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Seit einem Jahr bin ich nun Autor - ein unanständiger Autor - seit einem Jahr schreibe ich meine Fantasien auf. Ein guter Anlass, wieder eine Geschichte zu veröffentlichen.
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Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"
Sicher ist mir bewusst, dass es falsch ist, dass ich gegen viele Gesetze verstoße, dass ich die Moral mit Füßen trete. Aber es hat funktioniert, mehrfach funktioniert. Und deshalb kann ich gar nicht anders, ich muss es wieder tun.
Als Mitarbeiter bei der Terrorkom, dem großen Internet-Service-Provider, sind Dinge möglich, die normalen Internetnutzern verwehrt bleiben. Klar missachte ich sämtliche Datenschutzrichtlinien, aber auch das ist mir egal. Ich kann es tun, deshalb mache ich es auch.
Mein Job ist nicht anstrengend. Die anfallende Arbeit könnte leicht von einem meiner Kollegen mit erledigt werden. Doch wie es bei ehemaligen Staatsunternehmen nun mal ist, der „Wasserkopf“, die Verwaltung ist absolut überdimensioniert. So kann ich bereits kurz nach der Frühstückspause meinen Arbeitstag damit verbringen, privat im Internet zu „recherchieren“.
Ausgiebig mache ich davon Gebrauch. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich in diversen Chatrooms. Ganz meiner Neigung entsprechend natürlich in BDSM-Chatrooms. Mit wechselnden Identitären - meistens weiblichen - bin ich unterwegs und chatte mit. Während des Tages ist eine gute Zeit. Man soll nicht glauben, wie viele Frauen von der Arbeit aus im Chat sind, oder von zu Hause aus sich damit den langweiligen Hausfrauenalltag verkürzen. Noch weniger kann ich glauben, was man alles von ihnen erfahren kann, wenn man(n) auch eine Frau ist und die richtigen Fragen stellt. Die trügerische Anonymität des Internets, macht sie geschwätzig, bringt sie zu Geständnissen, die sie nicht mal ihren Liebsten anvertrauen würden - oder gerade ihren Liebsten nicht! Selbst wenn ich mich als Mann zu erkennen gebe, vertrauen so viele Frauen auf den Schutz durch ihren Nickname, wähnen sich sicher und unauffindbar, dass sie mir sogar als Mann oft ihre intimsten Geheimnisse erzählen. Manchmal habe ich schon daran gedacht, mir kurz überlegt, ob ich nicht versuchen solle, auf diesem Weg eine reale Beziehung anzubahnen.
Aber das liegt mir nicht, ist nicht Meines; ich bin einfach noch nicht so weit! Ich bleibe lieber unsichtbar. Diese Unsichtbarkeit ist die Basis für das, was ich tue - was ich so gerne tue, was ich immer wieder tun muss! Von der Vorbereitung bis zur Tat bin ich unsichtbar, wechsle ständig die eigene Identität, nutze tausend verschiedene IP-Adressen, bin nie zur gleichen Zeit im gleichen Chatroom, werde nie am gleichen Ort zweimal hintereinander tätig, lasse mal Tage, mal Wochen, oder auch Monate zwischen zwei Taten vergehen.
Und so kommt es, dass ich mein perverses Treiben immer noch treibe, nicht erwischt wurde, noch nicht mal erkannt wurde, dass es ein Muster, eine Serie gibt. Meines Wissens ist nicht ein Fall an die Polizei gemeldet worden. Weil ich zwar pervers, aber gut, schlau, raffiniert, und unsichtbar bin.
Seit meinem letzten Coup sind schon wieder drei Wochen vergangen. Drei Wochen, in denen ich mir mein nächstes „Opfer“ vorbereite. Nachdem ich eine geeignete Kandidatin gefunden habe, trage ich akribisch alles zusammen, was ich erfahren kann. Zuerst prüfe ich, ob sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Wichtig ist es, dass sie eine unserer Millionen Kunden ist. Erst das ermöglicht mir den Zugang zu ihren Daten - ohne Spuren zu hinterlassen. Beim Chatten hole ich mir ihre IP-Adresse, finde darüber ihre echte Adresse, den Wohnort. In der Datenbank unserer Buchhaltung erhalte ich Auskünfte zur Bankverbindung.
Dann beginnt die eigentliche Detektivarbeit. Ich liebe soziale Netzwerke! Facebook und Co sind ein Geschenk für Menschen wie mich. Tagelang erfasse ich sämtliche Nachrichten und Postings, hole mir über die Freundesliste noch mehr Informationen. Es ist wie ein Puzzle für Fünfjährige: Keine hundert Teile und ein Bild ist fertig. Ich weiß wie sie aussieht, ob sie auch wirklich keine Kinder hat, was sie in der Freizeit macht, mit wem sie befreundet ist, wie es um ihre Beziehung oder Ehe steht, wo sie gerne mal was trinken geht; ich erfahre von ihrem Freund/Ehemann, ihren Kollegen, ihren Freundinnen, Krankheiten, Essens- und anderen Gewohnheiten. Zusammen mit den Informationen aus dem Chat, ihren E-Mails, Bankverbindung, Kreditkartendaten, kommt so ein wirklich sehr aussagekräftiges Profil zustande. Hätte die StaSi Internet - und Menschen wie mich - gehabt, währe sie vermutlich unbesiegbar gewesen.
