Shadow of the Seas 08

 

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Sturm im Paradies

Rosaria erwachte vom Geräusch der Schritte. Sie wusste nicht, wie lange sie geschlafen hatte. Doch erinnerte sie sich an wilde Träume. Als sie die Augen aufschlug, wähnte sie sich noch immer in einem solchen Traum. Ihr Herz raste. Der dicke Mann hatte sich breitbeinig vor ihr aufgebaut. Er hielt eine Fackel in der Hand, deren Feuerschein nach der völligen Dunkelheit schier blendete. Die schöne Brasilianerin fixierte ihren Blick auf die schroffe Höhlendecke. Sie wusste was ihr bevor stand. Sie fühlte sich sonderbar berauscht. Nicht, dass man ihr das Essen mit Drogen versetzt hätte. Im Gegenteil. Die Kastanienblonde war ganz klar bei Verstand. Ihr Rausch erwuchs viel mehr dem brisanten Gemisch aus prickelnder Furcht und sexueller Erregung. Trotzdem ihre milchkaffee-braune Haut schweißfeucht schimmerte, war sie doch von einer kräftigen Gänsehaut überzogen. Die dunklen Nippel ihrer kleinen Brüste standen hart und schroff wie braune Fingerhüte, als Mac B. ihr die schützende Wolldecke gänzlich vom muskelfesten Luxuskörper streifte.

„Guten Tag, ...angenehm geträumt? Entschuldige unsere kleine Verspätung. Ich bin beim Mittagessen aufgehalten worden“

„...Haben dich die Krebse nicht allzusehr gezwickt? ...Na ja, sie bevorzugen angeknabbertes Fleisch, wo ein größeres Raubtier schon ein bisschen Vorarbeit geleistet hat; ...oder die scharfe Klinge eines Entermessers.“ ...der falsche Seeräuber klopfte auf den massiven Griff, der aus seinem breiten Gürtel ragte.

„Sou Ling, ...reiche unserem Gast doch bitte etwas Kaffee und vom köstlichen Putenbraten zur Stärkung. Ich möchte sie schön wach haben; ...und gut bei Kräften, damit sie uns nicht weg sackt, wenn wir sie aufs Fass schnallen, um sie mit unseren kostbaren Gaben zu verzieren. Meinst du, sie war neugierig ...und hat in unserem vergessenen Beutel herum geschnüffelt?“

„Ach ganz bestimmt hat sie das. Weiber sind so.“

„Sag schon, ...wie gefallen dir denn diese kunstreichen Nippelschilde? Keine Angst, ...wir werden sie nicht, wie üblich, mit dicken Stiften direkt durch deine unverschämten Nippel befestigen. Auch wenn es mich schon juckt, diese schöne, dicke Aale mitten hinduch zu treiben. Aber wir dürfen ja keinen deiner kostbaren Milchkanäle beschädigen. Schließlich hat deine Herrschaft dich als edle „Kaffeemilchspenderin“ vorgesehen. Darum nähen wir sie auch gewissermaßen direkt an deinen Nippelschäften fest; mit diesen speziell für diesen Zweck gefertigten Goldfäden. Die Oberfläche ist so beschaffen, dass die Haut sehr fest mit ihnen verschmilzt. Denn dieser Faden ist aus vielen, noch feineren Fäden gesponnen. Dadurch besitzt er mikroskopisch feine Durchgänge, durch die dein Gewebe wieder fest miteinander verwachsen kann. Einmal verheilt, müssen sie schon chirurgisch entfernt werden. Und das würde wohl nicht ohne erhebliche Narbenbildung abgehen. Andererseits, ...bestimmt auch ein sehr reizvoller Anblick, wenn man schon diese feinen Spuren an den Verengungen betrachtet, die der Laser eures Schiffsarztes hinterlassen hat.“

 

Natürlich hatte Rosaria kaum Appetit, ob der bevorstehenden Operation. Denn als etwas anderes, konnte man die ihr zugedachte Brustmodifikation ja kaum bezeichnen. Auch wenn sie nur oberflächlich war und ausschließlich die Haut betraf. Aber den heißen Kaffee trank sie pechschwarz und in gierigen Schlucken.

„Ich hab auch Schokolade, wenn dir das lieber ist,“ …bot ihr die hübsche, asiatische Assistentin in fürsorglicher Freundlichkeit an. Diesen stärkenden Riegel nahm Rosaria nur zu gern...

Als auch der zweite Becher geleert war, wurde Rosaria vor das große Weinfass geführt und musste sich rittlings darauf ausstrecken. Ihr war mehr als mulmig zumute, als Sou Ling ihr die breiten Ledermanschetten um die Fußgelenke legte, um sie am Faßständer fest zu schnallen.

Die Muskeln ihrer angespannten Schenkel zitterten. Der flache Bauch zuckte nervös. Aber zwischen ihren großen, dunklen, hahnenkammartigen inneren Schamlippen sammelte sich eine erregte Nässe.

Nun wurden auch ihre Handgelenke festgeschnallt. Rosaria lag jetzt völlig wehrlos und nackt auf dem Fass. Doch ihre Angst legte sich auf wundersame Weise. Sie wich einer erwartungsvollen Spannung. Wie magisch angezogen, verfolgte sie die Schritte der hübschen Asiatin, die sich inzwischen einen kurzen Schwesternkittel angezogen hatte. Nackte, bildschöne Beine von wohl trainierter Festigkeit, ließen ihre Muskeln spielen, während sie das OP-Besteck ordnete. Feste, kegelförmige Brüste quollen aus dem großzügig aufgeknöpften Ausschnitt, als die Mandeläugige sich über sie beugte, um mit dem Stift die ersten Tätowierungsmuster auf Rosarias kleine Tittchen zu zeichnen. Der erste Schritt einer langen Prozedur.

Mac B. (alias Blackbirt) machte es sich derweil in den Sitzkissen bequem. Er schenkte sich schweren, roten Wein ein, ...und entzündete eine lange, atemberaubend geschwungene Tabakspfeife… Auf Rosarias linker Brust entstand unterdessen langsam ein kompliziertes Muster aus Blüten und Blättern…

...Während sich Rosaria gefasst auf das Unausweichliche vorbereitete, ließ es sich ihre Herrschaft an Bord der Shadows of the Seas richtig gut ergehen. Mac Bś schwarze Luxusdienerinnen verwöhnten das Eignerpaar nach allen Regeln der Kunst. Und die Anwesenheit der nackten, langbeinigen Zwillinge machte dazu auch noch die halbe Mannschaft spitz; während es sich die zweite Hälfte auf Landgang gut gehen ließ. Denn auch für die einfachen Matrosen war auf Bizarr Eiland bestens gesorgt. Schließlich war auch die halbe Girlsqrew des Russischen Seglers auf Freigang. Und ausgehungerte Seeleute…

„Vermisst du unser süßes Schiffsmädchen schon?“ ...gurrte Anna süß seufzend von ihrem Liegestuhl, während ihr die langgliedrige Schwarze mit gekonnten Griffen die Waden massierte.

„Heute morgen beim Kaffee, habe ich sie vermisst. Die tittenwarme Milch, ...das zischende Geräusch, wenn sie direkt aus dem Nippel in die Tasse schießt. Ich bin sehr gespannt auf ihre Verzierungen. Das ist fast wie Weihnachten, wenn man hofft, das Geschenk ist auch wirklich so toll, wie man es beim Weihnachstmann bestellt hat. Aber ich genieße die Spannung. Mac B s´ „Leihmassoerinnen“ trösten mich momentan ganz hervorragend über ihren vorübergehenden Verlust hinweg“, ...säuselte Gunnar verschlafen.

Auch er genoss mit allen Sinnen seine lustvolle Massage. Bäuchlings lag er auf der Matte dicht beim Pool und bewunderte die feinen Besonderheiten auf Dileilas nackter Haut. Ganz besonders erregten ihn die harten, wulstigen Schmucknarben auf den Innenseiten ihrer heißen, zarten tiefbraunen Oberschenkel; welche rhythmisch an den seinen rieben, während die harten, langen Stielnippel über seinen Rücken glitten, wie raue Fingerspitzen.

Gunnars Schwanz war steinhart. Aber er war zu faul zum ficken. Er wollte sich einfach nur verwöhnen lassen. Zu faul zum Ficken, und zu faul zum Herrschen. Er war einfach nur ein genießender Dominus auf Urlaub.

Und der Domina an Bord, erging es nicht anders. In den kühleren Abendstunden eine kleine intime Orgie unter vier Geschlechtsteilen. Vielleicht würden sie auch noch den Doc und seine neue „Freundin“ hinzu ziehen. Unter sechs Geschlechtsteilen spielte sich noch schöner... Er gehörte ja gewissermaßen schon zur Familie.

Aber ansonsten wollte man wirklich intim bleiben. Keinesfalls durfte die Mannschaft heute das Oberdeck betreten. Diese schwarzen Luxushäschen waren einfach zu köstlich, um sie mit irgendwem zu teilen. Wie angenehm ihr ausgewählter Edelsteinschmuck auf der Haut kratzte. Inzwischen hatte sich Alexa (?) (trotz der unterschiedlichen Bodymodes konnte sie die eineiigen Häschen noch immer nicht voneinander unterscheiden) ...bis zu Annas weichen Brüsten herauf geschoben. Sie knabberte ihr in sinnlichster Gebissmassagetechnik an den handtellergroßen Warzenhöfen, bevor sie sich gekonnt auf die gepircen Minizitzen der vollbusigen „Domina in Freizeit“ konzentrierte. Dabei hielt sie aber keinesfalls darin inne, die Herrin auch mit Bauch und Schenkeldruck zu erfreuen. Eine gute Body to Body Massage, erfordert stets den ganzen Körpereinsatz...

...Während man sich an Bord auf den Sonnenuntergang freute...

...Rosaria atmete schwer. Inzwischen hatte Sou Ling den Tuschestift gegen Tattoklinge und Tätowierhämmerchen eingetauscht. Langsam wuchsen feine Verästelungen und grüne Rankenblätter auf ihrem bebenden Busen; ein edles Dessu, dass sie nie wieder würde ausziehen können. Schweißtröpfchen rannen ihr von der Stirn. Die kastanienblonden Haare klebten. Ihr flacher, sonnenverwöhnter Bauch glänzte nass im Fackelschein. Konzentriert hielt sie still. Auch wenn ihr das mit jedem Schlag des Tätowierhämmerchens schwerer fiel; nicht nur, weil sich Schweiß, Blut und Tätowierfarben in den winzigen Wunden mischten. Rosarias feucht glänzende Beine zitterten dafür um so mehr. Jeder Muskel zuckte unter der goldbraunen Haut.

O ja, ihre Muschi war feucht. Auch die bräunlichen, hahnenkammartigen Schamlippen glänzten im gelblichen Fackelschein. Es tropfte geradezu von ihren herrlich großen Leftzen. Und niemand schien sich darum zu kümmern.

Rosaria hielt die Augen längst geschlossen. Dennoch spürte sie das Bild, das auf ihren kleinen, aber perfekten Premiumbrüsten entstand. Ja, das bunte Kunstwerk würde sie vollkommen bedecken. Selbst ihre prallen, superempfindlichen Brustwarzen würden rückhaltlos tätowiert werden; sich künftig nicht mehr durch ihr kräftiges Milchschokoladenbraun vom restlichen Busen abheben. Und dennoch würde man sie sofort erkennen; nicht nur, weil sie durch die kunstvoll gefertigten Nippelschilde frech präsentiert würden (ein eigenständiges Rankengeflecht mit winzigen Edelsteinblüten seinerseits, aber auch die Blüte selbst, deren Stempel die stolz aufgerichtete Zitze bilden würde).

...„Ouuu….och“, ...stöhnte die Brasilianerin empfindlich auf, als die Klinge den sensiblen Warzenhof erreichte. Dennoch hielt sie den Oberkörper tapfer ruhig. Nur ihre Bauch und Schenkelmuskulatur zuckte hektisch. Auch die Arme waren maximal angespannt. Was war ein einfaches Nippelpircing schon gegen diese langwierige Tortur der vielen Messerstiche?

Aber unsere Heldin wollte es aushalten. Und mit jedem Schmerzreiz, der ihre empfindlichsten Regionen reizte, wuchs auch der Wille, dem Schmerz zu widerstehen; und nicht zuletzt die Lust…

Nach anfänglicher Ablehnung hatte ihr der Gedanke mehr und mehr gefallen. Sie konnte zukünftig ungeschoren barbusig in der Öffentlichkeit herum stolzieren; jedenfalls dort, wo ein Bikinitop das Minimum der gesellschaftlichen Anforderungen erfüllte. Selbst beim Autofahren musste das sehr prickeln. Erst aus der Nähe würde man erkennen (und auch nur, wenn man ihr unanständig lange auf den Busen starren würde), dass er vollkommen nackt war…

…„Aaaaah….“ ...stönte die Brasilianerin empfindlich auf. Jetzt biss sich die kleine Klinge immer wieder in ihren steifen Nippel. Nicht einmal, nicht zweimal, ...hundertfach zwickte sich dieses gemeine Insekt in ihre empfindliche Knospe. Und die wurde immer härter, anstatt sich klug zu ducken...

Zum Glück erbarmte sich der träge Mac. B. und erhob sich aus seinem bequemen Zuschauersessel. Seine Hand war erstaunlich geschickt in der Kunst der Muschimassage. Den Mittelfinger unter die Klitt, den Daumen direkt über das pralle Lustknöpfchen gerieben, …gleitende Nässe war jetzt überreich vorhanden. Die perfekten Bedingungen, um den krassen Schmerz, in noch krassere Lust zu verwandeln. Der Dom konnte also auch dienen, wenn Not am Mann war...

...Während Rosaria noch aus verschiedenen Gründen unter die Höhlendecke stöhnte...

...Es mochte wohl so gegen sechs sein. Die Sonne berührte bereits den Horizont und tauchte in die See, als der Doc das Oberdeck betrat. Er hatte stets ein sicheres Gespür fürs Abendessen, ...und seine wunderhübsche „Patientin“ im Schlepptau.

Die Einladung zur Decksorgie blieb also unvermeidbar. Doch Gunnar sprach sie auch gerne aus. Zumal der Schwede froh war, dass man ihn geweckt hatte. Denn unter der süßen Last seiner sexy Masseuse, war er schließlich eingeschlafen. Und das schwarze Schmuckstück schnarchte noch immer neben ihm; ...genau wie ihr schwesterliches Ebenbild in inniger Umarmung auf seiner schlafenden Gattin ruhte. Zum Glück hielt sich der Sonnenbrand in harmlosen Grenzen. Schließlich hatte man Schutzfaktor sechzig aufgelegt. Aber der Magen knurrte, ...und man war schließlich nicht bei armen Leuten. Gunnar läutete die Küchenglocke…

...Mit vollem Magen und einem edlen Tropfen zum Dessert, ging es schließlich ins erotische Nachtvergnügen. Niemand dachte in dieser Nacht an Peitschen, Nadeln oder anderes, schmerzliches Gerät. Man genoss ganz einfach nur die milde Nacht und die Kunst auf schönen Körpern. Und die ganz besondere Sinnlichkeit, die damit einher ging.

Gunnar hatte sich prächtig mit Dileila unterhalten. Diese wulstigen Schmucknarben hatten einen ganz besonderen Reiz, der für ständige Stimulation des Liebhabers sorgte. Und optisch alles andere als störend. Noch immer folgten seine Blicke voller Faszination dem hoch gewachsenen Gazellenkörper, der sich gerade mit herausfordernd tanzenden Arschbacken in Richtung Anna bewegte.

Aber auch die Zwillingsschwester versprach durch ihren bloßen Anblick herrlichste Sinnes-eindrücke. Schon allein das gedämpfte Kerzenlicht in den Windgläsern sorgte für ein verlockendes Funkeln; besonders prickelnd, weil man die Konturen der dunkelhäutige Trägerin dieses Schmucks in der relativen Dunkelheit nur erahnen konnte. Ein bunt blitzendes Band um die Leibesmitte, einen riesigen Roubin im Bauchnabel. Zwischen den langen Oberschenkeln klimperte es. Ja, diese blank rasierte Pussy war dreifach beringt. Doch noch weitaus erregender war das vielfarbige Funkeln, dass ihre fleischigen, äußeren Schamlippen schmückte.

