Skip to Content

Erniedrigung

 

"Zieh Dich aus! Laß mich deine Brüste sehen! Und Deine Spalte!"
Die junge Frau windet sich, vergeht innerlich vor Scham und Verzweiflung. Doch was soll sie machen? Er hat sie in der Hand und er weiß es. Teuflisch kostet er seine Macht über die Wehrlose aus.

"Du willst etwas von mir, Gloria?", grinst er sie niederträchtig an. "Jetzt brauchst Du mich endlich! Jahrelang war ich nur Dein Handlanger, Dein nützlicher Idiot, Frau von und zu!"

"Bitte, Walter! Es ist ja nicht für mich, sondern für meinen kranken Sohn. Wenn Du mir das Serum nicht gibst, wird er sterben. Er hat seit 24 Stunden über 40 Grad Fieber!", bettelt sie immer verzweifelter.

"Warum läßt Du den Jungen auch allein im Freien spielen? Du weißt doch, daß es hier Schlangen und anderes Ungeziefer gibt. Schließlich ist es die Farm Deines Großvaters!", entgegnet er herzlos.

"Walter, ich flehe Dich an: Meine Familie war doch immer gut zu Dir! Mein Vater hat Euch aufgenommen als Ihr aus Rhodesien flüchten mußtet und Euch hier Arbeit und ein neues Zuhause gegeben!" Ihre Stimme überschlägt sich vor Verzweiflung.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
baer66
2.013336
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 2 (9 Bewertungen)

Frisches Hemd I. Kapitel

     Nächster Teil: 
Frisches Hemd II. Kapitel

 

Diese Geschichte ist ein offener Brief an einen ganz lieben Kollegen hier.

Ich möchte mich bei ihm auch an dieser Stelle für die anregende Diskussion über die Rolle der äußeren Attribute im Leben eines Menschen bedanken. 

***

Am Vorabend hatte sie Bauchschmerzen. Übel war ihr auch, aber das kam vielleicht von Zigaretten, die man ihr spendierte. Sie musste immer an Klaus denken, der am Samstag dran war. Klaus hatte Angst. Er warf sich ins staubige Gras und krallte sich mit den Fingern in die Erde ein. Die Männer mussten ihn dann hinzerren und seine Finger gruben wie kleine Pflüge Spuren ein.

Sie hielt sich die Fäuste zur Magengrube und lief die Baracke auf und ab.

„Jetzt versuche doch zu schlafen. Mensch, du machst uns alle wahnsinnig. Jetzt komm` her. Komm`.“

„Ich hab nicht mal saubere Wäsche“, weinte sie plötzlich los. „Ich muss mich doch ausziehen vor ihm und ich bin so schiech, ich stinke wie eine Ratte in diesen dreckigen Lumpen. Ich bin so schiech geworden, ich will nur noch sterben.“

„Das Mädel hat den Verstand verloren vor Angst“, meinte einer Jungs, „morgen soll sie unter der Peitsche stehen und sie faselt was von der Wäsche?“

„Du verstehst nichts von Frauen“, antwortete der Ältere, „also halte lieber den Mund.“ Dann wandte er sich zum Mädchen. „Wir kümmern uns drum, Mädel, versprochen! Leg Dich hin und schlaf`. Morgen kriegst Du was Frisches zum Anziehen, vertraue mir!“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TaugeniX
4.68
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (12 Bewertungen)

Siaras Meister (Teil XII)

Zum ersten Teil : 
Siaras Meister (Teil I)
  Vorheriger Teil: 
Siaras Meister (Teil XI)

 

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Kapitel zweigeteilt veröffentliche, aber mich dann dagegen entschieden. Das Konzil stellt einen wichtigen Wendepunkt in dieser Geschichte dar und ist darum als eine Art großes Zwischenspiel zu betrachten. Wem es zu viel auf einmal ist, der sei dazu eingeladen, es sich nach eigenem Bedarf zu teilen.

 

Kapitel 13: Siara unter Dunklen Meistern

 

Als das Schiff den Anker warf, hörte sie den hellen Schlag einer Glocke von der Insel her tönen, der ihre Ankunft zu verkünden schien. Auf Reskors Anweisung hin hatte sie auf weitere Kleidung unter ihrer schwarzen geschlitzten Robe fast ganz verzichtet und auch ihr Tuch abgelegt, darum fror sie, als sie ihren Rappen über das Deck führte und der salzige Wind die Gischt über die Reling trieb. Sie waren nicht die einzigen, die darauf warteten, von Bord gehen zu können. Zaranor und Mérisar hielten sich in ihrer Nähe, die übrigen waren ihr fremd.

Unauffällig wanderte ihr Blick über die Kleidung einer Elfe mit bernsteinfarbenen Augen, deren lange rote Haarpracht von einigen weißen Strähnen durchzogen war. Zwei junge Krieger begleiteten sie, ein Mann und eine Frau. Als sie ihr den Rücken zuwandte, erkannte sie das Symbol der Dunklen Meister, das mit dünnem Silberfaden in den Stoff gewebt war. Ihre Lehrlinge trugen Kriegssicheln an den Gürteln und flankierten sie wie Leibwächter, an ihr selbst aber konnte sie keine Waffe sehen. Genau wie diese Elfe würde ein menschgewordener Drache aussehen, überlegte Siara.

Reskor hatte sie davor gewarnt, einem anderen Meister direkt in die Augen zu sehen und ihr angeraten, sich nicht zu auffällig zu verhalten. Nur zu gern hielt sie sich an diese Weisung. Sie zählte fünf weitere Dunkle Meister, Männer wie Frauen. Menschen waren nicht unter ihnen. Es wunderte sie kaum, da Zeit für sie eine vollkommen andere Bedeutung hatte. Hatte sie aber damit gerechnet, nur auf Nachtelfen zu treffen, so hatte sie sich getäuscht. Die Meisterin mit dem roten Haar schien aus Falior zu stammen, ein anderer zeichnete sich durch seine dunkelgrau gewellten Haare als Meereself aus, während wieder ein anderer aus Syales selbst zu stammen schien. Sein kurzes silberblondes Haar glänzte so hell wie seine leichte aber von meisterhaften Händen geschmiedete Rüstung, welche ihrer Einschätzung nach mit mehreren Zaubern belegt war.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Niamaren
5.272002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (15 Bewertungen)

A fantasy

Er kommt nach Hause. Ich kann ihn hören. Ein Lächeln stiehlt sich auf mein Gesicht. Ich hab ihn vermisst, eine ganze Woche war er nicht da. Mein Mike. Ich geh die Treppe nach unten, ihm entgegen. Betrachte ihn, er sieht abgekämpft aus, es war wohl eine anstrengende Arbeitswoche. Mit einer Umarmung und einem Kuss, für den ich mich auf die Zehenspitzen stellen muss begrüße ich ihn:
"Hallo Schatz".
"Hey Maus, was gibts zu essen?"
"Pizza ist in fünf Minuten fertig." Ein Lächeln als Antwort, ich weis das er meine Pizza liebt.
Nach dem Essen, ich will gerade aufstehen und abräumen, kommt von ihm plötzlich:
"In fünfzehn Minuten, im Schlafzimmer, nackt!"
Er ist der einzige Mensch der es immer wieder schafft mich nur durch diese leise, drohend gesprochenen Worte geil zu machen. Schnell stehe ich auf, eine viertel Stunde ist nicht viel, und ich musste vorher noch die Küche aufräumen, ihn warten zu lassen war keine gute Idee.

Als ich ins Schlafzimmer komme, meine Kleidung hatte ich vorher bereits im Badezimmer abgelegt, blickt er prüfend auf seine Uhr und nickt,
"braves Mädchen, hinknien."
Er deutet vor sich auf den Boden, froh darüber es pünktlich geschafft zu haben, komme ich auch diesem Befehl schnell nach, knie mich hin und spreize artig meine Schenkel. Währenddessen dreht er sich um, kramt in einer Schublade um sich dann mit ein paar Sachen in der Hand hinter mich zu stellen. Ich widerstehe dem Drang, rauszufinden was er mitgebracht hat, da spüre ich schon seine Hand über mein Haar streichen. Ich liebe es, wenn er meinen Kopf streichelt und drücke ihn seiner Hand entgegen. Kurz lässt er es zu, um nun mein Haar zu nehmen und zu einem festen Zopf zu flechten. Danach beugt er sich zu mir runter, nimmt meine Arme und zieht sie hinter meinen Rücken. Kurz darauf spüre ich das kühle Metall der Handschellen an meinen Gelenken.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Saphira
4.5225
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (8 Bewertungen)

Walpurgisnacht

 

Die kesse blonde Nina studiert Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im 8.Semester. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport: Laufen, Radfahren, Volleyball, Tennis.

Aus Literatur hat sie sich schon in der Schule nichts gemacht, aber die esoterischen Hexengeschichten ihrer Freundin Ute zu Beltane törnen sie doch an. Auch wenn sogar bei Ute von Brocken, Walpurgisnacht und dem ollen Goethe-Geschwafel die Rede ist:

"Mir ist’s ganz tugendlich dabei,
Ein bißchen Diebsgelüst, ein bißchen Rammelei.
So spukt mir schon durch alle Glieder
Die herrliche Walpurgisnacht.
Die kommt uns übermorgen wieder,
Da weiß man doch, warum man wacht."

Goethe, Faust I, Nacht. Straße vor Gretchens Türe

Walpurgisnacht? Das erinnert sie an Macho, ihren alten Pauker in der Obersekunda. "Den Faust müßt Ihr auswendig können, verinnerlichen! Als den Inbegriff der deutscher Literatur!" Unglaublich öde.

Nina freut sich schon richtig auf den Tanz in den Mai mit Ute. Da soll ordentlich was abgehen heuer auf der Burg Giebichenstein. Nur, was anziehen?

"Es ist doch lange hergebracht,
Daß in der großen Welt man kleine Welten macht.
Da seh ich junge Hexchen, nackt und bloß,
Und alte, die sich klug verhüllen."

Goethe, Faust I, Walpurgisnacht

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
baer66
4.633848
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.6 (13 Bewertungen)

Texas Hold'em 7: Erziehung der Oberzicke

Zum ersten Teil : 
Texas Hold'em 1: Sophia all in!
     Nächster Teil: 
Texas Hold'em 8: Halten oder erhöhen?

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Sophias Aussehen hat sich irgendwie komplett geändert. Nun, ihre Gesichtspiercings sind noch vorhanden, allerdings jetzt nicht mehr in Schwarz, sondern es sieht nach echtem Goldschmuck aus. Grafenstandesgemäß also! Keine löchrigen Netzstrümpfe, sondern halterlose Nylons, kein bauchfreies Bustier, sondern eine Seidenbluse, dazu ein eleganter Minirock und Heels, die sie früher immer als „Nuttenschuhe“ verunglimpft hatte.

Nicht, dass ich ihren vorherigen Gothiclook wieder herbeisehen würde, aber das hier sieht mir gleichzeitig auch nach einer neuen Identitätsfindung aus.

Wir hatten vorher für ein „Briefing“ telefoniert, abgestimmt, wie sie und Maria sich die Rollen für unseren „Erziehungsauftrag“ aufteilen sollen. Dann hatten wir uns natürlich versichern lassen, dass Sophia auch gefälligst mitspielen und nicht mit „verpisst euch doch alle“ von der Bildfläche verschwinden würde.

Als Sophia erfahren hatte, um welchen Betrag ich gezockt und wider Erwarten gewonnen hatte, reagierte sie zuerst aufgebracht: „Mit Paul hatte ich doch schon so ein Riesenproblem! Er konnte auch nie aufhören zu zocken und wir haben dann alles verloren. Jetzt hat Maria nur meinetwegen so viel aufs Spiel gesetzt? Eigentlich geht es mir bei Johann, also bei dem Grafen, sogar recht gut. Er will ja sowieso nichts von mir, ich meine, so sexmäßig. Alexander hat natürlich sein eigenes Problem, zugegeben! Mama, nicht dass du das jetzt falsch verstehst, aber beim Sex möchte immer noch ich selbst bestimmen, wo es langgeht. Dass er damit nicht umgehen kann, pfft, das soll doch nicht mein Problem sein!“

Ja, so kenne ich Sophia. Selbst mit einer verlorenen Pokerrunde und all den Sexdienstleistungen, die sie eigentlich für das Millionärssönchen Alexander erbringen soll, hat sie sich nicht vollständig aus ihrer Oberzickenrolle werfen lassen. Aber etwas hat sie sich schon geändert. Da hätte sie nämlich früher ganz andere heftige Worte gefunden, für Alexander und für ihre Mutter sowieso!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jo Phantasie
5.438574
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (14 Bewertungen)

Nackt in der Vorstandssitzung

 

Die attraktive HR-Vorstandsdirektorin Dr. Barbara Klein kommt wie immer perfekt gestylt zur Sitzung. Ein schwarzes enges Kostüm betont ihre schlanke Figur, bleibt aber immer dezent, so wie ihr Makeup und der klassische Schmuck aus kleinen echten Perlen in Weißgoldfassung.

Die Diskussion geht endlos hin und her. Die vier männlichen Vorstände weisen einander lautstark gegenseitig die Schuld für den schlechten Geschäftsgang des Unternehmens zu. Die üblichen Hahnenkämpfe eben. Barbara klopft nervös mit dem Stift auf den riesigen blankpolierten Konferenztisch aus dunklem Edelholz.

Generaldirektor Dr. Huber hebt mißbilligend die Augenbrauen und wendet sich an sie: "Was schlagen Sie zur Verbesserung der Ertragslage vor, Barbara?"

Sie fühlt sich ertappt wie eine unaufmerksame Schülerin. Mit ihren Gedanken ist sie weit weg gewesen, ist ausschweifenden Urlaubsträumen am weißen Sandstrand unter Palmen nachgehangen und hat nur gehofft, daß die Sitzung endlich aus ist an diesem wunderbaren Frühlingsnachmittag. Es ist Freitag und sie freut sich nach der stressigen Arbeit schon auf ein lustvolles, entspannendes Wochenende im Freien.

Doch jetzt ist ihr Beitrag gefordert. Alle Blicke sind erwartungsvoll auf sie gerichtet. Sie schließt die Augen. Was kann sie machen?

 

Ganz langsam erhebt sich Barbara von ihrem Sitz, stellt wie in Trance ein schlankes Bein auf den hohen Stuhl, sodaß die Männer ihren schwarzen hochhackigen Schuh und den dünnen dunklen Seidenstrumpf an ihrem rechten Schenkel sehen können. Wenn sie im Unternehmen auch sehr konservativ gekleidet sein muß, den Luxus auffälliger teurer Designerschuhe und edler Dessous erlaubt sie sich ganz einfach. Und sie bemerkt zufrieden die begehrlichen Blicke der Männer auf ihren schönen Körper.

Barbara schaut einem nach dem anderen tief in die Augen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
baer66
4.824
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (15 Bewertungen)

Hausmädchen 5

Zum ersten Teil : 
Hausmädchen 1
  Vorheriger Teil: 
Hausmädchen 4
     Nächster Teil: 
Hausmädchen 6

 

Copyright by SIR A
Nochmals möchte ich hier darauf hinweisen, daß es sich bei ALLEN Teilen dieser Geschichte um eine Phantasie handelt!

Wieder auf der Terrasse zurück, entspann sich ein Gespräch über „Gott und die Welt“ zwischen Savvas, Steven und mir; hauptsächlich über Frauen und Fußball. Aber auch die Politiker bekamen ihr „Fett weg“.
Als die Mädchen dann das Essen servierten, gewann ich den Eindruck, daß die anderen, anwesenden Herren, Steven und Savvas, ihren Appetit auf ganz etwas anderes, als auf das Essen konzentrieren würden. Die Girls sahen aber auch zum Anbeißen aus: Ilka und Katja in ihren Dienstmädchenuniformen auf High-Heels und Mandy nackt, die Hände hinter dem Rücken gefesselt und ein Sklaventablett an den Zitzen befestigt.
Savvas hatte so ein Sklaventablett noch nie zuvor gesehen und begutachtete die Konstruktion genauer; ein Lederriemen verlief um die Taille und gab einem Holztablett, dessen hintere Seite eine, der Körperkontur folgende, Aussparung aufweist, den nötigen Halt. Damit sich das Tablett nicht nach unten neigen kann, verlaufen von den vorderen Ecken je eine dünne Kette zu je einer „Clover Clamp“, die wiederum an den Zitzen angebracht werden. Diese Klammern haben die - für die Trägerin - unangenehme Eigenschaft, daß sie sich immer Stärker zusammenziehen, je mehr Zug auf die Klammern ausgeübt wird. Dadurch sitzen diese Klammern aber andererseits auch sehr sicher und rutschen nicht so leicht ab.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Sir_A
3.769998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.8 (12 Bewertungen)

Tigerkatze - Teil 19 und Epilog

Zum ersten Teil : 
Tigerkatze - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Tigerkatze - Teil 18

 

Hallo ihr Lieben,

das ist der letzte Teil der Tigerkatze. Ich danke euch für alle lieben Kommentare und Anmerkungen und hoffe, dass es euch gefallen hat.

Viel Spaß beim Lesen

EURE FOXY

 

19

 

Mit quietschenden Reifen bremste Sam vor der Lagerhalle und stürmte hinein. Doch das Innere lag leer und verlassen da. Fluchend sah er sich um, die Hände zu Fäusten geballt und vor Zorn zitternd. Der Flaschenzug baumelte noch an derselben Stelle, die im Film zu sehen gewesen da. Auch die Kisten standen noch so da, wie Wanda es mit der Kamera festgehalten hatte. Sam näherte sich dem Platz, an dem Lorna im Film gestanden hatte. Er sah zu der Decke und schluckte den Kloß in seinem Hals herunter.
Er kannte diesen Ort, ja sogar genau diesen Platz. Hier hatte er gefesselt gestanden und Wanda hatte ihn mit der Gerte bearbeitet, bis er ausgeflippt war.
Sein Blick fiel auf den Boden, der vor Schmutz und Müll starrte. Das war die Halle, in der er auf Wanda eingeschlagen hatte. Hier waren die Narben entstanden. Wäre dies nur ein Film, er hätte über die dramatische Geste gelacht. Doch so musste er sich beherrschen, um nicht gegen die Kisten zu treten. Wo hatte die Domina sein Kätzchen hingeschleppt? Ihm zog sich der Magen zusammen, als er an ihre harten Worte zurückdachte. Was hatte sie Lorna bisher angetan?
Er fuhr sich ratlos mit der Hand übers Gesicht, da fiel sein Blick plötzlich auf einen weiteren weißen Umschlag, der im Dreck der Lagerhalle deutlich hervorstach. Eilig öffnete er ihn und fand einen Zettel und einen Schlüssel.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Foxy
5.449998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (18 Bewertungen)

Jeden Morgen

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Yellow
4.716
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (10 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo