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Kyra 3

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Kyra - Teil 1
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Kyra 2

 

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Kya
4.747998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (15 Bewertungen)

Mein Leben 2

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Mein Leben 3

 

Der Rest der Woche vergeht in einem Gefühlschaos, ein ewiges Hin und Her zwischen Vorfreude, Geilheit, Sorge und
gelegentlichem Zweifeln ob das alles richtig so war. Wenn ich alleine bin, egal ob auf der Arbeit oder zu Hause, sehe
ich mich vor meinem geistigen Auge wieder und wieder vor ihm knien und ihn anbetteln. "Bitte lass mich kommen, bitte lass
mich dir einen blasen." Ich frage mich immer wieder ob es wirklich so kommen würde, ob es wirklich so sein würde wie in
meiner Fantasie? Oder fühlt es sich im echten Leben nur unangenehm an? Bin ich vielleicht zu verkrampft um im echten Leben
dabei geil zu werden? Aber nein, er wird schon wissen wie er es anstellen muss, schließlich weiß er das ja immer. Ich
brauche mir keine Sorgen zu machen. Nein, ich sollte mich einfach freuen, diesen Schritt sich wirklich auszuleben trauen
sich nur die Wenigsten.

Das Ende der Woche kommt. Es ist Freitag! Der Plan ist, dass wir uns um 18 Uhr in einem Hotel in Frankfurt treffen. Er
wird schon da sein und auf dem Zimmer warten, wenn ich eintreffe. Ich soll nicht klopfen, sondern ihm eine Nachricht aufs
Handy schreiben, wenn ich vor der Tür stehe. Wird er wohl gleich verlangen, dass ich mich auf dem Flur ausziehe und das
Zimmer nackt betrete ? Ich bin nervös, aber der Gedanke ist auch geil. Was auch immer mich da treibt, es macht mich geil.
Mich auf dem Flur eines Hotels ausziehen, nie hätte ich mir das vorstellen können und obwohl ich es mir immer noch nicht
vorstellen kann macht es mich auch schon wieder geil. Vielleicht grade deshalb, grade weil meine bisherigen Grenzen
ausgereizt werden. Durch solche Gedanken schon wieder feucht packe ich meine Sachen und mache mich frisch. Was soll
ich mitnehmen ? Mir fällt auf, ich habe kaum aufreizende Klamotten in meinem Schrank. Um etwas zu kaufen ist es zu spät,
so packe ich meine schönsten Sachen ein. Ein hübsches Sommerkleid, dazu ein paar offene, flache Sandalen. "Noch etwas
Schickes zum Ausgehen." denke ich. Ein schwarzes Kleid findet den weg in meinen Koffer. Dazu ein paar schwarzes Pumps.
Gemütliche Klamotten? Werde ich wohl kaum brauchen! Unterwäsche, alles nicht wirklich ansehlich und weitere wichtige
Utensilien eingepackt, denke ich nochmal nach was ich sonst noch brauche. Eigentlich sollte ich doch alles haben.
Vielleicht doch noch ein paar gemütliche Sachen und etwas mehr zum Schlafen. Ein paar schlichte und normale Sachen, jetzt
ist der Koffer wirklich voll. Ich gehe nochmal durch die Wohnung. Ist alles aus und habe ich nichts vergessen ?
Sieht gut aus ! Also los. Ich schleppe meinen Koffer zum Auto und schließe die Haustür ab. Ein schöner Tag, jetzt kommt
der Sommer! Ich steige ins Auto,schnalle mich an, höre den Motor anspringen und schon rolle ich los. "Du machst es
wirklich! Es passiert, es gibt kein zurück mehr! Unglaublich!"

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Magdalena
5.331816
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (22 Bewertungen)

Die Heilerin - 1. Kapitel - Verschleppt

 

Liebe Leser,

eigentlich wollte ich mal wieder eine Kurzgeschichte schreiben, ähnlich wie bei der 'Legende der Sterntaler' meine eigene Fantasie um einen altbekannten Mythos ranken lassen. Doch unvorhergesehenerweise, und aus unerfindlichen Gründen, explodierte meine Erzählung dann sowohl in meinem Kopf, als auch auf der Tastatur.

Und so veröffentliche ich diese Geschichte nach langen Überlegungen in mehreren Teilen - genaugenommen werden es 9 Teile bzw. Kapitel sein - und hoffe inständig, dass ich damit ihre Seele, so wie ich sie empfinde, nicht zerstört habe.

Lieben Gruß und viel Freude beim Lesen … Eure nachthimmel

 

P.S.: Keine Sorge, altbekannte Geschichten wie 'Das Wochenende' u.ä. werden gleich danach wieder folgen. Ich bleibe meinem Stil treu, möchte mich aber ab und an mal etwas ausprobieren.

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So tretet herbei, all ihr, die ihr Geschichten liebt, und setzet Euch um's warme, prasselnde Feuer. Hüllet Euch in warme Felle und lauschet meiner Stimme.

Heute Nacht will ich die Geister beschwören und Euch eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen erzählen, welche oft und vielerorts schon erzählt worden ist.

Doch ist's auch wirklich so geschehen? Oder sieht die Wahrheit, wie so oft, ganz anders aus?

Nun denn, höret zu was sich vor langer, langer Zeit hoch im Norden zutrug.

Dort, wo das Licht der alten Götter die Erde berührt ...

 

 

Verschleppt

 

Als die Reiter tief in der Nacht das Lager erreichten, war sie bewusstlos. Zu lange hatte sie bäuchlings über dem Pferderücken gelegen, mit auf den Rücken gebundenen Händen.

***

Nachdem sie sich anfangs noch nach Kräften gegen ihre Verschleppung gewehrt hatte, hatte ein Schwert an ihrer Kehle ihr die Entschlossenheit ihrer Häscher gar deutlich vor Augen geführt, und sie gab ihren erbitterten Widerstand auf, in der Hoffnung, dass sich ihr später vielleicht noch eine Möglichkeit zum Entkommen böte. Das anfängliche Galoppieren raubte ihr die Luft zum Atmen, doch als die Angreifer keine möglichen Verfolger mehr fürchteten, verlangsamten sie ihr Tempo. Doch auch der Tölt und später der Trab vereinfachten ihr das Atmen nicht, und ziemlich bald schmerzte ihr gesamter Körper.

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nachthimmel
4.773
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (20 Bewertungen)

Gentlemen 10 - OWK

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Gentlemen 1
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Gentlemen 9 - Bengt

 

Alleine zu fahren war für einen Kerl dieser Tage ziemlich riskant. Nur nicht anhalten, schließlich durfte man einer Dame keinen Wunsch abschlagen.

Die kleinen Scherze, die sich Straßenpolizistinnen in Mad-Max-Montur gelegentlich erlaubten, waren noch das Wenigste. Dass Zollbeamtinnen an der Grenze sehr sorgfältig prüften, ob ich mir nicht ein paar Gramm Dope in den Hintern gesteckt hatte: geschenkt. Habe ein paar Jahre in Aachen gelebt, da mußte ich das auch schon von Männern erdulden.

Aber Tramperinnen waren wirklich die Pest! Seit schon der Verdacht ungebührlichen Verhaltens ziemlich drakonisch verfolgt wurde, manchmal knapp unter der Grenze bleibender Schäden, konnten sich junge Frauen alles rausnehmen und reisten munter und mit spaßigem Begleitprogramm auf dem Daumen durch ganz Europa.

Es ging nicht anders - ich mußte mich einfach erleichtern. Irgendwo in der Gegend von Bielefeld hielt ich auf dem kleinsten Parkplatz, den ich finden konnte, und tobte zum Gebüsch, denn die Parkplatzklos waren immer noch grauenhaft. Als ich zurückkehrte, saßen sie schon auf der Motorhaube: zwei Gothics, vielleicht auch Emos, man blickt da ja nicht so durch, jedenfalls weiblich und grad mal Abitur oder Studium angefangen, 19, 20, sowas. Sie sogen an einem Bong, der wie die Miniversion von dem aus Holland bzw. Barbarella aussah, inklusive einem fast nackten Playmobilmännchen mit winzigem Schniedel. Sie trugen Melonen, so nannte man früher halbwegs kugelförmige Hüte. Halbkugelförmig, gewissermaßen. Holy clockwork orange, dachte ich.

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fukov
3.612
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.6 (5 Bewertungen)

Susanne hat alle Zeit der Welt

Ich stehe aufrecht und nackt in der Mitte unseres Doppelbettes, das Gesicht zur Dachschräge. Meine Füße sind etwas mehr als schulterbreit auseinander. Du hast meine Fußgelenke mit Schnüren so an die Griffe der seitlichen Schubladengriffe gefesselt, dass ich sie nicht weiter schließen kann.

Du stellst dich hinter mich und fesselst meine Hände auf dem Rücken mit den Handschellen zusammen. Dann kommst du nach vorne, mit der Brustwarzenkette in der Hand. Die Kette hat die speziellen Klemen, die sich unter Zug immer weiter selbst zuziehen. Du umfasst die linke Brustwarze und drückst sie so nach vorne, dass die geöffnete Klemme diese mit der ganzen Fläche umfasst. Langsam lässt du sie zuschnappen, ich atme unwillkürlich durch den Schmerz des Schließens etwas heftiger. Gleiches machst du mir der rechten Brustwarze. Danach ziehst du an beiden Klemmen, die sich dadurch nur umso fester um die Waren schließen. Du blickst mich kurz an, ein kleines Lächeln spielt um deine Lippen, dann verlässt du das Bett.

Du gehst zur Kommode und holst eine lange Schnur daraus hervor. Erneut stellst du dich schräg vor mich und befestigst die Schnur in der Mitte der Brustwarzenkette. Anschließend führst du die Schnur nach oben und fädelst sie durch die Deckenöse über meinen Kopf, an der normalerweise unser Betthimmel aufgehängt ist. Die Schnur fällt hinter meinem Rücken wieder nach unten.

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Undiscovered
4.122
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.1 (10 Bewertungen)

Kyra 2

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Kyra - Teil 1
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Kyra 3

 

4.515
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (16 Bewertungen)

Liebesworte

Es ist etwas kurz aber ich hoffe das es gefällt und bedanke mich bei Kya für die liebe Unterstützung.


 

Du

Als ich Dich das erste Mal hörte,
war ich für Deine Stimme taub.
Nur ein leichter Luftzug vermittelte mir,
was mich erwartet.

Als ich Dich das erste Mal sah,
war ich blind für Deinen Anblick.
Ein Tränenschleier,
bestehend aus Demut und Dankbarkeit,
verhüllte Deine Gestalt.

Als ich Dich das erste Mal fühlte,
war mein Tastsinn vergangen.
Unendlich lang hast Du mich gefesselt,
nur um mich zu betrachten.

Als ich Deinen Duft das erste Mal wahrnehmen durfte,
konnte ich ihn‎ nicht riechen.
Der Geruch meiner eigenen freudigen Angst
verdrängte ihn.

Als ich Dich das erste Mal schmeckte,
konnte ich Deinen Geschmack nicht benennen.
Himmlischen Nektar
hatte ich nie zuvor gekostet.

Als ich das erste Mal die Hitze fühlte,
konnte ich mich ihr nicht entziehen.
Du brachtest ‎mich zum glühen,
verbranntest mich.

Als ich das erste Mal Schmerzen empfing,
konnte ich sie nicht‎ genießen.
Du hattest mir das Bewusstsein genommen,
Schmerz‎ zu empfinden.

Als ich das erste Mal
- nach endloser Zeit in Deiner Obhut -
wahrnehmen wollte
Wer, Was, Wo ich bin,
konnte ich mich nicht mehr an mich erinnern.

Du hast mein Ich,
meine ‎Gedanken,
meine Orientierung
mein Zeitgefühl
genommen.

Als ich versuchte mein Gleichgewicht zu finden,
brauchte ich es nicht mehr.
Du ‎ersetzt mir alle Sinne.

Als ich das erste Mal auf Deine E-Mail antwortete,
habe ich meinem 6. Sinn vertraut
und ich habe es
nie bereut.

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Yellow
4.416
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (5 Bewertungen)

Erste Schreibversuche-- Mein Leben 1

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Mein Leben 2

 

Kleine Vorwarnung-->Kein Sex in diesem ersten Teil<--

Ich sehe das Mehrfamilienhaus in dem ich eine Wohnung habe am Ende der Straße auftauchen, ermüdet von dem langen Tag
den ich damit verbrachte Urlaubssuchende in einem kleinen Dorfreisebüro zu beraten. Genervt von den überfröhlichen
Paaren, denen ich den ganzen Tag über Traumreisen verkaufen durfte, parke ich meinen alten Ford und nehme meine Handtasche.
Ich schleppe mich die Eingangstreppe herauf und gehe hinein. "Erstmal einen Kaffee" denke ich mir. Am Kaffee nippend
schiebe ich schnell noch ein Fertiggericht in die Mikrowelle, ich habe keinen Nerv etwas zu kochen. Die Pampe findet den
Weg in meinen Magen, ohne das man behaupten könnte, dass es wirklich nach etwas schmecken würde. Auch die Wohnung
ist geschmacklos, was daher kommt, dass ich nie wirklich Zeit hatte sie mal vernünftig einzurichten. Auf dem Weg ins
Schlafzimmer zeigt der Wandspiegel mir eine müde aussehende 36 jährige Blondine, gut in Form durch regelmäßige
Laufeinheiten. Auf die muskulöse Form meiner Beine bin ich besonders stolz, in Verbindung mit den richtigen Schuhen
ein wahrer Männertraum. Die schicken Arbeitsklamotten fliegen aufs Bett und ein Pullover in Verbindung mit einer
Jogginghose gibt mir etwas später ein wohliges Gefühl von Feierabend. Und jetzt ? Bin ich wieder alleine zu Hause
ohne etwas mit mir anfangen zu können. Geschieden und die Familie lebt schon lange in den Staaten. Mein Vater war sehr
erfolgreich, sodass er sich früh in den Ruhestand verabschieden konnte. Für meinen Exmann in Deutschland geblieben und
nach der Scheidung aus Dortmund in die Nähe von Hannover gezogen nun recht einsam weiß ich oft nichts mit meiner Zeit
anzufangen. So kam es, dass ich meine Zeit immer öfter im Internet verbringe. Soziale Netzwerke haben mich in
ihren Bann gezogen. Man könnte sogar sagen, dass ich mir im Internet schon ein "Zweites Leben" aufgebaut habe, indem
Freundschaften und sogar kleinere Liebeleien keine Seltenheiten mehr sind. In letzter Zeit war da jedoch etwas besonderes.
Ich habe jemanden kennengelernt der mich irgendwie ganz besonders in seinen Bann zieht. Andauernd muss ich an ihn denken,
wie er mich wieder und wieder dazu bringen kann, dass ich mich vor dem PC für ihn befriedige und ihn nach Stunden in
absoluter Extase anflehe mich doch bitte endlich kommen zu lassen. Kaum zu verstehen wie er das immer wieder macht, er
weiß genau wie er mit mir umgehen muss. Es geht soweit, dass ich bereit bin alles für ihn zu tun, jedoch bremst er mich
dann immer wieder aus. Ich frage ihn zum Beispiel " Soll ich für dich bei der Arbeit morgen
auf die Unterwäsche verzichten ?"" Warum sollte ich dir das jetzt erlauben, es wäre doch eine Belohnung für dich,
wenn ich das tun würde" sagt er dann. Das ist dann der Punkt wo ich ihn wieder anflehe " Gib mir doch irgendeine
Aufgabe, die ich für dich erledigen kann." Doch er lässt mich immer wieder schmachten, wodurch bei mir eine grenzenlose
Sehnsucht, ein grenzenloses Verlangen entsteht.

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Magdalena
4.835454
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (22 Bewertungen)

Tinas Lust und Leidenschaft

Nach meinem Abi wollte ich, Tina, eigentlich auf Lehramt studieren um Lehrerin zu werden, doch ich fand keinen freien Studienplatz, so entschloss ich mich erstmal eine Lehre bei einem eher kleinen Unternehmen zur Bürokauffrau zu machen. Ich bin schon im letzten Lehrjahr, also kurz vor der Abschlussprüfung, da hatte ich einen Unfall mit dem Fahrrad.

Ich war mal wieder spät dran und raste mit dem Rad durch den Park zum alten Stellwerk. Das war der kürzeste Weg zu meiner Arbeit. Vor dem Stellwerk lag ein größerer Stein auf der Strasse, den ich übersehen habe, gegen den ich natürlich fahren musste und unsanft vom Rad abstieg. Nun konnte ich nicht alleine aufstehen, weil mein Knöchel es nicht zuließ, so rutschte ich auf dem Hintern zu meinem Rad um meine Tasche zu holen. Dabei rutschte mein eh schon kurzer Rock bis an meine Hüften hoch. Ich holte das Handy aus der Tasche und rief meinen Chef an, das ich einen Unfall habe und erst ins Krankenhaus müsste.

Da ich mir sonst nichts habe zu Schulden kommen lassen, meinte er, das ich ihm dann sofort Bescheid sagen sollte, denn ich werde dringend gebraucht.

Nach dem Auflegen jammerte ich und versuchte auf zu stehen, doch ich knickte immer wieder ein, als ein älterer Mann aus dem Stellwerk trat. Als er mich sah, lief er gleich zu mir und fragte, ob er helfen könnte. Ich sagte ihm, nachdem ich mich auf ihn stützte, das ich wohl ins Krankenhaus müsste, worauf der mit mir in das Neue ging, welches gleich eine Strasse weiter war.

Die Wartezone war leer, so kam ich gleich dran und humpelte in den Behandlungsraum. Der Arzt begrüßte mich und fragte, wie das passiert ist, so erzählte ich ihm die Geschichte, worauf er zu der Helferin meinte, „Berufsgenossenschaft.“ Er sah sich meinen Knöchel an und meinte, das wohl nichts gebrochen sei, doch zur Vorsicht sollte ich zum Röntgen, wo mich die Helferin gleich hinbrachte.

Zurück im Behandlungsraum sagte der Arzt, das er mich gleich für 4 Wochen außer Gefecht setzen müsste, denn ich hatte zwar keinen richtigen Bruch, doch waren drei Knochen angebrochen und leicht entzündet. Die Helferin trug mir eine Salbe auf die Stelle und legte einen strammen Verband darum, damit ich das Gelenk nicht mehr bewegen konnte, dann meinte sie, das ich in drei Tagen wieder kommen sollte.

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BilRealo
4.307502
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.3 (24 Bewertungen)

Die Erlösung?

Liebe Kollegen, es ist trotz dem befremdlichen Inhalt eine sehr persönliche Sache. Die Flagellanten vom Heiligen Aschura-Fest durfte ich in einem kleinen azerischen Dorf an der Grenze zu Iran ansehen. Ich schwöre euch, - so verklärte und selige Gesichter unter Schmerzen habe ich bei keinem "fliegenden" Masochisten gesehen. Ich habe mich damals fast aufgelöst vor Neid und Sehnsucht. Wer über Aschura und seine Flagellanten nachlesen will, bitte da: http://www.islaminstitut.de/Artikelanzeige.41+M5bf3ac210b9.0.html

Ich hoffe aber sehr, dass kein Glaubensdisput und erst recht kein Glaubenskrieg in den Kommentaren ausbricht. Ich habe den Text bewußt mit dem Brief des Apostel Paulus angefangen und mit Quaran-Zitat beendet.

 

Die Erlösung...

Infelix ego homo, quis me liberabit de corpore mortis huius? *

Apostel Paulus an die Römer, 7:24

 

Hell und heiß wie Blut aus geöffneter Schlagader ist das Heilige Aschura-Fest.

In heftigen Schüben, im Rhythmus schlagender Herzen strömt es durch die eng geschlungenen Gassen. Blut ist auf den Mauern, Blut auf den Pflastersteinen, zu Blutbrei getreten ist der gelbe Straßenstaub. Tausende Füße schreiten in diesem Rhythmus, tausende Körper, geöffnet zu klaffenden Wunden. – Ein Schritt – ein Schlag – ein Schrei: „Shah Hussain!“ Darüber schwebt das Gesicht des Festes, Zähne fletschend im Schreien, mit verdrehten Augen, blind gegen den Himmel gerichtet: Ein Schritt – ein Schlag – ein Schrei: „Wehe Hussain!“

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TaugeniX
3.591426
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.6 (7 Bewertungen)
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