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Er zog sich aus.
Der Boden war angenehm warm, sicher eine Fußbodenheizung. Er legte seine Sachen in den Schrank, die Uhr und den Autoschlüssel in ein extra Fach, mehr persönliche Dinge hatte er ganz bewusst nicht mitgenommen. Er ging durch die linke Tür in den Badbereich, auch hier ein ganz weißer steriler Raum, hell, mit Toilette und Dusch-Nische und einem Metallregal auf dem ein Kleidungsstück in weiß lag. Er war jetzt doch ein wenig aufgeregt, nicht erregt, aber gespannt auf das, was die Nacht ihm bringen würde, eigentlich wusste er gar nichts, aber das war ja auch der Reiz; und der Artikel in der Zeitschrift sprach nur von einer grenzüberschreitenden elementaren Erfahrung mit hohem Suchtpotential, was immer das heißen sollte, aber die Zeitschrift war seriös und warum sollte er gerade jetzt zu zweifeln anfangen.
Er konzentrierte sich auf die Dinge, die er machen sollte: Er benutzte die Toilette, duschte, trocknete sich mit den flauschigen Handtüchern ab, dann setzte sich noch mal auf die Toilette - das war sicher die Aufregung. Er nahm das weiße Kleidungsstück aus dem Regal: Es war ein Morph-Suit, ein einteiliger hauteng anliegender Ganzkörperanzug, der auch über den Kopf ging. Er kannte diese Anzüge, da er sie mal bei einer Werbekampagne gesehen hatte, man konnte durch den Stoff atmen, sehen und auch trinken, das Material war dasselbe, aus dem Fußball-Trikots waren, man schwitzte nicht, obwohl es Kunstfaser war.
Dieser Morph-Suit hatte am Mund, im Schoß und hinten kleine Schlitze, die man mit ein wenig Druck aufspreizen konnte. Außerdem waren die Hände nicht mit Fingern und Daumen ausgebildet, sondern einfach spitz geschlossen. An verschiedenen Stellen waren weiche Streifen aufgenäht, an denen man Klettbänder befestigen konnte. Er war nicht wirklich begeistert, so athletisch war man in seinem Alter im allgemeinen nicht und in diesem Anzug sah man wirklich alles ganz genau und sollte der nächste Raum auch so hell sein, würde er natürlich wie auf einem Präsentierteller sichtbar sein, wie unschön, wie peinlich, aber warum wollte man, dass es peinlich für ihn war? Andererseits garantierte ihm der Anzug auch eine vollkommene Anonymität, das war sicher der wahre Grund und das war sehr gut.
Er schlüpfte in den Suit, zog die verdeckten Reißverschlüsse an den Seiten hoch, der Anzug saß wie angegossen. Zum Glück gab es auch hier keinen Spiegel.
Er ging aus dem Bad, blieb kurz in der Umkleide stehen, atmete einmal tief durch und ging durch die rechte Tür.
Er betrat einen sehr großen, hohen quadratischen Raum, in dessen Mitte ein Kreis mit einer dünnen grauen Linie auf den weißen Linoleumboden gezeichnet war. Der Kreis maß ca. 2m im Durchmesser.
Die Decke war mit flächigen Lampen in ca. 5 Meter Höhe abgehängt, die in der Mitte ebenso kreisförmig unterbrochen waren. Hier war der Raum noch viel höher, man konnte aber nichts erkennen, da es in diesem zylindrischen Raum dunkel war.
In der gegenüberliegenden Wand war ein Flur, der nach hinten dunkler wurde, ein Ende konnte man nicht sehen. Der ganze Raum war hygienisch sauber, geruchlos, ganz in weiß, mit glatten Wänden, es war angenehm warm und ganz still.
Er ging in den Kreis und stellte sich gerade in die Mitte den Blick nach vorne.
Jetzt konnte es losgehen, er war bereit.
Er stand vielleicht 5 Minuten,
f ü n f M i n u t e n
sind eine lange Zeit,
sehr lange, wenn man nichts hört, nichts weiß und stehen muss.
Dann kamen aus dem dunklen Flur langsam zwei junge Frauen in weißen Morph-Suits,
das war natürlich etwas ganz anderes, Ihre Körper waren wohlgeformt, sie waren schlank, recht groß und hatten genug Brust um in den hautengen Anzügen ungeheuer anziehend für ihn zu sein, jetzt begann er Lust zu verspüren, große Lust.
