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mehrteilige Geschichte

Gentlemen 4

Zum ersten Teil : 
Gentlemen 1
  Vorheriger Teil: 
Gentlemen 3

 

Tja, liebe Leserinnen, ich fürchte, so richtig weiter kommen wir auch diesmal nicht, denn jetzt sind erstmal Schmerzen dran. Immerhin! Gehen trotz Mahnungen auch nicht ganz ohne Betrachtungen ab :o Im nächsten Teil gibt's einen Ausflug, sagt mein Ahnus, was als echte Handlung durchgehen könnte ;)


 

"Die Neandertalerbrigadeee: aufrechteeer Gang! " kommandiert Y. War ich verdammt froh, nicht auf den Knien zu ihrem Spielzimmer rutschen zu müssen! Als ich auf den Füßen war, drückte sie mir mit den Worten "keine Angst, armes Hascherl" noch einen Knutscher auf die Brust. Ihr Verhalten beruhigte mich sehr, es würde nicht so finster werden, wie befürchtet. Fast wie normale Menschen zog unser kleiner FKK-Club zur Arbeit.

Die Ausstattung meiner Freunde konnte man zur Liga ambitionierter Amateur zählen. In ihrem Erziehungsraum, oder besser Unterwerfungsraum, an Erziehung glaubte Y nicht, hatten sie nicht nur die Tapete, sondern gleich den kompletten Putz entfernt. Das würde beim Auszug einen Riesenärger geben, aber die Athmosphäre der alten Backsteinwände war ... nett, irgendwie warm und kalt zugleich. Auf dem Boden hatten sie fast schwarze aber schön funkelnde Granitplatten verlegt, bestimmt, ohne nach der Statik zu fragen. Eine Party in diesem Raum könnte sich leicht ein Stockwerk tiefer wiederfinden, aber es ging wohl auch mehr um intensives Einzeltraining. Hier konnte man jedenfalls problemlos einige Sauerei machen, solange nicht all zu viel an die Wände spritzte. Das Spielzeug hing dekorativ und griffbereit an selbigen, die tatsächlich kaum Flecken aufwiesen. In erster Linie war das eine gut sortierte Kollektion von Schlagwerkzeugen, ein paar Sätze Manschetten und Augenbinden, die Knebel hatten wir schon gesehen, ein Humbler, sonst nicht viel. Keine Masken, kein Harness, keine Taucheranzüge oder Sissikostüme, alles die reine Lehre. Gewundert hätte mich nichts. Für den Kleinkram gab es eine schöne alte Waschkommode mit Marmorplatte, darauf, wie in einem alten toskanischen Landhaus, zum Händewaschen eine Kanne Wasser und eine Schüssel, beides im mediterranen Stil bemalt. Insgesamt ein eigenwilliger Mix, aber doch geschmackvoll.

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fukov
4.840002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (6 Bewertungen)

Sean und Yurika - 8

Zum ersten Teil : 
Sean und Yurika - 1
  Vorheriger Teil: 
Sean und Yurika - 7

 

11.
Dass er etwas anderes mit ihr vorhaben könnte als sich zu unterhalten, kam Yurika nicht in den Sinn. Sie dachte wirklich, er wolle eine ernste Aussprache mit ihr, in der er ihr erklären würde, dass er sie nur in aller Öffentlichkeit geküsst hatte, um die anderen von ihr fernzuhalten und sie gar nicht wirklich zur Freundin haben wollte. Sie sah während der Fahrt Sean immer mal wieder von der Seite an, tausend Gedanken gingen ihr durch den Kopf, aber sie schwieg. Es dauerte selbst mit dem Auto eine ganze Weile, bis sie an ihrem Zuhause angekommen waren. Die Gegend sprach für sich. Typische Mehrfamilienhäuser, die ihre besten Zeiten schon längst hinter sich hatten und dringend eine Renovierung gebraucht hätten. Doch dafür war kein Geld da, wie für alles in diesem Viertel scheinbar das Geld fehlte. Die meisten Bewohner waren einfache Arbeiter, die mit Müh und Not am Ersten die Miete bezahlen konnten. Yurikas Vater ging es da nicht anders. Mit seiner Tochter konnte er sich gerade so eine kleine Wohnung im obersten Stock eines Hauses leisten. Die Wohnung hatte weder eine schöne Aussicht noch war sie besonders geräumig. Skeptisch und etwas angewidert sah Sean sich um, als sie das Haus betraten. Der Putz blätterte von den Wänden und die Graffitis trugen auch nicht besonders zur Verschönerung bei. Yurika drehte sich unsicher zu ihm um, ihr war völlig klar, dass sie mit dem Haus und ihrer Wohnung bei Sean nicht würde punkten können. Er war sicher Besseres gewohnt und nun bestimmt enttäuscht, dass seine Freundin in einer so heruntergekommenen Gegend lebte.

 

Schnell ging sie zur Treppe - der Fahrstuhl war schon lange kaputt - und wollte nach oben, vielleicht konnte sie Sean wenigstens für ihr Zimmer begeistern. Yurika dachte gar nicht daran, dass sie Sean genau in diesem Moment erfolgreich von dem trostlosen Anblick ablenkte. Da er ein paar Schritte hinter ihr ging, wackelte ihr niedlicher Po regelrecht vor seinen Augen und er konnte immer wieder den Ansatz ihrer Pobacken unter dem Rock ausmachen. Ganz unfreiwillig präsentierte sie sich ihm so. Sean folgte ihr gerade in dem nötigen Abstand, um immer einen guten Blick auf ihre freiliegenden Rundungen zu haben.

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Insurrection
5.274
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (30 Bewertungen)

So nicht Teil 23

Zum ersten Teil : 
So nicht Teil 1
  Vorheriger Teil: 
So nicht Teil 22

 

Kapitel 23 - Gegenwart 19

 

Engumschlungen kommen die Beiden durch die Tür und gehen zum Bett. Er lässt sich mit dem Rücken auf das Bett fallen, spreizt die Beine. Sie kniet sich dazwischen und leckt seine Eier. Sie haben sich so drapiert, dass ich alles genaustens sehen kann. Immer wieder leckt sie mit der Zunge seinen Schwanz in ganzer Länge hoch und runter. Mit einer Hand wichst sie ihn leicht. Verreibt seine Vorfreude auf der Eichel, spielt mit der Zunge am Bändchen. Dann nimmt sie seinen Schwanz in den Mund. Immer tiefer sinkt ihr Kopf, bis ihre Nase an seinen Unterleib stößt. So verharrt sie eine Weile und lässt ihn dann aus ihrem Mund. Ein Speichelfaden zieht sich von seiner Schwanzspitze zu ihrem Kinn.

 

Sie lächelt mich an und fragt: „Macht es dich geil? Möchtest du an seiner Stelle sein?“ Blöde Frage. Klar bin ich scharf. Klar möchte ich an seiner Stelle sein. Aber bevor ich antworten kann steht sie auf und kommt zu mir. Kniet sich vor mich und bringt ihr Gesicht dicht vor meinen gefangenen Schwanz. „Oh, kann der Kleine nicht steif werden? So ein Pech aber auch.“ verhöhnt sie mich. Stupst an das Plastikgefängnis, streicht mit dem Fingernagel über meine prallen Eier. Unwillkürlich stöhne ich auf. Das ist selbst für den Stärksten zuviel. Ich will nach ihr greifen, aber sie lehnt sich zurück. „Setz dich auf deine Hände.“ sagt sie stattdessen. Ich lege meine Hände unter meinen Hintern. Sie steht auf und setzt sich auf meinen Schoss, lehnt sich nach hinten und stützt sich auf meinen Knien ab. Die Spitze meines Plastikgefängnisses liegt nun genau vor ihrer Möse.

