Unerwartet Teil 3

 

Das Essen verlief völlig ruhig. Er schaute mich nicht mal an. Ich fragte mich immer wieder, ob er es überhaupt bemerkt, das ich ihn beobachtete. Als ob er mich völlig ignorierte. Erst nach dem ich meinen Teller geleert hatte, zeigte er wieder Interesse an mir und schenkte mir noch Wein nach.

Ich nahm einen Schluck und schaute ihn erwartungsvoll an.

Nach einer gefühlten Ewigkeit schaute er mich an. Kalt, ohne irgendeinem Gefühl in seinem Ausdruck, als wenn sein Gesicht aus Eis wäre. Aus heiterem Himmel stand er auf.

Folge mir Jana kam es kurz. Einem Befehl gleich, der keinerlei Widerstand duldete!

Kurz kam mir die Frage in den Sinn, ob ich sitzen bleiben sollte. Aber dafür war ich zu neugierig, wie dieser Abend wohl weiter gehen würde.

Er ging in einen ziemlich kleinen Raum. Lediglich ein kleiner Couchtisch und zwei Sessel waren in diesem Raum. Die Wände in warmen Tönen gehalten und mit ein paar Bildern verziert.

Aus heiterem Himmel stand er vor mir, zog mich an sich heran und küsste mich. Es geschah so plötzlich, das ich einen Moment brauchte um zu begreifen, um überhaupt reagieren zu können. Der Kuss war hart und trotzdem zerschmolz ich in seinen Armen. Seine Stärke die er mir heute entgegenbrachte, faszinierte mich!

Als er den Kuss wieder löste, hielt ich noch für ein paar Sekunden die Augen geschlossen- Er zog mich mit und setzte sich in einen der Sessel. Mich ließ er stehen, direkt vor sich.

Diese Spannung, die entstand war für mich kaum zu ertragen. Dazu noch immer die vielen Fragen, die mich quälten.

Musternd betrachtete er mich. Er zog mich regelrecht mit seinen Blicken aus, Nach einer Weile, ließ er seine Hand an meinem Bein wandern. Schob sie weiter nach oben, unter meinen Rock.

Mir zitterten die Beine und ich konnte mich kaum noch aufrecht halten. Nach dem Erlebnis beim Essen traute ich mich auch kaum noch, etwas zu sagen. Zu wirr waren meine Gedanken. Auf der einen Seite wünschte ich mir Antworten auf die vielen Fragen die ich hatte, auf der anderen Seite wollte ich nur noch, das er da weiter macht, wo er beim Essen aufgehört hatte.

Es riss mich aus meinen Gedanken, als ich seine Hand in meinem Schritt spürte und ich laut aufstöhnen musste. Für nur einen kurzen Moment, schob er mir zwei Finger rein,

entzog sie jedoch sofort wieder.

Als ich meine Augen wieder öffnete, sah ich, wie er voller Genuss seine Finger ableckte. Diese Augen und dieses Grinsen, mit welchem er mich ansah. Ich glaubte, das ich jeden Moment darum betteln würde, das er mich doch endlich wieder küssen soll, mich ausziehen und endlich ficken!

Immer noch ließ mich der Satz nicht los. Nur gehorsam, alles was er Erwartet war, dass ich tue was er will. Aber warum sollte ich das? Und warum sollte ich nicht?

Er erregte mich. Ich kann mich an keinen Mann erinnern, der mich so faszinierte.

Und doch schaffte er es natürlich, mich wieder völlig zu überraschen.

Zieh dich aus Jana, lass mich dich ansehen!

Und wieder war ich geschockt. Ich kann doch nicht einfach, wo er da doch nur so sitzt. Mein Kopf muss aussehen wie eine reife Tomate. Der Gedanke, mich einfach so nackt vor einen Mann zu stellen war mir peinlich.

Michael, bitte. Ich…” weiter kam ich mal wieder nicht.

Jana, Du hast jetzt genau zwei Möglichkeiten. Entweder du vertraust mir und tust heute Abend genau dass, was ich dir sage oder ich werde dich sofort nach Hause bringen und wir werden uns nicht mehr wieder sehen. Entscheide dich!

Ich wollte schon sagen das ich gehen will, hielt aber doch inne. Es entstand ein regelrechter Kampf in meinem Inneren. Ihn nicht mehr wieder sehen. Nein, das wollte ich auch nicht. Aber die Alternative die er mir ließ bereitete mir auch ein wenig Angst. Dennoch, ihn nicht mehr sehen zu dürfen, war einfach keine Alternative!

Langsam hob ich meine Hände und öffnete meine Bluse, ließ sie einfach über meine Schultern gleiten. Öffnete meinen BH und ließ ihn dem Weg der Bluse folgen.

Abwartend sah ich Michael an. Nichts ließ er sich anmerken. Keine Reaktion war seiner Mine zu entnehmen.

Zögerlich machte ich also weiter. Beugte mich vor und streifte mir die Sandaletten von den Füßen. Langsam kam ich wieder hoch, griff mit meinen Händen nach hinten zum Verschluss des Rockes und öffnete ihn. Der Rock viel sofort Richtung Boden. Mit immer noch hochrotem Kopf fing ich nun auch an, die Strumpfhose runter zu streifen. Als ich aus dieser ausgestiegen war, wartete ich auf eine Reaktion von Michael.

Eine ganze Weile geschah nix. Er sah mich einfach nur an, als würde er warten! Genau so wie ich!

Alles Jana, die Unterhose auch oder zieh dich wieder an und wir werden gehen!

