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Femsub

Die Verwandlung - Teil 9

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Die Verwandlung - Teil 1
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Die Verwandlung - Teil 8
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Die Verwandlung - Teil 10

 

Nachdem er ihr den Ring gezeigt hatte, öffnete er die größere der beiden Schachteln. Auch diese war mit rotem Samt ausgekleidet. Auch in dieser befand sich ein wunderschönes Schmuckstück, das einem Ring zumindest sehr ähnlich sah. Dieses Schmuckstück war allerdings ein Halsreif.

„Eines der Stücke kann ich zurückbringen“, fügte er mit einem nervösen Lächeln hinzu.

‚Wovon redete dieser Mann‘, schoss es ihr durch den Kopf, während sie die Spannung kam noch ertragen konnte.

„Jetzt endlich die Bitte“.

Er machte noch mal eine absolut unnötige Pause, zumindest aus ihrer Sicht. Vermutlich starb er gerade fast vor Aufregung. Dann sagte er endlich die wundervollen Worte auf die sie gewartet hatte.

„Schatz, ich wünsche mir nichts sehnlicher. Bitte heirate mich“.

Natürlich wollte sie ihn heiraten. Was für eine Bitte, was für eine Frage.

„Ja, ja, ja, ich will und wie ich will“, bestätigte sie seine Bitte euphorisch. Es war ihr egal ob sie dafür jetzt eine Strafe bekommen würde. Sie sprang vom Boden auf und viel ihm um den Hals. Es war ihr egal ob er sie damit überfallen hatte. Sie wollte diesen Mann jetzt küssen und dieser Mann hatte offenbar auch gar nichts dagegen. In letzter Sekunde brachte er die beiden Schmuckstücke in Sicherheit, dann küssten sie sich.

Minutenlang genossen sie einfach nur die gegenseitige Anwesenheit. Dann schob er sie vorsichtig ein kleines Stück von sich weg.

„Also, welches Stück willst du für mich tragen? Den Verlobungsring oder doch lieber den Verlobungsreif“.

Sie nahm den Ring aus dem kleinen Schächtelchen und steckte ihn sich auf den Finger. Aus den Augenwinkeln sah sie seine erwartbare Enttäuschung.

„Was ist das für ein Reif?“, fragte sie spielerisch, während sie vordergründig den Ring auf ihrem Finger bewunderte.

„Du kannst so ein gemeines Biest sein“, antwortete er erleichtert und holte das Stück aus seiner Schachtel. Er legte es ihr vorsichtig um den Hals und zog dann ohne sie zu fragen den Ring von ihrem Finger“.

„Das ist ein permanenter Schmuck“.

„Wie permanent?“.

Er nahm den Reif noch einmal ab und zeigte es ihr. Dabei musste er ihn erneut mit relativ großer Kraft an ihrem Hals vorbei pressen. Der Halsreif war ein schlichter, aber sehr elegante gefertigter, ca. 5 mm starker Ring aus gebürstetem Metall. An der Rückseite befand sich ein winziger, fast unsichtbarer Verschluss.

Er zeigte ihr den Verschlussmechanismus.

„Dafür braucht man einen Spezialschlüssel, siehst du?“, fragte er sie und gab ihr den Reif zurück.

„Diesen Schlüssel würdest du natürlich nicht bekommen“.

„Permanent“, stellte sie fasziniert fest.

„Um meinen Hals, da wo jeder ihn sehen kann“, führte sie weiter aus.

„Tag und Nacht. Hier, bei der Arbeit, wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe“.

„So sieht es aus“.

„Warum sollte ein Sexpüppchen, das einigermaßen klar bei Verstand ist, sowas nicht wollen?“, erwiderte sie mit ihrer heißesten Stimme.

„Eben, das habe ich mir auch gedacht. Also?“.

„Also los“.

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traeumer
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Lea (Teil 2)

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Lea (Teil 1)
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Lea (Teil 3)

 

Stefan sass an seinem Schreibtisch und zog noch immer an der Zigarette. Ein Klick auf den Login-Button, die Daten waren so oder so gespeichert. Wie erwartet hatte Dom 3477 seine letzte Nachricht bereits beantwortet. Bisher war die Konversation überschaubar gewesen. Grüsse, belanglose Kleinigkeiten, Austausch von Vorlieben und ein paar Links zu BDSM-Geschichten und interessanten Bildergalerien. Vorzugsweise solche mit Bondage-Material und viele Fotos von Sessions in dunklen Kellern, Burgen und Schlössern. Stefan mochte die Dunkelheit, sie war sein Verbündeter, gab ihm Ruhe und Schutz.

Dunkel und kühl musste es für ihn sein. Die Frauen hatten immer die Augen verbunden, damit sie nichts sehen konnten. Viel interessanter schien es für ihn, sie mit Geräuschen und diversen Empfindungen über die Haut zu erregen. Zu seinen Vorlieben gehörten neben den Seilen und Sex-Toys wie man sie überall erhielt, auch ein ordendliches Arsenal an BDSM-Möbeln. Nur Sklavinnen schienen nicht zu seinen Interessen zu gehören. Er hatte noch nie etwas entsprechendes verlauten lassen und zeigte lieber seine Eroberungen, an denen er jedoch meist nicht länger als ein paar Wochen Gefallen fand. Auch mochte er es, die Gespielinnen immer unter Kontrolle, immer im Blick zu haben, liess also niemals eine für längere Zeit allein. Alles in allem ein recht durchschnittliches Nutzerprofil. Während Stefan so seinen Gedanken nachhing und wieder einmal versuchte, in seinem Kopf ein Profil des identitätslosen Mannes (hoffentlich war es überhaupt ein Mann) zu erstellen, bemerkte er mit einem Seufzen, dass die Beschäftigung mit dem Thema mal wieder ihre Spuren bei ihm hinterliess. Seit er sich intensiver damit befasste, hatte er sich sogar angewöhnt, Taschentücher im Schreibtisch aufzubewahren, damit er sich Erleichterung verschaffen konnte, wenn der Druck zu gross wurde.

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Steffi B.
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Yella 2 - Lektionen

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Yella 1 - Weg in die Sklaverei
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Yella 3 - Der Meistbietende

 

Es tut mir leid, dass ich euch so ewig hab warten lassen. Aber ich hoffe den Rest dieser Geschichte in meinem Urlaub fertig zu schreiben und dann kann ich den in regelmässigen Abständen hier los werden. Seid mir nicht böse und ich wünsche viel Vergnügen.

_____________________________

“Nun? Lektion gelernt?” Tante Mary war zurück. “In meinem Haushalt wird weder herum gebrüllt noch irgend ein Aufruhr veranstaltet! Albert musste die Haussklaven beruhigen, weil du so ein Theater gemacht hast.”
Sie bezog  sich auf Yellas Entsetzensschreie, die durch das ganze Haus gellten, nachdem sie allein in dem staubigen Raum zurück geblieben war.
Die entsetzten Sklaven wollten dem schreienden Mädchen zu Hilfe eilen und konnten nur unter Androhung von Strafe abgehalten werden. Für sie war Yella immer noch die Tochter des Besitzers. Das Küken, das sie gemeinsam, weil die Mutter fehlte, groß gezogen hatten.
Einige Tage darauf wurden, bis auf die Köchin alle Haushaltssklaven ausgetauscht.

