Thao Teil 40

 

Auszeit

Karl war froh, dass sie wenigstens am Sonntag zur Ruhe kamen. Sein Vater hatte Rücksicht genommen und nicht das gegebene Versprechen, mit ihm zum Angeln zu fahren, eingefordert. Vielleicht versuchte er sich auch mit seiner Mutter auszusöhnen? Es war so merkwürdig ruhig im Haus. Er selbst hatte über seinen Büchern gesessen, während Thao in Heinrichs Unterlagen gelesen hatte. Ab und an liefen wieder ihre Tränen, aber sie schien es doch relativ gefasst zu nehmen, dass ihr bester Freund nun endgültig gegangen war. Vielleicht half es ihr auch, dass Karl sie ab und an um Hilfe bat. Es lenkte sie ab. Gerade in diesem Moment hatte sie wieder ihren Kopf auf seiner Schulter abgelegt und sah auf den Computerbildschirm, wo er seine Formeln abarbeitete, um sie aufzulösen. Karl schloss die Augen, sog ihren Körpergeruch ein und spürte die Wärme ihres Körpers.

Er würde sie gern berühren und streicheln, ihre eigenen Begehrlichkeiten wecken, aber er wollte nicht ihre Trauer unterbrechen. So blies Karl gleich aus doppeltem Grund Trübsal und gaffte hohl auf den Monitor. Thao riss ihn aus seinen Gedanken und zeigte auf eine Stelle des Bildschirms.

„Schau her, Karl! Bei dieser Variable hast Du nicht aufgepasst.“

Sie nahm sich einen zweiten Stuhl und setzte sich neben ihn. Strich sich ihre Haare aus der Stirn und überlegte sich die Sätze, mit denen sie ihm ihren Lösungsweg zu erklären suchte. Ruhig flossen ihre Worte dahin. Er versuchte, ihnen zu folgen, so sehr es ihm auch schwerfiel.

„Konzentriere Dich! Mach schon, Karl!“

Er riss sich nochmals zusammen, aber nach weiteren 10 Minuten hatte es keinen Sinn mehr. Er fühlte sich einfach nur ausgebrannt.

„Wollen wir uns ein wenig aufs Bett legen?“

Thao kämpfte mit sich.

„Du bist geil, oder?“

Sie fühlte an seinem Schritt. Karl schämte sich.

„Tut mir leid. Ich weiß, das ist Scheiße.“

Sie schüttelte den Kopf und ging mit ihm zum Bett.

„Ist es nicht. Ich möchte aber trotzdem nicht. Verstehst warum, oder?“

Er nickte, fand sich für sie damit ab und blieb ruhig neben ihr liegen.
Sie beobachtete ihn, spürte seine Spannung und musste lächeln. Dass er sich für sie so beherrschte, gefiel ihr. Sie sah die Erhebung in seinem Schritt, wahrscheinlich versuchte er krampfhaft, an etwas anderes zu denken.

„Wollen wir das am Freitag absagen? Ich meine das Sama?“

Thao überlegte kurz. Daran hatte sie gar nicht mehr gedacht. Sie schüttelte den Kopf.

„Nein! Vielleicht ist es genau das Richtige. Ich will einfach sehen, was Du Dir einfallen lässt.“

Ihre Hand fuhr über seinen Steifen. Er stöhnte auf, als er ihren Druck durch den Stoff seiner Hose spürte. Sie warf ihm einen flüchtigen Blick zu.

„Hab ein wenig Geduld mit mir! Es fühlt sich für mich im Moment einfach falsch an.“

Karl verstand sie ja. Was blieb ihm auch anderes übrig? Sie gab ihm einen Kuss und drückte ihre Wange an die seine.

„Ich weiß, warum ich Dich so liebe. Du bist einfach ein Guter.“

Seine Hand glitt über ihren Bauch. Mit Absicht ließ er ihre Brüste aus. Sie aber spürte seine Wärme, es gefiel ihr. Mit einem wohligen Gefühl ließ sie sich zurück aufs Bett sinken.

Das Punkermädchen wurde müde, sie spürte, wie sie sich entspannte. Karl streichelte sie weiter, bat sie, sich auf den Bauch zu legen und schob ihren Pulli nach oben. Dann öffnete er ihren BH und strich dessen Verschlüsse an die Seite. Sie wollte protestieren, unterließ es dann aber, wollte abwarten, um ihm kein Unrecht zu tun. Ihre Anspannung wich, als sie seine Berührung auf der Haut spürte. Thao schloss ihre Augen und seufzte, als seine Fingerspitzen über ihren Rücken streichelten. Karl konnte so ohne Ende zärtlich sein.

Noch einmal kamen dem Mädchen die Brücke in den Sinn, Heinrichs Gesicht, dessen Stimme ... Dann wurde alles zum Nichts.

Karl krabbelte und streichelte sie weiter, hörte, wie regelmäßig ihr Atem wurde und das Mädchen schließlich mit einem tiefen Seufzer einschlief.

 

Bei Xena

Karl hatte ein flaues Gefühl im Magen. Sollte er vielleicht doch am Freitag improvisieren? Er dachte an Thao. Nein! Er wollte ihr etwas Besonderes bieten. Karl schreckte zusammen, als neben ihm der Lautsprecher knackste.