Wenn man noch mehr erröten kann, als eine reife Tomate, dann war das bei mir in dem Moment sicher der Fall. Allein der Gedanke daran, Ihn sonst nicht mehr wieder zu sehen, ließ mich meinen Slip nach unten streifen.

Flehend sah ich in sein Gesicht. Hoffte auf eine Reaktion, aber er musterte mich nur. Das machte das ganze natürlich nicht besser!

Er stand auf und ging um mich herum. Nach ein einhalb Runden blieb er hinter mir stehen, ließ seine Hände über meine Arme nach unten streifen und ließ sie dann auf meinen Hüften ruhen. Er kam ganz dicht an mein Ohr ran, so dass ich seine Lippen spüren konnte.

Wirklich schön meine Liebe. Aber eine Kleinigkeit müssen wir noch ändern. Ich will, das du hier wartest und dich unter keinen Umständen bewegst!

Eine Gänsehaut befiel meinen Körper. Was zum Teufel will er ändern? Ich verstand überhaupt nicht was er will, was er nun vor hat! Wie zur Salzsäule erstarrt blieb ich stehen. Mochte mich nicht einen Millimeter rühren, aus Angst ihn zu verärgern. Auf keinen Fall wollte ich, dass er mich doch noch nach Hause schickt!

Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, in der ich regungslos verharrte! Immer mehr breitete sich Nervosität in mir aus! Es wäre um einiges einfacher gewesen, wenn ich nur gewusst hätte, was er mit mir vorhat!

Endlich kam er wieder. Ich spürte seine Nähe, er stand direkt hinter mir, sagte aber keinen Ton. Mein Körper fing an zu zittern. Warum sagt er nix oder macht irgendwas? Dieser Mann raubt mir noch den letzten Nerv!

Ganz sachte ließ er nach einer gefühlten Ewigkeit, seine Fingerkuppen über meine Haut wandern. An meinen Oberarmen angekommen, packte er zu und drehte mich zu sich um. Hart presste er seine Lippen auf meine. Nur für einen kurzen Moment.

Für mein Gefühl viel zu schnell, löste er sich wieder von mir. Ich hätte ihn ewig küssen können. Völlig gedankenverloren ließ ich die Augen geschlossen und fühlte seinem Kuss nach.

Völlig aus meinen Gedanken gerissen durch seinen nächsten, wieder einem Befehl gleichendem Ton, öffnete ich meine Augen und schaute ihn verblüfft an!

Komm Jana, ich habe alles vorbereitet. Folge mir!

Zitternd und mit weichen Knien folgte ich Ihm. Mir viel in dem Moment auf, das ich seit dem essen kaum einen Ton von mir gegeben hatte. Warum nur, folgte ich ihm stillschweigend? Ich war doch sonst immer so selbstbewusst!

Neben Michael fühlte ich mich klein und hilflos. Er ging eine Treppe hinauf und führte mich in ein Badezimmer.

Es war riesig. Eine Badewanne so groß, dass bestimmt vier Personen Platz haben. Eine Dusche, in der bestimmt bequem die gleiche Personenanzahl Platz hat.

Aber der zentrale Punkt war eine Liege mitten im Raum. Daneben ein Tischchen, mit einigen Utensilien darauf! Als ich diese genauer betrachtete, wusste ich sofort, was er vor hatte und schrak zurück!

Bewertung

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Kommentare

Wie geht es weiter? Was liegt da? Was macht er mit ihr? 

So kannst du uns doch nicht einfach warten lassen...  * "kleine Sadistin" murmel*

 

Wirklich toll, ich hoffe der nächste Teil ist ganz schnell da!! *knutsch*

dani das ist gemein, zuerst baust du super spannung auf und dann laesst du Deine Leser einfach haengen!

schreib bitte schnell weiter!

leider sind es nur Geschichten und leider enden sie meistens, wenn es gerade anfängt spannend zu werden! Image removed.

 

Und nun kommt der maso Teil für uns Leser, denn eine Fortsetzung braucht seine Zeit und wenn wir Pech haben, kommt diese nie! Welch Grausame Qual von den Schreibern.......aber genau darum sind wir hier und flehen die Schreiber an, es bitte weitergehen zu lassen........

 

 

Also bitte dani, bitte schreibe ganz schnell weiter, damit du uns mit dem zweiten Teil quälst........ich will es so!Image removed.Image removed.

 

 

erwartungsvolle Grüße von der

 

Kriegerin des Lichts

Man Dani an so einer Stelle aufzuhören, ist wie mitten beim Sex einfach aufzuhören. Das geht doch NICHT!!!

Dafür musst du jetzt aber extra schnell schreiben, meine Liebe!

Wenn nicht geh ich dir an die Grugel!!

So....genug geschimpft.

Das hast du mal wieder sehr schön geschrieben.

Mach weiter so.

In dieses Kapitel konnte ich tiefer eintauchen und fand ich noch besser geschrieben. Und ich ahne, welche Utensilien im Bad bereit liegen. Hoffentlich lässt Du uns nicht zu lange mit der Auflösung warten.

da war die Domse cleverer. Die kann jetzt nämlicht gleich weiter lesen. Nothing Topping from the bottom. 
Ich bin so gespannt was er mit ihr macht... haut er sie ein bisschen? Fesselt er sie nur? Unterbreitet er ihr einen Sklavenvertrag?

Schnell weiter lesen. 

Gefällt mir sehr Danimaus!

Und das sage ich nicht nur so.