana hatte vor Susanne große Angst. Eigentlich wäre sie ihr körperlich überlegen, aber die kleinere, blonde Frau war wendig und äußerst brutal.

 

Schritte waren draußen zu hören. Das Licht flackerte seltsam, als die Zellentür geöffnet und das Gummimädchen von Sabine hineingeschoben wurde. Es wurde dunkel in der Zelle, als die Lampe endgültig ihren Dienst versagte.

"Hm! Tut mir leid, wenn Ihr jetzt im Dunkeln hockt. Ich schau mal, ob ich eine neue Birne für Euch finden kann."

Sabine warf einen besorgten Blick auf die Fassung. Gut! Sie würde mit ihr zurechtkommen. Die Zellentür wurde von der Domina geschlossen, dann fiel nur noch etwas Licht durch den schmalen Sehschlitz der Tür, dessen Schieber Sabine für die drei Frauen offengelassen hatte.

"Du scheiß kleine Gumminutte!", schrie Susanne und stürzte sich auf das gefesselte Gummigeschöpf.

Ohrfeigen prasselten auf den Gummi von Maries Maske, dann bat Diana Susanne, aufzuhören. Diese starrte ihre Freundin grimmig an.

"Halt mich noch einmal zurück und Du bist fällig, verstanden?"

Susanne setzte sich auf Maries Bauch und legte ihre Halskette so, dass sie nicht durch sie behindert wurde. Mit der flachen Hand schlug sie jetzt auf die Titten der Gummisklavin ein, die sich aufbäumte und starke Schmerzen haben musste.

"Schlag ihr ins Gesicht, Diana! Die wird uns nie wieder verraten, das Miststück."

Diana hatte in diesem Moment größere Angst vor ihrer Partnerin, als vor Xena, und knallte Marie heftige Ohrfeigen ins Gesicht.

"Die spürt nichts, nimm die Faust."

Erschrocken starte Diana Susanne an.

"Aber ..."

Susanne hatte einen fiebrigen Glanz in ihren Augen, griff Diana in die Haare und zerrte sie zu sich heran.

"Mach, was ich Dir sage!"

Diana nickte, wandte sich zu Marie um und schlug ihr mit der Faust ins Gesicht.

"Hör auf! Die Dominafotze kommt zurück."

Hastig zogen sich die beiden Frauen auf ihre jeweilige Seite zurück und ließen das Gummimädchen in der Mitte liegen. Das Schloss wurde aufgesperrt, dann trat Sabine erneut in ihre Mitte.

"Hab eine aufgetrieben, jetzt habt Ihr gleich wieder Licht."

Mit quietschendem Geräusch drehte sie das Leuchtmittel in die Fassung und schaltete das Licht wieder ein.

"Na also. Geht doch. Da könnt ihr Euch über mangelnden Service nun wirklich nicht beschweren."

Sabines Blick fiel auf Marie, die sich von einer Seite zur anderen wendete.

"Was ist mit ihr? Geht es ihr nicht gut?"

Diana schüttelte den Kopf.

"Das hat sie bei uns auch schon gemacht. Das macht sie nur, um sich ein wenig bewegen zu können."

Sabine blieb kritisch.

"Na, ich nehme sie lieber noch mal mit. Nicht, dass sie uns kaputtgeht. Vielleicht habe ich ihre Fesseln zu straff angezogen."

Diana und Susanne starrten sich erschrocken an. Hoffentlich sah die fremde Femdom nicht, wie sehr sie Marie zugesetzt hatten.

 

"Xena!?!"

Erschrocken zog Sabine ihrer Freundin die Gummimaske vom Gesicht. Ihre Wangen waren stark gerötet, das linke Jochbein  sogar geschwollen und verändert in seiner Farbe. Hastig nahm sie Xena den Knebel aus dem Mund, dann half sie der vermeintlichen Gummisklavin aufzustehen.

"Marie!"

Die Sklavin half Sabine, Xena zum Bett hinüber zu schaffen. Ihr schien es wirklich nicht gut zu gehen. Xena starrte an die Decke und sammelte ihre Kräfte.

"Die sind echt auf der falschen Seite. Alter Schwede."

Ihre Brust hob und senkte sich, Xena stöhnte und schien voller Schmerz zu sein.

"Warte, wir ziehen Dir die Kluft aus."

Sabine löste erst einmal die engen Gurte, die Xenas Gummihaut fest an deren Körper fixiert hatten.

"Geht´s, Herrin?"

Marie schien voller Sorge zu sein. Xena nickte ihr aufmunternd, aber mit einem schmerzverzerrten Gesicht zu.

"Du hattest also recht. Scheiße, Mädchen, das tut mir leid. Fabian wird sich von mir was anhören dürfen."

Marie heulte auf und schluchzte. Xena hatte nur zehn Minuten das durchleiden müssen, dem wochenlang ausgesetzt gewesen war. Ohne Pause war sie von den beiden Mädchen zu den niedrigsten Arbeiten gezwungen worden, mit schrecklichen Dingen vergewaltigt, gedemütigt und mit Peitschen, Reizstrom und brutalen Fesselungen gequält worden. Sie hatte kaum schlafen dürfen und war beinahe versucht gewesen, sich das Leben zu nehmen. Eigentlich war Fabian an allem schuld, hatte er doch seine beiden Sklavenfrauen sehr vernachlässigt, da er von seinem Neuzugang nie genug bekommen hatte können.

Xena brauchte eine Weile, um sich von diesen, für sie ungewohnten Schmerzen zu erholen. Sie war selbst schuld, warum wollte sie auch unbedingt am eigenen Leib spüren, wozu diese beiden Sklavinnen fähig waren. Es war nicht so, dass Xena Marie keinen Glauben geschenkt hatte. Nur beim Ausmaß ihrer Qualen glaubte Xena, dass Marie stark übertrieben hatte. Jetzt war sie eines Besseren belehrt worden und würde sich der beiden Frauen entsprechend annehmen.

"Gebt mir zwei, drei Stunden, dann bin ich wieder fit. Marie!"

Das Sklavenmädchen kam heran und streichelte ihrer Herrin über die geschundenen Brüste.

"Ja, Herrin?"

Xena nahm ihre Hand und drückte sie.

"Das tut mir so leid für Dich, Süße. Fabian ist eigentlich nicht so. Damit habe ich nicht gerechnet."

Marie umarmte ihre Herrin, die mit dem Gefühlsausbruch ihrer Sklavin nur schlecht umgehen konnte.

"Ist in Ordnung, Kleines. Hör auf damit! Bitte!"

Die junge Sklavin zog sich zurück und ließ ihre Herrin wieder zu sich kommen. Diese warf einen Blick auf Sabine, die ihre Rolle bis jetzt sehr gut gespielt hatte.

"Die haben mich ganz schön zur Schnecke gemacht. Lange her, dass ich mal die andere Seite erleben durfte."

Xena dachte an Susanne.

"Die Blonde ist besonders krass drauf, die hat echt Talent. Schade, dass sie es mir auf diese Art und Weise gezeigt hat, sonst hätte man sie fördern können."

Xena bat die beiden um ein paar Stunden Ruhe, damit sie wieder zu sich kommen konnte. Vor allem ihre Brüste schmerzten durch die Schläge wie verrückt. Komisch, so intensiv hatte sie das gar nicht in Erinnerung gehabt. Sklavin Xena, sie musste bei diesem absurden Gedanken lachen.

 

Nach etlichen Stunden war wieder das Knallen der Absätze zu hören, das von den hohen Stiefeln Sabines verursacht wurde. Sie schien allein zu sein, vielleicht brachte sie den beiden Mädchen Essen und etwas zu trinken. Wie lange sie schon in der Zelle hockten, wussten sie nicht, doch beide hatten sich schon auf dem Betonboden erleichtern müssen, was einen üblen Gestank verursachte. Sabine wandte sich beim Öffnen der Tür ab, erschlagen von dem strengen Geruch nach Fäkalien.

"UHH!! Was geht mit Euch Schlampen denn ab? Habt Ihr hier etwa rein geschissen?"

Sabine sah ungläubig auf einen Haufen Kot hinunter, der vor ihren Stiefeln lag.

"Na das werdet Ihr gleich wegmachen, ich hole Euch einen Eimer."

Die beiden Sklavinnen sahen der Domina hinterher, die bald darauf wiederkam und einen grauen Zinkeimer hinstellte.

"Na was ist? Los, Ihr Gänse!"

Susanne und Diana sahen sich fragend an.

"Aber wie, Herrin?"

Sabine zeigte eine erstaunte Miene.

"Hände, Füße, Zunge, Lippen. Stellt Euch doch nicht so an!"

