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mehrteilige Geschichte - unvollendet

Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 20

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Thao sah ihm an, dass es ihn nicht sonderlich gut ging mit dieser Vereinbarung. Er wollte mehr von ihr, aber zumindest im Moment wollte und konnte sie ihm nicht mehr geben.

„Du, wir machen uns das schön, wirst sehen. Das sind Momente auf die wir uns beide freuen werden.“

Er blickte fragend zu ihr rüber.

„Wie muss ich mir das vorstellen? Tust Du mir dann so richtig weh, wie diese Frau Müller?“

Thao schüttelte ihren Kopf.

„Nein. Ich lenke Dich eher und führe Dich. Natürlich gehört auch Zwang dazu und vielleicht auch ein wenig Schmerz, aber wie gesagt, dass ist bei mir nicht das Vordergründige. Ich werde Dir aber dabei helfen das alles zu verstehen, sei einfach offen dafür, dann wirst Du spüren, dass es auch für Dich eine Bereicherung darstellt.“

Steven schien alles andere als überzeugt zu sein. Unsicher blickte er Thao an, uneins mit sich, ob er diese Konstellation zwischen ihnen wirklich wollte. War es das wert? Gut er mochte und begehrte sie, aber der Preis den sie von ihm verlangte schien ihm zu hoch.

„Wir probieren es, wenn es mir nicht gefällt hören wir auf damit.“

Sie war einverstanden.

„Steven!? Solange ich Dir nicht wirklich körperlich wehtue, lässt Du mich aber machen. Wenn wir irgendwann dann mal einen härteren Gang einschlagen sollten, dann höre ich drauf, versprochen.“

Sie lächelte und griff nach seiner Hand, suchte damit seine Unsicherheit zu zerstreuen. Schließlich willigte er aber auch hierin ein, sie würde schon wissen was sie ihm abverlangen durfte.

„Komm Sklave, wir gehen Vögeln, sonst tapst Du mir zu lange im Dunkeln herum.“

Steven lachte.

„Jawohl, Herrin.“

Thao führte ihn ins Schlafzimmer, dass bisher nur Karl und ihr vorbehalten gewesen war. Das breite Gitterbett war fast neu. Sie hatten es gemeinsam vor drei Jahren angeschafft um mehr Platz zu haben und auch damit sie ihre Spielsachen besser nutzen konnten. Karl und sie hatten in diesem Punkt bis zum Schluss harmoniert, nicht nur Richtung SM, sondern auch wenn sie normal mit einander verkehrten.

„Was soll ich jetzt machen?“

Thao schrak aus ihren Gedanken und wandte sich, in diesem Moment unsicher geworden, zu Steven um.

„Tschuldige, ich habe gerade an etwas denken müssen.“

Steven glaubte zu verstehen.

„An ihn?“

Thao nickte.

„Ja, aber das darf keine Rolle mehr spielen. Komm, zieh mich aus, dass gehört nämlich dazu.“

Sie lächelte zu ihm hoch und streichelte über seine Wange. Er genoss diese Berührung sehr. Ein leichtes, abruptes Klatschen und er schrak aus diesen Moment der Zärtlichkeit wieder heraus. Ein Blick in ihr schadenfrohes Gesicht zeigte ihm deutlich, dass sie sich an seiner Verblüffung verlustierte.

„Komm! Worauf wartest Du? Ich habe es eilig. Ws schickt sich nicht für ein Spielzeug seine Besitzerin warten zu lassen.“

Steven grinste. Spielzeug? Sie würde es schon bald nicht mehr missen wollen, dessen war er sich sicher.

Kurz trafen sich ihre Blicke, dann hob er ihre Arme an, griff in den Saum ihres Rollis und zog ihn vorsichtig über ihren Kopf. Er ging dabei so behutsam vor wie er konnte, solange ihr Spiel für ihn so erträglich blieb, wollte er es für Thao mitspielen. Er kümmerte sich auch um ihr T-Shirt, dann folgte ihr schwarzer BH. Unter dem transparenten Gewebe zeichneten sich ihre Brustwarzen ab, er strich mit seinen Händen über die beiden erhabenen Stellen und zu seiner Überraschung ließ Thao ihn gewähren. Er löste geschickt den Verschluss auf ihren Rücken, streifte die beiden Träger von ihren Schultern herunter, ließ seine Hand über die beiden vollen Halbkugeln streicheln und freute sich über die Erkenntnis, dass sie ihre Augen dabei geschlossen hielt. Er kannte das, ab diesem Moment begann es in ihrem Schritt zu knistern.
Steven öffnete jetzt ihre breite Gürtelschnalle, dann den Hosenknopf und den darunter liegenden Reißverschluss. Thao bewegte sich nicht, sie schien angespannt zu sein, aber eher aus Geilheit, denn aus einer Unsicherheit heraus.