Habe ich ein Profil fertig, kommt der schlimmste Teil: warten auf den richtigen Zeitpunkt. Viele Menschen haben einen überraschend regelmäßigen Tagesablauf. Nicht nur ihre Tage sind irgendwann vorhersehbar, oft ist es die gesamte Woche. Jede Woche hat immer wiederkehrende Ereignisse und macht mir die Planung leicht.
Es gibt auch Risiken bei meinem Tun. Eines ist, beim Ladendiebstahl erwischt zu werden. Finanziell wäre es durchaus machbar, die winzige Hochleistungs-Webcam zu kaufen. Aber das würde Spuren hinterlassen, Spuren zu mir. Also klaue ich vor jedem Coup, jedes Mal in einem anderen Elektronik-Großmarkt, ein kleines Wunderwerk der Funk-, Miniaturisierungs- und Kameratechnik. Um den Kunden einen möglichst hohen Wert vorzugaukeln, sind diese Geräte praktischerweise in unnötig großen Kartons verpackt. Das eigentliche Gerät ist zum Glück so klein, dass es selbst in die Schachtel der billigsten Maus mit rein passt und somit ohne Gefahr an der Kasse vorbei geht.
Der kleine Adrenalinrausch bei diesem Diebstahl ist für mich ein Vorgeschmack auf den großen Rausch, der bald kommen wird.
Alles ist vorbereitet, der Tag steht fest. Es ist nicht viel Manipulation notwendig, meinen Vorgesetzten dazu zu bringen, von mir zu verlangen, dass ich wieder einmal meine Überstunden abfeiere. Ja, Überstunden! Ich bin fleißig, verbringe oft bis weit in den Abend meine Zeit an meinem Arbeitsplatz. Vor allem dann, wenn ich wieder ein Opfer ausspähe.
Öffentliche Verkehrsmittel sind toll, aber mittlerweilen oft mit Kameras ausgestattet. Was Überwachung angeht, bin ich etwas paranoid - weiß ich doch, wie’s geht. Aber eine abgedunkelte Brille, irgendeine Kopfbedeckung, links und rechts zwei Streifen Kaugummi im Mund, lassen aus mir einen anderen Menschen werden - gewöhnlich, unauffällig, unsichtbar. Meist bin ich unterwegs, wenn ab 16:00 Uhr der erste Feierabendverkehr beginnt, und gehe komplett darin unter.
Meine Armbanduhr zeigt 16:10 Uhr. Gerade richtig, die ideale Zeit für meinen Plan. Nicht zu spät, um meine Rolle unglaubwürdig zu machen, noch genügend Zeit, bevor der Ehemann oder Freund nach Hause kommt. Entschlossen drücke ich den Klingelknopf.
„Ja bitte?“
„Wegener vom Ordnungsamt. Ich bin wegen ihres Fahrzeugs B-WH 7xx hier.“
„Um was geht es?“
„Es gibt hier eine Unstimmigkeit wegen der KFZ-Steuer. Darf ich reinkommen?“
Das Summen des Türöffners ist immer der erste Sieg in meiner Schlacht.
An der halb geöffneten Wohnungstür erwartet sie mich, sieht mich fragend an. Selbstsicher halte ich ihr einen gefälschten Ausweis des örtlichen Ordnungsamtes vor die Nase - Laminiergerät und Photoshop machen es möglich und sehr glaubhaft.
„Wegener, Ordnungsamt. Darf ich reinkommen?“
Nur ein flüchtiger Blick auf den Ausweis, und ihr Misstrauen ist soweit ausgeräumt, dass sie mir die Tür vollends öffnet und mich in die Wohnung lässt. Sie führt mich ins Wohnzimmer, bietet mir einen Platz an.
„Was ist mit der KFZ-Steuer?“, will sie nun wissen.
„Laut meinen Unterlagen“, mit diesen Worten krame ich einen typischen Hefter aus meinem Aktenkoffer, „sind die KFZ-Steuern nicht vollständig bezahlt.“
Ungläubig sieht sie mich an. „Das kann doch gar nicht sein, die werden doch abgebucht.“
„Dabei scheint aber der falsche Betrag gebucht worden zu sein. Leider können wir immer nur eine Buchung pro Fahrzeug vornehmen. Wenn es hierbei zu Fehlern kommt, müssen wie die Differenz leider auf direktem Weg eintreiben.“ Ich sehe sie dabei kaum an, tue so, als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt ist.
„Um welchen Betrag geht es überhaupt?“ Ihre Stimme klingt schon etwas gereizt.
„Das ist eigentlich gar nicht der Rede wert. Aber Sie wissen, wie es bei Steuern ist.“ Ich lächele sie schwach an. „Es fehlen 18,60 Euro.“
Sofort sehe ich, wie sie sich wieder entspannt. Der geringe Betrag beruhigt sie paradoxerweise.
