Skip to Content

Outdoor

Stimmungsarmband - Teil 2

Zum ersten Teil : 
Stimmungsarmband - Teil 1
     Nächster Teil: 
Stimmungsarmband - Teil 3

 

Während der Fahrt in die Innenstadt saßen wir beide gemeinsam auf der Rückbank des Taxis. Noch in der Flughafenhalle musste ich mich erst einmal vor einem Spiegel etwas „ordnen“. Nach den Ereignissen vor und während des Fluges fühlte ich mich körperlich und seelisch ausgelaugt. Der Beinaheorgasmus und der stetige Erregungslevel hatten mir ein kontinuierliches Lächeln und eine rosige Gesichtsfarbe verliehen, die immer noch anhielt. Natürlich versuchte ich mehrfach meine Gedanken auf eine mögliche Flucht zu lenken, aber die sofort entstehenden Schmerzen machten dies unmöglich. Stattdessen versuchte ich zu ergründen was Marc mit mir auf einer SM-Messe wollte. Klar hatte ich schon mit ein, zwei Exfreunden einige Fesselspielchen im Bett gehabt. Aber im Nachhinein musste ich feststellen, dass die Jungs nicht besonders talentiert waren. Jedenfalls konnte ich mich nicht richtig „fallen lassen“. Ich empfand das Ganze als interessant und reizvoll, aber doch nur als kleine Abwechslung. Die „50 Shades“-Bücher habe ich natürlich auch gelesen und konnte mich recht gut in Anastacia hineinversetzen. Der passende Milliardär ist mir bislang aber nicht über den Weg gelaufen.

Nach etwa 20 Minuten Fahrt, bei denen ich ungewohnt unelegant mit geöffneten Beinen da saß, erreichten wir schon die Niederlassung meiner Firma. Marc folgte mir wie selbstverständlich in das Gebäude. Mit kleinen Schritten ging ich zum Empfangstresen. Dort gab ich der Dame die gewünschten Unterlagen. Sie nahm den Ordner entgegen: „Vielen Dank Frau Becker. Wir wünschen Ihnen einen guten Rückflug“. Somit hatte mein Aufenthalt in der Firma weniger als 10 Sekunden gedauert. Ich hatte eigentlich noch damit gerechnet mit jemandem zu sprechen oder einen Kaffee zu trinken. „Auf zu unserem nächsten Termin“ sagte mir Marc in der Drehtür auf dem Weg nach draußen.

Den Straßennamen den er dem Taxifahrer nannte kannte ich nicht, aber ich merkte bald, dass wir nach St.Pauli fuhren. Angekommen versuchte ich reflexartig sofort wieder das Weite zu suchen, aber die gespürten Peitschenhiebe auf dem Rücken überzeugten mich sogleich wieder, in die Nähe des Mannes mit der Fernbedienung zu gehen. Er nahm mich wie selbstverständlich in den Arm und wir liefen ein kleines Stück. Wenn ich nicht von ihm überrumpelt und sozusagen gekidnappt worden wäre, hätte ich mich an seiner Seite gar nicht mal so unwohl gefühlt. Außerhalb des Flughafens fiel mir neben seinem selbstbewussten Auftreten erst richtig sein gutes Aussehen auf.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
rgho
5.4075
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (40 Bewertungen)

Stimmungsarmband - Teil 1

     Nächster Teil: 
Stimmungsarmband - Teil 2

 

[Intro]

Vor einigen Wochen musste ich zum Flughafen, da ich beruflich ganz kurzfristig nach Hamburg fliegen sollte. Es ging nur um ein paar Unterlagen die überbracht werden mussten. Aber die Chefs aus beiden Filialen legten Wert darauf, dass es jemand überbringt der auch in der Firma arbeitet, und nicht irgendein anonymer Kurier. Und da ich am Morgen nicht schnell genug „Kann nicht“ oder „Habe einen anderen Termin“ gesagt hatte, wie meine lieben Kollegen, fiel die Wahl auf mich. Also wurde schnell ein Platz im nächsten Flieger für mich gebucht (dummerweise war sogar noch ein Platz frei); Taxi bestellt; die Unterlagen in meine kleine Aktentasche gepackt und „Gute Reise“ gewünscht. Ich konnte gerade noch mein Notebook herunterfahren und mein Handtäschen schnappen, bevor ich zum Ausgang komplimentiert wurde.

