Devoter Mann, Sklave

Waldspaziergang mit Folgen

 

Die scheiß Hitze bringt mich um. Eigentlich wollte ich die freie Zeit nutzen, um an meinem Roman zu arbeiten. Aber in meiner Dachwohnung hat es bestimmt 40 Grad. Scheiß Sommer, echt nicht zum aushalten. Daher beschließe ich einen Sparziergang zu machen. Ganz in meiner Nähe gibt es einen Wald, dort ist es bestimmt kühler.

Hasi

 

Endlich zu Hause! Seufzend schloss Marcel die Wohnungstür auf, zog die Schuhe aus und stellte die schweren Einkaufstüten in den Flur. Wenigstens war er heute nicht dran mit kochen.

Er schloss die Tür hinter sich und hängte seine Jacke auf.

„Marcel? Bist du's?“, rief sein Mitbewohner aus dem Zimmer am anderen Ende des Flurs.

„Nee Stefan,“ rief er zurück, „ich bin ein Einbrecher der mir den Schlüssel geklaut hat.“

„Sehr witzig du Arsch,“ motzte Stefan. „Ich brauch deine Hilfe, aber du darfst nicht reinkommen!“

Spanking Events 2: Spanking School

 

Die Story ist zwar eine Fortsetzung, kann aber auch problemlos gelesen werden ohne den Vorgänger zu kennen.

 

Spanking School

1: Fynn

70. Minute, Borussia Dortmund führt zum Glück immer noch 1:0 gegen Bayern München. Angespannt sitze ich neben Cassandra auf der Couch. Sie surft gelangweilt mit ihrem Laptop im Internet.

How to be good

Eine ganz andere Rezension zum Roman von Nick Hornby

 

Wie bekämpft man eine Depression? Mit einer neuen Depression! Du meinst, ich bin bekloppt … nicht ganz dicht … meschugge in der Birne … habe einen Riss in der Waffel … oder gar den Schuss nicht gehört? Pfffff. Mir doch egal. Wer ist denn in dieser bescheuerten Welt noch normal? Du etwa? Dass ich nicht lache.

 

La Colonia Animalidad - Teil 4

 

7. Kapitel: Urlaubsreif

Zuerst sah sie eher gelangweilt zu, wie Alex die Wohnung saugte und Staub putzte; vor allem den Dielenschrank nahm er sich genauestens vor. Amüsiert beobachtete sie, wie er etwas Schmutz aus dem Staubsaugerbeutel wieder herausnahm und genau dort platzierte, wo sie gestern kontrolliert hatte. Anscheinend hatte ihm die Züchtigung viel Freude bereitet; so wie es aussah, hoffte er auf eine Wiederholung des Ganzen, wenn sie wieder heimkam. „Na gut, warum nicht?“, dachte sie, „das macht ja nicht nur ihm Spaß, hihi!“

Doch dann wurde es unheimlich. Obwohl sie doch von Tag zu Tag mehr von ihrer Einzigartigkeit überzeugt war und immer häufiger fühlte, dass sie es verdient hatte, wie eine Göttin behandelt zu werden, hatte sie bisher doch nie wirklich daran geglaubt, dass Alex sie wirklich anbeten würde. Sie hatte das Ganze eher als einen Teil ihres gemeinsamen Szenarios verstanden. Doch jetzt beobachtete sie, wie sich Alex vor ihren Altar hinkniete und vor ihrem Abbild zu beten begann. Dabei versenkte er wie immer seine Nase in ihren Schuh, der jeden zweiten Tag gegen einen gerade Getragenen ausgetauscht wurde, und faltete die Hände. Sie konnte es nicht glauben.

Was Anna auf den ersten Blick nicht glauben konnte, war tatsächlich Realität: Alex hatte die Kameras nicht bemerkt und er spielte auch der leeren Wohnung nichts vor. Seit fast einem Jahr war er nun Annas Sklave und er hatte sich im Laufe der Zeit so dermaßen in seine Rolle hineingedacht und war Anna so sehr hörig geworden, dass er wirklich glaubte, seine Gebieterin sei auch seine Göttin. Kontakt zur Außenwelt hatte er ebenfalls seit seiner Kündigung und Wohnungsauflösung nicht mehr gehabt. All sein Denken und sein ganzes Leben kreiste nur noch um Anna und um die Frage, wie er ihr zu Diensten sein könnte. Man konnte fast sagen, dass er sich selbst einer Art Gehirnwäsche unterzogen hatte. Einen eigenen Willen hatte er – bis auf den, sich Annas Willen zu unterwerfen – nicht mehr und vermisste ihn auch nicht. Für ihn konnte es nichts Schöneres geben, als Annas Willen zu erfüllen und für ihre Bequemlichkeit und Befriedigung zu sorgen. Er konnte den ganzen Tag nur noch an ihre Füße denken. Er träumte sogar nachts nur noch von Anna und wenn der Traum besonders schön war, dann küsste er auch im Schlaf ihre Füße und genoss jeden Stockhieb, den sie auf ihn niedersausen ließ. Sein früheres Leben, seine Arbeit, seine Bekannten, seine Freizeitaktivitäten und sogar das Wissen um sein in Aktien angelegtes kleines Vermögen waren wie gelöscht.

La Colonia Animalidad - Teil 3

 

5. Alltag

Anna war verzweifelt. Nun waren schon fünf Tage ins Land gegangen, ohne dass Alex ein Lebenszeichen von sich gegeben hätte. In der Küche stapelte sich das Geschirr und die Wohnung sah aus wie ein Schweinestall. Ihr Sklave hatte ihr in den letzten zwei Wochen tatsächlich jeden Handschlag abgenommen und daran hatte sie sich so gewöhnt, dass sie mit dem Haushalt gar nichts mehr zu tun haben wollte. Ebenso störte es sie, sich nach der Toilette wieder selbst mit hartem Klopapier säubern zu müssen, statt von Alex mit der Zunge nass gereinigt zu werden. Von der fehlenden sexuellen Erregung gar nicht zu sprechen: Seit ihr Sklave in ihr Leben getreten war, hatte sie jeden Tag mindestens drei Orgasmen, wenn nicht mehr, erlebt und jetzt herrschte eine sexuelle Leere in ihr. Betrübt nahm sie immer wieder den Stock in die Hand und ließ ihn im Leerlauf durch die Luft sausen. Ihre Füße hatte sie seit fünf Tagen nicht mehr gewaschen und sie brannte darauf, sie endlich wieder geküsst und mit der Zunge verwöhnt zu bekommen.

Alex war indessen schwer damit beschäftigt, sein bisheriges Leben aufzulösen, was so schnell, wie er gehofft hatte, nicht vonstatten ging. Die Kündigung in der Kanzlei war relativ schmerzlos von sich gegangen, auch wenn sein Chef sehr erstaunt über diesen Schritt gewesen war. Die Auflösung der Wohnung allerdings hatte sich doch etwas länger hingezogen. Zudem litt Alex Höllenqualen: Seine Kleidung, die er in der Öffentlichkeit tragen musste, bereitete ihm direkt körperliche Schmerzen, er wollte eigentlich nie mehr im Leben Klamotten tragen. Noch viel schlimmer aber war es, ohne Anna sein zu müssen. Er hatte sich zwar ein Paar ihrer getragenen Socken mitgenommen, aber die waren nur ein schlechter Ersatz. Es verging kein Moment, in dem er sich nicht nach Annas Füßen oder einer Züchtigung durch sie verzehrte.