Shadow of the Seas Teil 7

 

 

 

Rosaria hatte mit allem gerechnet. Doch jetzt war sie wirklich überrascht. Am Strand hatte ihr Herz noch so wild geschlagen, dass ihr die Hals und Armvenen deutlich heraus traten. Als der Texaner am Ende zum Aufbruch drängte, hatte sie die Hölle auf Erden erwartet. Während die Rothaarige gepeitscht wurde, hatte er ihre kleinen Brüste schon so wild gemolken, dass ihre dicken Nippel ganz wund waren, und wie Feuer brannten. Jede Region der Tschechin, die der Russe gerade so rückhaltlos peitschte, massierte der Ami an seiner Latina in so wildem Verlangen, dass die Brasilianerin für die Nacht das Schlimmste befürchtete.

Auch die Pein der schwarzhaarigen Rumänin spiegelte sich auf Rosarias nacktem Leib. Gewiss, sie saß nur auf dem Schoß des Gastgebers, während die Gastsklavinnen unter den Instrumenten ihrer Herrschaft zu leiden hatten. Dennoch war sie mitten drin, statt nur dabei. Als diese grausam dicken Nadeln durch die Knospen der Kegelbrüstigen gebohrt wurden, kniff Mac B. So gierig in die ihren, dass sie lauter aufstöhnte, als die Gestochene selbst. Und als man ihren Schmetterling verzierte, wurde auch Rosarias feuchte Feige gezwickt, dass sie nicht mehr still sitzen konnte.

O ja, die Darbietung erregte den Inselherrscher bis ins letzte Glied. Aber auch die knackige Brasilianerin konnte sich der Wirkung des bizarren Schauspiels nicht entziehen. Sie war nicht nur feucht, sie war nass, als sich der Freizeitpirat endlich erhob.

Erstaunlich behände, fand er seinen Weg durch die Dünen. Als sie endlich den festen Weg zur Villa unter den Füßen hatten, drückte er der Brasilianerin eine der zahlreich deponierten Fackeln in die Hand, und wies die Halbnackte an, ihm den Weg zu leuchten.

Natürlich hätte er auch im Mondschein heim gefunden. Doch der pralle Arsch und das Muskelspiel der sambagestärkten Schenkel waren zu verführerisch, als dass der exzentrische Genießer den Anblick ungenutzt hätte verstreichen lassen. Der schwere Mann war geil; ...und Rosaria war es auch. Ungeachtet dessen, dass sie den Kerl fürchtete, und ihn auch noch ziemlich unattraktiv fand.

Aber er gebot über diese Insel. Und er war sehr reich. Geld und Macht haben eine ganz eigene Erotik. Und Schönheit, liegt ihnen zu Füßen...

 

...Nachdem sie endlich das palmengesäumte Portal durchschritten hatten, fiel die schwere Eichentür geräuschvoll ins Schloss. Ohne dass Rosaria auch nur für eine Minute die kostbare Einrichtung des großen Salons bewundern durfte, drängte der Hausherr sie ins Schlafzimmer.

Und plötzlich begriff die Kastanienblonde:

Der Kerl würde sie heute nicht mehr peitschen. Er war bereits bis in die Zehenspitzen erregt und bedurfte keiner weiteren Stimulation. Er wollte ihr seine Geilheit nur noch in den Schoß hämmern. ...Er würde sie vögeln, bis ihr die Augen aus den Höhlen traten. Und dieser Gedanke beunruhigte sie fast noch mehr...

 

Als unsere Schöne gegen Mittag aus ihrem erschöpften Schlaf erwachte, fühlte sie sich, als hätte man sie mit einer größeren Dampflokomotive überrollt. Mac B. war zwar fett wie ein Walross, aber auch ebenso stark und ausdauernd. Anfangs glaubte sie, seine Lust durch einen kurzen, heftigen Ritt auf seiner Mitte zu befriedigen. Doch der Kerl war verdammt standhaft, ...und dazu unerwartet stark bestückt.

O ja, auch sie war zweimal wirklich heftig auf ihre Kosten gekommen. Nicht wegen seiner Schönheit. Aber das Gesehene hatte auch in ihr so manchen Schalter umgelegt. Die Mischung aus Schweiß, Blut, Sand, kehligem Stöhnen und dem Geraune einer lüstern aufgepeitschten Menge: Aphrodisierend, wie der zweifelhafte Zauber der antiken Römischen Arena, hatte es auf sie gewirkt.

 

Nun schmerzte ihre überarbeitete Feige, als sei ein Güterzug hindurch gerast. Ihr stattlicher Arsch leuchtete feuerrot, von seinen anfeuernden Hieben. Und nicht zuletzt ihre armen, kleinen, knackigen Brüstchen hatten gelitten. Nach dem zweiten Ritt hatte er sie gierig gemolken und gesaugt wie ein Verdurstender, um sich in Stimmung für den dritten zu bringen. Als die letzten Milchtropfen versiegt waren, biss er beinahe wütend in die erschöpften Zitzen, schob sich mit seiner ganzen Masse über sie, und fickte die Straffe ein drittes mal. Rosaria war nahe der Ohnmacht. Der Dicke verspritzte seine letzten Tropfen, und schlief schnarchend auf ihr ein. So musste sich ein Walrossweibchen fühlen, kurz bevor es unter dem vielfachen Gewicht des Bullen erstickte.