„Wenn Sie so freundlich wären, mir diesen Betrag in bar zu geben, stelle ich ihnen noch eine Quittung aus und bin auch schon wieder weg.“ Schon krame ich in meinem Aktenkoffer nach einem Quittungsvordruck - mit Briefkopf, gedruckt auf diesem schrecklich beige-grauen Umweltpapier - und lege ihn auf den Tisch.
„Das ist ja wirklich nicht schlimm. Moment, ich hole meinen Geldbeutel.“ Sagt’s und verschwindet aus dem Zimmer. Ich nehme aus meinem Koffer einen Lappen, tränke ich flink mit einem Betäubungsmittel, verstecke diesen hinter einer Geldtasche aus billigem Kunstleder, und stelle mich wartend auf. Ich sehe so aus, als sei ich bereit zu kassieren.
Und schon steht sie vor mir, hält mir 20,- Euro entgegen. Schusselig lasse ich den Geldschein fallen, lasse mir extra Zeit mich zu bücken. Sie ist schneller, bückt sich vor mir - und kommt nicht mehr hoch. Der Kampf dauert nur Sekunden, ehe sie bewusstlos auf dem Boden liegt.
Nun werde ich schnell. Meine Bewegungen haben nichts mehr von beamtenhafter Behäbigkeit. Kurz verschaffe ich mir einen Überblick über die Zimmer der Wohnung, suche das Schlafzimmer. Ich ziehe mir Handschuhe an. Dann packe ich mein Opfer, trage es zum Bett. Ihre Kleidung ziehe ich ihr vorsichtig aus und lege sie weg. Aus dem Wohnzimmer hole ich meinen Koffer. Gut vorbereitet kenne ich ihre Größe und die langen Latexstrümpfe und -Handschuhe passen. Aber wie immer ist es eine Sisyphusarbeit, der ohnmächtigen Frau diese Dessous aus Gummi anzuziehen - vor allem die Finger sind eine echte Herausforderung. Vier weiche Baumwollseile sind schon auf eine passende Länge abgeschnitten. Die Bettdecken stopfe ich unters Bett, lasse nur die Laken und Kissen. Ausgestreckt, als solle sie viergeteilt werden, binde ich sie mit den Seilen in der Mitte des Betts fest.
Trotz des engen Zeitplans gönne ich mir einen Moment, dieses wunderbare Bild zu genießen. Der Kontrast der schwarzen Latexwäsche zum hellen Betttuch und ihrer Haut ist jedes Mal aufs Neue schön. Aber das kann ich noch so oft sehen, wie ich will. Jetzt muss ich meine Vorbereitungen zu Ende bringen.
Ich reiße mich von ihrem Anblick los. Ihren Kopf drapiere ich auf einem der Kissen, richte ihre Haare, streiche sie ihr aus dem Gesicht. Vorsicht, um dieses Arrangement nicht wieder zu zerstören, lege ich ihr ein dazu passendes Lederhalsband an. Noch mal ziehe ich die Ränder der Strümpfe und Handschuhe nach oben, streiche das Material glatt. Mit etwas Pflegespray und einem Tuch poliere ich das Material glänzend. Nun ist sie noch schöner!
Jetzt wird es technisch. Zwei Kerzenständer, einer mit der winzigen Kamera und einem Akku eingebaut, stelle ich auf die Nachttischchen neben dem Bett. Routiniert konfiguriere ich mit meinem Smartphone die WLAN-Verbindung zwischen dem Router und der Webcam. Gleichzeitig richte ich den Router so ein, dass ich von Außen Zugriff darauf habe. Das Testbild auf dem Display meines Smartphone ist klein, aber gestochen scharf, fast schon brillant. Ich liebe die Möglichkeiten der heutigen Technologie!
Details, klein, aber wichtig, bleiben noch übrig. Ich entzünde die Kerzen, sorge damit nicht nur für eine romantische Stimmung, sondern auch für genügend Licht für die Kamera. Auf dem Küchentisch hinterlege ich den vorbereiteten Brief. Mit Formulierungen aus dem Chat mit meinem Opfer, ihren Einträgen bei Facebook, habe ich einen Brief geschrieben, habe ihre Sprache, ihren Sprachschatz, bestimmte Eigenheiten übernommen, so, dass selbst unpersönlich, mit dem Drucker produziert, Ihr Mann glauben kann, er sei von ihr. Gut sichtbar lege ich ihn so auf den Tisch, dass er ihn bemerkt, wenn er die Küche betritt.