Diana würgte, schon der Gedanke brachte sie fast zum Erbrechen. Sabine lachte.

"Na gut, ich will nicht so sein. Für den Haufen hole ich Euch etwas Papier. Aber der Boden wird spiegelblank sauber und da werdet Ihr Euch schon auf die körpereigenen Möglichkeiten besinnen müssen."

Sabine warf eine wenig Klopapier auf den Boden und holte dann einen langen Rohrstock hervor. Sie schlug damit leicht gegen ihre Handschuhe und selbst auf diesen zwiebelte er schon ordentlich.

"Beeilt Euch oder ich verprügle Euch nach Strich und Faden!"

Die beiden bekamen es mit der Angst zu tun. Eilig schob Diana den Scheißhaufen von Susanne mit dem Toilettenpapier zusammen und hob ihn vorsichtig in den Eimer. Sie hatte noch ein Blatt übrig und versuchte, damit auch noch den Rest des Kots wegzuwischen. Susanne sah ihr zu und rührte sich nicht.

"Was ist mit Dir, Schlampe? Willst Du mich mit Deiner Faulheit provozieren?"

Sabine holte mit dem Rohrstock aus und hieb ihn der Sklavin über die Brust. Diese kreischte auf und wand sich in ihren Schmerzen. Diana wurde blass und begann damit, den Urin vom Boden aufzulecken. Ihre Freundin heulte immer noch, unfähig die Schmerzen zu verarbeiten.

"Halt! Das reicht. Den Rest macht die blonde Kuh hier."

Noch ein Hieb Sabines biss in den rechten Oberarm der arbeitsunwilligen Sklavin. Susanne stürzte sich regelrecht auf den Boden, schleckte Kotreste und Urin auf. Sie heulte und weinte dabei, während Sabine eine tiefe Genugtuung empfand. Die Sklavin würgte und keuchte, nur mit Mühe ihren Ekel kontrollierend.

"Gleich kommt Xena! Ihr solltet noch einmal Kraft schöpfen, bevor sie sich Euch widmet."

Sabine holte einen zweiten Eimer, der mit einer bräunlichen, körnig, stinkenden Masse gefüllt war.

"Fresst! Was anderes bekommt Ihr nicht."

Sabine und Diana konnten ihr Schicksal nicht begreifen. Weinend lagen sie sich in den Armen, während Sabine die Zellentür verriegelte. Sie starrten gemeinsam auf diese ekelhafte, stinkende Pampe, die sie essen sollten.

 

Das Imperium schlägt zurück - Akt 1

Die Tür öffnete sich und Xena trat in die Zelle. Mit staunenden Gesichtern starrten die beiden Frauen der Domina ins Gesicht, das deutliche Spuren einer Misshandlung zeigte.

"Was seht Ihr mich so an? Habt ganze Arbeit geleistet. Bravo! Seht Ihr hier über dem Auge?"

Xena beugte sich zu Susanne hinunter, die entsetzt auf die Platzwunde über dem rechten Auge der Domina starrte. Ein kleines Pflaster raffte die Wunde zusammen, damit diese sich wieder schließen konnte. Die Domina fasste sich an ihre großen, vom Leder bedeckten Brüste.

"Das ist echt der Hammer, die tun immer noch höllisch weh. Ihr habt Talent, wisst Ihr das eigentlich?"

Xena zeigte aufrichtige Anerkennung. Sie hockte sich Susanne gegenüber, die ängstlich zur Sadistin aufblickte. Diese streichelte mit ihren Lederhandschuhen über das Gesicht der Blondine und lächelte zu ihr hinunter.

"Bei Dir bin ich echt versucht, ne Ausbildung zur Dom zu beginnen. Du hast das Quälen in Dir, dass spüre ich. Leider geht das aber nicht, denn Du hast Dich an etwas vergriffen, das mir gehört."

Susanne sah erschrocken zur Domina hoch, während Diana bereits wieder Tränen in die Augen stiegen.

"Ich habe Marie Fabian geliehen, nicht Dir oder der anderen Schlampe. Auch Euer Meister wird erstaunt sein, wenn ich ihm berichte, dass ihr Euch an Marie vergangen habt, denn er wird vor mir dafür geradestehen müssen. Ihr seht, die nächste Zeit wird richtig spannend für Euch werden. Doch bevor wir mit dem beginnen, was ich noch ein bisschen besser beherrsche als Ihr, dürft Ihr mich noch mal richtig prügeln."