Als ich ins Taxi eingestiegen bin, ist mir erst aufgefallen das mein Outfit an diesem Tag businessmässig eher grenzwertig war. Eigentlich wollte ich mich mittags mit meiner Freundin Melanie treffen. Wir haben uns beide superlieb, aber auch einen unausgesprochenen Wettbewerb am Laufen.  Beide sind wir im mittleren Management verschiedener Firmen tätig. Aber wir möchten austesten, wer sich am meisten traut. Wer die heißesten Outfits anzieht, die kürzesten Röcke und die höchsten Pumps. Natürlich ohne irgendwie nuttig auszusehen. Wir haben schließlich Stil. Trotzdem läuft immer das interne Zählwerk mit, wer die meisten und intensivsten Männerblicke für seine Erscheinung erntet. Beim Einsteigen ins Taxi ist mir erst bewusst geworden, dass der Minirock den ich trug, nicht dafür gedacht war, sich in recht enge Sitzmöglichkeiten hinein- und hinaus zu zwängen.  Die 12cm Absätze die ich trug, haben den Komfort auf der Rückbank auch nicht unbedingt angehoben.

Am Flughafen angekommen begutachtete ich mich in der Abflughalle zunächst im nächsten Spiegel. Ich fand es gut. Zum Anlass entsprechend etwas grenzwertig, aber OK. Der Mini ging bis zur Mitte meiner Oberschenkel. Darüber trug ich ein hautenges Top und eine Bolerojacke. Das ganze Arrangement war in gedeckten Apricot-Tönen. Alles passte farblich perfekt zusammen. Sogar meine Taschen und meine Unterwäsche harmonierten dazu. Zum Glück hatte ich mich an diesem Morgen doch noch dazu entschieden einen BH anzuziehen. Gelegentlich lasse ich ihn weg, denn bei meinen kleinen, sehr festen Brüsten brauche ich nicht unbedingt einen BH. Aber unter einem engen Oberteil erkennt man schnell, dass ich eben keinen trage, und das lässt sich in meiner Branche dann als mangelnde Professionalität missdeuten.   

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
rgho
5.364288
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (42 Bewertungen)

Nur mal Umschauen (Teil 3)

Zum ersten Teil : 
Nur mal Umschauen - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Nur mal Umschauen - Teil 2

 

„Dreh dich nicht um“, sagte mein Retter. „Ich werde dir jetzt für 10 Sekunden deinen Knebel herausnehmen. Du wirst keinen Ton sagen. Wenn du verstanden hast, nickst du.“ Ich hatte verstanden, deshalb nickte ich. Diese 10 Sekunden Entspannung für meine gestresste Kiefermuskulatur wollte ich mir nicht versauen. Nach kurzer Zeit spürte ich, wie in meinem Nacken an dem Schloss des Ballknebels herumgefummelt wurde. Dann ein leises Klicken und mir wurde die dicke Gummikugel sanft, aber bestimmt aus dem Mund gezogen. Beinahe wäre mir ein „Mann, das wurde verdammt Zeit“ entglitten. Aber zum Glück brach ich rechtzeitig ab, um nur ein uneindeutiges „Mmmm“ vernehmen zu lassen.

„Ich möchte nicht, dass du wieder so einfach Gefahr läufst, dass dir jemand so leicht die Luft abschneiden kann“. Mein erster Gedanke war: „Oh, OK also kein Knebel mehr.“ Doch gleich nach einem „Weit aufmachen“, wurde mir wieder etwas in den Mund geschoben. Diesmal ein Ringknebel. Wenn mich mein theoretisches Fachwissen nicht getäuscht hat, war es ein sogenannter Spidergag. Aus Metall. Und ziemlich groß. Und natürlich wieder abgeschlossen. Das war wohl vom Regen in die Traufe. Aber zumindest hatte ich nun eine große Atemöffnung und war nicht von den kleinen Nasenlöchern in der Latexmaske abhängig.

