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Sorgen um Mark
"Ich bin es. Mark hatte wieder einen Infarkt. Bin auf dem Weg nach Frankfurt, Du kannst mich auf dem Handy erreichen."
Sabine sah Xena mitleidig an, die geschockt vor sich hinstarrte.
"Tut mir leid, Xena. Soll ich lieber noch bleiben?"
Die Domina sah ihre Freundin an. Ihr Gesicht blieb hart und ausdruckslos, trotzdem ahnte man, wie sehr sie diese Nachricht erschrocken hatte.
"Fahr Du zu Deinem Erthan, Sabine! Ich versuche, Agnes zu erreichen, damit sie auf die beiden dort unten aufpasst."
Sabine schüttelte den Kopf.
"Komm! Marie ist ja auch noch hier und zu zweit ist das kein Problem. Ich sage Erthan Bescheid, in solchen Dingen ist mein Muckel der Letzte, der nicht helfen würde."
Xena umarmte Sabine und drückte sie dabei fest an sich.
"Ich zieh mich um und fahr dann los. Wenn Gerd den Zug genommen hat, hole ich ihn vielleicht sogar noch ein."
Xena war in Gedanken schon in Frankfurt.
"Welche Adresse hat das Krankenhaus?", schrieb sie in ihr Handy.
Gerds Antwort kam sofort.
"Du willst herkommen?"
Xena schüttelte den Kopf. Was dachte er von ihr?
"Natürlich! Denkst Du, ich lasse Dich allein?"
Gerd gab ihr die Adresse und Xena eilte ins Bad.
"Marie!?!", rief sie durch die Tür nach dem Gummimädchen.
Die Sklavin eilte zu ihrer Herrin, so schnell es ihr in ihren Fesseln möglich war. Xena stand mit entblöstem Oberkörper vor ihr und war gerade dabei, sich aus ihrer Folterkluft zu schälen.
"Fütter Susanne und bring Diana was zu essen und trinken! Hilf Sabine, wenn es nötig sein sollte, ich muss weg. Hast Du alles erledigt, was ich Dir aufgetragen habe?"
Das Sklavenmädchen antwortete in einem devoten Ton.
"Ja, Herrin!"
Xena gab ihr einen Kuss und drückte sie gegen ihre unbedeckten Brüste.
"Bist ein Schatz. Wenn Zeit bleibt, spielen wir zusammen, okay?"
Marie sah zu ihrer Herrin hinauf, Tränen lösten sich aus ihren Augen. Xena schüttelte den Kopf.
"So schlimm wird es nicht, mein Liebchen. Du wirst sehen!"
"Hast Du alles?", fragte Sabine, die ebenfalls hinzugekommen war.
"Vielleicht brauchst Du noch Wechselwäsche?"
Xena winkte ab. Sie ging in den Flur und machte sich zur Fahrt bereit.
"Sollte es so sein, kaufe ich mir was."
Xena zog den Reißverschluss ihrer Motorradkombi bis zum Hals hinauf und setzte den schwarzen Helm mit dem stark getönten Visier auf. Sabine winkte noch einmal und schloss dann die Tür hinter ihr.
Mit weit über 200 km/h jagte Xenas schwarze Rennmaschine über die Autobahn. Die überholten Fahrzeuge erweckten infolge des enormen Geschwindigskeitsunterschiedes den Eindruck, als ob sie stillstehen würden. Das Verkehrsaufkommen war glücklicherweise gering und der Abend schon weit vorangeschritten. Nur noch 150 km trennten Xena von ihrem Fahrtziel, weniger als eine Stunde beim gegenwärtigen Tempo. Sie dachte an Ilse und Ernst, Gerds Eltern. Was sie in diesem Moment dachten und fühlten, wagte Xena sich nicht einmal vorzustellen. Ihre eigene Mutter kam ihr in den Sinn. Auch sie war ständig in Sorge um ihre Tochter gewesen. Zum Glück hatte ihre Mutter nie von Xenas Neigungen und beruflichen Aktivitäten erfahren müssen, sonst wäre sie vielleicht noch ein paar Jahre früher gestorben. Xena hatte ein sehr gespanntes Verhältnis zu ihr gehabt, dennoch war sie immer eine Insel, auf die sie sich hatte retten können, wenn es ihr auch bald darauf zu eng geworden war.
Xena kam ein absurder Gedanke. Egal, welche Foltermethode sie auch anwenden würde, das, was Ilse jetzt durchleiden musste, konnte durch nichts übertroffen werden. Die Mutter sorgt sich um das Leben ihres Kindes, schlimmer ging es nicht. Sie schämte sich für diese absurde Überlegung, nahm Tempo weg und verließ die Autobahn in Richtung Zentrum.
"Mark Berg?"
Die Sekretärin an der Information sah in der Computer-Kartei nach.
"Ich kann ihn nicht finden. Wann ist er denn aufgenommen worden?"
Xena sah auf die Uhr.
"Es kann eigentlich nur wenige Stunden her sein."
"Können Sie mir etwas über seine Erkrankung sagen?"
Xena wurde ungeduldig.
"Ja! Er hat es mit dem Herzen."
Ein Krankenpfleger kam hinzu und warf einen staunenden Blick auf Xena. Nachdem er den Anblick verarbeitet hatte, half er der Sekretärin beim Suchen.
"Hier! Das ist der Patient von oben. Ist vor ein paar Stunden eingeflogen worden und wird jetzt operiert."
Xena schwindelte. Das klang schlimm.
"Wissen Sie, ob schon andere Angehörige eingetroffen sind?"
Die Schwester musterte sie eindringlich.
"Darf ich fragen, wer Sie sind?"
Xena nickte und zeigte ein betroffenes Gesicht.
"Xena Berg. Die Schwägerin. Ich bin gerade auf Geschäftsreise in der Stadt und wollte nach Mark sehen."
"Sie sind die Erste. Sie müssen in den zweiten Stock!"
Die Krankenhausbedienstete wies ihr den Weg in die Kardiologie.
"Ich kann Frau Berg nach oben bringen, ich habe denselben Weg."
Der Krankenpfleger wartete die Antwort der Bürotante erst gar nicht ab.
"Ich heiße Holger. Wenn Sie etwas brauchen, sagen Sie einfach Bescheid."
Xena schüttelte ungläubig den Kopf.
"Sie baggern mich nicht gerade an, oder?"
Holger war peinlich berührt.
"In solch einer Situation? Ich bitte Sie, Frau Berg, das gehört sich doch nicht."
Er holte den Personalaufzug und stieg gemeinsam mit Xena ein.
"Werden hier alle Besucher so zuvorkommend behandelt?"
Holger schüttelte betrübt den Kopf.
"Leider nicht, ich habe ja auch noch andere Pflichten."
Der Krankenhausbedienstete amüsierte Xena und brachte sie zum Lachen.
"Und sie sind die Schwägerin?"
Xena nickte.
"Mein Mann kommt gleich, er hat mit der Bahn das langsamere Verkehrsmittel gewählt."
Holger ließ seinen Blick über die Motorradkombi wandern. Xena brauchte nicht genau hinzusehen, der Typ hatte eine Beule in der Hose. Sie musste an Gerd denken. Wie hatte er gesagt? "Du solltest Deine Lederfummel nicht mehr in der Öffentlichkeit tragen." Er hatte ja so recht.
"Sie sehen sehr gut aus, Frau Berg."
Xena wandte sich zu dem Krankenpfleger um.
"Der Bruder meines Mannes wird gerade notoperiert. Warum also finde ich dieses Kompliment unangebracht?"
Endlich war der Fahrstuhl oben. Holger zeigte ihr noch den Wartebereich, der aus zwei Reihen Stühlen und einem Tisch mit Zeitschriften bestand, dann eilte er zu seinen nächsten Pflichten. Die Antwort der großen Blondine auf sein Kompliment hatte ihm nicht gefallen.
Xena sah auf die Uhr. Gerd müsste eigentlich jeden Moment eintreffen. Der Bahnhof lag ziemlich weit vom Krankenhaus entfernt und selbst mit dem Taxi würde es einige Zeit dauern. Sie sah aus dem Fenster, es regnete leicht.
Eine Frau mittleren Alters saß abseits und warf hin und wieder einen unsicheren Blick auf sie. Xena nickte ihr zu und nahm eine Zeitschrift vom Tisch. Das Motorsport-Magazin datierte vom letzten Jahr, sie überflog die Artikel nur oberflächlich.
"Entschuldigen Sie bitte! Sind Sie Xena?"
Xena reagierte verwirrt.
"Ja! Aber woher wissen Sie das?"
Die Frau stand auf und ging auf Xena zu.
"Ich bin Meike, die Frau von Mark."
Xena war sprachlos. Auf diese Begegnung war sie nicht vorbereitet.
"Tut mir leid, Meike, aber ich bin ein wenig überrascht."
Marks Frau hatte ein niedliches Äußeres, war klein und zierlich, mit keineswegs harten Gesichtszügen. Müde sah sie aus, hatte aber ein attraktives und einnehmendes Wesen. Ein hübscher Pagenschnitt brachte ihre braunen Haare schön zur Geltung, während ihre grünen Augen Xena freundlich und hoffnungsvoll ansahen. Sie hatte kaum Taille, wie Xena bemerkte, dafür aber mittelgroße, schön geformte Brüste.
"Wäre ich an Deiner Stelle auch. Aber ich bin sehr dankbar, dass jetzt jemand bei mir ist."
Xena lächelte sie an. Meike war keineswegs die boshafte Frau, die sie sich vorgestellt hatte.
"Es tut mir so unsagbar leid für Dich. Wie geht es Mark?"
Meike seufzte.
"Er wird wahrscheinlich einen Bypass bekommen. Er wird es noch mal schaffen, denke ich."
Xena wunderte sich.
"Du gehst sehr nüchtern damit um. Machst Du Dir denn keine Sorgen?"
Meike sah sie traurig an.
"Irgendwann ist man abgehärtet, Xena, und nicht mehr in der Lage, allen Gefühlen freien Lauf zu lassen."
Xena verstand, was sie meinte.
"Du bist wirklich sehr hübsch, auch ohne Deine Größe hätte ich Dich erkannt."
Xena lächelte.
"Danke!"
Meike setzte sich ihr gegenüber.
"Tust Du mir einen Gefallen, Xena?"
