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Sklavin

Hempfield Manor (31)

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Teil 31

Da stand ich nun völlig nackt und mit meinem Schwanz bis zum Anschlag in der Möse der Sklavin eines Anderen. Diese hatte kurz aufgestöhnt als ich in sie eingedrungen war. Jetzt versuchte sie ihr Becken leicht schwingen zu lassen um es mir und ihr selbst so aufregend und angenehm wie möglich zu machen. „Verdammt! Megs hatte diese Kleine wirklich gut erzogen!“, dachte ich bei mir. Megs gab mir immer wieder kleinere Tipps und Anregungen, wie ich durch kleinere Veränderungen in meiner Körperhaltung den Druck, den ich mit meinem Körper auf die Sklavin ausübte verändern konnte, um ihr Lustgewinn oder just das Gegenteil zu verschaffen. Megs zeigte mir, wie ich mein Becken kreisen lassen musste, damit sich auch mein Glied in der Vagina der Sklavin in kleinen, beinahe unmerklichen Kreisen bewegte. Meine Anstrengungen wurden von einem Beben im Körper der Sklavin belohnt. Megs hatte der Armen aber verboten zu kommen. Zu gerne hätte ich ihr Gesicht gesehen in dem sich die unmenschliche Anstrengung spiegeln musste, einen Orgasmus zu verhindern. Aber auch ich näherte mich bedrohlich einem Höhepunkt. „Megs. Ich komme!“, rief ich aus. „Tom, halt dich zurück!“„Ich kann nicht!“ „Kämpfe nicht dagegen an, sondern denk an etwas anderes! Du bist ein verdammter Rechtsverdreher, also denk an Paragraphen, Präzedenzfälle und Standardklauseln!“, schrie er mich an. Ich versuchte meine Gedanken auf alle mir bekannten Standardklauseln für Testamente zu lenken. Es half! Ich entspannte mich deutlich.

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triple_mBB
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Hempfield Manor (30)

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Hempfield Manor (31)

 

Teil 30

Müde blickte ich von meinem Fensterplatz im Rusty Dagger, einem netten, kleinen Restaurant in der Oxforder Innenstadt auf die Straße, wo vorbeifahrende Autos den schmutzigen, dezemberlischen Schneematsch aufspritzen ließen. In den Restaurants und Pubs Oxfords wurden seit gut einer Woche mehr oder minder geschmackvolle Weihnachtslieder abgespielt – aufdringlich in den Pubs oder dezenter, wie in diesem Restaurant. Ich richtete mich auf, lehnte mich zurück und rief einen Ober herbei, um mir eine Kanne Kaffee zu bestellen. Zum Teufel mit der Höflichkeit, die es mir geboten hätte auf Megs zu warten, aber besondere Zeiten erforderten nun mal besondere Maßnahmen.

Und diese Zeiten waren in der Tat besonders. Ich dachte ich wäre schlau gewesen die Bilanzstichtage meiner Unternehmungen in den Winter zu legen, abseits des großen Stress zum hochsommerlichen 1. Juli an dem der Löwenanteil der Unternehmen, ob klein, mittel oder groß ihre Bilanzen einreichen. Jetzt stöhnte ich unter der Last der vielen Zahlenkolonnen und Abrechnungen, die ich noch vor dem 20. Dezember zu kontrollieren und einzureichen hatte. Da waren die Abrechnungen der diversen Hempfiel-Trustfonds, die Abrechnungen der Mieteinahmen meiner Residenz (meine Privatwohnräume waren noch immer nicht fertig – verdammte Handwerker! April und ich würden wohl noch bis weit in den Januar hinein verdammt sein in einer meiner Studentenräume zu hausen) sowie die Abrechnungen meiner Beteiligung am Filialnetz in South Oxfordshire, welche sich nach dem Sir-Ludovic-Debakel nicht so positiv entwickelte, wie ich es mir erhofft hatteund zuletzt die Abrechnung meiner Provisionen aus der Akquise gewichtiger Kunden für meinen Arbeitgeber. Daneben wurde von mir erwartet, dass ich meine Ausbildung zum Solicitor fortsetzte und an mindestens zwei Tagen meiner Arbeit in der Londoner Zentrale verrichtete. Und wäre das allein nicht schon genug wesen, belegte mich Megs, mein „Mentor“ mich beinahe allabendlich mit Beschlag. Ich konnte mich eigentlich nicht beklagen, denn ich lernte enorm viel von diesem komischen Kauz. Erst gestern hatten wir stundenlang an seiner blonden Prachtsklavin Knoten ausprobiert und ich musste zugeben, dass ich es faszinierend fand, mit wie wenig festem Seil ich absolute Macht über einen Menschen erlangen konnte. Aber was nutzte mir mein mühsam gewonnenes Wissen, wenn ich vor Müdigkeit tot umzufallen drohte?