Überzeugt von ihrem Gott gefälligen Werk, verstanden Tante und Onkel die Aufregung überhaupt nicht. Jedoch war Isabellas Fesselung so grausam gewesen, ihre Panik, sie könnte sich ernsthaft verletzen so groß, dass sie sich nicht anders zu helfen wusste.
“Dein Verhalten ist einfach unerhört, die dir auferlegte Strafe im Vergleich zu den Leiden unseres Herrn,” hier bekreuzigte sie sich, “lächerlich gering. Wir tun dies zu deinem Besten. Und glaube mir, die Strafe ist für uns schlimmer, als für dich. Auch deine sündige Seele ist es wert, gerettet zu werden. Läuterung erfährst du nur durch Schmerz und Leiden. Auch wenn du nur eine Negerin bist, so werde ich mich doch um dich und dein Seelenheil kümmern. Das bin ich auch deinem Vater, meinem Schwager schuldig.”
Während dieser “Predigt”, war die Tante in selbstgerechter Entrüstung im Zimmer auf und ab geschritten.
Yella dachte an früher, als sie in diesen Räumen Verstecken gespielt hatte. Wie oft war sie hier oben gewesen und hatte sich am Anblick des von ihr mit einem alten Fächer aufgewirbelten Staubes erfreut, der goldglänzend in den einfallenden Sonnenstrahlen tanzte. Vergoldeter Zuckerguss, so wäre es im Paradies.
“Morgen erfährst du deine Strafe.” Mit wütend zusammengezogenen Augenbrauen drehte sich die Tante zu Yella um. Ihr dunkelblaues Kattunkleid war durch einen kleinen Fleck unterhalb der rechten Brust nicht mehr ganz so makellos. Sie war also doch nicht so perfekt, wie sie immer behauptete.
“Ich werde jetzt den Knebel entfernen und du sagst kein Wort. Höre ich nur einen einzigen Ton…” Sie ließ die Drohung im Raum verklingen. “Ich verfüge über wesentlich unangenehmere Mittel, dich zum Schweigen zu bringen. Haben wir uns verstanden?” Bei diesen Worten zog sie böse grinsend das Seil an, bis Yella wieder auf Zehenspitzen jonglierte.
“Nun?” Fragte sie noch einmal auffordernd. Die Nichte nickte nur verzweifelt und senkte dann wieder den Kopf. Zufrieden lächelnd griff ihr die Tante in die Haare. Dicht vor ihrem Gesicht höhnte sie: “Braves Kind.” Mit einem kurzen Griff warf sie das Seil los, beließ die Hand aber einen Augenblick zu lange in ihren Haaren. Yella, die unerwartet den Halt verlor, fiel zu Boden und krümmte sich stöhnend zu deren Füssen. Verächtlich auf sie herab schauend verließ die Tante den Raum.

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Raale
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Vom braven Mädchen zur Sub - Eine Shoppingtour (7. Teil)

 

Was war das bisher für ein verrückter Tag gewesen; am Nachmittag zweimal am See gekommen und dann auch noch den Strap geritten und zum dritten Höhepunkt gekommen, doch noch schien Franziska nicht genug zu haben, was mir nur all zu recht war.

 

„Folge mir Sklavin“ sprach sie einem ruhigen und sanften Tonfall als sie aufstand und vor ging. Aus dem Wohnzimmer, zu einer Tür im Flur, hinter der die Kellertreppe lag und dann langsam nach unten gehend. Neugierig und mit leicht gesenkten Blick folgte ich ihr, als sie mich zu einem Raum führte, den man als Partykeller der besonderen Art bezeichnen könnte. Links und rechts standen diverse BDSM-Möbel wie Pranger, Böcke, ein Andreaskreuz, ein Fesseltisch und viele andere Dinge. Dazu Regale und Schränke, ein rotes Ledersofa und an der Decke Haken für Fesselspiele. Die Fenster waren mit zugezogenen Vorhängen vor neugierigen Blicken geschützt und während ich mich noch umschaute, stand Franziska wieder vor mir. Mit einem blitzschnellen Griff hatte sie beidseitig meine Nippel gepackt und zwickte einmal, dass ich kurz zuckte und auf keuchte. „Gefällt dir was du siehst?“ fragte sie neugierig, als ich mich wieder etwas beruhigt hatte. Erst ein kurzes Nicken und dann ein leise gehauchtes „Ja Herrin“ waren darauf meine Reaktion. Verdammt, hörte das denn heute gar nicht mehr auf, dass ich erregt war? Wie auch, wenn hier eine geile Aktion auf die zuvor folgte. Scheinbar hatte Franziska schon eine genaue Vorstellung, als sie mir erst an den Handgelenken und dann auch an den Fußgelenken Ledermanschetten anlegte und meinen Oberkörper nach vorne streckte, soweit bis ich wie eine umgedrehte 7 da stand und sie meine Arme nach oben strecken konnte, um sie mit einem Seil zu einem der Deckenhaken zu spannen und so zu fixieren. Meine langen blonden Haare hingen dabei hinab und ich konnte beobachten, wie sie zwischen meinen Fußgelenken eine Spreizstange montierte. Immer wieder folgten meine Blicke Franziska, was sie machte und so stellte ich fest, dass sie noch ein paar Kleinigkeiten holte und auf dem Tisch ablegte. So wie die Kerzen die sie anzündete, so wie die Gewichte und vor allem die Croco-Klammern von denen je eine an meine Nippel angebracht wurde. Ein stechender Schmerz als diese zuschnappten und ein komisches Gefühl, als sich das Blut in den Nippeln staute und abermals sichtlicher Schmerz, als sie die 50g Gewichte eingehängt hatte. War es oben im Wohnzimmer noch eher soft, so wurde es nun im Keller doch härter, wobei genau das passte und erregte mich wieder bis aufs Äußerste. Langsam war Franziska hinter mich getreten und fuhr mit ihrer Hand zwischen meine Beine. Die Finger glitten gekonnt über meine Schamlippen, berührten meine Klitoris, teilten danach meine Lippen und kurz waren es zwei Finger, die in meine nasse Pussy glitten und mich einige Sekunden fingerten. Doch als müsste sie mich wieder ein wenig runter holen, ließ sie mich nicht nur die Lust spüren, sondern auch das Gefühl als heißer Wachs auf meine Pobacken tropfte, war nun absolut präsent. Kein wirklicher Schmerz, mehr überraschend und ein gewisses Zwicken war das, als mein Arsch mit schwarzen Wachsflecken bedeckt wurde. Dazu immer wieder ihre Finger, die mal schneller und mal wieder ruhig kreisend in mir spielten und doch ein ums andere Mal aus mir gezogen wurden, als wolle sie mich zappeln lassen. Längst war mein Stöhnen wieder lauter, dazwischen immer mal ein kurzes Quieken, wenn erneut Wachs auf meine Haut fiel. So war ich in einem Wechselbad aus Geilheit und süßen Schmerz gefangen, als hinter uns hörbar die Tür geöffnet wurde. Zwar konnte ich nichts sehen, aber ich erkannte Carsten auch sehr gut an dem begeisterten „Oh welch ein netter Anblick“, während Leonie auf allen Vieren vor mich krabbelte und Carsten ihr folgte. Während Franziska ihre Finger nun schneller in mich fickte und bald auch den Ringfinger als dritten Finger dazu nahm, konnte ich direkt vor mir beobachten was Leonie machte. Carsten hatte sich vor sie gestellt und ließ sich von ihr seinen etwas erschlafften Schwanz wieder steif blasen. Dabei schien auch er die Wirkung ihres Zungenpiercings deutlich zu merken und es gefiel ihm, was ich sehr gut verstehen konnte, da auch ich heute schon das Vergnügen hatte Leonies Zunge zu spüren.

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Shari90
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Haustiererziehung - (Teil 1) Der Chef und sein Haustier

 

„Guten Morgen Herr Keller.“ begrüsst Martina ihren Chef als der am Montag durch die Tür der Büroetage kommt.

„Guten Morgen Martina. Schönes Wochenende gehabt?“

„Ich kann mich nicht beklagen und Sie?“

„Ja ich auch nicht. Ich habe endlich die letzten Renovationsarbeiten an meinem Haus abgeschlossen und konnte den Sonntag in meiner Gartenlaube entspannen. Ach ja, da fällt mir ein. Meine Nachbarin wird heute Mittag mit Zeus vorbei kommen und ihn abliefern weil sie keine Zeit hat, sich um ihn zu kümmern. Könntest du alles dafür vorbereiten?“

„Natürlich Herr Keller. Ein grosses Packet ist für Sie abgegeben worden. Es steht bereits in ihrem Büro.“

„Danke Martina.“

Mit diesen Worten geht Stefan in sein Büro. Martina denkt noch zu sehen wie er ein verschmitztes Lächeln aufsetzt was sie so gar nicht von ihm gewohnt war. Sie denkt sich aber weiter nichts dabei und beginnt gleich zu erledigen was ihr aufgetragen wurde.

Die 26-jährige Martina arbeitet jetzt seit fast 3 Monaten als Sekretärin bei Herr Keller in der Firma. Sie ist froh eine Stelle in ihrem Wohnort gefunden zu haben, denn so spart sie eine Menge Zeit die sonst für den Arbeitsweg verbraucht werden würde. Das Arbeitsklima ist gut und sie kommt mit allen gut aus und so macht es ihr auch nichts ein bis zwei Mal im Monat ein Auge auf Zeus, den Schäferhund des Chefs, zu haben. Schnell sind Körbchen und Futternapf neben dem Schreibtisch platziert und sie kann sich wieder ihren normalen Pflichten widmen bis Herr Kellers Nachbarin eintrifft. Martina hatt sie zwar noch nie gesehen, da der Chef Zeus sonst immer schon am Morgen mitbringt, aber es muss ja zwangsläufig die Dame sein die am anderen Ende von Zeus Leine „hängt“ denkt sie sich grinsend.

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Angroth
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Ein Abend in Amsterdam

Ein Abend in Amsterdam

Oder Stille Wasser sind tief

 

00 – Nur ein Abend in Amsterdam.

 

Der Mann hört deine Gruppe lange bevor er sie sieht. Er hört die Stimmen sich übermütig gebärdender junger Frauen, wie sie wild auf Deutsch durcheinander schnattern. Das ist kein ungewöhnlicher Anblick im Vergnügungsviertel Amsterdams, zwischen Centraal Station, Nieuwmarkt und de Dam. Dann kommt die Gruppe endlich in Sicht. Die Gruppe besteht aus einem glatten Jüngling, wahrscheinlich der Schwarm alle Mädels und vier jungen Frauen, die wie in der Balz um diesen herumflattern. Der Mann will sich schon abwenden. In dieser Gruppe wird er kaum jemanden für seine Zwecke finden. Dann tauchst du endlich auf. Unscheinbar trottest du mindestens zwei Schrittlängen hinter dem Zentrum der Gruppe her. Du gehörst dazu – aber nicht so ganz. Wahrscheinlich hast du dich der Gruppe nur widerstrebend angeschlossen. In Ermangelung etwas Besseren. Du faszinierst den Mann.

Deine Gruppe nimmt mindestens die Hälfte der schmalen Fußgängerzone ein. Ihr seht aus wie eine schlechte Persiflage aus einer Jugendwerbung im Fernsehen. Als wolltet ihr mit jedem eurer aufgekratzten Schritte aussagen: „Seht her wie jung wir sind! Seht her wie viel Spaß wir haben! Seht her wie angesagt wir gerade sind! Ihr wollt auch so sein wie wir! … achja… und kauft Coca-Cola!“

Unbeteiligt trottest du der Gruppe hinterher. Du wirfst ein scharfes Auge auf die großen Fenster auf beiden Seiten des Wegs und betrachtest aufmerksam die darin sitzenden Frauen mit ihren einladenden Gesten und Gesichtern. Du hast das Gefühl, dass ihre Gesten nur pro Forma ausgeführt werden, weil sie kaum glauben, dass jemand aus dieser Gruppe auch nur daran denkt auf eines der Angebote einzugehen – es aber ihre touristische Pflicht ist. Denn die sind ja nicht blöd, die wissen auch, dass ihr nichts weiter seid als Sightseeingtouristen, denkst du als du über das raue Pflaster stiefelst. Ihr wollt nur gaffen! Ihr wollt nicht anfassen! Es geht doch nur um den Nervenkitzel einmal durch das Rotlichtviertel von Amsterdam gelaufen zu sein. Zumindest du fühlst diesen Nervenkitzel. Bei den Fünf vor dir bist du dir nicht einmal bei diesem Aspekt sicher, so an ihrer Umgebung uninteressiert flattern sie herum. Es würde dich nicht erstaunen, wenn es denen nur darum ginge später erzählen zu können, sie hätten das Rotlichtviertel Amsterdams gesehen! Dir soll es recht sein. Immerhin musst du dich nun nicht alleine hierhin wagen. Das hättest du dich wahrscheinlich nicht getraut.

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triple_mBB
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Schwarze Leopardin 6: Aleksandra

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Schwarze Leopardin 1: Alexander
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Schwarze Leopardin 5: Hannah

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Nun, ich könnte einfach sagen: „Das hat sie jetzt davon!“ Aber so einfach ist es nicht, wir haben immer noch eine große Verantwortung für sie, denn unsere Aufgabe war es, ihre „Seele“ zu retten und sie zu ihrer Familie zu bringen. Stattdessen haben wir sie in ein neues erotisches Abenteuer verwickelt. Von diesem Gregorius haben wir sie befreien können, aber ihr jetziges Vorhaben, unmöglich, es ihr wieder auszureden. Hannah hatte immer schon ihren eigenen Kopf. Ist das jetzt gut für ihren weiteren Lebensweg oder haben wir sie in etwas hineingezogen, in einen neuen Sog devoter Leidenschaft und in eine neue Abhängigkeit? Wird sie es als ein kleines „Intermezzo“ sehen können, das in einigen Tagen vorüber sein kann und dann nur in unseren Erinnerungen als eine lustige Episode herumgeistert?

Das Geld würde er auch nehmen, hatte er gesagt, aber nötig hätte er es eigentlich nicht so sehr. Wir wussten es besser, weil ich in Kairo lange sein Privatleben, all seine Vorlieben, Abhängigkeiten, seine finanzielle Situation und eben auch seine großen Schulden ausgekundschaftet hatte. Es war keine große Spionagetätigkeit nötig, lediglich das Knacken seines PC-Zuganges und schon hatte ich sein ganzes „Dilemma“ wie ein Tagebuch ausgebreitet vor mir liegen.

Pferdezucht, ägyptische Araberhengste, Schimmel, edle Tiere, nicht nur eine Leidenschaft, bei ihm war es bereits eine starke Manie. Er war jedoch ein schlechter Geschäftsmann, dafür ein fanatischer Enthusiast und Pferdeliebhaber, der bereits sein Landhaus mit den großen Äckern und Weiden für sein Hobby verpfändet hatte. Seine Verschuldung war somit nur die unabwendbare Folge, für ihn ruinös, für uns willkommen bei unserem Vorhaben, das ägyptische Museum, jetzt mit seiner Hilfe, ausrauben zu können.

Blonde Frauen, er verlangte zusätzlich zu dem Bestechungsgeld zwei junge Blondinen. Blond in Anlehnung an seine Schimmelstuten, denn die Frauen sollten seine Stuten werden, drei Tage und drei Nächte lang seine willigen Ponys, Grundausbildung, Stutenparade und Decken durch die Hengste eingeschlossen. Die Hengste stellten sich auf Nachfrage als seine beiden Söhne und er selbst heraus.

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Jo Phantasie
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 3

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 2

 

Teil 3

Tom hatte nur noch das Zuschlagen der Eingangstür wahrgenommen, als Dimitri grußlos aus der Wohngruppe verschwand. Der Junge hatte nicht einmal abgewartet, bis seine Wäsche fertig geschleudert war. Dass er dort draußen nur mit einem Trainingsanzug bekleidet unterwegs sein würde, hinterließ ein ungutes Gefühl bei dem Betreuer.

Thao selbst war in ihrem Zimmer geblieben, anscheinend hatte sie bei dem Jungen keinen Erfolg gehabt. Eigentlich ungewöhnlich, zumal sie es an sich vortrefflich verstand, sich in die Jugendlichen auf der Straße hinein zu fühlen und ihre Sprache anzunehmen.

„Thao? Ist alles okay?“

Nach einem kurzen Moment vernahm er Schritte hinter der Tür, die sich kurz darauf öffnete. Die Punkerin verlor kein Wort, kehrte zur Liegestatt zurück und legte sich wieder hinein.

„Was ist los? Hat er Dich angefasst?“, zeigte sich Tom besorgt.

Mittlerweile kannte er Thaos melancholische Stimmungen, doch heute schien es besonders schlimm zu sein. Er schob ihre heutige Verfassung dem Jungen zu.

„Sag schon. Hat er Dir etwas getan?“

Thao schüttelte den Kopf und starrte zur Decke.

Tom betrachtete sie nachdenklich. Ihr Misserfolg schien ihr ziemlich nahezugehen.

„Soll ich Herbert benachrichtigen oder willst Du es nochmals bei dem Jungen versuchen?“

Obgleich sie seine Worte wahrscheinlich vernommen hatte, hegte Tom dennoch erhebliche Zweifel, dass sie ihm antworten würde. Sie schien an einem Punkt angelangt zu sein, an dem Frustration und Aussichtslosigkeit Oberhand gewannen. Vielleicht resignierte sie auch, wie schon so viele Kollegen vor ihr? Es wäre nur verständlich, selbst er hatte solche Momente schon durchlitten. Dieser Job brachte eben auch beträchtliche psychische Belastungen mit sich.

„Ich werd versuchen, ihn morgen nochmals zu finden.“

Der stämmige Mann nickte.

„Ich lass Dich jetzt wieder allein, Thao. Bring mir nachher bitte den Zimmerschlüssel, wenn Du gehst, okay!?!“

Erstmals blickte sie zu ihm hoch und nickte.

„Mach ich. Danke, Tom.“

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senalex
5.28
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Lea (Teil 1)

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Lea (Teil 2)

 

Es war wieder einer dieser schwülen drückenden Tage, obwohl der Sommer kaum angefangen hatte. Bepackt mit Büchern und einem leeren Block hetzte Lea den Flur entlang, den Bleistift noch zwischen die Zähne geklemmt. Das leichte Kleid klebte an ihrem Rücken und einige Strähnen des glatten schwarzen Haars waren aus dem Knoten entwischt und umspielten die hohen Wangenknochen.

Endlich in der Bibliothek angekommen zwängte sie sich durch die anderen Studenten, und suchte sich eine ruhige Nische, um ihre Sachen abzulegen. Die Bibliothek war geräumig, mit hohen Wänden und doch gab es überall versteckte Winkel. Manchmal fragte sie sich, wie man hier abends überhaupt kontrollieren konnte, dass alle Studenten gegangen waren, aber egal… nicht ihr Problem. Nach einer halben Stunde war die Literatur für die nächsten 3 Tage gefunden und Lea schritt Richtung Ausgang. Er war wieder da. Gross, muskulös, enganliegende Jeans, die ihren Blick automatisch auf seine Männlichkeit schweifen liessen. Trotz des Altersunterschieds, er musste gegen 40 sein, sie war 20, fand sie ihn höchst attraktiv. Sie mochte gut gebaute Männer, doch das faszinierendste an ihm waren die Augen. Dunkel und geheimnisvoll, als hätten sie etwas zu verbergen, mit einem Anflug von Traurigkeit, den sie sich nicht erklären konnte. Niemals hätte sie sich getraut, ihn anzusprechen, niemals.

Doch heute war Lea spät dran, nach ihrer Recherche hatte die Bibliothek eigentlich schon geschlossen und so war sie die letzte, die noch Bücher ausleihen wollte. Er blickte ihr in die Augen und lächelte, scannte die Bücher und war so freundlich, sie in einer Tüte zu verstauen. Den Zettel darin bemerkte Lea erst, als sie diese zu Hause wieder auspackte:

Lust auf einen Drink heute Abend?

Darunter stand die Handynummer.

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Steffi B.
5.331816
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Fünf Minuten vor der Angst

Es ist spät geworden, sehr spät. Die anderen Geburtstagsgäste sind alle weit vor mir aufgebrochen. Ich konnte mich einfach nicht loseisen, zu lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen, meine beste Freundin und ich. Seitdem sie in die Stadt gezogen ist, um näher am Puls von Leben und Zeit zu sein, wie sie sagt, treffen wir uns nur noch selten. Ein Auto liegt jenseits der finanziellen Möglichkeiten und die Bahn ist teuer. Einzige erschwingliche Verbindung, der Überlandbus.

 

Um diese Zeit ist nichts mehr los hier am Zentralen Busbahnhof, kurz vor Mitternacht. Ich schaue mich um. Nichts und niemand, gähnende Leere. Der Fahrplan entmutigt, der nächste und damit letzte Bus geht erst in gut einer Stunde. Das ohnehin spärliche Licht flackert verdächtig und erlischt. Stockfinstere Nacht in trostloser Einsamkeit umgibt mich mit einem Schlag. Mich fröstelt trotz gewittriger Schwüle.

 

Ein eigenartiges Rauschen schwirrt durch die Luft. „Huch! Was war das?“ Erschreckt fährt mein Körper zusammen. Mir ist, als hätte mich etwas berührt und kurz mein Ohr gestreift. Überall Gänsehaut, pure Gänsehaut im Bruchteil einer Sekunde. Vorsichtig drehe ich mich um. Da ist nichts, absolut nichts als tiefste Finsternis. „Träume ich? Ich könnte schwören …“ Plötzlich packt mich etwas im Nacken, ein kalter Hauch dringt an meine empfindlichste Stelle. Mein Herz dröhnt, das Blut pocht wie wild in den Adern.

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Su Ada Fei
5.152002
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