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Die Tagebücher einer Verwandlung – Fortsetzung von Band 1
Storyline: Nach einem desaströsen Wiedersehen und einem radikalen Entschluss in Band 1 geht die Verwandlung weiter. Gleichzeitig beschließt ein „Zurückgelassener“, sich nicht mit der Situation abzufinden und greift zu drastischen Mitteln, um seine Ehe, wie er glaubt, zu „retten“, ohne jedoch zu wissen, ob es überhaupt noch ein Zurück geben kann und so scheint die Geschichte allmählich auf eine Katastrophe zuzusteuern. Gibt es eine Rettung? Wer muss denn eigentlich gerettet werden? Und … wovor?
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Princess, 08. August (Fortsetzung)
Nach der Siegerehrung wurden wir in ein Zelt geführt. Unsere Gewinner-Schleifchen wurden uns (leider) wieder abgenommen. Zu meiner Überraschung nahm man uns auch den Kopfschmuck ab und entfernte die Schweife. Als die Fesseln meiner Vorderläufe ebenfalls gelöst wurden, war mir das egal, aber auch das Verbindungsstück zu Snowflake verschwand. Das gefiel mir nicht. Meine Gefährtin sah auch nicht glücklich aus.
Zu allem Überfluss wurden wir auch noch getrennt aus dem Zelt geführt. Ich fühlte mich auf einmal total allein.

Es vermittelte mir einen Hauch von Ahnung, wie es siamesischen Zwillingen nach der Trennung ergehen musste. Ich fand es seltsam, plötzlich nicht mehr darauf achten zu müssen, in meinen Bewegungen absolut synchron zu einem anderen Pony, das fest mit mir verbunden war, zu sein.
Ich glaube, Nigel, der diesmal mein Aufseher war, sah mir meine Verwirrung an. „Manche Leute wollen nur ungern ein Pony besteigen, wenn es mit einem anderen Pony verbunden ist“, erklärte er mir. Das fand ich nett, denn eigentlich sollte er ja nicht mit mir sprechen. Noch netter fand ich jedoch die Aussicht, dass es endlich passieren würde. Meine Traurigkeit wich einem zunehmendem Ziehen zwischen meinen Hinterläufen.
Ich wollte nicht zu viel erwarten. Das steht einem Ponygirl nicht zu. Dennoch – Henry war beim Rennen dabei gewesen. Ich hielt verstohlen Ausschau nach ihm, während Nigel mich immer weiter von den aufgestellten Festzelten wegführte. Wir gingen in Richtung eines kleinen Waldstückes. Das Rauschen des Meeres war hier nur noch sehr leise zu vernehmen. Am Rand des Wäldchens lag eine Betonplatte mit einer Seitenwand. Auf der Platte sah ich ein merkwürdiges Gestell aus Rohren, an dem eine Art Lehne aus Leder angebracht war.
Nigel holte zwei Fesselbänder aus seiner Hosentasche und band sie mir um die Vorderläufe; diesmal direkt oberhalb meiner Hufe. Dann musste ich mich auf alle Viere niederlassen. Nigel richtete meine Vorderhufe aus, bis sie links und rechts von einem der Rohre aufstanden. So konnte ich mich ganz gut abstützen, während Nigel die Ringe an meinen Fesseln in Ringe am Ende des kurzen Rohres einhängte. Dann verschwand er aus meinem Blickfeld und ich spürte, wie er an meinem rechten Hinterlauf zog und die in meinen Knochen zementierte Öse mit dem Endstück des bedeutend längeren Rohres verband. Als er dann meinen linken Hinterlauf packte, verstand ich den Sinn der Vorrichtung: Ich wurde aufgespreizt und gezwungen, meinen Unterleib emporgereckt zu präsentieren, während meine Euter schwer von meinem Oberkörper hingen und mein Brustbein auf dem Lederkissen ruhte. Als sich Nigels Schritte entfernten, schloss ich die Augen. Mein Maul war nicht die einzige Öffnung, aus der ich tropfte.

Ich wartete.
Die kühle Brise vom Meer strich über meinen erhitzten Unterleib. Meine Säfte flossen schneller als der Wind sie trocknen konnte. Den spürte ich sogar in meinen intimsten Bereichen, denn die hielt ich offen und bereit, zu empfangen, was und wer immer auch für mich vorgesehen sein mochte, in den Wind.
Ich konnte ja nicht anders – ich war an dieses Gestell gefesselt und nicht in der Lage, meine Position zu verändern. Ohne die lederne Lehne wäre ich vermutlich vornübergekippt.

Auch davon einmal abgesehen, hatte ich schon bequemere Lagen erlebt. Ich hoffte, dass ich nicht mehr allzu lange warten musste, bis ich nun endlich bestiegen wurde. Meine Ungeduld resultierte jedoch weniger aus der unbequemen Haltung, sondern vielmehr aus einem quälenden, fast schon schmerzhaften Verlangen.
Entsprechend froh war ich, als sich Schritte näherten und ich wieherte vor Glück, als ich Henrys Stimme hörte. „Das hatte ich mir, ehrlich gesagt, äh … romantischer vorgestellt“, meinte er.
Am liebsten hätte ich geantwortet, „Quatsch nicht! Fick mich endlich!“, doch weder stand mir das zu, noch war ich dazu in der Lage. Außerdem hatte ich Vorsätze. Die hielt ich ein, schüttelte meinen Kopf und schnaubte. Ich hatte keine Ahnung, ob Henry das verstehen würde, aber das war nicht mein Problem. Ich befand mich nicht in einer Situation, die romantische Stimmungen erzeugen würde und daran ließ sich auch nichts ändern. Ich hoffte, dass Henry das möglichst schnell begriff.
„Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, aber nur so konnte ich verhindern, dass irgendein x-beliebiger Kerl sich bedient.“
Ich schnaubte wieder. Diesmal lag ein Anflug von Ärger darin. Hatte Henry denn immer noch nicht begriffen, was ich war? Ich wieherte und versuchte, es fordernd klingen zu lassen. Das erschien mir zwar nicht in Ordnung, aber Entschuldigungen waren wirklich nicht das, was ich in diesem Moment brauchte.
Immerhin pellte Henry sich aus seinen Sachen. Ich konnte es aus dem Augenwinkel erkennen, denn mein Kopf war ja relativ frei. Dann trat er hinter mich. Wenn er jetzt nicht erkannte, in welchem Zustand ich war und was er zu tun hatte, dann wäre ich vermutlich durchgedreht.
Er erkannte es. Das Ausmaß meiner Nässe war so groß, dass ein halbwegs erfahrener Mann einfach sehen musste, dass jedes Geplänkel obsolet war.
Ein hoher, schriller Pony-Schrei entfuhr meiner Kehle, als Henry mit einem harten Stoß seine ganze Länge in mir versenkte. Vor Glück und Erleichterung kamen mir die Tränen. Dann zog sich Henry kurz zurück, um daraufhin hart zuzustoßen. Meine Fesseln hielten mich.

Das mussten sie auch, denn Henry ließ sich endlich (endlich!) gehen. Seine Stöße wurden kraftvoller und immer schneller. Ich muss wohl nicht erwähnen, was ich machte: Nichts. Ich hing in meinen Fesseln und ließ mich decken. So war es richtig. So musste es sein.
So wenig, wie ich den künstlichen „Hilfsmitteln“ widerstand, so wenig, wie ich beim Melken meine Kontrolle behielt, so wenig, wie ich mich allen Dingen verweigerte, die mit mir gemacht wurden – so wenig bemühte ich mich in dieser Situation um Contenance: Überhaupt nicht.
Ich ließ es geschehen, konzentrierte mich auf die Stöße, mit denen mich Henry durchschüttelte und ließ mich vollkommen fallen.
So erlebte ich meinen bis dahin heftigsten Orgasmus.
Ich habe keine Ahnung, ob ich wieherte oder schrie. Ich weiß nicht, was ich machte. Ich weiß auch nicht, was mit Henry passiert war. Ich weiß nur, dass er mich fickte und dass er lange durchhielt.
Ich muss zwischendurch weggetreten sein, denn ich erinnere mich nicht mehr, wie Henry sich aus mir zurückzog. Im Gedächtnis ist mir nur eine Leere geblieben, die ich irgendwann in mir spürte. Ich hing in diesem Begattungsgestell und sah Sternchen. Ich fand sie wunderschön.
„Ich muss gehen“, hörte ich Henrys Stimme ganz dicht an meinem Ohr. Seine Hand streichelte meinen kahlen Kopf. „Ich liebe Dich.“
Ich wimmerte leise. In diesem Moment empfand ich ebenso für ihn.
Dann nahm er seine Sachen und ging.
In mir hallten seine kräftigen Stöße noch nach und ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich danach schnell wieder zur Besinnung kam. Ich hätte am liebsten noch ein Dutzend Hengste empfangen … naja, ein halbes Dutzend; sonst hätte ich vermutlich einen Zusammenbruch erlebt. Ich fühlte mich wunderschön, stark und glücklich. Ich war froh, dass es Henry gewesen war, der mich bestiegen hatte.

Ganz allmählich empfand ich meine Lage als zunehmend unbequem. Ein paar weiteren Hengsten hätte ich gerne noch auf diese Weise zur Verfügung gestanden. Das hätte mir nichts ausgemacht, aber so …? So wartete ich, bis mich jemand aus dem Gestell befreien würde.
Stattdessen tauchte irgendwann Nigel mit einer Melkmaschine auf. Wie praktisch, dachte ich – meine schweren Euter hingen ja sowieso gerade in der richtigen Stellung. Nachdem Nigel die Zylinder auf meine Zitzen geschraubt hatte, dauerte es erwartungsgemäß nicht lange, bis ich erneut kam. Das war schön – ohne Frage, aber doch nicht vergleichbar mit dem, was Henry mit mir gemacht hatte. Immerhin hielt ich dadurch noch eine Weile in meinen Fesseln durch, bis ich genügend Milch abgegeben hatte. Nigel reinigte mich auch noch, während ich an das Gestell gefesselt war, denn so konnte er alles sehr gut erreichen. Als er mich dann schließlich doch losmachte, konnte ich ihm ansehen, wie gern er sich selbst meines Körpers bedient hätte. Zur „Entschädigung“ rieb ich meine Euter sanft an seinem Arm. Der Ärmste empfand das aber vermutlich nicht gerade als Erleichterung. Naja, es war nicht mein Problem, dass er seine Vorschriften hatte. Ich musste nur verfügbar sein und das war ich.
Mit einem Seufzer führte mich Nigel zurück zum Ort des Rennens, wo der Transporter bereitstand, um Snowflake und mich nach Hause zu bringen. Sie schien ein ähnlich schönes Erlebnis gehabt zu haben, denn sie lächelte, soweit es die Trense zuließ, entrückt.
Wir wurden nicht wieder aneinander gekettet und bestiegen die Box in vorschriftsgemäßem Pony-Schritt, aber einzeln. In der Box ließen wir uns nieder und umarmten uns. Engumschlungen verbrachten wir so die ganze Rückreise.
Nachdem wir ausgestiegen waren, trieb Martin uns auf die Weide, damit wir uns vor der Nacht noch ein wenig auslaufen konnten. Das Rennen und unsere Begattungen ließen allerdings nur einen sehr gemäßigten Trab zu. Martin trieb uns nicht an. Stattdessen ließ er uns sogar eine Weile allein und so unternahmen Snowflake und ich noch einen gemütlichen Abendspaziergang. Ich hatte das Gefühl, den bis dahin schönsten Tag meines Lebens hinter mir zu haben. Snowflake schien das ähnlich zu empfinden und lehnte sich beim Schreiten an mich. So hätte unser Leben bleiben können.

Heute wurden wir nicht zur Nacht angekettet. Sogar die Gatter sind offen. Allerdings dürfen wir in der gleichen Box bleiben. Das finde ich schön. Ich hätte Snowflakes Atem vermisst. Sie liegt auf dem Heu (ohne Schweif und Fesseln können wir zum ersten Mal seit langer Zeit wieder liegend schlafen) und ist mindestens so erschöpft wie ich.
Für mich wurde in einer anderen Box mein Notebook mit der „Huf“-Tastatur aufgestellt und so schreibe ich jetzt die Ereignisse der letzten Zeit und vor allem die unseres triumphalen Tages nieder. Ich bin zwar ebenso müde wie Snowflake, aber auch noch irgendwie total aufgedreht.
Ha! Ich schreibe es gleich nochmal hin: Gewonnen! Ich bin sooo stolz, hihi.
Ich glaube, ich drehe noch eine Runde auf der Weide. Vielleicht kann ich danach besser schlafen. Die komischen Zaunbauer sind tatsächlich immer noch da. Dabei ist es fast dunkel. Naja, für einen Blick auf das Siegerpony wird es gerade noch reichen. Die wissen ja gar nicht, welches Privileg ich ihnen zu teil werden lasse, haha. Schluss jetzt, Princess! Sei nicht albern!
Ich werde mich bemühen, Snowflake nicht zu wecken. Leider schleicht es sich auf Hufeisen schlecht. Ich denke aber, dass sie schon so tief schläft, dass sie es gar nicht mitbekommen wird. Nachher kuschele ich mich noch ein wenig an meine liebe Gefährtin und dann werde ich sicher auch schlafen können.
So. Ein letzter kleiner Ausritt noch, ein wenig Präsentation für ein paar Handwerker, die mindestens so schnell sind wie große, muskulöse Verlierer-Ponygirls, hihi, und dann war’s das für heute, Tagebuch.
Gute Nacht.
Robert, 13. August
So unmöglich es nach Franks Worten lange Zeit gewesen war, an Bianca heranzukommen, so schnell und leicht ging es dann auf einmal doch. Der Anruf kam am Morgen des 09. August. Sofort meldete ich mich in der Bank wegen einer Magen-Darm-Grippe ab und fuhr zum Haus des Gangmitgliedes Karsten. Der Van, in dem Frank Bianca transportiert hatte, traf nur wenig später ein. Frank hatte meine bewusstlose Ehefrau über seine Schulter geworfen. „Was riecht denn hier so?“, wollte ich von ihm wissen.
„Deine Kleine hat mich angepisst. Du schuldest mir was.“

„Ich bin Dir und Deinen Freunden sehr dankbar, Frank. Du wirst nicht bereuen, mir diesen Gefallen getan zu haben.“
„Na gut. Dann bringe ich Dein undichtes Pony mal in den Keller.“
Karstens seltsames Hobby umfasste eine richtige Zelle, in die wir eine Matratze gelegt hatten. Die Betäubung würde noch eine Weile anhalten, hatte Frank gesagt. Nachdem er Bianca auf die Matratze gebracht und die Zellentür verschlossen hatte, erzählte er mir von der Aktion. Es war dann doch ganz einfach gewesen: Bianca war ganz allein auf die Weide gelaufen. Weit und breit war kein Aufseher zu erblicken und die Dämmerung sorgte für die nötige Absicherung vor unerwünschten Blicken. Bianca war in ihrem typischen Pony-Schritt vor Frank und seinen Jungs vorbeiparadiert (wenn ich es mir recht überlege, hatte sie immer schon gewisse Anwandlungen von Exhibitionismus gehabt) und Frank musste nur warten, bis sie ihm ihr Hinterteil zuwandte. Schnell holte er das vorbereitete Betäubungsgewehr aus dem Van, brachte sich seelenruhig in eine geeignete Position, legte an, zielte auf Biancas Oberschenkel (es war ihm nicht geheuer, womöglich die Implantate zu treffen, mit denen man Biancas kleinen, runden Hintern in einen Porno-Knackarsch verwandelt hatte) und drückte ab.
Der Rest war simpel. Bianca sank zu Boden und musste nur noch aufgesammelt und in den Van verbracht werden. Dann ging es mit Vollgas nach Deutschland (naja – zunächst mit 120 km/h, um nicht aufzufallen und hinter der Grenze dann per Bleifuß). Das hatte Frank gut gemacht. Er war wohl doch kein Totalversager.
Kurz nach Franks Bericht traf der Arzt ein und untersuchte die immer noch bewusstlose Bianca gründlich. Dann bat er mich um ein 4-Augen-Gespräch. Wir setzten uns in Karstens Küche.
„Ich habe Ihre Frau jetzt untersucht, soweit das ohne entsprechendes Gerät möglich ist. Ich fürchte, ich habe ein paar schlechte Nachrichten für Sie.“

Ich war mir nicht sicher, ob alles, was der Arzt als „schlechte Nachricht“ vermelden wollte, wirklich so schlecht wäre, aber ich ließ ihn reden. „Ich höre.“
„Nun, ich fange mit dem Kopf an, denke ich. Also … die Haarwurzeln wurden zerstört. Da überhaupt nichts mehr da ist, womit man etwas aufbauen könnte, wird Ihre Frau wohl künftig Perücken tragen müssen.“
Das überraschte mich nicht (und es kümmerte mich nicht), aber ich schaute betroffen drein. „Weiter!“
„Das Make-up wurde tätowiert. Ein guter Dermatologe kann da vielleicht noch etwas machen, aber das ist großflächig und scheint tief eingestochen zu sein. Es wird schwer bis unmöglich, das zu entfernen.“
Wenn ich an Biancas endlose Badaufenthalte dachte, konnte ich auch diese Nachricht nicht wirklich schlimm finden. „Ich verstehe.“
„Die Tätowierungen an Hals, Brust und Po sind nicht so problematisch, aber auch das wird einige Zeit dauern, wird sehr schmerzhaft werden und eine Garantie, dass keine Narben zurückbleiben, vermag ich nicht zu geben. Das ist nicht mein Fachgebiet.“
Diese Tätowierungen hatte ich ja schon gesehen. Wie Frank mir erzählt hatte, waren sie zwischenzeitlich ergänzt worden. Okay, dachte ich, das hat sie sich selbst eingebrockt. Wenn man lediglich „Sir Lucas“ durch meinen Namen ersetzen würde, konnte der Rest von mir aus so bleiben. Das würde Kosten sparen. Soll Bianca doch sehen, wie sie damit zurechtkommt!
„Die Kappen an den Brustwarzen sind Piercings. Da muss ein Chirurg ran. Ich denke, die lassen sich entfernen. Was nun die Implantate angeht … haben Sie eine Ahnung, wann Ihre Frau die bekommen hat?“
„Nicht genau. Es müsste ungefähr ein halbes Jahr her sein.“
„Die müssen so schnell wie möglich entfernt werden. Die Haut dehnt sich und es wird immer schwieriger, die ursprüngliche Form zu erreichen, umso länger die Implantate im Körper verbleiben.“
Auf keinen Fall würde ich diese prächtigen Brüste durch kleine Hängetitten ersetzen lassen! Wenn etwas Positives bei der ganzen Sache herausgekommen war, dann das! „Die Optik ist nicht so wichtig wie die Gesundheit meiner Frau“, sagte ich.
„Gut, dass Sie es so sehen. Nun … bei der Untersuchung ist mir etwas Seltsames aufgefallen. Ihre Frau ist definitiv nicht schwanger.“

„Na, immerhin! Was ist daran seltsam?“
„Die Brüste sind voller Milch. Ich habe eine größere Menge entnommen, um sie ins Labor zu schicken. Seltsam ist einerseits, dass dadurch die Größe der Brüste nicht verändert wurde. Offenbar sind die Implantate selbst in ihrer Größe veränderlich. So etwas habe ich überhaupt noch nie gesehen. Seltsam ist andererseits, dass Ihre Frau überhaupt Milch produziert. Das ist ohne Schwangerschaft nur durch entsprechende Gabe von Hormonen möglich. Oft funktioniert auch das nicht. Ich habe daher auch eine Blutprobe entnommen. Die Laboruntersuchung wird ein paar Tage dauern. Dann wissen wir Genaueres. In diesem Zusammenhang ist mir – wenn ich mal vorgreifen darf – noch etwas aufgefallen: Ihre Frau ist bewusstlos. Dennoch sind die Schamlippen geschwollen und geöffnet, die Klitoris ist erigiert und die Scheide produziert Sekrete, als befände sich Ihre Frau in einem Zustand höchster sexueller Erregung. Selbst wenn sie erst vor kurzer Zeit Geschlechtsverkehr gehabt haben sollte, wofür es – das kann ich Ihnen leider nicht ersparen – gewisse Anzeichen gibt, ist dieser … Zustand außergewöhnlich. Ich fürchte, Ihre Frau wurde unter Drogen gesetzt.“
Ach! Das musste er mir wirklich nicht erzählen. Allerdings … fremdgegangen war sie wohl auch. Ich musste mich ausnahmsweise nicht verstellen, um betroffen auszusehen. „Sie werden sicher herausfinden, was man mit Bianca gemacht hat.“
„Das Labor arbeitet sorgfältig. Wir werden Erklärungen bekommen. Das kann ich Ihnen zusagen. Tja … was nun dieses Korsett angeht … es lässt sich nicht ausziehen. Wir müssen befürchten, dass dies auch gar nicht vorgesehen ist. Auch das muss sich unbedingt ein Dermatologe ansehen. Zurück zu den Labien: Die Piercings dort sind unproblematisch, aber für die Tätowierung gilt, was ich schon zum Gesicht gesagt habe. Das wird schwierig.“
Naja, dachte ich. Das soll Bianca ruhig immer an den Unsinn erinnern, den sie angestellt hatte. „Hauptsache, sie wird gesund. Die Farbe ist nicht so wichtig.“

„Das ist eine gute Einstellung. Ihre Liebe zu Ihrer Frau wird ihr helfen, diese Erfahrung zu verarbeiten, wobei Gesundheit nur eine Seite der Medaille ist.“
„Wie meinen Sie das?“
„Nun … äh … also … es gibt eine Sache … also … der Schließmuskel wurde zerstört. Ein guter Chirurg kann möglicherweise die Situation verbessern, aber das wird vermutlich nicht ohne Narbenbildung gehen und Narbengewebe ist für die Funktion nicht förderlich. Sie sollten sich besser an den Gedanken gewöhnen, dass dieser Schaden irreparabel ist.“
„Das heißt?“
„Das heißt, dass ihre Frau den Darminhalt nicht mehr zurückhalten kann. Entweder muss sie sehr, sehr vorsichtig sein, genau auf die Signale ihres Körpers hören und frühzeitig eine Toilette aufsuchen oder … und ich würde das empfehlen … sich damit abfinden, Windeln zu tragen. Zeitlebens.“
Das schockierte mich nun aber wirklich. So ein Mist! Dann würde sie es lernen müssen. Auf keinen Fall würde ich ihren geilen Hintern unter eine Windel stecken. „Wir werden einen Chirurgen konsultieren.“
„Das sollten Sie. Auch im Po befinden sich Implantate. Die sollten Sie ebenfalls schnellstmöglich entfernen lassen, damit Ihre Frau nicht auch noch die Prozedur einer Hautstraffung über sich ergehen lassen muss.“
Never! „Natürlich.“
„Gut. Dann kommen wir zum schwierigsten Thema – den äußeren Extremitäten.“
Abgesehen von dem verdammten Mist mit ihrem Arschloch war das jetzt die für mich wirklich wichtige Frage. Ich spürte meine Anspannung. „Sind die überhaupt noch da? Ich meine …“
„Ja. Jedenfalls, soweit ich sie ertasten kann. Vordere Fingerglieder und Zehen sind im Moment ja nicht erreichbar. Wollen Sie sich vielleicht lieber hinsetzen?“

„Nein. Ich stehe das schon durch. Meine Angst war größer, als Bianca sich noch in den Händen dieser Irren befand. Sagen Sie mir einfach, was Sie feststellen konnten!“
„Nun … diese ‚Irren‘, wie Sie diese Leute nennen, verfügen offenbar über ausgezeichnete medizinische Kenntnisse und Möglichkeiten. Die Haut über den … äh … ‚Hufen‘ ist nicht nur perfekt verheilt – es sind auch keinerlei Abstoßungsreaktionen erkennbar. Es kann sich daher nur um gezüchtetes Eigengewebe Ihrer Frau handeln.“
„Das ist möglich?“
„Ja, durchaus. Allerdings bedarf es dafür eines erheblichen Aufwandes. So etwas wird normalerweise in spezialisierten Kliniken gemacht, wenn es beispielsweise um die Behandlung von Brandopfern geht. Auch das sollte Sache eines Dermatologen sein. Darüber hinaus habe ich eine Versteifung der Gelenke festgestellt, wie sie nur durch einen chirurgischen Eingriff mittels entsprechender Implantate aus Chirurgenstahl in den Knochen erreicht werden kann. Ich nehme an, dass man die entfernen kann, aber die Wiedererlangung vollständiger Mobilität wird … zumindest … sehr langwierig. Ich nehme an, dass außerdem auch noch Sehnen verkürzt wurden, denn sonst wäre es sehr schmerzhaft für Ihre Frau, ausschließlich auf dem Vorderfuß zu laufen, was im Moment ja gar nicht anders möglich ist. Genaueres kann man nur durch röntgenologische Untersuchungen feststellen.“
„Das heißt?“
„Das heißt, dass Sie davon ausgehen müssen, dass Ihre Frau für einen längeren Zeitraum ein Pflegefall sein wird. Ich will Sie nicht unnötig beunruhigen, aber Sie sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass eine vollständige Beweglichkeit von Händen und Füßen vielleicht nie mehr hergestellt werden kann.“
Hätte ich mich doch setzen sollen? Von mir aus konnte Bianca den Rest ihres Lebens auf Hufen durch die Welt trippeln, aber auf keinen Fall würde ich sie dauerhaft füttern und ihr den inkontinenten Hintern abwischen. Zum ersten Mal dachte ich in diesem Moment daran, ihrem Scheidungswunsch nachzukommen. „Was kann ich tun, Dr. Kaltenmaier?“
„Meine Möglichkeiten sind begrenzt. Ambulant kann ich gar nichts weiter machen. Frank hat mir ja gesagt, dass Sie Bianca nicht in ein Krankenhaus bringen wollen. Angesichts des Zustandes Ihrer Frau verstehe ich natürlich, dass Sie ihr das wahrscheinliche Aufsehen ersparen wollen. Sie muss aber unbedingt genauer untersucht werden.“

„Geht das in Ihrer Praxis?“
„Ich bin Allgemeinmediziner. Ich habe kein Röntgengerät, aber ich gebe Ihnen die Adresse eines Kollegen, auf dessen Diskretion Sie vertrauen können. Das ist ein ambulanter Chirurg und der kann Ihnen bestimmt sagen, wie Ihre Frau diese … ‚Hufe‘ wieder loswerden kann und was getan werden muss, um den Schaden zu begrenzen.“
„Das wäre gut, glaube ich. So machen wir das. Eine Frage habe ich noch. Sie sprachen über diese Sache mit den Windeln. Frank hat mir erzählt, dass meine Frau ihn … also … er hat sie getragen und da ist wohl ihre Blase … also, äh … die hat sich entleert.“
„Ich konnte keine Schädigung in diesem Bereich feststellen. Andererseits frage ich mich, was der Grund sein sollte, eine Darminkontinenz herbeizuführen. Womöglich umfassen ähnlich wirre Motive auch eine Schädigung des Urinaltraktes. Wie gesagt – ich kann da nichts diagnostizieren. Sie sollten bis zur Klärung durch einen Gynäkologen wohl besser mit dem Schlimmsten rechnen. Ich gebe Ihnen dafür noch eine weitere Adresse. Dr. Siklawi kann Ihnen sicher helfen.“
Ich bedankte mich artig und verabschiedete den Arzt. Jetzt muss ich dafür sorgen, dass Bianca nicht Karstens Keller vollscheißt. Verdammt! Besser, sie bekommt mich noch nicht zu Gesicht, wenn sie aufwacht. Sybille kann sich darum kümmern. Frauen sind in solchen Dingen besser. Die müssen ja auch mit scheißenden Babys umgehen. Ich muss jetzt nachdenken. Ich brauche einen Plan für den Fall, dass Bianca nicht mehr fit wird. Ich bin doch kein Krankenpfleger! So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Hätte ich sie lieber lassen sollen, wo sie war?
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Kommentare
zu kurz!
mir wars lieber, als ich noch alle Teile hintereinander lesen konnte, ohne warten zu müssen *lach*
Find die Geschichte spannend, wie eh und je :)
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