Skip to Content

mehrteilige Geschichte

Hempfield Manor (29)

Zum ersten Teil : 
Hempfield Manor (01)
  Vorheriger Teil: 
Hempfield Manor (28)
     Nächster Teil: 
Hempfield Manor (30)

 

Teil 29

Die kleine Schwarzhaarige nahm uns ein wenig zur Seite. „Sie haben also das Bucht übersetzt“, fiel sie mit der Tür ins Haus. April und ich stellten schnell fest, dass sie einen direkten Umgang bevorzugte. Klar, deutlich und ohne Umschweife machte sie uns ihr Angebot. Wir sollten ihr zufolge nicht der Gastprozedur folgen müssen und sofort den Status des „Mitgliedskandidaten“ erhalten. Natürlich bot sich Megs sofort an unser „Mentor“ zu werden. Ich hatte nicht den Hauch eines Zweifels, dass ich von diesem Teufel in Menschengestalt eine ganze Menge lernen konnte. Lady Eliza würde uns nicht einmal die 2500 Pfund jährlichen Mitgliedsbeitrag pro Person abknöpfen, wenn ich ihr erlaubte meine Übersetzung als spezielle Edition für Mitglieder des Clubs Débauchedrucken zu dürfen. Ich wandte sofort ein, dass ich nicht die Rechte an diesem Buch hatte, sie aber meine Übersetzung gerne gebrauchen dürfte. Lady Eliza lächelte. Mit einem Schmunzeln sagte sie, dass dieses Buch noch auf Jahre hinaus nicht offiziell in englischer Sprache erscheinen würde. Und so lange dies so blieb, hatte sie ein faktisches Monopol. Lächelnd musste ich ihr Recht geben. Dieser Gedanke gefiel mir.

Ich wollte dieses großzügige Angebot schon annehmen, als Lady Eliza mir bedeutete, dass sie noch nicht fertig war. Höflich schwieg ich, um sie ausreden zu lassen. Gerade als sie dazu ansetzen wollte, mir den letzten Aspekt ihres Angebots zu enthüllen, kam zurück Leben in die Szenerie auf dem Podium. Graham hatte beschlossen, dass die bedauerns- oder vielleicht eher beneidenswerte Sklavin genug Zeit erhalten hatte sich an den Riesenphallus in ihrer Möse zu gewöhnen. Er befahl der Sklavin tiefer in die Hocke zu gehen und sich so selbst aufzuspießen. Gleichzeitig legte er seine großen Pranken auf die schmalen Schultern, der kleinen blonden Sklavin. Seine Pranken wirkten auf groteske Art riesig auf den schmalen Schultern der Sklavin. Ich fand es faszinierend das verzerrte Gesicht der Sklavin zu studieren. Ich fragte mich ob wohl die Lust oder der Schmerz momentan die Oberhand hatte. Ob sie das wohl selbst genau wusste? Ich konnte beobachten wie sie ihre Beinmuskulatur anspannte. Sie wollte zurück nach oben, aber Graham drückte sie gnadenlos auf den Boden des Hockers und den großen Phallus tief in ihre Möse. Für einen kurzen Moment kam das ganze Bild zur Ruhe.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
triple_mBB
5.344998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (12 Bewertungen)

Sam und Mary 02 - Neue Erfahrungen

 

Sam wachte langsam auf und schlug die Augen auf. Es war noch nicht allzu hell, die Sonne dürfte gerade erst aufgegangen sein. Gestern Abend war es spät geworden und sie hatten Wein getrunken, also hatte er Mary; und auch John und Marc; gebeten über Nacht zu bleiben. Mary hatte bei ihm im Bett geschlafen, die zwei Jungs waren im Gästezimmer untergebracht. Er hatte seine Finger nicht bei sich halten können und war, nachdem sie zuvor zusammen geduscht hatten, noch einmal über Mary hergefallen. Dieses kleine Biest schien unersättlich zu sein, also verglichen mit sich selbst, genau das was ihm in seinem Leben noch fehlte, denn auch er liebte es jede sich bietende Chance zu nutzen seine Lust auszuleben.