„Komm! Meine Söckchen darfst Du mit den Zähnen ausziehen.“

Er stutzte. Hat sie das jetzt wirklich von ihm verlangt?

Thao öffnete die Augen und blickte ihn erwartungsvoll an.

„Zulassen, erinnerst du dich?“

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sena
5.454
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.5 (20 Bewertungen)

Daemon IV

Zum ersten Teil : 
Daemon I
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Daemon V

 

Vorwort:
Ich bemerke gerade, dass die Geschichte etwas abdriftet und der Sex nicht mehr unbedingt im Vordergrund steht. Lasst mich eure Meinung dazu wissen :)
Ich freue mich über jegliche Kritik, mag sie noch so scharf sein, wenn sie konstruktiv bleibt.

(c) Realitätsfremd. Bitte verbreitet diese Geschichte nicht weiter.

- - -

Sie blinzelte, wollte sich auf die Seite drehen und noch etwas weiter schlafen. Scharfer Schmerz riss sie endgültig aus dem Schlaf. Sie brauchte einige Momente um festzustellen, woher es kam, bemerkte dann, dass es ihr Fuß war, der schmerzte. Als sie die Decke zur Seite schlug erkannte sie auch warum. Ihr Knöchel war mindestens doppelt so dick wie normalerweise. Scheinbar war das Umknicken gestern doch schlimmer gewesen als anfangs gedacht. Na toll. Und wie sollte sie so den ganzen Tag durch die Küche rennen um den feinen Herrn zu bekochen? Wo war er eigentlich? Sonst kam er doch jeden Morgen um sicher zu gehen, dass sie auch brav bei ihm blieb. Und jetzt wo sie ihn tatsächlich brauchen könnte... sie seufzte, fing an den Knöchel abzutasten. Ein paar Kräuter wären jetzt auch nicht schlecht, aber sie wusste weder, ob sie den Raum wiederfinden würde, noch ob sie anhand der Schriftzeichen die richtige Salbe finden würde, und zudem war sie sich unsicher, ob sie es überhaupt schaffen würde zu laufen. Zumindest das konnte sie gleich ausprobieren. Sie versuchte aufzutreten, verlagerte dann ihr Gewicht sofort auf den anderen Fuß, setzte sich wieder aufs Bett, als ihr schwindlig wurde.

Nach einer Weile raffte sie sich abermals auf und humpelte zum Schrank. Sie fand ein Überkleid, das sie sich ohne viel Aufwand überziehen konnte, aber nichts, das sie als Verband verwenden könnte. Wo blieb er nur? Sie ballte die Hand zur Faust, machte sich dann auf den Weg in die Küche. Vielleicht konnte sie eins der Tücher zerschneiden und daraus einen Verband machen. Sie stütze sich beim Gehen an der Wand ab, versuchte den Fuß so wenig wie möglich zu belasten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam sie in der Küche an. Auch hier war keine Spur von ihm. Bevor sie sich an die Arbeit machte, aß sie das restliche Brot. Sie ließ sich Zeit, genoss es zu sitzen und keine Schmerzen zu haben, solange sie den Fuß nicht bewegte.

Dann suchte sie sich ein Tuch aus, das an einigen Stellen Brandflecken hatte und sowieso kaum noch zu gebrauchen war und wickelte es fest um den Knöchel. Vorsichtig trat sie auf. Viel besser fühlte es sich zwar nicht an, aber zumindest war es erträglich.

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Realitätsfremd
5.112
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (10 Bewertungen)

Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 2

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Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 3

 

Vielen Dank für die ersten Kommentare zu meinem ersten Teil von Petra´s dunkler Vergangenheit. Jede Kritik, ob positiv oder auch negativ, ist gerne gesehen. Zwar lese ich hier schon länger gerne die geposteten Geschichten, jedoch was das selbst Verfassen anbelangt bin ich noch ein Neuling. Ich hoffe, euch gefällt der zweite Teil...

 

Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 2

Völlig fertig setzte ich mich aufs Bett, noch immer nicht wissend, welches Spiel hier eigentlich gespielt wird. Da kommt meine geliebte Freundin zurück ins Hotelzimmer, komplett zerzaust, die Kleidung zerrissen, durchgefickt von oben bis unten, zumindest augenscheinlich, und denkt, ich bekomme davon nichts mit? Wobei, wäre ich nicht gerade auf Toilette gewesen hätte ich wahrscheinlich wirklich gar nichts mitbekommen...

Aus dem Badezimmer konnte man nun die Dusche hören, die Spuren dieser Nacht beseitigen. Schier endloss schien es mir dauerte es, bis man kein Wasser mehr tropfen hörte und Petra anscheinend mit dem Duschen fertig war. Tausend Dinge gingen mir in diesen endlosen Minuten durch den Kopf: was war genau vorgefallen, warum hat Petra sowas mit sich machen lassen, welches Geheimnis versucht sie zu bewahren. Ist gar unsere Beziehung jetzt zu Ende?

Nein, nein, das darf nicht sein, ich Liebe sie doch so sehr. Und es war bestimmt nur ein einmaliger Ausrutscher, da bin ich mir sicher. Und soll man nicht auch immer an die vielen schönen gemeinsamen Dinge und Erlebnisse denken, und nicht nur an den einen, der nicht nach Plan verlief?

Wir hatten nie über Sex mit anderen Personen gesprochen, schliesslich waren wir, zumindest schien es mir so, glücklich mit dem was wir hatten. Ja, ok, unser Sexleben kann man sicherlich nicht als das aufregendste und experimentierfreudigste bezeichnen, aber nie hatte ich das Gefühl, dass Petra irgend etwas fehlte. Gerne hätte ich das ein oder andere neue ausprobiert, aber wie das immer so ist, muss man sich erst einmal trauen, seine Wünsche und Vorstellungen dem Partner mitzuteilen, schliesslich weiss man ja nicht, wie er darauf reagiert. Petra hat auch nie Andeutungen gemacht, etwas in unserem Sexleben ändern zu wollen. Wir hatten regelmäßig Sex, am Anfang natürlich mehr als jetzt, Sie hatte regelmäßig Orgasmen, zumindest fühlte und hörte es sich so an. Bei Frauen kann man es ja nie ganz genau wissen, schliesslich gibt es ja keine eindeutigen Spuren wie bei Männern. So viele Gedanken, keine Antworten. Ich war mir sicher, es würde sich alles gleich aufklären, war mir sicher, alles würde gut werden.

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sanmiguel3103
5.0175
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (24 Bewertungen)

Black Velvet Band (Teil 9)

Zum ersten Teil : 
Black Velvet Band
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Black Velvet Band (Teil 8)

 

Ich hatte mich geirrt. Noch am gleichen Abend, etwa gegen halb zehn Uhr, klingelte mein Handy. Die Rufnummer war unterdrückt, doch ich ahnte, wer mich anrief. Er klang, wie er schrieb. Ungebildet, gierig, schmuddelig. 600 Euro wären doch Verhandlungsbasis, fragte er. Es kostete mich Überwindung, mit ihm zu sprechen. Nein, ich sei kein Verhandlungspartner, antwortete ich, meine Herrin und Gebieterin stelle die Bedingungen, ich sei in dem Fall nur das Mietobjekt, somit weder der Lage, noch autorisiert, selbst zu verhandeln. Das Durchschimmern meiner Zwangslage schien ihn tatsächlich nur noch mehr zu reizen. Ob er mich denn auch fesseln und knebeln dürfe, bevor er mich „durchficke“, fragte er. Die Frage verschlug mir die Sprache. Nach langem Zögern wandte ich ein, dass ich auch dies zunächst mit meiner Besitzerin absprechen müsse. „Verstehe…moch des Sklave“, erwiderte er im Befehlston, „oder no bessa, gib ma die Telefonnumma deiner Zuhöterin, ich wüll mit ihr direkt verhaundln! “ Das könne ich leider nicht tun, bat ich um Verständnis, auch dazu müsse ich Rücksprache halten. Ihm schien das allerdings zu kompliziert zu werden, in dem Fall sei er mit dem Betrag dann doch einverstanden, meinte er. Für seinen Extrawunsch lege er sogar noch 100 Euro drauf, ließ er ausrichten. Er nannte mir seine Adresse, sein Haus lag außerhalb von Wien und war öffentlich kaum zu erreichen. Daher bot er mir an, mich mit seinem Auto abzuholen. Wir vereinbarten einen Termin für den kommenden Sonntag und im letzten Augenblick fiel mir noch ein wichtiges Detail ein: „Wenn Sie mich abholen, bräuchte ich auf Wunsch meiner Herrin als Rückversicherung noch Ihre Telefonnummer. Sie haben mich mit unterdrückter Rufnummer angerufen…“. Er gab mir ohne zu zögern seine Nummer und ließ sich von mir zur Kontrolle auch kurz zurückrufen. Damit war alles geklärt. Ich rief zur Sicherheit noch die Auskunft an und ließ die Rufnummer überprüfen. Es handelte sich glücklicherweise um keine Geheimnummer, der Telefonist durfte mir Namen und Anschrift nennen. Angemeldet war der Anschluss auf Franz Niemüller, wohnhaft unter der Adresse, die er mir genannt hatte.

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housecleaner
4.824
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (5 Bewertungen)

Von Elfen, Zwergen, Menschen und anderen Gestalten - 5

 

Der Duft von frischen Eiern und gebratenem Schinken stiegen Gromgar in die Nase und ließen ihm das Wasser im Mund zusammen laufen. Langsam öffnete er die Augen und brauchte einen Moment um zu realisieren, wo er war und warum es so anders roch. Bisher lebte er allein und konnte sich voll und ganz auf seine Aufgaben konzentrieren, was auch bedeutete, dass seine Mahlzeiten einfach aber reichhaltig waren. Seit gestern jedoch hatte er eine Frau bei sich im Haus. Ein Geschenk des Königs mit der Aufgabe es zu schwängern und möglichst viele Bastarde in die Welt zu setzen. Als ob er nicht schon genug mit seiner Arbeit zu tun hätte. Er war ein einfacher Mann, mit einfachen Ansprüchen. Weiber verkomplizierten nur alles. Sein Magen knurrte und übertönte den brutzelnden Speck in der Pfanne.

"Guten Morgen Herr."

Begrüßte ihn die nackte Sklavin als er in die Küche schlurfte und ihr irgendetwas undeutliches entgegen brachten.

"Ich wusste nicht, wie ihr euer Frühstück haben wollt, deswegen habe ich auf gerade wohl etwas aus euren Vorräten gemacht, Herr."

Sie stellte ihm einen Teller mit gebratenen Eiern, Speck, Schinken und Pilzen auf den Tisch, dann brachte sie ihm noch einen Krug Wasser und einen frischen Becher. Gromgar wollte eigentlich was bissiges erwidern, doch es roch einfach köstlich. Ein Korb mit geschnittenem Brot folgte noch dem Teller und der Zwerg machte sich hungrig über das Essen her. Nachdem er die ersten Bissen der köstlichen Mahlzeit runter geschluckt hatte, blickte er auf.

"Was ist mit dir? Willst du nichts essen?"

"Ich esse das was übrig bleibt, Herr."

"Was für ein Quatsch. Du nimmst dir jetzt einen Teller, setzt dich her und iß gefälligst was."

"Ja, Herr."

Sie war gewohnt ihrem Herren nicht zu widersprechen und so folgte sie ihm seinen seltsamen Anweisungen. Sein seltsames Benehmen hatte sie gestern schon gewundert und verwirrt. Und auch heute benahm er sich alles andere als normal in ihren Augen. Auch die Nacht hatte er sich nicht zu sich ins Bett geholt, stattdessen hatte er sich nach seiner Pfeife wortlos schlafen gelegt und sie sich selbst überlassen. Myra hatte darauf hin ihre Arbeiten erledigt, wo weit sie die Sachen finden konnte, bevor sie sich selbst auf den Boden zum schlafen gelegt hatte. Sie nahm sie den restlichen Schinken und Pilze von der Pfanne und setzte sich ihm Gegenüber an den Tisch. Gromgar griff hinüber, zog ihren Teller zu dem seinen und teilte seine gebratenen Eier und Speck mit ihr. Als er den Teller wieder zurück schob, bemerkte er kurz ihr gerötetes Gesicht und etwas länger als gewollt blieben seine Augen auf ihren bebenden Brüsten hängen.

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Degonim
5.16
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (7 Bewertungen)

Petra´s dunkle Vergangenheit Teil 1

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Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 2

 

Seit nunmehr 4 Jahren fahren meine Freundin Petra und ich jedes Jahr im Frühjahr nach Mallorca, um dem norddeutschen Alltag mit schlechtem Wetter zu entfliehen. Sie hatte nach ihrem Abitur für 2 Jahre in Arenal gearbeitet und somit immer wieder Sehnsucht nach diesem schönen Flecken Erde. Viel erzählt hatte Sie von der Mallorca-Zeit nie, nur, dass Sie nach dem Abitur einmal raus wollte aus dem tristen Deutschland und nachdem sie zu ihrer Schulzeit immer gerne nach Mallorca gefahren ist, war es für Petra nur die logische Konsequenz, zu versuchen, auf Mallorca für einige Zeit Fuss zu fassen und etwas anderes zu erleben als sofort Studium, Ausbildung oder Arbeit.

Also buchten wir auch dieses Jahr im Mai den Flieger, um eine entspannte und hoffentlich auch erholsame, sonnige Woche an der Playa de Palma zu verbringen, denn neben Meer und Strand ist für uns auch das Feiern wichtig. Insbesondere Petra mit ihren jungen 26 Jahren kann nicht darauf verzichten. Ich mit meinen 32 Jahren lasse es mittlerweile gerne etwas ruhiger angehen, aber was tut man nicht alles für seine Freundin.

Voller Vorfreude stiegen wir also in das Flugzeug um bei Ankunft in Palma festzustellen, dass der Wetterbericht leider doch recht behalten sollte und es nicht nur kalt und windig, sondern auch fast den ganzen Tag regnen sollte.

Natürlich wollten wir uns davon nicht den Spass verderben lassen und bezogen erst einmal unser Hotelzimmer, welches wie immer perfekt ausgestattet war. Neben dem Kingsize-Bett war vor allem das Badezimmer eine Augenweide mit Jacuzzi und Dusche.

Nach der anstrengenden Anreise beschlossen wir erstmal uns etwas auszuruhen. Normalerweise wären wir sofort zum Strand gegangen, aber bei dem Wetter war das leider nicht möglich. Kuschelnd schliefen wir sofort ein. Als ich wieder aufwachte lag Petra noch schlafend neben mir. Da ich aber langsam Lust auf Ihren wunderschönen, wohlgeformten Körper verspürte glitt meine Hand vorsichtig unter ihre Bettdecke, um sich den Weg in ihr Höschen zu suchen. Vorsichtig und zärtlich fing ich an, ihre Klitoris zu streicheln, welches ihr Körper mit leichten Bewegungen quittierte. Ich merkte, wie sie immer mehr auf die Berührung reagierte und als ich ihr vorsichtig einen Finger in die Muschi schob, wachte Sie mit einem Grinsen auf den Lippen auf:

„Du weisst aber wie ich gerne geweckt werde! Los Schatz, steck mir deinen Schwanz tief rein.“

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sanmiguel3103
4.372944
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (17 Bewertungen)

Die reale Welt - Teil 1

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Die reale Welt - Teil 2

 

Es war mein neunzehnter Geburtstag an dem ich erfahren sollte, dass ich nicht in der Welt lebte, in der ich glaubte zu leben. Dass alles was ich glaubte über diese Welt zu wissen nur Schein war, Teil einer gigantischen, weltumspannenden Täuschung, von deren Existenz nur wenige wussten. Von meinem neunzehnten Geburtstag an gehörte auch ich zu jenen Wissenden. 

 

Begonnen hatte der Tag wunderschön und genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich hatte bis nach 9 Uhr geschlafen und wurde von meiner besten Freundin, die mit mir in der selben WG wohnte und einige Tage zuvor selbst ihren neunzehnten Geburtstag gefeiert hatte, mit einem liebevollen „Guten Morgen Süße“ geweckt. Wir machten uns für meinen, für unseren großen Tag fertig, denn in nur knapp einer Stunde würde die Limousine kommen die wir in einem Anfall von Größenwahn für den ganzen Tag reserviert hatten. Geplant war, dass wir zunächst zu zweit frühstücken gehen und dann Freunde und Freundinnen aufsammeln und mit ihnen den ganzen Tag und die ganze Nacht feiern. Obwohl es also erst recht früh am Morgen war spazierten wir schon in unserem Feier-Outfit aus dem Haus, nachdem der Fahrer unserer Limousine geläutet hatte. Wir konnten nicht anders als laut aufzulachen als wir dieses endlos lange Gefährt vor der Tür stehen sahen. Der Fahrer öffnete uns die Tür und wir gleiteten in den riesigen Innenraum und warfen uns, noch immer kichernd, auf eine der Sitzbänke. Meine Freundin war die Erste der es auffiel nachdem die Tür durch den Fahrer geschlossen worden war. "Die Fenster sind auch von innen undurchsichtig", sagte sie mit einem fragenden und gleichzeitig noch immer belustigten Tonfall. Ich stand auf, wollte die Tür öffnen um den Fahrer zu fragen was das sollte, doch der Griff ließ sich nicht bewegen. Also klopfte ich an die Scheibe, keine Reaktion, und dann auf die Trennscheibe zum Fahrer, auch keine Reaktion. Als die Limousine sich nun plötzlich in Bewegung setzte, war uns beiden das Lachen vergangen. Ich klopfte noch heftiger gegen die Trennscheibe und meine Freundin stimmte ein, doch weiter gab es keine Reaktion. Es waren sicher zehn Minuten die wir wie von Sinnen gegen die Scheiben trommelten, an allen Griffen rüttelten und versuchten uns mit Rufen Aufmerksamkeit zu verschaffen, doch nichts geschah, die Limousine fuhr unbeirrt weiter. Erschöpft ließ zuerst meine Freundin sich auf eine der Bänke fallen und ich folgte ihr kurz danach und starrte in ihr ungläubiges Gesicht. "Was geht hier vor?", fragte sie mich und ich konnte nur "Irgendwer spielt uns einen Streich" erwidern. Dass wir entführte werden, wollte ich nicht denken und ich sah in den Augen meiner Freundin, dass es ihr genauso ging. Wir schwiegen uns einige Augenblicke an und dann zog ich mein Telefon aus der Tasche, lächelte und rief fast euphorisch: "Das war sicher Sandras Idee, ich ruf sie an!". Doch bevor ich selbst auf mein Telefon schaute um die Nummer zu suchen, sah ich den entsetzten Ausdruck im Gesicht meines Gegenübers. Ich blickte nach unten und sah es dann auch. Das Display meines Smartphones leuchtete rot und zeigte nur eine kurze Nachricht. "Gerät gesperrt", stand da in großen Buchstaben. Und während ich darauf herum drückte, versuchte das Gerät ein und wieder auszuschalten, holte meine Freundin ihr Telefon aus der Tasche und hielt mir das Display mit einer völlig ident lautenden Anzeige vor mein Gesicht. Ich konnte nicht anders als einen lauten Schrei auszustossen und wieder gegen ein Fenster zu trommeln, doch die Sinnlosigkeit dieser Aktion wurde mir diesmal sehr schnell klar. Wir wurden entführt, da gab es keinen Zweifel, und wer auch immer da vorne hinter dem Lenker saß hatte die Möglichkeit unsere Telefone zu sperren. Wir starrten uns wieder an und diesmal sah ich in ein fassungsloses Gesicht, in ungläubige Augen aus denen langsam Tränen zu laufen begannen. Ich griff nach ihr, zog sie zu mir und drückte sie fest an mich während ich erfolglos versuchte selbst meine Tränen zurück zu halten. So saßen wir dann fast die ganze Fahrt wortlos in der Limousine, nicht in der Lage zu verstehen was passierte, wer hinter dieser Sache stecken könnte. Nur einmal, nach endlos langer Fahrt, wie lange es war konnte ich einfach nicht sagen, sprang meine Freundin auf und warf sich immer und immer wieder mit ihrem ganzen Gewicht gegen die Trennscheibe zum Fahrer bis ich sie packte und wieder auf die Sitzbank zog. Sonst unterbrach nichts die Fahrt, wir schwiegen uns einfach nur an.

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nayeli
5.4
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 19

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 18
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 20

 

Minutenlang hatte Thao mit ihren Fäusten gegen das Lenkrad gehämmert, ihre Wut herausgeschrien und ihrer Enttäuschung Luft gemacht. Sie hätte fast allen Menschen eine solche Reaktion zugetraut, nur eben nicht Herbert. Wie konnte das sein? Warum gerade er? Sie hatte sich doch unmöglich so in ihm täuschen können?

Thao starrte eine Weile aus der Windschutzscheibe heraus auf die mausgrau gestrichene Betonwand des Bürogebäudes, in dem sie nun länger als ein Jahr gearbeitet hatte. Die Fenster waren in der ersten Etage vergittert worden, das ist ihr vorher nie aufgefallen.

Sie stöhnte. Was für eine bescheuerte Feststellung! Kurz entschlossen startete sie den Motor, vergewisserte sich das sie die Handbremse gelöst hatte und setzte den Wagen vorsichtig zurück. Sie wollte weg von hier, ein für alle mal. Alles Weitere würde sich dann schon finden.

Zu Hause angekommen, eilte Thao die Treppe hinauf, vorbei an Anelieses Wohnungstür. Sie wollte die Freundin nicht schon wieder mit ihren Sorgen und Problemen herunterziehen, es wurde Zeit, dass sie allein Mittel und Wege fand, damit sie solche Momente in ihrem Leben in den Griff bekam.

Ihr war jetzt alles wurscht, schmiss ihre Jacke auf den Boden, feuerte die Tasche ins Wohnzimmer hinein, sich darüber ärgernd, dass sie es versäumt hatte mit ihrem Fuß noch einmal nachzutreten. Dann ging sie zum Kühlschrank und sah hinein. Nichts. Kein Alkohol, kein Süsskram, nichts! Frustriert knallte sie die Kühlschranktür zu, ging ins Wohnzimmer und ließ sich auf das Sofa fallen. Kurz suchte sie nach der Fernbedienung, die genau dort lag, wo sie sie schon immer abgelegt hatte, in ihrem Ordnungsfimmel.

In Gedanken war sie weit weg von diesem Erlenberg. Es entstanden erst einmal keine finanziellen Probleme für sie, nur das Gespräch mit Herbert war nach wie vor für sie präsent. Das sie als Domina aufhörte zu arbeiten, wäre vielleicht für sie in Frage gekommen, wenn man es nicht gleich von ihr eingefordert und sie vor vollendeten Tatsachen gestellt hätte. Herbert hatte sich ja versucht zu erklären, doch seine Worte waren nicht gut gewählt gewesen, ihr gegenbüber. Und auch nicht das Bild ihrer Nebentätigkeit. Was wusste man schon vom SM, wenn man sich nie tiefgreifende Gedanken dazu gemacht hatte, oder sich nicht dafür interessierte? Ein paar Bilder im Kopf, ein paar Schlagzeilen aus den Boulevardblätter, das war es wahrscheinlich schon. Nicht umsonst wurde ihre Vorlesung so gut besucht und dort könnten sich die beiden Vollidioten die vielen Perversen anschauen die sich dafür interessierten.

Kurz entschlossen griff sie zum Telefon. In diesem Punkt konnte sie, so glaubte sie es zumindest, nur eine verstehen. Xena.

„Hi! Ich bin es, Thao.“

Xena hörte sofort aus Thaos Stimme heraus, dass etwas passiert sein musste.

„Was ist los, Süße? Ist was passiert? Hat es mit Karl zu tun?“

Thao verneinte und legte sich mit dem Mobiltelefon zurück auf die Couch, griff nach der Decke und zog sie bis zu ihrem Hals hinauf über ihren Körper.

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sena
5.428422
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (19 Bewertungen)

Die Folgen eines Fehlers XXXVIII - XXXIX

 

Die Folgen eines Fehlers XXXVIII (3. Session)
Sebastian trat von Julia zurück und entledigte sich langsam seiner Kleider. Um die Vorfreude auf das, was er gleich geiles tun würde, noch länger genießen zu können, legte er diese mit einem wissenden Lächeln im Gesicht betont aufwändig zusammen. Schon bevor er seine Unterhose ausgezogen hatte, konnten beide Mädchen die Umrisse seines erregten Gliedes erkennen, das nur noch mit Mühe von der Unterhose bedeckt wurde. Als er schließlich auch diese auszog, sprang sein prall gefüllter Penis sofort in die neu gewonnene Freiheit hinaus. Bis zum Äußersten erregt, schien der Phallus Julia förmlich anzulächeln.
Sebastian war der Meinung, sein Glied noch nie in dieser Größe gesehen zu haben. Voller zügelloser Geilheit trat er vor Julia und legte ihr ein ledernes Halsband um, das er zuvor vom Tisch genommen hatte. Vor Erregung zitternd, befestigte er das eine Ende eines dünnen Seils an dem Ring, der sich an der Vorderseite des Halsbandes befand. Das andere Seilende knotete er um die Spreizstange, die sich noch immer zwischen Julias Füßen befand. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte, griff er in Julias verschwitzte und zerzauste Haare, um diese mit Hilfe eines Haarbandes zu einem Zopf zusammenzubinden, den er mit einem Seil verknotete, das er straff über ihren Rücken und durch ihre Poritze hindurch ebenfalls zu der Spreizstange führte und dort befestigte. Nun musste Julia weiterhin mit im 90-Grad-Winkel vorgebeugtem Oberkörper auf dem Dildo aufgespießt verharren. Zusätzlich hatte das Seil an ihrem Zopf, das ihren Kopf nach hinten zog, einen Effekt, den Sebastian in folgende Worte fasste: Es ist schön, wie Du mir Deinen Kopf entgegenstreckst. So muss ich mich nicht einmal verrenken, um auf Deinem Gesicht abspritzen zu können. Außerdem haftet mein Sperma so etwas besser. Wir wollen ja nicht, dass gleich alles zu Boden tropft. Das wäre eine wahre Verschwendung!“
Mit leicht gespreizten Beinen stellte sich Sebastian so vor Julia auf, dass sich sein praller Penis nahe vor ihrem Gesicht befand. Dann forderte er Sarah auf: „Komm her und wichse mein Glied. Ich möchte mir hinterher ja nicht nachsagen lassen, dass Du eine Sauerei auflecken musstest, die ich verursacht habe. Deshalb wirst Du selbst Julias Gesicht mit meinem Sperma einsauen, bevor Du es nachher sauber lecken musst. Dann machst Du wenigstens Spuren weg, die Du selbst zu verantworten hast. Kurz bevor ich abspritze, werde ich Bescheid geben, damit Du Dich darauf vorbereiten kannst, durch die richtige Führung meines Gliedes mein Sperma auch schön gleichmäßig auf ihrem Gesicht zu verteilen. Und wehe Dir, wenn etwas daneben geht!“
Nach diesen Worten erhob sich Sarah nur zögerlich aus ihrer knienden Position. Jeder Knochen und jeder Muskel taten ihr weh. Es war mehr als anstrengend gewesen, so lange unbewegt auf dem Boden zu knien. Es fühlte sich gut an, die Beine endlich einmal wieder durchzustrecken und vor allem auch die Arme herunterhängen zu lassen. Doch was hatte Sebastian gerade von ihr verlangt? Sie sollte sein Glied wichsen, um so Julias Gesicht mit seinem Sperma zu besudeln, nur um danach seinen Saft auflecken zu müssen? Sarah konnte und wollte nicht glauben, dass Sebastian seine perversen und erniedrigenden Ideen tatsächlich noch immer weiter steigern konnte. Doch war es so. Und da Sarah überhaupt nicht mehr erregt war, konnte sie nun wieder klar denken, was sich sehr zu ihrem Nachteil auswirkte, da mit ihren klaren Gedanken auch ihr Ekel und ihr Schamgefühl zurückkehrten. Wie schon einmal an diesem Tag, hielt sie es für ausgeschlossen, Sebastians Sperma auflecken und schlucken zu können. Niemals würde sie ihren Ekel davor überwinden können. Doch hatte sie die vielen Qualen des heutigen Tages nicht durchgestanden, um jetzt aufzugeben. Sarah war ihrem Ziel schon deutlich näher gerückt als sie es jemals für möglich gehalten hatte. Sie durfte jetzt einfach nicht aufgeben. Sie wollte kämpfen und sie wollte ihren eigenen Schweinehund überwinden. Also trat sie schräg rechts hinter Sebastian und umfasste mit der rechten Hand sein steifes Glied. Langsam begann sie, dessen Vorhaut vor- und zurückzuschieben. Es war für sie ein komisches Gefühl, in dieser Situation sein erregtes pralles Glied in der Hand zu halten. Es war ganz warm und füllte ihre kleine zarte Hand vollkommen aus. Sarah hatte das Gefühl, etwas Verbotenes und Perverses zu tun. Gleich würde sie das Sperma aus Sebastians Luststab ihrer Freundin Julia direkt ins Gesicht schießen. Irgendwie musste sie diesen Gedanken verdrängen. Julia würde ihr dies nie verzeihen. Wie konnte sie das nur tun, fragte sich Sarah. Jetzt fügte sie nicht nur sich selbst Leid zu, sondern verantwortete auch noch das Leiden Julias. Sarah kam sich schäbig vor. Und trotzdem wichste sie das Glied zögernd immer weiter, nicht fähig, ihre Gedanken zu unterdrücken, da sie einfach nicht fassen konnte, was sie gerade tat.

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kolei
5.179998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (6 Bewertungen)

Daemon III

Zum ersten Teil : 
Daemon I
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Daemon II
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Daemon IV

 

Vorwort:
Die Geschichte bewegt sich stark im Fantasybereich, und ist natürlich auch nur das: Phantasie.
Ich freue mich über jegliche Kritik, mag sie noch so scharf sein, wenn sie konstruktiv bleibt.

(c) Realitätsfremd. Bitte verbreitet diese Geschichte nicht weiter.

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Sie blinzelte. Noch immer fühlte sich ihr Leib geschunden an. Diesmal hatte er sie nicht gefesselt. Langsam stand sie auf, zog sich ein Unterkleid an und ging zum Fenster. „Du wärst nicht die Erste, die versucht nach der ersten Nacht aus dem Fenster zu springen.“, hörte sie seine Stimme in ihrem Kopf. Aber nach der zweiten Nacht machte er sich keine Sorgen. Wie freundlich von ihm. Draußen konnte sie mehrere Obstbäume erkennen, ein paar Hecken und den Bach, in dem sie vor seinen Augen hatte baden müssen. Bei dem Gedanken erschauderte sie. Sie wollte seine Blicke nicht mehr auf sich spüren, nicht mehr von ihm angefasst werden. Ihr Körper fühlte sich schmutzig an.

Abrupt drehte sie sich um. Sie musste sich waschen gehen.

Dann erstarrte sie. Er saß am Tisch, beobachtete sie. Wie lange war er schon hier? Warum hatte er sich nicht bemerkbar gemacht, als er ins Zimmer gekommen war? Sie wusste nicht, wie lange sie am Fenster gestanden hatte, aber es war lange gewesen.

„Kluge Entscheidung.“

Sein Blick huschte zum Fenster und sie begriff, warum er hier war.

Als er nichts weiter sagte, wagte sie es, ihn anzusprechen.

„Herr? Darf ich zum Bach gehen?“

„Natürlich.“

Er suchte ein neues Kleid aus dem Schrank, drückte es ihr in die Hand und ging dann voraus.

Ihr blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Er blieb in ihrer Nähe, ließ sie keinen Wimpernschlag lang aus den Augen. Sie versuchte verzweifelt, die Tränen zurückzuhalten. Wie gut hätte es getan, sich seine Berührungen vom Leib zu waschen. Jetzt da seine Blicke ständig auf ihr ruhten, schien das nicht möglich.

Als sie vor Kälte zitterte, stieg sie schließlich doch aus dem Wasser. Die Hoffnung, dass er gehen würde, wenn sie nur lang genug wartete, hatte sie nicht mehr.

Er hielt das Tuch in seinen Händen ausgebreitet. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich in seine Umarmung zu begeben.

Das Kleid das er für sie ausgesucht hatte, war zwar schlicht, aber sehr eng geschnitten. Nachdem sie es über den Kopf gestreift hatte, trat er hinter sie, um es zu schnüren. Wusste er, wie grausam er gerade war? Immer wenn er die Nestelschnur anzog, konnte sie seine Berührung spüren. Sie zuckte jedes Mal aufs Neue zusammen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Realitätsfremd
5.265
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (8 Bewertungen)
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