Michael drückte mich weiter in den Raum hinein. Im Grunde konnte man sagen, dass der Raum diesmal so gut wie leer war. Es lag lediglich eine Matratze auf dem Boden und in einer Ecke standen 2 Näpfe. In dem Moment, wo ich mir die Näpfe näher betrachtete, zog Michael meine Hände nach hinten und schloss Handschellen um meine Handgelenke. Ich zerrte sofort an ihnen, hatte aber auch schon keine Chance mehr, diesen zu entkommen. Als ich schon aufbegehren wollte, fing er schon an zu sprechen.
“Du wirst mitbekommen haben, dass Besuch auf mich wartet. Ich werde dich solange hierlassen. Es sei denn, du möchtest mich begleiten. Dein nackter Zustand würde sich allerdings nicht ändern!”
Ich brauchte gar nicht darüber nachdenken und schüttelte sofort den Kopf. Das wollte ich auf keinen Fall.
“Also gut, dann wirst du hier bleiben. Ich werde dich einschließen. Neben der Tür befindet sich ein Notschalter. Aber bedenke, wenn du ihn drückst, ohne dass wirklich ein Notfall sein sollte, dann werde ich dich dafür bestrafen Jana!”
War das wirklich sein Ernst? Wie lange sollte ich überhaupt in diesem Raum bleiben? Wieder einmal häuften sich die Fragen. Aber eine Frage stellte sich nun mit aller Macht in den Vordergrund.
“Was ist, wenn ich das alles nicht will und sofort nach Hause möchte? Würdest Du mich gehen lassen?”
Michal drehte mich zu sich, strich mit einer Hand über meine Wange und zog meinen Kopf zu sich um mich zu küssen. Als er sich von mir löste, hielt er mit beiden Händen meinen Kopf fest, so dass ich ihn ansehen musste.
“Du kannst jederzeit gehen, meine Liebe. Wenn du das wirklich möchtest, werde ich dir was zum Anziehen geben und dich persönlich nach Hause fahren. Aber, wenn dies vor Montagabend passiert, werden wir uns nicht noch einmal treffen! Solltest du aber bleiben, bis ich entscheide dich heimzubringen, dann liegt es ganz allein in deiner Hand, ob wir uns wiedersehen werden!”
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dani1980