Skip to Content

Kurzgeschichte

Zahltag oder vier gegen die Bank

Ich sitze mit der Opelgang am Tisch im Kipphebel. Hier können wir noch "auf Deckel" saufen. Privat sind wir schon längst von Bitburger, Krombacher oder Warsteiner auf Öttinger umgestiegen. Das dröhnt auch. Anders ist die Welt doch nicht zu ertragen.
Zur Übersicht aller Geschichten von: 
julie01
4.930002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (12 Bewertungen)

Schwarzer Tag

 

‚Der Name ist heutzutage das einzige,

dass die Menschen am Teufel nicht mögen!’

 

(Christian Friedrich Hebbel)

 

 

‘Thorwald’ lese ich an der Klingel. Hier bin ich richtig.

Ich schelle.

Mein Name ist Hohmann, Sandra Hohmann. Ich bin 18 Jahre jung und absolviere ein Medizinstudium, denn ich möchte einmal Ärztin werden. Da ich aus der Unterschicht stamme und meine arbeitslosen Eltern mich finanziell nicht unterstützen können, bin ich auf diverse Jobs angewiesen. Ich putze bei einer Zahnärztin, sitze ein paar Stunden in einem Call-Center und vertrete freiberuflich die Kosmetikfirma ‘Avelon’, für welche ich heute einen Hausbesuch mache.

Letztere Tätigkeit ist mir die Liebst. Ich habe kein Problem mit Putzen, aber Spaß macht es nicht. Außerdem komme ich mit meiner Kollegin Claudia nicht klar. Das Call-Center nervt richtig. Sie ahnen nicht, was das für ein Gefühl ist, wenn einem ein paar Hundertmal am Tag der Hörer kommentarlos eingehängt wird. Doch die Beschäftigung bei ‘Avelon’ ist der Hit. Die haben mir anspruchsvolle Arbeitskleidung gestellt (ich trage einen schönen hellblauen Blazer, eine weiße Bluse und eine dunkle Hose), kann kostenlos die teuren Kosmetikprodukte benutzen und erhalte eine sehr hohe Provision bei Verkaufsabschlüssen. Das Problem ist nur, dass sich mein Einsatzort im Münchener Nobelviertel befindet. Sie ahnen ja gar nicht, was ich schon für großkotzige ‘Frau Generaldirektoren’ kennenlernen durfte.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TITANIC500
4.77
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (16 Bewertungen)

Zwei Stunden

Nun habe ich seit Kurzem eine neue Muse - noch in der Probezeit. Im Moment inspiriert sie mich noch ausschließlich auf Zuruf, und nur für ein paar Absätze. Diese kleine Schreibübung ist eine Übergangslösung, bis sich die "Neue" richtig eingearbeitet hat. Aber dann ...    wink

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht. Der Autor behält sich alle Rechte vor. Öffentliche Weiterverbreitung des Textes - auch in Auszügen - außer in vom Autor veranlassten oder genehmigten Fällen ist hiermit ausdrücklich untersagt. Dies gilt insbesondere auch für Veröffentlichungen im World Wide Web, in Printmedien und in Form nicht autorisierter Postings im Usenet. Die Speicherung des vom Autor geposteten Textes zur rein privaten Nutzung ist zulässig.

Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"


 

 

Nur aus den Augenwinkeln sieht sie hin. Sie will es nicht wissen, muss es aber doch. 15:51 Uhr zeigt die Uhr an der Wand. Maja holt tief Luft. Noch wenige Minuten und es ist wieder so weit. Wieder liegen zwei Stunden vor ihr, voller Ungewissheit. Nur eines weiß sie sicher: dass sie gehorchen muss. Egal wer in wenigen Augenblicken durch die Tür kommt, sie muss ihm, ihr, ihnen gehorchen. So, wie sie es von ihrem Herrn gelernt hat. So, wie sie es mit ihm vereinbart hat.

Obwohl es nun schon fast drei Jahre sind, in denen sie diese Vereinbarung immer wieder aufs Neue einhält, ist Maja aufgeregt. Jede Woche liefert ihr Herr sie für genau zwei Stunden aus. Hier, in diesem kleinen Apartment, dass er extra für diesen Zweck mietet. Anonym und doch sicher, da er immer nur ein Zimmer weiter ist. Egal wer auch immer sie benutzen will. Eine unumstößliche Bedingung ist, dass er im Nebenzimmer anwesend ist, auf sie aufpasst. Unsichtbar für Majas Besucher beobachtet er alles über eine verborgene Kamera. Nicht aus voyeuristischen Motiven. Rein aus Fürsorge. Für Maja ist es nicht nur beruhigend zu wissen, dass ihr Herr über sie wacht. Es ist ihr auch Motivation. Es hilft ihr, nicht nachlässig oder unkonzentriert zu sein. Er sieht alles, was sie tut - und sie will es richtig machen, damit er stolz auf sie ist.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Die Grimm'igen ...
5.248002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (30 Bewertungen)

Willkommen zurück im Paradies

Vorsicht: Quatsch. Äh, … Parodie. Und: Alles nur geklaut. Naja, fast alles. Vielen Dank an die betreffenden Autoren. Ganz besonders herzlichen Dank an meine Helfer und Testleser!

Die Geschichte spielt nach dem Ausflug unserer Helden zur Venus („Ostergeschichte“ von Raale).

_________________________________________________________________________________________________________________________

 

Entdeckungsreise

Endlich Freitagabend! Endlich wieder eine Party! Endlich sehe ich meinen Freund wieder! Und endlich habe ich es geschafft, meinen Hello-Kitty-Käfer in diese vermaledeite Eingangsrampe der Gartenlaube einzuparken!

Nicht, dass ich ständig in Gartenlauben parke, schon gar nicht, wenn sie so exotisch aussehen wie Raumschiffe. Aber der ehemals wohl perfekt gepflegte englische Rasen ist von den Fahrzeugen der anderen Partygäste vollends überfüllt.

Sehnsuchtsvoll halte ich nach einem bestimmten Wagen Ausschau. Doch mein Freund ist noch nicht da. Es wäre auch zu schön gewesen, wenn er mir genauer verraten könnte, was mich heute hier erwartet. Aber schon am Telefon machte er sich einen Spaß daraus, mich weitestgehend im Unklaren zu lassen. Darüber sinnierend, dass er dies wahrscheinlich auch jetzt tun würde, schlendere ich los.  Auf dem einzigen extra breiten Parkplatz vor dem Eingang steht ein pinkfarbener Opel Astra-Verschnitt, den jemand mit roten Herzchen verziert und mit tiefen Falten geschmückt hat. Ein wenig fasziniert mich der Unterschied zwischen diesem kleinen, extravaganten Fahrzeug und dem riesigem Gebäude vor mir, dessen Grundriss einem „M“ zu gleichen scheint. Hier also soll die große Facebook-Überraschungsparty für den unwissenden Gastgeber stattfinden.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Liv B
4.658184
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (11 Bewertungen)

Wellness

Für Chris.R.. Vielen Dank für unvergessliche Momente. :-)

 

Wie jeden Morgen wenn ich bei Dir bin, sitzen wir in Deiner Küche beim Frühstück. Du barfuß in Jogginghose und nacktem Oberkörper - was ich übrigens sehr mag, weil man dann bei jeder Deiner Bewegungen das Spiel Deiner Muskeln beobachten kann. Das ist sexy. Ich schau Dich wirklich gerne an – Dein muskulöser Oberkörper, dein kleiner Knackarsch, Deine gepflegten Hände … ich finde es jedes Mal unfassbar, dass sie in einem Moment noch so hart strafen können, um im nächsten Moment ganz sanft über meine brennende Haut zu streicheln und damit Wellen der Lust in mir auslösen. Bei dem Gedanken daran werde ich jedes Mal wieder feucht.

Ich ertappe mich dabei, wie ich schon wieder meine Augen nicht von Dir nehmen kann und senke beschämt meinen Blick. Hoffentlich hast Du es nicht bemerkt. Doch als ich kurz aufsehe um es zu kontrollieren, belehrt mich ein übermütiges Blitzen Deiner Augen eines Besseren. Mist, Mia, musst Du denn schon wieder abschweifen?! Ich entschuldige mich bei meiner tadelnden inneren Stimme, und rechtfertige mich damit, dass Du fatalerweise immer diese Wirkung auf mich hast – und es leider auch weißt ...

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
nachthimmel
5.258574
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (28 Bewertungen)

Aufklärung

Dieser Text ist © 2013 by Salomé M. und publiziert unter der Creative Commons License 3.0 CC BY-NC-SA (Details dazu finden Sie in creativecommons.org)

Achtung: Kein Sex.

Aufklärung

"Mami, was sind das für rote Streifen auf deinem Rücken?"

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Salomé
5.315712
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (42 Bewertungen)

Du willst es doch auch, oder nicht?

Felizitas nahm Patricks Eichel in zwischen Zeige- und Mittelfinger und drückte sie zusammen. Das kleine Loch an ihrer Spitze, an dem die Harnröhre endete, öffnete sich unter dem Druck. Aufreizend langsam zog sie ihre Finger an seinem Schaft nach unten und hielt ihn dort für ein paar Sekunden einfach nur fest. Das Reißen an seiner weit nach hinten gezogenen Vorhaut war kaum zu ertragen, aber Patrick war froh, dass ihn der Schmerz einen kurzen Moment ablenkte. Felizitas genoss die zuckenden Bewegungen seines Schwanzes und registriert aufmerksam Patricks Gesichtsausdruck, der zwischen Lust und Qual hin und her wechselte. Erleichtert schnaufte Patrick aus, als Felizitas ihn endlich wieder losließ und seine Vorhaut wieder etwas nach oben rutschte. Sanft führte Felizitas ihren Zeigefinger am Rand seiner Vorhaut entlang, berührte seine Eichel, wanderte weiter nach oben, ließ ihn um die Spitze kreisen, zärtlich und doch quälend, da die Berührungen nur reizten, aber nicht erleichterten. Patrick atmete schwer. Er traute sich nicht, seine Frau anzublicken, aber war sich sicher, dass die ihn beobachtete.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
laurabrinkel
5.16
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (20 Bewertungen)

Das erste Mal

 

Es war Freitagabend im Mädcheninternat - traditionell der Tag an dem einen die Sünden der Woche einholten, sofern man denn welche begangen hatte und sie wusste, heute würde sie nicht ungeschoren davonkommen. 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Henning
5.075292
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (17 Bewertungen)

Aaron - Fesselnde Sitzung

„Echtes Sauwetter heute!“ stellte ich nüchtern fest. Karina, die auf neben mir auf unserer überdachten Terrasse saß, stimmte mir nickend zu. „Denke mal mit der Wanderung die wir heute Nachmittag geplant hatten wird’s wohl nichts.“ Sagte sie. „Nein da werden wir uns wohl was anderes einfallen lassen müssen was mir heute stattdessen machen sollen.“ Sagte ich nachdenklich zu Ihr. „Wir könnten doch Thomas und Ingrid anrufen ob sie nicht vielleicht auf einen Kaffee vorbeischauen möchten oder einen Filmnachmittag oder Abend halt. Wir reden ja schon länger davon dass wir öfter was gemeinsam Unternehmen sollten. Bei diesem Wetter heute werden sie ja nicht unbedingt auf einer Radtour sein wie sonst wenn‘s schön ist Draußen.“ Sagte Karina voller Vorfreude. „Nein, Ich möchte heute keinen Besuch haben. Mir wär’s lieber wir machen alleine was und auf einen Fernsehabend hab ich heute auch keine Lust.“ Erwiderte Ich launisch. „Ok Chef, was steht dir den im Sinn das wir machen könnten?“ sprach sie wieder genervt und sah zu mir rüber. Ich blieb mit geschlossenen Augen, zurückgelehnt, auf meiner Liege und zuckte nur mit den Schultern. Einige Minuten der Stille und Ruhe sprach Karina: „Aaron…?“. Der auffällig liebe Tonfall erweckte meine Aufmerksamkeit und ich öffnete meine Augen und konnte Karinas Blick sehen der etwas von einem Hund hatte der seine Streicheleinheiten haben wollte. „Ich hätte da was, was wir machen könnten…“ sprach Sie mit schüchterner und unterwürfiger Stimme und blickte mich mit ganz großen Augen an. Ich konnte mir da schon was vorstellen was sie meinte aber aus Reiz darauf dass sie es aussprechen würde musste Ich fragen: „Was denn mein Schatz? Sag schon?“. Sie wusste genau dass Ich das nur gefragt hatte um es aus Ihrem Mund zu hören und Ich bereits genau wusste was Sie den wirklich wollte. Aber sie stieg nicht auf mein Spiel ein sondern stand von Ihrem Stuhl auf und ging in die Wohnung. Ich machte mir nicht die Mühe ihr nachzusehen was sie denn jetzt mache sondern blieb entspannt auf meiner Liege.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Aaron
4.416
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (5 Bewertungen)

DANI, von einer die auszog, Englisch zu lernen

 

Es war einmal …

 

ein Chat, in welchem ein Mann namens Arta doch glatt auf die Idee kam, man müsse doch Dani beibringen, die englische Sprache zu beherrschen. So schlau (oder frech?) wie Dani war, versuchte sie, sich mit sarkastischen Bemerkungen herauszureden.

 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
dani1980
3.853848
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.9 (13 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo