Erster und zweiter Teil: Lena, 19 und unerfahren, ist in eine Sauna mit Herrenüberschuss geraten. Versehentlich starrt sie einigen Männern etwas zu lange und auffällig auf deren Geschlechtsteil. Als sie danach unter der Dusche steht, gesellen sich prompt die Saunabesucher zu ihr.
Lena spürt zum ersten Mal die Faszination, sich mehreren Männern hinzugeben und zu unterwerfen.
Lena lehnte sich rücklings gegen Gustavo, der die Dusche abgestellt hatte. Nebel waberten durch den Raum. Er drückte ihre Handgelenke auf ihren Rücken und hielt sie dort fest. Sie keuchte und sah den beiden anderen Männern entgegen, die sich ihr langsam näherten.
Eigentlich waren das zwei eher durchschnittliche Typen, auf der Straße hätte Lena sie keines Blickes gewürdigt. Beide um 1,80 m groß, der eine blond, der andere braunhaarig. Der Blonde war vielleicht 35 oder 40 Jahre alt, der andere etwas älter. Sie schienen sich zu kennen, hatten ja in der Sauna vorher auch zusammengesessen, und kamen nun auf Lena und Gustavo zu. Bemerkenswert an ihnen war jedoch, dass sie die vorhergehenden Szenen natürlich beobachtet hatten und daher unschwer zu erkennen war, wie erregt sie waren. Beide hatten Erektionen von ansehnlicher Größe, die wie Speere waagerecht in den Raum stachen und in Lenas Richtung zeigten. Wie die Phalanx bei den alten Griechen, schoss Lena idiotischerweise durch den Kopf…
Lena keuchte und wand sich in Gustavos Griff. Zum ersten Mal erlebte sie an diesem Tag, welche unglaubliche Erregung und Faszination davon ausging, sich einem Mann ausgeliefert zu sehen und sich völlig zu unterwerfen. Der Typ vorhin hatte sie in den Mund - ja, gefickt, man konnte es nicht anders nennen, und eigentlich bloß für seine eigene Lust benutzt. Dennoch wäre Lena beinahe, ohne selbst berührt zu werden, zum Orgasmus gekommen, und zwar allein durch die Tatsache, dass dieser Mann sie an den Händen hielt und sie sich, trotz aller Anstrengung, nicht bewegen konnte und sich in ihr Schicksal fügen musste.
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Widder