Sie stellten sich mit einer Armlänge Abstand links und rechts neben ihn mit dem Blick in die gleiche Richtung. Sie nahmen seine Hände spielerisch, (Ihre Morph-Suits hatten richtige Hände mit allen Fingern, fiel ihm auf) und führten seine Arme gerade ausgestreckt hoch bis auf Schulterhöhe, in der Annahme es sei ein Ritual ließ er es geschehen. Dann drehten Sie sich plötzlich mit einem Ruck zu ihm um, und fixierten beide Handgelenke mit Klettgurten links und rechts an seiner Hüfte, so dass seine Arme ausgestreckt seitlich eng am den Körper lagen. Die Gurte hatten Sie anscheinend in der anderen Hand versteckt gehalten. Jetzt kam mit schnellen Schritten ein Mann in einem anthrazitfarbenen Morph-Suit aus dem Flur, er schob einen weißen Rollwagen vor sich her, auf dem allerlei Bänder, Ringe und anderes Zeug in weiß lagen und hielt direkt vor ihm an.
Noch erstaunt von der Fessel-Aktion konnte er nicht recht verstehen, was jetzt passierte, aber es war schon erregend von zwei quasi nackten Frauen umsorgt zu werden, ihnen ausgeliefert zu sein und er spürte, dass er eine Erektion bekam und hoffte, man würde das in diesem Anzug nicht sehen, was natürlich eine Illusion war.
Der Mann nahm ein zweiteiliges Gebilde mit langen Bändern und Metallringen, das wie ein Schmetterling zwei Flügel und oben einen senkrecht stehenden aus zwei Vierteln bestehenden geraden Kragen hatte, vom Wagen und gab es den Frauen, die es von hinten eng an seinen Rücken legten, seitlich zwischen Körper und den fixierten Armen nach vorne durchschoben und mit Klettbändern über Brust und Bauch so eng verbanden, dass er wie in einem Korsett steckte. Die Frauen stellten sich seitlich neben ihn und hielten ihn an den‚ Schultern fest, was das wohl sollte? Der Mann ging nun um ihn und die Frauen herum.
Und dann spürte er diese einengende Gefühl, wie in einem viel zu engen Kleidungsstück, vom Bauch beginnend zog es sich um ihn herum und mit einer großen Kraft wurde er langsam nach hinten gezogen und hätten ihn die Frauen nicht kräftig gehalten, er wäre nach hinten weggezogen worden, so stark war der Zug. Jetzt ließ es ganz nach, aber er wusste, es würde so lange weitergehen, bis der Mann das Korsett ganz geschlossen hatte und er so eingeengt war, dass er nur noch flach atmen konnte, wie die Frauen im Barock, immer nah bei der Ohnmacht, mit traumhaften Taillen und unendlich vielen Schmerzen, Fehlgeburten und anderen Gebrechen als Folge. Und wieder zog es sich so machtvoll von vorne um den Körper herum und gab ihm dieses architektonische Gefühl einer Säule oder auch einer Steinskulptur, die unbeweglich als Teil einer Gesamtkomposition ihre jahrhundertlange Aufgabe erfüllen würde, still und ohne eigenen Willen aber auch bedeutungsvoll und wichtig in ihrer Rolle als tragendes Element.
Er genoss es sehr; mit jedem Zug, der das Korsett weiter nach oben schloss, spürte er seinen Körper mehr, er war sich näher, er war sich seiner Existenz bewusster, seine Eingeweide, sein Herz alles wurde auf engstem Raum in seinem Brustkorb zusammengeführt, als wenn ihn kräftige Arme umschlangen und ganz fest drückten, das hatte er seit seiner Kindheit nicht mehr gefühlt, einmal als die Mutter ihn wie wahnsinnig umarmt hatte und drückte, nachdem er sich im Moor verlaufen hatte und erst nach vielen Stunden gefunden wurde.
Und er fühlte sich mit jedem Zug glücklicher und freier und er war stolz, dass er die enorme Spannung ertrug, die da auf ihn einwirkte und er merkte wie seine Brust mit den letzten Zügen nach vorne oben herausgedrückt wurde und sich zu einem echten Dekolleté formte. Er richtete sich unmerklich auf, da es so erhebend war und auch weil das Atmen so ausgesprochen besser funktionierte.