Er lag auf dem Rücken, hielt die noch schlafende Mary in seinem Arm und sein Blick, aufs sie gerichtet, ging ins Leere und er schien zu nachzudenken.
Nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern war für ihn eine Welt zusammengebrochen. Nicht, dass er ein verwöhntes Muttersöhnchen war, aber er hatte es genossen, mit ihnen im gleichen Haus zu leben. Die Fürsorge seiner Mutter, die ihn jeden Morgen zum Frühstück erwartet hatte und die Gespräche mit ihr fehlten ihm am meisten. Er lebte zu der Zeit im oberen Teil des Hauses, welcher in 5 Bereiche aufgeteilt war. Sein Schlafzimmer, das angrenzende Arbeitszimmer, ein Gästezimmer gegenüber des Arbeitszimmers, ein eigenes Badezimmer gegenüber des Schlafzimmers und der Flur, der alle Zimmer verband und eine Luke zum Dachboden hatte. 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Creampie
5.260002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (12 Bewertungen)

Somalia, part15 -- Kapitel Drei

Zum ersten Teil : 
Somalia, One Way Only

 

BITTE BEACHTE: Diese Geschichte trägt die Tags femdom, malesub und extrem! Dies ist Kapitel Drei der Geschichte „Somalia, One Way Only." Ab hier und für die Folgeteile kommen als Hauptmotive der Story hinzu: transgender und transformation.

 

Kapitel Drei

by kimber22

Was bisher geschah II

<Platzhalter>

Hier kommt eine weitere Zusammenfassung herein, die die Teile bis 14 umfasst.
Das schreibe ich, sowie mich der Hafer danach sticht. ;)
Aktuell ist der Teil 16 wichtiger, weil er inhaltlich eng mit diesem Teil zusammenhängt.
Stay tuned ;-)

Eine brauchbare Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, die im Großen und Ganzen auch für hier passt, findet sich in part08: Was bisher geschah

 

Die erste Grundstellung

Tina lächelt mich mit ihren himmelblauen Augen an. „Junge, Junge! Das war aber knapp… Um ein Haar hätt dir Kati deine hübschen Fick-Bällchen kaputt gemacht…“

Sie beginnt, die Lederriemen um meine Handgelenke zu öffnen. Als nächstes beugt sie sich über meine Beine und öffnet zuerst die Riemen an meinen Oberschenkeln, dann die an meinen Knöcheln. Als sie fertig ist, grinst sie, als hätte sie gerade die Schlaufen an ihrem Geburtstagsgeschenk aufgemacht.

„So, jetzt komm aber erst mal da runter!“ Sie nimmt mich an der Hand und zieht mich von diesem widerlichen Folter-Stuhl vorsichtig herunter. Ich drücke mich gleichzeitig hoch und rutsche auf dem ekligen, von meinem Schweiß klebrigen Plastiksitz zur Seite, bis meine Füße auf der Seite nach unten baumeln. Langsam rutsche ich nach vorne, bis ich mit den Zehenspitzen den Boden berühren kann. Als ich dann noch weiter nach vorne rutsche, geben meine Beine plötzlich nach.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
kimber22
4.428
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (5 Bewertungen)

Sabsi und die Models - Teil 1: Reich, schön und gewaltig naiv

 

Meine Erstlingsgeschichte (in diesem Portal). Ich hoffe, sie gefällt euch, für Kritik bin ich gerne offen!