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triple_mBB
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Hempfield Manor (29)

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Teil 29

Die kleine Schwarzhaarige nahm uns ein wenig zur Seite. „Sie haben also das Bucht übersetzt“, fiel sie mit der Tür ins Haus. April und ich stellten schnell fest, dass sie einen direkten Umgang bevorzugte. Klar, deutlich und ohne Umschweife machte sie uns ihr Angebot. Wir sollten ihr zufolge nicht der Gastprozedur folgen müssen und sofort den Status des „Mitgliedskandidaten“ erhalten. Natürlich bot sich Megs sofort an unser „Mentor“ zu werden. Ich hatte nicht den Hauch eines Zweifels, dass ich von diesem Teufel in Menschengestalt eine ganze Menge lernen konnte. Lady Eliza würde uns nicht einmal die 2500 Pfund jährlichen Mitgliedsbeitrag pro Person abknöpfen, wenn ich ihr erlaubte meine Übersetzung als spezielle Edition für Mitglieder des Clubs Débauchedrucken zu dürfen. Ich wandte sofort ein, dass ich nicht die Rechte an diesem Buch hatte, sie aber meine Übersetzung gerne gebrauchen dürfte. Lady Eliza lächelte. Mit einem Schmunzeln sagte sie, dass dieses Buch noch auf Jahre hinaus nicht offiziell in englischer Sprache erscheinen würde. Und so lange dies so blieb, hatte sie ein faktisches Monopol. Lächelnd musste ich ihr Recht geben. Dieser Gedanke gefiel mir.

Ich wollte dieses großzügige Angebot schon annehmen, als Lady Eliza mir bedeutete, dass sie noch nicht fertig war. Höflich schwieg ich, um sie ausreden zu lassen. Gerade als sie dazu ansetzen wollte, mir den letzten Aspekt ihres Angebots zu enthüllen, kam zurück Leben in die Szenerie auf dem Podium. Graham hatte beschlossen, dass die bedauerns- oder vielleicht eher beneidenswerte Sklavin genug Zeit erhalten hatte sich an den Riesenphallus in ihrer Möse zu gewöhnen. Er befahl der Sklavin tiefer in die Hocke zu gehen und sich so selbst aufzuspießen. Gleichzeitig legte er seine großen Pranken auf die schmalen Schultern, der kleinen blonden Sklavin. Seine Pranken wirkten auf groteske Art riesig auf den schmalen Schultern der Sklavin. Ich fand es faszinierend das verzerrte Gesicht der Sklavin zu studieren. Ich fragte mich ob wohl die Lust oder der Schmerz momentan die Oberhand hatte. Ob sie das wohl selbst genau wusste? Ich konnte beobachten wie sie ihre Beinmuskulatur anspannte. Sie wollte zurück nach oben, aber Graham drückte sie gnadenlos auf den Boden des Hockers und den großen Phallus tief in ihre Möse. Für einen kurzen Moment kam das ganze Bild zur Ruhe.

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triple_mBB
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Sabsi und die Models - Teil 1: Reich, schön und gewaltig naiv

Meine Erstlingsgeschichte (in diesem Portal). Ich hoffe, sie gefällt euch, für Kritik bin ich gerne offen!