Ihm fiel ein, dass er gelesen hatte, das sich manche Menschen nur gefesselt wirklich frei fühlen können und dass er das merkwürdig gefunden hatte, nun aber konnte er es plötzlich verstehen. Und natürlich war er auch erregt, sehr sogar, was würde danach kommen, was würden sie mit ihm machen, er war nun ganz passiv so konnte er nicht mehr wirklich aktiv sein, im Morph-Suit, gefesselt und hart korsettiert. Er spürte die massige Erektion, aber der Stoff des Anzugs war zu straff und so wurde sein Glied links an sein Bein gepresst und schob sich flach in dem Anzug nach unten.
Das Korsett war zu.
Der Mann stieß ihm mit einem rüden Tritt mit dem Oberschenkel die Beine auseinander und drückte ihm gleichzeitig den Oberkörper nach vorne. Die beiden Frauen klinkten einen Karabinerhaken in einen Ring an dem Kragen zwischen seinen Schulterblättern ein, einen zweiten befestigten Sie am Rückenende am Korsett. Beide Karabiner waren an Seilen befestigt, die mit leisem Surren aus dem dunklen Kreis in der Mitte der Decke heruntergelassen wurden. Sie schlangen ihm eine Art Zaumzeug um das Gesicht, das Nase und Mund, Stirn und Kinn mit Riemen umgab und befestigten es straff so an dem Stehkragen, dass sein Gesicht in der gebückten Haltung nach vorne schauen musste und er sich nicht umdrehen konnte. Beide Seile wurden angezogen, das Schulterseil ein wenig stärker, bis er mit dem Oberkörper zu 2/3 aufgerichtet hing, die Beine sich automatisch schlosseb, er aber eben noch mit den Füssen den Boden berührte. Er musste aufpassen, das Atmen war wirklich schwer und neben der Enge des Korsetts lastete auch noch der Großteil seines Körpers auf den wenigen Zugpunkten der Halteseile am Rückteil des Korsetts. Er musste flach und konzentriert atmen, andernfalls konnte er durchaus ohnmächtig werden und das wollte er auf keinen Fall, auch um nichts von dem zu verpassen, was geschah. Als der Mann ihm eben von hinten die Beine gespreizt hatte, war er kurz aus dem Takt gekommen und konnte erst unter starkem Schnaufen den Rhythmus wieder finden.
Der Mann war nun zum Rollwagen gegangen und zog sich enge weiße Latexhandschuhe über, die ihm bis über die Ellenbogen reichten und ihm etwas Mondänes aber auch Verruchtes, Weibliches gaben, fehlte nur noch die Zigaretten-Spitze und vielleicht ein Brillant-Collier?
Auch die Frauen zogen lange weiße Latexhandschuhe an, dann schoben sie den Wagen aus dem Raum, der Mann ging um ihn herum, er hörte ein leichtes Rascheln, sonst war es immer noch ganz still und gleißend hell.
Die Frauen kamen nun wieder in den Raum, sie stellten sich seitlich neben seine Hüfte, er konnte sie spüren, nicht aber sehen.
Er zitterte vor Aufregung, Erregung und es war auch Angst dabei. Aber das Gefühl des sich Fallenlassens (und hier sogar noch im wörtliche Sinne) war doch so neu und faszinierend und berauschend, das er auf alles, was kommen würde, gespannt war und von euphorischen Gefühlsschüben in kurzen Abständen durchschaudert wurde.
Die Halteseile senkten sich so, dass sein Oberkörper schräg nach unten zeigte, der Kopf dicht über dem Boden und sein Hintern mit den Beinen in der Luft hing. Jetzt schob sich die behandschuhte Hand von hinten in seinen Suit und nahm mit vollem Griff seinen Hodensack, der wegen seiner Erregung schon ganz dicht an seinen Körper herangezogen war, in die Hand und wiegte ihn kurz – er spannte reflexartig die Gesäßmuskeln an und krampfte Eingeweide und Schließmuskel zusammen - da drückte der Mann kurz mit voller Kraft seine beiden Hoden zusammen. Er stiess ein ersticktes spitzes Röcheln aus, während der Schmerz wie ein Stich in seinen Hoden steckte und sich von dort wellenartig über seinen Unterleib ausbreitete, die Samenleiter hoch in die Eingeweide zog, der Darm sich stark zusammenzog und ihn so maßlos erschreckte, dass er sich verschluckte und aus dem Atemrhythmus kam.
Er hustete kurzatmig, hob sich auf die Zehenspitzen wand sich mit groben Körperbewegungen nach beiden Seiten und musste sich doch anstrengen, in dem engen Korsett nicht die Besinnung zu verlieren und vor allem genügend Luft zu bekommen.
Luft, Luft, erst dann konnte er an den Schmerz denken, der inzwischen in seinem Kopf angekommen zu sein schien und in den Schläfen pochte, um sodann wieder hinein in seine eingepferchten Eingeweide zu fahren und dort verheerende , Schmerzimpulse auszulösen. Und dann ließ der Schmerz ein wenig nach und sein Körper entspannte sich ein wenig, und er schnappte nach Luft und fand einen kurzatmigen Rhythmus und bevor er anfangen konnte über das eben Erlebte nachzudenken und sich ausgeliefert zu empfinden spreizte der Mann seine Beine, wischte mit einer schnellen Hand eine klebrige Feuchtigkeit zwischen seine Pobacken und schob ihm ohne zu zögern von hinten mit einem kräftigen Stoß seinen erigierten Penis bis zum Anschlag in den Hintern. Er schloss die Augen, riß sie wieder auf: In den Hintern!
Er war kurz davor richtig zu schreien, denn es tat gleich nach dem ersten Schock furchtbar ziehend weh, tat das immer so weh?, wie konnte man das ertragen, warum sollte man das ertragen?
Und dann zog der Mann seinen Penis wieder fast ganz raus und das fühlte sich auf einmal so unvorstellbar gut an, dass er den Schmerz nicht mehr spürte.
Das war es also, er wurde von einem Mann in den Hintern, in den Arsch! gefickt und es gefiel ihm. Es gefiel ihm richtig gut und er schloss die Augen wieder, um sich ganz seinen Gefühlen hinzugeben, als der Penis wieder heftig in ihn eindrang. Und da war es wieder dieses unglaubliche Gefühl, es musste wohl die Prostata sein, die stimuliert wurde und er glaubte seine Erektion war niemals größer gewesen in seinem ganzen Leben und er wusste, dass er sicher homosexuell war, wie es seine Mutter immer in kleinen Nebensätzen angedeutet hatte, wenn er länger keine Freundin hatte und es war ihm jetzt so klar, dass er immer gefickt werden wollte und das er nur noch von diesem Mann missbraucht werden wollte, denn der wusste, wie es wirklich ging und wie er es machen musste, dass er sich so unglaublich gut fühlte.
War er wirklich schwul mit allem was das für ein anderes Leben bedeutete? Aber war das jetzt wirklich wichtig, wichtig war doch nur, dass der Mann jetzt nicht aufhörte.
Und der Mann zog seinen Penis in einer langsamen fließenden Bewegung aus ihm heraus, verweilte kurz und drückte ihn dann mit etwas Schwung wieder kräftig in ihn.
Er schien einen kleinen aber sehr dicken Penis zu haben, leider konnte man mit dem Anus nicht fühlen, tasten wie mit einer Hand, man erkannte keine Dimensionen, keine Formen und Strukturen, keine Oberflächen, auch wenn sich dieser irgendwie unheimlich rau und derb anfühlte, wie ein kleiner nerviger von dicken Adern umgebener sehniger Stock, so konnte man es sich irgendwie vorstellen - hoffentlich benutzte der wenigstens ein Kondom!
Und was spürte er eigentlich? Es holperte über seinen Schließmuskel, das war dieses raue Gefühl, der enge Muskel umschloss den Eindringenden, lockerte sich ein wenig, wenn er ganz drin war und schloss sich wieder, wenn er herausgezogen wurde, nur wenn er drückte konnte sich der Schließmuskel öffnen, das hatte die Natur schlau eingerichtet. Berührte der Penis, die Prostata, die ganz nah am Enddarm lag, gab es dieses irre Gefühl, wie ein kleiner innerer Orgasmus, wie etwas, was man immer wieder haben wollte, etwas, von dem er nie gewusst hatte, dass es einfach da war und nur stimuliert werden musste um zu wirken, um ihn so unendlich glücklich zu machen. Und dann gab es noch das Gefühl ganz ausgefüllt zu sein, er dachte, so könnte sich vielleicht eine Frau fühlen. Hatten sich seine Frauen so gefühlt, wenn er in ihnen war? Bekam man so dieses ganzheitliche Gefühl mit einem warmen Teil eines anderen Menschen tief in sich, so ganz voll von einem anderen Menschen, so intime Teile wie die Geschlechtsorgane aufs engste miteinander verbunden, und hier sogar noch intimer, ein fremder Mann steckte seinen Penis in seinem Anus, ein Tabu, über das man auf keinen Fall sprach, das man zwar kannte, aber ignorierte und nur ansprach, wenn man sich unbedingt outen wollten, mit allen Konsequenzen, der immer noch verbreiteten gesellschaftlichen Ächtung oder man würde für krank gehalten.