Darf ich mich vorstellen: Ich heiße Sabsi, bin 23 Jahre jung, habe glatte, blonde, etwas mehr als schulterlange Haare, bin mittelgroß mit sehr ausgeprägten "Kurven". Früher wollte ich immer sehr schlank sein, und die Rundungen waren mein Alptraum. Als ich aber merkte, dass die Männer genau darauf stehen, wenn man an den richtigen Stellen etwas hat und das auch zeigt, habe ich mich schließlich damit angefreundet und ziehe mich auch so an. Ich bin in einem großen Haus aufgewachsen mit allem, was mein Herz begehrt, meine Eltern sind sehr wohlhabend, und ich hätte es mir mit ihrem Geld leisten können, ohne Arbeit zu leben und ständig auf Party zu sein. Leider haben meine Eltern etwas gegen dieses süße Leben ohne Arbeit, und es sind nun mal sie, die auf dem Geld hocken. Ich meine, was ist so schlimm daran, hübsch auszusehen und fürs Feiern zu leben? Tausende Mädels (und Jungs) auf der Welt machen das so, siehe Paris Hilton! Man ist doch nur einmal jung. Aber das kapieren meine Erzeuger halt einfach nicht, und so sind wir zu einem Kompromiss gekommen: Sie haben mir in einer Firma, mit der sie bekannt sind, einen Bürojob besorgt, der nicht zu anstrengend ist, allerdings auch nicht sehr gut bezahlt. Das ist aber nicht so wichtig, denn es geht dabei ja nicht ums Geld, sondern dass ich etwas "Sinnvolles" mache, wie sie es ausdrücken. Sie verdoppeln mein Gehalt und haben mir auch eine Wohnung eingerichtet, damit ich unabhängig leben und meinen Spaß haben kann. So ist es gar nicht so schlecht, die 35 Stunden in der Woche halte ich es schon aus in der Arbeit, mit den Kolleginnen (leider sehe ich nicht sehr viele Männer, wo ich arbeite) komme ich gut aus und wir haben eine Menge Spaß, gehen auch aus miteinander, shoppen oder legen uns an den Badesee.
Ich habe einen Freund, der ist Model und viel unterwegs. Er sieht auch spitze aus, finde ich, und dass er oft weg ist, macht mir gar nichts, so habe ich auch genug Zeit für mich. Ich mag ihn sehr, und zwischen seinen Jobreisen besucht er mich immer für ein paar Tage, bis er wieder weg muss. Dann verwöhne ich ihn gern, erstens weil er wirklich gut aussieht (habe ich das schon gesagt?), und zweitens, weil er dann immer sehr geil wird und es mir ordentlich besorgt. So könnte man sagen, ich verwöhne mich damit eigentlich selber, oder?
Nein, im Ernst: nachdem wir uns immer nur für ein paar Tage sehen, sind wir dafür immer sehr lieb und zärtlich zueinander. Besonders versuche ich es ihm schön zu machen, erstens ist er ja viel unterwegs und zweitens habe ich auch mehr Geld zum Ausgeben als er. Ich weiß ziemlich genau, was ihn anmacht, und es macht mir Spaß, seinen Geschmack auf den Punkt zu treffen und die perfekte Freundin für ihn zu sein. Wenn ich alleine bin, dann kann ich ja eh immer machen, was mir gefällt, und wir gehen auch auf Parties und shoppen, wenn er da ist. Aber ich bin dann wirklich für ihn da und tu das, was nach seinen Wünschen ist. Zum Beispiel setze ich mich nackt zu ihm, küsse und streichle ihn am Hals und anderen empfindlichen Stellen, bis er scharf ist und mich ins Bett zerrt (manchmal sogar trägt, das mag ich besonders gern). Oder ich strippe für ihn, dann gehe ich vor ihm auf die Knie und mache es ihm mit dem Mund, bis er in mir kommt. Oder er zieht mich schon vorher zu sich auf die Couch, dreht mich um und fickt mich von hinten. Ich überlasse das ihm, meistens merke ich es schnell, wie er es haben möchte - je nachdem, ob er nach meinem Kopf greift und ihn festhält, oder mich eben zu sich holt.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
canis infernalis
4.977858
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (28 Bewertungen)

Endstation Schicksal - 1. Teil

     Nächster Teil: 
Endstation Schicksal - 2.Teil

 

Da Tony, wenn es um Zweierprojekte geht, ja allseits beliebt ist, habe ich mich auch an eines mit ihm gewagt. Die jeweiligen Parts sind durch die überaus hübschen Sternchen voneinander getrennt - doch welcher Text zu welchem Autor gehört, ist Euch überlassen herauszufinden.
Jetzt aber viel Spaß beim Lesen dieser außerhalb des "Projekt Bahnsteig's" (wir hatten sie angefangen, bevor das Projekt erschaffen wurde) entstandenen Geschichte! :)


 

Man, schon 20 Minuten Verspätung. Da fahre ich schon so selten Zug, und wenn man dann doch einmal einen braucht - sei es nur, um ein schönes Kleid shoppen zu gehen - kommt er natürlich, Deutscher Bahn sei Dank, zu spät.

Warum ich extra Zug fahren muss, um ein Kleid zu kaufen? Gute Frage - leichte Antwort: wo ich lebe, gibt es gerade einmal drei in Frage kommende Boutiquen. Nun zum Problem: Geschäft Nummer Eins überschreitet bei Weitem den Betrag, den ich zu zahlen bereit bin. Geschäft Nummer Zwei führt - wahrscheinlich zur Freude der Rentnergeneration - nur Kleider und Röcke der schönsten ... meinte ich "schönsten"? Entschuldigung: "kraftlosesten" Farben, hängen geblieben im letzten Jahrhundert. Und Geschäft Numero Tre erfüllt, wer hätte es gedacht, zu meinem Leidwesen nur die schönsten Träume der jüngsten Generation.

Aus zu erkennenden, nahe liegenden Gründen entschied ich mich also, in der nächstbesten Großstadt, die - hoffentlich in größerer Anzahl - vorhandenen Geschäfte zu besuchen, um endlich fündig zu werden.

Also: was muss, das muss - deswegen warte ich eben noch eine Weile. Sollen ja auch nur noch fünf Minuten sein - wollen wir es hoffen.

Um mir die Zeit zu vertreiben, starte ich die nunmehr fünfte Runde auf dem Bahnsteig. Vorbei an den Bänken, Werbetafeln und (Fr)Essbuden - kurz noch einmal die riesige Anzeigetafel studiert, wobei mir gleich ein bekannter Werbespruch in den Kopf steigt - "Man kann ja nie wissen" - und den gleichen Weg zurück. Erneut lässt mich die Rittersport-Werbung schmunzeln: "Nicht zu nahe am Gleis genießen - die schmecken umwerfend", bis etwas Anderes meine Aufmerksamkeit erregt. Besser gesagt, jemand Anderes.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Ungehorsame Sklavin
5.01
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (18 Bewertungen)

Hempfield Manor (28)

Zum ersten Teil : 
Hempfield Manor (01)
  Vorheriger Teil: 
Hempfield Manor (27)
     Nächster Teil: 
Hempfield Manor (29)

 

Teil 28

Wie gebannt sah ich in der Folgezeit von einer Schwester zur Anderen. Ich musste wirklich sagen, dass Megs für ein geradezu exquisites Vergnügen gesorgt hatte. Der Aufzug der kleinen Sklavin war wirklich atemberaubend. Ein schmaler Lederslip und ein Geschirr aus miteinander verbundenen Lederriemen ließen mehr Haut dieses Engels frei, als dass sie bedeckten. Zu dieser Freizügigkeit in ihrem Aufzug passte das Lederhalsband natürlich einwandfrei. Graham sprach das Publikum an: „Meine Damen und Herren! Für den heutigen Abend wurde uns ein Engel gesandt… Ein gefallener Engel! Dieses einstmals brave und keusche Wesen, wurde durch ihren jetzigen Besitzer gründlich korrumpiert. Diese Sklavin…“, Graham machte eine weite, ausholende Bewegung, „… genießt nur zwei Dinge in ihrem Leben, Demütigung und Schmerz!“, mein Blick fiel auf die bedauernswerte Schwester der Sklavin im Publikum, deren Lippen sich zu einem ungläubigen „Oh mein Gott!“ formten.

„Und genau diese beiden Herzenswünsche werden wir ihr heute erfüllen, nicht wahr?“ Die Zuschauer ließen ein ohrenbetäubendes zustimmendes Johlen ertönen. Graham erklärte das erste „Spiel“. Nacheinander würden Freiwillige auf die Bühne gebeten, sodass die kleine blonde Sklavin an ihnen eine Fellatio vornehmen konnte. Zur „Belohnung“ für ihren Einsatz würde sie nach jeder erfolgreichen Fellatio fünf Hiebe mit einer Peitsche bekommen. „Die Peitsche ist nicht besonders hart.“, raunte mir Megs zu. Es war natürlich keine besonders schwere Aufgabe Freiwillige aus dem Publikum zu finden. Im Gegenteil! Sofort bildete sich vor einem kleinen unauffälligen Aufgang zum Podium eine ziemlich lange Schlange. Megs nutzte die entstandene freie Fläche im Podium, um zu der komplett geschockten Schwester und deren Begleiter zu gehen. Als wir bei den beiden angekommen waren, stellte ich fest, dass die Blonde nicht mehr „Oh mein Gott!“ sagte sondern immer und immer wieder, wie beschwörend diese Wörter wiederholte. „Das ist doch nicht wahr! Das ist doch nicht wahr!“ Megs ignorierte den verwirrten Zustand der Dame und stellte uns einander vor als hätten wir uns gerade in einer völlig unverfänglichen Situation in einem sonnigen Park kennen gelernt. „Guten Abend Mr Humphrey… Mrs… Humphrey! Darf ich Ihnen gute Freunde von mir vorstellen?“, irgendwie schmeichelte es mir, dass mich Megs als einen guten Freund vorstellte. „Dies sind Sir ThomasHempfield und seine bezaubernde Verlobte, Miss April Clark.“, ich deutete eine Verneigung an.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
triple_mBB
5.44875
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (16 Bewertungen)

Evas Karriere Wie gewonnen - so zerronnen Teil 1

 

Nachdem nun einige Zeit ins Land ging, Eva ihre neue Karriere, ihren neuen Job, etwas besser kennt, kam mir der Gedanke ihre weiteren Erlebnisse hier zu schildern.

Verehrte Leser, ich habe ihr gelauscht und mir Mühe gegeben, die Geschichte um Eva zu Papier zu bringen. Ich wünsche mir, die geneigte Leserschaft findet Vergnügen und Kurzweil. Selbstverständlich sind Anregungen, Kommentare und Kritiken höchst willkommen.

 

Evas Karriere

Wie gewonnen - so zerronnen     Teil 1

 

Eva kauert auf dem Bett. Nicht auf dem kleinen, schmalen in ihrem engen privaten Zimmerchen. Nein, sie hat die Nacht auf dem großen Bett verbracht, ihrem Arbeitsplatz. Eben nun ist sie aufgewacht. Die angewinkelten Beine fest mit ihren Armen umgreifend, den Kopf auf die Knie gelegt, starrt sie ins Leere. Obwohl Elke ihr bereits gestern am späten Nachmittag für Heute einen neuen Freier, Gast nannte sie ihn natürlich, angekündigt hat, kann  sie sich nicht aufraffen, duschen und schminken, neue schwarze Strümpfe über ihre schlanken Beine ziehen und in den hohen Schuhen warten bis Elke sie ruft, sie wieder an einen Mann verkauft, der nur eines im Sinn hat: sie zu ficken, für Geld zu ficken, wie in einem Bordell üblich. Eine kleine Träne läuft über ihre Wange. Trotzig wischt sie mit dem Handrücken darüber, so, als könne sie die Erinnerung damit beseitigen. `Ich tue es für uns, ich tue es doch für uns.´ Leise flüstert sie diese Worte, die ihr während der letzten Monate stets Kraft gegeben haben. Ist es noch so? Bleischwer bedrückt sie die Erinnerung an den gestrigen Abend.

Ihr letzter Gast, biederer Ehemann, Vater von zwei niedlichen Kindern wie er ihr erzählte, brauchte annähernd die ganzen bezahlten zwei Stunden, ehe er sich entscheiden konnte sie zu ficken. Um ein Haar hätte er die ganze, teure Zeit damit verbracht, ihr sein Herz auszuschütten. Seine Ehefrau sei sehr lieb, sehr häuslich, seinen Kindern die beste Mutter, und eine hervorragende Köchin sei sie auch. Um ihm stets ein hervorragendes Essen zu servieren  hat sie gar einen Kochkurs bei einem landesweit bekannten Spitzenkoch absolviert. Johannes hieße er, ein Gott seiner Zunft sei er.

Das Ergebnis konnte Eva eindrucksvoll an seinem, dieweil noch unter einem weiten Hemd halbwegs versteckten, fülligen  Bauch erkennen.

Leider sei sie seit der Geburt des ersten Kindes an Sex nicht mehr besonders interessiert. Bisher sei er damit klar gekommen, jedoch in letzter  Zeit stiege sein diesbezügliches Bedürfnis. Käufliche Liebe, er benutzte tatsächlich dieses Wort, sei nie ein Thema für ihn gewesen, seiner erzkonservativen Erziehung in einem  streng puritanisch geführten Internat zufolge, sei es eine schwere Sünde die Ehefrau zu betrügen. Selbst, und gar im Besonderen, wenn er dafür mit Geld zahle. Nun lebe er annähernd ein halbes Jahr abstinent, ein guter Freund habe ihm den Rat gegeben dieses Etablissement zu besuchen, auch im Bezug auf seine Gesundheit. Der Freund sei Arzt, und es ist seiner fachlichen Meinung nach nicht natürlich, und schade zudem dem Wohlbefinden jeden Mannes, über einen so langen Zeitraum keine Frau zu haben.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Schreiber
4.969566
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (23 Bewertungen)

Lena: Lebenslänglich - 37. Teil: Wasser und Feuer

 

Was bisher geschah: Als Studentin Anfang zwanzig reist Hanna mit ihrer ersten lesbischen Freundin, der Dozentin Vera, nach Westafrika. In einer kleinen Stadt werden die beiden Frauen beinahe Opfer einer Vergewaltigung, setzen sich aber zur Wehr. Im Handgemenge tötet Vera einen der Männer. Aus Angst, das Gericht könnte nicht an Notwehr glauben und aus Furcht vor den elenden Haftbedingungen in dem bitterarmen afrikanischen Land behauptet die Akademikerin, der Tote gehe auf Hannas Konto. Völlig verstört und überrumpelt von den Ereignissen wird die junge Studentin zu dreißig Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die ersten zehn verbringt sie als Kettensträfling in einem Arbeitslager, wo sie winzige Goldmengen aus einem Fluss schürfen muss. Nach einer erfolglosen Bewährungsverhandlung wird Hanna ins Mmaabo-Frauengefängnis verlegt, das als eines der schlimmsten Gefängnisse Afrikas gilt. Befreit von der Fußschelle, über die sie im Lager zehn Jahre lang mit anderen Frauen zusammengekettet war, wagt Hanna die Flucht. Sie wird jedoch verraten, schnell gefasst und grausam bestraft.

Die junge Wärterin fesselte mir die Hände mit Ketten auf den Rücken. Ich musste mich hinsetzen und meine beiden Mitgefangenen bekamen den Befehl, meine Füße an das Holz zu binden, das sonst immer benutzt wurde, wenn ein Sträfling mit Stock oder Riemen Hiebe auf die Sohlen bekam.
Die beiden sahen mich nicht an, während sie die Seile um meine Knöchel schlangen und fest verknoteten. Vielleicht war es ihnen unangenehm, weil sie gezwungen wurden, dabei zu helfen, eine der ihren zu quälen. Möglicherweise war es ihnen aber auch egal. Schließlich war ich nur eine Toubab, die auf Allah wusste welchen Wegen in einem Gefängnis ihrer Heimat gelandet war.
Außer den kurzen Seilen, mit denen sie meine Füße fesselten, hatten sie zwei lange dabei, die sie um die äußeren Enden der hölzernen Stange banden. Diese Seile warfen sie über ein Gerüst, von dem eine Frau in meiner Zelle mir einmal erzählt hatte, es sei ein Galgen aus der Zeit, als in Mmaabo noch regelmäßig Todesurteile vollstreckt worden waren.
In der Nase hatte ich den Geruch eines schwelenden Feuers, das in einiger Entfernung neben dem Gerüst brannte. Beim Feuer stand ein uralter, rostiger Waschzuber, der mit schmutzigem Wasser gefüllt war.
Die junge Wärterin bemerkte meinen verängstigten Blick.
„Sag es doch einfach, Hanna“, flüsterte sie, als wollte sie nicht, dass die beiden Sträflinge es mitbekommen. „Marahaba wird sowieso irgendwann herausbekommen, von wem du das Ziegenfett hattest. Du sagst es jetzt und wir bringen dich zurück in den Bunker. Dann kannst du in Ruhe deine restliche Strafe darin absitzen. Du würdest dir eine Menge ersparen.“
Das würde ich ohne Zweifel. Marahaba hatte den Gesichtsausdruck eines Kindes in der Spielzeugabteilung gehabt, als sie von der Direktorin die Erlaubnis bekommen hatte, die Antwort aus mir herauszufoltern. Ich hatte Angst vor dem, was kam. Aber sollte ich deshalb Kianga preisgeben, die mir beigestanden hatte, obwohl wir uns zuvor in der Zelle angegiftet hatten wie zwei sas, zwei Schlangen?
„Ist mir egal, was ihr vorhabt“, sagte ich trotzig. „Ich bin aufgewacht und das Fett lag im Bunker. Und wenn ihr mir hundert Mal auf die Füße haut, dann kann ich auch nichts anderes sagen.“
Meine Stimme war zum letzten Satz leiser geworden, weil ich gesehen hatte, wie die junge Wärterin an mir vorbei geblickt und Haltung angenommen hatte. Schritte kamen näher. Ein Schatten fiel über mich. Ich drehte mich um und blickte hoch zu Marahaba, die auf mich hinabgrinste.
„Hundert Mal, was?“, sagte sie. „Deine Füße haben ausreichend Bekanntschaft mit dem Stock gemacht, nicht wahr, Hanna? Damit kann man so einer vorlauten Gefangenen wie dir wohl keine Angst mehr machen?“
„Ich weiß nicht, was ihr von mir wollt“, sagte ich. „Ich habe es gerade nochmal gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung, wer mir das Ziegenfett durchs Gitter geworfen hat.“
Marahaba lächelte. „Sicher“, sagte sie. Dann wandte sie sich scharf in Richtung der beiden Gefangenen. „Zieht sie rauf!“, befahl sie.
Jetzt begriff ich, warum zwei so kräftige junge Sträflinge für diese Aufgabe ausgewählt worden waren. Ich sah, wie meine an die Stange gefesselten Füße abhoben. Mein Rücken schleifte kurz über den Boden, bevor auch er den Kontakt mit der Erde verlor. Schließlich hing ich kopfüber. Meine Haare zogen Spuren im Staub, durch die Abdrücke meiner und der bloßen Füße meiner Mitgefangenen.
„Noch ein bisschen höher!“, befahl Marahaba. Die Gefangenen stöhnten und gehorchten.
„Kommt schon, kommt schon“, sagte Marahaba. „Das dürre weiße Äffchen wiegt doch nichts.“
„Das liegt am üppigen Essen, du dumme Kuh“, flüsterte ich.
„Was sagst du, Hanna?“, fragte Marahaba. Ich sah ihr von sadistischem Vergnügen gezeichnetes Gesicht verkehrt herum. Zusammen mit der Hitze und der Auszehrung war das zu viel für mein Gehirn. Mir wurde schwindelig und übel.
„Nichts, mh?“, sagte Marahaba. „Also, du denkst wahrscheinlich, dass mir das hier Spaß macht.“
Ein Auflachen entfuhr mir. Marahaba kam mit wütendem Gesicht auf mich zu und schlug mir mit ihrem Stock auf den Bauch. Es klatschte, denn der Stock traf auf nackte Haut. Mein Lumpenhemd war hochgerutscht. Ich stieß einen Schmerzensschrei aus.
„Das hier hat nichts mit Spaß zu tun“, sagte Marahaba. „Es geht mir nur darum, die Wahrheit herauszufinden. Zawadi!“
Die junge Wärterin zog den Waschzuber mit dem schmutzigen Wasser unter mich. Kurz trafen sich unsere Blicke. Ich sah, dass sie sich ganz und gar nicht wohl fühlte bei dem Spektakel, das ihre Vorgesetzte inszenierte.
Marahaba machte einen Schritt zurück und ließ ihren Stock immer wieder in ihre Handfläche klatschen. Die Spitzen meiner Haare berührten bereits das Wasser. Ich roch, wofür der Zuber eigentlich verwendet wurde. Es war eine Toilette aus einer der Zellen. Wenigstens schienen sie tatsächlich Wasser hineingefüllt zu haben, auch wenn sie den Inhalt vorher offenkundig nur ausgekippt und den Zuber nicht saubergemacht hatten.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Hanna
5.175
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (12 Bewertungen)

Neuland-Irrungen und Wirrungen

Zum ersten Teil : 
Neuland- oder wie alles begann
  Vorheriger Teil: 
Neuland- erste kleine Schritte
     Nächster Teil: 
Neuland-Sonntagsspaziergang

 

Luke zog Laura noch ein Stück näher an sich und war auch schon nach kurzer Zeit eingeschlafen. Laura, hingegen, war hellwach. Sie liess die Woche und den Abend noch einmal Revue passieren. Sie dachte daran, wie es für sie war, ausgeliefert zu sein. Wie sie sich fühlte, als er auf sie hinunter schaute. Sie glaubte zu spüren, dass es so richtig war, dass es so war, wie sie es sich schon seit ihrer Jugend immer wieder einmal vorgestellt hatte. Doch irgendwo in ihrem Hinterkopf schwirrten auch Gedanken, die sie zweifeln liessen; Emanzipation, Frauenfeindlichkeit, Selbstbestimmung... Sie wusste doch ganz genau, was sie wollte und war gewohnt zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht war es ja genau das, wonach sie sich so sehr sehnte. Die Kontrolle abgeben müssen, loslassen, nicht alles kontrollieren können und geführt werden.
Irgendwann fiel Laura in einen unruhigen Schlaf aus dem sie immer wieder aufschreckte. In der Morgendämmerung erwachte sie erneut, weil ihre Blase fürchterlich drückte, sie wie verrückt schwitzte mit den Strümpfen und das Ding in ihrem Arsch sie störte. Sie löste sich also aus Lukes Umarmung und machte sich auf die Suche nach dem Badezimmer. Als sie im Wohnzimmer vorbei kam, fiel das erste Morgenlicht auf ein Sideboard,das ihr gestern nicht aufgefallen war. Da standen Bilder. Eines davon zeigte Luke auf einem Motorrad. Daneben ein weiteres Bild von einer Frau, ein wenig älter als sie, blond, sehr schlank und mit einem schönen Gesicht. Laura stutzte. Doch als sie auch noch das letzte Foto sah, blieb ihr Atem stehen. Da waren Luke und die Frau, eng umschlungen, glücklich lächelnd und vor ihnen in der Wiese sass ein Mädchen, das Abbild seiner Mutter, mit einem hübschen Kleid und vor Freude strahlend. "Was soll denn das? Ist der etwa verheiratet und hält sich so Frauen nebenher?" Laura war wütend. War sie etwa nur ein Spielzeug für ihn? Eine flotte Affäre? Aber Petra hatte ja gesagt, sie könne sich an Luke halten. Wusste die etwa gar nicht von dieser anderen Frau?

Sie stürmte ins Badezimmer, leerte ihre Blase und begann dann den Plug zu entfernen. Zum Schluss zog sie die Strümpfe aus. Dann schritt sie ins Wohnzimmer, suchte alle ihre Sachen zusammen und zog sich an. Mist, wo waren nur ihre Strumpfhosen vom Vorabend? "Scheisse, die hat er ja!" Schnell zog sie diese scheiss Stay Ups wieder an. Sie zerrte und schon bildete sich eine Laufmasche, das musste wohl so sein. Dann suchte sie ihre Tasche und wollte gerade zur Türe, da hörte sie Lukes verschlafene Stimme: "He, was ist denn hier los? Gehst du etwa? War es denn so schlimm? Lauf nicht einfach weg." Er schaute sie entgeistert an. Laura schimpfte los: "Was interessiert es dich, ob ich gehe? Ich bin offensichtlich eine von Vielen, für nebenher. Deine Frau ist wohl gerade verreist? Da dachtest du, könntest du mal wieder eine in dein Liebesnest bringen."
Luke schwieg. So ein Feigling, jetzt konnte er nicht mal antworten. Doch warum stand da ein Foto von der Frau, wenn er das wohl verheimlichen wollte? Ach, egal... Sie hatte genug gesehen. Dazu war sie nicht zu haben! Sie drehte um und schritt zur Türe. "Warte!", Lukes Stimme war klar und fordernd. Und weiter erklärte er:"Sie ist nicht verreist. Sie ist tot!" Laura hielt inne. Langsam drehte sie sich um und blickte in Lukes trauriges Gesicht. "Ja", sagte er leise, "sie starb bei einem Unfall, genau so wie meine Tochter." Laura wusste nicht so recht, was sagen. Sie kam sich doof vor: "Entschuldige, das wusste ich nicht. Also... ich dachte halt...." Luke lächelte gequält: "Ja, leider..."
Dann ging er in die Küche und schloss die Türe hinter sich.
Laura stand da. Was sollte sie jetzt tun? Laura war verwirrt. Wollte er, dass sie ging? Sollte sie zu ihm? War das, was da gestern passierte etwa das Ergebnis dieses Unfalls? Noch einer, der mit BDSM irgendwelche Erlebnisse verarbeitete?
Laura klopfte leise an die Küchentür. "Luke, darf ich?" Von drinnen hörte sie seine brüchige Stimme:"Nein, bitte lass mich. Geh nachhause Laura. Ich werde mich bei dir melden."

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
submarinchen
5.348886
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (27 Bewertungen)

Hempfield Manor (27)

Zum ersten Teil : 
Hempfield Manor (01)
  Vorheriger Teil: 
Hempfield Manor (26)
     Nächster Teil: 
Hempfield Manor (28)

 

Teil 27

Wir hasteten durch die dunkeln Straßen Oxfords, April und ich, während ein schwerer Novemberregen auf uns niederprasselte. Ich hielt den großen, schwarzen Regenschirm und April kauerte sich so dicht an mich, wie sie nur konnte. So erreichten wir die kleine Nebenstraße in dem wir den Club Débauchevermuteten und wir fanden erstmal… Nichts.

Die raugepflasterte Straße war außer uns menschenleer und von beiden gähnten uns grau-schwarze unwirtliche dreistöckige Betonriesen an. Ratlos sah ich mich um und zählte auf der linken Seite das dritte Haus ab. Nach Megs Beschreibung musste es dieses Haus sein. In diesem Moment schwang der endnovemberliche Regen in einen harten Hagelschauer um. April und ich hetzten so schnell wir konnten auf das Haus zu. Ich hatte mich nicht verzählt, denn als wir noch etwa drei Meter von der schweren Haustür entfernt waren, öffnete sich diese. Zum Vorschein kam ein Riese von einem Mensch. Er war muskulös und hatte kein einziges Haar mehr auf seinem Kopf und strahlte eine ruhige Autorität aus. Wir traten in eine Art dunkle Lobby, die außer uns menschenleer war. Verwirrt sah ich mich um. Hier sollte doch so eine Art Party starten. Er begrüßte uns. „Guten Abend Sir Thomas!“, er wandte sich an meine Begleiterin, „Guten Abend Miss April!“, dann stellte er sich vor: „Willkommen im Club Débauche! Ich bin Graham.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
triple_mBB
5.37
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (14 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo