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Vom Beruf zur Berufung - Teil 3 - Ein weiblicher Fan

Zum ersten Teil : 
Vom Beruf zur Berufung
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Vom Beruf zur Berufung - Teil 4 - Die Wette

 

Endlich war Sonntag und damit der letzte Tag in Stefans  Job als menschlicher Hund. Stefan war so erleichtert darüber, dass es ihm fast leicht fiel, ein letztes Mal in sein Hundekostüm zu steigen und damit die Bühne zu betreten. Auch die albernen Kunststücke, die er machen musste, störten ihn nicht mehr. Nur noch dieser eine Auftritt, dann hatte er es hinter sich.
Lediglich das gelegentliche Lachen des Publikums machte ihm noch zu schaffen. Wirklich peinlich, was er da aufführen musste. Vor ein paar Wochen hatte er noch Träume von einem Leben als großer Theaterkünstler gehabt und nun stand bzw. hockte er als Hunde-Clown auf der Bühne und ließ sich auslachen. Und heute schien das Lachen besonders laut zu sein.

Aber vielleicht war es auch nur diese eine Lache aus dem Publikum, die er als besonders intensiv empfand. Obwohl es sich zweifelsfrei um eine weibliche Stimme handelte, war sie wiederum für eine Frauenstimme verhältnismäßig tief. Er versuchte aus dem Augenwinkel heraus die Quelle dieser Stimme im Zuschauerraum zu finden. Dann sah er sie. Eine elegante dunkelhäutige Frau so um die 40 Jahre saß in der Publikumsloge und wischte sich lachend die Tränen ab.
Obwohl Stefan sich innerlich schämte, von so einer schönen Dame ausgelacht zu werden, konnte er den Blick nicht von ihr lassen. Sie war zwar schlank, aber dabei doch gut proportioniert und kräftig. Sie trug einen eleganten Rock und einen schwarzen Mohair-Pullover der durch einen breiten Ledergürtel eng um ihre Hüften gehalten wurde. Stefan merke, wie der Keuschheitsgürtel ihm zu schaffen machte. Der Schmerz zwischen seinen Beinen wurde immer heftiger, aber wenigstens bekam niemand aus dem Zuschauerraum mit, wie ihn diese Frau gerade erregte.
Zum Glück kam nun schon die letzte Sequenz des Auftritts - der mit den Käfigen – und Stefan zwängte sich abermals in den für ihn vorgesehenen Käfig und ließ sich dann darin von der Bühne rollen. Er war erleichtert, dass der heutige Auftritt und damit seine Theaterkarriere nun endgültig vorbei waren.
Wie immer wurde er von der Assistentin zu den Umkleiden geschoben und wartete dort auf Sabine. Er freute sich auf den Moment, an dem er sich zum letzten Mal aus seinem engen Kostüm quälen musste und das Theater nie wieder zu betreten brauchte.

Da hörte er, wie sich die Tür zur Umkleide öffnete. Aber warum jetzt schon? War Sabine nicht noch für gut zehn Minuten auf der Bühne beschäftigt? Oder war es eine der Assistentinnen?
"Hallo?" rief er aus seinem Käfig in den Raum hinein.
"Da bist Du ja, mein Kleiner" erwiderte eine ihm unbekannte Frauenstimme mit fremdländischem Akzent. Im schummrigen Licht der Umkleide erkannte er nun eine dunkelhäutige, großgewachsene Dame, die nun den Raum betrat und sich seinem Käfig nährte. Stefan traute seinen Augen nicht. Das war die Dame aus dem Publikum, die ihn gerade noch so in ihren Bann geschlagen hatte.
Wenn sie ihm eine Stunde später auf der Straße begegnet wäre, hätte Stefan wahrscheinlich Freudensprünge gemacht. Aber jetzt und hier; und er in seinem Hundekostüm, eingesperrt in einem Käfig … das war dann doch zu blamabel. In dieser Situation war es ihm lieber, wenn sie gleich wieder verschwinden würde.
"Wer sind Sie denn? Das hier sind Privaträume. Besucher dürfen sich hier gar nicht aufhalten." rief Stefan ärgerlich und hoffte, dass er sie damit einschüchtern und vertreiben könnte.
"Aber, aber. Redet so ein braves Hündchen mit seinem neuen Frauchen? Und warum redet das Hündchen überhaupt? Hündchen können doch nur bellen. Aber das werde ich dir schon noch alles beibringen, wenn Du erst mal bei mir bist." sagte die Frau mit einem breiten Grinsen und kraulte Stefan durch die Gitterstäbe sanft den Kopf.

Stefan wollte gerade protestieren als sich die Zimmertür erneut öffnete und Sabine den Raum betrat. Wie versteinert blieb sie in der Türe stehen als sie die fremde Frau erblickte.
"Was passiert denn hier gerade? Wer sind Sie, dass Sie sich in meiner Abwesenheit in meiner Umkleide herumtreiben?"
"Entschuldigen Sie bitte vielmals" entgegnete die Dame. "Ich wollte nicht in Ihrer Privatsphäre eindringen, aber ich war so neugierig darauf, Ihren Kollegen kennen zu lernen, dass ich einfach nicht wiederstehen konnte."
"Wenn Sie nicht sofort verschwinden, rufe ich die Polizei" sagte Sabine, die nach dem anstrengenden Auftritt keine Lust mehr hatte, sich von irgendwelchen Nerv tötenden Fans belagern zu lassen.
"Oh, bitte beruhigen Sie sich" versuchte die fremde Dame zu beschwichtigen "und nennen sie mich bitte Saskia".
"Bitte verstehen Sie, Saskia: Ich und mein Partner hatten einen anstrengenden Abend. Falls Sie ein Autogramm wünschen kann ich Ihnen das gerne geben. Aber dann müssen Sie gehen, damit ich meinen Partner aus seinem Kostüm helfen kann und wir dann in unseren wohlverdienten Feierabend gehen können."
"Ich werde gleich gehen. Doch bitte hören Sie sich zuerst mein Angebot an. Ich habe gehört, dass die Bezahlung in diesem Theater nicht besonders gut ist. Ich würde Ihnen für ein bestimmtes Geschäft so viel Geld bezahlen, dass Sie trotzdem ein wohlhabendes Leben führen könnten. Und zwar bar. Damit Sie nicht denken, dass ich Witze mache, lege ich Ihnen hier tausend Euro auf diesen Tisch. Nur damit Sie sich meine Idee anhören. Selbst wenn Sie dann 'Nein' sagen, gehört dieses Geld Ihnen."
Sabine traute kaum ihren Ohren. Wer war diese seltsame Frau? Reich schien sie ja zu sein. Jedenfalls sahen ihre Klamotten teuer genug aus. Und dass sie es sich leisten konnte, tausend Euro nur fürs Zuhören zu bezahlen, sprach auch für ein gut gefülltes Konto. Auch abgesehen von ihrer stilvollen Kleidung war ihr Erscheinungsbild sehr gepflegt und elegant. Ihre gerade Körperhaltung und die nach hinten gebundenen dunklen Haare verliehen ihr einen strengen und ernsthaften Eindruck. Nach Ihrer Hautfarbe und Akzent schien sie aus einem afrikanischen Land zu kommen.
"Ok, dann sagen Sie einmal, was Sie von mir möchten."
"Also, um es kurz zu machen: Ich möchte Ihnen Ihren Partner abkaufen. Für eine Millionen Euro".

Stefan zuckte zusammen. "Sind Sie vollkommen irre?" rief er "Jetzt aber raus hier".
"Stefan, jetzt sei doch nicht so unhöflich" unterbrach ihn Sabine, die es witzig fand, wie sehr sich ihr Kollege aufregte.  "Lass Frau Saskia doch erst einmal ausreden".
Stefan konnte nicht glauben, was er da hörte. Wollte sich Sabine dieser Verrückten tatsächlich erlauben, mit diesem Schwachsinn weiter zu machen?
"Wissen Sie, ich glaube das hier ist ein Missverständnis" sagte Sabine. "Mein Partner ist kein Fußballspieler, der für einen solchen Betrag in einen anderen Verein wechselt. Und überhaupt hat er heute bei mir seinen letzten Arbeitstag gehabt. Wenn Sie ihn einstellen wollen, können Sie das natürlich mit Ihm ausmachen. Aber leider kann ich davon nicht mehr profitieren ... so leid es mir natürlich um das viele Geld tut."
"Ich glaube, ich muss Ihnen erst mal erklären, in was für einem Geschäft ich tätig bin" entgegnete Saskia. "Ich betreibe in Südafrika ein SM-Studio der besonderen Art. Herren, die für eine gewisse Zeit einmal ein Hund sein möchten, kommen zu mir und lassen sich von mir abrichten. Diese Hunde vermiete ich dann an dominante Touristinnen und einheimische Damen, die ihrerseits einmal mit einem menschlichen Hund spielen möchten."
"Na dann haben sie doch Hunde im Überfluss. Dafür müssen sie mich ja wohl kaum einstellen" rief Stefan empört dazwischen.
Ohne ihn näher zu beachten sprach Saskia weiter zu Sabine. "Das Problem ist nun, dass einige meiner Kundinnen keine Lust mehr haben, diese devoten Typen zu dressieren. Eine Kundin meinte letztens, dass sie keine Lust mehr hätte, die Erfüllungsgehilfin für diese freiwilligen Möchtegernhunde zu sein und dass Sie es viel mehr befriedigen würde, einmal einen Mann zu dominieren, der das eigentlich gar nicht möchte. Eine wirklich ernsthafte Erziehung und Verwandlung von einem Menschen zu einem Hund, verstehen Sie? Seit dem halte ich Ausschau nach möglichen ‘Objekten‘, die solchen Ansprüchen besser gerecht werden könnten. Und heute, an meinem letzten Urlaubstag hier in Deutschland, beschloss ich aus reiner Langeweile, dieses kleine Theater zu besuchen. Und hier sah ich heute Ihren Partner. Er kann sich wie ein Hund bewegen und hat ein tolles Kostüm. Aber was ich noch herausfinden musste, war, ob er darauf steht, Hund zu spielen oder er sich in dieser Rolle eher unwohl fühlt. Und wie ich zu meiner großen Freude sehe, scheint er seine Hunderolle zu hassen.“ Dabei schielte sie amüsiert zu Stefan herüber. "Es geht mir also nicht darum, Ihn einzustellen, sondern vielmehr darum, ihn tatsächlich zu kaufen ... und ihn gegen seinen Willen als Hund zu behalten, zu erziehen und dann zu vermieten."