 

Rosaria erstickte nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit rollte sich die Masse in eine andere Position, so dass sie entwischen konnte. Zum Glück war dieses massiv hölzerne Lotterbett riesig bemessen. Man hätte eine zehn bis vierzehnköpfige Orgie darin feiern können. Auf seiner Südseite fand sie eine ruhige Ecke, und erholsamen Schlaf.

Sie war gerade erwacht, da huschte auch schon eine halbnackte, bildhübsche asiatische Dienerin herein, und servierte frischen Kaffee und ein herzhaftes Frühstück. Vom Hausherren keine Spur...

 

Doch gegen Nachmittag, Rosaria hatte gerade frisch geduscht und trug nicht mehr, als ein großes Handtuch um den Luxusleib, fand er sich dann endlich ein. Nicht, dass unsere festschenkelige Schönheit ihn vermisst hätte. Dennoch war sie enorm überrascht, wie freundlich und unterhaltsam er sein konnte, wenn er nicht gerade geil war (und er war meistens geil). Scheinbar hatte sie auch ihn während der vergangenen Nacht ganz ordentlich abgemolken.

Derart befriedigt, zeigte „Blackbirt“ ihr dann auch seine weitläufige Anlage, die durchgängig im englischen Landhausstil des achtzehnten Jahrhunderts errichtet war. Bis auf zwei alte Schiffskanonen im Hof, und einigen Säbeln und Musketen an den Wänden des Kaminzimmers, hatte das Anwesen wenig „piratiges“, und noch weniger „folterkammeriges“ an sich.

Außer des hübschen asiatischen Dienstmädchens, hatte sie auch nicht eine einzige Frau im Haus gesehen. Dabei sollte er sich doch angeblich einen ganzen Harem bildschöner Sklavinnen leisten. Als sie sich gerade auf der Veranda zum Tee niedergelassen hatten, beschloss Rosaria mutig, ihrer Neugierde Befriedigung zu verschaffen.

„Sie haben einen gewissen Ruf“, ...begann sie die Unterhaltung im nachmittäglichen Plauderton. „Doch ich wundere mich. Ihr schönes Anwesen liegt so friedlich da, als hätte es niemals den Schrei einer einzigen Sklavin gehört. Selbst wenn das gestrige Fest am Strand eine ganz andere Sprache sprach. Wo sind all die Lustdienerinnen, die zu halten man sie bezichtigt? Wo befinden sich die Kammern des Schreckens, deren Existenz mir solch wohlige Schauer durch die Glieder jagte? Ich habe vor Angst fast unter mich gemacht, als meine Herrin mir eröffnete, welch perverser Bestie sie mich ausliefern wolle. Und nun sitze ich auf der Veranda eines zivilisierten Gentleman, der es vortrefflich versteht, eine Lady zu beglücken; der Manieren an den Tag legt, die eines britischen Edelmannes würdig sind.“

Rosaria wusste sehr wohl, dass sie provozierte; ...mit ihrer spitzen Zunge, und dem Muskelspiel ihrer provokant übereinander geschlagenen Beine. Sie wusste, dass sie auf einer Rasierklinge tanzte. Sie wollte ihren Mut beweisen, ihre Verruchtheit, ihre spezielle Neigung herausstellen, die sie in den Augen dieses reichen Mannes zu einem begehrten Lustobjekt machte. Denn sie hatte vom ersten Augenblick an erkannt, dass sie die beste Partie ihres Lebens vor sich hatte. Egal wie dick und unsympathisch er auch sein mochte. Er war auch eine dicke Bank, die es zu knacken galt. Sie wusste, dass sie nicht die erste war, die eine Lunte an diesen Tresor legte. Aber sie wollte die Beste sein. Wenn sie scheiterte, würde sie halt weiter mit Gunnar und Anna weiter segeln. Egal wie es ausging: Wenn sie den Auftrag durchstand, konnte sie ein großzügiges Strandhaus ihr eigen nennen. Wenn sie brillierte, würde sie sich unter Umständen ganze Ölfelder unter den Nagel reißen. ...Was hatte sie also zu verlieren, vielleicht einmal abgesehen von einer heilen Haut?

 

„Das eine, schließt das andere nicht aus. Natürlich habe ich meine Neigungen. Und ich stehe dazu. Das gestrige Strandfest… . Sexueller Sadismus und gute Manieren müssen sich auch nicht zwangsläufig widersprechen. Ich habe die besten Schulen besucht. Die schlimmste Gemeinheit, schlug mir stets aus der Ecke der wohlerzogensten Schnösel entgegen. Schon als Kind war ich dick, und auch was meine Gesichtszüge anging, nicht eben besonders bevorzugt. Als pubertierender Bengel hatte ich richtig zu leiden. Man schlug mich, sperrte mich in den Schrank, rollte mich unter wohl gesetzten Sprüchen den Hang herunter; ...und wenn die Jungs auf der Balz waren, waren sie wahre Meister darin, mich vor den Ladys lächerlich zu machen. Das Internat konnte grausam sein. Was nützte mir da das Geld meiner Eltern? Dort waren alle reich. Die schlimmsten Schläge erhielt ich von wohlerzogenen Kindern reicher Eltern. Und bei den Mädchen kam ich natürlich nie gut an.“ ...Mac B. zuckte gleichgültig mit den Schultern.