Darf ich mich vorstellen: Ich heiße Sabsi, bin 23 Jahre jung, habe glatte, blonde, etwas mehr als schulterlange Haare, bin mittelgroß mit sehr ausgeprägten "Kurven". Früher wollte ich immer sehr schlank sein, und die Rundungen waren mein Alptraum. Als ich aber merkte, dass die Männer genau darauf stehen, wenn man an den richtigen Stellen etwas hat und das auch zeigt, habe ich mich schließlich damit angefreundet und ziehe mich auch so an. Ich bin in einem großen Haus aufgewachsen mit allem, was mein Herz begehrt, meine Eltern sind sehr wohlhabend, und ich hätte es mir mit ihrem Geld leisten können, ohne Arbeit zu leben und ständig auf Party zu sein. Leider haben meine Eltern etwas gegen dieses süße Leben ohne Arbeit, und es sind nun mal sie, die auf dem Geld hocken. Ich meine, was ist so schlimm daran, hübsch auszusehen und fürs Feiern zu leben? Tausende Mädels (und Jungs) auf der Welt machen das so, siehe Paris Hilton! Man ist doch nur einmal jung. Aber das kapieren meine Erzeuger halt einfach nicht, und so sind wir zu einem Kompromiss gekommen: Sie haben mir in einer Firma, mit der sie bekannt sind, einen Bürojob besorgt, der nicht zu anstrengend ist, allerdings auch nicht sehr gut bezahlt. Das ist aber nicht so wichtig, denn es geht dabei ja nicht ums Geld, sondern dass ich etwas "Sinnvolles" mache, wie sie es ausdrücken. Sie verdoppeln mein Gehalt und haben mir auch eine Wohnung eingerichtet, damit ich unabhängig leben und meinen Spaß haben kann. So ist es gar nicht so schlecht, die 35 Stunden in der Woche halte ich es schon aus in der Arbeit, mit den Kolleginnen (leider sehe ich nicht sehr viele Männer, wo ich arbeite) komme ich gut aus und wir haben eine Menge Spaß, gehen auch aus miteinander, shoppen oder legen uns an den Badesee.
Ich habe einen Freund, der ist Model und viel unterwegs. Er sieht auch spitze aus, finde ich, und dass er oft weg ist, macht mir gar nichts, so habe ich auch genug Zeit für mich. Ich mag ihn sehr, und zwischen seinen Jobreisen besucht er mich immer für ein paar Tage, bis er wieder weg muss. Dann verwöhne ich ihn gern, erstens weil er wirklich gut aussieht (habe ich das schon gesagt?), und zweitens, weil er dann immer sehr geil wird und es mir ordentlich besorgt. So könnte man sagen, ich verwöhne mich damit eigentlich selber, oder?
Nein, im Ernst: nachdem wir uns immer nur für ein paar Tage sehen, sind wir dafür immer sehr lieb und zärtlich zueinander. Besonders versuche ich es ihm schön zu machen, erstens ist er ja viel unterwegs und zweitens habe ich auch mehr Geld zum Ausgeben als er. Ich weiß ziemlich genau, was ihn anmacht, und es macht mir Spaß, seinen Geschmack auf den Punkt zu treffen und die perfekte Freundin für ihn zu sein. Wenn ich alleine bin, dann kann ich ja eh immer machen, was mir gefällt, und wir gehen auch auf Parties und shoppen, wenn er da ist. Aber ich bin dann wirklich für ihn da und tu das, was nach seinen Wünschen ist. Zum Beispiel setze ich mich nackt zu ihm, küsse und streichle ihn am Hals und anderen empfindlichen Stellen, bis er scharf ist und mich ins Bett zerrt (manchmal sogar trägt, das mag ich besonders gern). Oder ich strippe für ihn, dann gehe ich vor ihm auf die Knie und mache es ihm mit dem Mund, bis er in mir kommt. Oder er zieht mich schon vorher zu sich auf die Couch, dreht mich um und fickt mich von hinten. Ich überlasse das ihm, meistens merke ich es schnell, wie er es haben möchte - je nachdem, ob er nach meinem Kopf greift und ihn festhält, oder mich eben zu sich holt.