Kurz kontrolliere ich die Uhrzeit: 16:47 Uhr. Maximal noch zehn Minuten, vielleicht auch nur fünf, bleiben mir. Im Schlafzimmer prüfe ich ein letztes Mal die vorbereitete Szene, zupfe hier, zupfe da. Wie erwartet lässt jetzt die Wirkung des Betäubungsmittels langsam nach. Ihre Atmung verändert sich, die Augenlider flattern und sie wird bald zu sich kommen. Aber ich bin bereit. Kaum, dass sich ihr Mund öffnet, versucht einen Laut zu artikulieren, bekommt sie eine neue Dosis. Wieder wird sie circa eine halbe Stunde ohnmächtig sein. Aus meinem Koffer hole ich das letzte Accessoire: einen Knebel, einen Ringknebel. Ohne Schwierigkeiten zwänge ich ihn zwischen ihre Kiefer und verschließe die Riemen hinter ihrem Kopf. In das „V“ ihrer gespreizten Beine lege ich eine kleine Peitsche. Keine richtige Peitsche, eher ein Spielzeug, mit weichen Riemen aus Gummi, aber doch eine Peitsche. Hier zählt nicht die Wirkung, mehr das Symbol.
Ein letzter prüfender Blick. Sorgfältig räume ich alles von mir auf, packe in meinen Koffer, was ich wieder mitnehme. Den Tisch und den Türgriff an der Wohnungstür - die zwei Gegenstände, die ich ohne Handschuhe angefasst habe - wische ich sorgfältig ab. 16:59 Uhr - exakt im Plan! Sie ist noch zwischen 20 und 25 Minuten bewusstlos, er kommt in 20 bis 25 Minuten nach Hause. Zeit für mich zu gehen, wieder unsichtbar zu werden.
Der Weg zu mir ist immer die reinste Folter für mich. Erst über eine halbe Stunde mit Bus und S-Bahn, dann noch fast eine Stunde mit dem Auto. Wird es funktionieren? Mein Plan geht nicht immer auf, schlägt auch mal fehl. Trotz penibelster Vorbereitung gibt es keine Hundertprozentige Sicherheit, bleibt immer ein Restrisiko.
Während der Fahrt stelle ich mir den Teil vor, denn die Kamera nicht aufnimmt. Wie ihr Mann zur Tür hereinkommt und den Brief in der Küche findet.
Hallo Schatz,
heute wartet eine Überraschung auf Dich! Schon seit einiger Zeit habe ich eine Fantasie. Leider wage ich es nicht, sie auszusprechen. Ich schäme mich, mit Dir darüber zu reden. Heute habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und habe es gewagt, den ersten Schritt zu tun.
Doch statt zu reden, und es vielleicht zu zerreden, will ich es einfach mit Dir ausprobieren. Ich liege im Schlafzimmer und warte auf Dich. Mein Wunsch ist, dass Du die Situation ausnutzt und mich benutzt.
Lass Deiner Fantasie freien Lauf, lass Dir etwas einfallen.
Solltest Du den Eindruck haben, dass ich es nicht will, so gehört das mit zu Spiel! Spiel einfach mit und erfülle mir meinen Wunsch, erfülle mir diese Fantasie, lass mich Dein Spielzeug sein.
In Liebe
xxx
Von ihm weiß ich meistens nicht so viel. Nur, was sie mir eventuell mitgeteilt hat, was über ihn zu lesen war. Wie er „tickt“, weiß ich nicht wirklich. Doch wenn er ein normaler „Mann“ ist, und wie ein solcher reagiert, glaubt er es. Da ich immer vorher prüfe, ob die Beziehung in Ordnung ist, funktioniert der Mann eigentlich immer nach Wunsch. Wie es weitergeht, sehe ich erst zu Hause, zeigen mir die Bilder der Kamera.
Endlich daheim! Verzweifelt versuche ich nicht auffällig zu wirken. Nicht dass die Nachbarn meinen, ich hätte es eilig. Ordentlich parke ich mein Auto und gehe in meine Wohnung. Nun hält mich nichts mehr. In Windeseile bin ich an meinem PC - der läuft, muss laufen, soll schließlich alles aufnehmen! Gespannt blicke ich auf den Bildschirm, spule die Videodatei auf Anfang und setzte mich erst dann bequem in meinen Stuhl. Zu Beginn ist nicht viel zu sehen. Erst kurz bevor ich von dort verschwand, habe ich die Kamera aktiviert. Die ersten Minuten sehe ich sie einfach nur daliegen. Schnell spule ich den Film vor, bis der Zeitindex ungefähr 20 Minuten anzeigt.
Ihr Mann ist sehr pünktlich heimgekommen. Nur zwei Minuten, nachdem sie sich das erste Mal leicht bewegte, kommt er ins Schlafzimmer. Der Fokus der Kamera ist aufs Bett gerichtet und ich kann ihn nur bis Höhe seiner Brust sehen. Trotzdem kann ich gut erkennen, dass er nicht lange zögert. Nur einen Moment betrachtet er sein „Geschenk“, mein Geschenk an ihn. Dann kniet er neben dem Bett und greift direkt nach ihren Brüsten - ein typischer Mann, Glück gehabt. Mit den Fingerspitzen fährt er das „O“ ihrer Lippen um den Ringknebel nach. Nur sehr träge und leise reagiert sie. Ich drehe die Lautstärke hoch. Diese Kameras haben ein erstaunlich gutes Bild, aber nur mittelklassige Mikrofone. Nun kann ich ihr Stöhnen hören. Er hält es offenbar für ein erregtes, freudiges Stöhnen und macht unbeirrt weiter. Kurz steht er auf, ist wieder nur bis zur Brust sichtbar, und zieht sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit aus. Mehr als deutlich zeigt mir das Bild der Kamera, dass ihm sein Geschenk „gefällt“.
Neugierig hält er die kleine Peitsche in der Hand. „Soll ich wirklich?“, will er von ihr wissen. Wieder stöhnt sie nur, ist immer noch nicht vollständig zu sich gekommen. Ihm reicht das als Zustimmung. Behutsam peitscht er ihren nackten, wehrlos gefesselten Körper. Er peitscht ihre Brüste, wandert über den Bauch, bis zu ihrem Schritt. Es macht ihm großen Spaß, immer wieder schlägt er zu. Sie wird dadurch vollends wach! Mit weit aufgerissenen Augen starrt sie ihn an, dreht und wendet den Kopf, um ihre Situation zu begreifen. Er ist schon zu beschäftigt, schon zu erregt, und bekommt ihre Unsicherheit nicht mit. Gut kann ich erkennen, wie sie an ihren Fesseln zerrt und prüft, ob sie freikommt. Panisch ist sie nicht, ist doch ihr Mann, ebenfalls nackt, bei ihr. Aber in ihrem Gesicht steht zu lesen, wie verwirrt und durcheinander sie ist, dass sie nicht begreift, was vorgeht. Ihr Gatte hält das für Spiel, glaubt, es müsse so sein. Unbeirrt macht er mit seinem neuen Spielzeug weiter. Mutig, beinahe schon frech, peitscht er ihren Schritt.
Diese Sekunden, nach ihrem Aufwachen, sind die kritischen Sekunden. Ihr fehlt ungefähr eine Stunde ihrer Erinnerung, sie weiß nicht, wie sie in diese Lage kommt, und das Erste, was sie sieht, ist ihr nackter Mann. Sie hat keine Ahnung, wer sie umgezogen hat, wer sie gefesselt und geknebelt hat. Das Betäubungsmittel hat außerdem noch den Nebeneffekt, dass es das Kurzzeitgedächtnis stört und meine Opfer sich oft nicht mehr an mich erinnern können.
Nun liegen Sie da, wehrlos ausgeliefert, ihr geiler Ehemann oder Freund vor, neben, auf ihnen. Im Prinzip also genau in solch einer Situation, wie sie mir im BDSM-Chat vorgeschwärmt haben - aber sie wissen nicht, wie sie dahin geraden sind. Und das ist dann eben der Moment der Wahrheit: Akzeptiert sie es einfach, geschwächt und verwirrt, wie sie ist - oder rastet sie aus. Gespannt sitze ich vor dem Monitor und warte darauf, wie es sich diesmal entwickelt.
Er macht seine Sache gut, gibt ihr gar nicht viel Zeit zum Überlegen. Motiviert durch ihr Stöhnen, macht er was er im Brief gelesen hat: Er nutzt die Situation aus. Schön zeigt die Kamera, wie er zwischen ihren gespreizten Beinen liegt und sie leckt. Noch schöner ist zu sehen, dass er sie gut leckt, wohl genau weiß, was er tut. Denn schon kurz darauf, reißt seine Frau wieder an den Fesseln und windet sich unter ihm. Aber diesmal aus Lust! Ihre Geräusche werden anders, klingen nicht mehr so aggressiv. Mein Plan ist aufgegangen!
Begeistert sehe ich dabei zu, wie er sie leckt, mit seiner Zunge nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, bis sie schreit. Sie schreit durch den Ringknebel ihren Höhepunkt heraus.
Das macht ihn nur noch geiler. Er gönnt ihr keine Pause, kriecht über sie und reibt seinen steifen Schwanz an ihrer Möse. Mit seiner Zunge stößt er durch das Loch des Knebels und sucht nach ihrer Zunge. Sein Mund legt sich weit aufgerissen auf ihren, seine Zunge kämpft mit ihrer. Seine Hände halten ihren Kopf fest und erlauben ihr keine Flucht. Aber wie ich das sehe, will sie auch nicht flüchten.
Ihr Ehemann ist ein oraler Mensch. Wieder leckt er seine Frau. Diesmal das Gesicht. Das ganze Gesicht leckt er mit seiner Zunge ab. Selbst um ihre Nasenlöcher fährt er mit seiner Zungenspitze, sogar die Augenlider leckt er ab. Und sie? Sie reckt ihm ihr Gesicht entgegen, dreht den Kopf so, dass er auch an jede Stelle herankommt, keine Stelle vergisst.
Während er ihr das Gesicht ableckt, findet sein Schwanz den Eingang. Mehr als feucht empfängt sie ihn, presst ihm ihr Becken, soweit es die Stricke erlauben, entgegen. Ich bewundere ihn, er ist ein guter Liebhaber. Immer noch wandert seine Zunge in langen Bahnen über ihre Wangen, ihre Stirn, ihr Kinn - und gleichzeitig fickt er sie mit langen, festen Stößen. Seine Hände haben sich in ihr Haar verkrallt und drücken ihren Kopf gegen seinen Mund.
Jeden Moment rechne ich mit seinem Höhepunkt. Doch er ist kein guter Liebhaber - er ist ein sehr guter Liebhaber! Den drängenden Hüftbewegungen seiner Frau zum Trotz, zieht er seinen Schwanz wieder aus ihr heraus, hört aber nicht auf, sie abzulecken. Er ändert nur das Ziel, wandert langsam über das Kinn, ihren Hals, übers Schlüsselbein zu ihrem Busen. In Spiralen leckt er von der Basis zu den Nippeln, verwöhnt abwechselnd beide Brüste. Immer wieder schnalzt er mit der Zunge über ihre provozierend harten Warzen, nimmt sie zwischen die Zähne, kaut leicht darauf herum. Eine seiner Hände hat er an ihren Schritt gebracht. Mit den Fingern macht er weiter, was er mit seinem Schwanz begonnen hat. Seine Frau zerrt an den Fesseln, will ihm etwas sagen. Doch es klingt nur nach purer Lust. Sie weiß gar nicht mehr, wie sie reagieren soll. Mal streckt sie ihm ihr Becken und die Brust entgegen, mal will sie sich ihm entwinden. Aber sie ist ihm ausgeliefert, so, wie sie es in ihrer Fantasie schon immer wollte.
Zum zweiten Mal bringt ihr lauter Orgasmusschrei meine Lautsprecher zum Klirren. Und zum zweiten Mal beweist mir ihr Ehemann, dass er wirklich ein sehr guter Liebhaber ist. Getreu den Anweisungen, die er im Brief gelesen hat, nutzt er die Situation weidlich aus. Er kriecht wieder weiter nach oben, über sie. Auf ihrer Brust nimmt er mit seinem Hintern Platz, kniet dann mit weit gespreizten Schenkeln über ihr, seinen steifen Schwanz unmittelbar vor ihrem Mund. Erneut greift er mit beiden Händen in ihr Haar und hebt ihren Kopf. Das Loch ihres Mundes bringt er so in Position, dass er nur noch zustoßen braucht. Zielgenau zwingt er seinen Schwanz durch den Ring des Knebels. Mit seinen Händen bringt er ihren Kopf bei jedem Stoß seinem Schwanz entgegen. Er fickt sie! Er fickt sie in ihren gezwungenermaßen dargebotenen Mund. Immer tiefer dringt er in ihre Mundhöhle ein, zieht erst zurück, als sie zu Würgen anfängt. Als hätte er Maß genommen, als wollte er nur die Tiefe ausloten, fickt er nun immer genau so tief in ihren Mund, dass sie nicht würgen muss. In stetem Rhythmus stößt er in sie, im gleichen Rhythmus zieht er ihren Kopf ihm entgegen.
Und auch der beste Liebhaber hat irgendwann seine Grenze erreicht. Nicht so lautstark wie seine Frau, aber immer noch laut, kommt auch er zu seinem Höhepunkt. Genau in diesem Moment, lässt er ihren Kopf los, zieht sein Glied aus ihrem Mund, und spritzt ihr seine Ladung mitten ins Gesicht. Er wartet noch einen Moment, ehe er von ihr klettert und sich neben ihr auf die freie Fläche auf die Matratze setzt. Zärtlich streicht er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelt sie glücklich an. „Das war aber eine Super-Überraschung.“ Mit seinen Fingerspitzen fährt er über ihr Gesicht, schiebt ihr sein Sperma durch die Öffnung des Ringknebels in den Mund. „Hat es dir auch so gut gefallen wie mir? Machen wir das von nun an öfter?“ Sie versucht zu antworten, will ihm tatsächlich mit dem Knebel im Mund antworten. Als sie aber nur unverständliche Laute von sich gibt, begreift ihr Mann und fingert am Verschluss hinter ihrem Kopf und zieht den Ring vorsichtig zwischen ihren Zähen hervor. Wie ein Fisch macht sie ihren Mund ein paar Mal auf und zu, lockert ihre Kiefermuskeln wieder. „Wie bin ich hierher gekommen?“, krächzt sie mit heißerer Stimme.
Die kommenden Minuten entscheiden zumeist über die weitere Zukunft des Paares. Belässt sie es dabei, akzeptiert den Genuss des Erlebten – oder steigert sie sich in ihre Erinnerungslücke hinein. Glaubt er ihr – oder freut er sich einfach nur über die Hingabe seiner Frau und die Bereicherung ihres Sexuallebens?
Verwirrt sieht sie ihn an, schüttelt ihren Kopf, als könne sie immer noch nicht glauben, was gerade geschehen ist. Er bekommt es nicht richtig mit – will es vielleicht auch gar nicht. Immer noch streichelt er sie zärtlich und strahlt sie überglücklich an. Als sie ihn – unsicher – ebenfalls anlächelt, küsst er sie leidenschaftlich: „Soll ich dich nun losmachen, oder darf ich dich so lassen und noch mehr mit dir anstellen?“ Den Blick voller Hoffnung sieht er sie an. „Hat es dir wirklich gefallen?“ Sie kennt seine Antwort, will es aber nochmal hören. Er nickt heftig, vier, fünf mal hintereinander. Jetzt wird auch ihr Lächeln breiter: „Dann verbinde mir diesmal die Augen und überrasche mich nochmal …“
Sehr zufrieden lehne ich mich zurück, bin stolz auf mich. Wieder habe ich es einmal geschafft. Wie gerne würde ich jetzt meinen Therapeuten anrufen und es ihm schadenfroh „reindrücken“. Wie meint er doch immer: „Ihre panische Angst vor Frauen haben sie inzwischen ganz gut im Griff. Aber an ihrer sozialen Kompetenz müssen wir insgesamt trotzdem noch kräftig arbeiten. Sie müssen lernen Menschen und ihr Miteinander zu verstehen …“ So ein Fachidiot! Und wie ich Menschen und ihr Miteinander verstehe! Meist besser als die Betroffenen selbst es verstehen. Ich freue mich schon auf den morgigen Arbeitstag, auf eine neue Suche …
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Sexgeschichten für jeden Geschmack
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Kommentare
Genial :)
Ich weiß schon, warum ich diesen vorgezeigten Ausweisen nie trau - weil ich die mir auch nie richtig ansehe *g*.
Wirklich sehr schöne Geschichte, die so viel Wahres anspricht. Und sehr schön die Spannung bis zum aller letzten Absatz aufrecht erhalten, weil sich da erst der Wahre Grund lichtet, der ihn veranlasst sowas zu machen. 6 Punkte darum von mir.
Gruß, Cayt
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Weniger als 6 Sterne...
...könnte auch ich da wirklich nicht guten Gewissens erteilen. Nicht nur stimmt hier auch einmal die Grammatik, es wird auch eine Spannung in mehreren Ebenen aufgebaut und säuberlich Stück für Stück aufgelöst. Und auch der Akt selber ist nicht unerotisch beschrieben :-)
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YEAH ! Du bist wieder da
YEAH ! Du bist wieder da *freu* :)
Gelesen habe ich den Text noch nicht. Das hebe ich mir für später auf, wenn ich mehr Ruhe hab.
Freut mich aber extrem, dass du nicht "wortlos" verschwunden bist. :)
LG M.
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Wieder mal ein Hit!Lang
Wieder mal ein Hit!
Lang vermisst.
Ach so. Mädels, seid vorsichtig!
;-)
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Eine sehr schöne, spannende
Eine sehr schöne, spannende Geschichte und vor allem eine kreative Idee. Mich würde noch interessieren, warum er einen Therapeuten braucht ;)
Kleiner Kritikpunkt: Ein paar Rechtschreibfehlerchen, ansonsten top - 6 Punkte!
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Ich habe schon vermutet, dass
Ich habe schon vermutet, dass dies zu einer fiesen Vergewaltigung führt, die der Protagonist ausführt, aber durch den Twist wird die ganze Geschichte gut aufgelöst und ich konnte mich daran erfreuen. Von mir die volle Punktzahl und liebe Grüße an das ehemalige Staatsunternehmen. Alle sollen aufpassen, dass Adressen nicht in fremde Hände gelangen. Das kann böse Folgen haben.
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Danke!
Eine wirklich besondere Idee. Ich wäre tatsächlich erfreut darüber, wenn ich vor zwanzig Jahren einem so sozial kompetenten Menschen in die Hände gefallen wäre. So war der Weg zu meinem Outing langwieriger und schwieriger.
Meine Kids warne ich trotzdem vor Facebook, Google++ und Co. ;-)
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Große Klasse
Da macht das Lesen hier mal wieder echt Spaß. Sehr gekonnt geschrieben, witzig und selbstironisch.
Klar: 6 Sterne
isi
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Wiedereingliederung
Nach einem viertel Jahr Pause war der Wiedereinstieg fast ein wenig anstrengend. Aber von Absatz zu Absatz machte es mehr Spaß.
Vor einem Jahr habe ich meine erste Geschichte begonnen, wurde vom Leser zum Schreiber, und dachte, dass solch ein Jubiläum ein guter Anlass sei, wieder einmal zu schreiben.
Dass ich dafür dann Lob von vielen Kolleginnen und einem Kollegen erhalte, freut mich besonders, da ich denke, dass Autoren anders lesen, auf Dinge achten, die dem Nur-Leser weniger wichtig sind.
Daher: Vielen Dank für eure Kommentare und eure Wertung. Besonders die Kommentare bedeuten mir viel. Es ist toll, nach meiner langen Pause so wieder im Kreis der „besten Perversen der Welt*“ aufgenommen zu werden.
Motiviert durch dieses Lob, drängt es mich wieder an die Tastatur. Noch einige wirre Fantasien warten darauf, niedergeschrieben zu werden.
Liebe Grüße
Grimm’ig
*(Zitat: Megs)
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Cooler Twist am Ende
Wow, ich muss mich echt den Vorrednern anschließen:
Das ist eine tolle und originelle Geschichte, super geschrieben, mit Spannung bis zum Schluss. Hätte mir fast schon gewünscht, dass sie noch weitergeht.
Hatte irgendwie schon geahnt, dass da noch eine Wendung kommen muss, aber das hat mich doch trotzdemüberrascht und zum Schmunzeln gebracht, besonders der Verweis auf den Psychachter....
Ich finde es Klasse, wenn man es schafft erotisches, Sex und auch Spannung und Humor zu Verbinden, aber das habe ich ja schon bei anderen Geschichten von den Grimmigen bemerkt und bin somit auch mittlerweile eine begeisterte Leserin der Geschichten von dir.
Gerne noch mehr von der Sorte!
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Toll!
hey,
dies ist die erste Geschichte von dir, die ich lese und ich finde sie absolut toll. Wie schon erwähnt wurde, würde sich soetwas wohl die eine oder andere Frau Wünschen. (Mich nehme ich da mal nicht aus *grins*).
Bitte mehr davon :)
mfg azurblau
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beängstigend
Heiliger Bimbam!
Soll ich damit anfangen, dass Du mir Angst gemacht hast? Oder lieber damit, dass Du schlicht genial bist?
Über die sowas von verdienten sechs Sterne reden wir gar nicht erst.
Ganz ehrlich - die Gefahren von facebook & Co sind mir durchaus bewusst. Dennoch ist es beängstigend, soetwas zu lesen. Ich hoffe inständig, dass es sich hierbei um eine reine Fantasie handelt. Allein, dass jemand sowas im Kopf hat - auch wenn er nur darüber schreibt - verursacht mir eine Gänsehaut. (Und keine Wohlige!!!)
Meine erste Reaktion wäre zwar wahrscheinlich gewesen, dass ich keine schriftliche Mahnung oder Information bekommen und sowas noch nie gehört habe, aber ob ich ihn zum Teufel geschickt hätte...? Gute Frage...
Ich habe mich schon lange darauf gefreut, mal wieder was von Dir zu lesen und kann nun voller Überzeugung sagen, dass die Geduld sich gelohnt hat!
DANKE!
Ganz viele liebe Grüße und eine respektvolle Verneigung,
Senara
P.S.: Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass mir die nahezu perfekte Form, sowie Humor und Ironie nicht entgangen sind. Das ist bei Dir nur unterdessen sowas von selbstverständlich, dass man gar nicht mehr auf die Idee kommt, es zu erwähnen. :)
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Will dich beruhigen
Ich hoffe inständig, dass es sich hierbei um eine reine Fantasie handelt. Allein, dass jemand sowas im Kopf hat - auch wenn er nur darüber schreibt - verursacht mir eine Gänsehaut. (Und keine Wohlige!!!)
Stieg Larson, Hakan Nesser, Henning Mankel, oder Arthur Conan Doyle, Agatha Christie und Thomas Harris haben niemand getötet - auch wenn sie darüber schreiben.
Schriftstellerisch bin ich weit von diesen Menschen entfernt, habe aber mit ihnen gemein, dass ich ziemlich harmlos bin, oft sogar ein Sensibelchen. Deshalb bitte ich Dich, mich nicht in die falsche Ecke zu stellen, nur weil ich hier etwas (be-)schreibe, was Dich ängstigt.
Ich arbeite nicht bei der Telekom!
Aber ich danke Dir für die lobende Worte in Deinem Kommentar.
Auch an Dich - mit entsprechendem Sicherheitsabstand ;-) - viele liebe Grüße,
Grimm'ig
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sorry!
So war das nicht gemeint!!!
Tschuldige, da hab ich mich wohl doof ausgedrückt!!!
Ich meinte nicht, dass Du sowas tust! Um Gottes Willen! (So ganz doof bin ich ja nun auch nicht.) Eigentlich wollte ich ausdrücken, dass dieses Szenario ja durchaus real stattfinden könnte, weil es so relativ einfach machbar ist. Es wäre also durchaus möglich, dass andere Leute auch schon auf so Gedanken gekommen sind - nur dass sie es eben tun und nicht nur als Fiktion aufschreiben. Das Ganze ist beängstigend, weil es leider nicht unbedingt abwegig ist.
Tut mir wirklich leid! Natürlich stell ich Dich nicht in so eine Ecke. Das war einfach erschreckend gut geschrieben.
Liebe Grüße OHNE Sicherheitsabstand :)
Senara
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Super...
...und sehr fesselnd geschrieben. Da ich gerne mehr von Dir lesen möchte begebe ich mich nun mal auf die Suche nach Deinen Werken!
Mein Kompliment!
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Vielen Dank für Dein Kompliment.
Der Admin macht es Dir leicht. Seit einiger Zeit blendet er am Ende einer jeden Geschichte einen Link ein, der zur Liste aller Texte des jeweiligen Autoren führen.
Hoffentlich findest Du noch mehr, das Dir gefällt.
LG Grimm'ig
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Eine tolle Geschichte
Danke dafür.
Obwohl man sich kaum Traut einen Kommentar abzugeben (IP- Addi), grins.
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