Gunnar war im Urlaub. Alberne Konventionen der SM-Szene hatten hier keine Geltung. Er wollte diese schwarze Luxuspussy schmecken; ihre Hitze spüren, ihre Schärfe, ihren würzigen Saft. Und er wollte sich von ihr reiten lassen. Er wollte ihre außergewöhnlich langen, pechschwarzen Zitzen auf und ab fliegen sehen; lang, aber dünn wie Bleistiftstummel, standen sie von den perfekt geformten, prallen Äpfeln ab. Wirkliche Apfelstiele…

Seine Hand suchte nach der zweifach gepircten Knospe und bewegte die blitzenden Kugeln unter vorsichtigem Druck gegeneinander, während sein Mund die weiß schimmernde Spitze der anderen umfasste. Schnell zeigten seine sinnlichen Reize ihren Effekt. Denn die lustvoll reibende Pflaume auf seinem Knie, schmirgelte nicht nur angenehm kratzend über seine Haut. Nein, die beringten, Inneren Lippen wurden auch schlagartig taufeucht. Sie schrien förmlich nach seiner neugierigen Zunge…

Deleilas Zunge war bereits in voller Aktion. Annas Beine baumelten weit gespreizt in den Pool und die Schmuckbenarbte genoss das lauwarme Wasser, während ihre geschickte Zunge die Arbeit aufnahm. Der Doc sprang kurzerhand ins Wasser und beobachtete die zierliche Antonia beim Ausziehen. Ihr Intimschmuck war noch ganz frisch, und versprach gerade darum ganz besondere Wonnen, die er ihr keinesfalls vorenthalten wollte…

...Es versprach eine rundum befriedigende Nacht zu werden…

...Während im Hafen schon kräftig genossen wurde…

…Das Muster war inzwischen komplett gestochen. Rosaria trug jetzt ein perfekt sitzendes Bikinitop; trägerlos, stellenweise etwas ausufernd; ein radikales Kunstwerk auf nackter, zarter Haut. Die Wirkung des stofflichen Eindrucks war noch dadurch verstärkt, dass der Tinte, welche der Darstellung des Astwerkes diente, eine besondere Paste beigefügt war, die für eine leichte, erhabene Verwulstung sorgen sollte. Ein feines, verhärtetes Muster, welches man später auch ertasten können würde.

Doch Blackbirt befand, dass es noch nicht perfekt war. Denn mancher feineren Blüte, fehlte noch die deutlich erhabene Knospe (Man stelle sich einen leuchtend bunten Wildblumenstrauß vor, dessen größte Knospe die Brustwarze selbst bilden würde. Doch auch die kleineren Blüten brauchten erhabene Knospen; kleiner, feiner, aber dennoch bei geschlossenen Augen fühlbar…).

Sou Ling verstand mit einem Augenzwinkern. Schon hatte sie eine jener langen, schlanken Ahlen in der Hand. Und als sie die blitzende Spitze in das dunkle Schälchen mit jener bräunlichen Paste tauchte, ahnte die Brasilianerin, was nun kommen würde…

...Als die lautesten Lustschreie längst über dem schwarzen Schiff verklungen waren, näherte sich Rosaria kurz vor Mitternacht dem Finale ihrer endgültigen Brustmodifikation...

...Endlich hatte man Rosaria eine Pause gegönnt. Schlimmer als das Brennen der Tätowierungen, schmerzte sie jetzt ihr armer Rücken. Denn ein hölzernes Fass (auch wenn es sich nicht um das morsche Foltergerät aus der Vorgeschichte handelte) ist auf die Dauer ein unbequemes Lager. Dankbar nahm sie nun vom gegrillten Geflügel, ...und auch vom schweren Wein.

Ungläubig, aber auch seltsam fasziniert, betrachtete sie während der genussvollen Schlucke ihre kleinen, stolzen Brüste. Sie waren nun wie ein Meer aus leuchtenden Farben; ein Urwald aus Ranken und Blüten; aber auch aus dornigem Rosengeflecht. Natürlich etwas verschwollen. Doch wenn sie erst einmal abgeheilt waren…

Lediglich das endgültige Verzieren ihrer frechen Brustwarzen stand ihr jetzt noch bevor. Prickelnde Erregung und bange Erwartung gaben sich die Hand und verschmolzen zu einem lustvollen Rausch. Diesen letzten Schritt, würde der Meister selbst an ihr celebrieren; ...im bequemen Sessel, ...und unter Sou Lings geschickt beruhigendem Fingerspiel. Natürlich kam auch ihre äußerst geschickte Zunge zum Einsatz…

...Kaum war der letzte Stich getan, knipste Blackbirt den besonderen Faden mit einer scharfen Zange ab. Die aufgesplissenen Enden vernietete er in einem kleinen Kügelchen, das einstweilen sinnlos an der Unterseite des Kunstwerkes hing. Wenn der Faden endgültig mit der Haut verwachsen war, würde man auch diese Kugel entfernen um die Fadenenden endgültig weg zu schleifen. Denn dann saßen Schmuckschilde und Faden so fest, als wären sie ein Teil von Rosaria…

Es war wohl schon nach Mitternacht, als sich Sou Ling und Blackbirt von der erschöpften Patientin verabschiedeten. Sie waren jetzt ausnehmend freundlich; voller Respekt für ihr tapferes, beinahe klagloses Durchhalten.

Zwar hatte er seiner Gefangenen aus folkloristischen Gründen ein Fußeisen mit dicker Kette angelegt, jedoch verließ er die Höhle mit höfischer Verbeugung.

Sou Ling ließ den kompletten Piknikkorb zurück; samt einer guten Flasche Wein und einer schmerzlindernden Salbe. Natürlich fehlte es auch nicht an Fackeln...

Donnernd rollte die Flut gegen die Felsen. Wieder bildeten sich kleine Pfützen am Höhlenrand. Bald rannten auch die ersten Krabbenfüßchen über den Sand und suchten nach Nahrungsresten. Aber Rosaria war ganz ruhig und entspannt, obwohl ihre tätowierten Brüste brannten und ihre frisch geschmückten Nippel schmerzten. Der Linke tropfte sogar; mal weiß, mal etwas rötlicher. Doch unsere Schöne genoss all diese Gefühle. Stolz ertragener Schmerz, kann sich sehr lustvoll anfühlen…

Angenehm erschöpft, streckte sich die Goldbraune auf der bequemen Matratze aus. Die Wolldecke zog sie bis knapp unter die Brust. Denn zum ersten mal hatte sie wirklich die Ruhe, die Kunstwerke auf ihrer eigenen Haut im Fackelschein zu studieren. Sie war mehr als zufrieden; ...ja geradezu elektrisiert (Kleine Gemeinheit des Autors: genaue Beschreibung erfolgt erst im nächsten Teil).

Morgen würden sie wiederkommen, um ihr den Unterleib zu verzieren. Und unsere Schöne erwartete es mit Spannung...

Als Gunnar am folgenden Morgen nach lustvoller Orgie erwachte und sein Wasser über die Reling ins natürliche Hafenbecken schickte, machte er eine beunruhigende Entdeckung. Das Meer war so ruhig; die Oberfläche beinahe schon so flach, als wäre es ein ruhiger Binnensee. Und die Vögel sangen nicht mehr und es ging nicht das geringste Lüftchen. Als erfahrener Seemann wusste er diese Zeichen natürlich zu deuten. Nahezu sträflich, dass er nicht täglich den Wetterbericht verfolgt hatte. Sofort war er am Funkgerät, um Ivanowitchs Mannschaft zu warnen. Mit seinen drei großen Masten, war der riesige, weiße Segler eine nur zu leichte Beute für die Wucht eines karibischen Tropensturms.

Kurz nach dem Funkspruch, läutete unsere altbekannte Funkerin schon die Schiffsglocke. Durchs Fernglas sah Gunnar zahlreiche halbnackte Matrosinnen in die Wandten entern. Auch an Land entstand Unruhe. Kapitän Ivanowitch eilte mit lockerem Gürtel zum Beiboot.

Auch Gunnar stieß jetzt in die Deckspfeife und schickte die Frauen vom Schiff. Auch er hatte nur die halbe Mannschaft an Bord. Doch sein kleineres Schiff war viel moderner. Hydraulisch fuhr er den Großmast ein und stellte den Bug seines Schiffes in Richtung offene See. Dann ließ er alle Schotten schließen und fuhr mittels seiner Elektromotoren, mit voller Kraft rückwärts auf den flachen Sandstrand. Um die Schrauben brauchte er sich nicht zu sorgen. Sie waren rechts und links im Heck, durch tiefe Tunnel geschützt. Lediglich das Steuerruder wurde vorsorglich eingezogen. Wunderbare Hydraulik…

Nun galt es nur noch, das Schiff gegen Abtreiben zu sichern. Inzwischen war die Mannschaft komplett. Gewaltige Pfähle wurden in den Sand getrieben, beide Anker geworfen und das Heck zusätzlich an den dicksten Palmenstämmen am Strand vertäut. Die Kronen wurden gekappt...

„Was ist mit den Mädchen? Wir können sie doch nicht ernsthaft allein auslaufen lassen Kapitän!?“

...entrüstete sich der Erste Maat bang. Denn er hatte noch bis gerade eben, die Nacht mit einer wunderschönen, vollbusigen Russin der anderen Crew verbracht.

„Selbstverständlich können wir das nicht, Björn. ...Lass dich zu Ivanowitch übersetzen und biete ihm an, dass wir an Bord kommen. Die meisten Girls können wir wohl ersetzen. Zumal wir eh nicht Segeln werden, da er auch einen kraftvollen Diesel an Bord hat. New Providence liegt keine Tagesreise von hier entfernt. Der Hafen ist durch eine vorgelagerte Insel geschützt. Und das Radio sagt, dass wir noch genügend Zeit haben. Das Sturmtief arbeitet sich nur langsam voran…!“

„Jawoll Kapitän!“ ...salutierte der Matrose erleichtert. Der Maat schätzte seinen Kapitän. Sexuell gesehen, mochte Gunnar pervers sein. Doch menschlich gesehen, war er ein absoluter Offizier und Gentleman, der niemals eine Frau in Not zurück lassen würde, ...oder gar eine ganze Schar…

...Gunnar zählte seine schutzbefohlenen Schäfchen am Strand. Anna war da, Antonia, der Doc und auch die schwarzen Zwillinge. Rosaria war in Sicherheit. ...War Rosaria in Sicherheit?

Der Texaner war kein Seemann, auch wenn er hier den Blackbirt miemte. Selbst den Namen des alten Seeräubers, konnte er ja nicht richtig schreiben. Gunnar mochte den Mann nicht wirklich. Geschäftliche Verbindungen, das gleiche Hobby: Ja, das war es dann aber auch. Wahrscheinlich scherte sich diese Landratte noch nicht einmal um den Wetterbericht.

„Doc, ...sei so gut. Bringe unsere Mädels zum Haus der „Inselbarons“ und erkundige dich nach Rosaria.“

...An der Villa angekommen, erlebte unser kleiner Flüchtlingstrupp eine böse Überraschung. Zwar wurden sie freundlich eingelassen. Das Haus war auch bestens gegen Hurricanes geschützt. Doch waren weder die Sturmladen herab geklappt, oder gar gesichert, noch waren Hausherr und Assistentin im Haus. Auch der hauseigene Lustfolterkeller lag friedlich und verlassen da. Zu friedlich, ...zu verlassen!

„Der Herr hat heute morgen schon ganz früh mit Frau Sou Ling das Haus verlassen“, ...zuckte die hübsche Hausdienerin ganz unschuldig mit den Schultern.

„Gestern waren sie mit dem Jeep unterwegs. Der hat Funk. Mobiltelefon funktioniert ja hier nicht. Aber heute sind sie wieder mit den Pferden raus geritten. Ich glaube, sie wollten zu einer dieser Piratenhöhlen am anderen Ende der Insel.“

„Weißt du, wo diese Höhle ist?“ ...fragte der Doc, sichtlich nervös.

„Keine Ahnung. ...Dort gibt es so viele Höhlen.“ ...auch das hübsche Hausmädchen klang nun ernstlich besorgt.

 

Jetzt war es an Doc Raphael, hier die Entscheidungen zu treffen.

„Sturmklappen an allen Fenstern schließen und verriegeln! Türen zu und Radio an!“

„Antonia, laufe zum Strand und bringe die restliche Besatzung des Russen her! Und vergiss auch deinen Meister nicht. ...Obwohl ich ihn gern vergessen hätte“, zuckte Raphael mit den Schultern.

„Ich werde mich mit dem Jeep aufmachen, und die andere Seite der Insel absuchen...“

„Schwachsinn!“, ...schimpfte Anna. „Nicht deine Anweisungen, ...aber dass du allein fahren willst. Ich mag zwar wie ´ne Luxustussy aussehen, aber ich kann auch meinen Mann stehen. Ich fühle mich verantwortlich für Rosaria. Natürlich komme ich mit!“

„Und wir kommen auch mit“, ...riefen die Zwillinge wie aus einer Kehle. „Wir waren auch schon in dieser Höhle. Auch wenn wir den Weg nicht mehr kennen, so erkennen wir doch vielleicht die Umgebung. Und die Russinnen sind bestimmt auch nicht aus Zucker...“

„Nein“, …beschied Anna. „...Der Jeep hat nur zwei Sitze und die kleine Ladefläche. Gerade Platz genug für sechs. Dileila soll uns begleiten. Alexa übernimmt das Funkgerät im Haus. Und wenn wir verloren gehen, organisiert sie zusammen mit den Russinnen unsere Rettung!...“

...Während erste sanfte Böen über der Insel den kommenden Sturm ankündigten, lag Rosaria mit weit gespreizten Beinen auf ihrem Fass, und ahnte nichts von der drohenden Katastrophe, die sich dort draußen zusammen braute.

Sie war voll und ganz auf die lange Nadel in Sou Lings rechter Hand konzentriert, die sich langsam auf ihre rechte, lang hervor gespannte, innere Schamlippe zu bewegte.

 

Der Russische Großsegler war inzwischen ausgelaufen und hatte volle Fahrt mit Kurs New Providence aufgenommen.

 

Als die dicke Nadel durch das zarte Lustfleisch fuhr, war Rosaria schon beinahe enttäuscht. Davor hatte sie solche Angst gehabt? Gestern, an den Brustwarzen, hatte es um ein vielfaches schlimmer geschmerzt. Und die Nadel war nicht halb so dick.

Doch jetzt, da der kräftige Ring hindurch gezogen wurde, „…autsch...!“

Der linken Labie erging es ganz ähnlich. Am Ende tat es kaum mehr weh. Nur das ungewohnte Gewicht irritierte.

Doch dann der Stich so dicht über der Klitt. Universen explodierten vor ihren geschlossenen Augen. Und rollte da nicht gerade auch ein gewaltiger Brecher gegen die Höhlenwand?…

Rosaria hechelte, als der Stab schließlich eingeführt wurde. Ein kleines Kügelchen oben, ...und ein deutlich größeres unten; ganz eng an das geile Lustknöpfchen geschmiegt...

...Wieder ein Brecher. ...Der Segler pflügte sich inzwischen durch zunehmend kabblige See…

Auf Rosarias Metallschmuck, folgte die Tätowierung. Blackbirt nannte sie nun ganz offen einen Tanga-Slip auf nackter Haut. Und am Ende würde er kaum weniger wert sein, als ein echtes Stück von „Viktorias Geheimnis“.

Denn wenn man schon den Wert einer lebendigen Haut nicht in Geld messen kann, so doch mit Sicherheit den, der zahlreichen gefassten Edelsteine, die auf dem Beistelltischchen in verschiedenen Plastikkästchen auf ihren Einsatz warteten.

Doch bevor die kleinen Spezialfassungen in die nackte Haut implantiert würden, würde nun erst einmal die klassische Tintentätowierung gestochen...

...Erneut knallte ein gewaltiger Brecher gegen die Felswand. Sou Ling spürte eine gewisse Feuchtigkeit unter ihren nackten Fußsohlen. Noch dachte sie sich nichts dabei.

...Ein weißes Schiff hatte derweil volle Segel gesetzt. Denn sein Kapitän hatte beschlossen, jetzt mit voller Fahrt vor der drohenden Katastrophe zu fliehen. Und Gunnar gab ihm Recht. Seine Mannschaft schlug sich tapfer, an der Seite der sechs verbliebenen Seebärinnen.

...Der kleine Rettungstrupp hatte inzwischen die andere Inselseite erreicht. Dileila aber, war sich nicht sicher, ob sie damals nach rechts oder links abgebogen waren. Natürlich war die Süße damals ziemlich aufgeregt.

Und der Doc am Steuer war auch ziemlich aufgeregt. Sie hatte sich zwar inzwischen Hemd und Shorts übergeworfen. Doch die kunstvollen, kaffeebohnenartigen Muster auf ihren mehr als perfekt geformten Oberschenkeln, kamen dadurch nur um so geiler zur Geltung. Zumal, weil der Schiffsarzt eine ziemlich ausgeprägte Schwäche für dunkelhäutige Frauen hatte.

Die Böen wurden immer heftiger. Anna mahnte von der Ladefläche herab zur Eile. Inzwischen flogen erste Palmwedel durch die Luft. Die schöne, Schwarzmähnige duckte sich immer häufiger hinter das kleine Führerhaus…

...“Vielleicht hier?“

...“Nein, wir müssen umkehren. Ich bin mir ganz sicher. Es war in der anderen Richtung. Die Felsformationen werden immer flacher. Hier gibt es keine oberirdischen Höhlen mehr...“

Raphael riss das Steuer herum. Langsam wurde dieser flache Strand auch ziemlich brenzlig. Manchmal reichte das Wasser jetzt schon bis zur Achse. Und es gab nur wenige Wege zwischen den Felsen, über die man hätte Inseleinwerts entkommen können.

Anna spähte mit dem Fernglas Richtung Land. Eindeutig. Dort galoppierten zwei edle Pferde panisch landeinwärts. Aufgeregt trommelte sie auf das Kabinendach und brüllte dem Fahrer ihre Entdeckung ins Ohr. Der trat nur zu gern das Gas durch. Denn der Wind nahm zu, und die Brecher wurden immer mächtiger…

Rosaria lag inzwischen bäuchlings auf dem Fass. Die Asiatin hämmerte ihr mit geschickter Hand die letzten Konturen der der „Ranken-tanga-applikation“ in die Arschritze. Das Arme Mädchen konnte kaum noch still halten.

Zum Glück stoppte die Tätowiermeisterin genau zwischen den herrlichen Sambabacken. Dort, wo ohnehin nie die Sonne scheint. Auch wurden hier hinten selbstverständlich keine Edelsteine eingesetzt.

...„Heute kommt die Flut aber früh und ungewohnt heftig. Finden sie nicht? ...Sir!!!“

...erwähnte die hübsche Mandeläugige laut, aber beiläufig, während sie einen ersten winzig kleinen Schnitt in Rosarias flachen Unterbauch setzte, ...und eine gefasste, diamantene Blüte in den frisch tätowierten Slip einsetzte. Das Motiv unterschied sich kaum von der aufwändigen Brusttätowierung. Nur dass man an dieser Stelle auf die erhabenen Verästelungen verzichtete.

„Wahrscheinlich ist wieder einer dieser riesigen Touristenpötte zu dicht an der Insel vorbei gefahren“, ...beruhigte der Texaner in völliger Verkennung der Lage.

Er war eben nur eine perverse Landratte mit viel zu viel Geld. Natürlich hatte er kein Kapitänspatent. Mac B., ließ sein protziges Folkloreschiff durch einen angestellten Kapitän segeln…

„Ich hab schon ein bisschen Angst“,

...mauzte die schöne Asiatin kleinlaut, während sie den Inselherrscher über den Rand ihrer großen Vergrößerungsbrille (das Modell mit den zwei Leuchtdioden am Rand) anschaute. Ein Modell, dass sie wirklich nur für derart mikroskopische Operationen brauchte, das ihr aber auch wirklich zum Anbeißen süß stand.

Inzwischen verpflanzte sie die letzten Steinchen in Rosarias ausgeprägten Venushügel. Ihr „Viktorias Geheimnis Slip“ stand kurz vor der Vollendung.

Aber das wurde auch Zeit. Denn langsam konnte sie den Schmerz der „Tausend Kleinen Stiche“ auch nicht mehr aushalten. Zwar stand sie nicht, wie ihre Tätowiermeisterin, schon bis zu den Knöcheln im Wasser. Dennoch spürte auch Rosaria, dass das Donnern an der Felswand immer bedrohlicher wurde...

Der „Große Blackbirt“, ...massierte sich stattdessen auf ihren Anblick...

Rosaria schrie auf.

...Nicht vor Schmerz, denn den hatte sie sehr gut unter Kontrolle. Nein sie schrie, weil sie die Einzige war, die die erste Brandungswelle durch den engen Felseingang schießen sah.

Lebensgefahr schien ihn geil zu machen. Blackbirt spritzte ab. Dann packte er seine schlaffe Nudel in die Leinenhosen und gab den Befehl „RETTE SICH WER KANN“!

Er war der erste, der sich durch den engen Felsspalt drückte. Doch er kam nicht weit. Eine zweite große Welle überspülte den Fels und schleuderte ihn zurück.

Trotzdem ihr Unterleib brannte: Rosaria bewahrte kühlen Kopf.

„Die süße Chinesin (war sie Chinesin?) zuerst“, …schrie ihr angeborener Mutterinstinkt. Sie packte die junge Frau, die sie gerade noch bis aufs Blut geritzt hatte. Hoffentlich hielten die frisch gesetzten Steine unter den zahlreichen runden Pflastern. Es hatte weh genug getan.

Unsere Brasilianerin stieß die Zierliche von Spalt zu Spalt. Sie presste sie zu Boden, als eine dritte Welle sie überrollte. Rosarias rechter Oberschenkel hatte eine mächtige Prellung davongetragen. Und der scharfe Fels hatte ihn aufgeschlitzt. Doch sie spürte keinen Schmerz. Ihr Überlebenswille trieb sie weiter. Als sie endlich den Ausgang erreicht hatten, stand ihnen das Wasser schon bis zum Bauchnabel.

„Warte am Waldrand auf uns. Aber nicht zu nahe an die Bäume. Ducke dich bei den Felsen! Ich hole den Dicken raus!“ ...bellte Rosaria ihren Befehl gegen den Sturm.

„Ich muss verrückt sein!“ ...schrie sie noch, als sie sich ein zweites mal durch die gefährlichen Felsgänge quälte...

...Jetzt saß sie dem Dicken auf der Brust, und holte den Bewusstlosen mit harten Backpfeifen ins Leben zurück.

...“Bis zur Hälfte durch rennen! ...Wenn es donnert, tief Luft holen und auf den Boden pressen, bis die Welle über uns hinweg ist! ...Verstanden!?“

„Und Du gehst vor! Denn ich habe Angst, dass du fette, feige Sau mich zerquetscht, wenn du panisch auf mich fällst, ...nur weil du Angst hast, dir nen Kratzer zu holen!“

Rosaria war außer sich…

...Sie wartete das nächste Donnern ab,

...zählte bis zehn,

...und ...LOS!!!

 

...Beinahe wäre unsere Heldin ertrunken.

...Beinahe!

Sie hatte den Dicken unermüdlich vorwärts gestoßen. Immer wieder.

Doch der trat und strampelte nur in völliger Panik.

Schließlich schlug er seine Retterin durch einen ungelenken Tritt K.O.

...“Wo ist mein Mädchen? ...Du hast mein Mädchen doch nicht etwa da drin zurück gelassen?“ ...Anna war am Siedepunkt. Schon wollte sie sich die Kleider vom Leib reißen.

Doch die Schwarze war schneller.

„Ich hole sie. Ich habe die besseren Lungen. Ich tauche seit frühester Jugend.“

...sprach‘s, ...und war auch schon zwischen den schroffen Felsen verschwunden…

Nach einer halben Ewigkeit tauchte Dileila wieder zwischen den Steinnadeln auf. Ihr schöner Körper war von blutenden Schnitten übersät. Aber sie zog auch einen anderen Körper hinter sich her.

Einen schlaffen, leblosen Körper; kaum weniger geschunden als der ihre.

Sofort war der Doc zur Stelle; ...pumpte immer wieder Luft in Rosarias Lungen,

….presste ihr das Wasser aus der Brust,

...beatmete sie erneut ….und presste wieder,

...bis sie such endlich erbrach und schnappend zu atmen begann.

Der Sturm war inzwischen so stark, dass er Bäume entwurzelte. Nasser Sand malträtierte die Haut unseres Teams, als sei es in einen riesigen Sandstrahler geraten.

Rosaria lag auf der Ladefläche. Anna wärmte und schützte sie mit ihrem ganzen Körper.

Dileila massierte derweil die kalten Beine der Verletzten.

Sou Ling saß neben dem Doc und erklärte ihm den kürzesten Weg.

Der Dicke hockte nur apathisch auf dem Radkasten. Er starrte ins Nichts, während der Jeep, in der Hoffnung, dass er schneller war, als die splitternden, stürzenden Bäume, im Sturm durch den Wald raste.

...Auch der weiße Segler hatte inzwischen den schützenden Hafen erreicht. Mit knapper Not und gebrochenem Hauptmast. Drei schwerer Verletzte wurden vom Schiff getragen. Darunter der Maat von der „Shadows.“

Doch die Verwundeten erwartete eine saftige Belohnung. Denn Ivanowitch liebte die Mutigen…

...Vier Tage und fünf Nächte hatte der Hurican auf den Inseln gewütet. Und wir wissen nicht, wie viele Menschenleben er auf Haiti und anderswo gefordert hatte.

Die „Shadows Of The Seas“, hatte ihn dank der Klugheit ihres Kapitäns nahezu unbeschadet überstanden. Sie lag aufrecht am Strand. Genau so, wie man sie vertäut hatte. Mehrfach war das stolze Schiff von riesigen Brechern überrollt worden. Es war von Algen und Seegras überzogen. Auch hatte es ein paar Kratzer von umher fliegendem Holz abbekommen. Aber das Schiff war dicht und intakt. Auch auf offener See hätte es wohl unbeschadet jeden Sturm überstehen. Eine wahrhaft meisterliche Konstruktion in Verbindung mit modernsten Baustoffen...

Ein paar Kratzer, hatte auch Rosaria abbekommen. Ein paar tiefe Kratzer sogar. Jetzt erholte sie sich gemeinsam mit ihrer Lebensretterin auf dem Trockendock. Die verbliebenen Russinnen hatten sich angeboten, die Shadows, soweit sie konnten, wieder seeklar zu machen. Mit der modernen Windentechnik an Bord, kannten sie sich freilich nicht aus. Doch sie hatten eine Leiter angestellt, damit die verbliebene Crew an Deck gehen konnte.

Nirgendwo konnte man besser genesen, als zu hause. Und auf diesem starken Schiff, fühlte sich Rosaria jetzt mehr als zu-hause. In ihrem nagelneuen „Naturbikini“, ...und mit einem dicken Verband um den rechten Oberschenkel, dazu mit einem Meer von Pflastern auf dem ganzen Körper verteilt, lag sie bequem auf dem Sonnendeck. Natürlich fand auch ihre Lebensretterin einen Ehrenplatz auf der Nachbarliege. Die sah kaum besser aus. Aber die Sonne schien wieder, als wäre nie etwas geschehen. Nur der Pool war voller schmutzigen Seewassers und verirrter Fische.

In diesen Tagen hatte Doc Raphael wirklich mehr zu tun, als ihm lieb war.

Aber Anna bewirtete und verwöhnte alle nach Kräften.

Sie hatte jeglichen herrischen Habitus abgelegt; ...jedenfalls fürs erste...

Drei Tage darauf, landete ein Schnellboot und brachte die Mannschaft zurück. Retoure verließen die Russinnen die Insel.

Bizarr Eiland lag nun ziemlich gerupft da. Blackbirts Theaterkahn war gesunken. Seine Folkloremannschaft gerade noch rechtzeitig von Bord gesprungen, um dem Fluch der Karibik zu entkommen. Niemand wurde verletzt, ein Hubschrauber brachte bereits Proviant...

Weitere drei Tage vergingen, bis auch die stolze Shadows wieder Wasser unterm Kiel hatte. Denn ihr Kapitän kannte sich aus, mit komplizierter Windentechnik…

Endlich hatte er wieder Zeit, sich um seine Mädels zu kümmern...

 

Und wie er das machte, erfahrt ihr im nächsten Teil. Es sei denn, der Autor hat euch schon wieder so sehr gelangweilt, dass er euch keine Zeile wert ist…

 

Ahoi...

 

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