„So meine Süße. Die Zeit läuft. Viel Spaß noch“. Ein Klaps auf den Po und weg war er. Als ich mich umgedreht hatte, konnte ich ihn nur noch kurz von hinten sehen, bevor er um die nächste Ecke entschwand. Inzwischen war es ja offensichtlich: Es war der Mann aus dem SM-Shop. Jener der mich eigentlich erst so richtig in diese Misere gebracht hat. Wobei… war es eigentlich eine Misere? Oder war es eine Situation die ich mir schon lange erträumt hatte.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
rgho
5.0175
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (8 Bewertungen)

Der Exhibitionist

War ich zu dem Zeitpunkt eigentlich schon Achtzehn gewesen? Ich weiß es nicht mehr genau, aber doch, ich musste bereits volljährig gewesen sein, denn so lange war es ja noch nicht her, oder? Andererseits war mein Zeitgefühl in den letzten Jahren vermutlich furchtbar durcheinandergeraten, was überhaupt kein Wunder war.
Allerdings hatte ich mit Sicherheit schon deutlich früher festgestellt, dass mich eine Laune der Natur besonders großzügig ausgestattet hatte - zumindest, was die Größe meiner Geschlechtsteile anging. Den Vergleich hatte ich als Teenager alsbald zur Verfügung und mit wachsendem Stolz verfolgte ich, wie sich mein Penis zu geradezu unverschämter Größe entwickelte - es gab zum Beispiel keinen Klassenkameraden, der auch nur annähernd mit mir mithalten konnte, was das betraf. Mein dazu passender, mehr als männerfaustgroßer Hodensack sorgte dafür, dass mir nur selten der Saft ausging, als ich mich verstärkt meiner neuen Lieblingsbeschäftigung - exzessive Onanie- zu widmen begann. Nach einer Weile hatte ich mich an vier bis fünf mal am Tag gewöhnt.
Es blieb auch nicht aus, dass ich ein gewisses Aufsehen erregte - Bemerkungen in der Umkleidekabine, staunende Blicke im Schwimmbad - selbst die Schulärztin konnte sich bei einer Untersuchung, an deren Anlass ich mich nicht mehr erinnere, einen Kommentar nicht verkneifen. Woran ich mich aber genau erinnere, ist, dass ich bei dieser Untersuchung zum ersten Mal bewusst wahrnahm, dass es mir -noch auf unbestimmte Weise- irgendwie gefiel, unten ohne dazustehen und mein dickes, langes Glied zu präsentieren. Ich weiß auch noch genau, wie ich die Situation im Untersuchungszimmer praktisch noch wochenlang als Onaniervorlage benutzte.
Und von dieser Vorstellung kam ich danach nicht mehr los - ich stellte mir immer neue Situationen vor, in die ich nackt oder zumindest mit entblößtem Schwanz geriet; und natürlich waren dabei immer ausschließlich Frauen anwesend - vorzugsweise ältere Frauen wie die Schulärztin (ich schätze, sie war zu dem Zeitpunkt etwa 30), die mich dann staunend und bewundernd betrachteten.
Solche Situationen traten natürlich nicht ein und es dauerte -soweit ich mich erinnere- nicht allzu lange, bis ich auf die Idee kam, sie stattdessen selbst herbeizuführen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
differentworld
5.248236
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (17 Bewertungen)

JAHNA III...NORA wird endgültig in Besitz genommen

Zum ersten Teil : 
JAHNA I
  Vorheriger Teil: 
JAHNA II..aus Jahna wird NORA
     Nächster Teil: 
JAHNA IV...NORA bemüht sich um neue Freunde

 

Teil 3

 

Am nächsten Morgen wachte ich nach einer unruhigen Nacht immer noch nackt mit meinem Sklavenhalsband eng an meiner Kehle unter meiner Bettdecke auf und spürte ein Ziehen in Muskelpartien, von denen ich nicht einmal gewußt hatte, dass ich sie hatte. Mein erster wacher Blick fiel auf das Poster mit der gestopften Möse, die mir so sehr gleichen sollte. Dann glitt mein Blick auf das Bild von Jan, meines Herrn. Ich hatte jetzt an zwei Tagen zwei rasende Orgasmen erlebt und ich hoffte insgeheim, dass es weiter so gehen würde. Dafür war ich durchaus bereit Weiteres von Jan zu erdulden, wobei ich inständig hoffte, dass ich dabei auf meine Kosten kommen würde. Seufzend rollte ich mich aus meinem Bett und betrachtete mir nochmal das Bild meiner gequälten Schicksalsgenossin und ahnte, dass ich heute nicht weniger würde einstecken müssen, als gestern. Ich nahm den Sklavenkragen ab und steckte ihn im Vorbeigehen in meine Schultasche. Dann ging ich etwas steif in den Knien unter die Dusche und rieb mir fest die schwache übriggebliebene Schrift von meiner Haut, trocknete mich ab und flocht mir die Haare auf beiden Seiten zu festen langen Zöpfen. Dann ging ich wieder in mein Zimmer und quetschte meinen Körper in das bereitgelegte Sommerkleid. Es war schon ein bißchen eng, denn ich hatte es seit dem letzten Sommer nicht mehr getragen und dann hatte ich dazu einen BH angehabt, der meine Brüste wenigstens soweit zurückgedrängt hatte, dass sie mir nicht aus dem Ausschnitt quollen. Jetzt aber konnte ich die Knöpfe über meiner Brust gerade so mal schließen und dennoch sahen meine Dinger darin heraus- und aufgestellt, wie in einem Dirndl aus. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl nichts als das bißchen Stoff über meiner Nacktheit zu haben. Wie die Leute sagen, war es das Gefühl „einen Hauch von Nichts“ auf dem Körper zu tragen.

 

Ich zog die weißen Socken über meine Füße und steckte Sie in die Sandalen, suchte dann meine Hefte und Bücher zusammen und ging mit meiner Tasche die Treppe herunter in die Küche, während mir die Luft über meine freie Spalte unter dem Kleid strich. Unten sah ich mir im großen Flurspiegel mein Spiegelbild an. Unmöglich, das konnte Jan doch nicht von mir erwarten. Die Wirkung der Zöpfe und der Klamotten war genau so, als ob ein naives, leicht zu habendes und tussiges Landei in die Disco geht und seine Milchfabrik in die Auslage schiebt, um damit jemanden aufzufordern sie mit nach Hause abzuschleppen und sie sich dann vorzunehmen. Der Bauerntrampel schlechthin. Williges billiges Landei bietet sich für einen kleinen folgenlosen Fick an, schrie mein Outfit. Was würde das für ein Gerede geben auf dem Schulhof und was würden die Lehrer an der Penne erst von mir denken. Allein der Gedanke aber ließ meine Nippel anschwellen und sich gegen den Stoff meines Kleides pressen, was die ganze Sache noch schlimmer machte. Ich wußte jedoch, dass es keinen Sinn machen würde mich gegen Jan´s Anordnung zu wehren. Er würde mich sehr genau beobachten und ich ahnte, dass es ihm Spaß machen würde meine demütigende Aufmachung und deren Folgen genau mit zu verfolgen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jahna
5.262498
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (24 Bewertungen)

JAHNA I

     Nächster Teil: 
JAHNA II..aus Jahna wird NORA

 

Teil 1

 

Alles begann im Sommer drei Wochen damit, dass bei uns zuhause wieder einmal das Geld total knapp war und wir schon in der Mitte des Monats nicht mehr Einkaufen gehen konnten. Meine Mutter war mal wieder auf Tour oder bei einem Freund, was weiß ich. Sanne, meine liebe Schwester, nölte herum wie ein Teenager obwohl sie nun schon 18 war und ich wußte einfach nicht, wo ich hätte Geld auftreiben können. Da habe ich mir dann während einer großen Pause unsereres Aufbau-Kurses der Berufsschule, als alle draussen auf dem Hof waren, aus Maren´s Schul-Rucksack die Kurskasse heraus gefischt und mir daraus 50 € geliehen. Wirklich, ich wollte es nur ausleihen und dann im nächsten Monat zurücklegen. Maren war ja schlampig, wenn es um die Kasse ging und zählte eigentlich nie nach. Und die Gelegenheit war eben günstig, denn ich blieb oft in der Pause auf dem Gang weil ich nicht genervt und angemacht werden wollte und allen anderen, auch den Lehrern, war es ziemlich egal was ich so tat, und schließlich waren wir alle in dem Kurs über 18 - da sagen sie einem ehh nicht wirklich was man tun soll. Ich hätte wirklich keine andre Möglichkeit gewußt wo ich sonst Geld hätte herkriegen sollen. Und es wäre vermutlich auch alles gut gelaufen wenn da nicht Jan in der Tür gestanden hätte, als ich gerade die Kasse in Maren´s Rucksack zurücklegte.

