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Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"
„Oh nein! Mein Bruder“, denke ich, als ich die Anzeige auf dem Handy-Display lese. „Den vertrage ich jetzt aber wirklich nicht.“ Obwohl er der ältere ist, bin ich es, der für ihn da ist. Seit seiner Trennung ist er am Boden zerstört und leider auch ein echter Jammerlappen. Seine Ex hat ihn nicht nur aus der Wohnung geworfen, sondern auch jegliches Selbstbewusstsein genommen. Vom Macho zum Häufchen Elend in einer Nacht. Und diese Nacht stellte nur den Beginn seines unaufhaltsamen Absturzes dar. In zwei Monaten ist das Trennungsjahr rum und Sebastian hat es in dieser Zeit fertiggebracht, sich von Monat zu Monat mehr hängen zu lassen. Er wohnt wieder bei unseren Eltern, was im Nachhinein betrachtet die denkbar schlechteste Entscheidung war. Unsere Mutter umsorgt ihn wie eine Glucke, behandelt ihn wieder wie einen pubertierenden Teenager, schimpft mit ihm über seine Ex, jammert mit ihm über das Unrecht dieser Welt. Bei dieser Weltschmerz-Olympiade gibt es zwar nur zwei Teilnehmer. Doch beide erhalten in allen Disziplinen die Goldmedaille. Und an einem Freitag, knapp eine Stunde bis Feierabend, will ich mir das Wochenende nicht durch ihn vermiesen lassen. Die Mailbox wird tapfer alles ertragen, was er zu jammern hat.
Feierabend - Wochenende! Meine Laune ist schlagartig noch besser als das schöne Wetter. Auf dem Heimweg denke ich daran, was meine Frau und ich vorhaben. Heute Abend ist ein Tisch reserviert, die Karten für die Theatervorstellung habe ich schon seit 14 Tagen, der gute Anzug hängt frisch gereinigt im Fond und ich werde in der Waschstraße auch das Auto noch zum Glänzen bringen. Perfekt!
Bei diesem warmen Wetter kann meine Frau sicher eines ihrer wunderbaren Abendkleider tragen. Schulterfrei, mit tiefem Ausschnitt - egal, ob vorne oder hinten - unheimlich gerne sehe ich sie so. Es erfüllt mich mit unbeschreiblichem Stolz, diese Frau an meiner Seite zu haben. Jeder neidische Blick - von Männern und Frauen - lässt mein Herz höher schlagen. Was hat mich ihre Eleganz, ihr Anmut und ihre Schönheit zu Beginn unserer Beziehung verunsichert. Am liebsten hätte ich sie mit einer Burka verhüllt, sie allen Blicken entzogen. Doch sie konnte mich mit ihrer Liebe und tiefen Zuneigung letztendlich davon überzeugen, dass sie mein ist und ich absolut keine Angst haben muss. Dadurch habe ich gelernt, die Bewunderung anderer für meine Frau sogar zu genießen.
In der Waschstraße höre ich dann doch die Nachrichten der Mailbox ab. Gleich zweimal hat Sebastian sein Leid geklagt. Ich mag meinen Bruder und ich muss zugeben, dass mich seine Situation doch weit mehr berührt, als ich es mir selbst eingestehen will. Oft überlege ich, wie man ihn wieder „aufbauen“ könnte, wie sein Selbstbewusstsein wieder stärken, was notwendig wäre, ihn aus seinem Tal der Tränen herauszuholen. Gleichzeitig habe ich Angst, dass er mich mit runterzieht.
Eine meiner Ideen war es, ihn wieder in eine Beziehung zu bringen. Als Kuppler gänzlich unerfahren habe ich sogar mit meiner Frau darüber gesprochen. Gemeinsam haben wir für ihn dann bei diversen Single-Börsen im Internet Annoncen geschalten. Entweder haben wir völlig übertrieben, oder einfach alles richtig gemacht. Es kamen Antworten und aus diesen Antworten ergaben sich auch Verabredungen. Und genau eine dieser Verabredungen ist der Grund für Sebastians Anrufe. Das letzte Date muss ein totales Fiasko gewesen sein. Auf der Mailbox erzählt er mit heulender Stimme von Impotenz. Die Frau muss ihn offensichtlich so sympathisch empfunden haben, dass sie gleich beim ersten Treffen bereit für Sex war. Doch Sebastian war wohl ganz und gar nicht dazu bereit. Selbst in einer funktionierenden Beziehung ist eine solche Erfahrung eine Belastung. Doch für meinen Bruder ist es der Weltuntergang! Das Vernünftigste, was er auf der Mailbox hinterließ, ist noch die Idee mit einem Kloster. Alles andere macht mir wirklich Angst, Angst, dass er sich etwas antun könnte. Schnell rufe ich bei meinen Eltern an. Zufrieden erfahre ich, dass Sebastian sturzbetrunken heute Vormittag nach Hause gekommen sei und nun im Bett liege, seinen Rausch ausschlafen. Doch meine Mutter schafft es in ihrer unnachahmlichen Art, mir meine Sorgen doch wieder bewusst zu machen. Auch sie fürchtet, dass Sebastian sich etwas antun könne. Ob ich nicht etwas mehr Zeit mit ihm verbringen könne, will sie wissen. „Sonntag“, sage ich und lege missmutig auf. Die gute Stimmung ist hin!
Zuhause merkt Anke gleich, dass mich etwas bedrückt. Noch mit ihren Armen um meinen Hals will sie wissen, was los sei. „Sebastian“, ist alles, was ich sage. Verstehend nickt sie. An der Hand führt sie mich nach oben ins Schlafzimmer. Sie hilft mir beim Ausziehen meiner Arbeitskleidung. Selbst hat sie nur ein großes Badetuch um ihren Körper geschlungen. Erst jetzt wird mir bewusst, wie wunderschön sie selbst in einem solch trivialen Stück Textilie ist. Für einen Moment vergesse ich meinen Bruder, nehme meine wunderbare Frau in die Arme und küsse sie lange. „Wollen wir zusammen duschen?“, fragt sie mich.
Noch auf dem Weg zur Dusche ist mein Bruder vollends vergessen - und mit ihm der Rest dieser Welt. Meine Welt beschränkt sich nur noch auf sie. Als Anke ihr Handtuch fallen lässt, macht es bei mir „klick“. Ruckartig bleibe ich stehen und bringe sie damit dazu, sich zu mir zu drehen. Begeistert lasse ich meinen Blick über ihren Körper wandern. Einen wunderbaren Moment lang bleibe ich an den schweren Titan-Ringen an ihren Brustwarzen hängen und schweif erst dann tiefer. An ihrer epilierten Scham ergötze ich mich an den tätowierten Fraktalbuchstaben mit meinen Initialen. Sie bemerkt meinen Blick und spreizt automatisch ihre Beine und schiebt ihren Unterleib vor. Dort glitzern ihre anderen Ringe, fünf an der Zahl. Dick und schwer ziehen sich vier durch ihre äußeren Schamlippen und ein feinerer Ring durch die Vorhaut ihres Kitzlers. „Meister, wie darf ich euch dienen?“, will sie mit gesenktem Blick und leiser Stimme von mir wissen. Ja, sie ist meine Frau - ganz und gar.
Mit einem Fingerzeig deute ich auf den Boden vor mir. Sofort sinkt sie dort auf die Knie. Eigentlich muss ich dringend pinkeln. Aber ihr Anblick überwindet auch das. Fordernd richtet sich mein Schwanz steif vor ihrem Gesicht auf. Mit beiden Händen greife ich in ihre Haare und bringe ihren Mund in Position. Willig öffnet sie ihre Lippen und nimmt mein Fleisch auf. Leidenschaftlich beginnt sie, meinen Schwanz zu lecken und zu saugen. Ihre Hände hält sie dabei verschränkt hinter ihrem Rücken. Tiefer und tiefer nimmt sie mein Glied auf und hat es bald in ihrem Hals. Bis zum Anschlag stülpt sie ihren herrlichen Mund darüber, geht wieder zurück, um es einem Moment später wieder vollständig zu schlucken. Es brauchte lange, bis sie es konnte. Doch nun ist sie stolz darauf - und nicht nur sie. Professionell, und doch mit sehr viel Gefühl, bläst sie meinen Schwanz. Ihre Kehle legt sich wie Samt eng um ihn und meine Erregung steigt. Meine Hände haben sich tief in ihrem Haar verkrallt, ich halte mich daran fest. Sie ist gut und hat alles getan, so zu werden. Selbst mit Dildos hat sie geübt, um mich derart perfekt zu befriedigen. Sie gönnte sich selbst keine Ruhe, ehe sie nicht problemlos in der Lage war, meinen Schwanz in all ihre Löcher bis zum Anschlag aufzunehmen. Und nicht nur das. Sie hat außerdem gelernt jedes dieser Löcher auch so zu benutzen, dass es noch untertrieben wäre, es nur „himmlisch“ zu nennen. Sie ist ein Engel auf Erden - und zwar der geilste überhaupt!
Immer wenn sie meinen Schwanz ganz tief in ihrer Kehle hat, streckt sie noch ihre Zunge heraus und leckt mit der Spitze an meinem Sack. Wie Sabber läuft ihr die Spucke aus dem Mund, über ihren nackten Körper, bis auf den Boden. Doch so etwas stört sie nicht. Sie geht in ihrer Aufgabe völlig auf und ist zu 110 % darauf konzentriert. Sie ist meine Sexsklavin und will dabei ihr Bestes geben, und sie ist es aus freien Stücken und mit Leidenschaft. Selbstlos dient sie mir und gibt alles für meine Befriedigung. Oft reicht ihr als einziger Lohn mein Höhepunkt.
Obwohl ich regelmäßig derart von ihr verwöhnt werde, lässt die Wirkung nie nach. Jegliches Zeitgefühl geht verloren und ich weiß nicht, ob es nur Sekunden oder Stunden sind, die vergehen, ehe ich in ihrem Mund komme. Anke behält, wie ich es ihr beigebracht habe, meinen Schwanz so lange im Mund, bis er nicht mehr zuckt und auch der letzte Tropfen geschluckt ist. So habe ich sie trainiert - doch diesmal will ich es anders. Gerade als sie mein Glied entlassen will, packe ich sie fester an den Haaren und hindere sie daran, den Kopf zurückzuziehen. Unmittelbar nach dem Orgasmus hat sich mein Harndrang wieder gemeldet. Ich weiß, dass meiner Sklavin das nicht gefällt, weiß, dass es für sie absolut erniedrigend und ekelig ist. Genauso weiß ich aber auch, dass gerade das sie geil macht. Ihr Widerstand dauert nur eine Sekunde und sofort ergibt sie sich ihrem Herren.
Mein Druck auf der Blase ist so groß, dass das Pinkeln schon beinahe ebenso entspannend ist, wie der Höhepunkt zuvor. Zufrieden grinse ich, als ich spüre, wie Anke eifrig schluckt und ihre Lippen nahtlos um mein Glied geschlossen hält. Wieder hält sie es im Mund und wartet diesmal auf weitere Befehle. Sie ist so wunderbar veranlagt und es war ein Leichtes sie so perfekt zu erziehen.
