Gehirnwäsche, Gedankenkontrolle

Choreograph der Lust: Auf Takt

 

Blätterfallen. Wirbelnd. Säuseln und Rauschen des Windes. Strassenstaub. Gleißendes Licht durch den Dunst. Letzte wärmende Strahlen der tiefstehenden Sonne. Blendende Reflexionen auf Autoscheiben. Lärm. Menschen. Mengen. Motoren. Hupen. Die ganze Luft scheint zu vibrieren.

Ein Spätherbsttag neigt sich gelassen seinem Ende, unberührt von dem ganzen Trubel der Stadt. Eine Böe pfeift durch Zäune. Ein Vogelschwarm am Firmament. Rasch vorüber ziehende Wolkenfetzen zeugen von täglicher Wandlung, Veränderung, dem Ende... Nichts bleibt wie es ist.

Was ist überhaupt? Was ist das ganze hier? Eine einzige große Parodie vor dem endgültigen Nichts?

Klick- Klack.

Klick- Klack.

Klick- Klack.

Klick- Klack.

Hell und schrill auf dem Asphalt. Dem Gehweg. Entlang der Straße. Fast donnern ihre Absätze im Takt der Stadt, ihrem pulsieren. Genau so wie im Takt der Eindrücke, Empfindungen und Gedanken der jungen Frau.

Reifenquitschen. Kavalierstart an der Ampel. "Was geht so einem proletoiden Autoraser durch den Kopf?" denkt sie bei sich. "Wenn er irgend wann mal an einem Baum landet, wird es wohl der Frontspoiler sein."

Das alles hier ist nicht ihre Welt. Zu laut, zu schnell, zu stickig. Auch wenn sie täglich in ihr Lebt, sich hier bewegt, zurecht finden muss. Trotzdem geht sie schnurgerade, zielstrebig und bestimmt in ihre Richtung.

Klick-Klack.

Klick-Klack.

Klick-Klack.

Klick-Klack.

Ihre Stilettoes dröhnen förmlich auf dem Asphalt, wie sie so dahin schreitet, mit schwingenden Hüften und sehr weiblich auf und ab wippendem Gesäß.

Ihr eng anliegendes Kleid mit dem Wasserfallausschnitt flattert leicht in der Brise, und ihr offenes, rötliches, langes Haar, das der Wind einem Kometenschweif ähnlich hinter ihr her zieht, verleiht ihr ein löwenhaftes Aussehen.

Stark sieht sie aus, und mächtig, und zielstrebig, wie sie so mit ihren Stiefeln, deren Schäfte bis an ihre Knie reichen, den Gehsteig entlang marschiert.

Manch ein Auto war schon merklich langsamer werdend an ihr vorbei gefahren, und jeder Passant mustert sie mit einem mehr oder weniger unverhohlen gierigen, aber doch auch schüchternen Blick.

Sie wirkt wie die erfolgreiche Geschäftsfrau, die gerade 20 männliche Kollegen wie Kleinkinder über den Tisch gezogen hat, so, als ob nichts und niemand sie jemals unterwerfen könnte.

Ihr Kopf ist jedoch ganz wo anders.

SADOM 4: Die neuen Sozialdienste; Schnipselsammlung 2

 

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Hinweis: Die gesetzten Hyperlinks sind ausschließlich für die Mitglieder des Bundestagsausschusses „Humane Sklavenhaltung“ bestimmt!

Aus besonderem Anlass wird darauf hingewiesen, dass eine widerrechtliche Benutzung der Links mit einem Tag Schandkragen auf dem Ordnungsplatz bestraft wird. (Meyer, Spionageabwehr).

 

Stellungnahme des Ministers für Soziales Demirel Dündar zu den aktuellen Gesetzesänderungen

Mit den neuen Gesetzen verfolgen wir weiterhin konsequent den Weg, unseren Bürgern mit kostengünstigen S‑Dienstleistungen vollständige sexuelle Erfüllung verschaffen zu können. Dazu muss natürlich vor allem das legale Umfeld angepasst werden.

Es gab hier mehrere Anträge der Linksfraktion, eine rechtliche Regelung für den Import von Sklavinnen und Sklaven  aus den Nicht-EU-Ländern zu schaffen. Mit der Verordnung (EU) Nr. 676 wird hier in Zukunft eine Gleichbehandlung der Importware (Zollbezeichnung Frettchen) mit den EU‑Sklavinnen geschaffen (Sklavenimportregelung). Die Importware ist nach Grenzübertritt demnach vollständig nach deutschem Recht zu halten. Das betrifft auch die Möglichkeit, ihnen auf Wunsch kostenlos das Lichtenbrinck‑Implantat einsetzen zu lassen. Der Zoll wird personell mit medizinischen Personal aufgestockt, um beim Übergang in die Landeshoheit einen ausreichenden Impfschutz zu gewährleisten und die erforderlichen GPS-ID‑Chips zu implantieren. Auf Antrag der Grünen wird auch ein zweitägiger Sprachschnellkurs „Verständliche Schmerzensschreie“ verbindlich, um den Haltern das Hörverstehen der Gemütslage ihrer Importsklaven während der erlaubten Züchtigung zu erleichtern.

Außerdem ist es uns gelungen, mit den wichtigsten 120 Fluchtstaaten ein Rückführungsabkommen für entlaufene Sklavinnen und Sklaven auszuhandeln. Für eine humane Rückführung wurden vom Bundesamt für Sklavenverkehr (BAS) eigens entwickelte Transportkisten (Modifikation: Polsterung, Luftlöcher, Trinkflasche) zur Verfügung gestellt. Können die Besitzer die entstandene Unkostenpauschale von 850 Euro nicht begleichen, kommt es zu einer Neuversteigerung des Sklavenmaterials.

Frivol im Restaurant

Sie zittert leicht am ganzen Körper. Immer noch. Sie weiß nicht, ob sie weinen oder sich freuen soll, denn die Vibrationen in ihrem Unterlaib haben soeben aufgehört. Sie kocht regelrecht in ihrem eigenen Saft. Mit hochrotem Kopf. Dieser Bastard.

Sie saß im Restaurant, der Plug drückte ihr in den Po und das Seil in ihrem Schritt zwickte und hatte sich tief in ihre Spalte gezwängt. Sie fühlte die kochenden Säfte, die schier aus ihr heraus zu Quellen drohten. Ihr Busen wurde von Stricken umspannt und eingeengt, dadurch auch sehr gereizt, das Seil umschloss ihren Brustkorb recht eng, sie spürte das bei jedem Atemzug.

Niemand hier sah mehr als eine sehr sexy kokett gekleidete Lady und ihren Charmeur. Diesen Bastard. Sie trug keine Unterwäsche, aber das ahnte ja keiner, und auch nichts von sonst alle dem, was ihre Sinne regelrecht zu überfluten drohte.
Ein weinrote, wunderschöne Korsage umschloss keck ihren Oberkörper, ein schwarzer, kurzer und im Lichte schimmernder Lederrock reichte von den Hüften bis zu den Oberschenkeln, ihre nackten, glattrasierten Beine steckten in weinroten Lederstiefeln, die das Bild perfekt abrundeten.
Sie mußte die Knie gespreizt halten, das hat er von ihr als Sitzposition gefordert, und ihre Hände mußten immer auf dem Tisch sein, was ihr gar nicht so leicht fiel. Vor allem, wenn wieder mal der Vibrator startete.
Einzig zum aufs Klo gehen durfte sie sich unten berühren. Deshalb hatte sie sich gleich ein Cola bestellt. Groß. Und ein Glas Leitungswasser. Und eine Flasche Mineral. Einen Liter. Er hatte bei Ihrer Bestellung nur himmlisch gelächelt. Spitzbübisch. Und sich ganz offensichtlich darüber gefreut, dass ihr das Wort im Hals stecken blieb, als sie mit dem Kellner sprach. Weil der Vibrator genau in diesem Moment los ging. Dieser Bastard.
Nun würde gleich das Essen kommen, sie lief regelrecht aus, musste aber immer noch nicht aufs Klo. Sie war viel zu aufgeregt um etwas zu trinken, und spürte und sah auch die teils verstohlenen, teils ganz offenen Blicke der Männer des gesamten Restaurants auf sich, inklusive des Personals. Sie war eindeutig im Mittelpunkt. Sogar einige der anwesenden Damen hatten sie schon mit ganz eindeutig genervten Blicken bedacht.
Verklemmte Tussis. Wenn sie sich mal selbst so herrichten würden, um ihren Männern den Atem zu rauben, wären sie nicht in dieser Lage. Selbst schuld.
Er bemerkte ihre Anspannung, blickte sie prüfend an, legte seine Hand auf ihre und fragte sie, ob alles in Ordnung sei. Natürlich war alles in Ordnung, wenn es so sein sollte, wie es war. Und sie konnte beim besten Willen nicht leugnen, dass sie heiß war und ihr die ganze Inszenierung gefiel. Sehr gut sogar.
Dieser Bastard. Dieser vorausblickende, liebevolle, fürsorgliche Bastard.