„Willst Du noch weiter warten oder endlich hochkommen?“

Xenas Stimme klang amüsiert. Erst jetzt fiel ihm die Kamera auf, die im Türgong eingelassen war. Er hörte Xenas Lachen, Karl musste ziemlich blöd aus der Wäsche gesehen haben. Der Türsummer ging, dann war der Junge im Haus.

Xena wohnte im obersten Stockwerk, er ließ sich Zeit, bis er bei ihr war. Krampfhaft versuchte er die eigene Aufregung in geordnete Bahnen zu lenken, als er auf den Fahrstuhl wartete. Leider gelang ihm dies nur mit sehr begrenztem Erfolg. Die Schiebetür bimmelte, ging auf, dann sah er Xena, die in ihrer Wohnungstür auf ihn wartete.

„Hallo Karl!“

Der Junge starrte die Freundin verblüfft an. Xena war mit einem langen, schwarzen Bademantel bekleidet, nur zwei schwarze Stiefelspitzen schauten unter seinem Saum hervor. Sie trug Handschuhe und ein breites Halsband, es verwirrte ihn sehr, dass sie sich ihm so anders zeigte, als sonst.

Sie aber drückte ihn an sich und schien sich über seinen Besuch sehr zu freuen. Karl fühlte ihre großen Brüste durch den Bademantel hindurch und einen sanften Kuss auf seiner Wange.

„Komm rein! Und entspann Dich erst mal!“

Sie boxte ihn gespielt in die Seite.

„So aufgeregt?“

Karl nickte. Xena nahm seine Jacke und musterte ihn lächelnd.

„Setz Dich, wohin Du magst! Ich hole uns was zu trinken.“

Der Junge setzt sich auf die schwarze Ledercouch. Die Domina hatte eine krasse Wohnung. Das Wohnzimmer war riesengroß. Nur mit Farben und Deko hatte es Xena wirklich nicht.

„Was magst haben?“

Sie zeigte kurz ihr Gesicht. Es war streng und unnahbar geschminkt.

„Alkohol ist aber nicht. Das sage ich Dir gleich.“

Karl lächelte.

„Ne Cola?“

Sie nickte gnädig.

„Kein Problem. Hab extra eingekauft.“

Er hörte sie in ihrer Küche arbeiten.

„Nach Thao und Günter bist Du mein dritter Besuch. Ich habe mittlerweile ein richtiges Gesellschaftsleben.“

Sie kam zu ihm zurück, lächelte und reichte ihm ein Glas. Xena hatte sogar an Eiswürfel und Zitrone gedacht. Sie setzte sich dem Jungen gegenüber und sah ihn erwartungsvoll an.

„Und Karl? Wie geht’s Euch? Von der Feier erholt?“

Der Junge wirkte nachdenklich und ungewohnt angespannt auf die Domina.

„Wenn es dabei geblieben wäre ..., ist alles in letzter Zeit ziemlich viel geworden bei uns.“

Xena machte sich Sorgen.

„Ist alles gut zwischen Dir und Thao?“

Karl sah zu ihr hoch.

„Nein in diesen Punkt musst Du Dir keine Sorgen machen. Wir haben nur einen Haufen Scheiße an der Backe, das ist alles.“

Die Domina nahm einen Schluck aus ihrem Glas.

„Du meinst wegen den Typen? Hat sich da noch was ergeben?“

Karl verneinte.

„Etwas anderes, Xena. Ein guter Freund von Thao ist gestorben. Es ist abzusehbar gewesen und sie kann damit umgehen, aber es nimmt sie dennoch mit.“

Xena warf ihm einen besorgten Blick zu.

„Und Ihr wollt trotzdem ...?“

Karl lächelte.

„Sie will ihr Versprechen einlösen, damit sie mir wieder einen auf Herrin machen kann.“

Xena lachte. Karl konnte nicht anders, auch er musste grinsen.

„Danke, dass Du mir helfen willst.“

Die große Blondine winkte ab.

„Freunde helfen sich nun mal, ist doch so, oder?“

Sie schien zum eigentlichen Thema kommen zu wollen.

„Hast Du konkrete Vorstellungen, wie es am Freitag laufen soll?“

Karl schüttelte seinen Kopf.

„Gar nicht. Ich weiß ja nicht einmal, was Thao von mir erwarten könnte.“

Xena musste sich beherrschen. Karls Unbedarftheit amüsierte sie.

„Was?“

Er sah sie fragend an.

„Sorry! Aber Du hast irgendwie den Eindruck gewonnen, dass Du das für Thao tust, oder?“

Der Junge sah sie erstaunt an.

„Und?“

Xena lächelte.

„Löse Dich von dieser Vorstellung, Karl! Sie soll Dir zu Willen sein. Das Objekt Deiner Begierde. Sie soll sich Dir hingeben und Dinge tun, zu denen sie sonst vielleicht nicht bereit ist.“

Sie stand auf, kam um den Couchtisch herum und setzte sich neben ihn.

„Verstehe SM als eine Entführung! Thao ist normalerweise diejenige, die Dich in eine ihrer Fantasiewelten holt und dieses Mal bist Du damit dran. Sie wird Mühe haben, sich von dem Bild, das sie von Dir hat, zu lösen, aber genau das sollte Dein Ziel sein. Du befiehlst, sie gehorcht. Entspricht sie Deinen Wünschen nicht, bestrafst Du sie und beginnst von vorne.“

Karl wollte sie unterbrechen, aber Xena legte ihren, vom schwarzen Leder eingeschlossenen Finger auf seine Lippen.

„Lass mich nur noch das Eine sagen: Lege vorher die Regeln fest, damit sie weiß, was Du von ihr erwartest. Zeigt sie sich einverstanden, kann sie sich Dir nicht mehr entziehen.“

„Aber was soll ich mit ihr machen? Ich habe da echt keinen Plan.“

Die Freundin stand auf und ließ ihren Bademantel fallen. Sie war völlig eingeschlossen in Latex und Leder, einzig ihr Gesicht zeigte Haut. Schwere, schwarze Stiefel an den Füßen und ein breiter Gürtel an der Hüfte zeigten ihm die berufstätige Domina und Sadistin.

„Steh auf, Karl!“

Der Junge wurde unsicher. Er hatte keinerlei Vorstellung, was nun kommen sollte.

„Ich werde mit Dir jetzt eine Session machen und Dir dabei alles erklären. Sei bitte offen, vertraue mir und habe keine Hemmungen! Ich sehe das vollkommen professionell, also mach Dir keine falschen Gedanken!“

 

Das Spiel beginnt

Xena half Karl beim Aufstehen. Sie spürte seine Unsicherheit.

„Glaub mir, ich bin selbst total aufgeregt. Hatte lange keinen Anfänger mehr beim Wickel.“

Sie lächelte und ihre weißen Zähne schimmerten durch den dunkelroten Lippenstift. Ihre blauen Augen blickten Karl direkt in die seinen.

„Vertraust Du mir?“

Der Junge atmete tief durch. Vor ihm stand die Frau, die ihnen schon so oft geholfen hatte. Wie könnte er da diese Frage verneinen? Er nickte.

Xena legte ihm ihre Hand auf die Schulter, gab ihm einen Kuss auf die Wange und drückte ihn nochmal an sich.

„Dann beginnen wir jetzt mit unserer Reise.“

Ihr Gesichtsausdruck wurde ernst und kalt. Von einer Sekunde auf die andere verschwanden jegliche Regung und Mimik. Karl bemerkte diesen Wandel voller Staunen. Xena schien auf einmal wie aus Eis zu sein. Kalt, unnahbar und feindlich.

„Ausziehen!“

Karl sah sie fragend an. Doch Xena zeigte noch einmal ihre andere Seite und fasste sich an den Kopf.

„Scheiße! Was bin ich blöd. Gib mir Deine Brille!“

Er nahm sie ab und reichte sie ihr. Die Domina schloss die Bügel, packte sie sorgsam zur Seite und kam dann zu ihm zurück.

„Ausziehen!“

Er hatte sie verstanden, aber er zögerte.

„Du, Xena ... ich.“

Ein heftiger Schlag in sein Gesicht riss ihm den Kopf zur Seite.

Er erschrak furchtbar, spürte den Schmerz an seiner Wange, fühlte die Demütigung und seinen aufsteigenden Zorn.

„Ausziehen!“, wiederholte sie ihren Befehl.

Er öffnete sein Hemd. Er wollte dieses Spiel nicht auf die Spitze treiben, Xena schien bereit zu sein, seinen Widerstand zu brechen. Eine Tatsache, die ihn erschütterte.

„Schneller! Man lässt seine Herrin nicht warten.“

Xena schlug ihm erneut ins Gesicht, allerdings nicht mehr so hart, wie zuvor. Tränen stiegen ihm in die Augen, während er sich hastig seiner Kleidung entledigte. Sie aber blieb ungerührt. Karl wollte seine Unterhose anbehalten, aber Xena schüttelte den Kopf.

„Weiter! Alles!“

Schon schlug erneut ihre Hand in sein Gesicht. Karl taumelte zur Seite, er spürte seine Tränen, seine Wut und war bereits an seiner Grenze angelangt. Xena übertrieb. Das war kein Spiel,dwas sie spielten. Sie hatte anscheinend vergessen, wer vor ihr stand. Endlich hatte er auch seine Unterhose abgestreift und suchte seine Nacktheit vor ihr zu verbergen, indem er seine Hände über sein Intimstes legte. Xena lächelte. Schon schlug ihre Hand erneut in Karls Gesicht.

„Hände weg!“

Ihre Stimme klang böse und feindlich. Sie würde ihn zwingen, so oder so. Karls Sympathie für diese Frau schien in Sekunden zu schwinden, er verstand nicht, was sie mit ihm anstellte und wollte abbrechen. Er öffnete den Mund, sie aber legte ihm sofort die Hand auf den Mund.

„Nimm die Hände weg!“

Ihre blauen Augen wurden für einen kurzen Moment sanft, zögernd kam er ihrem Befehl nach. Xena nickte ihm zu, sah aber nicht hinunter zu seinem Schoß. Sie fühlte, wie unangenehm ihm das war, und wie sehr er sich für seine Nacktheit schämte.

„Gut! Pause!“

Xena lächelte und sofort wurden ihre Gesichtszüge wieder weich und warm.

„Wie hast Du Dich gefühlt, jetzt gerade?“

Karl war wütend auf Xena und wollte ihr das auch sagen.

„Was ich gefühlt habe? Ich fand es scheiße, dass Du mich einfach geschlagen hast.“

Der Junge war richtig wütend.

„Wieso hast Du mir nicht gesagt, dass ich mich ausziehen soll? Das geht mir einfach zu weit, Xena.“

Die Domina konnte nicht anders, sie musste grinsen.

„Komm! Setzen wir uns nochmal auf die Couch.“

Karl wollte seine Klamotten vom Boden aufheben, sie aber zog ihn weiter.

„Nein! Du wolltest, dass ich Dir helfe, Karl, und sollst mir endlich vertrauen.“

Er sah sie verdattert an. Endlich schien er zu kapieren.

„Ich habe Dich dazu gebracht, Dinge zu tun, die Du nicht willst und für die Du Dich schämst. Das wirst Du bei Thao auch machen müssen. Es gehört dazu, dass Du, als Dom, sie in Situationen bringst, die ihr nicht gefallen und für die sie sich überwinden muss. Tut sie es nicht, zwingst Du sie, wie ich es bei Dir gerade getan habe.“

Xena wischte dem Jungen mit ihren Lederdaumen die Tränen von den Wangen.

„Karl! Wir haben von einer Reise gesprochen. SM ist eine. Du sorgst dafür, dass Thao sich unwohl fühlt, wütend auf Dich ist, vielleicht sogar verzweifelt, aber eben auch, um einen Kontrast zu schaffen für das, was Du ihr dafür wiedergeben willst. Sie hat doch schon mit Dir gespielt. Du weißt, was ich meine, oder?“

Karl überlegte.

„Ich glaube schon. Ich fand es toll, wenn Thao mich belohnt hat und versuchte, alles wiedergutzumachen.“

Die Domina lächelte.

„Bei Dir ist es noch viel mehr. Thao sieht in Dir den lieben, einfühlsamen und integeren Karl. Wenn Du es richtig machst, wirst Du sie überraschen und ihr ein blaues Wunder bescheren. Du musst ihr nicht besonders intensiv weh tun dabei, aber ihr zeigen, dass Du den Weg bestimmst und sie zu parieren hat. Sie ein Objekt ist, das Dir für Deine Wünsche zu Diensten ist und für seine Hingabe belohnt wird, wenn es seine Sache gut gemacht hat.“

Xena runzelte die Stirn und wirkte auf einmal nervös.

„Kann ich mal gucken?“

Karl sah sie an und lachte.

„Du machst es doch eh, oder?“

Die Domina grinste.

„Scheiße ich hätte nicht gedacht, dass ich bei Dir zögern würde. Glaub mir, Karl! Nicht nur Du denkst dabei an Thao. Ich tue das auch.“

Xena schüttelte den Kopf. Sie schien selbst über sich zu staunen.

„Ihr macht mich weich, Ihr beiden.“

Sie stand auf und winkte ihn wieder zu sich heran.

„Lass Dich mal anschauen!“

Karl versuchte, ihr seine Unsicherheit nicht zu zeigen. Xena indes besah sich seinen Körper mit ehrlichem Interesse. Von Spott, Hohn oder bloßer Amüsiertheit keine Spur.

„Trainieren solltest Du schon, Karl! Aber Du hast einen schönen Schwanz, für den brauchst Dich nicht schämen.“

Fast hätte sie ihn gedankenverloren angefasst, zog dann aber ihre Lederhand wieder zurück.

„Machen wir weiter?“

Karl war leichter geworden. Er nickte.

Xena packte sofort wieder die Domina aus. Ihre Gesichtszüge wurden wieder hart und böse, ihre Stimme bestimmt und gnadenlos.

„Knie nieder!“

Karl zögerte nicht mehr. Er hatte Respekt vor ihren Ohrfeigen und einiges an Verständnis für den Exkurs in ihre bizarre Welt gewonnen.

„Arme auf den Rücken!“

Karl spürte einen Zug um seine Handgelenke, kurze Zeit später auch an seinen Armen. Sena fesselte ihn und machte ihn innerhalb einer Minute wehrlos. Auch seine Fußgelenke vergaß sie nicht und band diese mit seinen Handgelenken zusammen. Der Junge konnte nicht mehr aufstehen, noch war er zu sonst einer Bewegung fähig. Vielleicht hätte er sich noch zur Seite fallen lassen können.

Er hörte Xenas Absätze auf den Boden knallen, dann sah er ihre Stiefel vor sich. Sie bückte sich zu ihm hinunter und lächelte. Besah sich seinen Körper und ließ ihre rechte Hand über seine Schulter streichen.

Karl versuchte sich gegen dieses intensive Gefühl zu wehren, aber er fing an, es zu genießen. Der in feinem, schwarzen Leder eingeschlossene Zeigefinger der Domina glitt zu seiner Brust hinunter, hin zu seinen Nippeln, streichelte sie, berührte diese dann auch mit ihren Daumen. Immer wieder sah Xena ihm in die Augen, fühlte in ihn hinein und streichelte dann weiter über seine Haut. Karl entspannte, so unbequem auch seine erzwungene Haltung war. Er schloss seine Augen, stöhnte und fühlte, wie sein Körper bebte. Er konnte nicht verhindern, dass sein Schwanz langsam zu erigieren begann.

Ein stechender Schmerz fuhr ihm in die Brust, Karl riss die Augen auf und sah Xena an, die ihn angrinste. Schadenfreude war in ihrem Gesicht zu lesen, Freude über seine Reaktion. Brutal hatte sie ihm in die Warze gekniffen und diese auch noch verdreht. Erneut standen Tränen in seinen Augen,. Xenas blaue dagegen schienen ihn einfach auszulachen. Es war schier unglaublich, wie sehr sie sich ihm mit nur winzigen Regungen ihres Gesichtes mitteilen konnte. Ein dumpfer Schlag in sein Gesicht, sie hatte ihn wieder geohrfeigt.

Ihr Mund zuckte kurz in freudiger Erregung, dann senkte sie ihren Kopf und griff nach seinem Schwanz. Gedankenverloren zog sie ihn zwischen seinen Beinen hervor und besah ihn sich interessiert. Karl wollte es ihr verbieten, aber Xena schüttelte den Kopf, ohne ihren Blick von seinem Gemächt abzuwenden. Der Junge versuchte sich zu trösten und ihr weiterhin zu vertrauen. Er fühlte, wie ihre Finger seine Vorhaut nach hinten zogen, ohne Zärtlichkeit oder Feingefühl. Eher wirkte es routiniert und zweckorientiert. Karl stöhnte auf, als Xena mit ihrer Handfläche über seine Eichel rieb. Es tat weh, sehr weh sogar.

Nur mit Mühe konnte er einen Aufschrei unterdrücken, erneut bildeten sich Tränen in seinen Augen und drohten über seinen Wangen abzulaufen. Xena hob ihr Gesicht und lächelte in das seine. Ihr schienen seine Qualen wirklich Freude zu bereiten. Halbherzig schlug sie ihm noch einmal die flache Hand ins Gesicht, lächelte und senkte wieder ihren Blick. Ihre Hand packte jetzt seine Hoden, zog an ihnen und begann sie zu kneten. Er fühlte einen kalten, stechenden Schmerz, der sich in seinem Unterleib ausbreitete.

Xena aber grinste wieder zu ihm hoch, erhob sich und ging wieder um ihn herum. Er spürte, wie sich seine Fesseln lösten, dann packte Xenas Hand in seine Haare und zog ihn nach oben.

„Komm! Wir setzen uns ein wenig und Du sagst mir, wie es sich jetzt für Dich angefühlt hat! Okay?“

Karl wischte sich die Tränen aus seinem Gesicht und nickte mühsam. Immer wieder stieg der Zorn in ihm hoch, aber Xena nahm ihm mit diesen Pausen und ihren sanften Worten die Kraft. Die Domina setzte sich ihm gegenüber und nahm einen Schluck aus ihrem Glas.

„Ich kam mir Dir ausgeliefert vor. Ich meine, vorhin hätte ich mich Dir ja entziehen können, aber eben gerade ... Das ist bei Thao schon schlimm für mich, aber bei Dir ist es richtig übel. Einfach, weil mir das Vertrauten fehlt. Und Deine Hand an meinen ...“

Er sah hinunter auf seinen Schritt.

„... ist schon seltsam. Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei.“

Xenas blaue Augen blitzten vergnügt.

„Soll ich Dir ein paar Knoten zeigen? Dein Mädchen wird sicher ganz hibbelig, wenn sie sieht, dass Du sie sauber verschnüren kannst.“

Xena winkte ihm zu.

„Komm her zu mir!“

Sie zeigte ihm, wie man das Seil hielt, wie man eine Schlinge legte und welche Stellen an den Extremitäten gefesselt wurden. Sie ließ sich Zeit dabei, er sollte alles verstehen.

„So! Jetzt probiere es!“

Karl grinste.

„Bei Dir?“

Die große Domina lachte.

„Ist in der Tat seltsam, oder? Na komm! Mach!“

Sie zeigte ihm ihre beiden, vom Latex bedeckten Arme.

„Nach vorne ist jetzt nur zur Anschauung. Bei Thao natürlich auf den Rücken.“

Karl nickte und schlang das Seil um Xenas Handgelenke. Karl schien geschickt zu sein. Er machte seine Sache gut.

„Hey, was machst Du da?“

Die Domina versuchte sich umzudrehen.

„Na die Beine auch, oder?“

Sie sah erstaunt zu ihm hinunter.

„Wenn Du meinst?“

Sie sah dem Jungen von oben interessiert zu, als er vor ihr kniete und versuchte, sie zu fesseln.

„Ist das zu eng?“

Karl sah zu ihr hoch.

Xena verneinte.

„Ich habe Stiefel an, da brauchst Du Dir keine Sorgen machen.“

Karl brauchte eine Weile, dann stand er auf.

„So! Wo ist Dein Bares?“

Xena legte den Kopf schief.

„Du machst mich jetzt schon wieder los, oder?“

Karl grinste.

„Ich könnte ja erst mal die Nachbarn zu ner Party einladen, was sagst Du dazu?“

Die Domina schüttelte lachend ihren Kopf.

„Mach mich schon los, Du kleiner Komiker!“

Karl kam zu ihr und löste ihre Fesseln. Sie stand sofort auf und ging in ihrem Wohnzimmer auf und ab.

„Danke! Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich nicht sonderlich wohl in dieser Rolle.“

Der Junge lächelte.

„Das glaube ich Dir aufs Wort.“

Xena sah ihn kurz an. Er hatte keine Ahnung.

„Gehe wieder auf die Knie!“

Xena drückte den Jungen an seiner Schulter hinunter.

„Ich tu Dir jetzt weh! Ich werde es aber vorsichtig anstellen. Es wird für Dich auszuhalten sein. Und Du darfst sagen, wenn es Dir zuviel wird.“

Xena streichelte Karl durchs Gesicht.

„Ist für mich eine Umstellung.“

Xena ging zu einer Tasche und entnahm dieser ein seltsames Ledergeschirr heraus, das sie ihm zeigte.

„Ein Monohandschuh! Den kannst Du Dir auch gern für Thao leihen. Man kann sie damit in eine nette Haltung zwingen. Aber Du wirst ja sehen.“

Karl wirkte auf einmal unsicher. Xena gab ihm einen kleinen Klaps auf die Wange.

„Alles in Ordnung?“

Sie stülpte ihm den Handschuh über und zog ihn dann mithhilfe von Riemen auf seinem Rücken zusammen. Es war unangenehm für ihn und schmerzte an den Armen und im Schulterbereich. Karl konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Xena hob nur leicht das Ende des Handschuhs an und schon musste er sich nach vorne beugen.

„Steh auf! Wir gehen dort rüber. Da habe ich einen Deckenhaken, wo vorher mein Sandsack hing.“

Xena brauchte eine kleine Trittleiter, um den Haken zu erreichen, und fädelte ein Seil durch die Öse.

„Früher wurden Menschen auf diese Weise die Schultern ausgekugelt und aufgehängt. Ein furchtbarer Tod war die Folge. Bei Dir hat es einfach den Zweck, dass Du mir Dein Ärschlein zeigst.“

Xena kniete sich vor ihm hin und deutete auf seine Füße.

„Wenn Du mit Thao spielst, kannst Du ihr eine Spreizstange zwischen die Füße legen. Sie öffnet sich dann für Dich und beugt sich nach vorne.“

Die Domina schien es sich vorzustellen.

„Du kannst sie dann benutzen, wie Du willst und wo Du willst.“

Karl sah die Domina nachdenklich an. Als er ihre Andeutung durchschaute, sah er Xena schockiert ist Gesicht.

„Du meinst ...?“

Xena nickte.

„Das ist noch um einiges enger, Karl.“

Dem Jungen schwindelte bei diesem Gedanken.

„Hat sie Dich denn noch gar nicht gefickt?“

Die Domina bekam sich kaum noch ein. Karl schien ehrlich schockiert zu sein, so beherzt, wie er seinen Kopf schüttelte.

„Wie denn auch?“

Xena schlug ihm lachend ihre Hand ins Gesicht.

„Eine Herrin hat da gute Möglichkeiten. Bin ehrlich gespannt, wer von Euch in dieser Hinsicht zuerst seine Jungfräulichkeit verliert. Aber weiter im Text.“

Xena holte ein Holzpaddel und stellte sich hinter Karl auf.

„Stehst Du stabil?“

Der Junge stöhnte und fühlte die Angst in sich aufsteigen. Die Domina aber erklärte sich weiter.

„Mit einem Paddel heizt Du ihre Haut auf. Sie bekommt sonst durch Peitsche, Gerte oder Stock zu schnell Risse. Kannst auch einen Flogger nehmen, ich zeige Dir gleich, was ich meine.“

Ein harter Aufprall auf seiner Pobacke verursachte ein intensives Brennen. Der Schlag war überraschend geführt worden und entlockte Karl ein hefiges Stöhnen.

„Nimm erst mal ihren Arsch und ihre Oberschenkel! Wenn Du sie auf den Rücken oder Bauch schlagen möchtest, sei vorsichtig! Da braucht es schon ein wenig Erfahrung. Nachdem Du Deine ersten Skrupel überwunden hast, macht es Spaß, Karl. Reiß Dich also zusammen und denk daran, wie sehr Du sie liebst!“

Sie hieb ihm erneut das Paddel über den Arsch. Der Junge heulte auf und versuchte, sich eine erträglichere Haltung zu verschaffen, ohne dass es ihm wirklich gelingen wollte.

„Jammer nicht! Es ist doch gar nicht schlimm.“

In Xenas Worten lag kein Trost. Nach zwanzig Hieben waren Karls Arschbacken feuerrot.

„Ich nehme an, Thao hat Dich schon ein wenig verhauen?“

Der Junge nickte. Er schien Mühe damit zu haben, den Schmerz zu kontrollieren.

„Auch mit dem Stock?“

Der Junge nickte abermals. Xena ließ einen Rohrstock auffauchen.

„Dann weißt Du, wie weh er tut, oder?“

Karl wurde unsicher.

„Xena bitte! Den brauchst Du mir nicht zu zeigen.“

Die Domina lächelte.

„Nur ein wenig, Karl. Als letzte Erklärung, okay? Und dafür, dass ich Euch helfe.“

Der Junge zitterte, er hatte richtige Panik.

„Einverstanden?“

Karls Körper bebte. Schließlich nickte er ihr zu.

„Du kannst vorher mit Thao die Grenzen abstecken, Karl.“

Xena hieb ihm leicht den Stock über die Arschbacke.

„Fang sanft an und werde langsam härter! Irgendwann wird sie stöhnen und sich bemerkbar machen.“

Xena schlug jetzt noch einmal fester zu. Karl aber hielt durch.

„Sehr gut!“

Die Domina musste lächeln. Sie dachte an die erste Begegnung mit Thao. Da hatte sie sich ähnlich vorsichtig geben müssen.

„Warte ihre ersten Schmerzäußerungen ab! So wie ich jetzt bei Dir.“

Xena hieb in schneller Folge den Stock mehrmals über Karls Po, bis dieser aufheulte.

„Glaub nicht, dass das ihre Grenze ist! Leg ruhig noch etwas mehr Kraft hinein, aber dann ist Schluss.“

Der Stock zischte und Karl kreischte auf. Der letzte Hieb hatte ihm wahnsinnige Schmerzen bereitet. Xena Hand streichelte jetzt sanft über seinen Po.

„Beruhige Dich! Hast es geschafft. Ich mach Dich los.“

Sie öffnete den Handschuh und half ihm heraus.

„Beweg Dich vorsichtig! Am Anfang tut es noch sehr weh in den Schultern.“

Sie drückte den Jungen an sich.

„Ich finde Euch zum Piepen, wisst Ihr das?“

Sie führte ihr Opfer zurück zum Sofa.

„Setz Dich! Ich borge Dir noch etwas anderes aus.“

Karl hatte genug damit zu tun, seinen Schmerz zu verarbeiten. Ihm stand eigentlich nicht der Sinn nach Überraschungen.

„Hier! Den will ich aber wiederhaben.“

Xena reichte ihm ein seltsames Gerät, das ein wenig wie ein Rasierapparat aussah, bloß mit einer faustgroßen Kugel oben drauf.

„Das sind Gummis dafür! Zieh die drüber, wenn Du ihn bei Thao benutzt!“

Sie gab ihm eine schmale, viereckige Schachtel und zeigte ihm, wie das Gerät funktionierte.

„Der sorgt für eine sehr intensive Stimulation, Karl. Der macht Deine Kleine richtig fertig.“

Der Junge betrachtete das seltsame Gerät, das er in seinen Händen hielt.

„Aber der ist doch viel zu dick und kurz, um ihn einzuführen, oder?“

Xena nahm ihm das Gerät wieder aus den Händen. Verwirrt sah Karl, wie sie ihre Beine spreizte und das Teil an ihren Schoß presste.

„Setze ihn hier oben an! Du weißt, wo die Klit liegt?“

Der Junge grinste und nickte der Domina wissend zu.

 

Eine seltsame Offenbarung 

Xena legte das Gerät wieder beiseite.

„Und? Bist froh, dass es vorbei ist?“

Karl war hin- und hergerissen. Es war anders, als bei Thao gewesen. Dadurch, dass die Domina alles erklärt hatte, war viel von dem, was ihm vorher verborgen geblieben war, nun für ihn sichtbar geworden.

„Nicht nur. Es ist auch irgendwie ... geil.“

Die Blondine ließ sich in die Polster zurückfallen.

„Findest Du mich hübsch, Karl?“

Der Junge war erstaunt über ihre Frage.

„Ja! Du schaust super aus.“

Die Domina lächelte.

„Wenn Du Thao nicht hättest, würde ich es mit Dir versuchen, Karl.“

Er war verwirrt und erschüttert zugleich.

„Wie meinst Du das?“

Xena musterte ihn nachdenklich.

„Dass ich auf Dich stehe?“

Sie spürte, wie sehr ihm ihre Offenbarung Probleme bereitete.

„Keine Ahnung, was Du an Dir hast. Nimm es als Kompliment!“

Karl musste an Günter denken. Der war viel männlicher als er, hatte einen gut gebauten Körper, ein herbes, maskulines Gesicht und war auch noch nett.

„Warum gibst Du Amelies Bruder keine Chance, Xena? Er steht doch total auf Dich. Und ich sehe, wie sehr Du Dir jemanden wünschst. Stimmt doch, oder?“

Die blonde Frau sah trübselig vor sich hin.

„Bei ihm bin ich noch nicht so weit. Er strahlt etwas von dem aus, was mir früher einen Teil meines Lebens versaut hat. Das ist bei Dir anders, Karl.“

Sie sah ihn traurig an.

„Aber das muss Dich nicht belasten! Dass es überhaupt einen Kerl gibt, mit dem ich mir so etwas vorstellen und wünschen kann, hilft mir schon weiter.“

„Komm! Wechseln wir das Thema!“

Xena nahm sein Glas und ging in die Küche.

„Zieh Dich lieber wieder an! Sonst vernasche ich Dich doch noch.“

Er hörte ihr Lachen, war verwirrt und stolz zugleich.

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Kommentare

wie Xena Karl auf seine Session mit Thao vorbereitet hat. Ich vermute, damit hatte er nicht gerechnet. aber dadurch, dass er es am eigenen Leib verspürt hat, zusammen mit den Erklärungen, wird ihm dann helfen, bei Thao alles richtig zu machen.Bin jetzt schon richitg gespannt, wie es weiter geht.
 

ich kann kaum erwarten wie es weitergeht  auch wie du uns nun xena als freundin beschreibst ist  schon wahnsinn  ich verneige mich vor dir und deiner kunst uns so zu fesseln   ich wünsche dir für das nächste jahr  gesundheit und das dir alle wünsche in erfüllung gehen  liebe grüsse lars 

Volle 6 Sternchen. Du machst mich noch süchtig, Sena ;)

Und je mehr du schreibst, desto interessanter wirst du, finde ich.

In dir habe ich, so glaube ich, jemanden gefunden, den ich als Freund bezeichnen kann.

Mach weiter so.

 

@-}---

R2

In reply to by MarcelH34

danke R2. Das sind sehr liebe Worte. Ich wünsche mir tatsächlich für dich einiges und hoffe es geht in Erfüllung.
Um Deine Woche kommst du trotzdem nicht rum!

Ein kräftigen Drücker! Sena

Ps: Wolf und Cassilda! Danke für eure Treue und das liebe Feedback.

Ich finde das ECHT super beschrieben, die Gefühle und die Hintergründe, das für und wieder. Für einen der nochnichts in dieser richtung erlebt hat wie mich, liest sich das sicherlich anders als für jemand der das schon dutzendemal erlebt hat.  Ich bin ja gespannt ob Karl nochmal Xenas Hilfe braucht und ob sie sich dann noch beherrschen kann.

Ob Karl das gelernte wohl auch richtig umsetzen kann bei Thao ??

In reply to by SFJ

Nicht nur Xena sondern die ganze Geschichte von Thao spricht viele Facetten an und hilft bei der Orientierung. Weil es darüber hinaus wunderbar geschrieben ist und ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt, kann ich mich sehr gut darauf einlassen und bekomme Anstöße zum Nachdenken. Auch das macht es für mich so besonders.

Außerdem mag ich sehr, wie die Geschichte immer wieder unvorhergesehene Wendungen nimmt. Vielen Dank, Sena.

Ich glaube, es gab keinen Teil bei dem meine Stirn so in Falten lag. Bin mir total unsicher, was ich davon halten soll. Abgesehen vom wie immer guten Schreibstil, weiß ich nicht wie es jetzt weiter geht. Jetzt wo Xena endlich echte Freunde hat, setzt sie diese wieder auf's Spiel? Und hat Karl wirklich was gelernt? Das meißte war ihm ja schon vorher bekannt.

Unwidersprechlich hast du einen riesen Spannungsbogen für die letzten 10 Teile geschaffen...

 

Über Sterne muss ich noch nachdenken und werde sie nachreichen.

 

Gruß Lord Varg

PS: Du machst mich fertig

Diese Geschichte ist für mich nach wie vor mit das Beste was auf dieser Seite zu finden ist!

wie immer. Aber ich kann mich dem Unbehagen von Lord Varg nur anschliessen. Ich hätte eher so etwas wie die Analyse einer devoten/ masochistischen Persönlichkeit oder der entsprechenden Beziehung erwartet. Wie es in Ansätzen vorkam. "Du machst die Ansage... u.s.w." Die Auseinandersetzung mit den Wünschen des Partners, wie die Grenzen erkennbar werden. Bei Thao, bei Sena aber noch mehr habe ich immer den Eindruck, dass sie ziemlich rücksichtslos, um nicht zu sagen brutal, ihre eigenen Wünsche durchsetzen. Wobei Thao in ihrer Unsicherheit zumindest manchmal vorsichtiger ist.

In reply to by Raale

diese Seite kenne ich glaube ich nicht ausreichend dafür. Ich kann versuchen mehr darauf einzugehen, aber es wird mir schwer fallen. Dennoch glaube ich zu wissen was du meinst und es versuchen zu berücksichtigen. 

Danke für den Hinweis und die Kritik!

Dir natürlich auch LV!

Guten Rutsch an all meine Leser und alles Gute für das kommende Jahr!

Sena

viel besser kann man das Jahr nicht ausklingen lassen. Wieder sehr gut geschrieben und den Spannungsbogen wieder etwas nach oben geschraubt! Danke für die wunderbaren Geschichten mit denen du das Forum in diesem Jahr bereichert hast.

Guten Rutsch und die besten Wünsche für 2013 

Reja

sena spann uns doch nicht so auf die folter. ich kanns kaum erwarten, wie es weiter geht. :)

In reply to by mona neugier

kommt der nächste Teil. Spätestens Übermorgen. Sorry für die Wartezeit!

Eure Sena

könnte ich bei jedem Teil schreiben, von Anfang bis..weiter

Es wird nie langweilig und deine Art zu schreiben ist einfach sehr angenehm zu lesen.