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Der Duschvorgang

 

entschuldigung, madame -

dass er grad am vorhang -

in der dusche stand -

könnt es wohl verzeih'n -

kömmt sie gleich mit rein -

reicht ganz galant -

die starke hand -

hebt das bein gewand -

über'n wannenrand -

zieht er sie hinein -

ganz dichte bei -

so sich's beiden rührt -

heiss die nähe spür'n -

ihr die seite streicht -

bis zur hüfte und ans bein -

sie ein wenig dreht -

ihn erregt und hebt -

tritt noch dichter dran -

und ein tropfen rann -

von oben abwärts strebt -

erst an einer stelle steht -

wo es zuckt und bebt -

stößt ihn mit dem finger an -

damit es weitergeht -

und jener sich dreht -

ins zentrum der bewegung -

des gefühls, der erregung -

sich drängt, langsam schiebt -

bis sich ganz offen gibt -

erfasst der ganze rhythmus -

haucht in den nacken einen kuss -

dass es schauert schön -

freudig spürt und stöhnt -

wonach zu boden sank -

erst das paar -

danach der duschvorhang -

und derselbe als gang -

ein glücklich ende fand …

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Su Ada Fei
4.515
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Hempfield Manor (19)

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Hempfield Manor (01)
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Hempfield Manor (20)

 

Teil 19

Grace sah mich überrascht an. „Wir sind hier noch nicht fertig.“, sagte ich. Ich sprach mit lauter und fester Stimme – eher zu den anderen, als zu Grace selbst: „Du bist deinen Verpflichtungen, diesen Drecksack…“, ich machte eine vage Kopfbewegung in Richtung Tür. „… unter Kontrolle zu halten. Wir sind übereingekommen, dass du eine Strafe akzeptieren wirst.“ Grace nickte zurückhaltend. „Ich habe nicht die nötige Erfahrung in Fragen der Durchsetzung von Disziplin…“, ich machte eine Kunstpause. Dann sprach ich weiter, „… deshalb habe ich Mister Haroldson hier gebeten diese Aufgabe zu übernehmen.“ Grace wurde blass. Sie kannte den Bankier und seine Methoden. Schließlich hatte sie ihn bereits einmal in voller Aktion erlebt. Ich versuchte sie zu beruhigen. „Ich werde dabei sein. Außerdem habe ich Mister Haroldson gebeten sich zurückzuhalten, weil es das erste Mal ist, dass du dir so einen Fehler geleistet hast.“ Grace beruhigte sich wieder leidlich.

Ich sah mich zu meiner Familie um. „Wer gehen möchte, der darf jetzt gehen.“ April sah mir fest in die Augen und ich wusste sofort, dass sie den Raum nicht verlassen würde. Margaret sah Mutter an. Mutter bedeutete ihr mit einem herrischen Kopfnicken, dass sie gehen solle und erreichte damit genau das Gegenteil des Gewünschten. Trotzig senkte Margaret den Kopf und blieb. Das war mir durchaus unangenehm. Es war ja schon ungünstig, dass Margaret mit angesehen hatte, was dem Notar widerfahren war. Ich fürchtete, dass das Beiwohnen an Graces Bestrafung vielleicht zuviel für das junge Gemüt Margarets war.

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triple_mBB
5.20125
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Der Dummdom

Wer tourt so spät durch Nacht und Wind?

Der Herr, der zu seiner Subi find;

Er hat die Gerte wohl in dem Arm,

Er schlägt damit, ihren Hintern warm.

 

Meine Subi, was birgst du so bang dein Gesicht? - 

Siehst, Herr, du den Dummdom nicht?

Der Dommdom mit Dorn und Seil? -

Meine Subbi, er ist nur notgeil. -

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Artepus
4.088574
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14 Tage mit K.K. - Prolog

 

Nicht, dass K. ein auffälliger Kollege gewesen wäre, jedoch hat mich immer schon etwas an ihm denken lassen, er sei „anders“. Wie „anders“ malte ich mir selbst in meinen absurdesten Gedankenspielereien nicht aus, dementsprechend überrascht war ich, ihn dennoch an jenem verregneten Julimorgen aus einem mir durchaus wohlbekannten, einschlägigen Etablissement schreiten zu sehen, in welchem ich selbst gut und gerne monatlich ein kleines Vermögen liegen ließ – dank eines Lotteriegewinns konnte ich es mir leisten. Dieses Etablissement war in diesen Tagen durchaus nicht ganz koscher, wie man zu sagen pflegt, da man dort gewissen Neigungen nachgehen konnte, die zwar seit „Fifty Shades of Grey“ so etwas wie „Mainstream“ geworden sind, zu jenem Zeitpunkt von vielen aber noch als perverser und abartiger denn Analverkehr im Mittelalter gesehen wurden und Gerüchten zufolge es ein Angelpunkt der Mittelamerikanischen Kartelle im deutschen Sprachraum war.

 Nicht einmal ich selbst – und ich war bei Gott kein schlechter Gast – wusste zu diesem Zeitpunkt über alle Angebote des halb-Latinos aus Mittelamerika, welcher den Laden betrieb, Bescheid und nahm daher wie selbstverständlich an, dass K. - so wie ich – ein Faible für eine gewisse Art der Stressbekämpfung und Entspannung hatte welche sich mit dem einfachen Wort „Züchtigung“ beschreiben lassen. Eben jener Betreiber, J. – ich bildete mir immer ein, er kam aus Costa Rica oder Kuba, denn, so muss ich peinlicherweise gestehen, war meine geographische Kenntnis von Amerika südlich des Rio Grande enden wollend – war ein As im Finden von leichten Damen, die entsprechende Neigungen teilten. Oder teilen mussten.

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Konsul
4.302858
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Fickstück in Köln

Ich war die letzten Tage in der Nähe von Köln, eine Tante besuchen. Ich wollte schon immer mal Autobahnsex extrem haben, mit dem Hauch der Gefahr dabei von der Obrigkeit erwischt zu werden. Ich wählte eine Raststätte mit Autobahnpolizei aus, doch es kam anders als ich es mir vorstellte. Ich hatte meine Absicht öffentlich in einem Forum bekannt gegeben und bekam auch gleich einige Anfragen, wann und wo ich mich zur Verfügung stellen würde. Ich wollte viele erreichen die mich ficken, doch ich wollte es nur in meinem Hintern, weil ich später das Sperma wieder auskacken wollte.

Da hatte sich einer gemeldet, der wollte einige seiner Freunde mitbringen. Alles richtige Ficker, aber sie wollten unter sich bleiben. Wir trafen uns dann nicht an dem ersten ausgemachten Parkplatz, sondern auf dem gegenüberliegenden. Dort wurde ich schon von Ihnen erwartet, ich dachte wir machen hier Parkplatzsex, doch sie nahmen mich in ihrem Mercedesbus mit. Erst hatte ich Bedenken, aber was Solls ich wollte Sex und sie wollten es auch. Auf dem Parkplatz wäre es möglicherweise nicht so zwanglos.

Sie fuhren zu einem alten Gebäude, war wohl mal eine Fabrik. Die meisten Fenster waren zerschlagen, alles rostig und verkommen.

Als ich das Gebäude sah, fing meine Muschi an zu kochen. Sowas suchte ich schon immer, schon stellte ich mir vor, dass ich dort gefangen gehalten werde und jeden Tag von Männern durchgefickt würde. Dass mir das jetzt auch wirklich passieren könnte, an so was dachte ich nicht. Die drei Männer im Auto machten einen seriösen Eindruck, könnten Geschäftsleute sein, oder so was. Das Auto, ein neuer Mercedes Bus mit dunklen Scheiben könne ein Geschäftsfahrzeug sein.

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Hynda
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Hempfield Manor (18)

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Hempfield Manor (19)

 

Teil 18

Ich hatte noch lange wach gelegen. Die Frage, ob ich meine Schwester Margaret wirklich ins Vertrauen ziehen sollte. Ich hatte meine Schwester nie anders als wild, unvorhersagbar und erratisch kennen gelernt. Jetzt sollte ich sie auf einmal in mein Vertrauen ziehen. Andererseits konnte ich jedes einzelne Paar Augen gut gebrauchen und wenn es half meine Schwester ein wenig zu beruhigen und auf meine Seite zu ziehen, nahm ich das gerne mit. Immer wieder drehte und wendete ich die Dinge in meinem Kopf letztendlich beschloss ich sie ins Vertrauen zu ziehen. Was hatte ich denn schon zu verlieren? Wenn meine Schwester beschloss alle Details, die sie nun schon kannte aus zu plaudern, musste ich sowieso einen Weg finden sie zum Schweigen zu bringen. Es machte in diesem Fall keinen Unterschied wie viele Geheimnisse ich in ihr würde einschließen müssen.

Ich wachte gegen Viertel nach 7 nach traumlosem Schlaf auf. Entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten kleidete ich mich nicht erst in einen bequemen Morgenrock, sondern wählte direkt meinen besten, aber auch meinen bequemsten Anzug aus meinem Schrank. Ich ging nach unten in die Küche, wo unsere Köchin das Frühstück anrichtete. Ich wies diese an beim Abendessen ein zusätzliches Gedeck für Mister Haroldson vorzusehen.

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triple_mBB
4.83273
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Wut

 

Heute möchte ich euch erzählen, was mir letzte Woche passiert ist.

Ich liebe meine Frau. Leider hat sie ein Laster, das sie von Zeit zu Zeit ausleben muss. Sie spielt. Poker.

Ich sitze also entspannt vor dem Fernseher und schaue mir einen Film an, als das Telefon klingelt.

Ein Freund meldet sich und erzählt mir, dass er meine Frau mit zwei bulligen Kerlen gesehen hat. Im Spielsalon. Am Pokertisch.

Als ich den Hörer auflege, fühle ich leichte Wut in mir aufsteigen.

Ich mache mich auf den Weg zum Spielsalon, um sie nach Hause zu holen.

Als ich ankomme, sind die Räume leer. Aus einem Nebenzimmer höre ich Geräusche. Also öffne ich die Tür und bleibe im Rahmen stehen.

Die Wut in mir steigert sich.

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ricknand
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Lea (Teil 3)

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Lea (Teil 1)
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Lea (Teil 2)
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Lea (Teil 4, das Ende)

 

Semesterferien. Beschwingt schlenderte Lea über den  Campus und lachte mit der Sonne um die Wette. Rundherum feierten ausgelassene Studenten ihre bestandenen Prüfungen, knufften sich in die Seite oder eilten nach Hause um noch schnell ein paar letzte Dinge zu packen, die sie im Urlaub benötigten. Lea selber hatte es nicht eilig. Sie würde ihren Urlaub hier verbringen, in der Stadt oder am nahen See. Dort gab es ein kleines aber hübsches Strandbad, Saisonkarte inklusive. Als leidenschaftliche Schwimmerin hatte sie sich diese bereits vor Wochen gekauft und war regelmässig nach der Uni abends schwimmen gegangen. Die letzte gute Tat für heute war die Bücher zurückzubringen und sich vielleicht etwas zum Lesen mitzunehmen. Zur Abwechslung allerdings mal nur zum Lesen und nicht zum Lernen.

In der Bibliothek angekommen, sass Martin wie üblich an seinem Arbeitsplatz. Lea bedachte ihn wie gewünscht mit einem flüchtigen Gruss, so als würden sie sich nur vom Sehen kennen. Er nahm die Bücher entgegen und drückte ihr dafür einen Roman in die Hände. „Ferienempfehlung, etwas zum Geniessen und entspannen“, grinste er. Lea klappte nur kurz den Deckel auf. Wie erwartet befand sich darin eine handgeschriebene Karte. Lächelnd machte sich Lea auf den Weg nach Hause.

 

Liebe Lea

Hoffentlich hattest du in deinen Semesterferien nichts Wichtiges geplant. Ich möchte dir etwas zeigen, etwas das mir sehr wichtig ist. Und ich möchte, dass du lernst, was es zu bedeuten hat, einem Mann zu Diensten zu sein. Dafür wirst du eine Woche lang zu mir kommen. Ich erwarte dich am Montag Punkt 14.00 am Bahnhof. Du benötigst ein schwarzes Kleid,  Pumps, ein wenig Schmuck und Make up sowie deine üblichen Toilettenartikel. Unterwäsche ist nicht nötig, Jacke oder Pulli auch nicht. Falls jemand fragt, sag, du gehst eine Woche in Wellnessurlaub. Solltest du am Montag nicht pünktlich am Bahnhof sein, werden wir uns nur noch in der Bibliothek sehen.

Martin

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Steffi B.
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Die Jägerin Teil 2

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Die Jägerin Teil 1
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Die Jägerin Teil 3

 

Wildbrett

„Hilfe ! Ich werde entführt !“ kam es krächzend aus seinem Mund, ES erkannte seine Stimme nicht mehr. „Hilfe !“ jetzt lauter und verständlicher. Seine Kraft kam zurück, dann ein lautes, schrei­endes „ H I L F E !“ ES war leider wieder da und zerrte verzweifelt an seinen Fesseln. Durch die Fesse­lung der Oberarme konnte er nicht genug Kraft in die Unterarme legen und die Arme waren unver­rückbar fest. Er warf seinen Körper von einer Seite zur anderen. Nichts.

„Igor, fixier ihm den Schädel !“ Petras Befehl.

„Dah, Cherrin“ die Antwort.

Herrin ? Was ist das fürn Scheiß hier ? Igor, oder wer auch immer, kam zu ihm, legte ihm einen Rie­men über die Stirn und ES ver­suchte, dem Unausweichlichen zu entkommen. Der andere kam zu Hilfe, der Schädel wurde festge­halten, das Band angezogen und der Kopf auf die Unterlage ge­presst. Es schmerzte und ES zappelte protestierend und erfolglos mit den Armen und Beinen.

„Den Brustgurt !“ und ein breiter Riemen wurde über seinen Brustkorb gelegt, straff über den Ober­körper gezogen, so dass das Atmen schwer fiel und ES mit dem gesamten Körper fest mit der Un­terlage verband. ES fuchtelte mit seinen nackten Füßen in der Luft herum und seine Hände vollführ­ten seltsame Verrenkungen. „Was ist das fürne Scheiße hier ?“ brüllte ES und winkte hoff­nungslos verzweifelt seinen Entführern zu. Ein dümmliches „HILFE“ ließ Petra zynisch lächeln.

„Dein Gezappel geht einem ja auf die Nerven !“

„Macht mich los, ihr Schweine !“ brüllte ES in Panik in den Raum.

Die Schlampe von eben, die so geil auf ihn war, kam zu ihm ins eingeschränkte Blickfeld. Die Arme zuckten und zerrten an den Fesseln „Mach mich los, Du Schlampe !“. Sie lächelte nur und drückte ihm einen Kuss auf den Mund.

„Du gehörst jetzt mir !“.

„Was willst Du, Miststück ?“

Eines seiner Beine wurde gelöst und angewinkelt in Richtung Körper gezogen, das andere auch, die Beine wurden gespreizt und die Kniekehlen auf etwas festes unnachgiebiges gelegt, das erste Fuß­gelenk war blitz­schnell fest, das andere folgte und über und unter den Kniegelenken wurden Leder­riemen ge­zogen. ES hatte diese kurzfristige Freiheit der Beine und eventuelle Mög­lichkeit zur Ab­wehr von (ja: von was denn eigentlich ?) Maßnahmen verpasst, es kam keine Ak­tion von ihm.

Seine Hoden, der Schwanz, seine knackigen Pobacken und der gekräuselte Darmeingang waren frei zugänglich.

„Was macht ihr da ? Ich brüll hier alles zusammen, wenn Du mich nicht los­machst, Fotze !“

Petra lächelte weiter und streichelte ihm mit lüsternem Blick das Gesicht, glitt über den muskulösen Ober­körper, den Bauch und streichelte über seinen Schwanz, der sich in ihrer Hand fröhlich zu­ckend aufrich­tete und dem kommenden erwartungsvoll entgegensah. Petras Hand glitt zu seinen Ei­ern, griff Sack und Ho­den und drückte zu, bis er auf­schrie.

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DomCyp
5.184708
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Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

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Es war einer dieser Sommer wie aus dem Bilderbuch. Zumindest in ihrer Erinnerung. Wenn rückblickend einfach alles perfekt ist. Wenn man glaubt, dass es einfach nie geregnet hat, und wenn doch, dann war auch das perfekt. Kein kalter, ekliger, Matsch verursachender Regen. Nein, warmer Sommerregen, der herrlich erfrischt. So eine Art Regen, wo man rausgeht und lachend unterm Regenbogen tanzt...
Es war also ein perfekter Sommer. Die Schule fiel ihr schon immer leicht, und so konnte sie es sich durchaus leisten, das Sommersemester sausen zu lassen und die freie Zeit zu genießen. Natürlich musste sie Geld verdienen gehen, aber der Job im Eiscafé machte ihr richtig Spaß. Wo kommt man besser ins Gespräch und hat mehr Gelegenheiten, sich durch die Männerwelt zu flirten, als an so einem Ort, wo alle entspannt sind und gute Laune haben?

Da sie kein Kind von Traurigkeit war, lies sie kaum eine dieser Gelegenheiten aus. Schließlich galt es, das Singleleben zu genießen. Nicht, dass sie aus Überzeugung Single gewesen wäre, es fiel ihr nur einfach schwer, sich zu verlieben. Nichtsdestotrotz ließ sie selten etwas anbrennen.

 

Dass sie dann aber ausgerechnet diesen Mann kennenlernte, war trotz aller günstigen Umstände mehr als unwahrscheinlich. Eigentlich war er gar nicht ihr Typ. Und doch... wie er einfach cool lächelnd über ihre schnippischen Antworten hinweg sah imponierte ihr irgendwie. Dass er sie nicht um ein Date gebeten hatte, sondern einfach zu ihrem Feierabend bereit stand, um sie abzuholen überraschte sie. Dass sie ausgerechnet an diesem Abend ein oder zwei Gläschen zu viel getrunken hatte war Zufall. Dass sie tatsächlich in sein Auto einstieg und sich von ihm weißgottwohin bringen ließ, war leichtsinnig.

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Lovee
5.363478
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