"Das klingt ja abgefahren" prustete Sabine los. "Und Sie sind sich sicher, dass Sie mich hier nicht auf den Arm nehmen wollen?"
"Das Geld sollte Ihnen dafür Beweis genug sein" antwortete Saskia.
Bei der Vorstellung, dass ihr Assistent als Sklavenhund in Südafrika fremde Frauen bedienen müsste, trieb Sabine Lachtränen in die Augen.  Aber diese Vorstellung war dann doch zu skurril, dass sie sie ernst nehmen konnte.
Kichernd meinte Sie zu Saskia: "Das klingt ja alles sehr aufregend. Aber bevor mein armer Assistent noch vor Angst einen Herzinfarkt bekommt, würde ich Sie dann doch bitten, jetzt zu gehen." Dabei streckte sie Saskia die 1000 Euro wieder entgegen.
"Oh nein. Das Geld können Sie behalten. So war es ja abgemacht. Falls Sie es sich noch einmal überlegen möchten, gebe ich Ihnen hier meine Handynummer. Bis heute Nacht gegen Mitternacht können Sie mich noch erreichen, danach mache ich mich wieder auf den Heimweg nach Afrika zu meinen anderen Hündchen, die mich bestimmt schon vermissen."
Dabei strich sie sich mit ihren Handflächen sanft über ihren Pullover in Richtung ihrer Brüste und legte genüsslich den Kopf in den Nacken.

Trotz seines Ärgers über diese anmaßende Person musste Stefan zugeben, dass diese Frau wirklich bildschön war. Und schon wieder fing sein Genitalbereich an, gegen seinen Keuschheitsgürtel zu drücken und der Schmerz ließ seinen Körper leicht zittern.
Saskia schien das nicht zu bemerken aber Sabine erkannte in Stefans verkrampfter Pose sofort, was in ihm vorging. Es machte ihr Spaß zu sehen, wie Stefan vor Erregung fast platzte und meinte zu Saskia: "Wenn Sie möchten, können Sie sich natürlich noch einmal von meinem Assistenten verabschieden, bevor Sie gehen."
Saskia ging noch mal zu Stefans Käfig, sah ihn mit ihren dunklen Augen durchdringend an. "Tschüss, Hündchen. Ich hoffe ja auf eine baldiges Wiedersehen und dass ich mich nicht alleine nach Südafrika aufmachen muss".
"Dann eine gute Reise, lachte Sabine" und begleitete sie hinaus.

Noch bevor Sabine die Türe schloss, warf Saskia noch einmal einen Blick auf Stefan. "Ach, so ein niedliches Hündchen. Wir werden ja sehen, ob Du nicht doch noch bald an meine Leine kommen wirst."

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fluffy_
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Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (15 Bewertungen)

Kommentare

Bild von MistressSolitaire

Jetzt ist es richtig...

spannend, so das ich unbedingt eine Fortsetzung brauche. Sabine spielt hoffenttlich bald eine aktivere Rolle!

Bild von crowbar

Danke für die Fortsetzung.

Danke für die Fortsetzung. Sehr schöne und spannende Story. Hoffentlich geht's noch weiter.



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