 

„Das tut mir leid“, ...seufzte Rosaria mitfühlend, und legte dem Inselherren eine tröstende Hand aufs Knie. Doch der wischte sie mit einer lässigen Geste fort.

 

„Das muss dir nicht leid tun“, lachte der Dicke. „Das war die beste Schule meines Lebens. Meine Eltern hatten Geld. Aber ich wollte noch viel reicher werden. Denn Reichtum bedeutet Macht. Ich habe manchen meiner ehemaligen Peiniger ruiniert. Und was die Weiber angeht: Heute sind mir die meisten von ihnen eh zu alt. Damals aber, habe ich mir zwei der einst begehrtesten Internatsschönheiten geangelt, nachdem ich ihre arroganten Gatten arm gemacht hatte. Ein Hochgenuss!“

„Aber ich kann mir all das frische Fleisch, dass ich begehre, natürlich auch kaufen. Nicht wirklich auf dem Sklavenmarkt; ...ich würde niemals ein unglückliches Unterschichtenmädchen für meine Spiele missbrauchen. Ich habe durchaus ein soziales Gewissen und spende großzügig.“

„Nein, auf die geldgeilen Schönen habe ich es abgesehen. Nur wirklich rauben, so mit Kanonenboot und Pulverdampf, kommt natürlich noch besser. Darum gebe ich hier ja auch den Piraten. Und ich genieße diese Rolle. ...O, ja: Ich habe ziemlich viele Sklavinnen in meinem Harem. Ein Anruf genügt, und sie stehen zu meiner Verfügung. Denn Geld macht gefügiger, als jede Peitsche. Mein Privatjet ist stets aufgetankt und die Crew in ständiger Bereitschaft.“

„Du glaubst es nicht? Ich sehe es in deinen Augen. ...Du hast auch schon Blut geleckt. Du glaubst wirklich, du könntest mir den Kopf verdrehen?“

„Bilde dir nichts ein. Du bist ein schönes Stück, und du wirst mich für ein paar Tage geilen. Du sollst leiden, weil es mich erregt. Deine Pein wird Früchte tragen. Dessen sei dir gewiss. Denn zum Lohn werde ich dich mit Schmuck überhäufen. Aber einen Teil davon, wirst du im Körper tragen. Denn ich will, und werde dich gestalten. Wenn du am Ende diese Insel verlässt, werde ich dir meinen Stempel unauslöschlich aufgedrückt haben. Den Ausdruck „INS FLEISCH GEBRANNT“, vermeide ich mit Bedacht. Denn dieses Privileg gewähre ich nur jenen, die sich mir wirklich voll und ganz ergeben haben. Jenen, die mir aus freiem Willen dienen, nur um des Dienens willen; ...mit Haut und Haaren: Fürstlich versorgt, aber ein Leben lang.“

„Sou Ling ist eine solche Dienerin. Mein Zeichen trägt sie auf der rechten Brust. Ansonsten trägt sie keinen Schmuck. Sie ist eine ganz besondere Sklavin. Absolut loyal und naturveranlagt. Sie reagiert schon auf bloßen Blickwechsel. Oftmals liest sie sogar meine Gedanken. Ja, sie ist mein Körper; vor allem aber meine Hände. Ich züchtige nur selten von eigener Hand. Ich lehne mich lieber zurück, schaue zu, und genieße. Sou Ling übernimmt das Wesentliche.“

„Und dich, werde ich genießen...“

„Zwei Fragen habe ich dir noch nicht beantwortet.“

„Was die „Folterkammer“ betrifft: An der Westküste der Insel gibt es eine versteckte Höhle. Schon die Piraten nutzten sie, um manches Geheimnis aus ihren verstockten Gefangenen heraus zu kitzeln. Sie hat dieses gewisse Flair. Die Ausstattung ist großenteils noch im original vorhanden. Schon den Fußmarsch dorthin, wirst du genießen...“

„Und was meine restlichen Sklavinnen angeht: Eine handvoll habe ich auf der Insel; natürlich brauche ich ständig meinen Kick. Mein Schiff ankert im Westen, unweit unserer kleinen Vergnügungsstätte. Einige Mädchen erholen sich bereits an Bord, andere warten noch auf ihren Einsatz. Auf jeden Fall aber, tun sie es in größtem Luxus. Mitleid ist also fehl am Platz...“

 

„Mitleid liegt mir auch fern“, ...lächelte Rosaria leicht angesäuert. Wie konnte sie nur annehmen, diesen ausgekochten Burschen so leicht um den Finger zu wickeln. Zumal: Er hatte seine Favoritin eindeutig schon vor langer Zeit gewählt. Die Asiatin lächelte in undurchsichtiger Freundlichkeit. Aber dieses Lächeln zeigte auch Überheblichkeit, Gnadenlosigkeit und unangefochtenen Stolz. Und letzterer war, das musste sich Rosaria im Stillen eingestehen, durchaus berechtigt.

Denn mit ihrem glatten, schwarz glänzenden Seidenhaar, den langen, zierlichen Gliedern, den fein gemeißelten Gesichtszügen und den großen, hohen Naturbrüsten, hatte sie allen Grund dazu stolz zu sein. Und am Blitzen der tiefbraunen Mandelaugen erkannte die Brasilianerin sofort, dass sie ihren dicken Fisch wohl niemals von der Angel lassen würde.

Diensteifrig schenkte die Vollbusige nach, und reichte etwas frisches Gebäck. Aber Rosaria war sich sicher: Mit dem selben Eifer würde sie auch die Peitsche schwingen. Vielleicht sogar mit dem selben, freundlichen Gesichtsausdruck. Ja, sie schien Rosarias Leib sogar schon mit den Augen zu vermessen, ...voller Vorfreude auf den kommenden Tag.

 

...Und dieser Tag begann schon im Morgengrauen. Ein fernöstliches Lächeln servierte das „Galgenfrühstück“ am Bett, und legte angemessene Kleidung bereit. Knapp und wenig, wie sollte es auch anders sein. Ein kurzes Tuch für die Lenden, ein breiter Gürtel dazu. Ferner eine dünne, weiße Bluse, aber immerhin auch kniehohe Stiefel, zum Schutz vor dem dornigen Unterholz. Und einen großen Hut gegen die Sonne.

„In einer Stunde bei den Ställen“, ...verabschiedete sich die „Dienerin“ lächelnd aus dem Zimmer.

 

Der Herr wartete bereits hoch zu Ross. Heute sah er ziemlich „piratig“ aus. Seine Vertraute war ebenfalls zu Pferde, recht ähnlich gekleidet, und machte eine deutlich bessere Figur auf ihrem angemessen zierlichen Araberschimmel.

Rosaria hatte nie Reiten gelernt. Jedenfalls nicht auf Pferden. Aber das musste sie auch nicht. Sie bekam ein breites Lederhalsband angelegt, in dessen Öse bereits ein langer Strick eingerastet war. Das andere Ende lag in „Blackbirts“ Hand.

„Und damit der Weg nicht zu vergnüglich wird, wirf dir diesen Rucksack über. Er ist prall gefüllt mit Überraschungen. Auf das Joch will ich heute gern verzichten. Sonst bleibst du uns noch im Gebüsch hängen, und wir kommen zu langsam voran. Aber Handschellen sollst du tragen, wie eine richtige Gefangene. ...Dort vorn am Stalltor. ...Leg sie dir selbst an. Yoki hat das Schloss dazu.“

„Nein, ...nicht vorm Bauch. ...Hände hinter den Rücken und die Scharniere schließen. Ja, so ist es gut...“. Schon beugte sich Yoki vom Pferd, und verschloss die altmodischen Handeisen...

Dann ging es durchs Hintertor auf einen einfachen Feldweg, der sich schon nach wenigen Metern im tiefen Grün des Tropenwaldes verlief. Schnell lernte Rosaria die Handfesseln zu verfluchen. Denn der Weg wurde zusehends schlechter. Sie hatte oft Mühe das Gleichgewicht zu halten. Mehrfach hinderte sie nur das Halsband am Stürzen; was sich als wenig komfortabel erwies. Dazu die stechenden Schweißfliegen und Pferdebremsen, die sie nicht verjagen konnte. Zum Glück trug sie lange Stiefel gegen die dornigen Ranken. Dennoch bohrte sich so manch brennender Stachel in ihre ungeschützten Oberschenkel. Denn der Herr schonte lieber sein Pferd, als seine Sklavin, wenn der Weg zu schmal wurde.

Und dann durchquerten sie auch noch diesen kleinen See. Eher ein großflächiger Teich, der wohl auch als Wasserspeicher für die wenigen Inselbewohner diente. Gewiss sehr sauber, denn es lebte allerlei Getier darin. Darunter auch eine stattliche Anzahl von Blutegeln, die schnell Freundschaft mit den Pferden, aber auch mit der schönen Brasilianerin schlossen. An seiner tiefsten Stelle reichte das Wasser bis knapp unterhalb der Brüste.

„Keine Sorge“, ...lachte die Asiatin, als sie am anderen Ufer Rosarias angewiderten Gesichtsausdruck bemerkte. „Die kleinen Biester fallen von selbst ab, wenn sie sich voll gesogen haben. Ihr Biss ist sogar sehr gesund. In der Medizin verwendet man sie vielfältig. Unter anderem gegen Rheuma und andere Gelenkentzündungen.“

Doch das beruhigte die Vanillecremehäutige nur wenig. Ein Saugwurm hatte sich in ihre Kniekehle verbissen, ein zweiter direkt unter ihrem Bauchnabel. Der dritte labte sich an der Innenseite ihres linken Oberschenkels, und sein vierter Vetter hatte den Weg unter ihren Lendenschurz gefunden.

 

...Als unsere Heldin endlich das Donnern der Küstenbrandung hörte, hatten sich die dünnen Würmer bereits zu pflaumengroßen Gebilden gemausert. Kurz vor Erreichen des versteckten Höhleneingangs, fiel schließlich der erste vom Schenkel...

 

„Man könnte dir die Biester auch direkt auf deine unverschämten Nippel setzen, ...und auf die geile Clitt. In meiner Heimat ein sehr beliebtes Hausmittel zur Luststeigerung. Hab mal gesehen, wie es ein Meister an seiner jungen Novizin angewandt hat. An den Brustspitzen hat sie nur schwer geatmet. Doch als er ihr den Saugwurm auf das zarte Perlchen setzte…, die kleine hat gestöhnt und gequiekt. Ob vor Lust, oder Schmerz, …oder auch beidem? …Ich weiß es nicht. Der Herr hatte danach jedenfalls einen mächtigen Ständer “, ...lächelte die Chinesin zweideutig, und half ihrem Herrn aus dem Sattel.

Rosaria erschauerte beim bloßen Gedanken. Denn schon die eigenen, zufälligen Bissstellen ziepten nicht gerade angenehm...

 

Als die Pferde schließlich versorgt waren, ging es über einen zugewucherten Pfad zu den scharfen Klippen hinab. Ein falscher Tritt, und ihr schöner Leib würde zerschmettert werden. Nun waren ihre auf dem Rücken gefesselten Hände wirklich ein gefährliches Hindernis.

Die Brandung donnerte. Man konnte die feine, salzige Gischt schon auf der Zunge schmecken, als Mac B. seinen Säbel zückte, um auf dichte Vegetation einzudreschen. Als die letzte Ranke gefallen war, quetschte sich der voluminöse Mann durch einen Felsspalt, und zog die Sklavin hinter sich her. Sou Ling folgte griff in eine seitliche Nische und entzündete eine bereitliegende Fackel.

 

„Willkommen in der Unterwelt“, ...lachte Blackbirt, als nach ein paar Schritten das letzte Tageslicht gewichen war. Die Chinesin schritt inzwischen routiniert voran, und beleuchtete eine sich zusehends weitende Halle. Die Brecher donnerten wie ferner Geschützdonner gegen den Fels. Es hätte Mac B´s Schilderung gar nicht bedurft, um ein beklemmendes Gefühl zu entfachen. Rosaria konnte sich nur zu gut vorstellen, wie die Gefangenen sich einst fühlen mussten, wenn sie unter diesem Donnern ihrer Folter, und nicht selten ihrem sicheren Ende entgegen schritten.

 

„Wir befinden uns hier knapp zwei Meter über dem Meeresspiegel. Bei Sturm oder ungewöhnlich hoher Flut, drückt das Wasser über unterirdische Kanäle auch gern in die Grotte“, ...eröffnete der Freizeitpirat im Plauderton, als sie in der großen Halle angekommen waren.

Der sauber gespülte Sandboden sprach Bände. Sie waren die Ersten, die hier seit der letzten Überflutung ihre menschlichen Fußspuren hinterließen. Kleinere Fußspuren gab es zuhauf, wie Rosaria erkannte, als die Chinesin weitere Fackeln entzündete. Und sie wollte sich gar nicht vorstellen, welche Tiere sie hinterlassen hatten. Doch der Pirat beantwortete ihr die ungestellte Frage sogleich.

„Kleine Einsiedlerkrebse machen hier regelmäßig sauber. Nach dem Hochwasser bleiben regelmäßig verirrte Fische zurück. Und wenn die bösen Seeräuber mal jemanden vergessen haben...“

Diese Folterkammer war anders, als Rosaria sie sich vorgestellt hatte. Auch wenn sie einige alte, verrottete Gerätschaften an den natürlichen Felswänden erkannt hatte, als sich die Augen an den gelblichen Fackelschein gewöhnten. Aber die Andersartigkeit machte sie nicht weniger gruselig. Im Gegenteil: Gerade die Natur schien hier der grausamste Folterknecht zu sein.

Aber auch Menschen hatten Hand angelegt. Da gab es stark verrostete Eisenringe im Fels. Verrostet, aber durchaus noch immer sehr robust. Und sie waren so angebracht, dass der scharfe Fels selbst schon übelste Tortur versprach. Ein besonders starker Ring war unter der Gewölbedecke befestigt, die an der höchsten Stelle immerhin gut sechs Meter maß. Darunter gab es eine Feuerstelle, und der Sand war augenblicklich recht trocken... Rosarias Fantasien überschlugen sich, als man ihr den Rucksack abnahm.

Doch gab es auch ein hölzernes Andreaskreuz aus verwitterten Schiffsplanken, einen Pranger aus dem selben Material. Dazu einen Bock, der aus einem großen, hölzernen Fass bestand, welches zu einem Drittel im Sand steckte und mit zahlreichen Ösen, aber auch manch scharfen Nagel an unangenehmer Stelle versehen war. Außerdem gab es eine frisch gezimmerte Truhe und ein eisernes Gitter, welches schräg am Fels lehnte, und am oberen Ende in eisernen Ösen hing.

Und auf dieses Gitter wurde Rosaria nun rittlings geschnallt. Während Sou Ling noch die Handfessel anlegte, öffnete der Herr die Truhe. Er förderte ein paar dicke Wachskerzen daraus hervor. Als die Asiatin den zweiten Stiefel von Rosarias Bein gezerrt hatte, züngelten bereits zwei große Flammen von den dicken Dochten. Der leichte Windzug, welchen das pumpende Meer verursachte, versetzte die Flammen in unruhigen Tanz.

 

Auch Rosaria überkam eine leichte Unruhe, als ihre Fußgelenke an die Gitterstäbe geschnallt wurden. Sou Ling hatte inzwischen einen kleinen Thron aus einer Felsnische besorgt, damit ihr Herr dem bevor stehendem Schauspiel in bequemer Haltung folgen konnte. Zwei große Fackeln sorgten für angenehme Wärme und passende Beleuchtung. Die Bequemlichkeit wurde noch mit einem Glas vom besten Cherry, und einer wohlriechenden Tabakspfeife abgerundet.

 

Unbequem allerdings, wurde die Lage nun für unsere passive Genießerin. Nicht nur, dass die rostverkrusteten Gitterstäbe unangenehm im Rücken drückten. Die Chinesin hatte plötzlich auch ein blitzblankes, eiskaltes Entermesser bei der Hand, und streichelte damit bedrohlich grinsend über die Innenseiten der Oberschenkel unserer Fixierten. Alsgleich waren sie von einer kräftigen Gänsehaut überzogen. Dann fuhr die Klinge über den nackten Bauch und unter das dünne Tuch der verschwitzten Bluse. Als der Stoff beinahe geräuschlos zertrennt wurde, standen Rosarias Nippel wie eiserne Fingerhüte von den festen Hügeln ab. Der letzte Blutegel fiel zu Boden, und ergriff sicherheitshalber die Flucht...

Das Entermesser bohrte sich derweil mit kaltem Schaben in den Sand...

 

Rosaria kannte „Wachsspielchen“. Sie empfand sie sogar als äußerst erregend. Aber sie hatte bisher nur gewöhnliche Haushaltskerzen gekannt. Diese Kerzen aber, waren speziell für den einen Zweck geschaffen. Sie brannten heißer. Der dicke Docht war hohl, damit sie mehr Sauerstoff ziehen konnten. Auch die spezielle Wachsmischung hatte es in sich. Der Schmelzpunkt lag höher, so dass auch die erstarrende Masse noch eine beträchtliche Hitze speichern konnte.

Die Mandeläugige machte sich bereit. Wie ein Scharfrichter, entblößte die Zierliche ihren wohl gestalteten Oberkörper. Und der konnte sich wahrlich sehen lassen. Nahezu rund, zeigten sich die großen, festen, aber augenscheinlich naturgewachsenen Globen. Auf der Innenseite des Rechten, war das Wappen Mac. B´s eingebrannt. Die großen Brustwarzen saßen genau an der richtigen Stelle. Sie wölbten wie zwei reife, rosige Zwiebeln hervor, und zeigten stolz geschwollene Nippelkronen, die noch nie eine Klemme gesehen hatten...

 

In der Klemme freilich, fühlte sich die straffe Brasilianerin genau in diesem Augenblick. Mac B. paffte gerade ein paar dicke Rauchwolken in die frische Höhlenluft, als sein Augenaufschlag das Spiel einläutete. Erste Wachstropfen küssten Rosarias zarte Fußrücken. Sie hätte nie geglaubt, dass sie so empfindlich waren. Doch die Muskeln in ihren Schenkeln spannten sich augenblicklich erschreckt an. Sou Ling lächelte glückselig, als erste heiße Tropfen über die durchtrainierten Unterschenkel ihrer „Spielgefährtin“ rannen. Trotz der kühlen Höhlenluft zeigten sich erste Schweißperlen auf der sonnenverwöhnten Haut der Gefangenen. Als die Hitze an den Knien leckte, glänzte die Schöne bereits im Fackelschein; was der Hitze etwas von der unerträglichen Härte nahm.

Als sich eine schwarze Schicht auf ihren zuckenden Oberschenkeln bildete, hatte sich bereits ein kleiner See in ihrem bebenden Bauchnabel gesammelt. Nun lagen die dicken Wachskerzen direkt auf der nackten Schenkelhaut. Und durch langsam walzendes Drehen, bildeten sich wahre Wachsströme, die an den Außenflanken der angespannten Schenkel zu Tal rollten...

Empfindlich stöhnte unsere schöne Delinquentin auf, als die Asiatin das Spiel an den deutlich empfindlicheren Innenseiten wiederholte. Doch es lag auch etwas Lustvolles in diesem Stöhnen. Denn um präzise zu arbeiten, musste sich die Mandeläugige weit über sie beugen, dass ihre zartfleischigen Brustspitzen ganz zärtlich über ihren flachen Bauch glitten. Schmerz und zarte Berührung vereinigten sich zu einem derart süßen Lustgefühl, dass es Rosaria Nässe in die üppige Lustfeige trieb...

Sou Ling entging dies nicht. Ein Blick zu ihrem genüsslich zuschauenden Herren genügte. Schon hatte sie eine lange Eisenkette bei der Hand, und warf sie routiniert durch den großen Deckenring. Der Kettenhaken schnappte in den untersten Stab des Gitterrostes. Das andere Ende wurde in eine alte Holzwinde gegenüber eingerastet. Mit Leichtigkeit wurde Rosaria unter heftigem Rasseln in die Waagerechte gekurbelt...

„Das scheint dir ja zu gefallen. Wollen mal sehen, ob es dir immer noch gefällt, wenn wir die Dosis erhöhen,“ ...gurrte die Folterschwester, während sie vier weitere Kerzen entzündete, und Rosarias Minititten unter heftigem Walken und Zupfen zu melken begann, dass die langen Nippel wahre Fontänen verspritzten. Sie zerrte sie regelrecht in die Länge, und verrieb die strömende Milch in einer nicht unangenehmen Massagetechnik über den gesamten Oberkörper.

