Was bisher geschah: Meine Besitzerin bietet mich gerne anderen Frauen an. Ich denke, sie will damit die Verantwortung, die eine Herrin zweifellos hat, mit anderen teilen. Vielleicht will sie mich auch nicht immer um sich haben. Ich bin nur ihr Sklave und akzeptiere dies, auch wenn ich es nicht immer verstehe, aber Denken ist ohnehin nicht meine Aufgabe, sagt meine Besitzerin.
Zuletzt war die Sklavenhändlerin Safira da Ofra sehr angetan von mir, aber aus irgendeinem Grund, wollte sie mich plötzlich loswerden. Sie hatte sich vor einer Weile einen neuen Sklaven zugelegt und nun hatte sie Zweifel, ob wir harmonisch zusammenpassen würden. Wenn sie mich rauswirft bin ich geliefert, denn mein "Bericht" sollte nur mit Pluspunkten glänzen, immerhin stehe ich unter Bewährungsaufsicht.
Bisher hatte ich mich so sicher gefühlt, dachte ich sei Safiras Lieblingssklave. Wie hatte ich mich getäuscht. Sie machte sich nicht einmal mehr die Mühe, mir zu befehlen, ich solle ihren neuen Sklaven ficken. Sie wusste, dass ich keine Lust dazu hatte. Warum habe ich es nicht von mir aus getan? Ach ja, ihr Sklave hatte plötzlich Angst, als er meinen Schwanz sah.
Egal, macht nichts, ich bin schuldig gesprochen, weiss garnicht warum.
Aber - ich muss gehen.
Hau ab!
Ich wusste nicht, was sagen, wusste nicht einmal, was mir eigentlich vorgeworfen wurde. Hatte ich mich so getäuscht? Wie hatte ich mich so sicher fühlen können? Hatte ich mir etwas darauf eingebildet, mit der Herrin schlafen zu dürfen?
Und wenn ja? Warum war ich so undankbar gewesen? Warum war mir die lange Leine, die sie mir gegeben hatte, so schlecht bekommen?
Aber ich hatte doch immer gehorcht. Was hatte ich denn getan?
Wie oft hatte ich Ihre Bestätigung gesucht und erhalten? Hat sie mir das nur vorgespielt?
Aber warum sollte sie, die Herrin, mir, dem sklaven, etwas vorspielen?
Wie dem auch sei, eines wurde mir schlagartig klar:
Niemand würde mir helfen, keiner mir glauben. Am wenigsten die Miliz.
Ich bat meine Herrin, mich irgendwo in eine Zelle sperren zu lassen, mich ihrem Auktionsleiter zu übergeben, bis der Rauch verflogen sei oder sie in Ruhe ein Urteil gefällt habe. Ich flehte sie an, mich ihrem neuen Sklaven unterzuordnen. Ich hätte alles getan, hätte sie nur etwas verlangt. Aber sie wollte nichts mehr von mir. Ich war wertlos geworden für sie. Sie rief nach der Polizei.
Die Polizei, hier? Sie wusste doch, was ich zu erwarten hätte. Vorbestraft, Bewährung, alles schoss mir durch den Kopf. Abschiebung, Aufschub, Kellerzellen, Hinrichtung...
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Jimmy