 

Jan war ein älterer Junge, also so ungefähr 20, der neu in die Berufsschule gekommen war. Er war im letzten Jahr schon in einem anderen Aufbaukurs der Arge gewesen und dann von seiner Schule am anderen Ende der Stadt in unsere Berufsschulklasse gewechselt. Eigentlich hätte er auf dem Hof sein müssen, um sich mit seinen Freunden aus dem letzten Kurs, die er von Feten und Disco kannte, in der Raucherecke zu treffen, wie in jeder anderen Pause auch. Obwohl er ein Jahr älter war, als die anderen in der Klasse, war er nicht größer und auch nicht größer als ich. Jan war nicht einer von diesen Fußballtypen oder Sportlern, die in unserem Kurs den Ton angeben, sondern hing noch an seiner Clique aus der anderen Schule und den wüsten Typen, die dort den Kurs gemacht hatten. Ich würde nicht unbedingt sagen, daß er gut aussah, bestenfalls lässig oder „cool“. Jedenfalls stand er nicht auf der Jagdliste der anderen im Kurs. Er war blond mit so einer Strähne über den Augen, breitschultrig, aber nicht dick, oder so. Sein Gesicht war für meinen Geschmack etwas spitz und sommersprossig. Er wirkte immer ein bißchen verschlossen und arrogant, so als wäre er etwas Besseres als die "Kleinen" um ihn herum. Seine Klamotten waren immer ein bißchen zu eng und doch chic in so einem „böse-Jungen-Stil“, so mit Leder-Jacke und Nieten-Jeans. Ich wußte nur, dass er am anderen Ende der Stadt auf einem Bauernhof mit seinem älteren Bruder lebte, da seine Eltern bei einem Unfall vor fünf Jahren ums Leben gekommen waren.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jahna
5.364708
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (34 Bewertungen)

Der Reiterhof Teil 51

Zum ersten Teil : 
Der Reiterhof Teil 1-4
  Vorheriger Teil: 
Der Reiterhof Teil 50
     Nächster Teil: 
Der Reiterhof Teil 52

 

Tag 19

Ernte Einsatz

 

Schon wieder gibt es diesen dünnflüssigen Brei, der überwiegend aus Milch und Getreide zu bestehen scheint. Da sie aber sowieso nur Gummi schmecken, ist es ihnen auch egal, was sie bekommen.

Innerlich kochen die Vier, seit drei Tagen schon müssen sie diesen verfluchten Knebel tragen. Frank und auch Manu kommen langsam in Versuchung, ihren Knebel einfach mit aller Gewalt herauszureißen. Es ist ja nicht nur der Knebel an sich der unangenehm ist, vielmehr werden die Schmerzen in ihrem Kiefer langsam wirklich schlimm. Der Knebel selbst lässt sich an sich recht angenehm tragen. Die Vier würden alles tun, nur um mal wieder für ein oder zwei Stunden den Mund schließen zu können und zwar auf die natürliche Weise. Verschlossen ist er jetzt auch, aber wäre es nicht wundervoll, wenn sich die Zähne mal wieder berühren würden. Auch wenn die Vier nicht gegenseitig ihre Gedanken lesen können, so scheinen sie sich doch einig zu sein. Das nächste Mal beißen sie sich lieber die Zunge ab, als nochmals mit anderen Gefangenen zu reden. Auch würde es die vier interessieren, was wohl mit R 58 und P 35 ist. Ob diese auch noch geknebelt sind, oder sind sie schon gar nicht mehr hier. Hatten sie nicht gesagt, dass sie bald gehen könnten. 

Kaum fertig mit dem Frühstück, erscheint auch schon die Aufseherin mit ihrem Wagen. Dass dieses wieder nichts Gutes bedeutet, ahnen sie schon, aber was können sie dagegen tun.

„Morgen ihr Verbrecher. Heute Vormittag ist wieder schrubben angesagt, und da ich keine Zeit habe, euch ständig zu beobachten, ob ihr euch auch an die Regeln haltet, habe ich etwas mitgebracht“.

Sie reicht jedem zwei Eisenteile in ovaler Form. Oben ist ein Halbkreis und davon laufen zwei Stangen parallel zueinander ab und münden, in einen erneuten Halbkreis. In der Mitte der beiden parallelen Stangen, sind noch mal zwei große Löcher ausgeformt und nun bekommen sie nochmals zwei Eisenstangen gereicht.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Frankenbenscho
4.699998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (3 Bewertungen)

Verraten und ausgeliefert

 

Ich bin nicht sicher, ob Torsten uns noch zusah, nachdem er mich dieser alten Schlampe überlassen hatte; zuzutrauen gewesen war es ihm. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, das macht alles nur noch schlimmer. Ich sollte einfach nicht mehr Worte als unbedingt nötig über Torsten verlieren. Also, er war der Mann, der mich nach wenigen Wochen Bekanntschaft erfolgreich zu einer Session im Wald überredete. Er würde eine Lichtung kennen, die wirklich total einsam wäre.

„Da kommt nie einer hin“, versicherte er, „ganz bestimmt nicht.“

Und es war tatsächlich ein total einsamer Fleck, wo er mich hinführte, so dass ich meine letzten Skrupel ziemlich schnell über Bord warf und mich bereitwillig nackt auszog. Torsten schlug drei Pflöcke in den Boden und wies mich an, mich dazwischen zu legen, was ich nicht wahnsinnig toll fand. Es war pieksig und ich fürchtete mich vor den Insekten. Aber Torsten setzte sich mit ein paar harten Griffen durch – da wunderte ich mich schon kurz, dachte aber, dass er vielleicht auch etwas aufgeregt sei wegen der ungewohnten Umgebung. Er holte dann drei Pflöcke aus seinen Rucksack und schlug sie in den Boden. Meine Hände fesselte er beide zusammen an den Pflock oberhalb meines Kopfes und meine Fußgelenke rechts und links an die anderen beiden Pflöcke. Ich lag nun auf dem Boden wie ein Y und hatte auch die Beine ziemlich weit gespreizt, was mich ziemlich nervös machte angesichts der Tierwelt auf diesem Waldboden. Aber diese Sorge war echt ein Witz gegen das, was wirklich passierte.

Torsten tat jetzt nämlich gar nichts, sondern setzte sich auf einen Baumstamm neben mich und fing an, eine Sms zu schreiben.

„Was ist los?“, frage ich irritiert, weil er bisher bei Sessions immer erstmal dafür gesorgt hatte, dass ich auf Touren kam.

Doch er bedeutete mir zu schweigen, und ich gehorchte, denn ich dachte, dass das vielleicht Teil des Spiels sei?

Aber dann zog Torsten eine Zigarette raus und begann rauchend hin und her zu laufen, und da fragte ich natürlich noch mal nach, doch bevor er antworten konnte, hörten wir eine Frauenstimme „Hallo!“ rufen.

Ich erschrak zu Tode. „Deck mich zu!“ zischte ich.

Aber Torsten ignorierte mich einfach. Statt dessen ging er auf die Frau zu und begrüßte sie mit Händeschütteln!

„Schön dass das geklappt hat“, hörte ich die Frau sagen.

„Ganz meinerseits“, antwortete Torsten. „Ich habe alles vorbereitet, wie Sie gesagt haben.“

„Ja, sehe ich“, sagte die Frau. „Die sieht tatsächlich lecker aus, da haben Sie nicht zu viel versprochen.“

„Freut mich, dass sie Ihnen gefällt“, sagte Torsten. „Dann können wir den Vertrag jetzt unterschreiben?“

„Ja, alles klar“, sagte die Frau.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
phantastica
5.259312
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (29 Bewertungen)

Arbeitsstute im Wald

Vielleicht ist es ein Fehler. dass ich es ankündige wenn ich rausgehe. Aber es ist der Kick den ich immer mehr brauche, obwohl es mich jedesmal das Bessere lehrte. Der Reiz, die Angst vor der Gefahr, des Erwischtwerdens, als das bringt mich immer wieder dazu es zu tun. Aber gelernt habe ich doch was, ich gebe jetzt keine genauen Angaben mehr raus, geholfen hat es mir diesmal aber nicht :(

Ich fuhr eine Stunde nach der Ankündigung in den Kemptner Wald. Als ich kurz vor Oberzollhaus nach Bodelsberg abbog, glaubte ich dass mir ein Fahrzeug folgte. Zuerst dachte ich an einen Zufall, ich fuhr langsamer und hoffte dass der überholt. Vielleicht war er ein vorsichtiger Fahrer, die Straße ließ es auch nicht richtig zu. Darum fuhr ich dann kurz vorm Ochsenhof rechts ran und ließ ihn vorbei fahren. Falscher Alarm, es war nur ein alter Sack, der sich nicht schneller zu fahren traute.

