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Folter

Das Bangkok-Syndikat - Teil 47

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Neununddreißigster Tag, später Abend, Bangkok

„Bist Du fertig?“

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senalex
5.454
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Sklavenvertrag

Vorwort zu JennifersSklavenvertrag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Vertag ist Bestandteil der Geschichtenreihe „Jennifer“.

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Tartarus
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 46

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Das Bangkok-Syndikat - Teil 47

 

Neununddreißigster Tag, früher Abend, Bangkok

Mehr als zwei Stunden lag Nori schon eng an Christians Körper geschmiegt im Bett und versuchte sich durch die Nähe seines Körpers und die damit einhergehende Geborgenheit von ihren Sorgen und Ängsten abzulenken.

Der Junge hatte die Augen geschlossen und bewegte sich nicht, während er gleichmäßig atmete. Dennoch ahnte die junge Frau, dass er nicht schlief. Sein Körper wirkte auf seltsame Weise angespannt, Nori konnte seine Angst vor ihr förmlich spüren.

Neuerlich fühlte die Domina diese beinahe unsägliche Wut in sich aufsteigen, dieses machtvolle Gefühl, das die Bindung zu ihm in den vergangenen Wochen immer wieder zerstört hatte. Sie wollte ihn endgültig besitzen, er sollte sich ihr vorbehaltlos und unwiderruflich schenken, nicht mehr mit seiner Rolle hadern und endlich begreifen, dass sie allein sein künftiges Lebensglück bestimmen und darstellen würde.

Die dominante Thailänderin erinnerte sich an die vergangene Nacht, in der sie Sklavin gewesen, von Wang erbarmungslos geprügelt und zweimal auf ungemein demütigende Art und Weise vergewaltigt worden war. Sie hatte es hingenommen, widerstandslos über sich ergehen lassen, Schmerz und Qual ausgeblendet, war in eine Lethargie versunken, die ihr geholfen hatte, all dies zu ertragen. Vielleicht war sie es, die Christian fehlte? Sie hatte seinen Blick gesehen, als Wang ihr immer und immer wieder ins Gesicht geschlagen, sie gewürgt und gedemütigt hatte, und auch, als er sich zwischen ihre Beine gezwängt hatte. Vielleicht hatte Christian sich in ihr selbst gesehen? Und sie als Wang?

Nori presste ihre Stirn an Christians Rücken. Nein! Wang hatte ihr nie Nähe oder Zärtlichkeit geschenkt. Die Küsse des Paten hatten lediglich seinen Besitzanspruch untermauert, seine Streicheleinheiten nichts als höhnischer Spott auf das, was er in ihr sah und sich von ihr zu nehmen gedachte.

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senalex
5.410908
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Rike die Feriensklavin Teil 2

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Rike die Feriensklavin 1.Teil
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Rike die Feriensklavin Teil 3

 

…Rike staunte nicht schlecht,

als sich ihre Augen an das schummrige Licht im Fahrgastraum gewöhnt hatten. Purer Luxus. Der Arbeitsplatz des Fahrers war, sie hatte es nicht anders erwartet, durch eine solide Scheibe abgetrennt. Hin und wieder warf er einen für den Straßenverkehr völlig unerheblichen Blick in den Rückspiegel. Das verwunderte unsere miniberockte Experimentalsklavin allerdings kaum. Sie hatte im Fond platzgenommen, und wusste, dass sie gut aussah. Im Augenblick fror sie. Die Klimaanlage arbeitete auf vollen Touren. Gerade noch vom Spurt in der Abendschwüle verschwitzt, bohrten sich ihre Nippel jetzt wie Sektkorken durch den weißen Stoff. Arme und Beine waren so gänsehäutig, dass ihr sämtliche Haare vom Leib gestanden hätten, wäre sie nicht eine solch konsequente Anhängerin der gepflegten Rasur.

Nein, dass der Fahrer sie mit den Augen verschlang, wunderte Rike nicht. Sie befeuerte seine Cremigen Träume sogar noch durch den ständigen Wechsel ihres Beinüberschlages. Unsere Heldin ließ jeden Muskel dabei zucken, streckte sich, gähnte gelangweilt, …ja öffnete die Beine einmal sogar so geschickt, dass einer ihrer neuen Muschiringe den Weg ins Freie fand. Sie genoss das Spiel. Die Brünette beendete es erst, als der Kutscher ob dieser Ablenkung eine rote Ampel überfuhr, und dem drohenden Zusammenstoß nur durch einen halsbrecherischen Schlenker entging.

Nein, über des Fahrers Verhalten wunderte sie sich nicht. Rike staunte darüber, dass Edgar nicht im Wagen saß.

Geschmeidig glitt die Karosse über eine kaum befahrene Landstraße. Nach etwa halbstündiger Fahrt bog man in eine kleine Ortschaft ab. Schließlich stoppte der Wagen vor einem recht ansehnlichen Anwesen. Der standesgemäß livrierte Fahrzeugführer stieg aus, und betätigte die Klingel am Außentor. Jetzt konnte Rike ihn richtig in Augenschein nehmen. Er war relativ klein, aber sehr kräftig, …ja gut austrainiert. Sein Gesicht hatte etwas Derbes. Es trug einige Narben, die er sich gewiss nicht beim Rasieren zugezogen hatte. Der Mann war ende dreißig, Türstehertyp, und alles andere als schön. Aber seine geschmeidigen Bewegungen, …die Art, wie seine stahlblauen Augen unter der Schirmmütze jeder Bewegung folgten… Rike entwickelte Phantasien, und ergab sich einem lustvollen Schauer. Daheim hätte sie jetzt gewiss in die Schreibtischschublade gegriffen, und nach jenem leicht gebogenen Stab getastet, der so herrliche Melodien brummte. Aber Rike war froh darüber, nicht daheim zu sein. Sie hatte Ferien; …war in eine ganz neue Rolle geschlüpft, und hätte jetzt mit keinem Ibizapauschaltourristen tauschen wollen. Nervös rieben sich ihre nackten Schenkel aneinander. Und das hatte rein gar nichts mit der Arbeit einer übertrieben wirksamen Klimaanlage zu tun…

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pjotre
5.488638
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ANAL-SKLAVIN 21. Diamonds Weg zur Sexsklavin

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ANAL-SKLAVIN 01. Jasmin

 

21. Diamonds Weg zur Sexsklavin

 

Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages wollte ich mir in Ruhe die Videoaufzeichnungen aus dem Kellerverlies ansehen. Abgesehen davon, dass Diamond Julia ziemlich schonungslos über die Aussichtslosigkeit ihrer Lage in Kenntnis gesetzt hatte, war ich sehr gespannt darauf, was die Schwestern sich nach fast fünf Jahren alles zu erzählen hatten. Ich startete die Wiedergabe der Aufzeichnungen, genau an der Stelle, an der ich nachmittags unterbrochen hatte, bevor ich die beiden Luder in ihre geilen Ärsche gefickt hatte.

 

Die beiden Frauen saßen sich lediglich in halterlosen weißen Strümpfen gegenüber. Wie von mir befohlen hatten sie sich selbst Fußschellen angelegt und die Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt. Julia saß auf der Bettkante, während Diamond sich ihr gegenüber auf den Hocker gesetzt hatte. Zunächst saßen sie sich kurz wortlos gegenüber. Julia schien zu reflektieren, was Diamond ihr über die hoffnungslose Situation erklärt hatte. Ungläubig schüttelte sie den Kopf. Ihre Schwester schien ihr fremd geworden zu sein und doch verband die Frauen eine gewisse Vertrautheit, wie sie nur unter Schwestern denkbar ist.

 

„Wie bist Du eigentlich in dieses Loch gekommen?“ fragte Julia „Wir dachten alle, Du hättest Dich mit dem Geld aus dem Bankbetrug aus dem Staub gemacht.“ Diamond lachte verächtlich. „Das hat mein lieber Herr Gemahl ja wundervoll eingefädelt.“ antwortete Diamond mit sichtlicher Bitternis in der Stimme. „Ramon hatte mir vorgespielt unsere brüchige Ehe retten zu wollen, nachdem er mich jahrelang mit den jungen Hühnern aus seiner Bank betrogen hatte. Zuletzt hatte ich ihn mit so einem jungen dunkelhaarigen Luder bei uns zu Hause im Bett erwischt, als ich überraschend eher von einer Reise zurückkam. Ramon stand schon immer auf etwas rauere Praktiken im Bett und seine ständige Lust auf Analverkehr wollte ich auch nicht befriedigen wollen. Ich brauche Atmosphäre und Sinnlichkeit, will von meinem Mann verführt werden und als Frau behandelt werden. Diese emotionslosen Rein-Raus-Nummern und dann vorzugsweise in den Arsch sind nicht meine Welt, zumindest waren sie es bis dahin nicht. Es war so verletzend zu sehen, wie er sich mit dem jungen Flittchen im Bett austobte. Das Luder ließ sich von Ramons Kohle blenden und gab sich ihm genauso hin, wie er es immer wollte. Wie er es genoss von dieser kleinen Schlampe angehimmelt zu werden. Die machte alles, was er wollte.“

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Sklavenhalter
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 45

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Neununddreißigster Tag, morgens, Bangkok

Müdigkeit und Erschöpfung waren in den letzten Tagen zu Chais treuen Begleitern geworden. Beinahe stündlich hatten sich die Ereignisse überschlagen. Chai selbst, wie er resignierend feststellen musste, hatte keinerlei Kontrolle über oder wenigstens Einfluss auf die Vorgänge. Die Mächtigen Thailands schienen die Chance zu sehen, die eigenen Westen reinwaschen zu können, und in Wang ein geeignetes Opfer gefunden zu haben, das sowohl im eigenen Land als auch international einiges an Aufmerksamkeit erregen würde.

Welche Vorstellungen Chai doch gehabt hatte. Er hatte fest angenommen, dass die staatliche Maschinerie erst mühselig in Gang gesetzt werden musste, stattdessen hatte sie sich vom eigentlichen Auslöser der Ereignisse völlig entkoppelt.

„Weißt Du etwas Neues? In der ganzen Stadt waren gestern und auch heute noch Sirenen zu hören. Die haben sogar Militär aufgefahren. Was ist passiert, Chai?“

Der Ermittler las die Nachrichten auf seinem Handy. Tatsächlich hatte die Polizei eines der Häuser gestürmt, in denen man Wang vermutet hatte. Es sollen Drogen gefunden worden sein, nebst regelrechten Waffenarsenalen, mit denen terroristische Anschläge verübt werden sollten. Wie zur Bestätigung hatte man ihm ein Foto von zwei verstümmelten Leichen zugesandt, die im Haus eines einflussreichen Kommunalpolitikers an einem Treppengeländer aufgehängt worden waren. Bei beiden handelte es sich um Chinesen, die mit Beamten der Staatssicherheit Kontakt gehabt hatten.

„Ich weiß es doch selbst nicht genau, Arlak. Einsatzkräfte der Polizei haben Wangs Hauptquartier zwar gestürmt, aber nur unwichtige Handlanger festgenommen. Der Pate selbst hält sich versteckt und lässt sich anscheinend nicht so schnell überrumpeln, wie man wohl angenommen hat. Ich mache mir Sorgen, Arlak. Wie kann ich die Jungen noch retten unter diesen Umständen? Sie haben doch jegliche Priorität verloren. Selbst wenn sie jetzt durch Wang umkommen, würde das nur seine Rolle als Scheusal bestätigen und die Offiziellen würden jede Schuld oder Mitverantwortung von sich weisen. Sie könnten einfach behaupten, weder Mühen noch Mittel gescheut zu haben, um ihn dingfest zu machen, und die Öffentlichkeit hätte nicht den geringsten Anlass, ihnen nicht zu glauben.“

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senalex
5.205
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Der Rancher 02

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Der Rancher 01

 

2. Teil

Carter ging ins Haus und öffnete den Safe in seinem Arbeitszimmer. Dort lag ein .38er Special, Marke Smith & Wesson, das gleiche Modell, wie es das FBI benutzte. Carter nahm den Revolver und Patronen aus dem Safe, lud ihn und steckte ihn die Jacke.

Inzwischen war auch Jack ins Haus gekommen. Der Rancher wies ihn an: „Jack, nimm das Betäubungsgewehr mit, wir werden diesem Joe jr. mal einen Besuch abstatten!" „Sir, sollten wir nicht lieber den Sheriff...." Carter winkte ab. „Solche Kleinigkeiten erledigen wir selbst, Jack."

Sie fuhren mit Carter´s Lieblingsauto, seinem schwarzen Hummer H2, zu Joe´s Caravanpark. Die gesamte Anlage machte einen ungepflegten Eindruck. „Wenn das der alte Joe noch erlebt hätte, er hätte seinen Sohn mit einem nassen Lappen aus der Stadt getrieben" brummte der Rancher.

„Woher kannten Sie Joe eigentlich, Boss" wollte Jack wissen. „Joe sen. war ein alter Raufbold,aber  er hat mich mal vor einer großen Dummheit bewährt, als ich noch ein junger Heißsporn war. Es ging um ein Mädchen, was denn sonst." Carter lachte leise und schwelgte offenbar in der Erinnerung.

Carter lies Jack weiterfahren, er sollte den Hintereingang ansteuern. Jack parkte den Hummer so zwischen den ungepflegten Gebüschen, dass er von der Straße nicht zu sehen war. Beide stiegen aus und näherten sich dem Duschhaus, in dem sich ja laut dem Girl Carter´s Frau befinden sollte.

Eines der Fenster war eingeschlagen und so konnten Carter und Jack ins Haus hinein sehen. Joe jr. Hatte Lynn, Carter´s Frau mit gespreizten Beinen an einen Tisch gebunden und war gerade dabei, auch ihre Arme an die Tischbeine zu fesseln.

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Strenger Herr
4.544442
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Der Rancher 01

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Der Rancher 02

 

Ich habe diese Geschichte bereits auf einem anderen Server veröffentlicht, aber da ich seit einiger Zeit nur mehr hier veröffentliche, werde ich auch alle älteren Geschichten hierher transferieren. Ich hoffe sie gefällt euch auch.

 

William C. Carter war ein typischer, texanischer Rinderbaron. Er residierte im 27. Stock des Dallas Cattle Trade Centers, wo er von seinem Büro einen guten Ausblick über Texas hatte, gutes Wetter vorausgesetzt.

Carter, genannt „Wild Bill“, war ein grobschlächtiger Mann, ca. 185 cm groß, gerade 50 Jahre alt, von kräftiger aber nicht dicker Statur und nicht gerade zartbesaitet. Seine Feinde, und Feinde hatte er genug, nannten ihn sogar brutal. Er liebte es, mit den Menschen in seiner Umgebung zu „spielen“, sie zu manipulieren.

Der Rancher saß also in seinem Büro, las gerade die letzten Börsenberichte, denn ein richtiger Texaner hat natürlich auch in Ölquellen investiert, als sich seine Sekretärin über die Sprechanlage meldete: „Sir, hier ist eine junge Dame die Sie zu sprechen wünscht“ Für junge Damen war er grundsätzlich immer zu sprechen und so bat er die Besucherin herein.

Als sie das Büro betrat verschlug es selbst dem Rancher beinahe die Sprache: Gertenschlank, blonde, lange Haare, endlos lange Beine, einen herrlichen Busen und ein entzückendes Gesicht. Sie trug Shorts, die gerade mal den Hintern bedeckten und eine kurzärmelige Bluse, die sie nur unter dem Busen verknotet hatte.

Carter schluckte und fragte mit rauer Stimme, was er für sie tun könnte. Das Girl setzte sich keck auf seinen Schreibtischrand, nahm eine CD aus ihrer kleinen Handtasche uns sagte nur: „Ansehen!“

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Strenger Herr
4.436472
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 44

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Achtunddreißigster Tag, abends, Bangkok

Wang sah sich suchend im Zimmer um, dann entdeckte er einen jungen Mann, der, mit kurzen Ketten gefesselt und einem breiten Stahlhalsband um den Hals, die Fremden erschrocken musterte.

„Ist er das?“

Mit hochgezogenen Augenbrauen drehte sich der Alte zu Nori um und verwies gleichzeitig die beiden Malaien mit einer eindringlichen Handbewegung nach draußen. Man sah den beiden an ihrem breiten Grinsen deutlich an, dass sie die Szene zu amüsieren schien.

Nori nickte und trat an den jungen Deutschen heran.

„Warte, Wang! Ich bringe ihn weg.“

Der Pate zeigte ein spöttisches Lächeln, packte die Domina am Oberarm und hinderte sie an ihrem Vorhaben.

„Warum? Er ist doch bloß ein Sklave. Lass ihn hier, er kann ruhig zusehen, wie Du Dich um Deinen Herrn kümmerst, solange ich hier bin.“

Nori konnte es nicht verhindern. Das Blut wich ihr aus dem Gesicht, nur mit eiserner Willenskraft hielt sie ihre Beherrschung aufrecht.

„Was …?  Was ist passiert?“

„Das ist eine längere Geschichte. Auf jeden Fall bin ich dankbar für Deine Gastfreundschaft, die Du mir selbstverständlich so angenehm wie irgend möglich gestalten willst. Ich liege damit doch richtig, nicht wahr?“

Wang spürte, wie sehr Nori mit seiner Anwesenheit zu kämpfen hatte. Es erheiterte ihn, dass diese Frau ihre Angst auch nach so vielen Jahren nicht vor ihm verbergen konnte.

„Wir machen es uns so richtig gemütlich. Du wirst sehen, es wird wie in alten Zeiten.“

Nori starrte vor sich auf den Boden und mied den Blick des Paten. Er sollte ihre Verzweiflung nicht sehen. Erinnerungen kamen in ihr hoch, die selbst ihr abgrundtiefer Hass auf diesen Mann nicht zu unterdrücken vermochte.

„Zieh Dich aus! Ich will Dich nehmen!“

Nori bückte sich sofort und öffnete die Reißverschlüsse ihrer Stiefel. Sie hatte oft genug am eigenen Leib verspürt, wozu dieser Mann imstande war. Jetzt holte der Pate sie zurück in eine Vergangenheit, aus der sie mit allen Mitteln zu flüchten versucht hatte.

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senalex
5.37
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 43

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Siebenunddreißigster Tag, mittags, Bangkok

„In meinem Bereich hat jeder anstandslos gezahlt, da ist alles wie gehabt. Nur in Zhis und Wens Bezirken gab es Verweigerungen. Selbst die üblichen Drohungen und Nachdruck durch unsere Jungs haben da nicht geholfen. Nur ein paar haben schließlich doch noch bezahlt, allerdings hinter vorgehaltener Hand, als ob sie sich gefürchtet hätten, von jemandem dabei erwischt zu werden.“

Wangs Miene blieb ausdruckslos. Aufmerksam blickte er durch das große Fenster seines Büros auf die Straße hinab und beobachtete das Treiben in der Szene, nicht das kleinste Detail blieb seinen  wachsamen Augen verborgen. Jemand attackierte ganz offen sein Machtgefüge, ein Affront, den seit mittlerweile zwanzig Jahren niemand mehr gewagt hatte. Dennoch, der alte Kampfgeist des Paten war sofort wieder erwacht. Sein Herausforderer würde es bitter bereuen, sich mit ihm angelegt zu haben.

„Was sagen die anderen? Gibt es Gerüchte auf der Straße? Hast Du unsere Leute bei der Polizei gefragt?“

Wang fuhr herum und brüllte.

„Jetzt lasst Euch nicht alles aus der Nase ziehen, verdammt nochmal!“

„Keiner unserer Leute weiß etwas Konkretes. Nur, dass Fremde unsere Kunden verängstigen und unsere Jungs ganz unverhohlen abgeworben werden.“

Der Pate erinnerte sich an Khoa, der zusammen mit einem zweiten seiner Männer am gestrigen Tage Fremden nachgestellt hatte, um sie für eine unverschämte Beleidigung zur Verantwortung zu ziehen. Khoa hatte die Sache geregelt, zumindest hatte der Pate das gedacht. Jetzt allerdings war sich der Alte nicht mehr so sicher, ob dies auch tatsächlich der Fall gewesen war. Das Hemd seines Handlangers war sauber geblieben, nicht die geringste Spur an seinem Körper hatte auf ein Handgemenge hingewiesen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
senalex
5.226666
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (18 Bewertungen)
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