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Inspiriertes Kopfkino nach dem Lesen des SM-Thrillers "Sklavenjagd" von Tomás de Torres und darum der Handlung angelehnt.
Handlungen, Orte, Personen entsprechen nicht der Realität. Eventuelle Übereinstimmungen zufällig. Inhalt der gesamten Geschichte trägt Passagen, die nach Jugendschutzgesetz nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet sind. Leser, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden darum an dieser Stelle aufgefordert, diese Seite wieder zu verlassen.
Kopie und unerlaubte Verbreitung durch den Autor untersagt,
( Cayt, 2012)
Erkenntnisse, Teil 4
Sie wusste nicht, ob man ihren Zustand nun als einen Schock bezeichnen konnte. Sie war zumindest keiner eigenen Reaktion fähig. Eine Stimme in ihr versuchte das soeben verfolgte als nicht real zu erklären. Dabei verfolgte sie, wie der Wärter wieder zu der Eisenstange griff und damit wieder das Halsband einhakte. So zog er sie einfach mit sich mit, so dass die Frau ihm folgen musste. Ihre Beobachtung wurde durch den Russen abgelenkt. Sie begegnete seinem Blick.
Du wolltest es erfahren.
Diese Worte von ihm, zuvor gesprochene und das Geschehen wiederholten sich in ihr. Dabei kam in ihr nicht mal Gegenwehr auf, als er ihr ihre Augen wieder verband und sie mitnahm. Dass es nicht zurück ging, drang dennoch zu ihr durch. Vor allem die von ihr tief eingeatmete frische Luft, als er mit ihr den Stall verlassen hatte. Doch er bog mit ihr zur anderen Seite ab und dann ging es 3 Steinstufen hinauf, durch eine Tür und weiter über einen glatten Kachelboden. Die Luft hier war abgestanden. Es roch ein wenig modrig, nach Schweiß und kalten, abgestandenen Rauch. Er blieb mit ihr stehen, öffnete eine Tür. Seine Hand legte sich an ihrem Rücken an und er schob sie so in den Raum. Ein Stück von der Tür entfernt, nahm er ihr die Kette vom Halsband ab.
Nun stand sie hier und hörte seine Schritte, die sich entfernten. Er ging zu einem Schrank. Davor angekommen, öffnete er diesen. In ihm befanden sich unter anderem immer eine Flasche Wodka und Gläser. Sie war recht blass und noch immer still. Er wollte ein wenig ihre Lebensgeister zurück locken, denn der Abend war noch lang nicht vorbei. Er goß davon etwas in ein Glas ein und ging damit wieder zu ihr zurück. „Trink.“, forderte er sie leise auf, während er das Glas an ihre Lippen hielt. Sie roch den Alkohol und augenblicklich drehte sich ihr Magen um, vermischt mit Erinnerungen die sich zusammen mit dem Geruch in ihr Gedächtnis gebrannt hatten. Sie wandte das Gesicht ab, trat dabei einen Schritt zurück.
„Ich trinke keinen Alkohol.“, sprach sie dabei angewidert aus. Es half aber zumindest, dass es sie aus ihrem bisherigen Zustand wieder heraus holte. Er hob eine Braue an, erinnerte sich an den Abend in der Bar. Sie hatte dabei auch nur alkoholfreie Getränke zu sich genommen. „Warum nicht?“, fragte er sie. Er hob das Glas an und trank es selbst mit einem Zug aus.

„Warum?“ Das kam nun von ihr, ohne zuvor auf seine Frage einzugehen. Er ließ dabei noch einmal durchgehen, dass sie damit erneut eine Frage von ihm nicht beantwortet hatte. „Was warum, Nadia?“, fragte er sie aber. Er neigte sich dabei näher zu ihrem Ohr hinab und sie roch seinen nun Alkohol versetzen Atem. „Warum ich sie so behandele? Sie schlage, erniedrige, mich an ihren Qualen, Schmerzen und Tränen labe?“ Er blieb mit seinen Lippen nah an ihrem Ohr, der Klang seiner Stimme war leise und ruhig. „Weil es einen Teil meiner Gelüste befriedigt.“ Sie wollte alles wissen, also würde sie es auch bekommen. Was immer sie ihm hier heute Abend offenbaren würde, es änderte nichts daran dass er sie behalten würde. Er verfolgte wie sie leicht zusammen zuckte. Ob und wann er ihr auch einmal erzählen würde, warum er diese andere tiefsadistische Seite an sich trug, darüber dachte er im Moment nicht nach. Ja, auch in diesen Momenten genoss er es, mit ihren Ängsten zu spielen. „Oder warum sie sich darauf einlassen?“, sprach er aber schon weiter. „Warum sie, obwohl sie nach der 2. Jagd einen Vorgeschmack geliefert bekommen, dennoch eine dritte Jagd wollen? Warum das Geld sie so sehr reizt, dass sie dafür sich selbst verkaufen?“
Er wandte sich von ihr ab und stellte das Glas weg. Drehte sich zu ihr um und beobachtete sie. Sie stand schweigsam da und hörte in sich seine Worte. Ein Teil von ihr hatte es doch gewusst, dass er ein Raubtier war. Wieso also schockierte es sie so? Ebenso das, was diese Frauen dazu trieb sich darauf ein zulassen. Sie wusste es! Hatte es doch selbst erlebt zu was Menschen bereit waren, bei der Aufsicht auf viel Geld. „Haben sie dabei auch gewusst, dass sie diese Jagd niemals gewinnen konnten?“ Fragte sie dennoch nach, großteils um der sich ihr heute erneut bestätigten Erkenntnis mit einem letzten Aufbegehren zu trotzen. „Du kennst die Antwort.“, erklang daraufhin seine Antwort. Sie atmete tiefer durch. Hier so zu stehen, machte es nicht einfacher. Nackt, ihre Hände weiterhin hinter sich zusammen gehalten und ihre Augen verbunden.
Dennoch kam nun der Punkt, an dem sie über sich Gewissheit haben musste. „Hast Du mit mir das Gleiche vor?! Lande ich auch dort in so einem Stall? Was passiert am Ende mit diesen Frauen? Und was machst Du dann mit mir?!“ Sie richtete zuvor ihr Gesicht in die Richtung, in der sie seine Schritte sich entfernen gehört hatte. Doch auf einmal fühlte sie ihn dicht hinter sich. Er war unbemerkt von ihr in einem Bogen um sie herum und dicht hinter sie getreten. Sie roch seinen Atem, sein Aftershave, fühlte seine Finger, die an ihrem Rücken hinab streichelten. Sie zuckte zusammen dabei. Er lächelte fein für sich als er das verfolgte, neigte sich wieder hinab und zu ihrem Ohr. „Was aus ihnen wird, muss Dich nicht belasten.“, erwiderte er ihr ernst. Seine Stimme verriet ihr dabei, dass sie es wohl niemals erfahren würde.
Doch schon bekam seine Stimme wieder einen anderen Klang, sanfter und wissend. Seine Fingerspitzen wanderten weiterhin langsam ihren Rücken hinab, weiter zu ihrem Gesäß. „Du bist mein Instrument, Nadia.“ Selbst jetzt reagierte sie auf den Wechsel in seiner Stimme, dazu die feine Berührung auf seinem Körper. Schon einmal hatte er diese Worte ausgesprochen. „Ich gehöre Dir nicht!“ Diese Worte kamen nur leise aus ihr heraus. „Du kämpfst einen aussichtslosen Kampf, Nadia.“, raunte er ihr leise an ihr Ohr. „Du hast es genossen, dieses Wechselspiel aus Lust und Schmerz. Und dabei habe ich noch nicht einmal richtig begonnen, es Dich zu lehren.“
Seine Finger schoben sich zwischen ihre Gesäßhälften und umspielten mit mäßigem Druck ihre Rosette während er weiter sprach. „Erst wollte ich Dich nur bestrafen und Deine Geheimnisse ergründen. Doch nun werde ich Dich zähmen. Wohin das führen wird, werde ich allein bestimmen. Ebenso auf welche Weise das geschehen wird.“ Sie schaffte es bei diesen Worten endlich sich ihm zu entziehen. Wich einen Schritt nach vorn aus und drehte sich herum. „Hab ich dabei nicht auch mit zu entscheiden?!“, brachte sie ihm dabei entgegen. Er lächelte. „Deine Entscheidung fiel, als Du Dich auf dieses Spiel eingelassen hast.“ Er verringerte dabei den von ihr errungenen Abstand zwischen beiden. Bevor sie erneut ausweichen konnte, schob er den Zeigefinger seiner linken Hand durch den vorderen Ring an ihrem Halsband.
Er zog sie so näher an sich heran und bevor sie dem etwas entgegen setzen konnte, waren seine Lippen auf ihren. Innerlich stöhnte sie gequält auf, weil ein Teil in ihr es selbst jetzt genoss. Sie erwiderte sogar den Kuss. Erklärte dabei sich selbst wieder für verrückt, weil er weiterhin diese Anziehungskraft auf sie besaß. Er hielt sie weiterhin mit seinem Zeigefinger an sich heran gezogen und stieß ihr wieder seine Zunge in ihren Mund. Oleg schob mit seinem Schuh ihre Füße auseinander. Drängte daraufhin langsam 3 seiner Finger der rechten Hand in sie hinein, begann sie damit langsam zu stoßen. Sie war wirklich nass. Während sie gedämpft vom Kuss aufstöhnte und dem Spiel seiner Finger erlag, kam ihr diese Feststellung wie eine Niederlage vor. In seinen Augen glitzerte es hintergründig und berechnend auf. Die Bewegungen seiner Finger wurden schneller, er trieb sie ihrem Orgasmus entgegen.
Bevor sie diesen erreichen konnte, hörte er auf. Er hörte ihr gedämpftes Aufjaulen, bettelnd und dennoch wieder schwach wütend. Langsam entzog er ihr seine Finger. Er löste den Kuss, schob ihr seine Finger zwischen ihre Lippen. Sie schleckte sie wieder brav ab, saugte dabei leicht an ihnen. Wieder glitzerte es im Grau seiner Augen auf. „Zeit, Dich etwas neues zu lehren, mein Kätzchen“
Bevor sie seine Worte realisieren und für sich hinterfragen konnte, zog er sie an dem Halsband hinab, bis sie so mit gespreizten Schenkeln vor ihm kniete. Sie hörte. wie er sich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen machte. Was Antwort genug war. „Ich werde…“ Weiter kam sie nicht, denn er schob ihr bereits seinen Schwanz in ihren Mund. Der Gedanke einfach zu zubeißen, war nur von kurzer Dauer. Seine Hände umgriffen ihren Kopf. Nachdem was sie heute erfahren hatte, traute sie ihm dabei durchaus zu ihr das Genick zu brechen. Als sie noch immer eher teilnahmslos mit seinem Schwanz in ihrem Mund vor ihm kniete, drängte er sich noch ein Stück tiefer in ihren Mund. Verfolgte dabei das Aufblähen ihrer Nasenflügel bei ihren hastigeren Atemzügen, ebenso das leichte Würgen. „Du weißt was Du tun musst, Kätzchen.“, sprach er ihr entgegen, als würde er ein Kind ermahnen sich mehr Mühe zu geben. Er fühlte wie sie nun einmal kräftig an seinem Schwanz saugte, seine Mundwinkel zuckten über ihren Versuch so wieder gegen ihn zu rebellieren. Doch als Folge daraus, drängte er sie mit ihrem Kopf noch näher an seinen Schoss heran. Danach begann sie sich mehr Mühe zu geben.
Er hielt sich eine ganze Weile zurück, genoss ihr langsam ansteigendes Geschick. Doch dann übernahm er auch dabei wieder vollends die Führung, drängte ihren Kopf wieder ein Stück mehr gegen seinen Schoss. Mit letzten und schnelleren Stößen in ihren Mund überrollte ihn sein Höhepunkt und er entlud sich dabei in ihr. „Du wirst nicht einen einzigen Tropfen auf den Boden kommen lassen.“, warnte er sie daraufhin, als sie so reglos verharrte und nicht schluckte. Entgegen ihrem Wunsch, reichte die Warnung im Klang seiner Stimme aus und sie schluckte sein Sperma hinab. Leckte ihn sogar anschließend sauber.
„Mistkerl!“ Kam dann aber doch leise aus ihr hervor, als sie wieder reden konnte, während er seine Kleidung richtete. Er lachte daraufhin wieder leise auf, zog sie dabei wieder nach oben auf ihre Füße. Doch schon drehte er sie zur Seite und sie erntete einen harten Schlag auf ihr Hinterteil. Noch während sie vor Wut, Schmerz und Erschrecken aufschrie und vergeblich versuchte von ihm weg zu kommen, zog er sie wieder mehr an sich heran. „Deine Strafe hat sich gerade noch mal erhöht, Kätzchen.“ Den Satz kaum ausgesprochen, drehte er sie einmal erneut. Diesmal in die Richtung, in die er sie nun mit einer Hand an ihrem Nacken hinüber dirigierte. Er hatte es wieder mal geschafft, dass sie vor Wut ihm gern einen Tritt verpasst hätte. Nur ohne die Freiheit ihrer Hände und was zu sehen, würde ihr Erfolg dabei nur von geringer Dauer gekrönt sein. Die Konsequenzen daraus wären dafür umso größer ausgefallen.
Darum ging sie in die Richtung, in die er sie voran schob. Nach wenigen Schritten stieß sie mit den Knien leicht gegen kühles, glattes Metall. Gleichzeitig sorgte er mit einem stärkeren Griff in ihren Nacken dafür, dass sie stehen blieb. „Kommen wir zur Einhaltung Deines Teils unserer Abmachung.“ Mit den Worten drehte er sie herum und half ihr sich hinzusetzen. Sie saß nun vollkommen auf einer glatten und anfänglich kalten Sitzfläche. Ebenso die Rückenlehne erzeugte in ihr ein Frösteln. Ohne die Fesselung ihrer Hände an ihrem Rücken zu lösen drückte er sie zurück gegen die hohe Rückenlehne. Ein einfacher Karabinerhaken wurde mit dem Halsband verbunden und verhinderte, dass sie von allein wieder hätte aufstehen können. Eine ungute Vorahnung beschlich sie. Vorangetrieben wurde sie durch die Metallstreben die sie jeweils an ihren Außenschenkeln fühlte und dass nun sich dieser Sitz, auf dem sie sich befand ein Stück in die Höhe anhob.
Er spielte wieder einmal eindeutig mit ihrer Angst und es kostete zunehmend Mühe, ihm diesen Erfolg nur bedingt zu gönnen. „Mach die Augenbinde ab!“ Leider war der Klang ihrer Stimme diesmal nicht so fest, wie sie ihn gern an sich gehört hätte. „Sie bleibt dran.“ War seine Erwiderung und sie hörte wie er sich entfernte, daraufhin hörte sie leise Geräusche, die sie nicht ausmachen konnte. „Vor wem versteckst Du Dich und warum? Wem gehört das Geld in dieser Reisetasche, in der die anderen gefälschten Dokumente waren?“, erklangen von dort seine bereits schon Mal gestellten Fragen. Sie hörte dabei aus seiner Stimme deutlich heraus, dass er diesmal seine Antworten bekommen würde. Sie presste für einen Moment ihre Lippen fein zusammen, atmete ein wenig tiefer durch.
„Es ist mein Geld.“, fing sie dann aber an zu reden. „Meine Großmutter starb als ich 13 war und hatte schon vorher, bevor man mich ihr weg nahm, mich als Alleinerbin in ihrem Testament vermacht. Mein Vater… ich kannte ihn nie anders, als einen spielsüchtigen Säufer. Nach meiner Geburt bekam meine Großmutter das Sorgerecht über mich und er kam eigentlich immer nur, wenn er Geld haben wollte weil er mal wieder zu hohe Spielschulden bezahlen musste. Ich hab ihn damals nie interessiert. Und ehrlich gesagt, war ich froh dass ihn nicht mal sehen musste, wenn nicht mal dabei nüchtern war. Irgendwann in der Zeit hatte sie endlich die Nase voll davon und hat ihm einmalig den ihm zustehenden Pflichtteil vorab ausgezahlt. Das auch nur, weil sie es niemals durchgebracht hätte, ihn vollkommen zu enterben. Aber er verspielte und versoff auch das Geld und machte neue Spielschulden.
Von meiner Großmutter bekam er nichts mehr, wusste aber dass ich den gesamten Rest mal erben sollte. Also sorgte er dafür, dass meiner Großmutter das Sorgerecht entzogen wurde und ich zu ihm kam. Die, denen er das Geld schuldete, köderte er damit durch mich ja an das Erbe zu gelangen, somit denen ihr Geld zahlen zu können. Und die hatten wirklich ganze Arbeit geleistet. Nicht nur bei diesem Sorgerechtstreitverfahren, sondern auch danach.“
Sie schwieg einen Moment, versuchte das, was der Russe ebenso nicht auch noch erfahren sollte, nicht zu weit an die Oberfläche kommen zu lassen. All das was sie in den Jahren erlebt hatte, wie es ihr ergangen war dort in diesem dreckigen Rattenloch, in dem er mit ihr gehaust hatte. Sprach dann weiter.
„Aber sie alle hatten nicht bedacht, dass dieses Erbe an ein weiteres altes, schon bereits ihr vermachtes Erbe gekoppelt war. Er kam nicht dran, auch nicht als sie starb und ich da ja noch minderjährig galt. Er bekam immer öfter unangemeldeten Besuch, man drohte ihm immer deutlicher und er ließ es anschließend immer mehr an mir aus. Als ich dann in seinen Augen deutlich sah, dass er sogar zu allem bereit war, haute ich ab. Ich stand 4 Wochen vor meinem Abschluss. Vor allem durch die Hilfe von Shiro und der des Anwalts, was nicht leicht war es niemanden mitbekommen zu lassen, hab ich schon vorher 2 Jahrgänge überspringen können. Ich war in den 4 Wochen bei Shiro. Dass ich länger mal weg war, bemerkte der versoffene Bastard so und so immer nur erst, wenn er über seine eigenen leeren Flaschen fiel, die dann niemand mehr weg schaffte.
Nach 4 Wochen hatte ich dann mein Zeugnis in der Hand. Aber ich wusste, in London konnte ich mich nirgends verstecken. Ich ließ alles, was ich nicht mitnehmen konnte, in all den Jahren überhaupt noch besaß und vor meinen Vater versteckt hatte, bei diesem Anwalt zurück. Seit dem bin ich eben spurlos verschwunden. Dieser Anwalt schaffte es mir von meinem Geld Beträge zukommen zu lassen, ohne dass es verfolgt werden konnte und ich versteckte mich eine Weile in Schweden bei entfernten Bekannten von ihm. Danach war ich eine Weile in Edinburgh. Ich weiß nicht, wie man mich dort finden konnte. Ich schaffte es bis nach Amsterdam und fand dort eine ganze Weile ein recht sicheres Versteck.
Da wurde ich unverhofft von anderen gefunden, die mich ebenfalls suchten. Von diesem Mann erhielt ich Hilfe in Form von gefälschten Papieren und sie halfen mir bis nach Prag zu kommen. Dort machten sie mich aber auch ausfindig, ich war daraufhin eine Weile in Deutschland. Und dann kam ich hier her. Seitdem bin ich hier und lebte eben hier als Susannah Fraser.“
Er unterbrach seine Vorbereitungen während sie nun ohne weiteres Nachhaken zu erzählen begann. Seine Mimik wurde von Zeit zu Zeit dabei undurchdringlich und das Grau seiner Augen eisig. Eine recht sonderbare Geschichte. Aber er glaubte ihr, sie log ihn nicht an. „Wem schuldet Dein Vater das Geld?“, fragte er nun aber nach. „Ich hab mich nie darum geschert und wollte es auch nie wissen.“, erwiderte sie ihm mit einem die Worte bekräftigendes, kurzen Anheben der Schultern. Sie wusste es, aber das ging ihn nichts an und ebenso alles Übrige nicht, was sie ihm nicht erzählt hatte. Er sah sie still an dabei. Aber ob sie nun log oder auch dabei die Wahrheit sprach, etwas anderes gelangte nun mehr in den Vordergrund. „Wie hieß Deine Großmutter?“
Sie schwieg, er sah wie sie schluckte und ihre Lippen aufeinander presste. Er ging näher, stützte sich mit den Händen auf ihren Schenkeln ab und neigte sich ihrem Gesicht entgegen. „Wie hieß sie?!“, wiederholte er leise aber fordernder seine Frage. „Annakarina Krutschenko“, leise und sich in ihren Ängsten bestätigt fühlend, antwortete sie ihm nun darauf.
Der Flügel!
Etwas hatte ihm das gesagt, als er diesen mit den übrigen Instrumenten in Wohnung angesehen hatte. Nun wusste er es. Er neigte sich mehr zu ihrem Ohr nach vorn und flüsterte leise: „Ich werde heraus bekommen, wenn Du mich angelogen hast, Kätzchen. Wozu doch ein Telefonat mit seinem alten Herrn notwendig war. Aber erst morgen. Sie kämpfte in diesen Momenten wirklich gegen Tränen an und zitterte fein. Noch immer war die Bestätigung der Möglichkeit er gehörte dazu, all zu gegenwärtig. Er bemerkte ihr leichtes Zittern, sie hatte Angst. Er entsann sich der von der Wohnungstür entfernten zusätzlichen Türsicherungen. Hier und da erinnerte er sich an Worte, die sie gesagt hatte. „Du gehörst nun mir, schon vergessen Kätzchen?“, flüsterte er ihr darum nun entgegen. Seine Hand strich dabei für einen kurzen Moment über ihre Wange. „Mich interessiert weder Dein Geld, noch Dein Vater.“
Nur wenn sein Verdacht, bezüglich der Geldgeber sich bewahrheitete, kam er leider nicht um die Hilfe seines alten Herrn drum herum. Das wiederum brachte ihm Probleme in seinen Plänen mit ihr ein. Denn Maximilan Petrow war geradezu vernarrt in Annakarina Krutschenko gewesen zu deren Lebzeiten. Noch heute musste Oleg sich hin und wieder bei gemeinsamen Abenden über Winter in Moskau anhören, warum das so war. Das wiederum aber entlockte ihm ein amüsantes fast, schon spöttisches Lächeln. Ausgerechnet deren Enkeltochter war in seine Fänge geraten. Er hob fragend eine Braue“ Wer genau half Dir mit den gefälschten Papieren?“ Seine Worte, der andere Klang seiner Stimme, sorgten wirklich dafür, dass sie diese Möglichkeit wieder für geringer einstufte. Gleichsam verwirrte es sie wieder. Und es blieb die Frage, was er heraus bekommen wollte, wie und vor allem bei wem. Als er sie aber nun danach fragte, war sie schon wieder gefasster. „Das geht Dich nichts an!“ Schweigen herrschte daraufhin, warum leise aber vehement von ihr kam: „Ich hab mein Versprechen gegeben, Russe! Auch wenn so was für Dich keinen Wert hat, wirst Du mich nicht dazu bringen, gegebene Versprechen mit Füßen zu treten!“
Wieder zuckte es fein in seinen Mundwinkeln. Diese altertümlich klingende Ehrbarkeit klang an ihr beinah schon süß. Doch es passte zu ihr. “Wie oft willst Du mir noch vorwerfen, dass Du auf mein Spiel herein gefallen bist, Kätzchen?“, fragte er sie mit feiner Belustigung in seiner Stimme. Seine rechte Hand wanderte dabei an ihrem Schenkel höher, schob sich dabei zwischen beide. Zwischen ihren Labien eingetaucht, legte er sich an ihrem Kitzler an und begann darüber entlang zu kreisen. „So oft wie es notwendig ist!“, fauchte sie wieder wütender zurück, versuchte ihre Beine zu bewegen um ihn von seinem Vorhaben abzubringen. „Du hast kein Recht mich hier zu behalten! Du hast die Jagd nicht gewonnen!“ Vielleicht, wenn sie es oft genug erwähnte, würde er von sich aus eine weitere Jagd in Erwägung ziehen. Aber diesmal würde sie vorgewarnt sein und diesmal würde sie ihn dort erst mal mindestens für die restliche Nacht mit den Ameisen allein lassen. Nein! So lange, bis sie Zeit genug hatte zu verschwinden. Auch wenn sie früher am Abend noch ein wenig anders dachte, erschien es ihr immer mehr als einzige Möglichkeit, sich von ihm zu befreien.
Er ließ nicht zu, dass sie sich davor wehren konnte, verstärkte den Druck seines Daumens eher noch und in seinem Blick funkelte es wieder fein auf. Ihr erregtes Aufstöhnen ließ nicht lange auf sich warten. „Willst Du mich um eine Jagd bitten, Kätzchen?“, fragte dabei leise und lauernd. Und da sie ihn damit an dem Punkte hoffte, wo sie ihn haben wollte, erwiderte sie ihm sofort. „Damit Du wieder falsch spielen und betrügen kannst?!“ Er lachte nun doch leise auf. „Du sollst Deine weitere Jagd bekommen! Aber sie wird ebenfalls nach meinen Regeln ablaufen. Und wenn Du sie verlierst, wirst Du mir ganz gehören!“, ließ er sie daraufhin schon wissen. Seine Hand zog sich dabei zurück, er ergriff beide Beine von ihr, hob sie an und schob sie weit auseinander, legte sie auf den dafür gedachten Ablagen ab. Damit wurden ihre anfänglichen Befürchtungen bestätigt. Sie fragte sich, was er nun mit ihr hier vorhatte. „Und worin liegt genau zu jetzt der Unterschied?“, fragte sie dabei nach. Sie versuchte dabei vergeblich zu verhindern, dass er ihre Beine so in dieser Haltung fixierte.
„Solltest Du das Glück haben und ein weiteres Mal nicht von mir eingefangen werden, werd ich Dich in Ruhe lassen“, antwortete er ihr mit einem hintergründigen Lächeln und sorgte dabei dafür, dass sie ihre Beine nicht mehr herunter nehmen oder schließen konnte. Vollkommen offen und zugänglich für sein weiteres Unterfangen präsentierte sie sich ihm nun. Sie horchte dabei auf während sie immer mehr Sorge davor hatte, was er nun mit ihr hier anstellen wollte. Der Klang seiner Stimme verriet ihr, dass dieses Angebot niemals so von ihm gedacht war, wie sie es sich gern vorgestellt hätte. Sie fühlte seine Hand wieder ihren Innenschenkel entlang wandern. „Es bleibt aber abzuwarten, ob Du nach Ablauf dieser 2 Wochen noch weg willst, Kätzchen. Wer weiß, vielleicht wirst Du mir ja freiwillig in meine Falle tappen, nur um zu mir zurück kehren zu können.“ Er lachte leise auf, als sie wütend vergeblich daraufhin versuchte sich zu befreien und gleichsam ihn mit wüsten Beschimpfungen anfauchte.
Er ging dabei das heran holen, was er zuvor vorbereitet hatte. Hatte sie wirklich geglaubt, sie würde damit vor dem Rest der beiden Wochen hier bei ihm verschont bleiben?! Ja, hatte sie wirklich!
Du solltest langsam aufhören, so naiv zu sein!
Sie war wütend auf ihn, weil er sie wieder reingelegt hatte und auf sich, weil sie sich schon wieder so siegreich geglaubt hatte. Doch auch ihre Wut, ihr toben und fluchen bewahrte sie nicht vor dem, was er nun mit ihr anstellte. Wieder schaffte er es dabei sie vor Scham fast in Tränen ausbrechen zu lassen, sie wieder fühlte, wie er ihren Stolz und ihre Würde mit Füßen trat. Er legte ihr einen Katheter, ob sie gerade pinkeln wollte oder nicht. Und während er ihn in ihr ließ, trieb er sie ohne dass sie es verhindern konnte von einem Orgasmus in den Nächsten. Erst als sie erschöpft davon ihn darum anbettelte, er solle aufhören, entfernte er den Katheter wieder. Er nahm sie sich daraufhin so auf dem Stuhl fixiert belassend, befriedigte an ihr seine erneut aufgekommene Erregung. Doch auch danach machte er sie noch nicht los. Er griff nach dem Rohrstock. Während er zum letzten Teil ihrer Bestrafung über ging, platzierte er mit dem Rohrstock an beiden Innenschenkeln abwechselnd sauber und präzise dicht an dich erfolgende Schläge. Nicht nur der Raum allein war dabei zum Ende hin von ihren Schreien durchzogen.
Erst danach machte er sie los. Bevor er sie aber zurück bringen ließ, zog er sie mit ihrem Halsband zu sich heran und raunte ihr leise Worte entgegen. Der Klang seiner Stimme dabei, war ein einziges Versprechen. Zärtlich und grausam zugleich. „Noch 11 Tage, in denen ich Dir mehr über Deinen Körper lehren kann, Kätzchen. Tage in denen Du Dich nach dem Schmerz ebenso verzehren wirst, wie nach der Lust. Du wirst mich dabei anbetteln, Dich kommen zu lassen, meinen Schwanz zu bekommen, oder meine Hand…“
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