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Kamerasex (Geschichten aus Frankreich)

 

Frankreich Treffen 2014
Sechs Autoren schreiben fünf Geschichtenanfänge in fünf Minuten. Der Text wird an den nächsten weiter gereicht. Es wird fünf Minuten geschrieben bis der eigene Text beim Ursprungsautor angekommen ist. Hier eines der Ergebnisse.


Die IFA ist seit zwei Wochen Geschichte. Was heißt schon Geschichte? Sie ist vorbei, vorüber und hat uns moralisch und technisch zum Tode verurteilt. Ich liege hier zwischen den verwaisten Plätzen all meiner überholten, toten Schwestern. Als Zombie mitten in diesem unpersönlichen Ambiente und all den Angestellten des Elektronikmarktes, die laut Button an der Brust verbrüdert und verschwistert sein müssen. Aber wer heißt schon Herr Saturn oder Frau Ich bin doch nicht blöd? Na gut, das ist nicht wirklich eine weltbewegende Frage, aber ich stelle sie mir, um mich für meine bevorstehende Vergänglichkeit zu rächen, solange ich es noch vermag. Schließlich warten im Lager bereits die hochgezüchteten Neuankömmlinge von der Funkausstellung in ihren gestapelten Kästchen und Kisten, um mir den Garaus zu machen. Es ist also der letzte Tag, die allerletzte Möglichkeit, mich an den Mann oder die Frau zu bringen. An Den oder Die!

 

Die Uhren in der Regalreihe rechts neben mir surren, ticken und schweigen sich Sekunde für Sekunde dem Feierabend entgegen. Sie spielen das „Lied vom Tod“ in einer Weise, die für jeden Besucher bzw. Mitarbeiter des Marktes unhörbar ist. Je weiter sie sich in memoriam dem orchestralen Finale nähern, desto unruhiger werde ich. Angestrengt halte ich Ausschau nach der Erlösung, die gefälligst formschön, intelligent und auch sonst mit allen nur erdenklichen erstrebenswerten Eigenschaften versehen sein und daherkommen sollte. Ich bin eben auch nur eine Kamera, die sich nach einer erfüllten Beziehung sehnt.

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Tony 2360
4.614
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.6 (10 Bewertungen)

Stimmungsarmband - Teil 3

Zum ersten Teil : 
Stimmungsarmband - Teil 1
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Stimmungsarmband - Teil 2
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Stimmungsarmband - Teil 4

 

Ich hätte mir heute Morgen viel vorstellen können, was ich im Laufe des Tages so erleben könnte. Aber die Situation in welcher ich mich nun gerade befand, war auf meiner Liste noch nicht mal unter den Top 100. Praktisch nackt auf einer Bühne zu stehen, angestarrt von einem Publikum dass selbst Großteils in Fetischklamotten unterwegs war, mein Körper gesteuert von einem irrsinnigen Computerprogramm, dass von einem wahnsinnigen (aber auch attraktiven) Kerl bedient wurde. Ständig blendeten mich Blitze von Fotoapparaten und Smartphones. Links und rechts vor der Bühne waren auch Videokameras aufgebaut, die das Geschehen festhielten.

„Meine Damen und Herren, liebe Freunde. Wie einige von euch schon wissen, bin ich schon seit einiger Zeit dabei etwas gänzlich Neues für unser aller Lieblingsbeschäftigung zu entwickeln. Ich möchte, dass es möglich ist jemanden ohne Seile, Riemen, Ketten oder sonst was, sowie dem damit verbundenen Zeitaufwand, einfach und schnell fixieren und kontrollieren zu können. Heute kann ich euch einen kleinen Zwischenstand in der Entwicklung vorstellen. Er beinhaltet schon sehr viele der gewünschten Funktionen, ist aber noch in der Betaphase. Ich brauche noch weitere Daten und Testergebnisse um das Produkt endgültig zur Marktreife zu bringen.“ Während seiner Ansprache lief Marc langsam um mich herum. Wie beiläufig streifte er dabei ständig meinen Körper. Er streichelte mir an der Seite meiner Brüste entlang oder packte mit einer Hand fest eine meiner Pobacken, wobei er wie selbstverständlich einen Finger tief in die Falte meines Hintern drückte. Einmal tauchte er vor mir auf, beugte sich herab und küsste meinen freigelegten Hals. All die Gefühle die durch die Berührungen verursacht wurden, fochten zusammen mit der sexuellen Begierde die die vielen Männerblicke im mir hervorriefen, einen Kampf aus gegen das Gefühl des Benutztwerdens, der Scham und der Verärgerung über meine „Entführung“.

