Therapie - Band 2, Teil 3 (illustriert)

 

Die Tagebücher einer Verwandlung – Fortsetzung von Band 1

Storyline: Nach einem desaströsen Wiedersehen und einem radikalen Entschluss in Band 1 geht die Verwandlung weiter. Gleichzeitig beschließt ein „Zurückgelassener“, sich nicht mit der Situation abzufinden und greift zu drastischen Mitteln, um seine Ehe, wie er glaubt, zu „retten“, ohne jedoch zu wissen, ob es überhaupt noch ein Zurück geben kann und so scheint die Geschichte allmählich auf eine Katastrophe zuzusteuern. Gibt es eine Rettung? Wer muss denn eigentlich gerettet werden? Und … wovor?

 

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Princess, 06. März - Fortsetzung

Da hätte ich doch fast vor lauter Schreiben die Fütterung verpennt! Es dauert mit der neuen Tastatur eine Weile, bis ich mich an die großen Tasten gewöhnt habe, die ich mit meinen Vorderhufen drücken kann. Finger habe ich ja keine mehr – jedenfalls keine, die ich noch benutzen könnte. Meine sind miteinander verschraubt und fest mit meinen Hufen verbunden.

Jetzt bin ich jedenfalls satt.

Ich war bei Sir Lucas stehengeblieben, der mich in den fensterlosen Raum gebracht hatte. Dort sah ich ein seltsames Gestell.

Davon abgesehen war der Raum vollkommen leer.

„Princess, es wird Zeit, dass die nächste Phase Deiner Ausbildung beginnt“, meinte Sir Lucas, „wobei … ‚Ausbildung‘ ist nicht ganz der richtige Begriff. Nennen wir es besser ‚Erziehung‘. Bis jetzt hat ja alles sehr gut funktioniert und Du bist wirklich ein Meisterwerk geworden.“ Er ging um mich herum, um mich von allen Seiten zu betrachten. „Hast Du Dich schon daran gewöhnt, dass Du gemolken wirst?“

Ich nickte.

„Es sollte eigentlich sehr … angenehme Gefühle auslösen.“ Damit meinte er wohl, dass es mich geil machte. Ich wieherte zur Bestätigung.

„Sehr schön. Mit Deinem Schweif bin ich noch nicht ganz zufrieden. Da sollten wir noch mal etwas nacharbeiten, aber das ist ja eine Kleinigkeit. Nun, Princess, Du bist jetzt ein C-Pony. Höchste Zeit für Dich, dem nicht nur äußerlich zu entsprechen. Das hier ist unsere letzte Unterhaltung. Wer spricht schon in dieser Weise zu einem Pony?“

Damit lag er sicher nicht ganz falsch.

„Möchtest Du mir noch etwas mitteilen, bevor die nächste Phase beginnt?“

Das wollte ich allerdings und war froh, dass er mir die Gelegenheit dazu gab. Sir Lucas machte jedoch keine Anstalten, meine Trense zu entfernen oder auch nur zu lockern. Dann musste es eben so gehen. Hoffentlich würde er verstehen, was ich sagen wollte. „Ich auche einen Anald. Ür ie Eiung.“

Er sah mich fragend an.

„Anald. Aokad. Gerichd. Ehenann.“

„Du willst Dich von Deinem Mann scheiden lassen?“

Ich nickte so heftig wie ich konnte und wieherte laut.

„Verstehe. Gut. Ich kümmere mich darum. Versprochen.“ Ich wieherte wieder. Diesmal zum Dank. Das Thema hatte mich schon beschäftigt, seit ich wieder zurück in Amsterdam war.

„Noch etwas?“

Ich schüttelte den Kopf. Ich war bereit.

Sir Lucas half mir dabei, mich auf die Plattform des Gestells zu knien. Dann machte er Hals- und Armfesseln fest. Ich konnte mich kaum noch rühren.

„Eine Sache solltest Du noch wissen“, meinte er.

Ich sah ihn neugierig an.

„Henry hat mich gefragt, ob er Dich besitzen darf. Ich hatte das fast schon erwartet. Ich wollte von ihm wissen, was Du denn von dieser Idee hältst und nach einigem Zögern hat Henry mir erzählt, dass Du ihn gebeten hast, zu warten.“

Ich nickte.

„Er hat mir auch gesagt, welche Gründe Du ihm dafür genannt hast. Nun … Du bist tatsächlich ebenso klug wie schön. Ich finde auch, dass er warten sollte. Falls er Dich immer noch will, wenn Deine Ausbildung vollständig abgeschlossen ist, dann habe ich nichts dagegen. Natürlich wirst Du auch dann weiterhin für mich arbeiten.“

Ich fand, dass sich das sehr gut anhörte.

„Henry ist natürlich nicht mehr objektiv und die Tatsache, dass er Dein Einverständnis einholen wollte, zeigt mir, dass Dein weiteres Training nicht von Henry durchgeführt werden kann. Du bist ein C-Pony und mein Eigentum. Wenn ich Dich verkaufen oder einem Halter überlassen will, dann werde ich das tun. Wenn ich Dich decken lassen will, werde ich das tun. Du hingegen wirst nichts weiter machen, als gehorchen. So hast Du es gewollt und so wird es sein. Von jetzt an verhältst Du Dich wie ein Pony, lebst wie ein Pony, bist Du ein Pony. Ich hole nun Deinen neuen Trainer. Du wirst Dich umstellen müssen, aber das ist Teil Deiner Existenz. Du wirst Martin aufs Wort folgen. Jedes Zögern, jeder Widerstand, jeder falsche Blick und jede falsche Regung werden hart und ohne Nachsicht bestraft. Ich habe beschlossen, dass Du ein Showpony wirst. Deine Dressur beginnt jetzt.“

Puh! Obwohl es genau das war, was ich tatsächlich wollte, wurde mir ein wenig mulmig zumute. Sir Lucas verließ den kahlen Raum und ließ mich an das Gestell gefesselt zurück. Nach kurzer Zeit kam ein muskelbepackter Hüne. Das musste wohl dieser Martin sein. Er baute sich vor mir auf.

„Das ist also Princess. Hm. Kein Wunder, dass das ganze Institut von Dir spricht. Schöne Euter haben sie Dir verpasst.“

Er tätschelte meinen kahlen Kopf.

„Wenn Du ein folgsames Pony bist, werden wir viel Spaß miteinander haben, aber, damit wir uns gleich richtig verstehen – ich dulde nicht den geringsten Anflug von Ungehorsam. Es gibt schlimmere Strafen als die Gerte und Du kannst sicher sein, dass ich mich von Deinen hübschen Nüstern nicht einwickeln lassen werde. Willst Du wissen, warum?“

Du legst mich nicht rein, dachte ich und verharrte regungslos (was mir in meinem gefesselten Zustand nicht schwer fiel). Das war die richtige Entscheidung, denn Martin grinste und meinte: „Sieh an, da hat das Tierchen ja schon etwas in der Grundausbildung gelernt. Dann lernst Du jetzt noch etwas: Nicht alle Trainer stehen auf Stuten. Du verstehst, was ich meine?“

Du kannst mich mal, dachte ich. Ich nickte nicht. Ich schnaubte nur leicht. Ich hatte kein Problem mit schwulen Männern, aber dieses Exemplar würde, dessen war ich mir sicher, nicht in das Klischee passen, nach dem ein schwuler Mann der beste Freund einer Frau sein kann. Martin hatte nicht die Absicht, sich mit mir anzufreunden. Er machte mir lediglich unmissverständlich klar, dass mein Charme bei ihm eine stumpfe Waffe war. Mist!

„Na dann wollen wir mal!“

Er ging an mir vorbei und plötzlich spürte ich einen Ruck. Das Gestell setzte sich in Bewegung. Martin schob mich aus dem Raum. Ich glaube, ich hatte mich nie zuvor so hilflos, so ausgeliefert gefühlt. Ob mich das auch ohne blauen Zucker so feucht gemacht hätte?

Wir „fuhren“ über diverse Flure, ohne dass uns ein Mensch (oder ein Ponygirl) begegnete. Martin summte dabei irgendeine seltsame Melodie. Ich kannte das Lied nicht – muss wohl eines aus den niederländischen Charts gewesen sein, denn Martin war, was ein leichter Akzent verriet, ein „Einheimischer“.

Das traf auch auf den dunkelhäutigen Mann zu, der nach einer Weile auf einem der Flure auf uns zukam.

„Wow!“, meinte der Neuankömmling. „Die ist aber wirklich hübsch!“

„Erstens“, entgegnete Martin, „ist das ein ‚es‘ und keine ‚sie‘. Zweitens gibt es auch noch andere ‚hübsche‘ Ponygirls. Drittens solltest Du Deine Begeisterung zügeln. Du wirst später noch dem einen oder anderen C-Pony begegnen. Viertens ist das unser Ausbildungs-Pony. Es braucht Strenge und Härte und keine Komplimente von einem testosterongeplagten Hetero wie Dir und fünftens kannst Du gleich wieder zurück zu den Anfängern, wenn Du nicht aufhörst, unserem Pony auf die Euter zu starren. Habe ich mich klar ausgedrückt?“

„Ja“, antwortete der Mann betreten, der, wie ich später erfuhr, als eine Art Lehrling bei meinem Training assistieren sollte. „Tut mir leid, Martin. Bei den A- und B-Ponygirls war keins dabei, das so aussah.“

„Natürlich nicht. Die haben ja auch keine implantierten Euter und verlängerte Zitzen. Ich habe Dir gesagt, dass Princess hier das liebste Spielzeug von Sir Lucas ist. Also untersteh‘ Dich, auf dumme Gedanken zu kommen! Sonst schicke ich Dich vor die Tür, wenn Princess gemolken wird.“

„Alles klar, Boss. Ist angekommen.“

Warum überraschte es mich nicht, dass der Neue unbedingt dabei sein wollte, wenn ich gemolken würde? Männer! Naja, vielleicht würde mir seine Begeisterung noch nützlich sein. Ich hatte zwar nicht im Mindesten vor, an Ungehorsam auch nur zu denken, aber wer konnte schon wissen, ob ich nicht irgendwann einmal froh über einen weiteren „Verehrer“ wäre? Von Martin erwartete ich nach seinem kurzen Vortrag jedenfalls keinerlei Nettigkeiten.

Ich musste außerdem feststellen, dass ich mich nicht über das „Es“ geärgert hatte. Ich wusste noch gut, wie sauer ich damals gewesen war, als diese unsympathische Ärztin mich als „Es“ bezeichnet hatte. Irgendwie fand ich es inzwischen aber tatsächlich … passend. Dennoch – wäre die Trense nicht gewesen (und meine Angst vor Bestrafung), dann hätte ich mir kaum eine freche Bemerkung verkneifen können. Vermutlich hätte ich in Anlehnung an „Das Schweigen der Lämmer“ gesagt, „Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein“, aber Martin war ja kein Serienmörder. Das hoffte ich jedenfalls.

Der Neue (sein Name war Nigel, wie ich später erfuhr) beugte sich zu mir herunter. Zur Abwechslung sah er mir mal in die Augen.

„Schon seltsam“, meinte er. „Die … das könnte ein Model sein und stattdessen lässt es sich in ein Ponygirl verwandeln. Versteh‘ einer die Frauen! Ist es stumm?“

„Nein“, antwortete Martin, „jedenfalls nicht physisch. Solltest Du aber jemals ein menschliches Geräusch von ihm hören, gibst Du ihm sofort die Gerte. Zieh voll durch! Die Striemen verheilen, aber eine schlechte Erziehung ist schwer zu korrigieren.“

Zeit für ein kleines Experiment, dachte ich, und schlug meine Augen kurz nieder. Einen Schmollmund konnte ich mit der Trense zwischen meinen Lippen nicht machen, aber als ich wieder hochblickte, sah ich in Nigels Augen und wusste, dass ich ihn hatte. Wenn er mich tatsächlich züchtigen würde, dann wäre sein Leiden jetzt nicht mehr viel kleiner als meins. Ich mochte zwar ein Pony sein, aber die „Waffen einer Frau“ waren trotz allem noch scharf – vielleicht sogar schärfer als vor meiner Verwandlung.

Ich hatte zwar keine Haare mehr, aber das permanente Make-up mit den extremen Wimpern gab mir, so nahm ich an, die Weiblichkeit zurück, die mir durch die Glatze genommen worden war. Ich denke aber, dass Männern gegenüber vor allem meine neuen, großen Euter sowie meine ständig präsentierte, tätowierte und beringte Möse jeden Zweifel an meinem Geschlecht zerstreuten. Ich fühlte mich nicht mehr vorwiegend als Frau oder als „neutrales“ Pony. Ich fing an, meine Identität als Stute zu finden. Dazu trug natürlich auch die Milch in meinen Eutern bei.

Vor allem war ich eine Stute, die es nicht mehr lange aushielt, wenn sie nicht bald von einem Hengst bestiegen wurde.

Das entwickelte sich zunehmend zu einem Problem.

Überall lief es aus mir heraus, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte. Die Trense ließ mich sabbern und aus meinen Zitzen tropfte Milch, wenn ich nicht rechtzeitig gemolken wurde. Wenn meine Blase sich entleerte, spürte ich das nur an den Tropfen auf meinen Schenkeln oder hörte es durch das Plätschern und hatte keinen Einfluss darauf, wo und wann es passierte. Meinen Darminhalt konnte ich durch den Ring in meinem Poloch auch nicht mehr zurückhalten. All dies geschah immer wieder, aber abgesehen von dem Sabbern (das ich zumindest ab und zu etwas eindämmen konnte), passierte es nicht ständig. Allerdings war ich inzwischen ununterbrochen nass von meinem eigenen Mösensaft.

Ich konnte spüren, wie ich auf den Rost tropfte, auf dem ich kniete. Meine Trainer mussten das bemerken. Es war mir unangenehm.

Ich weiß nicht, warum ich mir gerade diesen Rest meines Schamgefühls bewahrt hatte. Jedenfalls bewies mir diese Tatsache, dass meine „Erziehung“ längst noch nicht abgeschlossen war.

Martin und Nigel brachten mich in einen gefliesten Raum. An einer Wand hing eine wenig einladende Pritsche. Auf der anderen Seite stand ein Tisch mit diversen Utensilien darauf, bei deren Anblick mir klar wurde, dass die netten, unbeschwerten Zeiten mit Sonya und, vor allem, Henry nunmehr wirklich vorbei waren.

Martin gab Nigel eine kurze „Einweisung“. „Die Gerte hier ist unser Hauptinstrument. Die benutzen wir, um Kommandos zu geben. Nur Antippen, nicht schlagen! Du ziehst sie nur dann durch, wenn das Pony nicht macht, was Du willst. Du kannst sie auch zur Züchtigung benutzen, aber setz sie für diesen Zweck sparsam ein! Princess bekommt die Gerte nur für groben Ungehorsam und ‚menschliches‘ Verhalten. Kleinere Verstöße wie Zögern oder aufsässige Blicke werden mit dem Paddel bestraft. Das kennst Du ja schon. Die Verwendung der anderen Gegenstände wie Klemmen, Dildos, Plugs und Nadeln erkläre ich Dir später – gewissermaßen ‚learning by doing‘. Nicht alles, was Du mit Princess erleben wirst, ist ein Zeichen von Aufsässigkeit. Strafe nie ein Pony dafür, dass es sich wie ein Pony verhält, klar?!“

„Klar. Das kann ich schon unterscheiden.“

„Na, das hoffe ich. Es kann passieren, dass Princess Dich anpisst.“

„Was?“

„Das ist neu bei den C-Modellen. Denen werden neuerdings die Nervenbahnen zur Blase gekappt. Princess spürt nicht, wenn die Blase voll ist und sich entleert. Dafür gibt es natürlich keine Züchtigung. Ähnliches gilt auch für das Koten. Princess wird von einem Analring permanent offengehalten. Das ist gut für das Besteigen … wenn mal ein Hengst da hinein will. Das verhindert aber natürlich … Du weißt schon.“

„Was passiert mit den … äh …?“

„Dafür ist der Raum gefliest und hat einen abgesenkten Ablauf. Die Auflage der Pritsche wechseln wir täglich oder mehrmals am Tag, wenn es nötig ist. Es wird häufig nötig sein.“ Martin löste meine Fesseln und half mir auf die Hufe. Dann stellte er sich vor die Pritsche und wandte sich wieder an Nigel.

„Princess hat seit der OP überwiegend Katheter und Darmrohr getragen. Wir müssen also mit größeren Missgeschicken während der nächsten Tage rechnen, aber auch danach wird es nicht viel besser. So ist das eben bei einem Pony. Siehst Du die Ösen an den Hinterläufen?“

„Ja, klar.“

„Auf dem Tisch liegen Schäkel und eine kleine Stange. Du kannst die Ösen damit verbinden und Princess wird sich nicht mehr von der Stelle rühren. Man braucht schließlich Finger, um eine solche Fessel zu lösen.“

„Die Ösen sind fest mit den Ringen verbunden?“

„Ja, aber nicht nur damit. Sie stecken in den Knochen und sind dort einzementiert. Mit Ausnahme der Trense ist alles, was Du an Princess siehst, mit dem Körper unseres Ponys verbunden. Die besten Chirurgen dürften Probleme bekommen, irgendetwas davon wieder zu entfernen. Die Schamlippenringe könnte man aufsägen, aber die Hülsen, in denen sie stecken, sind verwachsen.“

Ich wusste ja, dass es so war, aber es explizit zu hören, ließ mich doch erschauern.

„Princess ist ein Showpony … oder, besser gesagt, wird es mit unserer Hilfe werden. Ein Showpony zeigt, was es hat. Es ist vor allem ein optischer Genuss für jeden Betrachter und deshalb ist das Haltungstraining für Princess besonders wichtig. Wir benutzen dafür gewisse Hilfsmittel und zwar solange, bis wir sicher sein können, dass Princess sich auch ohne diese Hilfen angemessen verhält. Wie Du ja schnell bemerkt hast, Nigel, wurde Princess mit üppigen Eutern ausgestattet. Dreh Dich um und sieh Dir das Pony an! Was fällt Dir auf?“

„Naja … wie ich schon sagte … extrem hübsch eben.“

Martin seufzte, als er dies hörte. „Ist das alles?“

„Die Nip… Zitzen sind ganz schön krass – unnatürlich lang und dick.“

„Das ist nicht das, was ein Profi sieht“, kritisierte Martin, ging zum Tisch und holte eine Armfessel ähnlich der, mit der ich auf dem Gestell befestigt worden war und ein damit verbundenes Teil, das wie eine Maske mit Halskrause aussah. Die erinnerte mich an das Nackenkorsett, welches ich lange getragen hatte, aber sie war viel größer als das. Martin nahm mir die Trense kurzzeitig ab und legte mir die Vorrichtungen an. Dann kam die Trense wieder in mein Maul. Uff! Das war heftig!

Bevor Martin die seitlichen Schlitze der Maske mit einem Kleber versiegelte (so, wie er das schon mit einem kleinen Streifen an meiner Nase gemacht hatte, weil mein Nasenring ja nicht entfernt werden konnte), hatte er mir Stöpsel in die Ohren gesteckt.

Ich war taub.

Nur meinen eigenen Puls konnte ich noch hören. Wie sollte ich so Kommandos befolgen?

Zu allem Überfluss zwang mich nicht nur das rigide Halskorsett, meinen Kopf, den ich nicht mehr drehen konnte, nach oben zu recken – an der Maske waren auch noch Scheuklappen angebracht, die mein Gesichtsfeld enorm einschränkten. Durch die Armfesseln wurden meine Schultern nach hinten gezogen, so dass ich nicht anders konnte, als meine Euter nach vorn zu recken und auf eine fast schon obszöne Weise zu präsentieren.

Stumm, taub, mit vollkommen nutzlosen Armen, durch die Korsetts und Fesseln fast unbeweglich gemacht, nur noch den kleinen Ausschnitt direkt vor mir sehen könnend und trotz aller „Ausstattung“ splitternackt, war dies nun der vorläufige Höhepunkt meiner Hilflosigkeit und Verfügbarkeit.

Gehorchen musste (und konnte) ich dennoch, denn ich spürte sogleich die Gerte, mit der Martin meisterhaft umgehen konnte. Er dirigierte mich durch Klopfen auf meine von den Implantaten prallen Pobacken zur Pritsche, schlug mir dort leicht auf die Vorderseite meiner Schenkel und gebot mir so, mich zu setzen. So funktionierte das also! Ich brauchte mein Gehör nicht.

Die „heiße Phase“ meiner Ausbildung hatte begonnen.

 

Robert, 12. März

Frank ist ein Idiot.

Naja … eine wirklich neue Erkenntnis ist das ja nicht. Abgestellte Lkw zu knacken und die Ladung zu verhökern erfordert eben keinen besonderen IQ.

Wenigstens gibt es noch Hoffnung, obwohl ich schon ein wenig schockiert bin. Es hat eine Weile gedauert, bis Sybille mit mir sprechen wollte, aber Frank hat sie schließlich von meiner Unschuld überzeugt. Ich weiß nicht, warum sie sich so aufregt. Die Perücke steht ihr doch ganz gut.

Frank hat sie schließlich immer schon blond gewollt. Der Schwachkopf hat ein ganz dünnes Brett gebohrt. Er ist doch tatsächlich einfach zu HPA gegangen und hat gesagt, dass Sybille sein Mädchen ist. Ich (also der ungepflegte Hippie, für den ich mich ausgegeben hatte) hätte sie entführt und gedroht, ihr etwas anzutun, wenn sie die Papiere nicht unterschreibt. Eine selten blöde Geschichte! Ich weiß nicht, ob die Käsköppe ihm geglaubt haben, aber sie haben Sybille mit ihm sprechen lassen und damit war natürlich der ganze Plan zum Teufel.

Wenigstens ist Frank auch gleich so doof, dass er die kleine Kategorien-Verwechslung nicht gecheckt hat. Puh! Das hätte schiefgehen können.

So aber bin ich immer noch Franks guter Kumpel und Lucas ist der Bösewicht (was ja auch stimmt). Sybille war sich dessen ein paar Tage lang nicht so sicher. Sie stand sogar unter Schock, hat Frank gesagt. So ein Weichei!

Na gut, die haben sie schon ganz schön rangenommen. Frank sagt, die Striemen von Peitsche und Gerte sind immer noch zu sehen. Sybille hat einfach nicht gespurt. Da ist das ja wohl kein Wunder. Andererseits hat ihr Widerstand dazu geführt, dass die „Fortschritte“ bei der Ausbildung sehr klein waren. Dadurch wurden viele Konsequenzen, die ein B-Ponygirl normalerweise zu tragen hat, verzögert. Sybilles Enthaarung ist eigentlich der einzige „bleibende Schaden“, den sie erlitten hat und Frank hat mir gesagt, dass ihn die Perücke nicht stört. Er findet Sybilles Glatze sogar ganz in Ordnung – jedenfalls dann, wenn sie vor ihm kniet und ihm einen bläst. Über die kahle Möse hat er sich sogar gefreut, denn er mag keine stoppeligen Frauen, sagt er.

Die blöde Kuh soll sich also nicht so aufregen!

Naja – inzwischen hat sie sich wieder gefangen und mir erzählt, dass sie Bianca begegnet ist. Das hatte ich gehofft. Was Sybille sonst noch erzählt, ist eher schockierend, wobei … wenn Biancas neue Titten tatsächlich so groß sind … dann war es womöglich gar nicht so schlecht, dass ich sie noch nicht da rausgeholt habe.

„Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was da abgeht“, meinte Sybille. „Die richten die Frauen wirklich regelrecht ab.“

Immerhin bestätigte sie so, was ich Frank erzählt hatte.

„Ich musste ständig diesen Knebel … diese Trense tragen … und diese grässlichen Schuhe und Handschuhe. Die waren wie Hufe. Bei Bianca war das anders. Robert, es tut mir leid, dass ich das sagen muss, aber ich glaube, Bianca kann die Dinger gar nicht ausziehen. Das sah alles irgendwie … wie festgewachsen aus. Da war kein Leder oder so … das war wie ihre Haut.“

„Und Du bist sicher, dass das Bianca war?“, fragte Frank nach.

„Ja, klar. Gut, sie hatte auch diese Trense und keine Haare und … und … der Arzt hat gesagt, dass meine Haare nicht mehr nachwachsen. Nirgendwo.“ Sybille unterdrückte ein Schluchzen.

Komm schon, dachte ich, wen interessiert das denn? Musste sie ständig nur an sich denken?

Sie fing sich zum Glück wieder. „Die haben Bianca einen Ring durch die Nase gezogen und ihr Korsett … das war anders als bei den anderen Mädchen. Biancas Taille war total unnatürlich schmal.“

Hörte sich doch gar nicht übel an! Ich machte natürlich weiterhin ein zutiefst betroffenes Gesicht.

„Ich weiß, dass es Bianca war“, bestätigte Sybille mit Überzeugung. „Sie war zwar stark geschminkt, aber das hat sie auch früher schon gemacht. Bianca hat so ein süßes Gesicht … das ist einfach unverwechselbar. Ich glaube aber nicht, dass sie mich erkannt hat. Sie wirkte irgendwie so … so … Robert, ich glaube, die haben Bianca gebrochen. Es tut mir so leid. Sie braucht wirklich Hilfe und bestimmt sehr, sehr lange, um über diesen Horror hinwegzukommen. Die haben sie dort nicht nur äußerlich manipuliert. Bianca ist ganz sicher tief traumatisiert.“

Wow! Sybille kennt ein Fremdwort! Diese Aussagen waren toll. Sie passten nicht nur in mein Konzept, sondern brachten mich auf eine geradezu geniale Idee. Ohne es zu wissen, hatte Sybille gerade alle meine Pläne perfektioniert. Ich wandte mich an Frank und versuchte mich an einem Dackelblick: „Verstehst Du jetzt, warum ich Euch um Hilfe gebeten habe?“

„Ich hätte nicht geglaubt, dass es so schlimm ist.“

Die Anteilnahme eines Ganoven. Na, gut. Ich setzte noch eins drauf: „Sybille, das mit Deinen Haaren tut mir leid. Du siehst zwar mit der Perücke ganz toll aus, aber Frank und ich können uns gar nicht vorstellen, was Du durchgemacht hast.“ Ich Schleimer, hähä!

Es funktionierte. Sybilles Zorn wich zunehmend einem Mitleid. Sie sah Frank an: „Wir müssen Robert helfen, hörst Du?! Wir können Bianca nicht dort lassen.“

„Schon klar“, meinte Frank. „Ich wollte ja nur warten, bis Du Dich von Deinem Schock erholt hast. Du bist auch ohne Haare schön, Baby. Jetzt sollten wir nicht nur an uns denken, sondern sehen, was wir für Bianca tun können.“

Wie wahr!

Mit einem fast schon schlechten Gewissen fügte Sybille leise hinzu: „Ich konnte wirklich nicht mit Bianca reden. Ich war ununterbrochen geknebelt. Robert, um ehrlich zu sein … die haben dort Methoden … ich glaube, Du hattest mit der Gehirnwäsche total recht. Ich habe es ja am eigenen Leib gespürt. Wenn Du ständig erniedrigt, dressiert und bestraft wirst, dann gibst Du irgendwann auf. Ich glaube, ein Gespräch mit Bianca wird gar nichts mehr nützen.“

Perfekt! „Du hast Bianca und mir so sehr geholfen, Sybille. Ich kann Dir gar nicht genug danken – auch im Namen von Bianca. Irgendwann wird sie wieder klar denken und dann weiß sie, wer ihre beste Freundin ist. Wenn Du uns nur ein paar Informationen geben könntest … wie es im Institut genau aussieht, wo Bianca sich normalerweise aufhält … alles, was Du weißt … dann wird Frank schon etwas einfallen.“ Und mir auch.

 

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Kommentare

Ich mohte eine c-pony werden!