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Folter

Das Bangkok-Syndikat - Teil 44

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Achtunddreißigster Tag, abends, Bangkok

Wang sah sich suchend im Zimmer um, dann entdeckte er einen jungen Mann, der, mit kurzen Ketten gefesselt und einem breiten Stahlhalsband um den Hals, die Fremden erschrocken musterte.

„Ist er das?“

Mit hochgezogenen Augenbrauen drehte sich der Alte zu Nori um und verwies gleichzeitig die beiden Malaien mit einer eindringlichen Handbewegung nach draußen. Man sah den beiden an ihrem breiten Grinsen deutlich an, dass sie die Szene zu amüsieren schien.

Nori nickte und trat an den jungen Deutschen heran.

„Warte, Wang! Ich bringe ihn weg.“

Der Pate zeigte ein spöttisches Lächeln, packte die Domina am Oberarm und hinderte sie an ihrem Vorhaben.

„Warum? Er ist doch bloß ein Sklave. Lass ihn hier, er kann ruhig zusehen, wie Du Dich um Deinen Herrn kümmerst, solange ich hier bin.“

Nori konnte es nicht verhindern. Das Blut wich ihr aus dem Gesicht, nur mit eiserner Willenskraft hielt sie ihre Beherrschung aufrecht.

„Was …?  Was ist passiert?“

„Das ist eine längere Geschichte. Auf jeden Fall bin ich dankbar für Deine Gastfreundschaft, die Du mir selbstverständlich so angenehm wie irgend möglich gestalten willst. Ich liege damit doch richtig, nicht wahr?“

Wang spürte, wie sehr Nori mit seiner Anwesenheit zu kämpfen hatte. Es erheiterte ihn, dass diese Frau ihre Angst auch nach so vielen Jahren nicht vor ihm verbergen konnte.

„Wir machen es uns so richtig gemütlich. Du wirst sehen, es wird wie in alten Zeiten.“

Nori starrte vor sich auf den Boden und mied den Blick des Paten. Er sollte ihre Verzweiflung nicht sehen. Erinnerungen kamen in ihr hoch, die selbst ihr abgrundtiefer Hass auf diesen Mann nicht zu unterdrücken vermochte.

„Zieh Dich aus! Ich will Dich nehmen!“

Nori bückte sich sofort und öffnete die Reißverschlüsse ihrer Stiefel. Sie hatte oft genug am eigenen Leib verspürt, wozu dieser Mann imstande war. Jetzt holte der Pate sie zurück in eine Vergangenheit, aus der sie mit allen Mitteln zu flüchten versucht hatte.

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senalex
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 43

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Das Bangkok-Syndikat - Teil 44

 

Siebenunddreißigster Tag, mittags, Bangkok

„In meinem Bereich hat jeder anstandslos gezahlt, da ist alles wie gehabt. Nur in Zhis und Wens Bezirken gab es Verweigerungen. Selbst die üblichen Drohungen und Nachdruck durch unsere Jungs haben da nicht geholfen. Nur ein paar haben schließlich doch noch bezahlt, allerdings hinter vorgehaltener Hand, als ob sie sich gefürchtet hätten, von jemandem dabei erwischt zu werden.“

Wangs Miene blieb ausdruckslos. Aufmerksam blickte er durch das große Fenster seines Büros auf die Straße hinab und beobachtete das Treiben in der Szene, nicht das kleinste Detail blieb seinen  wachsamen Augen verborgen. Jemand attackierte ganz offen sein Machtgefüge, ein Affront, den seit mittlerweile zwanzig Jahren niemand mehr gewagt hatte. Dennoch, der alte Kampfgeist des Paten war sofort wieder erwacht. Sein Herausforderer würde es bitter bereuen, sich mit ihm angelegt zu haben.

„Was sagen die anderen? Gibt es Gerüchte auf der Straße? Hast Du unsere Leute bei der Polizei gefragt?“

Wang fuhr herum und brüllte.

„Jetzt lasst Euch nicht alles aus der Nase ziehen, verdammt nochmal!“

„Keiner unserer Leute weiß etwas Konkretes. Nur, dass Fremde unsere Kunden verängstigen und unsere Jungs ganz unverhohlen abgeworben werden.“

Der Pate erinnerte sich an Khoa, der zusammen mit einem zweiten seiner Männer am gestrigen Tage Fremden nachgestellt hatte, um sie für eine unverschämte Beleidigung zur Verantwortung zu ziehen. Khoa hatte die Sache geregelt, zumindest hatte der Pate das gedacht. Jetzt allerdings war sich der Alte nicht mehr so sicher, ob dies auch tatsächlich der Fall gewesen war. Das Hemd seines Handlangers war sauber geblieben, nicht die geringste Spur an seinem Körper hatte auf ein Handgemenge hingewiesen.

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senalex
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Svenja - 1 Jahr als Sklavin eines Lords 11. Teil

 

Teil 11

 

Der Lord war inzwischen mit seinem Butler in der Suite angekommen. „Philip, machen sie mir sofort eine Verbindung mit dem Schiff, es eilt!“ Der Butler nickte, ging aus dem Zimmer und kam wenig später mit einem Koffer zurück. Diesen Koffer stellte er auf den Couchtisch, öffnete ihn, drückte ein paar Tasten auf der Computertastatur und auf dem Monitor war der Captain der Yacht seiner Lordschaft zu sehen.

 

Sir Cedric, der sonst so viel Wert auf gute Umgangsformen legte, blaffte den Kapitän sofort an: „Wann können sie hier sein, Captain? Es ist von eminenter Wichtigkeit!“ „Euer Lordschaft, wir werden in etwa 20 Stunden in Hong Kong einlaufen.“ „Wann könnten sie bei maximaler Geschwindigkeit da sein, Captain McFerguson?“

 

„In frühestens 16 Stunden, aber das nur rechnerisch, da sind viele Unsicherheitsfaktoren enthalten, Sir. Darf ich fragen, warum ...?“ „Miss Svenja ist entführt worden und ich brauche die technische Einrichtung des Schiffes sowie das Task-Force Team, dringend!“

 

„Euer Lordschaft, sie können über ihren High-Tech Terminal über alle Informationen verfügen und das Team kann ich mit dem Hubschrauber los schicken, dann sind sie in.....drei Stunden bei Ihnen. Wenn sie das anordnen veranlasse ich alles Notwendige sofort, Sir!“

 

„Schicken sie das Task-Team mit leichter Ausrüstung sofort los und lassen sie mir die Daten der Satellitenortung von Miss Svenjas Halsband hierher übertragen!“ „Aye Sir, McFerguson Ende!“ Der Lord war ein wenig beruhigt. Mit dem Transponder in Svenjas Halsband konnte er sie orten, sobald ein entsprechender Satellit in der Nähe war.

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Strenger Herr
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Emily - Geschichte einer Sklavin im 22. Jahrhundert - 5. Kapitel - Kreativität

 

5. Kapitel - Kreativität

 

Der erste Tag als Herr Bahrs Sklavin war anstrengender als ich dachte. Obwohl er mich am Vormittag einigermaßen in Ruhe gelassen hatte, war ich ständig angespannt. So war es fast eine Erleichterung, als ich wieder allein mit meinem Herrn in seinem Auto saß. Bis mir einfiel, dass ich allein mit meinem Herrn war.

„Du hast dich heute einigermaßen angemessen verhalten“, sagte er zu mir. Das war das längste Satz, den er seit Stunden an mich richtete und es fühlte sich fast wie ein Lob an, obwohl ‚einigermaßen angemessen’ nun wirklich nicht das höchste der Gefühle war. „Danke, Herr.“ sagte ich trotzdem brav. Ich lernte dazu und nach diesem Tag wollte ich ihn wirklich nicht unnötig aufregen.

„Trotzdem steht noch die zweite Hälfte deiner Strafe an“, erinnerte mein Herr mich, während er sich über mich beugte, um mich anzuschnallen. Sofort war alle Erleichterung, die ich gerade noch verspürt hatte, verschwunden. Natürlich hatte ich die Schmerzen nicht vergessen, jeder Schritt erinnerte mich an die Schläge von diesem Morgen. Trotzdem hatte ich für ein paar Stunden verdrängt, dass der zweite Teil noch kommen sollte. Jetzt wurde es mir aber schlagartig bewusst und ich fürchtete mich vor der Rückkehr in Herr Bahrs Wohnung. Jede Berührung meiner blauen Flecken vom Morgen schmerzte. Wie sollte ich Schmerzen darauf aushalten? Berücksichtigte mein Herr das oder schlug er einfach auf mich ein?

Ich riskierte einen Seitenblick auf meinen Herrn. Er sah auf die Straße, seinen Ausdruck dabei konnte ich nicht deuten. Kurz überlegte ich, ihn darum zu bitten, den Rest meiner Strafe zu verschieben, bis meine Haut etwas geheilt war, aber ich verwarf den Gedanken schnell wieder. Er würde glauben, ich halte ihn für dumm, so würde er nur noch wütender werden. Es wäre auch eine dämliche Bitte. Immerhin wusste er, wie weh Blutergüsse taten.

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klein-röschen
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 42

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Sechsunddreißigster Tag, mittags, Bangkok

Khoa stand am Balkon und blickte auf die Straße, wo einer seiner Kollegen schon seit etwa einer halben Stunde mit zwei fremden Typen diskutierte. Die beiden waren schon gestern da gewesen und hatten sich am Rande der Hauptstraße und in den Querstraßen herumgetrieben.

Er beobachtete die drei Männer schon seit einiger Zeit. Dass Sarot immer wieder zum Haus blickte, wollte ihm nicht gefallen.

„Hey! Was quatscht Du da mit diesen blöden Wichsern stundenlang rum? Komm gefälligst rein, ich will mit Dir reden!“

Nicht nur die drei Männer erschreckten sich ob des rauen Tons, auch mehrere Passanten sahen eingeschüchtert an der Hausfassade nach oben.

Sarot wandte sich noch kurz seinen Gesprächspartnern zu und eilte dann zum Hauseingang, während die beiden Fremden zu Khoa hinaufsahen. Einer von ihnen grinste und zeigte tatsächlich einen Fucker.

„Ihr miesen Wichser! Na wartet nur.“

Khoa hätte diese Provokation vielleicht irgendwo anders ungeahndet lassen können, doch hier in ihrem Viertel sprach sich so etwas schnell herum, weswegen nun umgehend Taten folgen mussten. Ein Griff und er hatte den mit Bleikugeln gefüllten Totschläger in seiner rechten Hand. Mit der linken riss der junge Mafioso die Balkontür auf und eilte wenige Augenblicke später auch schon das Treppenhaus hinunter. Im Augenwinkel erblickte er Wang, der ihm fragend nachblickte. Khoa waren die Konsequenzen egal, der Pate würde noch weitaus schlimmer reagieren, wenn er diese Typen nun nicht mehr erwischte.

„Was waren das für Pisser, Sarot? Los, komm jetzt! Du kannst mir das erzählen, wenn sie blutend vor uns auf dem Asphalt liegen.“

Khoa sah sich nicht um. Er wusste auch so, dass ihm sein Kollege folgen würde. Schließlich durfte er es nicht noch weiter verschlimmern.

Quietschende Autoreifen, schrill tutende Tuck-Tuck-Hupen und erschrockene Rufe begleiteten die beiden Mafiosi, während sie, den dichten Verkehr nahezu gänzlich missachtend, über die Straße hasteten. Tatsächlich waren die beiden Fremden noch am Ende der nächsten Parallelstraße zu sehen.

„Hey, Ihr Schmalspur-Helden!!!“, schrie Khoa wütend.

„Bleibt stehen!!! Ihr wolltet doch so gerne quatschen, Ihr Arschlöcher!!!“

Die beiden Gejagten winkten ab und verschwanden hinter der nächsten Häuserecke. Sie schienen durch ihre Verfolger verunsichert und zeigten keinerlei Anstalten, sich zu stellen.

„Los, gib Gas! Die hauen uns sonst ab!“

Sarot, der Khoa zwischenzeitlich überholt hatte, war zu sehr außer Atem, um etwas zu erwidern. Zudem lief er etwa zehn Meter vor seinem Kollegen und bog gerade in jene Seitenstraße ein, in der die beiden Typen vor wenigen Augenblicken verschwunden waren.

„SCHEISSE!“

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senalex
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Svenja - 1 Jahr als Sklavin eines Lords 10. Teil

 

Teil 10

Der Rolls Royce brachte den Lord und Svenja in rascher Fahrt nach Kowloon und dort ins Tung Wing Seafood Hotpot, ein Lokal, das zwar von außen nicht viel her machte, aber drinnen bot Mrs. May Tang hervorragende Speisen an. Ihr Sukiyaki-Hotpot war berühmt! Nach einem hervorragenden Mahl ging es wieder zurück und in die Blue Butcher Bar in der Hollywood Road, wo sie sich mit Wang Li, dem Partner des Lords, trafen. Wang Li war, für chinesische Verhältnisse, eher groß und von asketischer Hagerheit.

Seine Lordschaft und er begrüßten sich mit distanzierter Höflichkeit, von Svenja nahm er keine Notiz. Sir Cedric hatte sie schon im Vorfeld über Wang Li informiert. Der Chinese war sehr traditionell, Frauen hatte in seinem Leben nie eine gleichberechtigte Rolle gespielt und Sklavinnen waren für ihn einfach maximal „Dekor“, austauschbar, unwichtig, nicht vorhanden.

Während der Lord und sein Partner geschäftliche Beziehungen pflegten, saßen Svenja und Philip, der Butler, der den Lord beinahe immer begleitete, in bequemen Polstermöbeln und führten „Smalltalk“. Allerdings bekam Svenja nach dem dritten Planters Punch, für dessen Zubereitung echter Green Label Jamaican Rum verwendet wurde,  starke Kopfschmerzen. Da es allerdings unmöglich war, dass sie das Gespräch der Männer störte, bat sie Philip, seine Lordschaft um Erlaubnis zu bitten, in Hotel fahren zu dürfen.

Philip trat unauffällig an des Lords Seite, flüsterte kurz mit seinem Herrn, und nach kurzem  Blick auf Svenja und einem Nicken des Lords durfte er Svenja das Ergebnis mitteilen: „Miss, seine Lordschaft hat angeordnet, dass ich sie ins Hotel begleiten soll. Der Wagen wird dann wieder zurück kehren und für seine Lordschaft zur Verfügung stehen.“ Svenja wäre zwar auch mit einem Taxi gefahren, aber sie wollte seine Lordschaft durch ihren Widerspruch nicht bloß stellen.

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Strenger Herr
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Die Sportreporterin (13) - Räuber und Gendarm

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Die Sportreporterin - Ouvertüre

 

Im Zuge der Löscharbeiten hatten die Einsatzkräfte auch einen Vereinsmanager in ungewohnter, Natur belassener Lage vorgefunden, respektive nackt aus einem käfigähnlichen Gelass befreit. Zu seinem Glück ging das für die Öffentlichkeit im allgemeinen Durcheinander unter. Er hatte mehr als Schwein gehabt, dass die Nachricht vom Brand interessanter war als seine Anwesenheit in den Katakomben des Stadions.

 

Der Weg in sein Vereinsbüro führte für ihn, nur notdürftig von einer Decke verhüllt, an der völlig zerstörten Sprecherkabine vorbei. Mit einem gemischten Gefühl aus Entsetzen und Erleichterung erblickte er die leblose Radka, wie sie gerade von den Rettungskräften aus den Trümmern geborgen wurde. Einen Moment lang blieb er wie versteinert stehen und konnte sich nicht von diesem grausamen Anblick lösen. Fast gewaltsam mussten ihn seine Helfer vom Ort des Schreckens wegziehen.

 

Erst in seinem Büro verließ ihn die schockähnliche Starre allmählich. Vor ihm auf dem Schreibtisch lag ein Bündel mit seinen Sachen, akribisch gefaltet, wie das allen Vorurteilen zum Trotz nur Frauen vermochten. Ungeduldig, fast hastig, stürzte er sich auf das Wäschepaket. Zu tief saß die erlittene Demütigung durch die von ihm offenbar unterschätzte Kollegin. Hektisch zog er sich die Klamotten über und vernichtete dann zuerst in aller Eile jeden filmischen Beweis seiner „Untat“, um anschließend befreit aufatmend in seinen Stuhl zu sinken. Unverzüglich setzte mit dem Verlöschen der letzten Datei Entspannung ein. Mit ein wenig Glück, käme er vielleicht sogar noch an die Daten auf Radkas Computer. Vorerst war für ihn die unangenehme Geschichte damit erledigt. Alles Weitere würde sich finden.

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Rato
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Drei Tage mit H. ... Teil 1

 

Der Zug traf pünktlich ein. H. war an Bord, noch vor zehn Minuten hatte ich sie angerufen und die letzten Instruktionen erteilt. Sie sollte aussteigen und am Bahnsteig warten, bis alle anderen Reisenden davongeeilt wären. Dann würde ich sie ansprechen. Ich war gespannt. Aufgefallen war mir H. durch ihre Beiträge auf der BDSM-Geschichten-Website. Dort hatte sie in einer rauen, auf das Wesentliche, auf die Action konzentrierten Sprache ihre Erlebnisse und Erfahrungen als BDSM-Objekt geschildert … einigermaßen extrem, in etlichen Details so, dass es schwer vorstellbar war, sich das in der Realität auszumalen. Eine Phantasie, die von 98 % der Bevölkerung wohl als krank eingestuft würde … ich fühlte mich davon angesprochen. Eine Weile hatte ich mich auch gefragt, ob sich hinter dem Nickname womöglich die Phantasien eines Mannes verbergen würden. Sicher war ich mir nicht, immer wieder meinte ich jedoch, Wendungen zu lesen, die eher auf eine Frau schließen ließen. Fakende Männer verraten sich immer wieder durch ihre Sprache … nur wenige sind wirklich so gut, dass sie über längere Zeit als Frau durchgehen. Und wenn sie so gut sind … dann ist es zumindest unterhaltsam.

Was da zwanzig Meter entfernt in der Mitte des Bahnsteigs stand, eine kleine Reisetasche zwischen den Füßen, hübschen Beinen, ein wenig zu gepolstert um die Hüften, war eindeutig kein Fake. Die fülligen Brüste hingen gut sichtbar unter dem dünnen Top. Ein freches Gesicht, keine klassische Schönheit, aber mit diesem leicht irren Blick der Besessenen. Blond, nuttig geschminkt, alles wie bestellt … brave Sklavin.

„Willkommen in der Steiermark!“ lächelte ich und gab mich zu erkennen. „Du wirst mir also drei Tage dienen, als Sklavin, mit Leib und Seel ...“

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BonSado
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 41

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Fünfunddreißigster Tag, morgens, Bangkok

Wie in den langen Nächten zuvor, war Tom auch in dieser kaum Schlaf vergönnt gewesen. Wenn seine Gedanken dann doch irgendwann vor schierer Übermüdung zur Ruhe gekommen waren, hatte die Angst vor neuen Misshandlungen und Demütigungen erholsamen Schlaf verhindert.

Die dünne Stoffdecke und eine mittelharte Matratze hatten die ungemein harten Bedingungen, die ihm von dieser Wahnsinnigen aufgezwungen worden waren, etwas gelindert. Doch welchen Preis hatte er dafür zu zahlen gehabt? Er hatte sich niemals Gedanken gemacht, wie Prostituierte sich fühlen mussten, ob sie ihrer Tätigkeit freiwillig nachgingen oder von jemandem dazu gezwungen wurden, unter welchen Bedingungen sie zu arbeiten hatten, ob sie, wie er jetzt, in einem Gefängnis gefangen gehalten wurden oder freiwillig auf den Strich gingen, um ihren Körper für schnelles Geld zu vermarkten.

Tom zog die Decke über seinen Kopf, behielt die Tür durch einen kleinen Spalt aber im Auge. Vor etwa einer Stunde war Nori mit Essen in der Zelle erschienen und hatte anschließend Uaan mitgenommen, so wie jeden Morgen, seitdem die Domina ihre kleine Landsfrau von dieser Droge abhängig gemacht hatte.

Wann würde sie ihn wieder holen? Er hob die Decke an und blickte auf die kleine Thailänderin, die, auf ihrer Matte hockend, ins Leere starrte. Auch sie schien heute nicht aus ihren Gedanken herauszufinden, wirkte trotz der Drogen müde und verbraucht. Im Gegensatz zu ihm hatte sie gestern gearbeitet. Wohin die Domina sie mitgenommen hatte, wusste er bis jetzt nicht. In tiefe Lethargie verfallen starrte sie leise schluchzend vor sich hin. Irgendetwas schien sie in regelrechte Panik versetzt zu haben.

„Heul leiser, Uaan. Bitte! Ich kann doch auch nicht mehr.“

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senalex
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Kreuzigung Teil 2

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Kreuzigung 1
 

2.1  Grausames Vergnügen

Elvira wurde von ihrem "Partner" sanft, aber sehr bestimmt behandelt. Sie fand Gefallen an diesem kräftigen, jungen Mann, der sie nun bat, sich zurück zu legen und die Arme schräg nach oben zu spreizen. Bereitwillig folgte sie seinen Anweisungen und bot ihm ihre Handgelenke dar, um sie fest an das Kreuz binden zu lassen.

Die fasziniert zusehende Helferin reichte ein Seil, welches der Schinder um das Handgelenkt seiner schönen Sklavin schlang, durch einen Ring am Kreuz zog und fest verknotete. Ebenso geschah es mit dem zweiten Handgelenk und Elvira begann die beginnende Wehrlosigkeit immer wohliger zu empfinden.

Mit einem prüfenden Griff stellte der Henker zufrieden fest, dass diese Zartheit am Kreuz keine Gewalt mehr über ihre Hände und Arme hatte.

Bevor er sich den Füßen zuwandte, lächelte der Mann sein Opfer vielsagend an. Er hatte bemerkt und wusste, dass bereits diese Stellung, jener zarte Beginn der freiwilligen Auslieferung, seiner Elvira große Freude bereitete.

Fest zerrte der Schönling an den Fußgelenken, sodass das Mädchen den Zug an ihren angebundenen Handgelenken schmerzhaft spürte. Leise stöhnte sie auf, wehrte sich aber nicht. Sie versuchte mit aller Macht zu strecken, so gut es ging. Endlich war ihr Partner zufrieden und band die Fußgelenke richtig fest an den dafür vorgesehenen Ring am Kreuz.

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pvcbdsm
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