„Wie ihr seht ist Sarah hier vollständig gefesselt und wehrlos. Außerdem hat sie noch einen Knebel im Mund. – Aber ihr seht nicht wie und mit was sie gefesselt ist. Sie könnte ja auch einfach eine gute Schauspielerin mit viel Körperbeherrschung sein. Deswegen möchte ich zum Überprüfen jemanden auf die Bühne bitten. – Wie wäre es mit dir Claus? Deine körperlichen Fähigkeiten könnte ich gerade gut gebrauchen. – Ein Applaus für Claus – Haha, das reimt sich“. Ein wahrer Schrank von einem Mann kam zu uns hoch. Er war bestimmt über zwei Meter groß und war extrem durchtrainiert. Das war leicht zu sehen da sein Oberkörper, bis auf einige große Tattoos, unbedeckt war. An den Beinen trug er ein paar Lederchaps und unter diesen nur einen knappen Ledertanga. „Claus, versuche doch bitte einmal Sarahs Beine zusammenzuschieben. Für einen Bär wie dich sollte es doch kein Problem darstellen, die zierlichen Beine eines kleinen Mädchens zu bewegen.“ Er kniete sich auf einem Bein vor mich und fasste mich an der Außenseite meiner Unterschenkel an. Dann begann er zu drücken. Seine im Ruhezustand schon mächtigen Bizepse schwollen noch um einiges mehr an. Er drückte und presste, aber er konnte meine Beine nicht zusammenschieben. Nach einigen Minuten des Versuchens stand er auf. „Versuchs mal mit den Handgelenken“ schlug Marc vor. Er versuchte meine Hände aus meinem Nacken zu entfernen. Erst zog er nach hinten und zur Seite, dann begann er meine Arme hochzuheben. Meine Hände lösten sich nicht von meinem Hals, dafür lösten sich meine Füße vom Boden. Er hob mich ganz einfach an, ohne dass sich meine „Fesselung“ löste. Irgendwann schwebte ich in fast einem Meter Höhe. Als er seine Arme nicht weiter ausstrecken konnte, setzte er mich wieder sanft ab um mich sogleich, dieses Mal um meine Taille gefasst, wieder anzuheben. Ich fühlte mich wie ein kleines Püppchen in seinen kräftigen Händen. Er begann mich umher zu drehen erst links- dann rechtsherum. Dann drehte er mich komplett herum, so dass mein Kopf zum Boden zeigte und meine Füße in die Luft ragten. Er zog seine ausgetreckten Arme, die mich umher balancierten wie ein Spielzeug, näher an seinen Körper heran. Dadurch drückte er mein Gesicht direkt auf seinen Lederslip. Ich roch den kräftigen Geruch des Leders vermischt mit den Gerüchen die sein Gemächt absonderte. Es war gut zu erfühlen, dass sich bei ihm eine gewaltige Erektion entwickelte. Er beugte seinen Oberkörper und Hals damit er mit seinem Gesicht wiederum meinen Schritt erreichen konnte. Ich spürte wie er mit seiner Nase meine Muschi entlangfuhr. Er drückte so meinen Latexslip noch weiter in die Spalte hinein. Nach seiner Nase begann er mit seiner Zunge weiter mit mir zu spielen. Im Zeitraffer begann sich meine Erregung zu steigern. Die Position kopfüber, sein Schwanz direkt vor mir, er mit seinem Gesicht mich intensiv verwöhnend und ich konnte meine Beine nicht schließen, um etwas dagegen zu tun. Natürlich wollte ich auch gar nichts dagegen tun, sondern genoss jede Sekunde davon. Nach kurzer Zeit und nur Bruchteile von Sekunden bevor ich gekommen wäre, spürte ich einen heftigen Schlag auf meinem Po. Es war Marc. „So, ihr zwei. Genug gespielt. – Wie ihr alle gesehen habt, konnte auch unser prächtiger Claus ihre unsichtbaren Fesseln sprengen. – Setzt du sie bitte wieder ab.“ Er drehte mich wieder herum und stellte mich auf die Füße. So hielt er mich einen Moment fest bis er sicher war, dass ich das Gleichgewicht halten konnte. Dann ließ er mich los, zwinkerte mir zu und ging wieder zum Publikum hinab.

