Hallo zusammen.
Das ist meine erste Veröffentlichung.
Da mein "Erstlingswerk" noch nicht fertig ist, versuche ich es hier mal mit meiner zweiten Geschichte.
Ich habe versucht so realisitsch wie möglich und so außergewöhlich wie nötig zu schreiben, damit diese Geschichte lesenswert ist. Ich hoffe ihr gebt ihr die Zeit, die sie braucht, um sich zu entwickeln und bleibt mir bei den kommenden Teilen treu.
Natürlich freu ich mich über konstruktive Kritk.
Es ist alles komplett frei erfunden und alles meinem Kopf entsprungen, ist also mein geistiges Eigentum.
Und nun viel Spaß!
BeeKay
Tag 1 – Sonntag 1:00 Uhr (Prolog)
Mein Wecker klingelte um 1:00 Uhr nachts.
Scheiß Zeit, aber geiler Anlass.
Denn auf meinen besten Freund Tom und mich wartete eine Woche Malle. Und wir hatten vor, es uns so richtig gut gehen zu lassen.
Da konnte mir nicht mal ein Wecker um 1 Uhr die Laune verderben.
Wir hatten natürlich mit dem Gedanken gespielt durchzumachen, aber wir wollten unseren ersten Urlaubstag nicht nur verpennen. Deswegen hatten wir direkt nach dem Abendessen dem einen oder anderen Schlummertrunk genommen und waren dann auch früher oder später eingeschlafen.
Ich war froh, dass ich nicht selbst fahren musste. Es war zum Glück kein Problem um diese Uhrzeit einen Kommilitonen zu finden, der noch wach war und uns zum Flughafen brachte.
Tom und ich hatten beide eine harte Zeit hinter uns und uns den Urlaub redlich verdient.
Er hatte erst vor ein paar Tagen seine Meisterprüfung zum KFZ Meister erfolgreich abgeschlossen.
Ich hatte schon vor ein paar Wochen den Master in Wirtschaftsinformatik gemacht.
Um unseren Erfolg zu feiern und vor dem nächsten Kapitel in unserem Leben nochmal zusammen Spaß zu haben, hatten wir schon frühzeitig die Zeit und das Geld für diesen Urlaub aufgespart.
Ehrlich gesagt hatte Tom die Rechnung bis jetzt bezahlt, aber ich war fest entschlossen von meinem ersten Gehalt alles zurückzuzahlen. Schließlich hatte ich schon einen guten Job in Aussicht und mein Einstiegsgehalt konnte sich sehen lassen. Tom machte mir in dieser Sache keinen Druck. Erstens waren wir seit der Oberstufe richtig gute Freunde und zweitens fiel es ihm nicht schwer das Geld vorzustrecken. Er war schon immer reich.
Seinem Vater gehörte ein großes Fiat und Alfa Romeo Autohaus in einem reichen Bonner Vorort. Das Geschäft lief gut und die Waages wohnten in einer kleinen Villa mit Pool und allem Schnickschnack.
Nach dem Abi und der Zeit beim Bund hatte Tom die Lehre bei seinem Vater gemacht und nach seiner Gesellenprüfung bald mit der Meisterschule angefangen. Nun war er fertig und bereit für größere Aufgaben. Der Plan war, dass er nach und nach das Autohaus übernehmen würde und so sein Vater Stück für Stück in Rente gehen konnte.
Vielleicht hätte das manche Söhne zur Verzweiflung gebracht, aber Tom verstand sich gut mit seinem Vater und es machte ihm wirklich Spaß die Verantwortung zu übernehmen.
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BeeKay