Xena zwinkerte den beiden Frauen zu. Sabine kam herein und löste die Fesseln der Sklavinnen.

"Marie! Hilf mir beim Anlegen der Handschuhe, Süßes!"

Das Gummimädchen eilte zu ihrer Herrin und half, wie ihr geheißen.

"Unten die Beinpolster auch! Ich möchte die beiden Schlampen ja nicht schon jetzt kaputtmachen." 

Sabine trieb die beiden Mädchen aus der Zelle hinaus. Susanne und Diana waren zutiefst erschrocken. Sie hatten also nicht Marie geschlagen, sondern ihre Peinigerin. Xena lächelte sie freundlich an, als ob sie den eingeschüchterten Sklavinnen damit deren Ängste nehmen wollte.

"Ihr seht, ich bin eigentlich nicht passend angezogen. Die hohen Stiefel schränken mich ziemlich ein und auch das Mieder lässt mich nicht gerade an Schnellkraft gewinnen. Dazu nutze ich auch noch Polster, während Ihr mich mit Euren harten Knochen so richtig kaputtmachen dürft."

Xena lachte gehässig.

"Klingt das gut? Wenn ich auf dem Boden liegen bleibe, dürft Ihr ohne weitere Spielchen zu Eurem Dominus zurückkehren. Arbeitet zusammen! Dann habt Ihr eine faire Chance."

Diana heulte, sie wollte der Domina nicht im Faustkampf gegenübertreten. Susanne aber wog ab und schien bereit zu sein.

"Komm her und heul nicht rum!"

Xena lachte.

"Hör auf Deine Freundin, Diana! Du hast doch vorhin richtig gut zugelangt, oder? Mit tut immer noch alles weh."

Susanne flüsterte Diana etwas ins Ohr, diese nickte und so teilten sie sich auf, um Xena von zwei Seiten gegenüberzutreten. Susanne wusste um Dianas mangelhafte Moral und wollte ihr Mut machen.

"Denk dran! Immer gleichzeitig! Dann kriegen wir sie."

Xena lachte.

"Jaaa! Hascht mich! Ich bin das Häschen."

Susanne bewegte sich langsam auf Xena zu, die in Kampfstellung ging und konzentriert auf einen imaginären Punkt starrte. Diana folgte ihrer Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite und griff für Xena überraschend als Erste an. Doch die Domina hatte Routine, blockte den Fausthieb mit dem Unterarm ab und rammte gleichzeitig Susanne ihre Stiefelsohle in den Bauch, die gefährlich nahe an sie herangekommen war.

"Huh! Das war gar nicht schlecht. Weiter! Das macht Spaß mit Euch.", jubelte Xena. 

Xena klatschte ihre Boxhandschuhe zusammen und ging wieder in Bereitschaft. Diana traute sich nicht alleine an die Lederfrau heran, obwohl sie noch keine ernsthaften Blessuren erlitten hatte. Dafür lag Susanne röchelnd am Boden und schien große Schwierigkeiten damit zu haben, ihre Kräfte wieder zu sammeln.

"Hilf mir! Greif sie endlich an!"

Diana traute sich nicht und zögerte. Mit beiden Fäusten vor dem Gesicht kam sie der Domina vorsichtig näher. Xena beging einen Fehler. Sie überschätzte die Wirkung ihres Tritts auf Susanne und widmete sich ganz Diana, die nun halbherzig auf sie eindrang. Mühelos wich Xena deren Faustschlägen aus und schlug ihr im Konter die Handschuhe ins Gesicht. Diana taumelte nach hinten und wäre beinahe gestürzt. Xena hatte sie am rechten Auge und am Kinn getroffen, was Diana sichtlich aus der Fassung brachte und deren Angriffslust minderte.

Xena war zufrieden, auch wenn der Kampf schnell zu Ende war. Sie wollte gerade nach Susanne sehen, als diese ihre Schulter gegen das rechte Bein der Herrin drückte und Xena damit zu Fall brachte. Wenn diese jetzt zu liegen kam, hatte sie verloren. Doch allein konnte Susanne die große Frau nicht nach unten drücken und war bestürzt, als Xena die Oberhand über sie gewann. Susanne war keine Ringerin, Xena zwar auch nicht, aber die Domina war sportlich und hatte mehr Kraft als sie.

"Diana! Hilf mir! Jetzt!", schrie sie die Freundin an.

Aber die große Südländerin heulte nur und hockte auf den Knien am Boden.

"So, Fotze!"

Xena hatte jetzt die Schnauze voll von der blonden Sklavin. Es war nicht so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Sie hieb mit einem Schwinger der jungen Frau die Faust ins Gesicht. Susanne fiel zur Seite und gab so die Domina frei. Diese stürzte sich auf sie und prügelte ihr die Boxhandschuhe in Bauch, Brust und Gesicht, bis Sabine sie eindringlich dazu aufforderte, damit aufzuhören.

Endlich ließ Xena von Susanne ab und stellte sich abseits. Die Sklavinnen waren wie überfahren und kamen nur mit Mühe wieder auf die Beine. Selbst als Sabine sie mit dem Rohrstock motivierte, dauerte es Minuten, bis sie wieder standen. Xena dankte Sabine.

"Sperr sie ein und kette sie wieder fest! Wir machen morgen weiter."

Sabine sah Xena erstaunt an.

"Morgen?"

Xena legte ihren Kopf schief.

"Hast Du schon was vor?"

Sabine nickte.

"Hör mal, Xena, wir müssen reden. Okay? Bitte!"

Xena ärgerte ihre beinahe erlittene Niederlage immer noch.

"Nein! Du kommst morgen! Die anderen Tage kannst Du zu Hause bleiben, dann ist Agnes hier."

Sabine seufzte. Erthan würde nicht begeistert sein. Sie sperrte die beiden Sklavinnen wieder in ihre Zelle, kettete sie an und löschte das Licht. Xena verabschiedete sich von Sabine und ging dann noch einmal in die Zelle der beiden Sklavinnen.

"Habt Euch gut geschlagen. Vor allem Du."

Sie nickte Susanne anerkennend zu.

"Ihr braucht Euch keine Sorgen mehr zu machen. Ich selbst werde, solltet Ihr meinen Befehlen Folge leisten, nicht noch mal Hand an Euch legen. Sind das gute Nachrichten?"

Die beiden Frauen sahen sich verwundert an. Hastig nickten sie, erstaunt über den Stimmungswandel der Domina.

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Kommentare

Bild von pervoldie

xena

Die Geschichte ist einfach zu weitschweifig. Das Ganze hat doch nichts mehr mit SM zu tun, es ist einfach nur noch Geschwafel für Leser , die vom wahren SM keine Ahnung haben. macht endlich Schluß damit !!

Bild von Sena

Du kannst doch die Geschichte

Du kannst doch die Geschichte ignorieren wenn du sie nicht lesen magst. Keiner zwingt jemanden hier dazu irgend etwas anzuklicken und zu lesen was er nicht möchte. Ich habe vor kurzem geschrieben, dass die Geschichte ihrem Ende zu geht, von daher erübrigt sich dein Kommentar. Es ist wie ich es geschrieben habe. Die Lücken die noch offen stehen werde ich schließen, dann ist die Geschichte zu Ende. 

Sena

Bild von splitternackter

Oh je

jetzt kommt diese Diskussion wieder hoch. "Wahrer SM" Was ist das ...??!
Was Du als Geschwafel abtust, sind nicht nur für mich Dialoge, die sich hervorragend lesen lassen.

Sena, da Du für Dich schreibst, werden Dich solche Kommentare (hoffentlich) nicht davon abhalten, Deine Story zu dem Ende zu bringen, wie Du es Dir vorstellst. Auf dieses Ende bin ich schon sehr gespannt!

Bild von Sena

HAHA!

Ich könnte ja noch hundert Teile schreiben, das würde dann meinen Sadismus entsprechen. Aber mal im Ernst es gibt noch ein wenig was. 
Du brauchst Dir also keine Sorgen machen, ich schreibe so lange wie ich Lust dazu habe. Dieses Forum ist so frei wie sonst keins auf der Welt, dass macht es so besonders. Ich habe mir schon einmal die Lust nehmen lassen, ein zweites Mal passiert mir das nicht. 

Gruß und Danke!

Sena

@pervoldie

 In mehr als zwei Jahren nur einen Beitrag? Seltsam oder? Ich mag aus deiner Sicht zu viel schreiben, aber ich kann mich ja direkt geehrt fühlen, dass ausgerechnet meine Storie dich aus der Lethargie reißt. 



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