Über die Geschichte
Nach einem Fehltritt versucht Thomas seine große Liebe durch ein erotisch-romantisches Wochenende zurück zu gewinnen.
Mit einer von Mut und Naivität gezeichneten Idee plant er sich von Claudia verführen zu lassen, indem er sich ihr bedingungslos ausliefert.
Ein Weg zurück scheint undenkbar.
Claudia, die unverhofft und wie vom Blitz getroffen von seiner Idee überrascht wird, geht zuerst humorvoll und kreativ aber zunehmend sadistischer, sexueller und härter mit der sich ihr bietenden Möglichkeiten um.
Am Ende eine Art ‚Coming out’ für beide.
Die Grundgeschichte, der Faden des Romans ist real. Die meisten Ausführungen sind dagegen frei erfunden.
Die Hoffnung ist eine Fata Morgana
Wir fuhren gen Norden. Wie üblich zu dieser herbstlichen Jahreszeit Ende September am Nachmittag, die Sonne ging bereits unter, war es ungemütlich und windig.
Seit zwei Stunden, wir passierten gerade die Dänische Grenze bei Flensburg, saßen wir nun schon im Auto und seit knapp einer halben Stunde ohne Unterhaltung. Davor tauschten wir Oberflächlichkeiten und Belangloses aus. Nur ich kannte das Ziel der Reise und den Zweck. Es war für uns beide eine Reise ins Ungewisse.
Geplant war ein langes Wochenende. Heute war Donnerstag, Montagmittag würde es zurückgehen.
Das Ziel, das wir schätzungsweise in einer halben Stunde erreichen würden, war ein kleines schnuckeliges, urgemütliches Ferienhaus, das direkt in den Dünen in einem kleinen Wald aus Krüppelkiefern stand, nicht weit entfernt vom Nordseestrand.
Die raue, teilweise immer noch einsame Nordseeküste Dänemarks faszinierte mich. Sie war für mich die Quelle vegetativer Lebensenergie. Der Wind, die Wellen, die unendlich langen einsamen Strände, die Wolken die vom Wind auf das Land getrieben wurden und insbesondere das intensive Licht beruhigten mich und waren für mich ein Ort der Entspannung.
Für die nächsten Tage sollte es ein Ort der Überraschung, Liebe und Wagnis werden.
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filoufilou