Devotes Nirvana

 

Da das meine erste Geschichte ist, freue ich mich über Bewertungen, Kommentare und Kritik! Danke. 

Selbstbestimmtes Handeln? Passé! Gab ich unerlaubt meinen Bedürfnissen nach, hatte ich mit einer unverhältnismäßig hohen Strafe zu rechnen. An den Worten meines Herrn brauchte ich nicht zu zweifeln. Das hatte ich in der Vergangenheit mehrfach am Leib erfahren. Mein Herr in seinen Mittfünfzigern nannte mich schon längst nicht mehr bei meinem Vornamen Laura, sondern nur noch „Sau“ oder manchmal „Schlampe“. Dies begründete er lapidar mit seinem Vorhaben, mich ganz und gar auf ein ihm zur Verfügung stehendes Objekt zu reduzieren.

„Ich will dich dort haben, wo ein Tier ist“, drangen die zärtlich ausgesprochenen Worte an mein Gehör. Fassungs- und sprachlos nahm ich es hin. Reagieren konnte ich nicht. Er saß in seinem gepolsterten Sessel. Schüchtern saß ich ihm gegenüber. Besser gesagt; ich kauerte und traute mich nicht, in seine braunen Augen zu sehen. Sprach der Herr von „Tier“, spielte er freilich auf die Unterwürfigkeit eines Hundes an, der auf scharfe Kommandos reagiert.

Halluzinationen

 

Ihre gleichmäßigen Atemzüge veränderten sich, wurden schneller und gleichzeitig flacher. Über ihre vollen, leicht geöffneten Lippen drang ein leises Stöhnen. Vor dem Überwachungsmonitor blickte der Forscher auf die Uhr und notierte in dem Protokoll: „Eintritt der Probandin in die REM-Phase um 22:17 Uhr. Puls und Atmung innerhalb normaler Parameter.“ Dann legte er den Stift wieder beiseite und betrachtete die schlafende Schöne. Sie war eine zierlich gebaute, 22-jährige, schwarzhaarige Studentin dieser Uni, die sich als Probandin für diesen Arzneimittelversuch zur Verfügung gestellt hatte. Ihre leichte Decke war verrutscht, und gab den Blick auf den, in einem weißen Negligé gehüllten Oberkörper frei. Deutlich zeichneten sich die dunklen Knospen ihrer relativ großen, aber festen Brüste durch den dünnen, von ihrem Schweiß durchsichtig gewordenen Stoff ab. Leise bedachte der Doktorand die Uni mit einem Fluch, da sie als Sparmaßnahme nur kleine schwarzweiß Monitore anschaffte. So saß er eine ganze Weile in die Betrachtung versunken da, als ihm verspätet seine Aufgabe wieder einfiel. Schnell las er die Instrumente ab und ergänzte seine Notizen im dem Protokoll. Diesmal notierte er auch die vermehrte Schweißbildung. Ein lautes Klopfen an der Glastür hinter ihm schreckte ihn auf. Als er sich umdrehte erkannte er durch die Milchglasscheibe die charakteristische Silhouette des Nachtwächters an dessen Mütze. „Kommen Sie rein, Herr Kern, wenn Sie mir einen Kaffee mitgebracht haben!“ rief er. Die Tür öffnete sich und das grinsende Gesicht des Wachmannes erschien in dem Spalt. „Nur wenn der Herr Doktor in Spe auch das Trinkgeld nicht vergisst. Ansonsten muss er wohl selbst zum Automaten laufen. Aber zur Sicherheit kann ich Sie gern begleiten, und Ihr Kommilitone Ferbod im Parallelversuch ist einem Kaffee auch nicht abgeneigt, soll ich Ihnen von ihm ausrichten! Er hat gesagt, dass Sie dran sind mit ausgeben.“ Doktorand Schenk warf noch einen Blick auf die Instrumente und auf seine Uhr, dann antwortete er: “Na hier wird in der nächsten halben Stunde wohl nichts passieren, ist gut ich bringe ihm den Kaffee, aber begleiten brauchen Sie mich nicht, es sei denn Sie möchten auch einen?“ „Ach, wissen Sie, wenn Sie mich so nett einladen sage ich nicht nein!“ erwiderte Kern verschmitzt. Übertrieben seufzend erhob Schenk sich aus seine Drehstuhl und warf im hinausgehen noch einen letzten Prüfenden Blick auf die Instrumente, dann folgte er dem Wachmann und verließ den Raum. Kaum hatten sie den Raum verlassen, als die Instrumente anfingen ungewöhnliche Werte anzuzeigen. Das EKG und das EEG schlugen deutlich stärker aus, und auf dem Monitor war zu erkennen dass die Decke vollkommen herunter gerutscht war und Sarah jetzt unbedeckt lag. Sie begann sich jetzt im Schlaf zu recken, ihre Arme und Beine weit von sich zu den Ecken des Bettes zu strecken und dabei den Kopf langsam hin und her zu drehen, als ob sie ihn, gleichsam in Zeitlupe, verneinend schütteln würde. Dann lag ihr Kopf grade, wie unter zwang öffnete sich langsam ihr Mund ganz weit, es schien als ob sich irgend etwas in ihren Mund drängte. Sie atmete trotz des weit geöffneten Mundes durch die Nase, als sei es ihr nicht möglich durch den Mund Luft zu holen. Tatsächlich konnte man den Eindruck haben, dass sie auf irgend etwas Biss, so verkrampft war ihr Kiefer. Sie lag wie gefesselt und geknebelt, gestreckt und gespreizt auf dem Bett. Ihre Muskeln begannen zu zittern, und sie wand sich als versuche sie die unsichtbaren Fesseln zu zerreißen. Aus ihrem Schritt sickerte ihre Lust durch den weißen Slip, und hart stachen ihre Knospen durch ihr Hemdchen. Ihre Zähne bissen sich in den unsichtbaren Knebel und ein rhythmisches Stöhnen drang aus ihrer Kehle.

SADOM 3: Safe-Slave-Steel

 

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Die Einführung dieser Sozialen Dienste war ein außerordentlicher Gewinn für unser Land. Lukrativ auch, jedenfalls für mich. Immer nur Treppengeländer und Balkongitter aus Edelstahl, das wurde auf die Dauer dann doch zu langweilig. Ja, ich gebe es zu, der Laden, den ich von meinem Vater übernommen hatte, der lief nicht mehr so gut. Früher war es eine Kunstschmiede, aber so etwas trägt sich überhaupt nicht. Der Beruf heißt heute „Metallbauer“, aber da gibt auch zu viel Konkurrenz und ehrliche Handwerksarbeit für einen Treppenhandlauf will heute auch keiner mehr bezahlen.

Da kam das mit der Umstellung und der Einführung der S-Dienste gerade recht. Alle 15 Mitarbeiter konnte ich halten und der Laden brummt jetzt so richtig. Immer noch im Edelstahlgeschäft! Einen guten Namen und den passenden Slogan dazu haben wir uns selbst ausgedacht: „Safe-Slave-Steel: Für eine humane und sichere Haltung Ihrer Sklavinnen und Sklaven“.

Wir fertigen jetzt Sklavenkäfige, Andreaskreuze, Spreizstangen, Fuß- und Armcuffs, bis hin zu Keuschheitsgürteln und Streckbänken. Alles aus bestem Edelstahl. Besser gesagt, aus V4A, oder wie der Fachmann es nennt, Werkstoffnummer 1.4401.

Auslöser war ein alter Bekannter, Kevin, der mich in seinen Keller eingeladen hatte. „Nun sieh dir mal diesen Schrott an!“, tobte er dort herum: „Klar, es ist hier ein wenig feucht, aber der Käfig soll doch eigentlich aus nicht rostendem Edelstahl bestehen. Steht jedenfalls so im Prospekt! Aber die billige Chinaware rostet vor sich hin und die Scharniere haben sich auch verzogen und quietschen hundserbärmlich. Siehst du, wie meine Lieblingsschlampe da so jämmerlich auf dem Käfigboden kniet? Wenn ich ihr jetzt befehle, ihre Titten weit durch die Gitterstäbe zu schieben, hat sie sich auch schon tiefe Kratzer und jede Menge Dreck drin eingefangen. Das entzündet sich dann auch noch und ich kann die Fotze nur noch mit Verlust als 1‑Euro‑Fellatrize abstoßen. Und hier, der teure Keuschheitsgürtel, der ist zwar gut durchdacht, vorne und hinten jeweils mit anschraubbaren Plugs, aber was hat der Rost darauf zu suchen? Zugegeben, sie ist im Schritt schon ziemlich feucht, aber die scharfen Kanten und die Schweißnähte haben auch noch ihre Schamlippen wund gescheuert. Dann diese Streckbank! Wenn ich hier am Rad drehe, kreischt das Kettenlager lauter als die Sklavin. Wo bleibt denn da der Spaß an der Folterei?

SADOM 2: Staatlich zertifizierter Sozialerzieher

 

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So hängt sie perfekt! Die Arme auf dem Rücken, an den Handgelenken mit dem Flaschenzug hochgezogen, sodass die Fußballen soeben noch den Boden berühren. Aber dafür muss sie ihre Füße steil nach unten stellen und bekommt nach zehn Minuten einen Krampf. Dann sinkt sie wieder ins Seil, sehr schmerzhaft für ihre Schultergelenke, die fast auszurenken drohen. Aber nur fast, denn diese Stellung ist von mir erprobt und für geeignet befunden.

„Goyas Geister“ inspiriert mich immer wieder, denn die Inquisition beherrschte ihr Handwerk! Jede Hexe hatte mit dieser Methode gestanden, alles, auch Sachen, die sie niemals getan haben konnte. Zugegeben, damals wurde etwas deutlicher nachgeholfen. Entweder hatten sie ihr einen schweren Stein an die Füße gebunden oder der Folterknecht trat mehrmals auf das Seil, das zwischen ihre Fußknöchel gespannt war. Da war dann auch schon mal so ein Gelenk aus der Pfanne gesprungen, aber das möchten wir ja schließlich nicht. Obwohl es stimulierend wirken kann, ihre kleinen spitzen Schreie zu hören, bin ich im Grunde meines Herzens eigentlich kein Sadist. Wir wollen ja nur erziehen und nicht ernsthaft verletzen.

Über Nacht sollte sie hier hängen bleiben, im Dunkeln. Es wird ihr nicht gefallen, durch den Schmerz wieder aufzuwachen, wenn ihre Füße wieder einmal nachgegeben haben oder sie kurz eingenickt mit vollem Gewicht in das Seil gesackt ist. Der kleine Einlauf sollte allerdings auch eine unterstützende Wirkung aufweisen. Also „klein“ kann man 1,2 Liter ja nun nicht gerade nennen. Erwähnenswert ist auch der Zusatz eines Teelöffels Ingwerpulver, versetzt mit einer Prise Chillipfeffer, das ihren Gedärmen so richtig einheizt. Damit nicht alles wieder herausläuft, war natürlich dieser aufblasbare Plug nötig, um die Rosette von innen sicher abzudichten! Wenn es schon hinten so anregend prickelt, sollte die Fotze auch keine Not leiden. Da hilft ein kleines Baumwollsäckchen mit 20 Gramm Ingwerpulver, um für die nächsten Stunden für ein richtig wärmendes Gefühl zu sorgen.

„La cathedral“ in Antioquia; l‘ enfer c’est les autres- die etwas andere huis clos- Story Teil 2

 

„Oh Mann, brummt mir der Schädel“, kommt er langsam mit einem seltsamen Geruch in der Nase zu sich. Ein gemischter Duft aus Innereien und Leichenhalle. Ohne Vorwarnung steigt es in ihm auf, erst im letzten Augenblick das Übergeben verhindernd. Der Geschmack von Galle vermengt sich brutal mit der Luft. Harte Schläge in die Magengrube könnten nicht wirksamer sein. Würgen, schlucken, würgen, schlucken … die Konvulsionen nehmen kein Ende. „Eins und zwei, rein und raus“, zählt er in Gedanken und zwingt den Körper zur Ruhe. Es gelingt, mühsam zwar, aber erfolgreich.

Irgendwie dreht sich um ihn herum alles. Ein Planetensystem ist ein Scheißdreck dagegen. Der Versuch, sich zu erheben, einfach zwecklos. Für jeden Zentimeter, den er die Erdanziehung überwindet, drückt sie ihn zwei zurück, bis er Kopf und Nacken an das wenig kühlende Gemäuer lehnt. „Wo bin ich hier nur hingeraten?“, fragt sich das Häufchen Elend schweigend. Die Augenlider flimmern, der Körper zittert bei tropischen Hitzegraden und ebensolcher feuchtwarmer Luft. Das sonst kühlende Gestein spendet keinerlei Erleichterung. Die geöffnete Tür und das dadurch eindringende Licht nimmt der ermattete Körper nicht mehr wahr. So sehr kämpft dieser mit sich selbst und den Umständen.

Klatsch. Ein Eimer voll Wasser schwappt ihm ins Gesicht. Wie eine kalte Dusche oder ein Bad in zugefrorener See. Der Kreislauf rotiert, hüpft wild durch die Gegend. „Aufstehen, fauler Sack!“, zerrt man ihn lautstark auf die Beine, die wie Gelantinestelzen zu stützen versuchen, was zu stützen möglich scheint. „Na geht doch“, wird gelobt, was einem bildlichen Tadel gleicht. Das fiese Grinsen dazu bekommt von ihm keinerlei Notiz. Erst das fast schraubzwingenartige Zusammenpressen des Unterkiefers und zwei kräftige Ohrfeigen verschaffen ihm Einblick ins Geschehen.

„Nur für mich bist du am Leben
Ich steck dir Orden ins Gesicht
Du bist mir ganz und gar ergeben
Du liebst mich, denn ich lieb dich nicht“

Das Ritual

Wir schreiben das Jahr 1883. Das Dorf Seashine ist ein kleines aber beschauliches Dorf. Se'una ist gerade dabei die Tresen zu säubern. Es war endlich Feierabend, dachte sie sich. Ihr Mann Drake saß an einem Tisch und zählte das eingenommene Geld. „Wir haben heute 300 eingenommen." sprach er erfreut. „Das ist ja schön Schatz, dann kannst du mir morgen ja ein paar neue Seidenstrümpfe kaufen." witzelte Se'una. Sie beugte sich leicht nach vorne und ihr Korsagenkleid, dass sie an hatte, rutschte ihr etwas nach oben. Drake sah es und ging zu ihr. Er fasste ihr unter dem Rock und raunte ihr in Ohr „Was hast du denn schon wieder mit deinen Strümpfen angestellt, meine kleine Elfe?" 

Se'una drückte ihren Hintern weiter hinaus „Das fragst gerade du? Wer hat den letzte Nacht, ein paar Laufmaschen reingerissen, weil er ungeduldig war?" antwortete sie. 

Se'una stöhnte leise als Drake über ihre Spalte strich.

„Du weist ganz genau, das ihr Elfen ein besonderen Zauber an euch habt"

Und wie Se'una das wusste. Bevor sie Drake traf, zog sie als Dirne durch die Welt. Da Elfen nur sehr selten unter Menschen kamen, war sie natürlich hoch begehrt. Was die Menschen aber nicht wussten war, dass sie zu den wenigen Elfenfrauen gehörte, die ein spezielles Pheromon ausstoßen, wenn sie erregt sind. Dieses Pheromon bringt alle humanoide Lebewesen, dazu Sex mit ihr haben zu wollen. 

Natürlich hatte sie den Vorteil, das sie Nymphoman veranlagt war. Sie brauchte also nur ein wenig mit sich rumzuspielen und Voilà, sie hatte jemand gefunden.

Auch wenn sie es geliebt hatte so durch die Welt zu ziehen, so zieht sie das Leben mit ihrem Mann vor.

Drake drang mit seinem Mittelfinger leicht in ihre nasse Spalte, was sie aus ihren Gedanken riss. Ihre goldenen Ringe die an den Spitzen von ihren Ohren baumeln erklingen sanft als sie ihren Kopf nach vorne fallen lässt. 

Drake beugte sich nach vorne und befreite ihre Brüste. Ihre Brüste pressen sich auf die Theke, während er zwei weitere Finger in sie hinein stieß.