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canis infernalis
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Hempfield Manor (28)

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Teil 28

Wie gebannt sah ich in der Folgezeit von einer Schwester zur Anderen. Ich musste wirklich sagen, dass Megs für ein geradezu exquisites Vergnügen gesorgt hatte. Der Aufzug der kleinen Sklavin war wirklich atemberaubend. Ein schmaler Lederslip und ein Geschirr aus miteinander verbundenen Lederriemen ließen mehr Haut dieses Engels frei, als dass sie bedeckten. Zu dieser Freizügigkeit in ihrem Aufzug passte das Lederhalsband natürlich einwandfrei. Graham sprach das Publikum an: „Meine Damen und Herren! Für den heutigen Abend wurde uns ein Engel gesandt… Ein gefallener Engel! Dieses einstmals brave und keusche Wesen, wurde durch ihren jetzigen Besitzer gründlich korrumpiert. Diese Sklavin…“, Graham machte eine weite, ausholende Bewegung, „… genießt nur zwei Dinge in ihrem Leben, Demütigung und Schmerz!“, mein Blick fiel auf die bedauernswerte Schwester der Sklavin im Publikum, deren Lippen sich zu einem ungläubigen „Oh mein Gott!“ formten.

„Und genau diese beiden Herzenswünsche werden wir ihr heute erfüllen, nicht wahr?“ Die Zuschauer ließen ein ohrenbetäubendes zustimmendes Johlen ertönen. Graham erklärte das erste „Spiel“. Nacheinander würden Freiwillige auf die Bühne gebeten, sodass die kleine blonde Sklavin an ihnen eine Fellatio vornehmen konnte. Zur „Belohnung“ für ihren Einsatz würde sie nach jeder erfolgreichen Fellatio fünf Hiebe mit einer Peitsche bekommen. „Die Peitsche ist nicht besonders hart.“, raunte mir Megs zu. Es war natürlich keine besonders schwere Aufgabe Freiwillige aus dem Publikum zu finden. Im Gegenteil! Sofort bildete sich vor einem kleinen unauffälligen Aufgang zum Podium eine ziemlich lange Schlange. Megs nutzte die entstandene freie Fläche im Podium, um zu der komplett geschockten Schwester und deren Begleiter zu gehen. Als wir bei den beiden angekommen waren, stellte ich fest, dass die Blonde nicht mehr „Oh mein Gott!“ sagte sondern immer und immer wieder, wie beschwörend diese Wörter wiederholte. „Das ist doch nicht wahr! Das ist doch nicht wahr!“ Megs ignorierte den verwirrten Zustand der Dame und stellte uns einander vor als hätten wir uns gerade in einer völlig unverfänglichen Situation in einem sonnigen Park kennen gelernt. „Guten Abend Mr Humphrey… Mrs… Humphrey! Darf ich Ihnen gute Freunde von mir vorstellen?“, irgendwie schmeichelte es mir, dass mich Megs als einen guten Freund vorstellte. „Dies sind Sir ThomasHempfield und seine bezaubernde Verlobte, Miss April Clark.“, ich deutete eine Verneigung an.

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triple_mBB
5.37
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Eine blinde Session mit dem Herrn!

Mal wieder etwas von mir, ein wenig versauter, aber ohne Schläge! Wünsche viel Spass beim lesen.

Alle Rechte bei Kriegerin des Lichts, veröffentlichung auch nur durch Kriegerin des Lichts!

 

Ich bin in meiner dunklen Zelle und liege auf der engen Pritsche. Es klopft 3x gegen die Zellentür, ich springe auf, das Zeichen, das der Herr mich zu sehen wünscht. In der richtigen Position stelle ich mich hin, die Beine leicht gespreizt, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den Kopf gesenkt.

Die Tür öffnet sich und es fällt grelles Licht in die Zelle, gut das ich den Blick zum Boden habe, so muss ich nur wenig blinzeln. Der Herr tritt in die Zelle und streicht mir mit seiner Hand durchs Gesicht, ich schmiege meine Wange in seine Hand, froh ihn zu spüren. Sprechen ist mir nicht erlaubt. Die Hand entzieht sich meinem Gesicht und es wird mir eine Maske über den Kopf gezogen. Noch sitzt sie locker. Der Herr löst die Kette vom Halsband, damit er mich herausführen kann. Sobald wir stehen bleiben, stelle ich mich wieder in Position, der Herr tritt hinter mich, um die Maske fest an meinen kopf anzupassen. Durch die Schnürrung am Hinterkopf, schwindet sehr schnell jeder Lichteinfall, es wird wieder stockdunkel um mich herum.

Eine Kette wird an meinen Armmanschetten befestigt, so das ich diese zwar noch bewegen kann, aber ein nach vorne nehmen der Hände ist nicht mehr möglich. Noch eine kurze Kette an die Fußgelenke, damit ich keine großen Schritte machen kann. So werde ich nach oben geführt, in einen Raum den noch nie gesehen habe. Hier war ich schon öfter mit dem Herrn. An der Couch angekommen, werde ich auf den Boden gedrückt. Die Kette von den Beinen wird mir abgenommen, damit ich mich auf den Knien besser bewegen kann.

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Kriegerin des Lichts
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Lena: Lebenslänglich - 37. Teil: Wasser und Feuer

 

Was bisher geschah: Als Studentin Anfang zwanzig reist Hanna mit ihrer ersten lesbischen Freundin, der Dozentin Vera, nach Westafrika. In einer kleinen Stadt werden die beiden Frauen beinahe Opfer einer Vergewaltigung, setzen sich aber zur Wehr. Im Handgemenge tötet Vera einen der Männer. Aus Angst, das Gericht könnte nicht an Notwehr glauben und aus Furcht vor den elenden Haftbedingungen in dem bitterarmen afrikanischen Land behauptet die Akademikerin, der Tote gehe auf Hannas Konto. Völlig verstört und überrumpelt von den Ereignissen wird die junge Studentin zu dreißig Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die ersten zehn verbringt sie als Kettensträfling in einem Arbeitslager, wo sie winzige Goldmengen aus einem Fluss schürfen muss. Nach einer erfolglosen Bewährungsverhandlung wird Hanna ins Mmaabo-Frauengefängnis verlegt, das als eines der schlimmsten Gefängnisse Afrikas gilt. Befreit von der Fußschelle, über die sie im Lager zehn Jahre lang mit anderen Frauen zusammengekettet war, wagt Hanna die Flucht. Sie wird jedoch verraten, schnell gefasst und grausam bestraft.

Die junge Wärterin fesselte mir die Hände mit Ketten auf den Rücken. Ich musste mich hinsetzen und meine beiden Mitgefangenen bekamen den Befehl, meine Füße an das Holz zu binden, das sonst immer benutzt wurde, wenn ein Sträfling mit Stock oder Riemen Hiebe auf die Sohlen bekam.
Die beiden sahen mich nicht an, während sie die Seile um meine Knöchel schlangen und fest verknoteten. Vielleicht war es ihnen unangenehm, weil sie gezwungen wurden, dabei zu helfen, eine der ihren zu quälen. Möglicherweise war es ihnen aber auch egal. Schließlich war ich nur eine Toubab, die auf Allah wusste welchen Wegen in einem Gefängnis ihrer Heimat gelandet war.
Außer den kurzen Seilen, mit denen sie meine Füße fesselten, hatten sie zwei lange dabei, die sie um die äußeren Enden der hölzernen Stange banden. Diese Seile warfen sie über ein Gerüst, von dem eine Frau in meiner Zelle mir einmal erzählt hatte, es sei ein Galgen aus der Zeit, als in Mmaabo noch regelmäßig Todesurteile vollstreckt worden waren.
In der Nase hatte ich den Geruch eines schwelenden Feuers, das in einiger Entfernung neben dem Gerüst brannte. Beim Feuer stand ein uralter, rostiger Waschzuber, der mit schmutzigem Wasser gefüllt war.
Die junge Wärterin bemerkte meinen verängstigten Blick.
„Sag es doch einfach, Hanna“, flüsterte sie, als wollte sie nicht, dass die beiden Sträflinge es mitbekommen. „Marahaba wird sowieso irgendwann herausbekommen, von wem du das Ziegenfett hattest. Du sagst es jetzt und wir bringen dich zurück in den Bunker. Dann kannst du in Ruhe deine restliche Strafe darin absitzen. Du würdest dir eine Menge ersparen.“
Das würde ich ohne Zweifel. Marahaba hatte den Gesichtsausdruck eines Kindes in der Spielzeugabteilung gehabt, als sie von der Direktorin die Erlaubnis bekommen hatte, die Antwort aus mir herauszufoltern. Ich hatte Angst vor dem, was kam. Aber sollte ich deshalb Kianga preisgeben, die mir beigestanden hatte, obwohl wir uns zuvor in der Zelle angegiftet hatten wie zwei sas, zwei Schlangen?
„Ist mir egal, was ihr vorhabt“, sagte ich trotzig. „Ich bin aufgewacht und das Fett lag im Bunker. Und wenn ihr mir hundert Mal auf die Füße haut, dann kann ich auch nichts anderes sagen.“
Meine Stimme war zum letzten Satz leiser geworden, weil ich gesehen hatte, wie die junge Wärterin an mir vorbei geblickt und Haltung angenommen hatte. Schritte kamen näher. Ein Schatten fiel über mich. Ich drehte mich um und blickte hoch zu Marahaba, die auf mich hinabgrinste.
„Hundert Mal, was?“, sagte sie. „Deine Füße haben ausreichend Bekanntschaft mit dem Stock gemacht, nicht wahr, Hanna? Damit kann man so einer vorlauten Gefangenen wie dir wohl keine Angst mehr machen?“
„Ich weiß nicht, was ihr von mir wollt“, sagte ich. „Ich habe es gerade nochmal gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung, wer mir das Ziegenfett durchs Gitter geworfen hat.“
Marahaba lächelte. „Sicher“, sagte sie. Dann wandte sie sich scharf in Richtung der beiden Gefangenen. „Zieht sie rauf!“, befahl sie.
Jetzt begriff ich, warum zwei so kräftige junge Sträflinge für diese Aufgabe ausgewählt worden waren. Ich sah, wie meine an die Stange gefesselten Füße abhoben. Mein Rücken schleifte kurz über den Boden, bevor auch er den Kontakt mit der Erde verlor. Schließlich hing ich kopfüber. Meine Haare zogen Spuren im Staub, durch die Abdrücke meiner und der bloßen Füße meiner Mitgefangenen.
„Noch ein bisschen höher!“, befahl Marahaba. Die Gefangenen stöhnten und gehorchten.
„Kommt schon, kommt schon“, sagte Marahaba. „Das dürre weiße Äffchen wiegt doch nichts.“
„Das liegt am üppigen Essen, du dumme Kuh“, flüsterte ich.
„Was sagst du, Hanna?“, fragte Marahaba. Ich sah ihr von sadistischem Vergnügen gezeichnetes Gesicht verkehrt herum. Zusammen mit der Hitze und der Auszehrung war das zu viel für mein Gehirn. Mir wurde schwindelig und übel.
„Nichts, mh?“, sagte Marahaba. „Also, du denkst wahrscheinlich, dass mir das hier Spaß macht.“
Ein Auflachen entfuhr mir. Marahaba kam mit wütendem Gesicht auf mich zu und schlug mir mit ihrem Stock auf den Bauch. Es klatschte, denn der Stock traf auf nackte Haut. Mein Lumpenhemd war hochgerutscht. Ich stieß einen Schmerzensschrei aus.
„Das hier hat nichts mit Spaß zu tun“, sagte Marahaba. „Es geht mir nur darum, die Wahrheit herauszufinden. Zawadi!“
Die junge Wärterin zog den Waschzuber mit dem schmutzigen Wasser unter mich. Kurz trafen sich unsere Blicke. Ich sah, dass sie sich ganz und gar nicht wohl fühlte bei dem Spektakel, das ihre Vorgesetzte inszenierte.
Marahaba machte einen Schritt zurück und ließ ihren Stock immer wieder in ihre Handfläche klatschen. Die Spitzen meiner Haare berührten bereits das Wasser. Ich roch, wofür der Zuber eigentlich verwendet wurde. Es war eine Toilette aus einer der Zellen. Wenigstens schienen sie tatsächlich Wasser hineingefüllt zu haben, auch wenn sie den Inhalt vorher offenkundig nur ausgekippt und den Zuber nicht saubergemacht hatten.

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Hanna
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Neuland-Irrungen und Wirrungen

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Neuland- oder wie alles begann
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Neuland-Sonntagsspaziergang

 

Luke zog Laura noch ein Stück näher an sich und war auch schon nach kurzer Zeit eingeschlafen. Laura, hingegen, war hellwach. Sie liess die Woche und den Abend noch einmal Revue passieren. Sie dachte daran, wie es für sie war, ausgeliefert zu sein. Wie sie sich fühlte, als er auf sie hinunter schaute. Sie glaubte zu spüren, dass es so richtig war, dass es so war, wie sie es sich schon seit ihrer Jugend immer wieder einmal vorgestellt hatte. Doch irgendwo in ihrem Hinterkopf schwirrten auch Gedanken, die sie zweifeln liessen; Emanzipation, Frauenfeindlichkeit, Selbstbestimmung... Sie wusste doch ganz genau, was sie wollte und war gewohnt zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht war es ja genau das, wonach sie sich so sehr sehnte. Die Kontrolle abgeben müssen, loslassen, nicht alles kontrollieren können und geführt werden.
Irgendwann fiel Laura in einen unruhigen Schlaf aus dem sie immer wieder aufschreckte. In der Morgendämmerung erwachte sie erneut, weil ihre Blase fürchterlich drückte, sie wie verrückt schwitzte mit den Strümpfen und das Ding in ihrem Arsch sie störte. Sie löste sich also aus Lukes Umarmung und machte sich auf die Suche nach dem Badezimmer. Als sie im Wohnzimmer vorbei kam, fiel das erste Morgenlicht auf ein Sideboard,das ihr gestern nicht aufgefallen war. Da standen Bilder. Eines davon zeigte Luke auf einem Motorrad. Daneben ein weiteres Bild von einer Frau, ein wenig älter als sie, blond, sehr schlank und mit einem schönen Gesicht. Laura stutzte. Doch als sie auch noch das letzte Foto sah, blieb ihr Atem stehen. Da waren Luke und die Frau, eng umschlungen, glücklich lächelnd und vor ihnen in der Wiese sass ein Mädchen, das Abbild seiner Mutter, mit einem hübschen Kleid und vor Freude strahlend. "Was soll denn das? Ist der etwa verheiratet und hält sich so Frauen nebenher?" Laura war wütend. War sie etwa nur ein Spielzeug für ihn? Eine flotte Affäre? Aber Petra hatte ja gesagt, sie könne sich an Luke halten. Wusste die etwa gar nicht von dieser anderen Frau?

Sie stürmte ins Badezimmer, leerte ihre Blase und begann dann den Plug zu entfernen. Zum Schluss zog sie die Strümpfe aus. Dann schritt sie ins Wohnzimmer, suchte alle ihre Sachen zusammen und zog sich an. Mist, wo waren nur ihre Strumpfhosen vom Vorabend? "Scheisse, die hat er ja!" Schnell zog sie diese scheiss Stay Ups wieder an. Sie zerrte und schon bildete sich eine Laufmasche, das musste wohl so sein. Dann suchte sie ihre Tasche und wollte gerade zur Türe, da hörte sie Lukes verschlafene Stimme: "He, was ist denn hier los? Gehst du etwa? War es denn so schlimm? Lauf nicht einfach weg." Er schaute sie entgeistert an. Laura schimpfte los: "Was interessiert es dich, ob ich gehe? Ich bin offensichtlich eine von Vielen, für nebenher. Deine Frau ist wohl gerade verreist? Da dachtest du, könntest du mal wieder eine in dein Liebesnest bringen."
Luke schwieg. So ein Feigling, jetzt konnte er nicht mal antworten. Doch warum stand da ein Foto von der Frau, wenn er das wohl verheimlichen wollte? Ach, egal... Sie hatte genug gesehen. Dazu war sie nicht zu haben! Sie drehte um und schritt zur Türe. "Warte!", Lukes Stimme war klar und fordernd. Und weiter erklärte er:"Sie ist nicht verreist. Sie ist tot!" Laura hielt inne. Langsam drehte sie sich um und blickte in Lukes trauriges Gesicht. "Ja", sagte er leise, "sie starb bei einem Unfall, genau so wie meine Tochter." Laura wusste nicht so recht, was sagen. Sie kam sich doof vor: "Entschuldige, das wusste ich nicht. Also... ich dachte halt...." Luke lächelte gequält: "Ja, leider..."
Dann ging er in die Küche und schloss die Türe hinter sich.
Laura stand da. Was sollte sie jetzt tun? Laura war verwirrt. Wollte er, dass sie ging? Sollte sie zu ihm? War das, was da gestern passierte etwa das Ergebnis dieses Unfalls? Noch einer, der mit BDSM irgendwelche Erlebnisse verarbeitete?
Laura klopfte leise an die Küchentür. "Luke, darf ich?" Von drinnen hörte sie seine brüchige Stimme:"Nein, bitte lass mich. Geh nachhause Laura. Ich werde mich bei dir melden."

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submarinchen
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Mona

 

Anmerkung: Die Inspiration entstammt, das gebe ich zu, Animal Planet von Belice Bemont. Als ich jene las entstand in meinem Kopf plötzlich das hier...  Aber da die Geschichte bis auf diese ganz simple Gemeinsamkeit doch völlig anders ist, glaube ich, man braucht sie nicht als Plagiat zu betrachten. Wenn jemand anderer Meinung ist, bitte PM.


 

»Sie ist läufig.«

»Hm? Was meinst du, Liebes?«, antwortete ich zerstreut und bemühte mich, so zu tun als hätte ich Monas offensichtliche Lüsternheit nicht bemerkt. Doch meine Frau ließ sich wie üblich nicht täuschen: »Tu nicht so unschuldig. Am liebsten würdest du sie doch selber ficken!«

Schuldbewusst blickte ich in meine Zeitung, nur um weder meine Frau noch Mona anzuschauen zu müssen. Sex mit einem Haustier war zwar nicht direkt verboten, in unseren Kreisen aber doch mehr als verpönt. Und das Schlimmste war: Susanne hatte recht. Ich hatte Mona zwar bisher nie gefickt, aber ich sehnte mich manchmal danach. Das war mir klar, obwohl ich es mir eigentlich nicht eingestehen wollte. Und ich glaube, Mona wusste es auch. Ich konnte mich ihrer Anziehungskraft nicht entziehen. Okay, dazu mochte auch beitragen, dass meine Frau überhaupt kein Interesse an körperlichem Kontakt mehr hatte. Das letzte Mal hatten wir vor mehr als einem Jahr miteinander geschlafen. Wie hätte ich der Verlockung da auf Dauer widerstehen können?

»Mona, Platz!«, befahl ich barsch. Ich wollte ihre lüsterne Haltung und ihre Blicke einfach nicht mehr sehen. Gehorsam ließ sie sich nieder und rührte sich nicht mehr. Sie war ausgezeichnet erzogen. Doch auch in dieser Haltung strahlte sie puren Sex aus. War das, weil sie geil war, oder sah ich es so, weil ich so geil war? Egal.

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Domabile
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Hempfield Manor (27)

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Teil 27

Wir hasteten durch die dunkeln Straßen Oxfords, April und ich, während ein schwerer Novemberregen auf uns niederprasselte. Ich hielt den großen, schwarzen Regenschirm und April kauerte sich so dicht an mich, wie sie nur konnte. So erreichten wir die kleine Nebenstraße in dem wir den Club Débauchevermuteten und wir fanden erstmal… Nichts.

Die raugepflasterte Straße war außer uns menschenleer und von beiden gähnten uns grau-schwarze unwirtliche dreistöckige Betonriesen an. Ratlos sah ich mich um und zählte auf der linken Seite das dritte Haus ab. Nach Megs Beschreibung musste es dieses Haus sein. In diesem Moment schwang der endnovemberliche Regen in einen harten Hagelschauer um. April und ich hetzten so schnell wir konnten auf das Haus zu. Ich hatte mich nicht verzählt, denn als wir noch etwa drei Meter von der schweren Haustür entfernt waren, öffnete sich diese. Zum Vorschein kam ein Riese von einem Mensch. Er war muskulös und hatte kein einziges Haar mehr auf seinem Kopf und strahlte eine ruhige Autorität aus. Wir traten in eine Art dunkle Lobby, die außer uns menschenleer war. Verwirrt sah ich mich um. Hier sollte doch so eine Art Party starten. Er begrüßte uns. „Guten Abend Sir Thomas!“, er wandte sich an meine Begleiterin, „Guten Abend Miss April!“, dann stellte er sich vor: „Willkommen im Club Débauche! Ich bin Graham.“

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triple_mBB
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