Mit einem „Plopp“ entziehe ich mich ihr. Devot und ehrerbietig senkt Anke ihren Kopf und küsst mir liebevoll die Füße. „Danke, mein Herr.“ Es ist für mich wie ein zweiter Höhepunkt. Vor mir kniet meine schöne Frau und bedankt sich dafür, dass ich sie in den Hals gefickt habe und mein Sperma mit Urin aus ihrem Mund gespült habe. Dieses Wesen ist das größte Geschenk, dass das Leben mir je gemacht hat und ich bin dankbar dafür. Etwas Wertvolleres habe ich nie besessen, nie habe ich jemanden mehr geliebt.
„Steh auf“, fordere ich. Gehorsam folgt sie sofort, hält ihren Blick immer noch demütig gesenkt. Mit zwei Fingern an ihrem Kinn hebe ich ihren Kopf, sehe ihr tief in die Augen. Ich schließe sie in meine Arme und küsse sie, verliebt wie am ersten Tag und noch glücklicher. Dankbar erwidert sie meinen Kuss und ich kann noch erahnen, wie mein Urin geschmeckt hat. Sie fühlt sich in meinen Armen so wunderbar an, dass ich sie nur schwerlich loslassen kann.
Sie sieht traumhaft aus. Eine Frau wie meine muss Chris de Burgh seinerzeit zu Lady in red inspiriert haben. Wie eine Göttin, der Männer zu Füßen liegen, erscheint sie. Nichts deutet darauf hin, dass sie noch vor zwei Stunden geil und unterwürfig zu meinen lag. Das aufgeführte Stück ist mir zu intellektuell und ich sehne mir das Ende entgegen. Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir damit, dass ich durch den seitlichen Beinschlitz ihres Kleides immer wieder an ihrem Kitzlerring spiele. Wie, schon seit unserem fünften Date, besprochen, trägt sie kein Höschen. Ich frage mich, ob es wohl die Konzentration auf das „anspruchsvolle“ Theaterstück ist, die sie mit steinerner Miene da sitzen lassen, den Blick stur zur Bühne gerichtet. In der Pause verliert sie aber kein Wort darüber, eben ganz die Lady, die ihr Äußeres allen vorgaukelt.
Das Essen danach behagt mir deutlich mehr. Immer wieder überrascht es mich, wie viel mehr gute Köche aus den gleichen Zutaten, die auch unsereins nutz, doch herausholen können. Es ist delikat und wir beide genießen jeden Bissen, jeden Schluck und unterhalten uns gut. Zwischen Nachtisch und Espresso komme ich leider auch auf meinen Bruder zu sprechen. Zwar lassen wir uns dadurch nicht den Abend verderben und doch ist es ein leichter Stimmungsknick. Möglichst neutral versuche ich ihr von seinem letzten Abenteuer und der damit zusammenhängenden „Niederlage“ zu erzählen. Aber Anke kennt mich gut - sehr gut. Über die Jahre hat sie fast emphatische Fähigkeiten entwickelt und erkennt meine Stimmungen und Gefühle auch zwischen den Zeilen, kann sie vielleicht sogar an meinen Augen ablesen. „Er tut dir leid, nicht wahr?“ Stumm nicke ich. „Du machst dir große Sorgen um ihn?“ Wieder stimme ich wortlos zu. „Fällt dir nichts ein, wie du ihn aufbauen kannst, wie du ihm wieder Zuversicht und Selbstbewusstsein geben kannst?“ Lange blicke ich sie an, ehe ich antworte: „Nichts Konkretes. Ich denke immer noch, dass eine Frau an seinem Absturz schuld ist, und wohl nur eine Frau das wieder richten kann. Deshalb fand ich ja die Idee mit den Single-Börsen gut. Doch genau das hat ihn nun noch weiter nach unten gedrückt.“ Über ihre Espressotasse hinweg sieht meine Frau mich an. „Vielleicht sollten wir eine Frau dafür bezahlen“, schlägt sie mit einem Zwinkern vor. Kurz lache ich auf. „Auch daran habe ich schon gedacht. Doch was machen wir, wenn er sich gleich an sie hängt, in ihr die Richtige sieht? Zahlen wir dann die kommenden Jahre für jede Verabredung meines Bruders? Und selbst wenn wir das tun könnten, irgendwann kommt es heraus und er ist endgültig zerstört.“ Anke überlegt, trinkt aus und spielt mit der leeren Tasse zwischen ihren Fingern. „Es müsste etwas Einmaliges sein, ohne Aussicht auf Wiederholung, und ihn trotzdem aufbaut. Etwas, dass ihm zumindest zeigt, dass er nicht impotent ist.“
Wäre das Thema nicht so negativ, würde ich mich einfach nur freuen, wie offen wir miteinander selbst über so etwas sprechen können. Und so denke ich mir auch nicht viel dabei, als ich sage: „Ich könnte ja dich mal an ihn ausleihen. Das würde seine Lebensgeister unter der Gürtellinie auf jeden Fall wieder wecken.“ Lautstark stellt Anke die Espressotasse auf den Unterteller: „Keine Verwandtschaft, keine Arbeitskollegen!“ Schnell nicke ich zustimmend. „Ja, ich weiß, was wir vereinbart haben. War nur eine dumme Idee.“ Ihre Gesichtszüge entspannen sich zusehends wieder.
Noch auf der Heimfahrt reden wir weiter darüber. „Ich kann ja Morgen bei deiner Vorführung einen der anderen Herren fragen, ob mir da einer helfen kann.“ Von der Seite sieht mich Anke an und ich kann es mehr spüren, als sehen. Sie ist skeptisch. „Du meinst also wirklich, dass deinem Bruder eine geile Nacht helfen würde? Einmal richtig Sex und alles ist gut?“ Mit meiner Hand suche ich ihre, fasse sie und drücke sie zärtlich. „Glaube mir. Ich bin ein Mann und weiß, wie Männer ticken und was Männer brauchen und gerne haben.“ Kurz lacht sie auf. „Ich wusste gar nicht, dass du mit deinen Vorlieben so repräsentativ bist. Du siehst dich also als typischen Mann?“ Nun lache ich mit ihr. „Touché“, muss ich zugeben.
Der Rest der Nacht ist wunderbar. Meine Sklavin verwöhnt mich zuerst von Fuß bis Kopf mit ihrer begabten Zunge. Ausdauernd und leidenschaftlich leckt sie mich und weiß genau, an welchen Stellen sie sich viel Zeit lassen kann. Mit einem Griff in ihre Haare ziehe ich den Kopf von mir weg: „Genug!“ Unterwürfig sieht sie mich an. „Mit welchem meiner Löcher darf ich meinen Herren befriedigen“ Aus der Nachttischschublade hole ich die Tube mit dem Gleitgel und halte sie ihr wortlos hin. Mehr ist auch nicht notwendig. Großzügig bereitet sie ihren Hintereingang damit vor, kniet sich mit herausgerecktem Arsch aufs Bett. Anders als Gaius Julius Caesar sah ich, siegte ich, und komme am Schluss. Und das ist erst der erste Teil unserer Nacht. Doch morgen ist Samstag, also nur keine Eile.
„Rrring, rrring, rrring …“ Orientierungslos versuche ich das Geräusch einzuordnen. „Rrring, rrring …“ Durchs Fenster erkenne ich, dass es noch fast dunkel ist, ehe ich begreife, dass mein Handy dieses nervige Geräusch macht. Schlaftrunken suche ich nach dem Gerät. Mama zeigt die Anzeige. Schlagartig bin ich hellwach. Ein Anruf meiner Mutter um diese Zeit kann nur einen Notfall bedeutet.
„Hallo Mama, was ist los?“
„Basti will sich etwas antun!“
„Wie kommst du darauf? Woher weißt du das?“
„Es hat es mit gerade per SMS geschrieben!“
„Per SMS?“ Mein Bruder geht voll mit der Zeit. Kein Abschiedsbrief, nein, eine SMS.
„Er kann nicht mehr …. will nicht mehr … hat keinen Sinn mehr … vermisst eh keiner …“ Der Inhalt ist der gleiche, wie schon seit Jahrzehnten.
„Wann hast du die SMS erhalten?“
„Ich habe dich sofort angerufen, als ich sie bekommen habe.“ Ich hasse indirekte Antworten.
„Weißt du, wo er ist oder sein könnte?“
„Ja … aber …“
„Was heißt hier aber? Weißt du es oder nicht?“, schreie ich ins Telefon.
„Ja, aber, Basti darf das nicht wissen!“
„Was darf er nicht wissen?“
„Ilse hat mir geholfen, eine Spionage-App auf seinem Handy zu installieren.“
„Tante Ilse!“, stöhne ich. Die jüngere Schwester meiner Mutter lebt zu Hause in Eiche rustikal, hat aber offensichtlich auch ein Händchen für Hightech.
„Darüber reden wir später! Wo ist er?“
„Auf der Ruhrtalbrücke.“
„Ich fahr gleich hin!“
T-Shirt, Jeans, Sportschuhe – in Sekunden bin ich angezogen. Im Schlafzimmer erzähle ich Anke in einem Satz, was vorgefallen ist und wohin ich fahre. „Ich rufe dich von unterwegs an!“, rufe ich beim Hinauseilen. Handy, Autoschlüssel – und los geht’s.
Die Brücke ist nur circa fünf Minuten von unserem Haus entfernt. Nun zeigt sich, dass die frühe Stunde in diesem Fall auch Vorteile hat: Kaum jemand ist auf der Straße unterwegs. Alle Geschwindigkeitsbegrenzungen ignoriere ich und mach mir deswegen aber auch keine Gedanken. Besorgt – und auch verärgert – gebe ich Gas und rasse über die Straßen. Die Autobahnauffahrt ist schnell erreicht und ich gebe Vollgas. Im Morgenrot kann ich die Brücke schon erkennen und bin zwei Minuten später auch schon da. Auf einmal wird mir klar, dass Vollgas ab hier die falsche Geschwindigkeit ist. Erst jetzt fange ich an nachzudenken. Die Chancen, dass ich auf der richtigen Seite suche, ist groß, da Sebastian aus der gleichen Richtung wie ich zur Brücke muss. Er ist auch nicht der erste mit dieser genialen Idee. Irgendeine Straßenmeisterei hat deswegen auch meterhohe Zäune angebracht.
Mit Warnblinkanlage fahre ich im zweiten Gang auf dem Standstreifen und suche das Geländer und den Zaun ab. Fast hätte ich gelacht! Unmittelbar dort, wo die Brücke über den Fluss geht, hängt mein Bruder auf halber Höhe in den Maschen des Zauns. Ein groteskes Bild! In einer völlig verdrehten Haltung steckt er wohl fest. Einzig der Wind bewegt den Stoff seiner Jacke. Sebastian selbst rührt sich nicht. Offensichtlich kann er nicht vor, nicht zurück und hält sich deshalb krampfhaft fest. Auf seiner Höhe bringe ich meinen Wagen zum Stehen und steige aus.
„Sebastian!“ Keine Antwort. „Sebastian!“
„Ja?“ Kleinlaut und zögerlich klingt seine Antwort.
„Sebastian komm da runter! Das ist doch keine Lösung!“ Ich komme mir wie in einem beschissenen B-Movie vor.
„Nein!“
„Komm da runter! Was soll das?“
„Nein!“ Tja, mit dieser Antwort fällt die Gesprächseröffnung sicher nicht leichter.
„Basti komm runter. Mama macht sich große Sorgen!“
„Mama? Ich habe ihr doch gesimst, dass es nicht ihre Schuld ist.“
„Sie macht sich trotzdem große Sorgen. Komm doch bitte runter“, mühevoll zwinge ich mich ruhiger zu werden.
„Nein.“
„Soll ich zu dir hoch klettern?“ Am liebsten hätte ich mir auf die Zunge gebissen.
„Ja.“ Nun bin ich doch überrascht. Von allen möglichen Antworten habe ich die nicht erwartet.
„Gut, ich komm zu dir.“
„Danke, ich kann mich kaum noch halten.“ Die Antwort darauf erspare ich mir – auch wenn es mir nicht leicht fällt.
„Warte, ich helfe dir runter.“
„Danke …“
Im Auto setze ich ihn auf den Beifahrersitz, schnalle ihn sogar an. Vorsichtig schließe ich die Tür. Schnell gehe ich um den Wagen und steige ebenfalls ein. Sicherheitshalber verriegele ich die Fahrzeugtüren noch von innen. Wortlos mache ich mich auf den Heimweg.
In der Auffahrt parke ich und helfe Sebastian beim Aussteigen. Noch bevor wir die Haustür erreichen, öffnet Anke und sieht uns besorgt entgegen. „Alles in Ordnung“, beruhige ich sie. Dieser Satz ist zugegebenermaßen unüberlegt und Sebastian zeigt mir das auch sogleich. „Nichts ist in Ordnung“, heult er los. „Komm doch erst mal rein. Ich habe uns Kaffee gekocht“, kommt uns Anke entgegen und hilft mir, Sebastian ins Haus zu führen.
Stinksauer stehe ich mit Anke in der Küche und flüstere mit ihr. „Am liebsten würde ich ihn einweisen lassen.“ „Das kannst du doch nicht ernst meinen, es ist doch dein Bruder“, will sie mich beruhigen. „Warum nicht? Nicht nur das er sein Leben versaut, nun auch noch unseres“, zische ich. „Na, nun übertreibst du aber“
„Dieses Wochenende ist ja wohl eindeutig im Arsch. Heute Abend können wir vergessen.“
„Du hast ja recht. Ich habe mich ja auch darauf gefreut. Ich habe mir extra etwas ganz Besonderes zum Anziehen gekauft.“
„Hör nur auf, sonst werde ich noch wütender“, stöhne ich, wohl wissend, dass meine Frau mit „etwas ganz Besonderes“ noch nie übertrieben hat.
„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Solche Weisheiten brauche ich jetzt garantiert nicht und lasse Anke wütend – wütend auf meinen Bruder – stehen.
„Vielleicht kann ich Mama überzeugen, ihn mitzunehmen“, grummele ich beim Gehen.
Gemeinsam sitzen wir stumm beim Abendessen. Mutter ist immer noch da, und schneidet Sebastian gerade sein Stück Fleisch klein. Unter dem Tisch ballen sich meine Hände zu Fäusten. Auch Papa ist gekommen und sitzt mit der typisch männlichen Unsicherheit bei emotionalen Problemen vor seinem Teller. Verstohlen sehe ich zu Anke und rolle mit den Augen. Sie lächelt mir freundlich zu.
Vor dem Essen habe ich unsere Verabredung per SMS abgesagt. Nun rühren wir alle lustlos in unserem Kaffe herum. Über zwölf Stunden ist Sebastian nun hier, und beinahe so lange unsere Mutter. Zum ersten Mal habe auch ich den Gedanken, dass mein Leben Scheiße ist. Jede Minute erwarte ich, dass Mutter, Vater und Sebastian endlich nach Hause fahren. Doch es soll noch schlimmer kommen. „Darf ich übers Wochenende bei euch bleiben? Ich muss mal raus von Daheim, da fällt mir die Decke auf den Kopf.“ Treuherzig sieht Sebastian erst zu Anke, dann zu mir. Innerlich heule ich laut auf, versuche aber verzweifelt es mir nicht ansehen zu lassen. Fragend sieht Anke zu mir. Unmensch oder endgültig versautes Wochenende? Verdammt! Es ist mein Bruder.
Mitternacht. Kaum sind Mama und Papa nach Hause gefahren, brach es aus Sebastian heraus. Flutartig erzählt er von seinem Leid, jammert und heult. Er lässt alles raus und ich habe das Gefühl, dass tut ihm gut. Tapfer kämpfen wir gegen die Müdigkeit, hören zu und reden mit ihm. Peinlich wird es, als er von seinem furchtbaren Date erzählt und von seiner immensen Angst impotent zu sein. Jetzt sieht Anke zu mir und verdreht die Augen. Ungeniert schildert mein Bruder alle Details, lässt nichts aus, steigert sich immer tiefer in seinen Impotenz-Wahn. Verständnisvoll nimmt Anke ihn in den Arm und tröstet ihn nach besten Kräften.
Endlich!Endlich hat dieser furchtbare Tag ein Ende. Sebastian ist schlussendlich aufgefallen, dass ihm eine Nacht Schlaf fehlt. Todmüde und wohl erschöpft hat er sich nur Schuhe und Hose ausgezogen und ist innerhalb weniger Sekunden im Bett unseres Gästezimmers eingeschlafen. Wie besorgte Eltern lassen wir die Zimmertüre einen Spalt offen und sehen noch mehrmals nach ihm. Gemeinsam räumen wir noch die Wohnung auf und beschließen ebenfalls ins Bett zu gehen. Im Flur lassen wir extra das Licht an. So schnell haben wir nicht damit gerechnet, Eltern zu werden.
Im Bett kuschelt sich Anke fest an mich. „Es tut mir leid, dass das heute passiert ist.“ Verliebt sehe ich ihr ins Gesicht. „Du bist wunderbar – und absolut nicht dafür verantwortlich. Also muss dir auch nichts leidtun, mein Schatz. Seit heute glaube ich, dass ich der einzig Normale in unserer Familie bin.“ Frech grinst sie. „Ach ja, hab ich fast vergessen. Du bist ja ein typischer Durchschnittsmann.“ Fest umschließe ich sie mit meinen Armen, wälze mich mit ihr auf dem Bett, bis ich auf ihr liege. „Du kannst froh sein, dass ich dir jetzt nicht zeigen kann, was normal für mich ist.“ Lange küssen wir uns. „Du?“
„Ja?“
„Ich habe nochmal darüber nachgedacht, was du gestern beim Essen gesagt hast.“
„Was meinst du?“, will ich wissen.
„Dass einmal richtig geiler Sex deinem Bruder helfen würde.“
„Und?“
„Dass du mich an ihn ausleihen willst.“
„Das habe ich doch nur so dahin gesagt.“
„Ich habe trotzdem nochmal darüber nachgedacht.“
„Und wir haben es auch schon besprochen und ausgeschlossen. Du hast es selbst gesagt: keine Verwandten, keine Kollegen.“
Sie nickt. „Ist ja auch richtig und wichtig. Trotzdem will ich nochmal mit dir darüber reden.“
„Was gibt es da noch zu bereden?“
„Wie du habe auch ich die Sorge, dass das heute vielleicht nur der Anfang ist und die ganze Angelegenheit uns lange beschäftigt – und auch beeinträchtigt. Wenn wir nicht schnell etwas unternehmen, kann man Basti nicht mehr ohne Aufsicht lassen. Und sicher können wir uns da nicht aus der Verantwortung stehlen.“
„Und was willst du schnell unternehmen?“
„Unter bestimmten Umständen kann ich mir doch vorstellen, einmalig von dir an ihn verliehen zu werden.“
„Unter bestimmten Umständen?“
„Es muss einmalig sein und er darf mich nicht erkennen!“
Noch über eine Stunde haben wir darüber diskutiert, das Für und Wieder abgewägt. Plötzlich bin ich mir nicht mehr so sicher, ob einmal wirklich helfen wird. Doch Anke hat mir nochmal bewiesen, wie gut sie ist. Also besprechen wir die Details, feilen an unserem Plan und schlafen irgendwann ein. Beim Vorbereiten eines späten Sonntagsfrühstücks sagt Anke zu mir: „Heute Abend! Wenn wir ihm nach diesem Wochenende wieder Zeit lassen noch tiefer in Selbstmitleid zu versinken, wird es wohl nie mehr besser. Also heute Abend!“ Unsicher sehe ich sie an. „Und du bist dir wirklich sicher? Es wird nicht wie sonst sein. Ich werde es dir nicht befehlen..“ Zärtlich streicht sie mir mit der Hand über die Wange. „Nun wirst du wohl wirklich zu einem stinknormalen Durchschnittsmann?“, reizt sie mich. Unwirsch schüttele ich den Kopf. „Ziehe es nicht ins Lächerliche. Ich bin mir wirklich nicht sicher!“ Mit ernster Stimme antwortet sie: „Ich weiß. Aber ich denke wirklich, dass es eine Chance ist. Wir müssen uns aber auf jeden Fall an den Plan halten.“ Statt einer Antwort nehme ich sie in die Arme und drücke sie fest an mich: „Ich liebe dich! Weißt du das?“ Glücklich lächelt sie mich an.
Genervt trage ich die Sporttasche zu meinem Auto. Eigentlich wollten wir nur etwas zum Umziehen holen, damit Sebastian noch eine Nacht bei uns verbringen kann. Aber Mutter hat wieder die Oberglucke gespielt. Ständig schwänzelte sie um Sebastian herum, löchert ihn mit besorgten Fragen. Ich musste ihn fast schieben, damit er sein Zeug endlich einpackt. Aus den geplanten 10 Minuten wird eine grausame Stunde. Nervös gucke ich ständig auf die Uhr und überlege, ob ich Anke anrufe. Sie ist zu Hause geblieben, um alles, vor allem sich, vorzubereiten. Schwungvoll werfe ich die Tasche meines Bruders in den Kofferraum und schlage die Klappe mit mehr Kraft als nötig zu. Ich gehe nochmal zum Haus und reiße Sebastian aus den Armen meiner heulenden Mutter. Wer nicht depressiv ist, kann es in diesem Haus binnen kurzer Zeit werden.
Zügig beginne ich die Fahrt nach Hause. Doch je näher ich komme, umso unsicherer werde ich, und umso langsamer fahre ich. Sebastian sieht mich von der Seite an. „Hey, was ist los mit dir?“ Ich setze den Blinker und halte am nächsten freien Parkplatz. „Sebastian …“, ich stocke wieder, „Sebastian, ich hätte eine Idee, wie ich dir helfen kann.“ Mit großen Augen sieht mein Bruder mich an. „Willst du, dass ich dir helfe?“, frage ich ihn. Heftig nickt Sebastian zustimmend. „Moment, ich muss Anke anrufen.“ Am Handy wähle ich die Nummer meiner Frau. „Hallo Anke, ich muss mit Sebastian noch etwas erledigen. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, da es ein ganzes Stück zu fahren ist. Mach dir also keine Sorgen, ich rufe dich wieder an. Ich ruf wieder an.“ Einen Moment lang höre ich ihr zu. „Danke, ich dich auch. Bis später, Schatz.“ Nun findet auch Sebastian seine Sprache wieder: „Was hast du mit mir vor?“
Eine halbe Stunde später stehen wir mitten im Nirgendwo vor einem Ferienhäuschen am Fluss. Eindringlich erinnere ich Sebastian nochmals: „Also, keine Fragen, die Maske bleibt auf jeden Fall auf, und kein Wort zu Anke! Verstanden?“ Erwartungsvoll sehe ich in sein Gesicht. „Ja klar“, ist seine kurze Antwort. „Es geht um reinen Sex, keine Liebe, kein Vorspiel, kein langes Anbaggern. Die Kleine ist ein Profi, alles ist möglich. Oral, vaginal, anal – du bestimmst.“ Wie ein Kind vor Weihnachten glotzt er mich an. „Und wie viel …“ Mit einer Handbewegung unterbreche ich ihn. „Ist alles geregelt, kannst dir auch Zeit lassen. Die einzigen Einschränkungen sind, keine persönlichen Fragen, dass die Maske aufbleibt, keine Schmerzen, keine Gewalt! Und denk an Kondome. Ist das klar?“ „Ja, ist klar. Aber warum eine Maske, wenn sie doch ein Profi ist?“ Wieder bin ich genervt und überlegen, ob ich es wirklich machen will. „Weil sie verheiratet ist und es nur nebenbei macht, eine Hobbyhure sozusagen.“ Das scheint ihm als Erklärung zu reichen. „Also, bist du einverstanden, hältst du dich daran?“, frage ich ein letztes Mal.
„Ist sie schön?“
„Wunderschön!“
„Ich bin einverstanden.“
„Geh gleich rein, die Türe sollte offen sein“, rufe ich ihm hinterher, „ruf mich auf dem Handy an, wenn ich dich abholen soll.“ Um weiteren Fragen auszuweichen, fahre ich los und versuche im Rückspiegel zu erkennen, ob er macht, was ich ihm sagte. Aber egal, jetzt gibt es eh kein zurück mehr.
Kaum außer Sichtweite stelle ich mein Auto an einem Feldweg ab. Wie ein Indianer schleiche ich hinter Büschen und Bäumen wieder zum Ferienhäuschen. Sebastian ist nirgends zu sehen, also wird er schon drinnen sein. Vorsichtig arbeite ich mich näher heran, beobachte nochmal die Umgebung, bevor ich durch die Kellertüre ebenfalls ins Haus begebe. Obwohl der Keller nur von außen zugänglich ist und Sebastian deshalb wohl kaum etwas hören kann, mache ich weiter auf Indianer und versuche jedes Geräusch zu vermeiden. Leise schließe ich die Kellertür und verriegele sie von innen. Im Dunkeln taste ich nach dem Lichtschalter. Als es hell wird, sehe ich mich um. Zufrieden sehe ich, dass Anke alles wie besprochen vorbereitet hat. Auf einem Tisch steht unser Notebook. Meine Frau hat an alles gedacht: Ladekabel, Maus, eine Tafel Schokolade und zwei Flaschen Mineralwasser sind auch da. Mit ihr habe ich wirklich einen Sechser mit Zusatzzahl gezogen.
Während das Notebook hochfährt, ziehe ich meine Jacke aus, hänge sie über die Stuhllehne und setze mich. Die Verbindung zu den beiden Überwachungskameras ist schon eingerichtet und auf dem Display taucht das geteilte Bild der Kameras auf, aus den Lautsprechern kann ich Stimmen hören. Das Häuschen ist nicht groß. Unten gibt es einen großen Raum, ein Wohnzimmer mit Küchenzeile. Unterm Dach sind ein großes Schlafzimmer und das Bad. Eine schmale, steile Treppe verbindet die beiden Etagen. Mit Anke habe ich vereinbart, dass sie eine Kamera unten und eine im Schlafzimmer verstecken soll. Es ist schon eine seltsame Vorstellung, dass ich meinen eigenen Bruder gleich beim Sex beobachten werde. Doch es gehört zu unserer besonderen Beziehung, dass ich immer auf meine Frau und Sklavin aufpasse. Deshalb haben wir zum Covern uns extra diese Ausrüstung zugelegt. Wann immer ich Anke verleihe, ohne dass ich dabei bin, habe ich so ein wachsames Auge auf sie. Und darum bestimmen auch immer wir Ort und Zeit. Anke kann sich so sicher fühlen und komplett hingeben. Weiß sie doch, dass ich beim vereinbarten Safeword Sekunden später wie der schreckliche Hulk durch die Türe breche und sie rette.
Auf dem Monitor sehe ich, dass die beiden noch unten sind. Sebastian steht zur Salzsäule erstarrt da und betrachtet das Wesen vor ihm. Mit einem Klick maximiere ich das Bild dieser Kamera. Ich kann mit meinem Bruder fühlen. Vor ihm steht die Versuchung. Werde ich jemals von Außerirdischen entführt, will ich, dass ET genau so aussieht. Ankes Kopf ist eine schwarz glänzende Gummikugel. Sie trägt ihre Kopfhaube, die nur Augen, Mund und Nasenlöcher freilässt. Ihr Körper steckt in einem Langarm-Body aus dem gleichen Material. Brüste und Schritt sind ausgeschnitten und ermöglichen ungehinderten Zugang zu ihren gepiercten Geschlechtsteilen. Dieser Latexbody fasziniert mich immer wieder. Er liegt bei Anke so eng an, dass ich mir sicher bin, dass sogar eine Gänsehaut sichtbar würde. Und obwohl das Material so hauchdünn ist, ist es doch unglaublich stabil. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich den Kopf geschüttelt habe, als ich den Preis erfahren habe. Doch dieses Teil ist jeden Cent wert. Als Kontrast hat meine Frau rote Latexstrümpfe bis zum Schritt, und kurze rote Handschuhe passend dazu, an. An Hand- und Fußgelenken, und um den Hals trägt sie einen Satz polierter Edelstahlfesseln, deutlich sichtbar mit Vorhängeschlössern gesichert. Ihr Outfit ist in jeder Hinsicht perfekt: es zeigt möglichst wenig von ihrer Haut; die Fesseln und das Halsband verhindern, dass Sebastian etwas davon abnimmt - vor allem nicht die Kopfhaube; und sie sieht trotzdem unwiderstehlich scharf darin aus. Das bestätigt mir auch Sebastian. Glotzend steht er da und tastet jeden Zentimeter ihres Körpers mit den Augen ab. Besonders lange verweilt er an ihren Piercings.
Offensichtlich hat mein Bruder seine Sprache wieder gefunden, wenigstens zum Teil. „Hallo ..., ähm, hallo, ich ... , also ...“ Anke kommt zu ihm und geht vor ihm auf die Knie. „Guten Tag, mein Herr. Mir wurde befohlen, euch zu dienen und bestmöglich zu befriedigen. Sagt mir, wie kann ich das tun?“ Meine Frau denkt mit! Sie spricht mit einer Kleinmädchenstimme und imitiert dabei noch einen seltsamen rheinischen Dialekt. Im Dunkeln hatte selbst ich sie nicht gleich erkannt. „Ähm ..., Herr? Ich bin Basti, und ...“, stottert mein Bruder erneut. „Wollt ihr zur Auflockerung vielleicht erst etwas trinken, mein Herr“, will ihm Anke helfen. Begeistert nickt Sebastian: „Ja, das wäre prima.“ Meine Frau steht auf und holt ihm aus dem Kühlschrank ein kühles Pils. Über die Schulter will sie wissen: „Ein Glas, oder aus der Flasche, mein Herr?“ „Ähm, Flasche ist okay.“ Wieder kniet Anke vor ihm, hält ihm das geöffnete Pils mit ausgestreckten Armen entgegen. „Danke.“
„Sieh an“, denke ich mir, im Keller vor dem Monitor, „mein Bruder ist unsicher - wer nicht, in solcher Situation. Doch kein Gejammer, kein Geheule und keine Angst vor Impotenz. Vielleicht funktioniert die Idee ja wirklich.“ Mit diesem Gedanken nehme auch ich einen kräftigen Schluck aus meiner Wasserflasche.
„Sagt, mein Herr, wollen wir ins Schlafzimmer gehen? Dort ist es viel bequemer.“ Stumm steht Sebastian da, hält sich an seiner Flasche Bier fest und nickt nur zustimmend. An der Hand führt Anke ihn zu Treppe und deutet ihm, ihr zu folgen.
Schnell schalte ich auf die andere Kamera um. Einige Sekunden später sind beide wieder im Bild. Meine Frau hat die Kamera wohl auf einem Schrank versteckt. Gut kann ich einen Großteil des Schlafzimmers erkennen, das Bett in der Mitte des Bildes. Selbst den offenen Durchgang zum Bad kann ich einsehen. Wieder führt Anke meinen Bruder an der Hand und dirigiert ihn zum Bett und lässt ihn darauf Platz nehmen.
„Mein Herr, darf ich euch beim Ausziehen behilflich sein?“ Das ist eine untypische Situation für Anke. Normalerweise wird ihr befohlen und sie gehorcht. Will sie meinen Bruder aber noch in diesem Leben aus der Reserve locken, muss sie diesmal die Initiative übernehmen. Ohne wirklich auf eine Antwort zu warten, fängt sie an, ihm die Schuhe auszuziehen. Gekonnt schält sie ihn auch aus seiner Hose und seinem T-Shirt. In Unterhosen sitzt er auf dem Bett. Demütig kniet sich Anke zu seinen Füßen. „Mein Herr, wollt ihr, dass ich euch für den Anfang mit dem Mund verwöhne, dass ihr auch in Stimmung kommt?“ Ihre Stimme klingt lüstern und verführerisch. Mein Bruder geht jedoch nicht darauf ein, etwas anders beschäftigt ihn. „Du bist also so eine Sexsklavin und du machst das öfters? Du stehst also auf Peitschen, Fesseln, Leder und Gummi und all so’n Zeugs?“ Erwartungsvoll sieht er sie an. „Ja und nein, mein Herr. Ja, ich bin die Sexsklavin meines Herrn und Meisters. Nein, ich stehe nicht auf Peitschen, und Fesseln, Leder oder Gummi sind eher schmückendes Beiwerk. Ich bin devot, nicht masochistisch und nur bedingt eine Fetischistin.“ Sebastian schüttelt den Kopf. „Devot - masochistisch - Fetischistin? Das sagt mir wenig. Warum machst du das? Wegen Geld?“ Nun schüttelt Anke vehement den Kopf: „Nein, nicht wegen Geld! Weil es mich erregt und es meinem Herrn und Meister gefällt.“ Überrascht sieht Sebastian in ihr schwarzes Gummigesicht. „Du - und dein Meister - stehen also darauf, wenn du von anderen Männern benutzt wirst?“ Ankes Antwort ist kurz und deutlich: „Ja.“ „Du bist also hier, weil dein Meister es dir befiehlt?“ Anke nickt deutlich: „Ja, ich gehöre und gehorche ihm!“ Ungläubig schüttelt mein Bruder den Kopf. „Und wie kommt ihr zu meinem Bruder?“ Meine Sklavin zuckt mit den Schultern. „Mein Herr, ich weiß nicht, wer euer Bruder ist. Mein Herr und Meister hatte über das Internet Kontakt mit jemanden und dieses Treffen hier vereinbart. Begeistert schlägt Sebastian sich auf die Schenkel: „Mein Bruder, der Hund! Das hätte ich nicht von ihm erwartet.“
„Soviel zu Thema ‚keine persönlichen Fragen‘“, ärgere ich mich im Keller. Zum Glück reagiert Anke fantastisch, erzählt ihm etwas und gibt doch nichts von sich preis. Es ist schon gut, dass meine Sklavin immer noch ihren eigenen Willen und Kopf hat. Ich bin wieder einmal sehr stolz auf sie.
„Gut. Worauf stehen deine anderen Herren so, was hat denen gefallen?“, will Sebastian neugierig wissen. Ich bin enttäuscht von meinem Bruder. Der hat nicht mal eigene Fantasien! Er lässt sich von meiner Sklavin erzählen, was andere von ihr verlangt haben und sucht sich dann wohl was raus. „Das ist verschieden, mein Herr. Für manche musste ich mich selbst erniedrigen, andere musste ich stundenlang mit allen Löchern befriedigen, und manche wollten mich einfach nur ficken.“ Man kann richtig sehen, wie es in Sebastians Kopf arbeitet. „Erniedrigen? Wie kannst du dich für mich erniedrigen?“ Ich kann es nicht fassen! Mein Bruder ist wirklich ein Waschlappen. Mich wundert nicht mehr, dass er mit Frauen so viel Pech hat, wenn der für alles erst eine Anleitung braucht. Doch meine Sklavin kann er damit nicht aus dem Konzept bringen: „Andere Herren liebten es, wenn ich ihnen die Füße küsste und leckte, und mich dann langsam mit meiner Zunge nach oben arbeite.“ Sebastian strahlt übers ganze Gesicht. „Das ist es! Fang damit an!“ Fordernd streckt er Anke seine Beine entgegen. „Da hast du aber Glück, dass ich heute Nachmittag erst frisch geduscht habe.“
„Mein Gott, ist mein Bruder ein Arschloch!“ Ich frage mich, ob er wirklich weiß, was Erniedrigung ist. Am liebsten würde ich nach oben gehen und die ganze Sache abbrechen. Mein Bruder, der gestrauchelte Macho, hat die Erotik einer Dose Hundefutter. Vielleicht ist es doch keine schlechte Idee, wenn wir ihm im Monat ein-, zweimal eine Frau kaufen. Meine Sklavin zeigt meinem Bruder, was sie kann. Verführerisch und voller Leidenschaft leckt sie seine Füße. Sie liegt mittlerweilen auf dem Boden und fährt in langen Bahnen mit ihrer Zunge über seine Sohlen. An seinen Zehen saugt sie, wie ein Kalb an den Zitzen seiner Mutter. Sogar auf dem Notebookdisplay kann ich gut erkennen, wie Sebastians Unterhose eindeutig zu eng wird.
„Hey du, wie heißt du eigentlich?“ Erst jetzt fällt Sebastian ein, sich nach dem Namen seines Geschenks zu erkundigen. „Nennt mich einfach Sklavin, mein Herr.“ „Du ziehst das wirklich voll durch, spielst deine Rolle perfekt, bis ins Detail“, stöhnt er und lässt sich nach hinten fallen. Anke lässt sich nicht beirren, auch wenn mein Bruder glaubt, dass sie eine gewerbliche Hure ist und ihm alles nur vorspielt. Sie will einfach nur unseren Plan umsetzen und ihm etwas von seinem Selbstbewusstsein und -Vertrauen wieder geben. Kurz überlegt sie, ob sie ihn fragt, wie sie weitermachen soll, entschließt sich aber selber zu entscheiden. Zielstrebig leckt sie sich über seine Schenkel in Richtung seines Schritts.
Bisher ist alles harmlos. Doch jetzt, wo meine Frau sich dem Schwanz meines Bruders nähert, ist es mir extrem unangenehm, dabei zuzusehen. Noch nie bin ich mir dabei wie ein Spanner vorgekommen, jetzt und hier schon! Zum Glück weiß Anke nichts von meinen Empfindungen und macht einfach weiter.
„Hoi! Was hast du vor?“ Wie eine Jungfrau kneift Sebastian die Beine zusammen, als meine Sklavin bei seinem Schwanz ankommt. „Ich will euch befriedigen, mein Herr.“ „Na gut, warte, ich ziehe mir die Unterhose aus. Kannst du währenddessen die Vorhänge zuziehen?“, will er von Anke wissen. „Gerne. Doch damit ich euch wirklich gut dienen kann, muss ich etwas sehen, mein Herr. Können wir die Nachttischlampen dann anmachen?“
„Dann können wir die Vorhänge ebenso offen lassen“, grummelt Sebastian.
„Ihr habt doch wirklich keinen Grund, euch vor mir zu schämen, mein Herr. Ihr seid doch ein attraktiver, gut gebauter Mann“, schleimt meine Frau recht offensichtlich. Doch meinem Bruder fällt das nicht auf: „Du hast ja recht. Wofür mache ich sonst regelmäßig Sport.“
„Soll ich euch die Unterhose ausziehen - oder wollt ihr es selber tun, mein Herr?“ Anke tut so, als hätte sie die Bemerkung mit dem Sport, gar nicht gehört. Sie weiß aber genau, dass die einzige Sportart, die mein Bruder regelmäßig betreibt, Stemmen in der Halbliter-Klasse ist. Und die dazugehörige Sportverletzung ist der Kater am Morgen danach. Statt einer Antwort robbt sich Sebastian seine Unterhose runter. Mit geschlossen Augen, die Hände hinterm Kopf verschränkt, liegt er da. „Jetzt kannst du weiter machen.“ Dann überlegt er einen Moment. „Und streng dich an, sonst muss ich dich bestrafen!“
„Wow, mein Bruder ist Sportler und versucht sich jetzt auch noch als strenger Herr.“ Voller Häme überlege ich, ob ich ihm nicht eine DVD dieses Abenteuers schenke, damit er selber mal sieht, wie toll er doch ist. Je länger ich zusehen, desto klarer wird mir, wer Schuld an seinen Problemen hat: ER!
Wie es aussieht, ist auch meine sonst so devote Sklavin leicht genervt. Sie schenkt sich die Antwort auf seine Strafandrohung und macht sich direkt über seinen Schwanz her. Fast schon grob packt sie ihn an der Wurzel und stülpt ihren herrlichen Mund darüber. Sie ist sich ihrer eigenen Fähigkeiten wohl bewusst und weiß, was sie kann - und wie gut sie es kann. Für meinen Bruder, der nie etwas Ähnliches erlebt hat, ist es der totale Wahnsinn. Zielstrebig reizt sie mit der Zungenspitze seine Eier, fährt am Schaft entlang, zur Spitze. Mit einer einzigen, fliesenden Bewegung schluckt sie sein Schwanz bis zum Anschlag. Sie nimmt ihn komplett auf, schiebt ihn sich bis in den Hals. „Ahh ...! Wow ..., bist du gut ...!“, stammelt Sebastian. Und dann fängt Anke erst richtig an.
Schmunzelnd betrachte ich die Szene auf dem Bildschirm. Mein Bruder hat nicht die geringste Chance. Allein mit ihrem Mund kann meine Sklavin ihn um den Verstand bringen, kann ihn im einen Moment den Himmel, eine Sekunde später die Hölle, zeigen. Wer darauf nicht vorbereitet ist, ist binnen kürzester Zeit verloren - was mir Sebastian gerade lautstark beweist.
„Ahh ...! Ja, mach weiter ...! Mach, weiter - nicht aufhören! Stopp! Wow, das ist zu viel ..., mach weiter ..., nicht so intensiv ...“, wild wirft er seinen Kopf auf der Matratze hin und her. Mit den Händen versucht er meine Sklavin zu lenken und zu kontrollieren, will das Tempo bestimmen, die Richtung, die Intensität. Doch es ist zu spät: Er hat die Macht an Anke abgegeben. Und diese treibt ein grausames Spiel mit ihm. Immer wieder macht sie ihn fast wahnsinnig und hält sich dann wieder zurück. Im Prinzip macht sie, was Sebastian verlangt - nur sehr, sehr zeitversetzt. Sie macht weiter - sie hört auf, immer mit entsprechender Verspätung. Und so kommt es, dass mein Bruder diesen Kampf schon nach wenigen Minuten verliert. Mit einem lauten Schrei spritzt er im Mund meiner Frau ab.
Anke ist gnädig. Sie weiß genau, wie empfindlich ein Männerschwanz nach dem Höhepunkt ist. Wieder ganz die Sklavin will sie wissen: „Hat es euch gefallen, mein Herr? War es zu eurer Zufriedenheit?“ Sebastian jappst noch nach Luft. „Ja, war ganz okay. Für den Anfang ganz gut“, röchelt er und versucht doch dabei cool zu klingen.
Ich schüttele den Kopf: „Arschloch!“ Ich kann es nicht fassen, was für ein Idiot mein Bruder ist. Vieles würde schon deutlich besser, wenn er manchmal einfach nichts sagt. Aber entweder lebt mein Bruder im falschen Land, oder zur falschen Zeit. Das ist die einzig vernünftige Erklärung, warum er sich immer noch so peinlich macho-haft benimmt. Zumindest lässt mein Ärger darüber, mich die Peinlichkeit vergessen, meinem Bruder gerade beim Sex zugesehen zu haben. „Vielleicht kann ja etwas Schokolade mir diesen Scheißtag versüßen.“ Wieder stelle ich fest, dass ich wohl die beste Frau auf der ganzen weiten Welt habe: weiße Schokolade - fantastisch!
Meine Frau liegt nun neben meinem Bruder und schmiegt sich an ihn. Mit ihren Gummifingern fährt sie Kreise und Achten auf seiner Haut. „Mein Herr, was ist euer nächster Wunsch, wie kann ich euch dienen?“ Sebastian dreht sich auf die Seite und sieht sie an. „Gib mir einen Moment, dann machen wir gleich weiter. In der Zwischenzeit kann ich mir ja mal etwas näher ansehen, was für eine geile Schlampe es da in mein Bett geweht hat.“ Mit einem verwegenem Lächeln versucht er diesen Spruch auch noch lässig klingen zu lassen. Zum ersten Mal wagt er es, den Körper meiner Sklavin zu erkunden. Erst jetzt hat er den Mut gefunden, sie bewusst anzufassen. Prüfend fühlt er über das Latex an ihr. Vorsichtig nimmt er einen ihrer Nippelringe zwischen die Finger, und ebenso vorsichtig zieht er daran. Er prüft die Stabilität der Edelstahlbänder, rüttelt kurz an einem der Schlösser. Um meine Sklavin besser sehen zu können, setzt er sich auf. Mit der Fingerspitze fährt er am Latexrand entlang, der die Brüste umschließt. Langsam wird er mutiger und erkundet auch die Region zwischen ihren Beinen. Mit seinen Händen spreizt er ihre Schenkel und kniet sich dazwischen. Fasziniert betrachtet - und befingert - er die Piercingringe. Beim Darüberfahren spürt er die stoppellose Glätte ihrer Haut. „Was ist denn das?“ Mit dem Daumen ist er unter dem Rand der Öffnung an ihrem Schritt gefahren. Er zieht das Latex etwas hoch und versucht mehr zu erkennen. „Es ist ein Tattoo mit den Initialen meine Herrn und Meisters und es ist aus gutem Grund verdeckt, mein Herr.“ Mit ihrer Hand drückt sie seine weg und legt sie schützend auf das Gummi. „Ist ja schon gut“, meint Sebastian entschuldigend, „du nimmst die Sache mit ‚Herr und Meister‘ und ‚gehören und gehorchen‘ wohl etwas übertrieben ernst. Wir leben im 21. Jahrhundert und die Sklaverei ist abgeschafft.“ Die Stimmung droht zu kippen, doch Anke rettet souverän: „Ich will es so, weil ich ihn liebe!“ „Und er liebt dich so sehr, dass er dich von anderen Kerlen ficken lässt?“ Hämisch klingt seine Stimme. „Auch das geschieht, weil er es liebt, ich es liebe und wir uns lieben! Das ist etwas, dass uns beide erregt und ich bin froh, Jemanden gefunden zu haben, mit dem ich es ausleben kann.“ „Ist ja schon gut! Ich wollte mich ja gar nicht einmischen und den Moralapostel spielen. Ein jedem Tierchen sein Pläsierchen. Mir kann es nur recht sein, schließlich profitiere ich davon.“ Ein unverschämt zufriedenes Grinsen klebt in seinem Gesicht. „Also, verrate mal, was du noch kannst. Ich habe gehört, du machst auch anal?“
Dass jemand, der sich noch nie mit D/s beschäftigt hat, der nicht in solch einer Beziehung lebt, meine Frau und mich verstehen kann, habe ich nicht erwartet. Aber erst der Spruch „die Sklaverei ist abgeschafft“ und sofort im Anschluss die Frage nach Anal-Sex. Wie gönnerhaft er doch sein kann, wenn er etwas will. Ich weiß nicht, ob es die Situation insgesamt ist, oder einfach nur, weil mein Bruder involviert ist - ich werde mehr und mehr genervt. Wenn es so weitergeht, geht es meinem Bruder wieder gut und ich hab Depressionen.
Meine Sklavin hat dank ihrer Veranlagung wohl die deutlich bessere Geduld. „Ja, mein Herr. Ich bin in alle drei Löcher begehbar, und werde auch regelmäßig anal benutzt. Soll ich ein Kondom und Gleitcreme holen?“ Sebastian winkt ab: „Dreh dich erst mal um. Ich will vorher mal sehen, wohin ich meinen Schwanz eventuell stecken werde.“ Umgehend gehorcht meine Frau, dreht sich auf den Bauch und streckt ihren Hintern sogar noch leicht in die Luft. „Bitte, mein Herr.“ Der lässt sich nicht lang bitten. Neugierig zieht er ihre Arschbacken auseinander und inspiziert das vermeintliche Ziel. „Hhmm ..., ganz nett. Ich glaube, das könnte meinem Schwanz gefallen.“
In mir kocht es! Wäre ich ein Teekessel, würde ich Pfeifen wie eine Dampflokomotive. Noch vor ein paar Stunden war er ein Häufchen Elend, hat geheult und gejammert. Und jetzt mimt er hier den gönnerhaften Großkotz. Fast schon übermächtig ist der Impuls in mir, hoch zu stürmen und ihn aus dem Bett zu zerren. Dieser Arsch - egal, ob Bruder oder nicht - hat eine Frau, wie meine Sklavin, nicht verdient! Es ist, als ob man die sprichwörtlichen Perlen vor die Säue wirft. Wütend schlinge ich noch mehr Schokolade in mich.
„Soll ich nun Kondome und Gleitcreme holen, mein Herr?“ Sebastian lässt seine Hand auf ihren Arsch klatschen. „Na klar, Sklavin. Worauf wartest du? Und bring mir doch auch gleich noch ein Pils mit.“ Anke wendet sich ihm zu: „Euer Pils muss ich unten holen, Kondome und Gleitgel sind hier, mein Herr.“ Überheblich sieht er meine Frau an: „Na und? Ist das mein Problem? Los, beweg dich! Ich warte!“ Langsam schüttelt Anke den Kopf, ehe sie antwortet. „Nein, mein Herr. Ich wollte euch nur informieren, dass ich kurz nach unten verschwinde, um euren Befehl zu befolgen.“ Unwirsch schiebt Sebastian sie aus dem Bett. „Ja ne, schon klar. Und nun beweg dich, sonst stecke ich dir statt meinen Prachtschwanz die leere Flasche in den Arsch. Also, mach hinne!“ Ohne weiter Worte macht sich meine Sklavin auf den Weg. Zwei Minuten später ist sie wieder da, reicht ihm die Flasche Bier und geht dann an eine Kommode. Aus einer Schublade holt sie die erwähnten Kondome und eine Tube Gleitgel. Damit kniet sie vor dem Bett und hält beides meinem Bruder entgegen. „Soll ich euch das Kondom überziehen, oder woll ihr es selber machen, mein Herr?“ Mit einer Antwort lässt Sebastian sich Zeit. Genüsslich nimmt er eine großzügigen Schluck aus seiner Flasche und sieht vom Bett auf Anke herab. „Gib mir die Tüte, das mache ich lieber selber.“
Meine Frau liebt es beim Sex erniedrigt zu werden. Ich liebe es meine Frau beim Sex zu erniedrigen. Und ich liebe es, dabei zuzusehen, wenn meine Frau von Jemanden anderes bei Sex erniedrigt wird. Doch das hier ist völlig anders! Wie Rumpelstilzchen tobe ich in dem kleinen Keller und stampfe auf den Boden. Vermutlich wäre mir das bei anderen Männer nicht so sehr aufgefallen, und wäre mir wahrscheinlich auch nicht so aufgestoßen. Aber im Moment ist für mich mein Bruder das arroganteste Arschloch, das ich kenne. Sehnlich wünsche ich mir, dass alles bald vorbei ist.
Sebastian braucht einen Moment, ehe er begreift, dass er zum „Drüberziehen“ doch beide Hände braucht und er deshalb seine Flasche Bier abstellen muss. Das nächste Problem ist, dass er nicht steif genug ist. Der letzte Orgasmus ist ja auch noch nicht so lange her. Er rutscht an den Bettrand und setzt sich dort hin. Er spreizt seine Beine und zeigt auf seien halb-steifen Schwanz. „Komm her und blas ihn, bis er hart genug ist.“ Gehorsam kommt meine Sklavin seinem Befehl nach. Auf allen Vieren kriecht sie zu ihm, steckt den Kopf zwischen seine Schenkel. Sofort beginnt sie, seinem Glied neues Leben einzuhauchen. Mit einer Hand spielt sie dabei an seinen Eiern und reizt mit einer Fingerspitze auch sein Rektum. Sie weiß genau, was sie tut und schon kurze Zeit später ist Sebastian so weit. Zufrieden zieht er das milchig-transparente Gummi über seinen Schwanz. „Hopp, hoch mit dir! Auf allen Vieren kannst du gleich bleiben. Ich werde dich wie eine läufige Hündin von hinten ficken.“ Das hört Anke nicht ungern. In dieser Stellung hat sie viel Spaß und fingert sich oft selbst dabei noch an der Möse.
Also klettert sie flugs aufs Bett und bringt sich in Position, den Oberkörper nach unten geneigt, den Arsch steil in die Höhe. Mein Bruder klettert hinter ihr auf das Bett und kniet zwischen ihren gespreizten Beinen. Da die Kamera nur leicht seitlich auf das Bett zielt, verdeckt er nun mit seinem Körper zum Teil meine Frau und ich bin gezwungen, mir den behaarten Arsch und seinen Rücken anzusehen. Trotzdem weiß ich sofort, dass etwas fehlt!
„Au!“, schreit Anke. „Au! Mein Herr, sie müssen das Gleitgel benutzen.“ Verlegen sieht Sebastian sich nach der Tube um. „Nun hab dich nicht so. So wie du es beschreibst, muss dein Arsch doch einiges gewöhnt sein.“ Mit dieser dummen Bemerkung will er wohl überdecken, dass er sich schämt, nicht selbst daran gedacht zu haben. Einen großen Klecks Gel schmiert er an ihr Hintertürchen und macht vorsichtshalber noch einen kleinen auf seinen Schwanz. Dann setzt er erneut an. „Boah! Dafür, dass du so oft in den Arsch gefickt wirst, ist der aber verdammt eng“, beschwert er sich. „Jaaah ..., mein Herr!“, stöhnt Anke, von dem ungeschickten und ungeübten Vorstoß doch etwas überrascht. Aber schnell spielen die zwei sich ein. Dank des Gels läuft es wie geschmiert und beide haben Spaß daran. Sebastian lässt sich sogar zu einem Lob hinreisen: „Wow, ich dachte schon dein Maul ist klasse, aber dein Arsch kann locker mithalten.“ „Danke, mein Herr“, freut sich meine Sklavin über solch elegant formuliertes Lob. Mit beiden Händen krallt mein Bruder in die Hüften meiner Frau. Mit kräftigen Stößen fickt er sich in den Arsch. Übermütig klatscht er immer wieder mit der flachen Hand auf einen der Backen und feuert sie an: „Los, streng dich an! Los, schneller, Schlampe!“
Meistens kennen wir Ankes „Partner“ schon etwas länger. Normalerweise verleihe ich Anke auch nur an Menschen, die wir in der Szene kennengelernt haben und uns beide sympathisch sind. Das reduziert das Risiko von vornherein, dass meine Sklavin von einem Arschloch benutzt wird. Stimmt die Chemie nicht, sind keine gemeinsamen Schwingungen da, kommt es nie zu einem Tête-à-tête. Also bin ich zu einem großen Teil selber schuld, dass mein Bruder mich so tierisch aufregt. Missmutig sehe ich auf die Uhr am Bildschirmrand und wünsche mir zum hundertsten Mal, dass es vorbei ist.
„Las das! Hör auf an dir herumzuwichsen! Du bist zu meinem Vergnügen da!“, beschwert sich Sebastian und haut nochmal kräftig auf Ankes Arsch. „Ja, mein Herr“, kommt es kleinlaut zurück. Etwas enttäuscht lässt sie die Hände sinken. „Na warte!“, denkt sie sich. Sie mag zwar devot sein, sehr devot sogar, aber sie weiß sich im richtigen Moment auch zu wehren. Langes Training und viel Erfahrung machen es möglich. Kontrolliert setzt sie ihren Schließmuskel ein und erhöht der Reiz auf Sebastians Schwanz. Genau kennt sie die Grenze, weiß, wie fest sie pressen kann, um Sebastian mit mehr Reibung mehr zu reizen, und ab wann es ihm wehtut. Und sie setzt ihre Waffe gekonnt ein. Wie schon mit dem Mund, macht sie es meinem Bruder enorm schwer, der Enge ihres Arschlochs lange zu widerstehen. Zu gut ist sie, zu groß die Reibung, und schnell erliegt Sebastian auch hier den Reizen meiner Sklavin. Für ein Weib wie sie, ist er einfach zu unerfahren. Wieder brüllt er seinen Orgasmus lautstark hinaus. „Danke, mein Herr, dass ihr mein Arschloch benutzt habt.“ „Passt schon!“
„Passt schon?“ Hat mein Bruder das wirklich gesagt? Tja, der weiß, was Frauen gerne hören. Wie ich meinen Bruder einschätze, sind wohl zwei Drittel des Weges gegangen. Ich vermute, dass er das Tripple vollmachen will und meine Frau noch in die Möse ficken will. Hoffentlich bringt ihn Anke schnell wieder auf Touren, dass es bald vorbei ist.
„Mein Herr, soll ich euch das Kondom abmachen?“ Devot kniet meine Sklavin neben ihm auf dem Bett. „Nö, ich muss eh ins Bad und pinkeln.“ Langsam dreht er den Kopf in ihre Richtung und sieht sie an. „Außer du brauchst es. Wer weiß, vielleicht musst du es deinem Meister zeigen. Willst du es haben?“ Mit einem blöden Grinsen im Gesicht wartet er auf ihre Antwort. „Nein danke, mein Herr. Ich wollte euch nur behilflich sein.“ „Du kannst für mich auf Toilette gehen. Ich habe keine Lust jetzt aufzustehen“, meint Sebastian im Scherz. Anke zieht es vor, außer mit „Tut mir leid, mein Herr“ nicht weiter auf den Vorschlag einzugehen. Sicherlich würden ihr 1000 Wege einfallen, das Problem auf richtig geile Art zu lösen. Denn meine Sklavin ist ein paar deftigen Natursekt-Sauereien gegenüber nie abgeneigt. Sie liebt es sich in dem heißen Saft zu suhlen und schluckt bei ausgesuchten Partner auch leidenschaftlich gerne. Meinem Bruder gegenüber verschweigt sie das geflissentlich. Der schleppt sich dann, wohl oder übel doch selber ins Bad und entleert laut plätschernd seine Blase. Als er wieder ins Schlafzimmer kommt, fragt ihn meine Sklavin höflich: „Mein Herr, soll ich euch ein nasses Handtuch holen, damit ihr eure Hände und euer Glied reinigen könnt?“
„Patsch!“ Ein unsichtbarer, und doch spürbarer, Schlag ins Gesicht meines Bruders. Obwohl Anke ein Faible für Natursekt hat, ist sie beim Händewaschen nach der Toilette pingelig. Auf dem Display sehe ich, - mit diebischer Freude - wie mein Bruder wortlos wieder im Bad verschwindet und sich die Hände wäscht. „Touché!“, rufe ich begeistert lasse mir das letzte Stückchen Schokolade schmecken.
„Mein Herr, erlaubt ihr, dass ich auch auf Toilette gehe?“ Mit einer wirschen Geste gibt ihr Sebastian die Erlaubnis. Neugierig steht er im Durchgang zum Bad und sieht Anke dabei zu, wie sie pinkelt. Ohne jegliches Schamgefühl lässt sie es laufen und freut sich über die Überraschung im Gesicht ihres Schwagers. Wehmütig wünscht sie sich jetzt und hier einen Mann, der weiß mit einer devoten Frau umzugehen. Sebastian kann es nicht! Die Rollenverteilung stimmt hier nicht. Sie ist ihm eindeutig überlegen, könnte ihn ganz nach Belieben lenken und manipulieren, hat es auch teilweise gemacht, ohne, dass er es auch nur geahnt hat. Der Klappe nach ein Macho - in der Seele ein Waschlappen, das ist Sebastian. Sie wischt sich ab, drückt die Spülung und wäscht sich dann demonstrativ lange die Hände. Schwer kämpft sie, nicht unverschämt zu grinsen.
Mein Bruder macht den Durchgang frei und Anke geht zurück ins Schlafzimmer. Auf dem freien Platz vor dem Bett kniet sie sich hin und sieht zu ihm. „Wie darf ich euch als Nächstes dienen, mein Herr?“ Etwas unschlüssig geht er zum Bett und nimmt am Rand Platz. „Nun mal langsam, ich bin keine 20 mehr, wo ich alle fünf Minuten abspritzen kann. Hol mir lieber noch ein Bier!“ Meine wunderbare Sklavin gehorcht sofort und geht zur Treppe. Unsichtbar für Sebastian, gibt sie mir auf dem Weg noch ein Zeichen. Mit der Hand vor ihrem Bauch, zeigt sie mit dem Zeigefinger energisch nach unten.
Zwar verstehe ich nicht, was sie meint, schalte aber vorsichtshalber auf die Kamera im Wohnraum. Offensichtlich rechnet Anke damit. Vor der Linse steht sie und geht ganz nahe ran: „Ruf ihn mal auf seinem Handy an und dränge ein bisschen. Lang halte ich das nicht mehr aus!“ Ich nicke, obwohl meine Frau mich gar nicht sehen kann. Während ich sie beobachte, wie sie ein neues Bier aus dem Kühlschrank nimmt, wähle ich die Nummer meines Bruders. Auf dem Notebook stelle ich ein, dass ich wieder beide Kameras gleichzeitig angezeigt bekomme. Im Schlafzimmer sehe ich, wie Sebastian aufgeregt nach seiner Hose, und dem Handy darin, sucht. „Hallo, was gibt’s?“, meldet es sich aufgeregt. „Auch hallo. Ich wollte mich nur erkundigen, ob alles in Ordnung ist.“ Krampfhaft versuche ich fröhlich zu klingen - sehr krampfhaft! „Was soll nicht in Ordnung sein? Die Hure ist doch keine Serien-Killerin, oder?“ Schwer schlucke ich herunter, was mir auf der Zunge liegt. „Nöö, du Witzbold. Trotzdem habe ich mir Gedanken gemacht. Schließlich bist du schön über drei Stunden bei ihr.“ Großzügig habe ich die Zeit aufgerundet. In Wahrheit sind es nur knapp zwei Stunden, doch ich hoffen, dass mein Bruder nicht so genau darauf geachtet hat. „Was, drei Stunden? Boah, die Kleine bringt mich ja zu Höchstleistungen“, prahlt er. „Ich will nur wissen, wie lange du ungefähr noch brauchst, damit ich rechtzeitig da bin, um dich abzuholen. Nicht, dass Anke noch misstrauisch wird.“ Auf dem Display kann ich sehen, wie er sich mit der Hand durch die Haare fährt und wohl überlegt. „Eine Nummer will ich mit der Kleinen noch schieben, dann kannst du mich holen.“ „Gut, wann in etwa?“ Gespannt warte ich auf seine Antwort. „Eine dreiviertel Stunde noch. Duschen kann ich danach ja bei euch“, kommt es großspurig. „Prima, in 45 Minuten bin ich dann in der Nähe. Lass kurz bei mir am Handy klingeln und ich stehe vor der Tür. Okay?“ „Okay. Bis dann.“
Anke hat an der Treppe abgewartet und das Gespräch belauscht. Innerlich jubiliert sie. 45 Minuten noch - vielleicht auch schneller - und es ist vollbracht. Kaum hat Sebastian das Gespräch beendet, klettert sie die letzen Stufen hoch. Unterwürfig reicht sie ihrem Schwager das gewünschte Pils. „Bitte, mein Herr.“ „Wird aber auch Zeit!“, sind seine Wortes des Dankes. „Während du unten warst, habe ich mir etwas überlegt. Es gibt da etwas, dass ich schon immer mal erleben wollte.“ Erwartungsvoll blickt meine Sklavin zu ihm: „Was, mein Herr?“ „Leck mich am Arsch!“ Verwirrt sieht Anke ihn an: „Was habe ich getan, mein Herr? Was ist los?“ Wütend sieht mein Bruder sie an. „Nichts, du blöde Kuh! Ich will, dass du mich am Arsch leckst, mein Arschloch mit deiner geilen Zunge verwöhnst. Und dabei wichst du mir den Schwanz, bis er wieder steif ist und dich ich nochmal ficken kann. Hast du es jetzt verstanden?“ Erleichtert nickt meine Sklavin. Sie hat ihn tatsächlich falsch verstanden und gedacht, er beschimpfe sie. „Jawohl, mein Herr. Wo soll ich es tun?“ Sebastian kniet vor das Bett und legt sich mit seinem Oberkörper flach auf die Matratze. Dann fasst er mir seinen Händen nach hinten und spreizt seine Backen. Anilingus ist nicht wirklich etwas, was meine Frau bei jedem gerne macht, aber auch nichts, das ihr etwas ausmacht. Sie geht hinter ihrem Schwager auf die Knie und leckt für den Anfang erstmal großflächig seine Arschbacken. „Nicht schlecht, aber ich will deine Zunge an meinem Arschloch haben - und vergiss nicht meine Schwanz zu wichsen“, drängt Sebastian ungeduldig. „Ja, mein Herr.“ Also dringt Anke ohne Umschweife direkt zum Ziel vor. Kräftig drückt sie ihr Gesicht in seine Furche und sucht mir der Zunge nach seinem Loch. Routiniert leckt sie um und über den Schließmuskel und stößt immer wieder mit der Zungenspitze in sein Arschloch. Gleichzeitig wichst sie mit einer Hand seinen hängenden Schwanz vorsichtig. Motiviert durch die Aussicht auf ein baldiges Ende, gibt sie nochmal ihr Bestes. Voller Leidenschaft leckt und fickt sie den Arsch ihres Schwagers mit ihrer Zunge. Feucht glänzen seine Backen und ihr Gesicht durch den vielen Speichel. Zufrieden merkt sie, wie durch diese Behandlung das Glied in ihrer Hand wieder steif wird.
Die Schmatzgeräusche meiner Frau kann ich selbst durch das lausige Mikrofon der Kamera deutlich hören. Offenbar gibt sie nochmal alles und schafft es tatsächlich in kurzer Zeit, meinen Bruder wieder einsatzfähig zu machen. Angewidert, und auch stolz sehe ich ihr am Notebook dabei zu. Ich frage mich, ob die Beziehung zu Sebastian je wieder wie früher sein kann. Nachdem ich gesehen habe, was für ein Widerling er ist, wird mir das sehr schwer fallen.
Mein Sklavin ist besser als Viagra. Nach nur zehn Minuten stöhnt Sebastian lautstark und sein Schwanz ist ganz offensichtlich wieder stocksteif. Mit unglaublichen Elan leckt meine Frau an seinem Arsch und macht ihn mit der analen Stimulation richtig scharf. „Stopp!“, schreit er, „wenn du weitermachst spritze ich meine schöne Ladung auf den Boden und du hast nichts davon.“ Kurz überlegt Anke, ob sie es darauf ankommen lassen soll. Doch sie ist zu gut erzogen. Sie zieht ihr Gesicht zwischen seinen Arschbacken hervor und lässt seinen Schwan los. Grob packt meine Bruder sie an der Öse ihres Halsbands und zieht sie aufs Bett. „Los, mach die Beine breit! Jetzt ficke ich dich auch noch in dein letztes Loch. Mal sehen, ob das auch noch so eng ist, oder ob sich hier dein ‚Hobby‘ schon bemerkbar macht.“ Tapfer verbirgt Anke, dass sie durch seine kruden Bemerkungen gekränkt ist. Gehorsam legt sie sich aufs Bett, winkelt die Beine an und spreizt sie einladend. „Ich bin bereit, mein Herr.“ Sie versucht dabei sogar noch, freundlich zu lächeln. Sebastian bekommt davon nichts mir. Geil stürzt er sich auf sie und will ihr seinen Schwanz schnellstmöglich zwischen die Schamlippen jagen. „Stopp!“ Diesmal schreit meine Sklavin laut und bremst damit meinen Bruder mitten in seiner Bewegung. „Nicht ohne Kondom, mein Herr!“ Widerwillig weicht Sebastian nochmal zurück. „Mann! Kannst du blöde Schlampe das nicht früher sagen?“, grollt er ungeniert. Vom Nachttisch holt er sich ein neues Kondom, packt es wütend aus und stülpt es über. „Ist euer Hoheit jetzt zufrieden?“ Seine Stimmer trieft vor Sarkasmus. „Ja, mein Herr!“ Und schon liegt Sebastian wieder zwischen ihren Schenkeln und dringt endlich in sie ein. „Wow, ist ja gar nicht so ausgeleiert. Bei all den Schwänzen waren wohl wenige von meinem Kaliber dabei?“ Ein Antwort darauf bleibt meine Sklavin ihm schuldig.
Fassungslos sitze ich vor dem Bildschirm und kann es nicht glauben. Tickt der Typ noch ganz richtig? Selbst Atze Schröder hätte den peinlichen Proll nicht besser mimen können, als mein Bruder einer ist. Einen Moment lang bin ich unsicher, ob ich mich weiter über ihn ärgern soll, oder einfach nur schämen. Sein Umgang mit Frauen ist nicht von dieser Welt. Eine willige Sexsklavin ist ein Geschenk! Sie muss verehrt, umsorgt und gehegt werden. Sicher ist Demütigung ein Bestandteil unserer Ehe - doch immer bezogen auf Sex. Niemals würde ich den Mensch in meiner Frau demütigen! Ja, sie ist meine Sexsklavin und ich lass mich von ihr sexuell bedienen und befriedigen. Aber nie darf sie dabei in ihrer Ehre verletzt werden. Eine gute Sklavin hat stolz und selbstbewusst zu sein, dass sie sich voller Überzeugung hingeben und dienen kann. Auch wenn es ihm durch meine Sklavin gelingt, aus seinem tiefen Jammertal herauszukommen - verdient hat mein Bruder diese Zuwendung nicht!
Auf dem Notebookdisplay sehe ich zu, wie Sebastian den dritten Höhepunkt des heutigen Tages erreicht. Wieder spritzt er lautstark ab. Sichtlich erschöpft rollt er sich von meiner Frau. „Gut gemacht, Sklavin“, lobt er sie, ehe er aufsteht und nochmal im Bad verschwindet. Mit Genugtuung höre ich, dass er sich diesmal danach die Hände wäscht. „Zumindest eine kleine Verbesserung“, denke ich bei mir.
Selbstbewusst, als hätte er gerade der gesamten Menschheit ein Geschenk gemacht, steht Sebastian vor dem Bett. Spöttisch sieht er zu Anke auf das Bett. „Na, kleine Schlampe? Hab dich wohl ganz schön geschlaucht?“ Vom Boden hebt er seine Unterhose auf und steigt umständlich hinein. „Kannst deinem Meister sagen, dass du deine Sache gut gemacht hast. Er muss dich nicht bestrafen.“ Fest hält meine Sklavin ihre Augen geschlossen, wünscht sich 1000 Kilometer weiter weg. „Danke, mein Herr“, presst sie zwischen zusammengekniffenen Lippen hervor. „Keine Ursache, du warst auch nicht schlecht. Hat echt Spaß gemacht, mit dir. Vielleicht treffen wir uns mal wieder.“ Stärker als notwendig, schüttelt sie den Kopf: „Das liegt nicht in meiner Hand, mein Herr.“ Sebastian setzt sich zu ihr ans Bett und zieht sich seine Jeans an. „Ich werd‘ mal meinen Bruder fragen, wie das mit dir und deinem Meister funktioniert.“ Siegessicher sieht er sie dabei an. „Das ist eine gute Idee, mein Herr.“ Noch mal greift er nach ihren Brüsten und spielt ein letztes Mal mit ihren Ringen. Dann zieht er auch noch T-Shirt und Schuhe an. Endlich holt er sein Handy aus der Tasche und wählt meine Nummer. „Ja, ich bin’s. Kannst mich abholen kommen ... jo, bis gleich.“ Während er das Handy wieder einsteckt, wendet er sich ein letztes Mal meiner Frau zu: „Das mit dem Bezahlen hat ja mein Bruder schon erledigt. Wir sind also quitt?“ Fragend sieht er sie an. „Ja, mein Herr. Es ist alles geregelt. Vielen Dank, mein Herr.“ „Nichts zu danken, war mir eine Freude, gerne mal wieder.“ Ausgelassen winkt er ihr zum Abschied, ehe er die Treppe runtersteigt.
Er steht schon wartend vor der Tür. Lässig und cool hat er die Hände in den Hosentaschen und lehnt an der Hauswand. „Und, wie war’s?“ Eigentlich will ich es gar nicht aus seinem Mund hören. „Bestens, genau, was ich brauchte. Danke dir, Bruderherz. Hast was gut bei mir.“ Ich winke ab: „Ist schon gut. Die Hauptsache ist, es geht dir wieder besser.“ Missmutig, wütend, erleichtert, wortkarg – mit diesen Gefühlen fahre ich ihn zu unserem Elternhaus. Als er endlich weg ist, bin ich leer, wie ausgesaugt. Nur noch eines ist mir wichtig: schnellstmöglich nach Hause zu meiner Frau!
Seit gestern vermeiden es meine Frau und ich, selbst nur beiläufig über meine Bruder zu sprechen. Wie ein dunkle Wolke liegt dieses Thema über uns. Fest nehme ich mir vor, heut Abend mit einem guten Glas Wein das Gespräch zu suchen, das Unausgesprochene zu besprechen. Anke ist heute bereits zum zweiten Mal unter der Dusche. Ich fürchte, dass sie etwas abwaschen will, das nur langsam wieder abgeht. Ein Klingeln an der Haustür reißt mich aus meinen Gedanken. Fast hätte ich die Tür reflexartig wieder zugeschlagen. Mein Bruder steht da, mit einem selbstgefälligen Grinsen im Gesicht. „Hallo, störe ich?“, begrüßt er mich. „Nein, komm rein. Was gibt’s“ Er geht mit mir ins Wohnzimmer. „Am Wochenende habe ich mein Ladegerät fürs Handy in eurem Gästezimmer vergessen. Was dagegen, wenn ich es schnell hole?“ In mir keimt Hoffnung auf, dass er gleich wieder verschwindet. „Kein Thema, du kennst dich ja aus.“ Und schon eilt er die Treppe nach oben. Unschlüssig stehe ich da und warte auf seine Rückkehr, als ein gellender Schrei meiner Frau durchs Haus gelt. Sofort renne ich nach oben und will sehen, was geschehen ist. Meine Frau steht mit nassen Haaren, ein kleines Handtuch verzweifelt vor dem Körper haltend, mit weit aufgerissenen Augen an der Badezimmertüre. Sebastian sieht aus, als wäre er vom Blitz getroffen, regungslos steht er da – und glotzt. „Was ist hier los?“, will ich energisch wissen und sehe von einem zum anderen. „Nichts. Ich habe mich nur tierisch erschrocken. Ich hatte ja keine Ahnung, dass Basti im Haus ist“, erklärt Anke. Verschüchtert mischt sich nun auch mein Bruder ein: „Ich wollte nur mein Ladegerät aus dem Gästezimmer holen. Ich wusste ja nicht, dass du im Bad bist, und dass die Tür offen ist. Ich wollte dich nicht erschrecken – und auch nicht so anstarren. Es tut mir leid!“ Mit diesen Worten rennt er an uns vorbei ins Gästezimmer, holt sein Handykabel und flieht die Treppe hinunter. „Tschüss, ich ruf euch an“, hören wir es noch, bevor die Haustür lautstark zufällt. Mit hochgezogenen Augenbrauen sehe ich Anke an. Sie hat Tränen in den Augen, als sie schluchzend sagt: „Ich glaube, er hat mich erkannt.“ Tröstend nehme ich sie in die Arme. „Er hat ganz intensiv auf mein Tattoo und meine Ringe geschaut. Der hat mich ganz sicher erkannt!“ „Es tut mir leid, dass ich dich da mit reingezogen habe – es tut mir wirklich leid!“
Schon zwei Stunden später haben wir Gewissheit. Auf meinem Handy erhalte ich eine SMS von Marion, Sebastians Ex-Frau: „Gerade war basti da und hat mir eine ganz wilde geschichte erzählt. Ich glaube der dreht endgültig durch. Können wir uns mal treffen und reden? Lg marion“ Kurz überlege ich, ob ich Anke die Nachricht zeige. Aber es hat keinen Sinn, die Bombe ist geplatzt. Jetzt müssen wir mehr zusammenhalten, denn je! Mit zitternden Händen liest sie die Nachricht. Sie tut mir soo leid, wie sie da steht, unbandige Wut baut sich in mir auf. „Jetzt ist es rum! Nicht eine Sekunde länger Mitleid mit meinem Bruder! Ich selbst werde dafür sorgen, dass er wieder in dem Loch verschwindet, aus dem wir ihn herausgeholt haben. Ich werde sogar dafür sorgen, dass er noch tiefer darin steckt als je zuvor! Nie wieder, kein Mitleid mehr – absolut kein Mitleid mehr!“
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Sexgeschichten für jeden Geschmack
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Kommentare
Mitleid
Volle Punktzahl für diese tolle Geschichte. Ich war echt begeistert und dachte zwischendurch "so eine Schwägerin hätte ich auch gebrauchen können" aber leider entpuppt sich der Bruder als Arschloch und das Unheil nimmt seinen Lauf. Mitleid hatte ich zum Schluß nur mit der Sub!
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Genau so...
... müssen Kurzgeschichten sein! Da stimmt einfach alles. Ich verliere auch keine weiteren Worte, jetzt im Einzelnen aufzuzählen, was du alles toll gemacht hast, ich gebe dir nur deinen verdienten Lohn: Sechs Punkte!
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Grandios!
Bin einfach sprachlos...
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Top-Qualität wie gewohnt
gibt es auch mit dieser Story. Dank "denn Bruder" kommt sogar kein Perfektionsverdacht auf (wobei das ja nur notorische Neider stören würde). Inhaltlich diesmal eher Mainstream, was nicht schlimm sein muss, aber sprachlich, dramaturgisch und handwerklich wieder mal Güteklasse A sind die Geschichten der "Grimm'igen" eine wirkliche Bereicherung dieses Archivs.
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Rotstift
Vielen Dank für eure positiven Kommentare. Mir hat diese Geschichte selbst auch mal wieder richtig Spaß gemacht. Binnen eines Tages war sie geschrieben. Es gab diesmal keine langen Denkpausen, ein Satz folgte dem anderen und meine devote Tastatur beugte sich meinem dominanten Willen - wie gesagt: Es machte richtig Spaß. Solche "Spontan"-Geschichten gefallen mir selbst am besten und deshalb freut es mich, dass auch ihr sie gut findet.
P.S. Dank an Chris, für seinen diskreten Rotstift. Normalerweise schaffe ich es schon, zumindest die erste Zeile fehlerfrei zu schreiben. Deshalb danke für den Hinweis.
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Sehr gut...
finde es super, dass ich hier immer wieder Geschichten wie deine lesen kann, die von der Formulierung und Struktur her ein Ziel bieten, dass ich hoffentlich auch irgendwann einmal erreichen werde. Super gemacht und sehr unterhaltend!
Gruß Sena
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stark!
wirklich erstaunlich gute Story, absolut realistisch und sprachlich gut erzählt
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Echt genial
Die Geschichte ist ja genial und viele kennen das. Außenhin Proll und Macho und innerlich.....
Wann kommt die Fortsetzung?
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gute story
verdient ihre 5 sterne, aber der schluss ist nicht ganz so gelungen finden wir, kann ein zweiter teil ruhig folgen und dann muss der bruder erzogen werden und in die lehre gehen
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sehr schöne geschichte
Darf man sich den auf einen 2ten Teil freuen ?
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Das schreit...
... nach einer Fortsetzung!
Mit derartiger Unterhaltung ist das Frühstück gleich doppelt lecker :)
Danke für diese schöne Geschichte. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil, in dem das liebe Bruderherz mal diverse grundlegende Verhaltensweisen nahegebracht bekommt!
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Super
Super geile geschichte. Wurde gerne mehr lesen auch was wie Anke ihren Herren kennen gelernt hat. 100punkte von 100 klasse weiter ao
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Das Kopfkino hat rotiert
Leider gibt es für diese super Geschichte nur sechs Sterne ******.
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