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rgho
5.402142
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (28 Bewertungen)

Traumerfüllung - Eintritt in eine fremde Welt - Kapitel 2

 

Nun geht es weiter mit dem Kapitel 2 der Traumerfüllung.
Herzlichen Dank für eure Meinungen und auch eure Kritik.
Ich hoffe sie sagt euch genauso wie der erste Teil zu.
Euer Feedback ist natürlich auch hier gern gesehen.
 

-Eintritt in eine fremde Welt-

- Kapitel 2 -

 

Die Lady läuft vor mir her und ich kann auf einen wohlgeformten Hintern sehen, der in einem weißen Latexkleid, das ihr bis oberhalb der Knie reicht, steckt. Ich kann den Blick fast nicht von ihr abwenden, das lange schwarze Haar fällt in einem streng gebunden Zopf auf ihren weiten Rückenausschnitt und schon breitet sich wohlige Wärme in mir aus. Ihre Füße stecken in hohen weißen Pumps, die ihre Beine vollends zur Geltung bringen.

Sie bringt mich ins Haus hinein und ich schaue mich zögerlich um. Die Wände sind sehr dunkel gehalten, doch alles in einem sehr edlen Stil.  Die Kerzenständer an den Wänden tauchen ihr Latexkleid in ein so tolles Licht, dass es mir den Atem nimmt. Sie schaut kurz nach hinten, wie um zu überprüfen, ob ich ihr noch folge und nimmt meinen Blick wahr, sie hebt eine Augenbraue und räuspert sich kurz. Ich wende den Blick ab und suche mir einen anderen Punkt, den ich betrachten kann.

Mein Blick bleibt an der mit dunklen Farben bemalten Wand hängen und ich blinzle kurz. Dort hängt eine sich windende Frau in Ketten an der Wand, die Augen verbunden. Vor ihr kniet eine Frau und reibt der gefesselten die langen Beine mit einem Öl ein und massiert sie ausgiebig. Ich muss schlucken und wende den Blick ab, zurück zu der Lady, die mich nun prüfend und schweigend ansieht. Sie nickt mir zu und fordert mich mit einer Geste auf weiterzugehe.

„Sie hat sich nicht an ihre Anweisungen gehalten, die wir ihr gegeben haben und nun muss sie eine Weile hier zubringen, doch ich bin sicher das es ihr durchaus gut geht.“ Sie sagt dies fast beiläufig und ich sehe mich noch einmal zu den beiden Frauen um und folge ihr dann weiter den langen Korridor entlang, bis sie an einer Treppe ankommt.

Sie führt mich das erste Stockwerk hinunter, dort werde ich einen Raum gebracht, der noch etwas dunkler als der Eingang ist. Das Licht wurde noch weiter heruntergedimmt. Viele unbekannte Hände tasten nach mir und ziehen mir das Kleid aus, sie brauchen eine ganze Zeit, ehe sie alle Knöpfe geöffnet haben und mir das Kleid von den Schultern streifen können. Eine Hand macht sich an meinen Pumps zu schaffen und zieht mir auch diese aus. Ein Raunen geht durch den Raum, als sie bemerken, dass ich kein Höschen anhabe. Ich sehe nur unscharfe Konturen in dem Licht, aber mein Geruchssinn nimmt Latex und Puder wahr und in mir wird schon wieder das kribbeln mehr und mehr, das quietschen des Latex, wenn es aneinander reibt verursacht bei mir ein brennen am ganzen Körper.

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LadyOscar
4.713
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (20 Bewertungen)

Traumerfüllung - Vorbereitungen auf ein besonderes Wochenende - Kapitel 1

 

Liebe Leser/innen

dies ist eine mehrteilige Geschichte. Ich werde nach und nach die nächsten Kapitel einstellen.

Dies ist mein "Erstlingswerk" und ich bin gespannt auf euer Feedback, auch wohlgemeinte Kritik ist gern gesehen, ich will mich vom meinem Schreibstil, wenn nötig, schliesslich verbessern.

