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Keusch

Das Reich der Megara - 40

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Nachdem sie den gefährlichen Abstieg fast hinter sich gelassen hatten, schreckte die Gruppe auf, als vor ihnen der erste Barbar abrutschte und sich im letzten Augenblick noch am Bein seines nachfolgenden Kameraden festkrallen konnte, der ihn gemeinsam mit einem weiteren Helfer wieder auf den Pfad zog.

Schwer atmend sahen die Barbaren anschließend in die Dunkelheit hinab: Hier wäre der Sklave etwa 50 Schritt tiefer auf spitzen Granitsäulen aufgespießt worden, die gruselig vom Mond angeschienen wurden.

Die Söldnerinnen hatten jedoch kein Verständnis für die Schreckminute der Barbaren und zückten die knallenden, langen Peitschen, um die Männer wieder anzutreiben.

Ein Hüne erhielt dabei einen Treffer genau auf die Rückseite seines Lendenschurzes, der aufriss. Die uniformierten Frauen lachten.

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 39

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Das Reich der Megara - 40

 

Erst eines Tages kam es zu einem handfesten Streit zwischen den Männern, als Ate zunächst Gladius die Nacht versprochen hatte und dann auf sich warten ließ.

Der Soldat machte sich leicht bekleidet und sichtbar voll Begierde auf die Suche nach Ate und fand sie leidenschaftlich in den Armen des Nebenbuhlers, der den Rivalen spöttisch angrinste und seine Hand auffällig auf Ates Brust legte.

Gladius stürzte sich auf den Provokateur. Doch Pan zückte eine blanke Klinge, die sich in Gladius Leib gebohrt hätte, wäre dieser nicht im letzten Augenblick zur Seite gewichen.

Ate war entrüstet über Pans hinterhältiger Attacke mit der Waffe. Sie schlug mit ihren Fäusten und Füßen auf Pan ein und verließ dann empört mit Gladius die Hütte.

Pan blieb allein zurück. Nun brodelte die Eifersucht in ihm. Erst nachdem er seiner Lust selbst nachgegeben hatte, beruhigte er sich ein wenig. Morgen würde Ate wieder zu ihm kommen. Sie würde ihn anbetteln, damit er in sie tauchte…

Doch dazu kam es nicht. Ate hatte einen bedeutenden Entschluss gefasst. Pan gehörte bestraft. In der folgenden Nacht vertraute sie sich Gladius an. Sie erzählte jedoch nur, dass sie den Schlüssel zu dem Keuschheitsgürtel vor kurzem gefunden habe, wo ihn Leda scheinbar hinterlassen habe.

Sie erzählte Gladius nichts davon, dass die Vorstellung des Versperrten auch ihr eigenes Feuer entfacht hatte. Und auch nicht, dass sie den Schlüssel schon viele Wochen besaß.

Aber das musste er ja auch nicht unbedingt wissen…

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 38

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Als Gerra gehört hatte, dass Fama bereits nach Osten abgereist war, ärgerte sie sich maßlos. Sie hatte von Amatios Schicksal gehört und Fama bittere Rache geschworen.
Nun war sie Centuria in ihren Diensten und in der ehemaligen Hauptstadt eingeteilt. Wenn sie nun zurück in die Metropole ritt, dann würde sie sich nicht nur der Fahnenflucht sondern schuldig machen. Sie würde im Osten vielleicht als Gerra erkannt werden.
Die Schmiedemeisterin war ratlos. Sollte eines Tages ein Feind vor den Toren des Reiches stehen… Sie würde alles dafür tun, um Famas Herrschaft in sich zusammenstürzen zu lassen.

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 37

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Am nächsten Tag war die Anzahl der Verdächtigen auf eine Schicht begrenzt worden. Es kamen nur noch vier Soldatinnen in Frage. Die Wahrheit war offensichtlich, dass die vier Damen betrunken eingeschlafen waren und nicht bemerkt hatten, dass der Torbalken, der bei jeder Schicht kontrolliert wurde, nicht richtig eingehakt war. Bei der Größe des Balkens hätte dies leicht auffallen können, da die Damen aber dem Wein gut zugesprochen hatten, war es unbemerkt geblieben.

Schließlich kam die Wahrheit ans Licht, denn keine der Wächterinnen wollte genau wissen, wie weit die Befragerin die Schrauben an Daumen, Füßen und Schädel drehen könnte. Und auch die rot glühenden Zangen und „Brustkrallen“ waren nicht so recht nach ihrem Geschmack.

Noch hatten sie nicht leiden müssen. Jetzt konnten sie nur noch hoffen, dass die Befragerin ihnen glaubte und sie vor weiteren „Untersuchungen“ bewahrte. Aber Megaras Urteil würde ja noch folgen. Vielleicht würden sie trotz Geständnis am Galgen über den Festungsmauern baumeln…

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 36

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Kerbera hatte die Westküste erreicht und ritt in eine kleine Siedlung ein. Dort wollte sie bei einem Bauern eine Kammer mieten und Famas Sieg abwarten. Dann würde sie zurückkehren und vielleicht eines Tages die rechte Hand der neuen Machthaberin Fama sein.

Sie erreichte ein Gehöft und sprang vom Pferd. Ihr Umhang flatterte im Wind. An der Küste zeigte das Meer Schaumkronen. Am Horizont türmten sich schwarze Gewitterwolken.
Das Dorf vermisste noch zwei Fischerboote, doch vermutlich waren sie Opfer des Sturms geworden.
Am Holzkai knieten vier Weiber und weinten bitterlich.

„Cain“, befahl sie ihrem Sklaven, „ich bin dein Weib, falls jemand fragt.“ Cain nickte ergeben und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Zum ersten Mal seit langer Zeit dufte er vollständig gewandet sein. Kerbera kam drohend auf ihn zu: „Aber glaube nicht, dass du auch die Rechte eines Mannes hast!“
Cain wirkte ein wenig eingeschüchtert. In diesem Moment trat die Bäuerin vor die Tür. „Seid ihr auf der Durchreise?“
Kerbera wollte gerade antworten, da sagte Cain mit dunkler, fester Stimme: „Ich bin auf der Suche nach einer Arbeit. Vielleicht als Fischer. Wir kommen aus dem Osten und sind vor dem Krieg geflüchtet, mein Weib und ich.“ Beim Wort „Weib“ schlug er Kerbera herzhaft auf ihr Gesäß.

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 35

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Die Soldatinnen der Fama, die nicht in erster Reihe den Feind beobachteten, übten sich im Schwertkampf oder Bogenschießen. Eine Duxa teilte weitere Soldatinnen ein, die diverse Truppenverbände der Kriegssklaven in kleineren Einheiten drillen sollten.
Auch Maia gehörte dazu. Sie war für 30 Sklaven zuständig, die sie im Kreis umherscheuchte und sie im Gleichschritt marschieren ließ.

Auch Waffenübungen gehörten zum Drill. Die Sonne stach von oben heiß und erbarmungslos. Maia sorgte für genügend Wasser, dass den Kampfsklaven in Lederschläuchen gereicht wurde.
Mit ihrer Peitsche oder dem Stock ging sie nur selten zwischen die Männer. Sie hatte ein wenig Mitleid mit den schwitzenden Muskelbergen, die sich ächzend abmühten und trotzdem oft von Soldatinnen gezüchtigt wurden.

Seit sich Maia in Boreas verliebt hatte, taten ihr die Männer leid. Sie schonte sie so weit es ging. Wenn eine Soldatin fragte, warum sie so nachsichtig sei, sagte Maia: „Ich möchte sie ja nicht erschöpfen. Sie sollen ausgeruht und kräftig in den Kampf ziehen.“
Eine Kameradin hatte gelacht: „Ich habe eine eigene Methode, den Sklaven Beine zu machen!“ Und sie zeigte auf ihre Peitsche, die sie mit kleinen Nieten verstärkt hatte. Sollte Boreas Striemen der grausamen Schlaginstrumente erdulden müssen, so würde sie ihm die Schmerzen wegküssen, nahm sich Maia vor und schwelgte in Erinnerungen an seinen maskulinen Körper.

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 34

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Stammelnd erzählte er die ganze Wahrheit. Ob die Soldatin ihm glauben würde? Wenn sie meinte, er würde sie belügen, gäbe es eine weitere Züchtigung mit dem Rohrstock.
Aber zu seiner Erleichterung nickte sie wieder nur mürrisch.

Doch dann brach für Catulus ein weiterer böser Schrecken über ihm ein. Die Soldatin stellte fest: „Das kann so nicht bleiben! Du gehörst nicht der Statthalterin. Du bist Straßensklave der Stadtwache! Die hat ein eigenes Wappen. Wir werden das falsche Symbol entfernen müssen.“
Catulus presste seine Hände auf seine Pobacke und rief flehend: „Nein, bitte nicht!“

Fama war zufrieden mit den Vorbereitungen. Gewaltige Kriegsgeräte hatten die Sklaven gebaut und warteten nun nur wenige Meilen von der Hauptstadt Megarias entfernt auf den Angriffsbefehl ihrer Anführerin.
Während sich vor den Toren der Stadt die putschende Armee auf die Eroberung der Hauptstadt und damit auch den Thronsturz der Megara vorbereitete, blieben die Bewohner noch ruhig.
Zwar waren unübersehbar überall Heereskräfte in Stellung gegangen, aber die Einwohner der Stadt genossen weiterhin das Leben, so lange sie als freie Menschen – also als Weiber – geboren waren.

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prallbeutel
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Das Reich der Megara - 33

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In der Hauptstadt von Megaria rangelte eine Menschenmenge um einen Pranger auf dem Marktplatz. Der Sklave, der darin eingeschlossen war, zeigte auf seinem nackten Hintern die kräftigen Striemen einer Züchtigung. Außerdem lag haufenweise faules Obst um den Pranger, mit dem der Sklave von den Zuschauern beworfen worden war.

Gerade entleerte ein Weib eine Schüssel mit einer unbestimmten breiigen Masse über dem Kopf des Sklaven aus. Die Menge jubelte und vereinzelt flogen faules Obst und Tomaten auf den Mann nieder. Erst zwei Stunden später hatten die meisten Stadtbewohner das Interesse an dem Delinquenten verloren, und die Gaffer entfernten sich nach und nach.

Ein Grund war sicherlich die kräftige Sonne, die am Morgen noch angenehm schien, doch nach und nach immer heißer und stechender wurde.
Gegen Mittag hielten sich die Menschen nur noch im Schatten auf. Einige Schankstuben hatten Sonnensegel aufgebaut, so dass die Besucher ihren Tee oder ihren Wein auf dem Markt genießen konnten.

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prallbeutel
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So nicht Teil 10

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So nicht Teil 1
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Kapitel 10 - Gegenwart 6

..........werde gleich einen Abdruck von dem Schloss machen und dir einen Schlüssel fertigen. Dann kannst du jederzeit deinen Schwanz befreien und bist nicht auf mich angewiesen, wenn du mal wieder notgeil bist.“ Diese kleine Spitze kann sie sich doch nicht verkneifen. Frauen. Ich nehme sie in den Arm. „Zur Strafe, weil du so schnippisch bist, gehst du ohne Höschen nach hause. Deins behalte ich.“ Sie streckt mir die Zunge raus. „Lass noch mal deine Hose runter, ich nehm noch schnell den Abdruck.“

 

Sie holt wieder die schwarze Mappe raus. Entnimmt ihr einen Plastikstreifen und führt den in das Schloss ein. Sie schnappt sch mein Feuerzeug und schnippt es an. Hält die Flamme an das Ende des Streifens. Auf meinen erstaunten Blick erklärt sie: „Durch die Wärme verformt sich der Streifen. Er legt sich genau auf die Zuhaltungen. Zu Hause kann ich dann einen Rohling nach diesem Abguss bearbeiten. Morgen bringe ich dir den Schlüssel mit. Du kannst dann ja mal probieren ob er passt.“ Vorsichtig zieht sie den Streifen jetzt heraus und tatsächlich sieht er aus wie ein Schlüssel. Sie grinst mich an, gibt mir noch einen Kuss und verschwindet.

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Franny13
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Das Reich der Megara - 32

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Das Reich der Megara - 33

 

Weit, weit entfernt, auf dem Ostozean segelte eine Galeere unter Vollzeug. Das Schiff raste geradezu über die Wellen, während Dutzende Rudersklaven für zusätzliche Geschwindigkeit sorgten.
Die Kapitänin Phoibe wollte ihre Ware so schnell wie möglich in Megaria abliefern. Die Laderäume waren voll mit frischen Sklaven aus dem wilden Ostkontinent.

Der angenehm kühlende Wind an Deck machte die stechende Sonne erträglicher. Phoibe stand stolz und breitbeinig auf dem Achterdeck in ihrer edlen Lederkluft unter einem weißen Sonnensegel. Sie hatte ihr Frühstück in der Kabine beendet, um nun einer Züchtigung beizuwohnen.
Zwei Seeleute hatten sich an Deck gestritten und waren handgreiflich geworden. Die strenge Disziplin an Bord verlangte eine harte Bestrafung.
Die beiden Delinquenten waren bereits nackt ausgezogen und an die hochgestellte Gräting gebunden worden. Zwei Offizierinnen trugen jeweils eine mehrSchw***nzige Peitsche und stellten sich hinter die Männer.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
prallbeutel
5.01
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