Meike sah sie hoffnungsvoll an.
"Klar! Natürlich!"
Meike drehte sich instinktiv zur Tür um.
"Wenn Marks Familie kommt, wird sie in mir den Grund für Marks Leiden sehen. Bitte mach Dir ein eigenes Bild! Bitte!!"
Xena stand auf und umarmte Meike.
"Keine Sorge. Ich habe meinen eigenen Kopf."
Meike zeigte ein entspannteres Gesicht.
"Ich war ziemlich erstaunt, dass Gerd eine Freundin hat. Er war mir gegenüber immer sehr aggressiv und ungerecht. Ich habe mich lange damit getröstet, dass er nur seinen Bruder schützen wollte, aber manchmal habe ich ihn für seine Art gehasst. Nichts für ungut, Xena."
"Warum denkt die Familie Berg so schlecht von Dir? Nimm es mir nicht übel, Meike, aber es muss doch dafür einen Grund geben."
Meike überlegte sich die richtigen Worte, sie wollte nichts Falsches sagen und das gewonnene Verhältnis zu Xena nicht aufs Spiel setzen.
"Als ich Mark kennengelernt habe, war er für mich der liebste und aufmerksamste Mann auf der Welt. Er war zärtlich, verwöhnte mich, kaufte mir Blumen, ging mit mir auf Reisen, tat alles, was sich eine Frau wünscht und erträumt. Aber er hat auch eine andere Seite, Xena. Unentschlossen, unselbstständig und Konfrontationen aus dem Wege gehend überlässt er mir fast vollständig die Kontrolle über unser Leben. Er entscheidet nichts und übernimmt somit auch keinerlei Verantwortung. Mit der Zeit fühlte ich mich mehr als Amme, denn als Frau. Und es stößt ab. Es macht ihn so unglaublich unattraktiv. Wir haben seit fast sieben Jahren keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Er aber nimmt es hin und gibt meinem Alter die Schuld. Ich bin 38 Jahre, da ist meine Libido noch nicht entschlafen, wie Du Dir denken kannst."
Xena war schockiert, vor ihr saß eine verzweifelte Frau.
"Warum hast Du ihn nicht verlassen?"
Meike seufzte.
"Ich hab es versucht, Xena, aber er winselte und bettelte so lange, bis ich mich geschlagen gab. Er ist mir ja nicht egal, weißt Du?"
Xena legte Meike die behandschuhte Hand aufs Knie.
"Deshalb bist Du ja auch hier und nicht zu Hause."
Es dauerte noch eine Stunde, bis Xena Gerd aus dem Fahrstuhl kommen sah. Er drehte sich suchend um und bemerkte sie nicht.
"Bin gleich wieder da, Meike!"
Xena eilte Gerd hinterher, als dieser die Tür nahm, durch die zuvor der Krankenpfleger verschwunden war.
"Schatz! Warte!", rief sie ihm hinterher.
"Du bist schon hier? Wie hast Du denn das gemacht?"
Gerd sah auf ihre Lederkluft, dann war ihm alles klar.
"Du bringst Dich mit dem Höllenteil noch mal um."
Gerd umarmte sie und gab ihr einen liebevollen Kuss. Dann warf er einen Blick in den Wartebereich. Er sah Meike und seine Miene verfinsterte sich.
"Lass uns woanders warten! Ich kann dieses Miststück nicht sehen."
Xena schüttelte den Kopf.
"Du tust ihr unrecht, Gerd. Sehr sogar. Und im Grunde weißt Du das auch."
Er antwortete nicht und folgte ihr unwillig.
"Hallo Meike!"
Er gab Marks Frau nicht die Hand, sondern setzte sich ohne ein weiteres Wort neben Xena.
"Hallo Gerd!"
Meike wandte sich traurig dem Fenster zu, nachdem sie noch einmal einen vielsagenden Blick mit Xena getauscht hatte. Diese junge Frau machte ihr Mut, sie wusste selbst nicht, warum. Sie schien sich nicht so leicht verbiegen zu lassen.
Ich hatte bei meiner Anmeldung auf die Uhr gesehen, fast zwei Stunden warteten wir schon. Xena schlief, hatte ihren Kopf an meine Schulter gelegt, die rasante Fahrt musste sie ermüdet haben. Wie ich meine kleine Teufelin dafür liebte, dass sie hier und jetzt bei mir war. Ich streichelte über ihren Kopf und warf dann einen Blick auf Meike. Sie starrte immer noch mit einer ausdruckslosen Miene aus dem Fenster.
"War der Arzt vorhin da, Meike?"
Marks Frau drehte sich überrascht um. Sie sah müde, traurig und verloren aus.
"Ich habe ihn das letzte Mal gesehen, als sie Mark in den OP gefahren haben."
Ich nickte ihr zu, Schweigen setzte wieder ein. Es dauerte fünf Minuten, bis Meike sich dazu aufraffte, den Faden wieder aufzunehmen.
"Du hast eine sehr nette Freundin, Gerd."
Ich nickte und war froh darüber, dass Xena schlief. Ich war mir sicher, dass sie schon lange niemand mehr nett gefunden hatte, abgesehen von meinen Eltern vielleicht. Meike fasste einen Entschluss und fixierte mich mit ernstem Blick.
"Du gibst mir an allem die Schuld, Gerd, stimmt´s?"
Ich starrte Meike überrascht an.
"Lass uns nicht darüber reden! Es belastet uns beide nur."
Sie nickte.
"Ich liebe Mark wirklich, Gerd, glaubst Du mir wenigstens das?"
Ich sah sie missmutig an. Sie war zumindest hier und blieb an der Seite ihres Mannes, den sie vorher nur verhöhnt, verspottet und angeschrien hatte. Wenn es so war, hatte sie es gut zu verbergen gewusst.
"Mag sein, Meike."
Xena nahm meine Hand und drückte sie ziemlich fest, tat aber weiterhin so, als ob sie schlief. Ich ahnte, was sie mir sagen wollte, und ließ es gut sein.
"Kommen Ilse und Ernst auch?"
Ich schüttelte den Kopf.
"Heute nicht mehr. Sie werden morgen anreisen. Hast Du schon eine Unterkunft?"
Meike schüttelte den Kopf.
"Ich werde mir nachher ein Zimmer in der Stadt suchen."
"Wie spät ist es, Gerd?"
Ich öffnete die Augen und sah auf meine Armbanduhr.
"Drei Uhr vorbei."
Meike ging den Flur auf und ab, sie schien bis jetzt kein Auge zubekommen zu haben. Ich quälte mich genauso wie Marks Frau und weckte Xena sanft.
"Ich gehe jetzt fragen."
Meine Freundin hob verschlafen den Kopf und sah mich verwirrt an. Erst langsam fand sie aus ihrer Schlafwelt heraus und sah mich mit traurigen Augen an. Sie machte sich Sorgen, wahrscheinlich mehr um mich, als um Mark.
Ich irrte über den Etagengang und trat durch eine große, motorbetriebene Tür.
"Entschuldigen Sie!"
Ich klopfte am Stationsempfang, wo eine Nachtschwester gerade dabei war, Karteikarten zu stempeln.
"Können Sie mir sagen, wie es Mark Berg geht? Ich bin sein Bruder."
Die Nachtschwester, eine pummelige Rothaarige mit vielen Sommersprossen, kam durch die Empfangstür heraus.
"Er ist gerade auf dem Weg nach oben. Ich werde mal nachfragen, ob der Professor noch Zeit hat für Sie."
Ich war erleichtert, dies bedeutete zumindest, dass mein Bruder noch am Leben war. Ich dankte der Schwester und kehrte zu Meike und Xena zurück.
"Er hat es hinter sich. Wenn wir Glück haben, erbarmt sich der Doktor noch und teilt uns den Stand der Dinge mit."
Wir mussten noch eine halbe Stunde warten, dann schwebte der Halbgott in Weiß tatsächlich in den Wartebereich herein. Er sah müde und abgekämpft aus.
"Sie sind der Bruder?"
Ich nickte.
"Das hier ist die Ehefrau von Mark und das meine Lebensgefährtin."
Der Professor hatte sichtliche Mühe, den Blick von Xena abzuwenden, konnte sich dann aber wieder auf mich konzentrieren.
"Ihr Bruder hat es nochmals geschafft. Aber das Herz ist stark angegriffen und wird eine ähnliche Situation nicht noch einmal überstehen. Er wird jetzt viel für seine Genesung tun müssen und in einem Vierteljahr werden wir sehen, ob wir noch einmal operieren müssen. Wenn Sie möchten, kommen Sie morgen zu mir in die Sprechstunde, dann erläutere ich Ihnen die genaue Situation. Herr Berg wird allerdings morgen noch nicht ansprechbar sein. Es laufen noch einige Tests, bevor wir einen Besuch erlauben können. Vorausgesetzt natürlich, dass sein Zustand wieder stabil ist."
Ich warf einen Blick auf Marks Frau, sie schien wirklich erleichtert zu sein. Dann gab ich dem Arzt meine Hand und dankte ihm.
"Ich werde mir ein Hotel nehmen, ich denke, Du musst zurück, oder?"
Xena hob die Augenbrauen.
"Rede keinen Scheiß, Gerd! Nimm Dir ein Taxi! Ich fahr Euch hinterher."
Ihr Blick fiel auf Meike, die verloren abseitsstand.
"Kommst Du mit? Du kannst mit Gerd fahren."
Marks Frau warf mir einen unsicheren Blick zu.
"Ich weiß nicht, ob Du das möchtest, Gerd?"
Ich sah müde meine Schwägerin kurz müde an.
"Kein Problem."
Im Hotel eingecheckt und auf dem Zimmer angekommen, dauerte es nicht lange, bis wir total übermüdet in die Betten fielen. Mein Blick wanderte über Xenas Körper, die schon halb weggedöst war. Sie trug ihren BH und ein schwarzes Höschen, wie mir stand auch ihr anscheinend nicht der Sinn nach Sex.
"Komm! Lass uns schlafen, Gerd!", murmelte sie müde vor sich hin.
Ich legte mich neben sie und starrte an die Decke.
"Du hast mit Meike gesprochen?"
Xena antwortete nicht sofort.
"Wollen wir jetzt noch streiten, Gerd?"
Ich drehte meinen Kopf zu ihr hin und unsere Blicke begegneten sich.
"Lass mich nicht Rätselraten spielen! Was ist wirklich los zwischen den beiden?"
Xena dachte an Meike.
"Wenn Du so wärst, wie Meike Deinen Bruder schildert, wären wir auf jeden Fall nicht zusammen, Gerd."
Wut stieg in mir hoch, Xena spürte es. Sie nahm mein Handgelenk und drückte fest zu.
"Du wolltest darüber reden, nicht ich."
Ich sah ihr in die streng auf mich gerichteten, blauen Augen und stöhnte. Sie hatte ja recht.
"Wie soll denn mein Bruder sein?"
Ich dachte an Mark und die gemeinsame Kindheit.
"Unentschlossen? Ein Jasager? Sich allem unterordnend?"
Xena sah mich fragend an. Vielleicht glaubte sie, dass Meike übertrieben hatte.
"Nein! Sie hat recht. Aber wiegt das nicht seine Liebe zu ihr auf? Würde er nicht sein letztes Hemd für sie geben? Er hat immer zu ihr gehalten und alle Wünsche von Meikes Lippen abgelesen. Das muss doch etwas wert sein für sie."
Ich hatte mich in Rage geredet. Xenas Hand streichelte mir über die Brust.
"Ich bin eine Domina und Sadistin, Gerd, aber selbst ich würde mir solch einen Mann nicht an meiner Seite wünschen. Es gibt einfach Situationen, wo ich die Schwache sein möchte und Deine Stärke brauche. Wie soll es dann erst Meike gehen? Wie soll er sie und gemeinsame Kinder durchs Leben bringen? Indem er Meike die komplette Erziehung überlässt?"
Xena musterte mich besorgt.
"Alles in Ordnung, Gerd?"
Ich warf ihr einen unsicheren Blick zu.
"Was soll ich machen? Immerhin ist er mein Bruder. Ich kann ihm doch nicht empfehlen, sie zu verlassen, das würde ihn wahrscheinlich umbringen. Aber so, wie Du es schilderst, ist Meike von ihm total gefrustet und ob sie es nun will oder nicht, sie wird es an ihm auslassen müssen."
Ich war ratlos.
"Er ist mein Bruder, Xena, ich kann ihn doch nicht einfach so verrecken lassen."
Xena zog mich zu sich heran, sodass ich auf ihrem Arm zu liegen kam. Ich streichelte mit meiner Hand über ihren Bauch und fühlte mich erleichtert durch ihre Nähe. Jetzt war sie stark für mich, stand mir zur Seite und half mir in meinen Zweifeln und Ängsten. Eine Domina! Ich grinste. Hätte mir das jemand vor einem Jahr erzählt, ich hätte ihn zur Therapie angemeldet.
Der nächste Tag
"Ich hole das Auto, Gerd. Bis Deine Eltern heute Abend kommen, bin ich wieder hier, okay?"
Xena stieg in ihrer hautengen Lederkombi auf ihre Maschine. Ein Hotelpage stolperte über einen Koffer und knallte auf den Asphalt. Er hätte lieber auf den Gehsteig vor sich achten sollen, als meine Freundin anzugaffen.
"Fahr vorsichtig!"
Xena hob ihren Daumen. Der Motor heulte auf, dann war sie auch schon an der Straße. Ich hörte dem Dröhnen ihrer Maschine noch eine Weile hinterher, dann ging ich wieder hinein in die Lobby.
"Können sie mich mit Zimmer 314 verbinden?"
Die schwarzhaarige Empfangsdame lächelte höflich.
"Aber sicher doch. Wen darf ich melden?"
Ich überlegte. Es war schon zig Jahre her, dass ich mit dieser Frau das persönliche Gespräch gesucht hatte.
"Ihren Schwager."
Die Dame nickte und drückte ein paar Knöpfe auf ihrem Pult.
Wenig später saßen wir beim Frühstück einander gegenüber. Verlegen nach Worten suchend, die alle Anfeindungen, Gehässigkeiten und bösen Wünsche der letzten Jahre tilgen konnten. Meike versuchte mich freundlich anzulächeln, doch ihre Züge wirkten nur müde und ausgelaugt dabei. Sie konnte nicht viel geschlafen haben.
"Xena hat mir erzählt, dass Ihr Euch gut unterhalten habt. Sie kann Dich anscheinend gut leiden."
Meikes Miene hellte sich etwas auf.
"Ich sie auch, Gerd. Du hast wirklich Glück gehabt mit ihr."
Ich schob meinen Teller zur Seite, wirklichen Hunger hatte ich nicht.
"Wie soll das zwischen Euch weitergehen?"
Meike war ziemlich erschrocken über meine direkte Frage.
"Gerd! Bitte! Ich denke schon seit Jahren darüber nach, ich weiß es nicht. Mark ist lieb und gütig, aber er kann einen damit auch kaputtmachen, weißt Du?"
Ich erinnerte mich an meine Kindheit zurück. Obwohl ich einige Jahre jünger war als Mark, hatte ich ihn ziemlich oft verdroschen und geknechtet. Er hat es stets mit einem Lächeln ertragen und nicht einmal gepetzt. Mir war es damals recht, es machte mein Leben so einfach.
"Hat es wirklich nie einen Streit zwischen Euch gegeben? Ich meine, einen, wo er laut wurde?"
Meike verneinte.
"Er hat mir immer recht gegeben, in allem."
Meike zerknüllte die Serviette in ihrer Hand.
"Ich habe ihn gedemütigt, beleidigt, wollte nur einmal, dass er für sich einsteht, aber nichts, gar nichts. Er sitzt einem gegenüber, starrt vor sich hin und wartet darauf, dass der Sturm an ihm vorüberzieht. Ich habe ihn sogar geohrfeigt in solchen Momenten, Gerd. Nicht, weil ich ihm wehtun wollte, ich habe versucht, ihn aufzuwecken."
Ich nahm meinen Kopf zwischen die Hände. Die Frau vor mir tat mir leid, so hatte ich die Beziehung meines Bruders nie wahrgenommen. Mühsam sammelte ich meine Gedanken. Ich hob meinen Kopf und sah Meike müde an.
"Und wenn Ihr Euch trennt?"
Meike sah mich erschrocken an.
"Ich weiß nicht, ob es ihm nicht noch mehr schaden würde, Gerd. Glaub mir, ich wäre längst weg, wenn es die Sicherheit gäbe, dass ihm nichts passiert."
Tränen standen in ihrem Gesicht.
"Ich wünschte, er wäre nur ein bisschen mehr Mann, es wäre so schön mit ihm."
Mir war schlecht, ich war übermüdet, mein Bruder lag auf der Intensivstation. Ich dachte an Xena. Mir war sogar einer ihrer Foltertrips lieber, als dieses Szenario.
"Ruhe Dich aus, Meike! Ich fahr rüber ins Krankenhaus uns seh nach, was es Neues gibt."
"Xena?! Ich dachte, Du wärst in Frankfurt."
Agnes sah ihre Herrin ungläubig an. Sie sah müde und abgekämpft aus.
"Ich muss bald wieder zurück."
Xena umarmte die Irokesendomina und streichelte dann Attila, der laut bellend an seinem Frauchen emporsprang.
"Wie geht es den anderen? Sind sie unten?"
Agnes lächelte.
"Du solltest lieber ein paar Stunden schlafen, Xena, und wieder zu Kräften kommen!"
Xena würde darauf zurückkommen, doch erst wollte sie einen Blick auf Susanne werfen.
"Ich hoffe, Ihr habt bei Susanne nicht übertrieben?"
Agnes schüttelte den Kopf.
"Nein! Clara und Diana haben sich ein wenig um sie gekümmert, jetzt ruht sie sich aber aus."
Xena legte ihren Kopf schief.
"Und die beiden?"
Agnes wurde etwas verlegen.
"Naja, ich habe mich ein wenig bei Clara bedankt, dass sie mir Ruppert überlassen hat und Diana gezeigt, dass sie immer noch eine Sklavin ist."
Xena zeigte der Irokesendomina eine fragende Miene.
"Wie meinst Du das?"
Agnes ging mit Xena in den Keller.
"Scheiße! Agnes!"
Xena schüttelte ungläubig den Kopf.
"Aber ich gebe zu, dass es irgendwie witzig ist."
Diana war von Agnes auf den Folterstuhl gesetzt worden, der einst Gerd so zugesetzt hatte. Die Sklavin hatte die eiserne Schandmaske auf dem Kopf, durch deren Nasenvorrichtung nun Dianas Magen mit einer leicht gelblichen Flüssigkeit gefüllt wurde. Xena ging zu ihr und klopfte gegen das Metall.
"Jemand zu Hause?"
Der Kopf nickte leicht, Diana schien es nicht gerade bequem zu haben.
"Hast Du die Dornen ausgefahren?"
Agnes nickte.
"Nicht weit, Xena. Ich wollte ihr nur die Möglichkeiten demonstrieren."
Xena lachte und ging vor dem Stuhl in die Hocke. Unter ihm schauten Bauch und Beine heraus, es war unschwer zu erraten, zu wem diese Körperteile gehörten.
"Du hast Clara zur Toilette gemacht?"
Xena schien begeistert.
"Das wird ihr bestimmt Spaß machen. Kein Problem, Agnes. Wenn sie wieder zur Dom werden sollte, hat sie genug, woran sie sich erinnern kann."
Xena kam ein Gedanke.
"Eins fehlt aber noch für den Beginn ihrer Bewehrung. Ruppert muss bei ihr ran."
Agnes wurde bleich.
"Xena! Bitte!"
Die Domina bekam einen gereizten, fragenden Gesichtsausdruck.
"Was? Gibt es ein Problem, Agnes?"
Xenas Zofe rang mit sich.
"Bitte, Xena! Du würdest Gerd doch auch nicht ..."
Schon schlug Xena der Irokesendomina ihre Faust in den Bauch.
"Ist Ruppert Dein Sklave?"
Agnes brach zusammen und kauerte auf dem Boden. Mühsam und gequält kam ihre Antwort.
"Ja, Xena."
Die Domina sah zu ihr hinunter.
"Dann behandle ihn auch als solchen! Wenn sich da etwas geändert haben sollte, müssen wir darüber reden, Agnes. Sehr dringend sogar!"
Agnes´ Augen füllten sich mit Tränen.
"Nimm ihn mir nicht weg, Xena! Bitte!"
Die Hausherrin stöhnte auf. Diese Entwicklung war ihr eigentlich nicht recht.
"Verliebt?"
Agnes sah zu ihr hinauf. Sie traute sich nicht, auf diese Frage zu antworten. Ihre Herrin wurde ungeduldig.
"Ich frage Dich noch einmal. Bist Du in ihn verliebt?"
Agnes nickte. Xena half ihr auf und streichelte über die Stelle, wo kurz zuvor ihre Faust in den Bauch ihrer Zofe eingeschlagen hatte.
"Er wird es Clara so richtig besorgen, dann wird er entlassen. Aber ist Dir auch klar, dass er dann selbst entscheiden kann, ob er bei Dir bleiben will?"
Agnes zögerte nicht mit ihrer Antwort.
"Wir lieben uns, Xena."
Die weißblonde Domina musste lachen. Agnes war eine wunderschöne, reizvolle Frau, unter normalen Umständen hätte sie niemals von Ruppert Notiz genommen. So schnell konnte es gehen.
"Mir tut es leid, Agnes, wenn ich so etwas von Euch fordern muss. Aber erst dann hat Clara ihre Lektion gelernt, verstehst Du?"
Agnes dachte nur an Ruppert. Es war schwer vorstellbar, wie er auf Xenas Befehl reagieren würde.
"Du kannst Clara schon mal auf diese Session vorbereiten. Quäle und demütige sie ruhig, Agnes, aber übertreibe es nicht. Ohne sie wärst Du nie in Rupperts Genuss gekommen."
Agnes sah zu Clara hinunter und trat ihr brutal in den Oberschenkel. Es kam kein Ton aus dem Mund der Sklavin. Er war durch eine Maske und einen Schlauch fest mit dem Abflussloch verbunden, das sich unter Dianas Anus befand. Xena ließ noch einmal ihren Blick durch die Folterkammer schweifen, dann ging sie zurück ins Verlies.
Susanne kauerte in einer Ecke ihrer Zelle. Längst hatte sie Xenas Stimme erkannt und wusste daher, dass die Domina wieder in ihrem Hause war. Sie zitterte am ganzen Körper, bestand nur noch aus Panik und Schmerzen. Vor nicht ganz einer Stunde war Clara es gewesen, die ihr übel aufgespielt hatte. Wahrscheinlich hatte diese sich besondere Mühe gegeben, um ihre Fähigkeiten als Domina zu beweisen. So kroch Susanne fast in die Wand hinein, als sich die Zellentür öffnete und die nächste brutale Sadisten eintrat, um sich an ihr zu vergehen.
Xena besah sich Susannes Körper, fand überall Peitschenstriemen und Hämatome, Zeichen von Drahtabbindungen um beide Brüste herum, die verkrusteten Stellen an den Schamlippen von der gestrigen Folter mit den Klammern. Diese junge Frau hatte wirklich gelitten. Clara hatte sie wahrscheinlich mit ihren Gummiknüppel verprügelt, den sie über alles liebte. Xena ging in die Hocke und hielt Susanne ihre Lederhand hin.
"Komm her, Kleine!"
Susanne zögerte nicht, sondern kam umgehend dem Befehl der Domina nach. Xena streichelte Susanne über das Gesicht, die gequälten Brüste, die vielen blauen Flecke und Striemen auf Bauch, Beinen und Rücken.
"Komm! Du darfst jetzt ein paar Stunden hoch kommen, bevor es weiter geht. Oder willst Du nicht?"
Susanne nickte heftig. Nichts auf der Welt hätte sie dazu veranlassen können, Xena unnötig zu provozieren.
"Na fein."
Die Herrin löste der Sklavin das Halseisen und zog sie brutal an den Haaren nach oben.
"Die Ketten lassen wir dran, okay?"
Susanne nickte gequält, während Xena ihr liebevoll den Po tätschelte.
"Keine Spur von Aufsässigkeit mehr? Toll! Da kann man doch sagen, was man will, eine ordentliche Erziehung ist eben alles."
Xena ging Susanne hinterher, deren Fußketten bei jedem Schritt auf dem Boden klirrten.
"Susanne!?"
Die Sklavin wandte sich angstvoll zur Domina um.
"Ja, Herrin?"
Xena gab ihr einen Kuss auf den Mund.
"Merke Dir eins fürs Leben, mein Schatz!"
Die Herrin lächelte.
"Gewalt ist keine Lösung!"
Xena lachte lauthals und stieß das Mädchen brutal weiter in Richtung Treppe.
"Geh noch mal auf Klo, bevor ich Dir Dein Spielzeug anlege!"
Susanne starrte Xena unsicher an. Ihr schwante nichts Gutes. Xena sah der jungen Frau zu, während diese auf dem Klo hockte und artig ihr Geschäft verrichtete.
"Spül gleich runter, Maus! Ich mag es nicht, wenn es so sehr nach Fäkalien riecht."
Susanne kam dem Befehl nach, putzte sich sorgsam ab und ging dann vor ihrer Herrin auf die Knie.
"Du bist richtig lieb geworden, Süße. Dafür bekommst Du nicht nur ein paar Stunden Ruhe, sondern auch eine Belohnung."
Xena zeigte ihr ein Geschirr mit zwei dicken Vibratoren. Sie ließ diese ordentlich mit der Fernbedienung brummen, wobei vor allem der untere Gummischwanz heftig in alle Richtungen ausschlug.
"Freust Du Dich?"
Susanne nickte heftig, in Wahrheit fürchtete sie sich schrecklich davor, was nun kommen würde.
"Dreh Dich um!"
Xenas Tonfall wurde schon wieder merklich kühler. Sie kniete sich hin und spuckte auf das Poloch der Sklavin, um dieses für die Aufnahme des Vibrators vorzubereiten.
"Keine Angst, Kleine! Bei Deiner Fotze passe ich auf. Schaut nicht gut aus, Diana hat ihr ganz schön zugesetzt."
Xena drückte kraftvoll und ohne Rücksicht den dicken Plug in Susannes Arsch, die dabei aufstöhnte und ächzte.
"Jetzt noch der für die Mumu und dieses besondere "Nimm zwei" kann seiner Trägerin viel Spaß bereiten."
Xena kicherte und drückte behutsam und vorsichtig den zweiten Fickstab an die blutverkrusteten Schamlippen. Sie ließ sich wie versprochen Zeit und Susanne blieb weitgehend schmerzfrei.
"Jetzt fixieren wir das Ganze und dann ist Nachtruhe für uns beide angesagt."
Xena zog die Gurte fest, damit Susanne sich ihrer Ladung nicht entledigen konnte.
"Na dann komm, Kleine! Ich führe Dich in mein Schlafzimmer, ne ordentliche Matratze wird Dir guttun."
Susanne folgte ihr mühsam, die dicken Prügel in Vagina und After störten sie beim Gehen sehr.
Xena hatte die blonde, junge Frau ans Bettgestell gefesselt. Das Sklavenmädchen lag auf ihrem Rücken, zur Bewegungslosigkeit verdammt. Trotzdem bedeutete dies für sie eine wesentliche Verbesserung, war sie doch wenigstens auf einer weichen Matratze gebettet und nicht wie sonst auf dem harten Betonboden der Zelle.
"Liegst Du gut, mein Schatz?"
Susanne drehte ihr Gesicht so, dass sie Xena sehen konnte.
"Ja! Danke, Herrin!"
Xena lächelte und ließ ihren Handschuh über die Haut der Sklavin gleiten. Ihre Augen folgten der Bewegung und blitzten zu Susanne hinüber.
"Ich muss Dir danken. Du spielst für die nächsten Stunden schließlich meinen Traumfänger."
Xena lachte über ihren Witz.
"Warte! Das hätte ich doch fast vergessen."
Xena drückte einen Knopf auf der Fernbedienung und ein sanftes Vibrieren erfüllte Susannes Unterleib. Es war geil und fühlte sich toll an.
"Gefällt es Dir?"
Susanne nickte heftig und ließ ein wohliges Stöhnen hören.
"Fein! Nur sei bitte nicht so laut, ich möchte doch schlafen, okay?"
Susanne nickte, die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf ihrer Stirn.
"Lieb bist Du, Süße. Ich werde nämlich richtig gemein und jähzornig, wenn man mich weckt."
Susanne riss ihre Augen auf. Jetzt hatte sie begriffen, was in den nächsten Stunden passieren würde. Xena gab Susanne einen Kuss auf die Wange, ließ per Fernbedienung die Rollos herunter und kuschelte sich dann an Susannes Körper. Ihr rechter Handschuh glitt noch ein paar Minuten über die geschundene Haut der Sklavin, dann schlief die Domina tatsächlich ein.
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Kommentare
Erstmal
großes Lob, wieder ein sehr gelungener Teil. Deshalb volle Punktzahl von mir. Habe am Anfang doch Abstand genommen weil "Malesub" nicht mein Ding ist, habe dann aus Neugier Teil 41 gelesen und war sehr Überrascht. Habe dann innerhalb von 2 Tagen alle anderen Teile verschlungen und kann es jetzt kaum erwarten bis ein neuer Teil kommt. Sehr gute Storry, Probanden sind gut erklärt und nachvollziehbar und ein sehr guter Schreibstiel mit kaum Fehlern. Eine der besten Geschichten die ich gelesen habe und ich hab ne menge gelesen :-). Bitte mach weiter so und ich hoffe die Geschichte geht noch eine weile. Kann kaum den nächsten Teil abwarten.
LG
Hades
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Hammergeile Story
Gratuliere Sena die Story wird immer besser und perfekt erzählt.
Es gibt nicht viele Geschichten, die mich so fesseln wie Deine. Ich lese sehr viele Geschichten in dieser Richtung und es gibt gerademal eine Handvoll Autoren die mich derart in Ihren Bann ziehen können.
Hoffe sehr dass Deine Geschichte noch eine Weile weitergeht.
Also alle Daumen hoch und volle Punktzahl
Gruss Lexleder
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Nächster Teil...
Ich weiß noch nicht, ob ich ihn in den nächsten Tagen veröffentlichen kann. Es wird wahrscheinlich jetzt ein wenig Zeit ins Land gehen. Ich habe ihn schon angefangen, aber leider die nächste Woche viel um die Ohren.
Habt bitte ein wenig Geduld!
Sena
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