Traumerfüllung

Kapitel 1
-Vorbereitungen auf ein besonderes Wochenende-

An einem Samstagabend im Sommer … ich bin in meinem Badezimmer … Kerzen brennen, ein Glas Prosecco steht auf einem kleinen Tisch und eine einzelne rote Rose in einer Vase mit Tautropfen auf der Blüte, die im Kerzenlicht schimmern, frische Erdbeeren in dunkle Schokolade getaucht, liegen in einer kleinen Schale.
Ich habe es mir vorher sehr schön gemacht, schließlich soll heute ein besonderer Tag werden und wie das Wochenende wird, das wage ich im Moment gar nicht zu träumen. Dave Gahams erotische Stimme dringt leise in mein Ohr, als ich mich langsam in das vorbereitete Schaumbad gleiten lasse.

Auf dem Tisch liegen zwei Karten und zwei Schreiben, welche für den weiteren Abend sehr von Bedeutung sind.
Darauf liegt ein Schwarzer Kugelschreiber, auf dem ein goldenes Zeichen prangt. Ich lese mir, während ich mich in dem warmen Wasser hin- und her gleiten lasse, die Karte und danach die Schreiben aufmerksam durch und achte peinlich darauf, dass ich sie nicht nass spritze. Mit dem schwarzen Kugelschreiber fülle ich nun beide Schreiben sorgfältig aus. Es gibt Fragen zum ankreuzen, Bemerkungen werden von mir mit zittriger Schrift dazu geschrieben. Ich bemühe mich meine Schrift sauber lesbar zu Papier zu bringen, angesichts dessen, was ich da hinschreiben möchte, löst sich mir ein Stöhnen aus tiefer Kehle und mir treibt es eine Röte und Hitze durch den Körper, das nicht von dem warmen Wasser um mich herum ausgelöst wird. Ich schreibe so wahrheitsgemäß alles auf, so gut ich vermag und doch stockt des öfteren der Stift auf dem Papier, und ich ringe mit mir, bestimmte sehr intime Dinge preiszugeben.

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LadyOscar
4.825716
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (21 Bewertungen)

Stimmungsarmband - Teil 2

Zum ersten Teil : 
Stimmungsarmband - Teil 1
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Stimmungsarmband - Teil 3

 

Während der Fahrt in die Innenstadt saßen wir beide gemeinsam auf der Rückbank des Taxis. Noch in der Flughafenhalle musste ich mich erst einmal vor einem Spiegel etwas „ordnen“. Nach den Ereignissen vor und während des Fluges fühlte ich mich körperlich und seelisch ausgelaugt. Der Beinaheorgasmus und der stetige Erregungslevel hatten mir ein kontinuierliches Lächeln und eine rosige Gesichtsfarbe verliehen, die immer noch anhielt. Natürlich versuchte ich mehrfach meine Gedanken auf eine mögliche Flucht zu lenken, aber die sofort entstehenden Schmerzen machten dies unmöglich. Stattdessen versuchte ich zu ergründen was Marc mit mir auf einer SM-Messe wollte. Klar hatte ich schon mit ein, zwei Exfreunden einige Fesselspielchen im Bett gehabt. Aber im Nachhinein musste ich feststellen, dass die Jungs nicht besonders talentiert waren. Jedenfalls konnte ich mich nicht richtig „fallen lassen“. Ich empfand das Ganze als interessant und reizvoll, aber doch nur als kleine Abwechslung. Die „50 Shades“-Bücher habe ich natürlich auch gelesen und konnte mich recht gut in Anastacia hineinversetzen. Der passende Milliardär ist mir bislang aber nicht über den Weg gelaufen.

Nach etwa 20 Minuten Fahrt, bei denen ich ungewohnt unelegant mit geöffneten Beinen da saß, erreichten wir schon die Niederlassung meiner Firma. Marc folgte mir wie selbstverständlich in das Gebäude. Mit kleinen Schritten ging ich zum Empfangstresen. Dort gab ich der Dame die gewünschten Unterlagen. Sie nahm den Ordner entgegen: „Vielen Dank Frau Becker. Wir wünschen Ihnen einen guten Rückflug“. Somit hatte mein Aufenthalt in der Firma weniger als 10 Sekunden gedauert. Ich hatte eigentlich noch damit gerechnet mit jemandem zu sprechen oder einen Kaffee zu trinken. „Auf zu unserem nächsten Termin“ sagte mir Marc in der Drehtür auf dem Weg nach draußen.