 

„Kneife sie, schlage sie, kratze sie: ...beiße ihr in die arroganten Nippel, bis sie es kaum noch aushält. Ich will ihre Brüste geschunden sehen. Wenn ich sie ihrer Herrschaft zurückgebe, will ich, dass man erkennt, dass sie in Blackbirts Obhut war“, ...befahl der Herr von seinem Thron herab, während er sich zu einer weiteren Rauchwolke erhob.

Seine Dienerin gehorchte umgehend. Ihre Krallen fuhren ehr zärtlich über die Rippen, bevor sie sich brutal in die Unterseiten der kleinen Tittchen gruben, um ihre Spuren bis zu den Schultern herauf in die Haut zu pflügen. Rosaria stöhnte in ihren Fesseln. Dann legte sich ein zärtlicher Mund um ihre linke Knospe, saugte lustvoll die Milch heraus, nur um sie anschließend gnadenlos zu kauen und zerren, bis sie dunkel geschwollen war.

Der Rechten erging es derweil nicht besser. Denn sie wurde gnadenlos gezwickt und in die Länge gezogen, bis schließlich beide Titten nur noch harte Schläge mit der flachen Hand kassierten. Am Ende der Tortur leuchteten sie feuerrot...

„Ja, ...so ist es gut“, ...lobte der Piratenkönig.

„Anna hat dich gewarnt, Sklavin. Ich bin für meine Vorlieben bekannt. Du wirst nicht entstellt, aber du wirst geschmückt. Für dich habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Deinen hübschen, kleinen Busen werden wir ausgesucht hart heran nehmen. Er wird kunstvoll benarbt, und tätowiert werden; komplett, und einschließlich der Brustwarzen. Abschließend wird er gepierct. Du wirst zukünftig edle Nippelschilde tragen. Feine, kunstreiche Drahtgeflechte, aus denen nur noch deine steifen Zitzen heraus schauen, damit man dich weiter melken kann. Wenn du künftig über den öffentlichen Strand stolzierst, wirst du die absolute Attraktion sein. Aber auch, wenn du die Gäste deiner Herrschaft am Kaffeetisch bedienst, wird den Leuten vor Ehrfurcht der Atem stocken. Ich will, dass du dir deiner Titten künftig ständig bewusst bist. Du sollst sie ständig spüren. Sie sollen hoch empfindlich werden. Schon jetzt wird mit Sicherheit ein Vulkan in ihnen brodeln. So hart sie auch geschunden sind. Deine Nippel stehen vor Erregung, und deine Spalte ist triefnass. Für heute steht ihnen die letzte Prüfung bevor. In den Kerzen haben sich schöne Wachsseen gesammelt. Sou Ling wird sie jetzt auf deiner Brust entleeren. Danach wird sie dich nach allen Regeln der Kunst befriedigen. Denn großer Schmerz, wird hier auch immer mit großer Lust belohnt.“

Der Meister strich noch einmal sanft über die geröteten Hügel. Dann begab er sich zurück auf seinem Thron, und nahm einen tiefen Schluck.

Sou Ling ergriff derweil das erste Kerzenpaar. Sie entlud seine heiße Fracht über den frech hervorstehenden Hügelspitzen. Rosaria bäumte sich stöhnend auf. Aber es half nichts. Die schwarze Masse klebte wie heißes Pech. Nach dem dritten Kerzenpaar waren der Brasilianerin ihre Titten mehr als bewusst. Aber die Asiatin leckte wie eine Göttin. Lust und Schmerz wurden tatsächlich eins. Das war der Beginn einer planmäßigen Konditionierung. Die Gefesselte wurde derart gnadenlos befriedigt, dass sie schließlich in postorgasmische Bewusstlosigkeit fiel…

 

...Als Rosaria wieder einigermaßen zu sich kam, fand sie sich auf einer bequemen Luftmatratze, unter einer warmen Wolldecke wieder. Ihre Lust und Schmerzspenderin war inzwischen angezogen. Sie überreichte der erschöpften Sklavin einen Früchtekorb, eine Flasche guten Wein, frisches Wasser und einen kalten Braten als Nachtproviant. Rosaria trug nichts am Leib, außer ihrem wächsernen Panzer und einer Fußfessel, die mit einer langen Kette am Wandring hing.

 

„Genieße die Nacht, Sklavin, …und die Musik der Brandung. Entferne das Wachs rückstandslos von deinen Beinen, und den Brustpanzer in einem Stück.“ Der letztere dürfte sich einigermaßen gut ablösen lassen. Denn du warst ja verschwitzt, und voller Milch, als wir ihn gegossen haben. Spanne die Muskeln an und ab, und schwitze ordentlich dabei. Dann dürfte es kein Problem sein. Wir lassen dir einige Fackeln hier. Morgen um die Mittagsstunde, sind wir zurück. Dann wollen wir dich ein wenig Peitschen, und deine Brustbehandlung fortsetzen“, …verabschiedete sich Mac B.

 

...Schon während des Essens lösten sich die wächsernen Brustschalen. Das Wachs auf den Schenkeln war penetranter. Es hinterließ eine gleichmäßige Rötung, die wie ein starker Sonnenbrand brannte. Den Brüsten erging es ganz ähnlich. Nur die zahlreichen Kratzer und die hart malträtierten Nippel, schmerzten wirklich empfindlich.

Aber der Pirat hatte Recht: Jetzt, da der Schmerz nicht mehr frisch war, war dieses Präsensgefühl sogar irgendwie lustvoll, ...irgendwie erregend. Rosaria verschaffte sich Erleichterung, entzündete eine neue Fackel, und schlief ein. Es musste wohl Nachmittag sein. Aber wie sollte sie das feststellen?

Als sie (am Abend?) erwachte, bildete sich auf der Seeseite eine kleine Pfütze im Sand. „Die nächtliche Flut? Krabbelte da nicht etwas über den Boden?“ Die Fackel drohte zu erlöschen. „Schnell! Eine neue Fackel...“

Die Schöne war nervös. Tatsächlich waren bald einige Krabben an ihrem Proviant. „Nur nicht einschlafen! Doch wagten sie sich wirklich an lebendes Fleisch? ...Jedenfalls nicht, solange sie noch etwas Wehrloses fanden. ...Arme Geister der Vergangenheit!“

Sie musste wach bleiben! „...Was war eigentlich in diesem Rucksack?“ ...Gewiss hatten sie ihn zurück gelassen, um sie zu beunruhigen. „...Nachschauen? ...Ja, ...nachschauen!“

...Unruhig öffnete sie die Lederlaschen. „...Injektionsnadeln, ...verdammt lange Nadeln. ...Wenigstens steril verpackt! Edelstählerne Zangen und Pinzetten...“

Bunte Fläschchen, Tätowierklingen nebst Hammer. ...O... mein Gott!“ ...sie hasste Nadeln und Klingen! „...Und dann diese merkwürdigen, zierlichen Eisen am Stiel, und diese chirurgische Aale?“ ...Jedenfalls würde man sie nicht willkürlich benarben. Diese Werkzeuge wirkten ausgeklügelt und präzise.

...Ein Schmuckkästchen. Rosaria bekam weiche Knie. „Waren diese hauchfeinen Diamanten und Rubine etwa echt? ...Sogar schon gefasst. ...War das etwa Weißgold? ...Wozu die Spitzen auf der Rückseite; ...die merkwürdigen Oberflächen im Material?“ ...Auch gab es schlichte Stäbe mit feinsten Gewinden und passende Kugeln dazu.

„...Und dann dieses Wildledertäschchen. Das mussten die Knospenschilde sein!“

...In der Tat. Die Kunstwerke eines begnadeten Kunstschmiedes. Dermaßen fein; ...größer als ihre relativ kleinen Warzenhöfe; … vollkommen bedeckend, und doch durchscheinend zugleich. Blüten und Blätter und wieder unzählige Micro-Edelsteine, die schon im Fackelschein in den buntesten Farben glitzerten. Diese Gebilde mussten ein Vermögen wert sein. Schon allein die Diamanten, die jeweils vier Ösen kaschierten, ...ganz dicht an der Nippelöffnung.

 

Es stand kaum zu erwarten, dass dieser Schmuck so leicht wieder zu entfernen war, wenn er einmal saß. Jedenfalls nicht, ohne ihn zu beschädigen. Rosaria liebte es, wenn ihre kompletten Brustwarzen heftig und lustvoll eingesogen wurden. Musste sie jetzt für immer darauf verzichten?

Aber war das Lustgefühl vielleicht nur noch größer, wenn nur noch der steif präsentierte Nippel direkt verwöhnt werden konnte? Wie mochte es sich anfühlen, wenn er unter diesem Käfig schwoll, oder gar eine mutige Zunge darunter fuhr?“

Rosarias Phantasien überschlugen sich. Niemals wäre sie von selbst auf die Idee zu derart radikalen Schritten gekommen. Geschweige denn, auf ihre Umsetzung. Auch wenn das Geld dazu nicht gefehlt hätte. Aber jetzt, im Gefühl der Unausweichlichkeit... Sie fürchtete die Vorstellung. Aber es erregte sie auch kolossal. Lustvoll massierte sie ihre Brüste, wie sie sie wohl bald nicht mehr massieren konnte. Und sie genoss jede der Blessuren, die sie darauf spürte. Auf einmal begriff sie, dass dieses Spiel weit ausgeklügelter war, als sie am Anfang geglaubt hatte; ...die Manipulation weit tiefer ging, und dass „Schmerz“ hier nur das Vorspiel war.

Sie hatte sich dazu bereit erklärt, als Anna ihr die Villa in Portugal versprochen hatte. Sie war wie eine Kriegerin in diesen „Einsatz“ gegangen. Und jetzt gab es kein zurück mehr.

...Zum Glück! Rosaria ahnte, dass auch Anna diesen Weg gegangen war. Jetzt ahnte sie, dass man sie selbst zur kostbaren „Edelstute“ erzog; ...auch Mr. Mac B. nur ein Werkzeug, und noch lange nicht das Ziel ihres Weges war. Auch wenn sie sich gern mit seinem Vermögen zufrieden gegeben hätte.

 

Wie spät mochte es sein?“ Auch diese Fackel war inzwischen herunter gebrannt. Die schöne Brasilianerin entzündete eine neue am gerade noch züngelnden Stumpf, verstaute ihre Fundstücke wieder im Rucksack, machte es sich unter der Decke bequem, spielte sich nochmals an Brust und Möse, und schlief in ungeahnter Ruhe ein. Wohl wissend, dass ihr noch schmerzhafte Wochen bevorstanden. Doch sie würde unendlich gestärkt aus dieser Prüfung hervorgehen. Dessen war sie sich sicher...

 

 

 

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