Ich wartete noch einige Minuten, denn ich wollte sicher sein, dass niemand sah wo ich in den Wald abbog, dann fuhr ich die 100 Meter wieder zurück und bog rechts in einen Waldweg ab, hier würde sich keiner einfach so verirren, der Weg war für Fahrzeige gesperrt.  Nach weiteren 100 Metern wollte ich erst das Auto unter dem großen Felsen, ein Findling parken, doch da war mir der Weg ins dichte Unterholz zu weit. Ich fuhr weiter, dann kam die geeignete Stelle, von der Parkbucht bis zum Wald legen keine 5 Meter, darum parkte ich das Auto dort.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Hynda
5.299998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (21 Bewertungen)

Wie im Paradies

Das ist der bisher letzte Teil meiner Kurzgeschichtenreihe, viel Spaß beim lesen!

 

Du liegst auf einem Liegestuhl. die Sonne scheint angenehm warm auf dich herab, ein leichter Wind geht und du hast die Augen geschlossen. Du liegst schon eine ganze Weile da und auch wenn du wölltest, könntest du es nicht ändern, denn deine Arme und Beine sind mit Seilen an den Liegestuhl gefesselt. Du bist nackt aber du hast keine Angst, dass dich jemand sehen könnte, denn der Liegestuhl steht auf der Terrasse eines einsamen Ferienhauses, dass wir beide uns gemietet haben.

Das Haus liegt am Rand eines Nadelwaldes und das Nächste steht 3 Kilometer entfernt und ist zur Zeit unbewohnt. Von der Terrasse aus geht ein Weg einen flachen Berg hinab zu einer Düne, hinter der sich der menschenleere Strand und das Meer befinden. Kaum eine Wolke ist am Himmel zu sehen und wenn an deinen Nippeln und Schamlippen keine Wäscheklammern sitzen würden könntest du ganz in Ruhe braun werden.

Der anfänglich doch recht starke Schmerz ist einem dumpfen ziehen gewichen aber jede kleine Bewegung erinnert dich an ihn. Du bist gründlich mit Sonnencreme eingeschmiert aber über deinem Venushügel hat der Schutzfilm der Creme Lücken. Dort entsteht ganz langsam ein leichter Sonnenbrand in der Form der Buchstaben SKLAVIN.

Du liegst nun bereits eine Stunde so da und langsam wird es echt unbequem, nicht die Stellung ändern zu können aber du kannst dich nicht mal beschweren, denn ich bin im Wald hinter dem Haus verschwunden und so kannst du nur da liegen und darauf warten, das die Sonne dich mit einem Brandzeichen versieht.

Plötzlich hörst du aber Schritte hinter dir. Eigentlich kann nur ich es sein aber du kannst dich nicht umdrehen und so kriegst du trotz der Wärme eine Gänsehaut.  Als ich dann neben dir stehe, blinzelst du mich erleichtert an aber ich kann sehen, dass du mich am liebsten bitten würdest, dich los zu binden. Doch du weißt, dass du nicht sprechen darfst,  wenn ich nichts frage und so bleibst du still.

"Ich schätze du kannst ‘ne Abkühlung vertragen." mit diesen Worten ziehe ich die Klammern ab, ohne sie zu öffnen. Viermal durchfährt dich ein heftiger Schmerz und dir bleibt ein Schrei im offenen Mund stecken, als das Blut zurück schießt. Ich reibe die betroffenen Stellen ein paar Sekunden, was du mit einem Stöhnen quittierst und beginne dann dich zu befreien.

Als du aufgestanden bist und dich gestreckt hast, binde ich deine Hände außen an deine Oberschenkel und lege dir dein Halsband um. Daran befestige ich eine Leine und los geht‘s in Richtung Strand. Während ich mit Badehose und T-Shirt bekleidet bin folgst du mir immer noch nackt. Wir laufen über die Düne und spüren den warmen Sand unter den Füßen. Das Meer ist relativ ruhig, nur kleine Wellen brechen sich am Ufer und der Wind ist hier ein wenig kräftiger aber angenehm warm.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Hogtiesam
5.104998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (12 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo