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mehrteilige Geschichte

Die Gedankenwelt eines Menschlichen Hundes Teile 21-23

 

Ich habe mich dazu entschlosse auch hier meine Geschiochte Fort zu setzten. Also viel Spaß beim Lesen.

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© 2009/2010/2011/2012/2013/2014 Copyright ByPetSlaveRico

 

Die Gedankenwelt Teil 21 Das Alpha Tier

 

Auf der Heimfahrt darf ich zu Füßen meines Frauchens sitzen. Streichelnd fallen mir wieder die Augen zu. Ungeduldig warte ich, will nach Hause. Auf der Fahrt träume ich so vor mich hin. Was erwartet mich?? Wie geht es weiter?? Wir sind endlich da kaum ist die Tür auf springe ich an Frauchen vorbei nach draußen. Lady meine Menschliche Gefährtin wartet schon auf mich, langsam gehe ich auf Sie zu. Sie kommt näher ein Kuss von Ihr und direkt danach holt Sie mit der Pfote aus trifft mich in der Schnauze. „Lady also so was.“ Frauchen ist fassungslos, Herrchen lacht. „Lass mal Schatz das hat er sich verdient, Lady zeigt Ihm nur wer der Rudel Führer ist.“ Schuldbewusst reibe ich mir mit der Pfote die Wange.

 

Um darauf hin wieder eine zu Kriegen, anscheinend hat Lady sich vorgenommen mir zu zeigen was Sie davon hält wenn ich Sie noch mal alleine lasse. Jaulend und Jankend lege ich mich wieder hin, Lady schaut runter knallt mir noch eine, diesmal Knurrt Sie aber auch noch. Ups das wird noch dauern bis da wieder alles gut ist. „Hm tja ich glaube du hast recht Maik, Sie zeigt Ihm wirklich wer das sagen hat. Lady komm mal her.“ Mich Bellt Sie an, so nach dem Motto du bleibst da sonst. Gut denke ich mir wieder jetzt habe ich wohl noch ein Frauchen oder?? Nein total falsch jetzt weiß ich wer das Alpha Tier ist.

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PetSlaveRico
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Hempfield Manor (11)

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Hempfield Manor (01)
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Hempfield Manor (12)

Hempfield Manor

Teil 11

Am ersten Juli 1954 wurde mir feierlich mein Bachelordiplom überreicht. Es war kein spektakulär Gutes Diplom, aber das wurde von Männern meines Standes auch nicht erwartet. Es war bereits außergewöhnlich genug, dass ich ein ernsthaftes Diplom erworben hatte. Meine Mutter und meine Schwester waren zur Feier erschienen. Ich muss sagen, dass ich meine Mutter noch nie zuvor so stolz erlebt hatte. Sie umarmte mich sogar recht herzlich. Es war das erste Mal in meinem bewussten Leben, dass sie dies tat.

Denn ich hatte die ‚klassische’ britische Elitenausbildung genossen, die darin bestand nach wenigen Monaten in die Hände einer Gouvernante abgegeben zu werden und den Eltern allenfalls am Abend geputzt, gescheitelt und geschniegelt präsentiert zu werden, um schließlich im Alter von 6 inein Internat gesandt zu werden und dann in Eton und letztendlich in Oxford zu landen. Ich kannte meine Mutter kaum, weshalb ich die Entdeckung ihres unschicklichen Lebenswandels nicht besonders berührt hatte. Und sie kannte mich nicht. Natürlich hatte ich sie über meine Fortschritte meiner Studien, sowie über den Umstand eine Arbeitsstelle angenommen zu haben unterrichtet, sie war schließlich mein Geldgeber.

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triple_mBB
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Die Hündin - Kapitel 6

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Die Hündin - Prolog + Kapitel 1
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Die Hündin - Kapitel 5
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Die Hündin - Kapitel 7 + Epilog

 

Vorwort: Weiter geht es mit dem vorletzten Teil der Geschichte. Den Abschluss werde ich dann in ein paar Tagen hochladen. Wie immer wünsch ich viel Spaß beim Lesen!

 

Lena

 

Erschöpft lag ich im Gras meines Geheges. Wie eine richtige Hündin hatte ich den Mund leicht geöffnet und hechelte zufrieden. Die letzten zwei Stunden hatte Thomas mit mir einen sehr ausführlichen Spaziergang gemacht. Seit er mich vor ein paar Wochen in eine Dalmatinerin verwandelt hatte, hatten sich unsere Spaziergänge deutlich ausgedehnt. Wir liefen nicht nur den kleinen Pfad entlang, der in etwas Abstand um das Haus herum führte, sondern folgten auch anderen Wegen oder liefen auf kleinen Trampelpfaden durch den nahen Wald.

Durch meine gefärbte Haut und meine neuen, verbesserten Accessoires fürchtete ich mich auch nicht mehr so sehr davor, von irgendjemand entdeckt zu werden. Seit ich mich im Spiegel gesehen hatte wusste ich, dass ich auf den ersten Blick kaum noch von einem echten Hund zu unterscheiden war. Und selbst, wenn jemand einen genaueren Blick auf mich erhaschen sollte, würde er nur erkennen, dass ich mal ein Mensch war. Selbst jemand, der mich gut kannte, würde mich in meiner neuen Gestalt wohl kaum erkennen.

Das führte dazu, dass ich vom Wesen her viel entspannter geworden war. Vor allem die Spaziergänge genoss ich nun in vollen Zügen. Ohne mich die ganze Zeit umzusehen hatte ich viel mehr Zeit, mich auf Dinge wie Schmetterlinge oder kleine Käfer zu konzentrieren. Aus meiner Perspektive waren die Wanderwege ohnehin deutlich interessanter. Da sich mein Kopf nur etwa einem halben Meter über dem Boden befand, bemerkte ich ganz andere Dinge. Und wenn ich einen Weg mehrere Male gelaufen war, bemerkte ich sogar kleine Veränderungen, wie einen heruntergefallenen Ast.

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Belice Bemont
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Hempfield Manor (10)

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Hempfield Manor (09)
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Hempfield Manor (11)

Hempfield Manor 

Teil 10

Wer Eugene Haroldson, diese auf 1,73 verteilte 70 kgreine Beherrschtheit, auch nur ein wenig kannte, konnte wissen, dass ein frontaler Erpressungsversuch nie und nimmer funktioniert hätte. Darum versuchte ich neben der Peitsche auch noch das Zuckerbrot in mein Waffenarsenal aufzunehmen.

Ich hatte meinen zukünftigen Arbeitgeber, eine Großbank in der der City of London kontaktiert. Ich wusste, dass die Kundenabteilung dabei war ein eigenes Filialnetz auf dem Lande aufzubauen. Dazu gebrauchte man das damals vollkommen neuartige Franchisesystem. Das bedeutete, dass die Großbank die Markenrechte und das Know-How und Kapitalkraft einer Großbank gegen eine finanzielle Aufwandsentschädigung und den Kundenstamm der aufgenommenen Kleinbank eintauschte. Für die Region um Hempfield hatte mein zukünftiger Arbeitgeber noch keinen Partner gefunden.

Ich schaltete mich sofort ein und bat um das Mandat potentielle Partner kontaktieren zu dürfen. Ich wurde für eine Unterredung in die Firmenzentrale nach London eingeladen. In der Firmenzentrale saß ich einer ganzen Reihe von Leuten gegenüber. Da war Stirling aus der Rechtsabteilung und Mowbray vom Key Account Management mit denen ich bereits zusammengearbeitet hatte, sowie ein gewisser Myers, der sich als Verantwortlicher fürs Filialmanagement zu erkennen gab. Wir hatten bereits einen kleinen Small Talk begonnen und ich dachte wir würden endlich beginnen, als Gerald Ochs-Davies sen., GOD himself, der  Patriarch und oberste Boss himself, in das Konferenzzimmer trat. Mir verschlug es vor lauter Ehrfurcht erstmal die Sprache.

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triple_mBB
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Die unsichtbare Hand - Teil 11 / Schluss

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Die unsichtbare Hand - Teil 1
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Die unsichtbare Hand - Teil 10

 

Moderner Fußball war kaum noch mit der Sportart zu vergleichen, die man am Anfang des Jahrhunderts so genannt hatte. Einerseits war er härter und schneller geworden, andererseits aber auch ungleich attraktiver. Nicht nur, weil jede Mannschaft nun mindestens fünf Frauen auf dem Feld haben musste, sondern auch, weil die Kleidung radikal reduziert worden war. Außerdem hatte man die Regeln gelockert und mit Elementen aus American Football und Rugby angereichert. Der Zuschauerschwund, der zum Bankrott der alten Bundesliga geführt hatte, war nicht nur aufgehalten, sondern mehr als ausgeglichen worden.

Heute Abend war die heiß diskutierte Begegnung zwischen den Nationalmannschaften Schwedens und Frankreichs. Ich und Adam hatten Plätze auf der VIP-Tribüne ergattert. Adam wurde von Jolanda begleitet, ich von Dorothea. Wir hatten im Spaceliner nach Stockholm je eine Suite in der ersten Klasse gebucht. Naja, ›Suite‹ war ein etwas übertriebener Marketingausdruck der EuropAir. Hinter vorgehaltener Hand wurden sie sogar als ›Skyfuck-Suites‹ verkauft, denn man konnte, wenn man vier Plätze buchte, die Sessel zu einem Doppelbett absenken und die Nische mit einem Vorhang abtrennen. Der Rumpfbereich um die Sessel konnte auf Knopfdruck ganz oder teilweise durchsichtig gemacht werden, sodass man fast den Eindruck haben konnte, in der Luft zu sitzen oder zu liegen. Das war zweifellos anregend, und wir hörten auch schon bald aus Adams Suite entsprechende Lustgeräusche.

Ich und Doro hingegen hatten unsere Sitze in aufrechter Position gelassen und saßen einander gegenüber. Unser Verhältnis war immer noch ein wenig angespannt, seit ich sie einen Tag lang ohne Essen im Zimmer eingesperrt hatte, um zu Luisa zu fahren. Nach meiner Rückkehr war sie kalt wie ein Fisch gewesen, und die Tage danach machte sie Dienst nach Vorschrift. Wann immer sie durfte, setzte sie sich an den Computer. Ich ließ sie in Ruhe, weil ich ein wenig ein schlechtes Gewissen hatte. Ich hatte mir sogar vorgenommen, sie erst wieder zu ficken, wenn sie es selbst wollte. Aber das hatte ich dann nach zwei Tagen nicht mehr ausgehalten. Natürlich hatte sie wieder ›leblose Fickmatratze‹ gespielt, obwohl das unserer Vereinbarung eigentlich widersprach. Dennoch. Ihretwegen hatte ich schließlich meine Zukunft mit Luisa platzen lassen. Am Tag nach meinem Besuch hatte ich mich nämlich nicht bei  dieser gemeldet. Prompt comte mich am Abend der Haushofmeister der Grimardis und teilte mir mit, dass Señorita Luisa keinen Kontakt mehr mit mir wünsche. Natürlich war es mehr als ein Affront, mich von einem Dienstboten benachrichtigen zu lassen, aber es machte mir nichts aus. Es machte mich weder wütend noch traurig.

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Domabile
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Die Verwandlung - Teil 7

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Die Verwandlung - Teil 1
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Die Verwandlung - Teil 6
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Die Verwandlung - Teil 8

 

„Hast du meine SMS bekommen Herr“, fragte sie vorsichtig.

„Ja Schatz“.

„Möchtest du erst essen oder gehen wir gleich ins Schlafzimmer?“, fragte sie in der Gewissheit, dass eine Bestrafung anstand.

„Deck den Tisch. Wir werden erst essen, du hast die ja mit dem Essen so viel Mühe gemacht“.

„Danke Herr“, quittierte sie, das Unheil fast schon körperlich spürend, mit einem kurzen Nicken.

Es war eine unangenehme Situation. Sie hasste es, wenn Dinge zwischen ihnen standen. Sie hatte ihn enttäuscht. Ein eigenartiger Gedankengang, zumindest aus ihrer Perspektive, aber nur auf den ersten Blick. Die Regeln waren glasklar. Er hatte ihr verboten zu kommen und sie war gekommen oder, besser gesagt, wäre gekommen, wenn der Chip dies nicht verhindert hätte. Warum hatte er es ihr verboten? Nicht aus Willkür oder Überheblichkeit. Sie wollte, dass ihre Sexualität strengstens kontrolliert wurde, es machte sie heiß. Ja, sicher machte es ihm Spaß, sie gegen ihre eigene Lust kämpfen zu sehen, aber genau deshalb hatte sie ihn ja als ihren Meister gewählt. Natürlich profitierte er davon, dass sie immer geil war. Aber sie wollte von einem starken Herrn geführt werden. Von jemandem, der wusste was er tat und der unnachgiebig dafür sorgte, dass sie die festgelegten Regeln auch einhielt. Regeln die er gemacht hatte. Es ging ihr nicht um die Regeln an sich. Viele davon störten sie nicht, die meisten mochte sie nicht besonders, einige Regeln hasste sie. Corner Time zum Beispiel, die Neuerfingung der Langeweile; etwas an das sie sich wohl nie gewöhnen würde. Jeden Tag starrte sie über eine Stunde auf eine Raufasertapete. Still, ohne Ablenkung, praktisch ohne sich zu bewegen, nur mit ihren Gedanken alleine. Das war etwas, an das sie nicht gedacht hatte, als sie zum ersten Mal mit ihm darüber gesprochen hatte, dass er sie zu seinem gefügigen Sexpüppchen machen sollte. Sie hatte ihn fast schon darum angebettelt sie zu führen und selbst bevor sie ihn kennengelernt hatte, hatte sie schon auf dieses Ziel hingearbeitet. Natürlich waren es jetzt seine Regeln und seine konkreten Wüschen. Natürlich war es anders als sie es sich vorgestellt hatte. Anders, aber auch schöner und viel härter. Erfüllender, anstrengender, sie konnte es nicht richtig beschreiben, aber es fühlte sich richtig an. Sie war genau da wo sie sein wollte, vielleicht nicht in diesem Moment und ganz sicher würde sie es in eine Stunde nicht sein, aber unterm Strich hatte sie mit ihm vermutlich den Jackpot geknackt.

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traeumer
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Hallo, Schönheit. Teil 4

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Hallo, Schönheit. Teil 3
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Hallo, Schönheit. Teil 5 - Ende.

 

„Da bin ich wieder, Prinzessin!“ Huch, das ging aber schnell. Dieses Mal bin ich so in Gedanken gewesen, dass ich die Tür nicht gehört habe. „Ich hab dir Müsli mit frischem Obst gemacht, ich hoffe es schmeckt dir. In der Mensa hast du dir ja fast immer irgendwelche Früchte geholt.“ Wieder bin ich dankbar für seine Aufmerksamkeit, auch wenn es mich ein wenig beunruhigt, wie viel er über mich herausgefunden hat. Du bist wirklich zu leicht zu beeindrucken. Er stellt sich vor mich hin, den Löffel in der Hand. Mist, da war ja was. Solange ich hier drin stecke, muss er mich wohl oder übel füttern, geht mir auf.  Löffel für Löffel wandert das Müsli auf diese Art und Weise in meinen Mund und ich verschlinge es gierig.

Doch sobald der erste Heißhunger verflogen ist, steigt der Unmut erneut in mir auf. Ich fühle mich mehr denn je meiner Freiheit beraubt, bin gedemütigt. Diese Hilflosigkeit, in die er mich immer wieder versetzt, verunsichert mich. Ich bin es nicht gewohnt, die Dinge nicht kontrollieren zu können. Der Typ macht mich noch wahnsinnig! Dennoch bemerke ich, wie meine Muschi bei diesen Gedanken ein wenig kribbelt. Ich schiebe es auf die vorhergegangene Nacht und versuche hastig, das Müsli so schnell wie möglich zu leeren. Nachdem ich endlich alles aufgegessen habe, guckt er mich erwartungsvoll an. Was will er denn jetzt schon wieder von mir, überlege ich verzweifelt, doch es dauert nur kurz, bis ich begreife, worauf er wartet. „Danke“, flüstere ich leise und da ist es wieder, dieses Schamgefühl. Die Wut über meine Lage wird noch ein wenig größer, doch ich kann mich gerade noch beherrschen, nicht wieder loszuplatzen.

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WhatSub
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Die Hündin - Kapitel 5

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Die Hündin - Prolog + Kapitel 1
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Die Hündin - Kapitel 4
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Die Hündin - Kapitel 6

 

Vorwort:

Vielen Dank für eure vielen Kommentare und Anmerkungen zu meiner Geschichte. Ich freue mich sehr über eure Meinungen, auch über kritische Stimmen! Nur so werde ich auf einige Sachen aufmerksam, beispielsweise die in den Kommentaren angemerkte Liste aus dem letzten Teil :)

Die Prüfungen sind geschafft und jetzt geht es weiter mit dem nächsten Kapitel, so langsam nähern wir uns dem Finale. Viel Spaß beim Lesen!

 

Weiß mit schwarzen Punkten

 

Es war bereits mehr als ein Monat vergangen, seit ich von Thomas endgültig in eine Hündin verwandelt worden war. Die seit dem vergangene Zeit hatte ich sehr genossen. Soweit ich mich zurück erinnern konnte, hatte ich nie die Gelegenheit gehabt, mich so sehr zu entspannen wie zu diesem Zeitpunkt. Körperlich wurde ich nur durch das Spielen im Garten und die inzwischen regelmäßigen Spaziergänge gefordert, geistig konnte ich sogar noch mehr entspannen.

Thomas hatte im Garten einen Zaun gezogen, der mit einem Abstand von etwa zwei bis drei Metern meinen Zwinger umgab. Durch eine große Tür, die normalerweise immer offen stand, konnte dieser Bereich jederzeit betreten oder verlassen werden. Er hatte mir erklärt, dass ich nun ein richtiges Gehege hatte, so dass er mich nicht mehr in den Zwinger sperren musste, wenn er mal nicht auf dem Hof war. Stattdessen verschloss er nur die Tür zu meinem Gehege, in dem ich mich frei bewegen konnte. Mir gefiel die Lösung ziemlich gut, da ich so auch meine Blase entleeren konnte, wenn Thomas mich für eine längere Zeit alleine ließ.

 

Im Zwinger übernachtet hatte ich in den vergangenen Wochen nur zwei Mal. An einem dieser Abende war mein Herrchen nicht zu Hause gewesen. Er hatte mir vorher erklärt, dass einer seiner Freunde Geburtstag feiern würde und er eingeladen war. Ich hatte nichts dagegen, dass er mich für einige Stunden alleine ließ, immerhin sah er seine Freunde nur recht selten, was nicht zuletzt auch an mir lag. Immerhin konnte er kaum jemanden zu uns einladen, ohne dass er mich bemerken würde. Trotzdem schlief ich in dieser Nacht etwas unruhig und wurde zwischendurch immer wieder wach. Erst, nachdem ich einen Wagen auf den Hof fahren hörte und mir ein Lichtschimmer verriet, dass Thomas wieder zu Hause war, konnte ich besser schlafen. Wann genau er zurückgekommen war konnte ich nur ahnen, da es im Zwinger keine Uhr gab und stockfinstere Nacht war.

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Belice Bemont
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Der Dolch 3

Zum ersten Teil : 
Der Dolch
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Der Dolch 2

 

"Was für eine Nacht! Erst der wundersame Traum, dann die plötzliche Nachricht von Elias. Das Szenario in seiner Wohnung!
Wie schnell er mich mit seinem Blick gebannt und die Gelenke mit Handschellen gefesselt hat. Der Tritt gegen das Schienbein! Ob er ihn mit einer Strafe ahndet? Ich hätte mich dafür verfluchen können, vorher nicht aufs WC gegangen zu sein. Wahrscheinlich waren seine Augen auch geöffnet, um sich an meiner Muschi satt zu sehen. Die Ohrfeige beim Verhör hat mich echt überrascht! Was sollte das eigentlich? Könnte ich ihn jetzt wegen Körperverletzung anzeigen? Und das "Beste", nach all dem hat der "liebe Elias" nichts Besseres zu tun, als mich wieder nach Hause zu schicken!
Dieser eigenartige Zufall, dass er bei mir im Haus wohnt, macht mich auch stutzig! Ob das überhaupt einer ist? Was, wenn er davon wusste? Seine Reaktion wirkte nicht überrascht, als ich zehn Minuten später vor seiner Tür stand! Bin ich einem Stalker zum Opfer gefallen? Beobachtet er mich heimlich?
"

 

Eiskalte Schauer jagten auf einmal über meine Haut. Die Augen begannen nervös den Raum nach ungewöhnlichen Lichtreflektionen, versteckten Linsen, abzusuchen. Mein Gehör, plötzlich auf Alarmbereitschaft, wartete nur darauf, ein verdächtiges Summen zu vernehmen. Ich stand stocksteif im Wohnzimmer, das unheimliche Gefühl, von jeder Seite gefilmt zu werden, wurde immer intensiver!

 

"Rede ich mir das nur ein? Eigentlich kennen wir uns genau gar nicht und ich lass mich naiv auf seine Spielchen ein! Er könnte ein Psycho sein, gewisse Züge kamen bereits bei der Burg durch. Auf der anderen Seite hat er mich bis jetzt nicht ernsthaft verletzt. Es gefällt mir sogar, was er macht. Das Ausgeliefert sein, sich mal ohne Bedenken fallen lassen können. Abschalten und kurzzeitig einmal nicht die Oberhand haben müssen. Dennoch ist es gruselig, wie wir aufeinander reagieren. Als würde uns eine jahrelange, oder sogar lebenslange Freundschaft verbinden. Sobald ich ihn sehe, bin ich sein. Und dieser Traum, der Kerkermeister schlug den Körper der gefesselten Frau, meinen Körper, es tat sehr weh. Doch dann, einmal in sein Gesicht geschaut und der Schmerz war vergessen. Ich und sie auch, WIR verloren uns in SEINEM, Elias Blick! Es ist zuviel, mir brummt der Schädel, ich muss sofort raus hier, an die frische Luft, einen klaren Kopf bekommen!"

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DevilCat
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Die Zigeunerin III

Zum ersten Teil : 
Die Zigeunerin
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Die Zigeunerin Teil II

 

Graf Gregor kehrte frühzeitig in die Burg seines Freundes zurück. Die Nachricht die er unterwegs erhalten hatte trieb ihn an, war sie doch alles andere als gut.
Mit müden Gliedern stieg er vom Pferd, das er sogleich seinem Knappen übergab und eilte schnell zum Palas hinüber.
Hier an der Isar, im Schutz der kleineren Burg, hatte er und seine Gefolgschaft die Gastfreundschaft des Burgherren und zugleich guten Freundes in Anspruch genommen. Der Greifensteiner schlichtete seit 2 Tagen die Streitigkeiten die seiner Gerichtsbarkeit oblagen. Streng aber gerecht hielt er Gericht und vollzog das eine oder andere Urteil, stellte er doch in diesem Lande die niedere Gerichtsbarkeit.

Just heute hatte der Grundherr ihm einen Boten gesandt, dass er gemeine Wegelagerer gefasst hatte die er im Turmverlies festsetzten hatte lassen. Dorthin hatte er auch die Vagabundin werfen lassen die vor seinem Aufbruch zu den Dörfern im Lager beim Diebstahl überrascht worden war. Ohne sie zu sehen, hatte er befohlen das Weib in Eisen zu legen und ihr außer Wasser nichts zu geben.
Seine Laune war also nicht die beste und seine Mannen gingen ihm schnell aus dem Weg, als er zornig in den Rittersaal eilte.

Nur Ärger hatte er mit dem fahrenden Volk und all dem anderen Gesindel, das sich an den fruchtbaren Ufern der Isar herumtrieb.
Eine Woche mochte es her sein dass er in seiner Stammburg fahrendem Volk Gastfreundschaft gewährt hatte. Eine Woche, als einer von ihnen zarte Bande mit einer Magd knüpfte um sie dann weniger zart im Pferdestall zu entjungfern und zu schänden.
Daraufhin war ihm der Kragen geplatzt und er hatte den Burschen auspeitschen und den Rest der Bande binnen einer Stunde aus seiner Burg werfen lassen.
Dass er oder ein hoher Herr sich bisweilen eine Magd in seine Kammer lud, um mit ihr lustvoll Unzucht zu treiben, war eine Selbstverständlichkeit, aber es war eine bodenlose Unverschämtheit wenn ein Spielmann sich dieses Recht herausnahm.
Leid tat ihm dabei nur, dass unter den Reisenden eine Frau war, die er wirklich gerne für eben ein solches Schäferstündchen gehabt hätte. Doch die war an diesem Morgen nicht mehr im Vorhof der Burg zu finden gewesen. Er würde sie wohl nie mehr sehen. Er versuchte also sie zu vergessen, was ihm jedoch nicht gelang. Zu oft erschien ihm das dralle Weib in seinen Träumen und trieb ihm das Blut in die Lenden.
Wahrscheinlich war das mit ein Grund, warum er einen Tag später mit seinen Mannen aufbrach um zu jagen und um in seinen Dörfern Gericht zu halten.

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Stella di Mare
5.1
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