Und es war so ein ungeheures Vertrauen nötig, um dieses Tabu zu brechen und sich dem ganz hinzugeben, seine verletzlichsten Teile zu zeigen, ja sogar im Liebesspiel sich ganz zu öffnen, denn dort war man so leicht zu verletzen, nicht nur weil es innen war, sondern auch weil man den anderen in sich ließ; und man kehrte ihm den Rücken zu, ein Vertrauen, das ausgenutzt werden konnte, ein Vertrauen, das man nur ganz wenigen offen schenken konnte und wehe das Vertrauen wurde gebrochen, das konnte einen irreparablen Schaden anrichten, von dem sich die Seele nicht mehr erholen würde, das wusste er ganz instinktiv, das spürte er mit jedem Stoß, den sein Körper aufnahm und sein Gesicht in Richtung Boden bewegte.
Und wurden dann nicht vielleicht ganz andere Dinge im Leben wichtig, die man vorher nicht richtig wahrgenommen hatte? Änderte sich so nicht das ganze Denken und Fühlen und führte zu neuen Erkenntnissen, die das Leben bereichern und noch viel schöner machen konnten. Ja so musste es sein und eine Welle der Euphorie durchströmte ihn, während er mit regelmäßigen Stößen gefickt wurde. Als sich das Tempo ein wenig erhöhte, versuchte er mitzuarbeiten, den Rhythmus der Bewegung mit dem Körper an den Seilen mitzugehen und er passte seine Atmung dem Rhythmus der Stöße an, beim Eindringen keuchte er und atmete aus, zog der Mann den Penis zurück, atmete er flach ein, wie es das Korsett eben zuließ.
Das musste Wollust sein, ja das war es was man als Wollust bezeichnete.
Als der Mann ihn an den Hüften packte, nach unten drückte und bei jedem Stoß kräftig an sich zog, wusste er, dass man so genommen wurde, genau das war es und es war gut!
Und dann fiel ihm ein, dass er sein Glied nicht anfassen konnte, das inzwischen absonderlich groß und voll heißem Blut angeschwollen sein musste, so fühlte es sich zumindest an und er hätte alles gegeben, eine Hand los zubekommen und sich mit ein-zwei schnellen Bewegungen zu erleichtern, aber allein die Vorstellung daran und die völlige Hilflosigkeit ließen ihn noch erregter werden und er spürte ein wildes pulsieren von Lust und Ohnmacht in seinem Glied.
Die Stöße wurden jetzt immer schneller und gieriger, mit grober Wucht rammte der Mann sein steifes Glied in seinen Darm, wenn er es manchmal ein wenig zu weit herauszog, rutschte es ganz aus dem Loch und wenn der nächste Stoß nicht ganz genau in die Mitte traf, rutschte das steife Glied außen durch seine Ritze und wenn es dann wieder in das Loch traf, stach es erst grob in die Seitenwände seines Enddarms, die nicht besonders flexibel waren und ein noch derberes Gefühl erzeugten und ihn trotzdem dazu anstachelten immer mehr zu wollen, und auf immer härtere Stöße zu hoffen.
Sein Darm schien langsam anzuschwellen und immer enger zu werden, ihm war heiß, er schwitzte und hatte einen trockenen Mund und Durst und er stellte sich vor, der Mann würde in ihm kommen und ob man das spüren würde und wie es dann weitergehen würde in seinem Leben, ob er nur noch so wirkliche Lust verspüren könnte, ob er nicht jedem der ihn ficken wollte bedingungslos folgen würde, ob es ein Zurück in sein altes Leben überhaupt geben konnte und ob er das überhaupt wollte und ob man wirklich nur für den Sexus leben konnte und wollte und ob er alle Rationalität einfach über Bord schmeißen konnte und ob er vielleicht ein Sklave eines Meisters werden könnte, wie er es mal gelesen hatte und ob er nur noch Männer lieben konnte und ob er in eine große Stadt ziehen sollte, wegen der Anonymität, oder vielleicht war das gar nicht nötig, vielleicht konnte er in seinem Leben bleiben und ein sexuelles Doppelleben führen, nachts als williger Sklave und tagsüber als normaler dominanter Mann, mit normalem Beruf und vielleicht heterosexuell mit Frau und Kindern?
War es das?
Und dann verlangsamte der Mann ganz plötzlich den wilden Rhythmus und pumpte ihm seinen heißen Samen mit wenigen heftigen Stößen unter dumpfem Stöhnen in den Hintern. Und er spürte keine besondere Veränderung, also hatte er sicher doch ein Kondom benutzt, aber das war ihm schon lange total egal, und er spürte wie das immer noch harte Glied langsam herausgezogen wurde und bevor es draußen war noch mal mit einem kräftigen Stoß ganz in ihn drang, dann aber schnell ganz herausgezogen wurde und als sich sein Schließmuskel langsam zusammenzog und er schon ein irgendwie leeres Gefühl in sich hatte, wusste er, dass er jetzt auch zum Orgasmus kommen musste, denn so konnte er einfach nicht weiter leben, so konnten sie ihn hier nicht lassen, das wäre Folter, das wäre unvorstellbar gemein. Das wäre…
Da schlüpfte eine behandschuhte Hand vorne in seinen Suit, zog mit einem bestimmten Griff sein steifes Glied aus dem linken Hosenbein seines Anzugs - er meinte er müsste ein Glied wie von einem Pferd haben, so sehr dehnte sich der Anzug beim Herausziehen- und wichste ihn mit langsamen geschickten Bewegungen, eine andere Hand griff von hinten nach seinem Hodensack, zog ihn zwischen den Beinen nach hinten und massierte seine beide Eier mit kräftigem Griff.
Sie brauchten keine 2 Minuten, da kam er, wie er noch nie in seinem Leben gekommen war, und es sicher auch nicht noch einmal erleben würde, so ein Gefühl von einem wahnsinnig weitem langem Raum, er stand auf einer stromlinienförmigen im Hintergrund verschwindenden silbernen Bahn oder Straße ohne Anfang und Ende und es war hell und die Straße war mit kleinen Kristallen belegt, die funkelten und er zuckte und stieß sein heißes Ejakulat von sich und die Bahn füllte sich mit glänzenden Kugeln, die anfingen zu rollen und er konnte sich nicht mehr halten und rollte mit den Kugeln und da ergoss er sich ein zweites Mal und er spürte wie der heiße Samen aus ihm raus schoss, und er konnte sich in den Kugeln nicht mehr aufrecht halten, die immer schneller rollten, und er wurde mitgerissen und wie auf einer Rutschbahn ruderte er mit den Armen und fand doch nichts was greifbar,
was begreifbar war und noch einmal zogen sich seine Lenden heftig zusammen und er pumpte den Rest, der noch in ihm war heraus und jetzt spürte er wie die Kugeln mit ihm aus der Bahn geschleudert wurden und er flog in einem Schwall voller Kugeln hoch und er merkte wie er angefangen hatte zu Weinen und er schluchzte und schniefte wie er damals geweint hatte als kleines Kind, als sie ihm erzählten, sein Hund sei gestorben und es überkam ihn ein so tiefes emotionales Gefühl, dass er einfach weiter weinte bis er sich plötzlich unheimlich glücklich fühlte, weil er sie gesehen hatte und er musste Gähnen, weil er Sauerstoff brauchte und er konnte nicht anders als zu Gähnen und dabei zu lachen und er öffnete die Augen und sah, während ihm die Hand vorsichtig die letzten Tropfen abwischte, wie der Mann, der ihn gefickt hatte, seitlich an ihm vorbei zu dem Flur ging, in der Hand hatte er einen Umschnalldildo, mit kurzem dicken schwarzem Glied und seine großen Brüste waren deutlich sichtbar in dem engen Anzug.
DER MANN DER IHN EBEN GEFICKT HATTE war eine Frau!
Fortsetzung folgt.
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