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Sklavin

Das Bondage Schloss Teil 8

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Das Bondage Schloss
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Das Bondage Schloss Teil 7

 

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master261
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Laura und Bruno - 6. Teil

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Laura und Bruno - 1. Teil
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Laura und Bruno - 5. Teil
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Laura und Bruno - 7. Teil

 

Früh am Morgen wird Bruno durch einen nicht unangenehmen aber trotzdem eindringlichen Glockenklang geweckt, der gleich mehrfach hintereinander ertönt.

„Das ist Mariza“, flüstert Luisa. „Halb sieben, das ist ihre Zeit“, ergänzt sie.

„Wie, ich dachte Frühstück gibt`s um neun“ wundert sich der noch nicht ganz wache Bruno.

„Sie muss pissen und hat mehrfach geläutet. Komm`  besser gleich mit. Ich frage mich ja, wer von uns beiden heute Morgen das Vergnügen haben wird, “ grummelt sie und steigt aus dem Bett.

Marizas Schlafzimmer liegt auf der gleichen Etage, aber in einem anderen Flügel des Gebäudes. Luisa klopft an und nachdem ein „kommt rein“ zu vernehmen ist, gehen beide, Bruno mittlerweile ganz gespannt, ins Schlafzimmer.

„Da seid ihr ja endlich“, sagt Mariza leicht genervt, „ich muss pissen!“

„Natürlich“, antwortet Luisa und will sich gleich in die gewohnte Stellung bringen, um Marizas Morgenurin aufzunehmen.

„Nein, nein. Bruno soll das heute machen. Für irgendwas muss er schließlich auch gut sein mit seinem Käfig. Du willst doch so gerne Weiberpisse saufen  -hat deine Frau zumindest gesagt- und bei mir bekommst du es reichlich und frisch ab Quelle“, sagt sie verführerisch, während sie ihn mit dem erhobenen Zeigefinger zu sich heran winkt. Dabei bemerkt sie, dass er den Cage nicht trägt.

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Frauenfreund
5.01
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Wie viel Schulden hat der Tag an die Nacht?

 

Von morgens bis abends verschwendet der Tag sein Licht im Überfluss. Würden ihm nicht ab und an die Zunft der Wolken Einhalt gebieten, würde alles immer im schönsten Sonnenlicht erstrahlen, alle Farben leuchten. Unglücklich würde sich Schwarz mehr und mehr zurückziehen, bis es vor Gram vergeht.

Doch die Nacht richtet es mit ihrer Bescheidenheit – zumindest zum Teil. Schwarz, grau, alles Dunkle – ein jedes bekommt seine Chance und darf zeigen, wie schön es ist. Den Augen gönnt die Nacht Schonung vom Blendenden des Tages. Vielerorts kehrt nachts die Ruhe ein, die notwendig ist, den ach so schönen Tag zu überstehen.

Und doch ist es die Nacht, der das Böse zugeordnet wird. Alles Ungemach wird immer mit dem Dunklen verbunden. Und ohne jede Gegenfrage glauben wir es, sind fest davon überzeugt.

Aber ist es nicht der lichte Tag, der uns kaum Zeit lässt, die geliebten Sünden zu begehen? Wünschen wir uns in den lüsternen Momenten nicht die Nacht, sperren den Tag gar aus. Mit allerlei technischen Finessen versuchen wir, das Helle an unseren Fenstern aufzuhalten. Bei der körperlichen Liebe ist uns dunkel lieber. Genau so viel Licht, dass wir sehen – aber nicht gesehen werden.

Sex ist uns schwarz lieber und ist dunkel am schönsten. Auch wenn irgendeine Kirche es Sünde nennt. Ist es das, worauf wir in Verbindung mit der Nacht warten. Die Kindlein tief im Schlaf, die Lust heiß in unseren Körpern. Warum müssen wir nur, Viel der lieben Nacht mit Schlaf vergeuden. Gibt es doch so viel, das wir lieber tun.

Ach würde doch der Tag die Erfindung der Moral nur für sich behalten. Noch viel mehr, sehr viel mehr, würden wir die Nacht lieben. Eindeutig wäre sie der Sieger in dem Wettbewerb, wäre uns die liebste Zeit.

Also schuldet die Nacht dem Tag nichts! Wiederum hat der Tag schuld bei der Nacht, für deren schlechten Ruf. Falsch lässt der Tag seinen Gegenspieler fast ohne Licht dastehen, die Nacht bedrohlich und düster erscheinen.

Arme, verkannte, schöne Nacht.

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Die Grimm'igen ...
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Einfache Geschichte Teil 2, Abschnitt eins von zwei

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Einfache Geschichte - 1. Teil
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Einfache Geschichte - 3. Teil

 

Teil 2 ist etwas lange geworden, deshalb hier der erste Abschnitt

 

Als das Klackern von Susis Absätzen verstummt blickt er nach oben. Sie steht vor ihrer Wohnungstür und schaut ihn flehend an. Ihre Lippen formen ein lautloses: Bitte! Jetzt hört auch Max die Geräusche hinter der Nachbartür. Er reicht Susi ihren Schlüsselbund. Mit zitternden Fingern schließt sie auf und schafft es in ihrer Wohnung zu verschwinden bevor die Nachbartür sich öffnet. Der Nachbarin einen Guten Morgen wünschend betritt auch Max Susis Wohnung. Klickend fällt die Tür ins Schloss.  Max folgt Susi. Sein scharfes Spielzeug ist vorausgeeilt und steht abwartend in ihrem kleinen Wohnzimmer. Er schaut sich um. Gedämpftes Licht aus vielen kleinen Deckenlämpchen erfüllt den Raum. Die Einrichtung ist in hellen Pastelltönen gehalten. Ein hellblaues Ledersofa steht hinter einem niedrigen Tisch.  Vor der Fensterfront steht ein bequemer Sessel neben einem mit Büchern vollgepackten Regal. Einige Bücher liegen aufgeschlagen auf einem niedrigen Tischchen mit drei Beinen. Das vierte wird durch einen Stapel Bücher ersetzt.  An der größten Wand hängt ein großer Flachbildschirm über einem niedrigen Sideboard. Ein flauschiger Teppich bedeckt fast den gesamten Boden.

Ganz hübsch, denkt Max. Und noch hübscher findet er wie Susi ihm entgegenschaut. Mit etwas gespreizten Beinen, die Arme leicht angewinkelt schaut sie ihn erwartungsvoll an. Ob Max meine Wohnung gefällt?, sind ihre Gedanken. Bestimmt ist er weit luxuriöseres gewohnt. Sie wird nervös weil er einfach in der Tür steht und sie anschaut.  Sie entschließt sich die Stille zu unterbrechen. „Möchtest Du etwas trinken?“  „Ein Glas Rotwein wäre schön.“   Susi eilt in die Küche. Ihre Absätze klackern auf dem Fliesenboden. Auf der Anrichte steht eine verschlossene Flasche. Schnell findet sie einen Korkenzieher. Mir ein paar Drehbewegungen hat sie ihn in den Korken getrieben. Zum herausziehen bückt sie sich etwas und klemmt die Flasche zwischen ihre Knie. So sieht Max, der ihr gefolgt ist, unter ihren Arschbacken ihre Muschi und darunter den Flaschenboden. Susi zieht  kräftig aber ungeschickt, und der Korken schießt  aus dem Flaschenhals. Ein Schwall Wein folgt und benetzt Susis Titten und Ihren Bauch. Sie richtet sich auf und schaut an sich herab.„Mist“, schimpft sie, „jetzt hab ich mich eingesaut!“ 

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Schreiber
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Die Vertreterin - Part 2

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Die Vertreterin - Part 1
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Die Vertreterin - Part 3 – Neue Kleider

 

 

Die Vertreterin steht im Flur mit gefalteten Händen mit dem Rücken zu mir.  Jetzt bin ich gefordert. Wie weit soll ich gehen?

Nach kurzem Überlegen was oder wie ich weitergehen soll, reitet mein kleiner Teufel mich doch.

 

Von der Hutablage nehme ich ein 5m langes dünnes Seil und packe Ihre Hände, sie schreit kurz auf, das hat Sie nicht erwartet. Schnell binde ich Ihre Hände hinter ihrem Kopf zusammen.

Das eine Ende des Seils binde ich mit Ihren linken Fuss, das andere Seilende kommt an ihren rechten Fuss. So kann sie die Hände nicht mehr nach vorne nehmen. Anschliessend führe ich die immer noch bis auf die Schuhe nackte Vertreterin in mein Wohnzimmer.

 

In der Mitte meines Wohnzimmers lasse ich Sie stehen und setze mich auf mein Sofa und schaue sie mir genauer an.

Sie ist ca. 165 cm gross, nicht zu dick und nicht zu dünn. Es scheint als treibt sie Sport oder geht zumindest in ein Fitnessstudio. Wohlgeformte Brüste, mit schönen steifen erregten Brustwarzen. Ein kleines Tribal-Tattoo ziert ihre Schulter und überall ist Sie sauber rasiert. Eine kleine Augenweide.
Mein kleiner Freund meldet sich auch schon deutlich unter dem Handtuch.
Nervös beobachtet Sie mich.

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Zambo
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Was muss ich tun? - Teil 1

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Was muss ich tun? Teil 2

 

Soooo, mal sehen ob ich mit Euch mithalten kann :-) Viel Spass beim lesen, fängt soft an, wird evtl härter, wer weiss das schon ( ausser ich) ;-)

 

Es war ein Morgen wie jeder andere Morgen auch. Mia quälte sich schlecht gelaunt aus ihrem Bett um in die Küche zur Kaffemaschine zu schlurfen. Auf dem Weg in die Küche kam sie an ihrem Spiegel  im Flur vorbei, ein kurzer Blick in diesen verriet ihr den Zustand ihrer schulterlangen gelockten  Haare, die heute wohl am besten mit der Haarpracht Strubelpeters zu vergleichen waren. Dies besserte ihre Laune eher nicht. Natürlich war das Wasser in der Kaffemaschine leer und Bohnen mussten nachgefüllt werden. Mia schüttelte genervt den Kopf, na das kann ja was werden . Mia musste in ca zwei Stunden gestriegelt und gespornt in der Aula ihrer Arbeit sein um einen ellenlangen, ihrer Ansicht nach sehr trockenen Vortrag über die Inklusion (neues Wort für Integration) älterer Menschen in die Gesellschaft zu halten. Ihr Chef wusste genau, dass sie sowas hasste, vor anderen Menschen zu sprechen. Kurz gesagt, sie befürchtete dass dies ein richtig unangenehmer Tag werden würde. Nachdem sie ihren Kaffe und die obligatorische Frühstückszigarette geraucht hatte versuchte sie ihre Haare zu zähmen was ihr eher schlecht als recht gelang. Grummelnd stand sie vor ihrem Kleiderschrank und ärgerte sich, dass sie ds schöne schwarze Kostüm letztens in der Stadt doch nicht gekauft hatte. Sie entschied sich daher, es bei einer schwarzen Anzughose und einer weissen Bluse zu belassen. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie gnadenlos zu spät kommen würde wenn sie jetzt nicht den Turbogang einschalten würde. Fast wäre sie pünktlich aus der Wohnung gekommen wenn sie sich noch daran erinnern könnte wo sie ihre Autoschlüssel hingelegt hatte. Wütend über sich selbst kramte sie nach dem Ersatzschlüssel und spurtete aus ihrer Wohnung zu ihrem Auto welches sie aufgrund des Platzmangels vor ihrer Wohnung zwei Strassen weiter weg geparkt hatte. 

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Deleana
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Verluste - Teil 2

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Verluste - Teil 1

 

Da die Geschichte um wenige Seiten zu lang für eine Kurzgeschichte ist, haben wir sie geteilt.

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht. Der Autor behält sich alle Rechte vor. Öffentliche Weiterverbreitung des Textes - auch in Auszügen - außer in vom Autor veranlassten oder genehmigten Fällen ist hiermit ausdrücklich untersagt. Dies gilt insbesondere auch für Veröffentlichungen im World Wide Web, in Printmedien und in Form nicht autorisierter Postings im Usenet. Die Speicherung des vom Autor geposteten Textes zur rein privaten Nutzung ist zulässig.

Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"


 

Selten war Stick so wütend. Noch nie war er so wütend auf sich! Immer und immer wieder schimpft er sich selbst einen Trottel, einen Idioten und Schlimmeres. Zwei Stunden stand er vor dem Gasthaus. Dass er solch einen Fehler machte, kann er sich selbst nicht verzeihen. Nach dem Kneipbesuch wäre der Kerl ganz sicher wieder zum Haus zurück und Stick hätte dort nur auf ihn warten müssen. Doch er stand wie in Anfänger in der Nacht.

Und nun sieht er die Tragweite seines Fehlers. Das alte Bauernhaus ist leer und auch das Auto der schwarzhaarigen Frau ist weg. Das einzige von Wert, das noch im Haus zu finden war, ist ein aufwendig restauriertes und sehr gepflegtes Motorrad. Stick machte mit seinem Mobiltelefon ein Bild des Nummernschildes. An einer Wand findet er noch unzählige Bilder des gleichen Motorrades. Sorgfältig wurde dokumentiert, wie es von einem Haufen unfahrbaren Schrotts zu einem echten Schmuckstück verwandelt wurde. „Eine Schwachstelle“, bemerkte Stick, „klein, aber immerhin.“ Vorsorglich nimmt er die Bilder von der Wand und steckt sie ein.

*

Im Moment macht Toms Hirn mehr Umdrehungen als der Motor vor seinen Beinen. Wo soll er hin? Wem kann er noch trauen? Irgendeinen Unterschlupf braucht er, einen Platz, wo er die Frauen verstecken, etwas essen und trinken, und eine Nacht in Ruhe schlafen kann. Bargeld hat er genug dabei, auch wenn er es ungern für die Flucht ausgeben will. In Gedanken geht er alle Optionen durch. Freunde, Bekannte, sogar Verwandte – jeder, der auch nur im Geringsten infrage kommt. Er fährt an der Abzweigung eines Feldweges rechts ran und beschäftigt sich mit dem Navigationssystems des Wagens. Nach ein paar Versuchen begreift er und tippt ein Ziel ein.

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Die Grimm'igen ...
5.446872
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Verluste - Teil 1

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Verluste - Teil 2

 

Es scheint kein Muss mehr zu sein, hier nur reinrassige BDSM-Geschichten zu veröffentlichen. Schön, das bietet Raum für Neues und gibt mir den Mut, eine Art Kriminalgeschichte mit BDSM-Elementen hier anzubieten.

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht. Der Autor behält sich alle Rechte vor. Öffentliche Weiterverbreitung des Textes - auch in Auszügen - außer in vom Autor veranlassten oder genehmigten Fällen ist hiermit ausdrücklich untersagt. Dies gilt insbesondere auch für Veröffentlichungen im World Wide Web, in Printmedien und in Form nicht autorisierter Postings im Usenet. Die Speicherung des vom Autor geposteten Textes zur rein privaten Nutzung ist zulässig.

Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"


 

Von Weitem kann er das Läuten irgendeiner Kirchturmuhr hören. Zwei Uhr, eine gute Zeit für sein Vorhaben. Auch das Wetter spielt mit. Es regnet leicht und eine dichte Wolkendecke lässt kaum Mondlicht durch. Tom zieht sich die Kapuze seiner Jacke über den Kopf und den Reissverschluss bis unters Kinn. Nochmals zupft er an seinen Handschuhen aus feinstem Leder, bis sie perfekt, wie eine zweite Haut, sitzen. Seit 30 Minuten sitzt er im Gebüsch und beobachtet. Nichts hat sich im Haus gerührt. Kein Licht war zu sehen. Also sind seine Informationen richtig, dass der Hausherr zu einer Vorstandssitzung gereist ist und erst morgen Mittag wieder zurückkommt.

Es ist eine alte Villa. Ein Gebäude mit einem eigenen Charme. Etwas, dass die neuen Prachtbauten aus Stahl, Beton und viel zu viel Glas heute nicht mehr haben. Dieses Haus hat Ausstrahlung, hat Geschichte – und einen uralten, dicht bewachsenen Garten. Es fällt Tom nicht schwer, sich im Schutz der Flora ungesehen dem Haus zu nähern. Gründlich hat er sich vorbereitet, hat das Gebäude mehrere Nächte lang observiert, hat sich im Internet hochauflösende Luftbilder angesehen und alles an Informationen über den Besitzer gesammelt, was ihm irgendwie nützlich erschien. Das war auch der schwierigste Punkt, da der Besitzer einer der Superreichen ist, der seinen Reichtum am liebsten ungestört von Neidern, möglichen Entführern oder Bettlern, genießen will und daher kaum in der Öffentlichkeit in Erscheinung tritt.

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Die Grimm'igen ...
5.43273
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Zugabe!

Es war eine anstrengende und arbeitsreiche Woche gewesen. Hagen lag im Halbdunkel auf seiner Le Corbusier-Liege und entspannte sich bei einem Gläschen schottischen Lebenswasser. Der größte Teil des Wohnzimmers war in Schatten gehüllt, nur ein kleiner Bereich vor dem offenen Kamin wurde von den darin lodernden Flammen erhellt. Genau dorthin, exakt in die Mitte seines Blickfelds, hatte er Helena platziert.

Aus halb geschlossenen Augen verfolgte Hagen den aufreizenden Tanz, den Licht und Schatten auf ihrer nackten Haut vollführten, wobei er von Zeit zu Zeit an seinem Whisky nippte und sich an den komplexen Aromen des 18 Jahre alten Single Malts erfreute; den größeren Teil seiner Aufmerksamkeit widmete er aber der Musik, die über die Highend-Kopfhörer an seine Ohren drang. Sie übertönte mühelos das sanfte Knistern und Knacken der brennenden Holzscheite wie auch jene anderen Störgeräusche, die Helena ungeachtet aller Gegenmaßnahmen noch zu machen im Stande war.

Verzückt lauschte er dem virtuosen Spiel des Pianisten und der nicht minder perfekten Begleitung durch das Orchester. Wie schon häufiger wunderte sich sein analytischer Verstand, wie es mancher Musik scheinbar mühelos gelang, ihn auf einer tiefen, emotionalen Ebene anzusprechen, die ihm sonst kaum zugänglich war. Trotz seines leisen Bedauerns darüber, in seiner Jugend nie ein Instrument gelernt zu haben, war er andererseits auch froh, musikalisch ein nahezu kompletter Laie zu sein: Er befürchtete, dass durch eine zu intime Kenntnis der Musiktheorie seine naive und sinnliche Freude an der Musik vielleicht von einer intellektuellen und abstrakten Würdigung der dahinter stehenden kompositionstechnischen Leistung verdrängt werden würde.

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absolutist
5.053044
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Ein Chat und seine Folgen (open end) - Dualfantasien

 

Wir, also Rato, haben entschieden, diese zweiseitige Geschichte für das Erste zu beenden. Drei Monate lang haben wir uns zumeist abwechselnd ergänzt, was den ständigen Wechsel der Handlungsperspektive zur Genüge erklären dürfte. Es hat nicht nur viel Spaß bereitet, sondern uns auch einander und jeden selbst auf neue Art kennenlernen lassen. Wir hoffen, dass auch ihr Vergnügen an der Geschichte hattet. Wenn ja, aber auch im Falle eines Nein, sind wir für jeden konstruktiven Kommentar dankbar.

Jetzt ist es jedoch Zeit zu gehen. Eine Rückkehr haben wir uns und euch mit dem Zusatz -open end- ja offen gehalten. Uns steht momentan aber der Sinn eine zweite gemeinsame Arbeit zu beginnen. Vielleicht in ähnlichem Stil, also mit ständigem Wechsel des Schreibers. Wir wissen es konkret noch nicht, nur die Idee ist geboren. Also bis dahin: vielen Dank für die bisherigen Wortmeldungen und eure Treue, wenn man der stabilen Leserzahl und Bewertung vertrauen darf.

Viel Spaß mit unserem vorerst letzten Beitrag in dieser Angelegenheit ... man sieht sich ;)

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Eine Heirat, die keine ist.
Ein Ehering, der keiner ist.
Ein ewiges Versprechen und grenzenlose Sicherheit.
Erschöpft bin ich zu deinen Füssen zusammengesunken.
Du hältst mich in den Armen und fütterst mich.
Langsam … bedächtig, als wäre ich schwer verletzt.
Bin ich ja auch. Emotional erschlagen.
Und glücklich.
Ich werde also bei dir bleiben.
Du wirst dir eine Vorstellung von mir machen.
Kann ich dem entsprechen? Wir werden sehen.
Wir werden reden müssen.
Planen, handeln, Dinge erledigen.
Herrliche Nebensächlichkeiten. Da wir uns doch beide sicher sind.
Der letzte Schluck Wein.
„Steh auf, Sklavin“
Ein Schauer läuft über meinen Körper.
Noch bin ich ungefesselt und doch schon an deiner Leine.
Ich greife nach dem Halsschmuck, den du mir umgelegt hast.
Der Ring kommt in das Blickfeld, als du deine Hände um meine Handgelenke schließt.
Wie fest dein Griff ist, bestimmend und hart.
Fesseln hast du mir angelegt und meine Arme nach oben gezogen.
Ein wenig schwankend stehe ich vor dir.
„Füße auseinander, los.“
Du hast dir eine Gerte geholt und dirigierst mich damit.
Gespreizt bindest du mich fest. Aufgespannt stehe ich vor dir.
„Du sollst wissen, worauf du dich einlässt“, sagst du noch.
Dann steckst du mir einen Knebel in den Mund und ziehst mir einen Sack über den Kopf.
Einen Sack? Und schon erklärst du:
„Ich will deine Tränen nicht sehen, deine Emotionen. Nichts soll mich davon abhalten, dich zu zeichnen.“
Sein Sadismus frage ich mich.
Und meine Unterwerfung, kommt prompt die Antwort.
Er fährt mit der Gerte, die ich noch fürchten lerne, über meinen Körper.
Ein Streicheln, ein Liebkosen.
Dann ein Schlag, an ganz anderer Stelle. Auf den Hintern.
Es verblüfft mich mehr, als das es schmerzt.
Wärmt man das nicht auf, bevor man zuschlägt?
Hab ich mal irgendwo gelesen.
Schläge, noch heftiger.
„Diese Striemen wirst du noch eine Zeit lang spüren. Jedes Mal sollst du an mich denken. Dir deiner Situation klar sein“, sagst du zu mir.
„So werde ich dich sonst nur behandeln, wenn ich dich strafen will.“
Es tut so weh. Ich heule und stöhne. Es hilft nichts.
Aber es macht mich auch an. Die ganze Situation.
Hin- und hergerissen zwischen Lust und Schmerz.
Seine Hand zwischen meinen Beinen.
„Wie saftig du bist“, hör ich ihn lachend: „du brauchst eindeutig mehr“.
Schläge prasseln nieder auf meine Brüste.
Nicht ganz so hart. Ich winde mich wollüstig.
Du greifst die gestriemten Kugeln, kneifst und knetest sie.
Dann donnern drei Hiebe auf meine blanke Scham, die mich zum Schreien bringen. Aber gleich ist deine tröstende Hand wieder da.
„Für heute ist es genug“, sagst du und das finde ich auch.
„Ich werde deine Öffnungen verschließen und du wirst den Rest des Tages so verbringen“, sagst du mit einem Grinsen in der Stimme.
Vorstellungen von in meinem Innern pulsierenden Geräten ziehen mir durch den Kopf.
Ich bin so geil auf diesen Tag.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Rato
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