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Franny13
4.930002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (12 Bewertungen)

Grober Sand IV

Zum ersten Teil : 
Grober Sand
  Vorheriger Teil: 
Grober Sand III

 

Wahrscheinlich ist noch keine Stunde vergangen, aber es kommt mir vor wie eine kleine Ewigkeit, in der ich einfach nur da hänge und auf seinen nächsten Zug warte. Unter dem Stoffsack kleben mir meine Haare im Gesicht. Meine Nase juckt. Und an den Stellen, an denen meinen nackte Haut die Gitterstäbe berührt, laufen kleine Schweißperlen an meinem Körper hinunter.

Ich habe einen neuen Feind. Den Colonel. Verbissen arbeite ich daran, das Gefühl seiner Hand zu verdrängen und mich statt dessen auf das geistige Bild meines Bewachers zu konzentrieren, auf seinen sorgfältig rasierten Schädel, seine kühlen Hände. Und auf die Lachfalten. Mir ist völlig klar, was mein Kopf da gerade macht, aber für den Augenblick ist es mir recht.

Ich weiß, dass der Sergeant noch da ist. Ich höre ihn hin und her gehen, mit den Fingern knacken. Mal setzt er sich, dann steht er wieder auf. Er ist ruhelos.

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Loreley
5.07
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (18 Bewertungen)

Die etwas andere Paartherapie Teil 33

  Vorheriger Teil: 
Die etwas andere Paartherapie Teil 32

 

 …………..möchte mich entschuldigen. Ich war mir nicht bewusst, dass es dich so kränken würde.“ Sie schlägt die Augen nieder, aber ein leichtes Zucken umspielt ihre Mundwinkel. Aha, sie geht auf das Spiel, und nichts anderes ist es, ein. „Du wirst alles tun, was ich dir befehle? Ohne Widerspruch?“ „Ja Herr.“ „Na gut.“ Ich stehe auf und wie von selbst schlüpft mein Schwanz zwischen ihre leicht geöffneten Lippen. Ich brauche nichts zu sagen. Sie streckt ihren Kopf, um soviel Schwanz wie geht in ihren Mund zu nehmen. Ich lasse sie eine Weile gewähren, genieße ihr Zungenspiel, ihr Saugen. Dann trete ich einen Schritt zurück. Gehe wieder hinter sie und schiebe ihr meinen Steifen ohne ein Wort in ihre triefendnasse Möse. Mit lauten Schmatzen fahre ich ein und aus. Halte mich an ihren Hüften fest, stoße tief, sehr tief zu. „Ah, gut. Noch mal. Bitte noch mal.“ stöhnt sie und ich erfülle ihr ihren Wunsch. Werde schneller. Ihr Atem geht keuchend und dann schreit sie ihren Orgasmus in den Raum. Sie kann sich kaum beruhigen.

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Franny13
4.812
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (5 Bewertungen)

Putzfrau reloaded 3: BDSM Studium

     Nächster Teil: 
Putzfrau reloaded 4: THC Versuche

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Das mit der Kleidung hat Anna verblüffend schnell geschafft.

Sie kann jetzt ein weites Kleid anziehen, Seide natürlich, und Pumps dazu, die nicht einen ganz so hohen Absatz haben.

„Fühl sich nicht so toll als wie ohne Kleida, aber wenn ich BDSM studian will, muss ich ja mit die Kleida da in dein Auto fahren und anstrengen, alles zu können.“

Angestrengt hat sie sich dafür auch wirklich und man kann sehen, dass es für sie immer noch eine erhebliche Überwindung bedeutet.

„Will ich auch noch Tattoos, hat Mark mir versprochen.“

Das ist genau die richtige Generalprobe für Annas ersten Auswärtstermin.

Die Agoraphobie, ihre Angst, die sie daran hindert, überhaupt vor die Tür zu gehen, wollen ich jetzt nicht auch noch dazukommen lassen. Sie bekommt eine große Sonnenbrille verpasst, die ich innen noch abgeklebt habe. Das ist praktisch der Ersatz für eine Augenbinde. Wir wollen zunächst nur ganz langsam anfangen, sie auf die „Welt“ vorzubereiten.

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Jo Phantasie
4.925712
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (21 Bewertungen)

Svenja Teil3

Zum ersten Teil : 
Svenja - Teil1
  Vorheriger Teil: 
Svenja - Teil2

 

Im Gesicht unserer Beobachterin konnte ich deutlich lesen, wie sehr auch sie die Situation erregte. Ihre Wangen waren gerötet, und das ganz sicher nicht  allein von der untergehenden Abendsonne. Ich selbst konnte kaum glauben, tatsächlich in solch eine unglaublich aufregende Konstellation geraten zu sein. Noch vor drei Stunden hatte ich mich auf einen interessanten und spannenden Abend mit einer wunderschönen Frau gefreut. Aber jetzt, wurden selbst meine kühnsten Träume noch übertroffen.

Svenja kniete noch immer in ihrer devoten Haltung zu meinen Füßen, wagte nicht, den Blick zu heben. Ich konnte deutlich sehen, wie ihr nackter Körper zitterte und war mir sicher, dass dieser Zustand allein von ihrer erwartungsvollen Aufregung und nicht von der Kälte herrührte.

„Bitte Adrian, lass mich nicht länger leiden“, flüsterte Svenja, „streichele mich, schlag mich, peitsch mich aus, aber überlass mich nicht einfach so mir selbst“. Dabei schaute sie fast flehend auf den kleinen Streifen zwischen ihren Schenkeln. Ihre Begierde war ganz deutlich zu sehen, schimmerte feucht glänzend im Licht der letzten Sonnenstrahlen. Völlig überraschend für Svenja, schlug ich ihr mit der Gerte zwei Mal kurz, seitlich an ihrem Kopf vorbei auf den Rücken.  Die Wucht der beiden Schläge, führte ich so dosiert, dass sie erschrocken zusammenzuckte, den Kopf einzog, doch in spätestens zwei Tagen ihren wunderschönen Körper wieder in einem schulterfreien Top zu zeigen vermochte.

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downunders
3.64125
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.6 (16 Bewertungen)

Die Psychotherapeutin, Teil 10

Zum ersten Teil : 
Die Psychotherapeutin Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Die Psychotherapeutin Teil 9

 

 Vorbemerkung: Geschichten wie diese sprechen wohl immer nur eine Minderheit an; deswegen ist dieser  Teil als letzter rein F/m-orientiert. Trotzdem (und obwohl Fortsetzungen mit auch anderen Ausrichtungen geplant sind) würden mich positive und negative Kommentare freuen.

Teil10

Schmerzliebe

 

Wieder hörte ich lange und bange Tage nichts von ihr, dachte in jeder freien Minute, und manchmal auch wenn ich es nicht sollte, an sie und das was ich ihr einerseits angetan, andererseits angeboten hatte. Immer blieb mir gegenwärtig, dass sie recht eigentlich zugesagt hatte zu kommen. Hatte ich Grund, daran zu zweifeln?

 

Zum ersten Mal seit vielen Wochen war ich, als der Samstag näher rückte, fast völlig spurenfrei, was bei ihr wohl kaum zutreffen durfte.

 

Ihre Nachricht kam, wieder per sms. Sie hielt ihre Zusage ein, schrieb nur: Sa, 17h. Ich hatte mich schon lange vorher vorbereitet, war frisch rasiert, geduscht und gecremt, hatte besondere Sorgfalt auf den Anus verwendet. Die Ledermanschetten hatte ich so eng wie möglich angeschnallt, kurzum: ich war gewissermaßen ein Mustersklave, und ich hatte eine Stimmungslage, die ebenfalls passte, nämlich Angst vor dem, was mir bevorstehen mochte, gepaart mit unbändiger –und sichtbarer- Erregung.

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easywriter
5.022858
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (7 Bewertungen)

Gentlemen 3

Zum ersten Teil : 
Gentlemen 1
  Vorheriger Teil: 
Gentlemen 2
     Nächster Teil: 
Gentlemen 4

Y

Ich war auf dem Sofa eingeschlafen, den Kopf auf dem Schoß meiner Geliebten, Angebeteten, neuerdings auch Herrin. Ich lag zusammengekauert, schutzbedürftig, alles schmerzte, nachdem sie mich zum ersten Mal so furchtbar verdroschen hatte, und wie es so ist suchte ich den Schutz ausgerechnet bei ihr. Sie gab ihn mir, kraulte mich, streichelte meinen Rücken so vorsichtig, als spüre sie selbst körperlich, in ihren Fingern, wie sich das geschundene Fleisch fühlt. Nachdem sie unser großes Baby von der Oma abgeholt und ins Bett gebracht hatte sahen wir alte Tanzfilme von LaLaLa Human Steps, mehr oder weniger legale Mitschnitte und den offiziellen Film "Velazquez's Little Museum". Die Spanier ließen mich heute nicht los. Ich hatte Louise Lecavalier mehrmals live gesehen und war immer völlig überwältigt von dieser unbändigen Kraft. Jetzt wollte sich mein Mäuschen wohl ein bisschen inspirieren lassen von dieser Athletin. Zum Glück war sie nicht so flach wie die begnadete Tänzerin, die auch schon David Bowie gedoubled hatte. In einem Anfall von Zuneigung drehte sie meinen Kopf nach oben, packte sich über meinen glasigen Augen aus und ließ mich ihre Brüste küssen. Ich war so erschöpft, dass dieses süße, ersehnte, begehrte, weiche Rund, Inbegriff der Geborgenheit seit unserer Geburt, mich gleich seufzend zum Sandmann schickte.

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fukov
5.031426
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (7 Bewertungen)

Der Stammtisch Teil8

Zum ersten Teil : 
Der Stammtisch Teil1
  Vorheriger Teil: 
Der Stammtisch Teil7

 

Was lange währt, wird endlich....naja, zumindest gepostet...  
 

From Dusk till Dawn

 

Es ist Mittwoch und es ist der dritte Tag nach dem Ende der Welt. Überraschenderweise dreht sich diese blöde Kugel immer noch weiter, zu welchem Zweck ist Hendrik allerdings ein Rätsel.

Nachdem er am Sonntag eher gezwungenermaßen Katjas bescheidene Behausung verlassen hatte, drehte sich sein innerer Planet nämlich kaum noch. Genauer formuliert, dreht er sich ganz fürchterlich langsam im Kreis, immer wieder die selben Akkorde wiederholend, wie diese Miniatur-Drehorgeln, die er als Kind so faszinierend fand. Ihm war durch sein dummes Verhalten die Sonne abhanden gekommen, um die er sich hätte drehen können. Wieder sinnierte er schwermütig vor sich hin....

In einer Minute versuchte Hendrik sich zusammenzureißen, schöpfte neuen Mut, fand sich selber fürchterlich wehleidig, pochte vor seiner hauseigenen Inquisition gedanklich auf die Kürze der Beziehung, falls man nach drei gemeinsamen Tagen überhaupt von Beziehung sprechen konnte. In der nächsten Minute dann kam die Wut. Auf diesen blöden Schnösel, diesen arroganten Fatzke. Die Gewaltfantasien, die er in Bezug auf Torben entwickelte, jagten ihm teilweise selber einen gehörigen Schrecken ein. Dann auf Katja, denn genau betrachtet war diese vertrackte Situation ja reineweg ihre Schuld. Bei dem Gedanken an sie, hielten sich besagte Gewaltfantasien aber im Rahmen und bei genauerem Hinsehen, war es wohl auch eher Hendrik selber, dem dabei Gewalt angetan wurde. Hinzu kam noch, dass es diese Form von Gewalt war, die mit Peitschen und Gerten zu tun hatte und bei ihm dieses Kribbeln auslöste. Er schien doch etwas masochistisch zu sein. Katja würde sich wohl freuen, wenn nicht dieser blöde Weltuntergang dazwischen gekommen wäre.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Steffen
5.186664
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (18 Bewertungen)
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