Den Straßennamen den er dem Taxifahrer nannte kannte ich nicht, aber ich merkte bald, dass wir nach St.Pauli fuhren. Angekommen versuchte ich reflexartig sofort wieder das Weite zu suchen, aber die gespürten Peitschenhiebe auf dem Rücken überzeugten mich sogleich wieder, in die Nähe des Mannes mit der Fernbedienung zu gehen. Er nahm mich wie selbstverständlich in den Arm und wir liefen ein kleines Stück. Wenn ich nicht von ihm überrumpelt und sozusagen gekidnappt worden wäre, hätte ich mich an seiner Seite gar nicht mal so unwohl gefühlt. Außerhalb des Flughafens fiel mir neben seinem selbstbewussten Auftreten erst richtig sein gutes Aussehen auf.

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rgho
5.4075
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (40 Bewertungen)

Stimmungsarmband - Teil 1

     Nächster Teil: 
Stimmungsarmband - Teil 2

 

[Intro]

Vor einigen Wochen musste ich zum Flughafen, da ich beruflich ganz kurzfristig nach Hamburg fliegen sollte. Es ging nur um ein paar Unterlagen die überbracht werden mussten. Aber die Chefs aus beiden Filialen legten Wert darauf, dass es jemand überbringt der auch in der Firma arbeitet, und nicht irgendein anonymer Kurier. Und da ich am Morgen nicht schnell genug „Kann nicht“ oder „Habe einen anderen Termin“ gesagt hatte, wie meine lieben Kollegen, fiel die Wahl auf mich. Also wurde schnell ein Platz im nächsten Flieger für mich gebucht (dummerweise war sogar noch ein Platz frei); Taxi bestellt; die Unterlagen in meine kleine Aktentasche gepackt und „Gute Reise“ gewünscht. Ich konnte gerade noch mein Notebook herunterfahren und mein Handtäschen schnappen, bevor ich zum Ausgang komplimentiert wurde.

Als ich ins Taxi eingestiegen bin, ist mir erst aufgefallen das mein Outfit an diesem Tag businessmässig eher grenzwertig war. Eigentlich wollte ich mich mittags mit meiner Freundin Melanie treffen. Wir haben uns beide superlieb, aber auch einen unausgesprochenen Wettbewerb am Laufen.  Beide sind wir im mittleren Management verschiedener Firmen tätig. Aber wir möchten austesten, wer sich am meisten traut. Wer die heißesten Outfits anzieht, die kürzesten Röcke und die höchsten Pumps. Natürlich ohne irgendwie nuttig auszusehen. Wir haben schließlich Stil. Trotzdem läuft immer das interne Zählwerk mit, wer die meisten und intensivsten Männerblicke für seine Erscheinung erntet. Beim Einsteigen ins Taxi ist mir erst bewusst geworden, dass der Minirock den ich trug, nicht dafür gedacht war, sich in recht enge Sitzmöglichkeiten hinein- und hinaus zu zwängen.  Die 12cm Absätze die ich trug, haben den Komfort auf der Rückbank auch nicht unbedingt angehoben.

Am Flughafen angekommen begutachtete ich mich in der Abflughalle zunächst im nächsten Spiegel. Ich fand es gut. Zum Anlass entsprechend etwas grenzwertig, aber OK. Der Mini ging bis zur Mitte meiner Oberschenkel. Darüber trug ich ein hautenges Top und eine Bolerojacke. Das ganze Arrangement war in gedeckten Apricot-Tönen. Alles passte farblich perfekt zusammen. Sogar meine Taschen und meine Unterwäsche harmonierten dazu. Zum Glück hatte ich mich an diesem Morgen doch noch dazu entschieden einen BH anzuziehen. Gelegentlich lasse ich ihn weg, denn bei meinen kleinen, sehr festen Brüsten brauche ich nicht unbedingt einen BH. Aber unter einem engen Oberteil erkennt man schnell, dass ich eben keinen trage, und das lässt sich in meiner Branche dann als mangelnde Professionalität missdeuten.   

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rgho
5.333022
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (43 Bewertungen)

Nur mal Umschauen (Teil 3)

Zum ersten Teil : 
Nur mal Umschauen - Teil 1
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Nur mal Umschauen - Teil 2

 

„Dreh dich nicht um“, sagte mein Retter. „Ich werde dir jetzt für 10 Sekunden deinen Knebel herausnehmen. Du wirst keinen Ton sagen. Wenn du verstanden hast, nickst du.“ Ich hatte verstanden, deshalb nickte ich. Diese 10 Sekunden Entspannung für meine gestresste Kiefermuskulatur wollte ich mir nicht versauen. Nach kurzer Zeit spürte ich, wie in meinem Nacken an dem Schloss des Ballknebels herumgefummelt wurde. Dann ein leises Klicken und mir wurde die dicke Gummikugel sanft, aber bestimmt aus dem Mund gezogen. Beinahe wäre mir ein „Mann, das wurde verdammt Zeit“ entglitten. Aber zum Glück brach ich rechtzeitig ab, um nur ein uneindeutiges „Mmmm“ vernehmen zu lassen.

„Ich möchte nicht, dass du wieder so einfach Gefahr läufst, dass dir jemand so leicht die Luft abschneiden kann“. Mein erster Gedanke war: „Oh, OK also kein Knebel mehr.“ Doch gleich nach einem „Weit aufmachen“, wurde mir wieder etwas in den Mund geschoben. Diesmal ein Ringknebel. Wenn mich mein theoretisches Fachwissen nicht getäuscht hat, war es ein sogenannter Spidergag. Aus Metall. Und ziemlich groß. Und natürlich wieder abgeschlossen. Das war wohl vom Regen in die Traufe. Aber zumindest hatte ich nun eine große Atemöffnung und war nicht von den kleinen Nasenlöchern in der Latexmaske abhängig.

„So meine Süße. Die Zeit läuft. Viel Spaß noch“. Ein Klaps auf den Po und weg war er. Als ich mich umgedreht hatte, konnte ich ihn nur noch kurz von hinten sehen, bevor er um die nächste Ecke entschwand. Inzwischen war es ja offensichtlich: Es war der Mann aus dem SM-Shop. Jener der mich eigentlich erst so richtig in diese Misere gebracht hat. Wobei… war es eigentlich eine Misere? Oder war es eine Situation die ich mir schon lange erträumt hatte.

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rgho
5.0175
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (8 Bewertungen)

Der Exhibitionist

War ich zu dem Zeitpunkt eigentlich schon Achtzehn gewesen? Ich weiß es nicht mehr genau, aber doch, ich musste bereits volljährig gewesen sein, denn so lange war es ja noch nicht her, oder? Andererseits war mein Zeitgefühl in den letzten Jahren vermutlich furchtbar durcheinandergeraten, was überhaupt kein Wunder war.
Allerdings hatte ich mit Sicherheit schon deutlich früher festgestellt, dass mich eine Laune der Natur besonders großzügig ausgestattet hatte - zumindest, was die Größe meiner Geschlechtsteile anging. Den Vergleich hatte ich als Teenager alsbald zur Verfügung und mit wachsendem Stolz verfolgte ich, wie sich mein Penis zu geradezu unverschämter Größe entwickelte - es gab zum Beispiel keinen Klassenkameraden, der auch nur annähernd mit mir mithalten konnte, was das betraf. Mein dazu passender, mehr als männerfaustgroßer Hodensack sorgte dafür, dass mir nur selten der Saft ausging, als ich mich verstärkt meiner neuen Lieblingsbeschäftigung - exzessive Onanie- zu widmen begann. Nach einer Weile hatte ich mich an vier bis fünf mal am Tag gewöhnt.
Es blieb auch nicht aus, dass ich ein gewisses Aufsehen erregte - Bemerkungen in der Umkleidekabine, staunende Blicke im Schwimmbad - selbst die Schulärztin konnte sich bei einer Untersuchung, an deren Anlass ich mich nicht mehr erinnere, einen Kommentar nicht verkneifen. Woran ich mich aber genau erinnere, ist, dass ich bei dieser Untersuchung zum ersten Mal bewusst wahrnahm, dass es mir -noch auf unbestimmte Weise- irgendwie gefiel, unten ohne dazustehen und mein dickes, langes Glied zu präsentieren. Ich weiß auch noch genau, wie ich die Situation im Untersuchungszimmer praktisch noch wochenlang als Onaniervorlage benutzte.
Und von dieser Vorstellung kam ich danach nicht mehr los - ich stellte mir immer neue Situationen vor, in die ich nackt oder zumindest mit entblößtem Schwanz geriet; und natürlich waren dabei immer ausschließlich Frauen anwesend - vorzugsweise ältere Frauen wie die Schulärztin (ich schätze, sie war zu dem Zeitpunkt etwa 30), die mich dann staunend und bewundernd betrachteten.
Solche Situationen traten natürlich nicht ein und es dauerte -soweit ich mich erinnere- nicht allzu lange, bis ich auf die Idee kam, sie stattdessen selbst herbeizuführen.

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differentworld
5.248236
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (17 Bewertungen)

JAHNA III...NORA wird endgültig in Besitz genommen

Zum ersten Teil : 
JAHNA I
  Vorheriger Teil: 
JAHNA II..aus Jahna wird NORA
     Nächster Teil: 
JAHNA IV...NORA bemüht sich um neue Freunde

 

Teil 3

 

Am nächsten Morgen wachte ich nach einer unruhigen Nacht immer noch nackt mit meinem Sklavenhalsband eng an meiner Kehle unter meiner Bettdecke auf und spürte ein Ziehen in Muskelpartien, von denen ich nicht einmal gewußt hatte, dass ich sie hatte. Mein erster wacher Blick fiel auf das Poster mit der gestopften Möse, die mir so sehr gleichen sollte. Dann glitt mein Blick auf das Bild von Jan, meines Herrn. Ich hatte jetzt an zwei Tagen zwei rasende Orgasmen erlebt und ich hoffte insgeheim, dass es weiter so gehen würde. Dafür war ich durchaus bereit Weiteres von Jan zu erdulden, wobei ich inständig hoffte, dass ich dabei auf meine Kosten kommen würde. Seufzend rollte ich mich aus meinem Bett und betrachtete mir nochmal das Bild meiner gequälten Schicksalsgenossin und ahnte, dass ich heute nicht weniger würde einstecken müssen, als gestern. Ich nahm den Sklavenkragen ab und steckte ihn im Vorbeigehen in meine Schultasche. Dann ging ich etwas steif in den Knien unter die Dusche und rieb mir fest die schwache übriggebliebene Schrift von meiner Haut, trocknete mich ab und flocht mir die Haare auf beiden Seiten zu festen langen Zöpfen. Dann ging ich wieder in mein Zimmer und quetschte meinen Körper in das bereitgelegte Sommerkleid. Es war schon ein bißchen eng, denn ich hatte es seit dem letzten Sommer nicht mehr getragen und dann hatte ich dazu einen BH angehabt, der meine Brüste wenigstens soweit zurückgedrängt hatte, dass sie mir nicht aus dem Ausschnitt quollen. Jetzt aber konnte ich die Knöpfe über meiner Brust gerade so mal schließen und dennoch sahen meine Dinger darin heraus- und aufgestellt, wie in einem Dirndl aus. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl nichts als das bißchen Stoff über meiner Nacktheit zu haben. Wie die Leute sagen, war es das Gefühl „einen Hauch von Nichts“ auf dem Körper zu tragen.

 

Ich zog die weißen Socken über meine Füße und steckte Sie in die Sandalen, suchte dann meine Hefte und Bücher zusammen und ging mit meiner Tasche die Treppe herunter in die Küche, während mir die Luft über meine freie Spalte unter dem Kleid strich. Unten sah ich mir im großen Flurspiegel mein Spiegelbild an. Unmöglich, das konnte Jan doch nicht von mir erwarten. Die Wirkung der Zöpfe und der Klamotten war genau so, als ob ein naives, leicht zu habendes und tussiges Landei in die Disco geht und seine Milchfabrik in die Auslage schiebt, um damit jemanden aufzufordern sie mit nach Hause abzuschleppen und sie sich dann vorzunehmen. Der Bauerntrampel schlechthin. Williges billiges Landei bietet sich für einen kleinen folgenlosen Fick an, schrie mein Outfit. Was würde das für ein Gerede geben auf dem Schulhof und was würden die Lehrer an der Penne erst von mir denken. Allein der Gedanke aber ließ meine Nippel anschwellen und sich gegen den Stoff meines Kleides pressen, was die ganze Sache noch schlimmer machte. Ich wußte jedoch, dass es keinen Sinn machen würde mich gegen Jan´s Anordnung zu wehren. Er würde mich sehr genau beobachten und ich ahnte, dass es ihm Spaß machen würde meine demütigende Aufmachung und deren Folgen genau mit zu verfolgen.

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Jahna
5.262498
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (24 Bewertungen)

JAHNA I

     Nächster Teil: 
JAHNA II..aus Jahna wird NORA

 

Teil 1

 

Alles begann im Sommer drei Wochen damit, dass bei uns zuhause wieder einmal das Geld total knapp war und wir schon in der Mitte des Monats nicht mehr Einkaufen gehen konnten. Meine Mutter war mal wieder auf Tour oder bei einem Freund, was weiß ich. Sanne, meine liebe Schwester, nölte herum wie ein Teenager obwohl sie nun schon 18 war und ich wußte einfach nicht, wo ich hätte Geld auftreiben können. Da habe ich mir dann während einer großen Pause unsereres Aufbau-Kurses der Berufsschule, als alle draussen auf dem Hof waren, aus Maren´s Schul-Rucksack die Kurskasse heraus gefischt und mir daraus 50 € geliehen. Wirklich, ich wollte es nur ausleihen und dann im nächsten Monat zurücklegen. Maren war ja schlampig, wenn es um die Kasse ging und zählte eigentlich nie nach. Und die Gelegenheit war eben günstig, denn ich blieb oft in der Pause auf dem Gang weil ich nicht genervt und angemacht werden wollte und allen anderen, auch den Lehrern, war es ziemlich egal was ich so tat, und schließlich waren wir alle in dem Kurs über 18 - da sagen sie einem ehh nicht wirklich was man tun soll. Ich hätte wirklich keine andre Möglichkeit gewußt wo ich sonst Geld hätte herkriegen sollen. Und es wäre vermutlich auch alles gut gelaufen wenn da nicht Jan in der Tür gestanden hätte, als ich gerade die Kasse in Maren´s Rucksack zurücklegte.

 

Jan war ein älterer Junge, also so ungefähr 20, der neu in die Berufsschule gekommen war. Er war im letzten Jahr schon in einem anderen Aufbaukurs der Arge gewesen und dann von seiner Schule am anderen Ende der Stadt in unsere Berufsschulklasse gewechselt. Eigentlich hätte er auf dem Hof sein müssen, um sich mit seinen Freunden aus dem letzten Kurs, die er von Feten und Disco kannte, in der Raucherecke zu treffen, wie in jeder anderen Pause auch. Obwohl er ein Jahr älter war, als die anderen in der Klasse, war er nicht größer und auch nicht größer als ich. Jan war nicht einer von diesen Fußballtypen oder Sportlern, die in unserem Kurs den Ton angeben, sondern hing noch an seiner Clique aus der anderen Schule und den wüsten Typen, die dort den Kurs gemacht hatten. Ich würde nicht unbedingt sagen, daß er gut aussah, bestenfalls lässig oder „cool“. Jedenfalls stand er nicht auf der Jagdliste der anderen im Kurs. Er war blond mit so einer Strähne über den Augen, breitschultrig, aber nicht dick, oder so. Sein Gesicht war für meinen Geschmack etwas spitz und sommersprossig. Er wirkte immer ein bißchen verschlossen und arrogant, so als wäre er etwas Besseres als die "Kleinen" um ihn herum. Seine Klamotten waren immer ein bißchen zu eng und doch chic in so einem „böse-Jungen-Stil“, so mit Leder-Jacke und Nieten-Jeans. Ich wußte nur, dass er am anderen Ende der Stadt auf einem Bauernhof mit seinem älteren Bruder lebte, da seine Eltern bei einem Unfall vor fünf Jahren ums Leben gekommen waren.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jahna
5.382858
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (35 Bewertungen)
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